Julia Benkert Das Flüstern des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Das Flüstern des Himmels“ von Julia Benkert

Daya muss miterleben, wie ihre Eltern zu Beginn des nepalesischen Bürgerkriegs grausam ermordet werden. Von ihrer Schwester Leela fehlt seitdem jede Spur. Daya verstummt. Erst in einem buddhistischen Kloster findet sie ihre Stimme wieder und entdeckt ihre Gabe: Wenn sie singt, berührt sie die Herzen der Menschen. Bald erobert sie mit ihren Liedern die Welt. Doch ihr steht der Sinn nicht nach Ruhm und Reichtum, sie will der Welt das Schicksal ihres Landes vor Augen führen - und sie will ihre Schwester wiederfinden. Doch als sie Leela endlich gegenübersteht, wird Daya mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert.

Liebesroman mit ernstem Hintergrund

— Leserin71

Ein absolutes Wohlfühlbuch - zwar manches vorhersehbar, aber trotzdem voller Gefühl und (nicht nur) schöner Bilder

— elisabethjulianefriederica

Top Tipp

— Abby90

Spannend und mitreißend geschrieben; farbige Schilderungen Nepals; lebendige Charaktere - ein Buch, in das man sofort tief eintaucht.

— Jacquelina

Zu oberflächlich, abgehackt und gewöhnlich. Es wird dem Thema nicht gerecht.

— leucoryx

Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

— rudelmanz

Eine aufwühlende Geschichte, die im mythischen Nepal spielt und sich zwischen Krieg und Liebe bewegt!

— Viggen

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War leider absolut nicht mein Fall. Fand den Schreibstil ganz schrecklich.

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  • Liebesroman mit ernstem Hintergrund

    Das Flüstern des Himmels

    Leserin71

    04. May 2017 um 12:13

    Viel zu wenig wissen wir in Deutschland vom fernen Nepal. Julia Benkert schreibt in ihrem Buch "Das Flüstern des Himmels" nicht nur die Liebesgeschichte zwischen dem Deutschen Frederick und der Nepalesin Daya auf, sondern gibt einen großen Einblick in die politische Lage Nepals ab dem Jahre 2001. Auch wenn vieles vorhersehbar war, habe ich das Buch dennoch genossen. Bei all den schrecklichen Vorgängen brauche ich auch Gegenpole. Das Ende hat vieles wieder miteinander verknüpft und ich habe Hoffnung, für Daya, für Frederick, für Nepal. Dayas Singen würde ich gerne einmal hören.

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  • Auf der Suche nach der Zwillingsschwester

    Das Flüstern des Himmels

    elisabethjulianefriederica

    11. October 2016 um 22:12

    Im Bürgerkrieg in Nepal. Gefühlvoller Roman um eine buddhistische Nonne, deren Gesang die Menschen fasziniert und bewegt. Sie ist auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester und erfährt im Lauf der Geschichte auch weitere spannende Dinge über ihre Herkunft und Familie. Es ist zwar vieles vorhersehbar, liest sich aber spannend und flüssig. Ein Lesegenuss voller ( nicht nur) schöner Bilder, bei dem man einiges über Nepal mitnimmt ...Lesenswert

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  • Ein Buch, welches verdient, gelesen zu werden

