Julia Bolender

 3,8 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorenbild von Julia Bolender (©)

Lebenslauf

Julia Bolender wurde 1983 in Mainz geboren. Nach der Schule begann sie eine Lehre als Buchhändlerin, entschloss sich dann aber für einen anderen Bildungsweg. Die Ausbildung als Erzieherin bereitete ihr viel mehr Freude. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie hauptberuflich in diesem Beruf. Der pädagogische Alltag regte sie dazu an, Kinderbuchautorin zu werden. Inspiration geben ihr jeden Tag die Kinder. Sie greift deren Fragen und Ängste auf und setzt sie schriftlich kindgerecht um. Besonders wichtig ist ihr, die Kinder emotional zu stärken. Seit 2021 entstehen diese Kindergeschichten. Die Hauptperson ist dabei ein Drache, der den Kindern Mut und Kraft vermitteln soll. Weitere Bücher mit der Hauptperson sind in Planung. Die Bücher werden in Zukunft auch zweisprachig erhältlich sein. Passende Liederbücher werden dazu von Ulrike Pollak verfasst.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Julia Bolender

Cover des Buches Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben (ISBN: 9781719866026)

Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben

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Erschienen am 23.08.2018
Cover des Buches Bo lernt fliegen (ISBN: 9783756861057)

Bo lernt fliegen

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Erschienen am 10.11.2022
Cover des Buches Hinter dem Spiegel: Kurzgeschichten (ISBN: 9781980671398)

Hinter dem Spiegel: Kurzgeschichten

 (1)
Erschienen am 27.03.2018

Neue Rezensionen zu Julia Bolender

Cover des Buches Bo lernt fliegen (ISBN: 9783756861057)
Karolina_Bs avatar

Rezension zu "Bo lernt fliegen" von Julia Bolender

Mutmachbuch für Kinder
Karolina_Bvor einem Jahr

Bo ist ein Drache, der an seinem Geburtstag das Fliegen lernt. Auch, wenn er sich darauf freut, endlich Fliegen zu lernen, überkommen ihn Selbstzweifel und Ängste. Doch mit der Unterstützung von Familie und Freunden, überwindet er seine Zweifel. 

Ein schönes Abenteuer, dass Kinder daran erinnert, ihre Ängste zu überwinden. Das Buch enthält schöne Illustrationen und am Ende gibt es noch tolles Bonusmaterial. Zwei Lieder zum Mitsingen und Mitspielen. 

Cover des Buches Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben (ISBN: 9781719866026)
blaues-herzblatts avatar

Rezension zu "Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben" von Julia Bolender

Mäßig bis durchwachsen
blaues-herzblattvor 5 Jahren

Potential da – Umsetzung leider nicht akzeptabel Ach schade, auf dieses Buch hatte ich große Lust, auch um endlich mal wieder ein selfpublished Buch zu lesen. Das Thema war bei mir gerade aktuell und alles passte. Bis ich angefangen habe zu lesen… Das Buch wurde gefühlt überhaupt nicht überarbeitet oder wenigstens ein zwei Mal Korrektur gelesen und es finden sich nicht nur Rechtschreib- und Grammatikfehler, sondern auch völlig sinnentstellende Ausreißer, die den Spaß am Lesen einfach nicht aufkommen lassen. Derartiges finde ich immer wieder schade, wenn nicht mal der Autor selbst sich die Zeit genommen hat, alles nochmal Revue passieren zu lassen, warum sollten diese Inhalte dann wertvoll für mich sein? Für mich ein No-Go! Inhaltlich bietet das Buch viele tolle Ansätze und Lösungsvorschläge für ein breit gefächertes Feld von Problemen und kommt dabei im Ton sympathisch wie eine gute Freundin daher. Lediglich die Kapitel zu den Geschlechterrollen und der klassischen Beziehung waren mir viel zu oft in einen stupiden veralteten Rahmen gepresst, der feminine und maskuline Eigenarten festlegt und in sich beschränkt. Schade bei an sich so weltgewandten Ansichten. Die Aufmachung des Covers kommt eher schlicht daher, das Bild eines glücklichen Luftballons habe ich als gelungene Bebilderung erlebt, die zudem qualitativ hochwertig ist. Bei den Schriften auf dem Cover würde ich für eine einheitliche Schriftart plädieren, da verschiedene Typen hier leider wenig professionell erscheinen. Beim Blick ins Buch fällt auf, dass die Schriftgröße vergleichsweise groß gewählt ist, bei üblicher Größe wäre das Buch vermutlich nur auf ca. 40 Seiten gekommen, aber für älteres oder im Sehfeld eingeschränktes Publikum ist diese Besonderheit sich ein Pro-Argument für den Kauf. Abschließend kann ich sagen, ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, da alle Themen auf sehr kleine Anschnitte begrenzt sind, aber kann dem Gedankenluftballon definitiv auch gute Anregungen abgewinnen. Wer also auf der Suche nach einem leichten Einstieg zu seinem Selbst ist, der findet hier erste Idee, muss allerdings über einige Textfehler hinwegsehen.

