Julia B. Hill Die Botschaft der Baumfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Botschaft der Baumfrau“ von Julia B. Hill

Die Geschichte von einem Baum, einer Frau und ihrem Kampf um den Wald "P" Im Dezember 1997 bestieg die 23-jährige Amerikanerin Julia Butterfly Hill einen Baum in Nordkalifornien und lebte ununterbrochen 738 Tage auf ihm. Es handelte sich dabei um eine 1000-jährige Redwood-Kiefer in Nordkalifornien, der Umweltaktivisten den Namen Luna gegeben hatten. Was als kurzfristige Protestaktion gegen den Kahlschlag von alten, unwiederbringlichem Wald geplant war, entwickelte sich für Julia zu einem Engagement auf Leben und Tod. "P" Mit allen Mitteln wollte die Holzfirma Maxxam die junge Baumbesetzerin vertreiben. Stundenlang umkreiste ein Großhubschrauber den Baumwipfel und versuchte sie "wegzublasen". Wochenlang unterbrachen private Wachdienste jeglichen Nachschub. Mit Lärmterror und grellem Scheinwerferlicht bei Nacht versuchte man sie zu zermürben. Am härtesten jedoch setzen der 23-jährigen die Naturgewalten über 150 km/h. Sie brachten Julia an den Rand der Verzweiflung. Im entscheidenden Moment aber hörte sie die Stimme des Baumes, die ihr Zuversicht und Kraft verlieh. "P" Für zahllose Menschen weltweit wurde "die Baumfrau" zu einer Symbolfigur für das, was entschlossenes Engagement des Einzelnen bewirken kann. Auch in Deutschland haben alle großen Zeitungen über die "Jeanne d'Arc der Wälder" berichtet, über eine Frau und ihre Vision einer Welt im harmonischen Einklang von Mensch und Natur.

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  • Rezension zu "Die Botschaft der Baumfrau" von Julia B. Hill

    Die Botschaft der Baumfrau
    BadPageTurner

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:04

    738 Tage lebte Julia auf einem Redwood. In 60m Höhe harrte sie aus gegen die Abholzung der kanadischen Urwälder und gewann!

  • Rezension zu "Die Botschaft der Baumfrau" von Julia B. Hill

    Die Botschaft der Baumfrau
    Klusi

    Klusi

    13. September 2012 um 22:12

    Dies ist der Erfahrungsbericht einer außergewöhnlichen Frau. Julia Butterfly Hill schildert ihre Erlebnisse, während der zwei Jahre, die sie auf einem Baum lebte. Es handelt sich dabei um einen 1000 Jahre alten kalifornischen Mammutbaum, auch als „Redwood“ bezeichnet, den Umweltaktivisten besetzt hatten, um ihn und seine Umgebung vor dem Abholzen zu schützen. Ein Jahr zuvor wurde der kleine Ort Stafford, der am Fuß einer gerodeten Fläche steht, zum Teil unter einer Schlamm- und Geröll-Lawine begraben, und ein Teil der Einwohner wurde obdachlos. Für den Erdrutsch war die radikale Abholzung verantwortlich. Im Dezember 1997 schloss sich Julia den Umweltschützern an und stieg auf den Baum, der von der Gruppe „Luna“ genannt wurde. Nachdem sie das Ausmaß und die Folgen des Kahlschlags erfahren hatte, schwor sich die damals 22-Jährige, die Erde erst wieder zu betreten, wenn sie alles getan hätte, der Zerstörung Einhalt zu gebieten. Julia verbrachte durchgehend 738 Tage auf dem Baum. Während dieser Zeit musste sie nicht nur unter primitivsten Bedingungen leben und den Angriffen und der Zermürbungstaktik der Holzfirma Maxxam widerstehen, sondern auch den Naturgewalten trotzen. In großer Kälte, Hagel, Schnee und Sturm harrte sie auf dem Baum aus, und was sie alles erlebt hat und ertragen musste, ist unvorstellbar. Aber ihr Einsatz, der zum Teil lebensgefährlich war, hat sich gelohnt. Sie hat erreicht, dass Luna nicht gefällt wurde und auch die Bäume der Umgebung gerettet werden konnten. Julias Geschichte liest sich packend wie ein Krimi und ist zugleich tief beeindruckend. Sie wurde durch ihre Aktion in aller Welt als die „Baumfrau“ bekannt. Auch heute noch setzt sie sich aktiv für den Umweltschutz ein. Ihre Geschichte ist einzigartig und faszinierend. Sie zeigt, was ein einzelner Mensch, mit viel Zivilcourage, bewirken kann. Im Buch enthalten sind viele Fotos, Zeichnungen und Gedichte der Autorin. Zugleich lernt man einiges über die biologischen Zusammenhänge und Auswirkungen, wenn der Mensch derart brutal in die Natur eingreift. Auch wenn die beschriebene Aktion schon 15 Jahre her ist, hat dieses Thema leider immer noch aktuelle Gültigkeit, denn auch in unserer Zeit werden uralte Wälder gerodet, wird täglich so viel Natur zerstört und ist unwiederbringlich verloren.

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