    Das Flüstern des Himmels

    Abby90

    18. September 2016 um 12:24

    Meine Meinung: Dieses Buch ist ein Buch, das seinesgleichen sucht. Nicht nur die ausgesprochen real beschriebenen Handlungen der Protagonisten überzeugen mich hier vollkommen, sondern auch die Aktualität des Themas an sich. Direkt zu Beginn an, wurde ich von der einzigartigen Magie von der Musik der Nonne Daya mitgerissen, sodass ich mit Tränen in den Augen gelesen habe. Sie hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich, wodurch ihre vorübergehende stumme Phase umso eindringlicher auf mich als Leser gewirkt hat. So wurde sie für mich zu einer besonderen Stimme, deren Klang von Leid und Krieg beeinflusst umso intensiver wirkte und ich mir gewünscht habe, das Buch nicht nur zu lesen, sondern auch in die Welt davon eintauchen zu können. Der besonders starke Tiefgang ist es jedoch, der mir hier besonders starke Gefühle übermitteln konnte, denn so intensiv gelesen wie hier, habe ich noch nie. Genau aus diesem Grund bin ich so überaus glücklich, dass ich dieses Buch zur Rezension habe lesen dürfen. Am liebsten würde ich noch mehr darüber schreiben, aber dann würde ich definitiv spoilern, was ihr mir niemals verzeihen würdet, also lauft zum nächsten Buchgeschäft und kauft es euch (wahlweise auch direkt im Internet kaufen, wenn ihr es schneller möchtet). Ihr ahnt deswegen schon, dass ich hier nur volle 10 Stöberkisten vergeben kann, denn so sehr wie mich dieses Buch beeindruckt hat, wird mich so schnell kein anderes mehr beeindrucken können. Lest es unbedingt!

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  • Das schöne Cover hält nicht, was es verspricht ...

    Das Flüstern des Himmels

    engineerwife

    Da dieses Buch bereits vor einiger Zeit Einzug auf meinen Stapel ungelesener Bücher gefunden hatte, freute ich mich umso mehr darauf, es nun endlich lesen zu können. Das wunderschön gestaltete Cover und die Leseprobe hatten mich sehr neugierig gemacht. Mir war beim Aufklappen des Buchs bewusst, wie wenig ich über Nepal eigentlich weiß. Das zwischen Tibet und Indien eingebettete Land, kennt man in unseren Breiten natürlich durch das Himalaya Gebirge, über die Politik und Bevölkerung wissen die meisten jedoch wenig. Ich hatte mich bereits im Vorfeld etwas über die Einwohner und das Leben in Nepal informiert und erwartete nun einen spannenden und farbenfrohen Einblick in seine Geschichte. Hier wurde ich leider enttäuscht. Die stellenweise sehr kitschige Geschichte Dayas mit ihren Nebendarstellern Frederick und Leela konnte mich nicht überzeugen. Hier geschahen zu dem für meinen Geschmack zu viele Zufälle. Ich wurde mit den Protagonisten einfach nicht warm. Schade, von mir keine Leseempfehlung.

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  • Nichts ist, wie es scheint...

    Das Flüstern des Himmels

    Annamartin

    20. March 2016 um 10:52

    Ein Rausch von Farben, Geräuschen, Gerüche, Gewalt und viel Gefühl. In diesem Roman von Julia Benkert wird man entführt in eine andere Welt. Nach Nepal, wo man selbst trotz schlimmster Umstände sein möchte und mitgerissen werden will von Mut und Menschlichkeit. Berührend, dieses Buch!

  • Ein wunderbares, tiefes Buch!

    Das Flüstern des Himmels

    Jacquelina

    13. January 2016 um 15:47

    Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es fast in einem Zug gelesen habe - es ist spannend mit starken, fast filmischen Schnitten und zugleich sehr berührend geschrieben, ohne je sentimental zu sein. Es besticht durch eine klare, sehr bildreiche Sprache und eine Handlung, die mit geradezu dramaturgischem Gespür komponiert ist. Die Autorin lässt den Leser durch die ferne Welt Nepals reisen, ohne sich jedoch mit der Schilderung des Fremden und Fernen alleine zufrieden zu geben: Die Charaktere sind mit großer menschlicher Tiefe und sehr differenziert dargestellt. Ein wunderbares Buch! Hoffentlich folgen noch viele weitere solcher Bücher!