Cover des Buches Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben (ISBN: 9781719866026)

Rezension zu "Der Gedankenluftballon 2: Frei bleiben" von Julia Bolender

Der Gedankenluftballon 2 - Frei bleiben
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

"Gedankenluftballon 2 - frei bleiben" geschrieben von Julia Bolender ist ein zu sagen Wegbegleiter.
Die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen im Leben, ihre Tiefschläge und wie sie wieder aufgestanden ist. Sie zeigt uns Lösungen zur Bewältigung von Niederschlägen und wie man am Besten frei bleibt.

Ich bin positiv überrascht. Hat man mit dem Lesen angefangen, will man nicht mehr aufhören Man kann die Seiten flüssig lesen, es ist groß geschrieben und die Kapiteln sind kurz und bündig, aber trotzdem steht alles wichtige drinnen.

Das Vorwort hat mir sehr gut zum Einstieg gefallen. Der Vergleich mit den Jahreszeiten war super getroffen und ich kann nur zustimmen.

Zu den einzelnen Kapiteln:
Ich finde, überall steht etwas aufbauendes. Nach jedem Kapitel habe ich mir ein bisschen Zeit gelassen und dachte über das Geschriebene nach, danach habe ich weitergelesen.

Am meisten hat mir das 18. Kapitel gefallen, "Unseren Bauch danken".
Oft glauben wir eher an Google, als uns auf unser Bauchgefühl zu verlassen. Ich bin zwar erst einnTeenie, aber ich bin davon überzeugt, dass die Leute früher eher an ihr Bauchgefühl gehört haben, als heute. Man musste sich schließlich auf das Bauchgefühl verlassen, wenn man nicht gleich googeln kann. Wenn ich mir bei der Antwort nicht sicher bin, dann gibt es das Internet, obwohl mir mein Bauch fie Antwort schon liefert.

Gedankenluftballon 2" hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch, dass die Autorin an sich so offen rüber gekommen ist und ihre Erfahrung erzählt hat.

Was kann man aus dem Buch mitnehmen?
Vieles! Mich hst das Buch ein wenig verändert.

Das Cover passt perfekt zum Titel. Mich spricht es total an, es zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Es ist weder zu viel noch zu wenig einfach schön.

Der einzige Minuspunkt sind die vielen Rechtschreibfehler, die leider vorhanden sind. Aber lasst euch dadurch nicht abschrecken, das Buch ist echt toll!

Gespräche aus der Community

Hallo, mein Name ist Julia Bolender und ich habe bei Amazon einen Band von Kurzgeschichten veröffentlicht. Ich verlose hier 10 Taschenbücher in dieser Leserunde davon.

Es handelt sich um 16 Kurzgeschichten um Liebeskummer, Neuanfänge, und wie man mit einer großen Schuld umgeht. Hier eine Zusammenfassung von drei Geschichten:

1)Der Kampf: In dieser Geschichte geht es um einen alten Mann. Er lebt alleine in einer Wohnung. Nur ein Vogel in einem Käfig scheint sein einziger Freund zu sein. Der Mann merkt, dass er nicht ewig einsam bleiben möchte und beschließt den Kampf dagegen auf zu nehmen. Der Vogelkäfig steht immer offen, denn der Mann hatte bisher die Erfahrung gemacht, dass der Vogel nie an der Freiheit interessiert war. Doch der Mann muss bald darauf erkennen, dass es nicht nur für nun Zeit für einen Neuanfang wird.