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  • Der Gesang des Dakini

    Das Flüstern des Himmels

    leucoryx

    28. December 2015 um 13:42

    In dem Debütroman "Das Flüstern des Himmels" geht es um Daya, die in den Kriegswirren ihre Familie verliert und in einem Kloster aufgenommen wird. Sie besitzt eine außergeöhnliche Stimme und versucht mit ihrem Gesang Aufmerksamkeit für die Misststände in ihrem Land Nepal zu gewinnen. Dabei trifft sie Frederick und verliebt sich. Das Buch hat ein wunderschönes Cover und die Geschichte klang vielversprechend, da es trotz Fiktion auf das wichtige Thema Bürgerkrieg in Nepal zu sprechen kommt. Die Verbindung aus Liebesroman, Spiritualität und Kriegsschrecken lässt eine interessante Mischung vermuten, wurde jedoch meiner Meinung nach viel zu shclecht umgesetzt. Alleine der Schreibstil macht vieles zunichte und lässt keine schöne Atmosphäre entstehen. Der Wehcsel der Schausplätze und der Zeit ist zu abrupt. Nur einzelne Handlungstricke aneinandergereit und ohne Liebe verbunden. Es wirkt alles nur dahingeklatscht und konstruiert. Die Autorin schien viele Ideen zu haben, die sie alle unterbringen wollte. Die Charaktere kommen viel zu eindimensional daher. Ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen und auch nicht immer alles nachvollziehen. Ich denke, das Buch schneidet ein wichtiges Thema an, konnte dem aber nicht mit genügend Tiefe begegnet und wird dem somit nicht gerecht. Auch das Ende konnte für mich nichts mehr rumreißen. Es bekommt von mir knapp 3 Sterne.

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  • Ein Buch, das verzaubert!

    Das Flüstern des Himmels

    Zalira

    22. December 2015 um 15:36

    Inhalt: Das Buch beschreibt vor allem die politischen Auseinandersetzungen in Nepal rund um den Revolutionskrieg. Im Gegensatz zu Tibet, gehen die schlechten Zustände Nepals im Ausland unter. Im Zentrum dieser Aufstände sind die Royalisten und die revolutionären Maobadi, deren Ziele „Gleiche Rechte für alle“ grundsätzlich sehr erstrebenswert, nicht aber die Art und Weise wie sie diese zu erreichen versuchen. Dies ist der Hintergrund, in den die Geschichte von Daya erzählt wird. Diese flieht nach dem Mord an ihrer Familie in ein buddhistisches Kloster, wo sie lernt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Nach dem Überfall hat sie ihre Stimme verloren, die sie im Kloster zurückgewinnt und sogar eine seltene, für Frauen eigentlich sogar verbotene, Art des Singens erlernt. Später geht sie mit dem Ziel ihrem Land zu helfen, als singende Nonne auf Europatour, in der Hoffnung so die Menschen auf die Missstände aufmerksam zu machen. Daya’s Schicksal führt sie in verschiedene Länder und sie trifft dort auf eine Person aus ihrem Leben vor dem Kloster Frederik, der ihre Gefühlswelt ein wenig durcheinander bringt. Zudem beschäftigt Daya auch die Sorge um ihre Zwillingsschwester Leela, von der seit dem Überfall jede Spur fehlt. Meine Meinung: Cover und Einband gefallen mir wirklich sehr gut. Und das Buch finde ich einfach wunderschön. Von Anfang an, konnte ich mich gut in Geschichte und Erzählstil einfinden. Die kurzen Kapitel, die in der Überschrift Land und Zeit beinhalten, helfen dabei die Erzählstränge zu sortieren, womit ich auch keine großen Schwierigkeiten hatte. Lücken in der zeitlichen Abfolge werden im Kapitel erläutert und geschlossen. Mir ist Daya als Hauptfigur auch sehr sympathisch und ans Herz gewachsen. Ich bewundere ihre Einstellung und wie sie sich für junge Mädchen einsetzt (Little Kazan). Das Buch baut immer weiter Spannung auf und man fiebert bis zum Schluss mit, ob es Daya schafft mit ihrer Stimme Frieden in diese Zeit der Aufstände zu bringen. Das Buch ist hauptsächlich aus Dayas Perspektive erzählt, wodurch man vor allem in ihrer Sicht der Dinge eintaucht. Neben ihr gibt es auch wenige Stellen, bei denen aus Frederiks Sicht erzählt wird, um dem Leser ein umfangreiches Bild zur Geschichte und den politischen Zuständen in Nepal zu vermitteln. Von Daya‘s verschollener Zwillingsschwester Leela erfährt man kaum etwas. Umso interessanter ist es, wie zum Ende hin, in einer Art erzähltem Zeitraffer ihr Schicksal geschildert wird. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, rundet das Buch aber sehr gut ab und lässt keine Unklarheiten offen. Fazit: Nachdem ich den Inhalt des Buches gelesen hatte, war ich schon sehr interessiert und hatte hohe Erwartungen. Diese wurden auch mehr als erfüllt, und ich finde, dass das Buch beim Lesen seinen eigenen Zauber ausstrahlt :) Durch das Buch taucht man in eine Welt ein, die man so nicht kennen gelernt hätte!

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  • Vielschichtig und spannend

    Das Flüstern des Himmels

    Leser321

    16. December 2015 um 14:42

    Julia Benkerts Erstlingswerk "Das Flüstern des Himmels" ist ein vielfach geschichteter Roman über den Bürgerkrieg in Nepal, vor allem aber über die Hauptfigur Daya, eine singende Nonne mit einer ganz eigenen Sicht auf die Welt. Die Stärken des Romans liegen meiner Ansicht nach sowohl in der Zeichnung der Figuren als auch in der Wahl der Erzählperspektive. Die Hauptfigur Daya verliert als junges Mädchen ihre Familie im Bürgerkrieg. Dieses Ereignis steht am Beginn ihrer Entwicklung, die von Widersprüchen, Rückschritten, Idealen und wilden Aktionen geprägt ist. Ihr Handeln ist erfreulich selten vorhersagbar. Und die Lektüre bleibt spannend und - das ist das Besondere - obgleich nicht immer rational (zum Glück nicht immer rational!), so doch menschlich immer absolut nachvollziehbar und auch nachempfindbar. Auch die weiteren Figuren des Romans sind wunderbar durchdacht, niemals plump, sondern mit menschlicher Tiefe und herrlich widersprüchlichen Charakterzügen gesegnet. Es macht Spaß, sie zu erlesen und es bleibt etwas von ihnen zurück. Was will ich mehr? Im Laufe des Romans geraten sie alle auf ihre Weise in Aufruhr (so soll es ja auch sein), verlieren Halt, gewinnen Vertrauen, und die Handlung schreitet voran. Indem sich aber gleichzeitig die Figuren zunehmend überlagern (ohne dass es dadurch schwerfällig würde, den Roman zu lesen - ganz und gar nicht!), werden Lesergewissheiten (wenn man es denn so lesen will) in Frage gestellt. Die scheinbar eindeutige Perspektive entpuppt sich als reichlich zweideutig. Ich mag es sehr, dass der Roman sich in meinen Augen immer mehr vom Eindeutigen wegzubewegen scheint und den Menschen in all seinen Widersprüchlichkeiten zurücklässt. Insofern: voller Lesegenuss!

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  • Ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

    Das Flüstern des Himmels

    rudelmanz

    13. December 2015 um 18:08

    Ein toller Einblick in die Politik Nepals, von der ich keine Ahnung hatte. Eine Frau die ihre Gabe als Geschenk und nicht als Verdienst empfindet und sich leidenschaftlich für das einsetzt woran sie glaubt. Spannend, überraschend und faszinierend bis zum Schluss!

  • Das Flüstern des Himmels

    Das Flüstern des Himmels

    Maerchenfee

    10. December 2015 um 15:57

    In Nepal herrscht Bürgerkrieg und Daya muß den grausamen Mord an ihren Eltern miterleben. Seitdem wird auch ihre Zwillingsschwester vermißt und sie selbst verstummt. Im Kloster Kazan findet Daya Unterschlupf, der Meister nimmt sich ihrer an und eines Tages kehrt auch ihre Stimme wieder zurück. Hier erkennt sie ihre Gabe, mit einer wunderschönen Stimme gesegnet zu sein, mit der sie die Menschen verzaubern kann. Auf diese Weise möchte Daya der Welt das Schicksal ihres Landes vor Augen führen. Doch das allergrößte Anliegen ist es, ihre geliebte Schwester wiederzufinden. "Das Flüstern des Himmels" ist der Debütroman von Julia Benkert, indem sie dem Leser auf gefühlvolle Weise Nepal näher bringt. Ich konnte soviel Interessantes, aber auch Trauriges über das Land, die Leute und deren Kultur lernen. Daya mochte ich von Anfang an und sie verdient meine volle Hochachtung. Ich hatte allen Respekt, wie sie ihr Leben, teils mit Hilfe, das meiste aber alleine geschafft hat. Durch ihre Stimme möchte sie auf die Mißstände in ihrem Land aufmerksam machen. Bei einem Auftritt trifft sie ihre Jugendliebe Frederik wieder. Gerade auf diesen Aspekt war ich sehr gespannt, da das für eine Nonne ja eigentlich unmöglich ist. Aufgeheitert wird die Geschichte durch ein süßes kleines Languren Äffchen, das Daya eine Weile begleitet. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, vor allem der Schluß, der einen zu Tränen rührt. Einen Stern muß ich aber leider abziehen, im Mittelteil ging mir einiges viel zu schnell und die Geschichte hätte für mich noch ein paar Seiten mehr haben können. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es auch weiterempfehlen. Zum Schluß möchte ich noch das wunderschöne Cover erwähnen, und wahrer Hingucker und eine Zierde für jedes Bücherregal.

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  • Eine Geschichte über Krieg und Liebe

    Das Flüstern des Himmels

    Ajana

    *Inhalt* Daya muss miterleben, wie ihre Eltern zu Beginn des nepalesischen Bürgerkriegs grausam ermordet werden. Von ihrer Schwester Leela fehlt seitdem jede Spur. Daya verstummt. Erst in einem buddhistischen Kloster findet sie ihre Stimme wieder und entdeckt ihre Gabe: Wenn sie singt, berührt sie die Herzen der Menschen. Bald erobert sie mit ihren Liedern die Welt. Doch ihr steht der Sinn nicht nach Ruhm und Reichtum, sie will der Welt das Schicksal ihres Landes vor Augen führen - und sie will ihre Schwester wiederfinden. Doch als sie Leela endlich gegenübersteht, wird Daya mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert. *Cover* Die Farbgestaltung ist für mich sehr harmonisch gewählt und passt für mich auch zum Inhalt des Buches. *Meine Meinung* Ich hatte das Vergnügen bei einer Lesung der Autorin in Mainz zu diesem Buch dabei sein zu können. Danach musste ich mir das Buch einfach kaufen, da die symphatische Autorin mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Es ist das erste Buch, das die Autorin geschrieben hat. Eigentlich sollte es eine Dokumentation für das Fernsehen werden, aber das Thema war der Autorin so wichtig und das Thema zu komplex, sodass ein Buch daraus entstanden ist. Die Hauptfigur in dieser Geschichte ist Daya, deren Eltern zu Beginn des nepalesischen Bürgerkrieges ermordet werden. Sie verliert dadurch die Fähigkeit zu sprechen und flüchtet sich in ein buddhistisches Kloster. Hier findet Daya wieder Kraft und auch ihre Stimme. Und was für eine Stimme. Als der Bürgerkrieg immer mehr auf ihr Land übergreift, entschließen sich die Mönche ihre Stimmen zu nutzen, um die Welt auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Für Daya beginnt damit ein aufregender Lebensabschnitt. Doch es geht ihr nicht um Ruhm - sondern um ihr Land und ihre Schwester. Schon ab den ersten Seiten war ich in dieses Buch vertieft. Ich finde es toll, dass sich die Autorin mit diesem Thema beschäftigt hat. Ich habe zwar ab und zu mal etwas über den Bürgerkrieg in Nepal gehört, aber da man täglich von so vielen schrecklichen Nachrichten überflutet wird, wurde es schnell vergessen. Benkert geht wirklich sehr gefühlvoll mit diesem Thema um. Daya basiert auf einer wahren Personen, die sie kennengelernt hat, auch wenn vieles in diesem Buch von Benkert erfunden wurde. Sie schafft es gekonnt den Bürgerkrieg mit der Bindung zwischen Menschen zu verbinden. Daya lernt in Laufe ihres Weges Menschen kennen, deren Leben von nun an fest mit ihr verknüpft sind. Bei allem was sie tut, hofft sie darauf ihre verschollene Schwester wiederzufinden. Sie glaubt nicht, daran, dass sie wie ihre Eltern ermordet wurde. Das Buch zeigt auch mal wieder wie schwierig es Frauen in vielen Ländern auch heute noch haben. So muss Daya viele Hürden überwinden. Für mich ist sie wirklich eine sehr starke Persönlichkeit, die sehr viele verschiedene Facetten aufzeigt. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und ich war sehr gespannt, ob Daya ihre Schwester wieder finden kann und wie alles ausgeht. *Mein Fazit* Eine berührende Geschichte um eine Nonne, die nicht nur mit ihrer Stimme die Herzen der Menschen berührt. Ein sehr schöner Debütroman. Sehr einfühlsam geschrieben und die Autorin hat es geschafft, die Spannung das ganze Buch über hoch zu halten. Auch wenn mich dieses Buch sehr berührt hat, muss ich leider doch einen Stern abziehen bzw. eigentlich nur einen halben Stern, aber das kann ich hier ja nicht anzeigen ;) Hätte ich noch ein paar Tränchen vergossen, wären es auf jeden Fall 5 Sterne geworden. Auch wenn die Autorin wirklich sehr symphatisch ist, muss ich meiner Linie treu bleiben und eine kleine Abgrenzung zu den Büchern machen, denen ich 5 Sterne gegeben habe. Ich würde auf jeden Fall sehr gerne mehr von Benkert lesen und vielleicht werden es ja dann 5 Sterne ;)

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    • 4
  • Magie, die zu lange auf sich warten lässt

    Das Flüstern des Himmels

    Pelikanchen

    09. December 2015 um 22:56

    "Das Flüstern des Himmels" von Julia Benkert handelt von der nepalesischen Nonne Ani Dayan, die durch ein grausames Verbrechen zuerst eher zufällig in einem Kloster zur Besinnung kommt. Ihre ganze Familie wurde bei einem Angriff der Maobadi umgebracht und von ihrer Zwillingsschwester fehlt jede Spur. Sie hat ein fürchterliches Trauma erlitten und ist nach diesem Vorfall in ihrem Dorf einfach Stumm und hat ihre Stimme verloren. Im Kloster Kazan findet sie als Ani Dayan ihren Platz und ist in der Obhut des Meisters persönlich und lernt viel von ihm, nachdem sie wie durch ein Wunder ihre Stimme wieder gefunden hat. Sie hat eine wundervolle Stimme und als Sängerin kann sie auf die Missstände in Nepal aufmerksam machen. Den Mord an ihrer Familie wird sie nie vergessen und sie möchte natürlich Wissen was mit ihrer Schwester passiert ist. Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, doch leider konnte mich der Mittelteil durch zu viele unlogische Handlungen nicht wirklich überzeugen. Die Autorin hat das Buch in einer "filmischen Montagetechnik" geschrieben und setzt voraus, das wir zu vieles, zwischen den Zeilen mit unserer eigenen Fantasie entdecken sollen. Das ist gar nicht mein Ding und stand nicht in der Gebrauchsanleitung. Als Dokumentarfilmerin, die sie auch noch ist, hätte zwischen den Zeilen nicht so viel stehen dürfen, denn der Dokumentarfilm ist eine nichtfiktionale Filmgattung, die bestrebt ist, tatsächliches Geschehen oder Aspekte dessen möglichst genau abzubilden.  Das Hauptproblem ist, das einfach keine 330 Seiten ausreichen um den Leser die Protagonisten emotional so nahe zu bringen und dann auch noch das Land und die Kultur dem Leser zu verdeutlichen. Das Ende war dann trotz weiterer Ungereimtheiten doch irgendwie Magisch und macht die Geschichte eher zu einem Märchen und kann durchaus verzaubern. Der Weg dort hin war mir aber zu Steinig und mir wurde zu viel Passend gemacht. Man sollte also nicht so viel über einige Handlungen nachdenken ( was mir schwer fällt ) und über einiges hinweg sehen, dann endet das Buch wirklich schön, wenn man so lange durchgehalten hat. Ich bin sogar der Meinung das hier einiges an Potenzial gar nicht genützt wurde, denn die Geschichte hätte sich anders verpacken lassen.

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  • Fragefreitag mit Julia Benkert & Buchverlosung zu "Das Flüstern des Himmels" am 20.11.2015

    Das Flüstern des Himmels

    Tasmetu

    Eine mitreißende Geschichte, die euch tief berühren wird Wenn ein Traum zum Greifen nah ist, dann klopft das Herz wie verrückt und die ganze Welt wirkt bunter und schöner. Doch wenn die Vergangenheit ihre Schatten auf die Gegenwart wirft, kann alles zerbrechen.  Julia Benkert nimmt uns mit ihrem wundervollen Debüt mit in das exotische und landschaftlich atemberaubende Nepal. Wir lernen Daya kennen, die trotz des Bürgerkriegs und harten Verlusten immer noch träumen kann - und ihren Traum wahrmacht. Dieser Roman nimmt uns mit auf eine Reise, die einen tief in der Seele berührt.  Stellt eure Fragen an die Autorin und gewinnt mit etwas Glück eins von fünf Exemplaren von "Das Flüstern des Himmels"! Und wenn ihr nicht genug von Fragefreitagen bekommen könnt, hier steht euch der Autor von "Auf und Davon", David Arnold, Rede und Antwort! Mehr zum Buch: Daya muss miterleben, wie ihre Eltern zu Beginn des nepalesischen Bürgerkriegs grausam ermordet werden. Von ihrer Schwester Leela fehlt seitdem jede Spur. Daya verstummt. Erst in einem buddhistischen Kloster findet sie ihre Stimme wieder und entdeckt ihre Gabe: Wenn sie singt, berührt sie die Herzen der Menschen. Bald erobert sie mit ihren Liedern die Welt. Doch ihr steht der Sinn nicht nach Ruhm und Reichtum, sie will der Welt das Schicksal ihres Landes vor Augen führen - und sie will ihre Schwester wiederfinden. Doch als sie Leela endlich gegenübersteht, wird Daya mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert. Mehr zur Autorin: Die deutsche Filmemacherin Julia Benkert lebt in München und ist spezialisiert auf Dokumentarfilme. Die Idee für ihren ersten Roman "Das Flüstern des Himmels" entstand bei Recherchen für eine Dokumentation über Nepal. Sie spürte, dass sie der Realität Nepals, dieses mystischen, gleichzeitig völlig zerstörten Landes  mit seinen außergewöhnlichen Menschen, nur fiktiv wirklich nahe kommen würde.  Zusammen mit dem Knaur Verlag verlosen wir unter allen Fragestellern 5 Exemplare von "Das Flüstern des Himmels"!  Wenn ihr eines der Bücher gewinnen wollt, benutzt bitte den blauen "Jetzt bewerben"-Button und stellt darüber eure Frage. Wenn ihr nur eine Frage stellen möchtet, ohne euch für eines der Exemplare bewerben zu wollen, schreibt einfach einen neuen Beitrag.  Wir wünschen euch einen interessanten Fragefreitag mit Julia Benkert! *Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

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    • 142
  • Ein gut geschriebenes Buch über die Missstände in Nepal

    Das Flüstern des Himmels

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Das Cover gefällt mir sehr gut. In warmen Orange-, Rot- und Braunton mit schönen Verzierungen und Andeutung einer nepalesischen Stadt ist die Buchgestaltung für mich ein Hingucker. Es wirkt schlicht, aber auch wie ein kleiner Schatz. Inhalt Das Buch „Das Flüstern des Himmels“ von Julia Benkert handelt von der nepalesischen Nonne Ani Dayan, die im jungen Alter durch ein grausames Erlebnis ihr Weg ins Kloster findet. Bei einem Angriff der Maobadis in ihrem Dorf werden ihre Eltern und ihr Bruder ermordet. Nur von ihrer Zwillingsschwester fehlt jede Spur. Auf sich allein gestellt und stumm, findet Daya als Ani Dayan im Kloster Kazan einen Platz. Eines Tages findet sie durch ein Gesang ihre Stimme wieder und wird vom Meister persönlich ausgebildet. Doch nie hat Daya den Mord an ihre Familie und ihre verschwundene Schwester vergessen und so möchte sie in anderen Ländern der Welt durch ihre wundervolle Stimme als Sängerin auf die Missstände in Nepal aufmerksam machen. Wird sie ihre Mission erfüllen können? Eine ergreifende Geschichte nimmt ihren Lauf. Meine Meinung Ich finde, Julia Benkert hat hier eine wundervolle und ergreifende Geschichte erzählt. Durch „Das Flüstern des Himmels“ wurde mir erst die Lage in Nepal richtig bewusst. Vorher habe ich mir keine großen Gedanken gemacht, was in dem Land für Zustände herrschen, das muss ich leider zugeben. Doch durch das Buch lernt man Nepal, den Buddhismus und die dort existierende Politik nun besser durch die Protagonistin Daya alias Ani Dayan kennen. Hierzu möchte ich erwähnen, dass Julia Benkert eigentlich eine Dokumentation über Nepal machen wollte und sich letztendlich für eine fiktive Geschichte entschieden hat um die Zustände dort besser herüberbringen zu können. Das hat sie meiner Meinung nach sehr gut gemacht. Schon allein der Schreibstil ist toll. Ich fühlte mich gleich in der Handlung gut aufgehoben und konnte mir in meiner Fantasie die nepalesische Gegend sehr gut vorstellen. Man lernt Dayas Lebenslauf kennen, wie sie von ihrem Dorf zum Kloster kam und zu einer bekannten, singenden Nonne wurde. Ihr schicksalhaftes Leben ist ergreifend. Sie verliert durch die Maobadi ihre Familie und ihre geliebte Zwillingsschwester ist spurlos verschwunden. Durch ihren Gesang möchte Daya auf die Missstände in Nepal aufmerksam machen und trifft dabei auf ihre „Jugendliebe“ Frederik wieder. Eine kleine Liebesgeschichte findet man in diesem Roman somit auch. Doch eigentlich darf sich Ani Dayan als Nonne ja auf keine Liebschaften einlassen… Ich finde es toll, wie Daya ihr Leben entwickelt. In Kathmandu eröffnet sie eine eigene kleine Nonnenschule und kümmert sich um ihre Schützlinge. Dabei muss sie aber auch wieder Schwierigkeiten überwinden, denn das Wasser in der Stadt ist knapp und die Maobadi umkreisen immer mehr die Gegend bis es zum Äußeren kommt. Daya entwickelt eine mutige Idee um die Maobadis zu besänftigen… Das Buch kann einen zu Tränen rühren und hat mich auf jeden Fall aufmerksam auf Nepal und die dort herrschenden Missstände gemacht. Was mir auch gefällt, ist die Landkarte vorne im Buch. So kann man auch erkennen, welche Länder an Nepal angrenzen und wo beispielsweise Kathmandu liegt. Meiner Meinung nach ist es auch eine gute Idee, dass bei den jeweiligen Kapiteln erwähnt wird, wo sich der nächste Abschnitt abspielt bzw. auch welche Zeitspanne inzwischen vergangen ist. Ein kleines Highlight war auch eine Lesung in einer Buchhandlung in Mainz, die Julia Benkert gehalten hat. Sie hat Passagen ihres Buches wunderbar wiedergegeben. Mehr zu der Lesung kann man in einem Beitrag auf unserem Blog lesen: http://jekranta.jimdo.com/2015/11/15/lesung-von-julia-benkert-in-mainz/. Mein Fazit Ein sehr guter Debutroman von Julia Benkert. Gerne mehr von ihr, also eine klare Leseempfehlung ;). Fünf Sterne von mir. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars :).

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    • 3

    Lese-Krissi

    25. November 2015 um 17:47
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