 

2)Der Rabe: Ein Mädchen sitzt in ihrer Wohnung am Küchenfenster und beobachtet am gegenüberliegenden Hausgiebel einen Raben und eine Taube. Der Rabe versucht die Taube anzugreifen, doch diese schafft es rechtzeitig zu fliehen. Das Mädchen verbindet mit dem Raben ihre Angst sich auf eine neue Liebe einzulassen. Doch sie merkt, dass sie es immer besser lernen wird diese Angst zu überwinden, um einen Neuanfang zu starten.

 

3)Rote Spuren im Sand: Diese Geschichte erzählt von einem jungen Mann. Er hat als Rechtsradikaler einen Menschen unbeabsichtigt umgebracht. Aufgrund seines schlechten Gewissens beschließt er sich selbst auch in hohem Maße zu bestrafen, indem er sich in die Fluten des Meeres stürzt. Seine Freundin ahnt davon nichts und wartet zur gleichen Zeit am anderen Ende des Strandes auf ihn.

Hier folgt noch eine Leseprobe von der Kurzgeschichte: "Rote Spuren im Sand".


Rote Spuren im Sand

 

Ein Rechtsradikaler saß abends an einem Strand. Kurz vorher waren die Twin -Tower in New York wie ein Riesenkartenhaus nur mit mehr Rauch und Feuer in sich zusammengestürzt.

Die Sonne war, wie in einem blutigen Meer, langsam und leise versunken. Er saß da, den Kopf in eine Hand gestützt, und überlegte, ob sie, auch am nächsten, wie an jedem morgen aufgehen würde. Doch dann Frieden bringend, nicht so wie vor drei Tagen. Drei Tagen, in denen Tränen flossen, Leute laut vor Angst und Kummer schrien. Und besonders hier, in seinem Heimatland, plötzlich, für immer schwiegen. Unter Massen von kaltem Stein. Einem Gefängnis der Ewigkeit.

Er war Meilen von dem Geschehen entfernt gewesen, und doch war ihm zu dem Zeitpunkt, obwohl er erst später davon erfuhr, ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen.

Wie jeden Morgen hatte er sich an den Frühstückstisch gesetzt. Heißen Kaffee getrunken, und frische Brötchen gegessen. Nicht einmal daran denkend, dass sein Leben, indem es außer ab und an schulischen, oder jugendlichen Problemen, gut lief, einmal, anders sein könnte.

Und nun saß er da, mit glasigem Blick. An der kleinen Bucht, an der er vor nicht allzu langer Zeit, noch mit ihr gesessen hatte. Mit ihr, dessen Haar, so weich und schön gewesen war. Mit ihr, die ihn getröstet hatte, wenn es ihm schlecht ging. Mit, und wenn sie nicht konnte, wie in diesem Moment, ohne sie.

Langsam erhob er sich. Den Rücken gekrümmt, wie ein alter Mann. Rauschend hörte er die Wellen an den Strand spülen. Die Geräusche waren so nah, und doch schien ihm das alles so weit weg.

Hatte ihn das Unglück nicht schon genug in einen Rausch versetzt? Außer dem Licht des ein Stück entfernten Strandhäuschens, war es, ohne das es der Junge bemerkt hatte stockdunkel geworden. Als er es bemerkt hatte, fasste der junge Mann einen Entschluss.

Noch einmal wollte er das kühle Nass des Meeres spüren, noch ein letztes Mal wollte er durch die weiten Tiefen tauchen. Durch Scharen von kleinen, bunten Fischen. Das Gefühl frei zu sein, genießen ohne Sorgen und Angst. Noch einmal.

 

Und dann stand er da. So wie er auf die Welt gekommen war. Klein und mit einem ängstlichen Blick, doch mit einem Unterschied. Er glaubte zu wissen, was ihn in dieser großen, grausamen Welt erwartete.

Plötzlich begann er zu rennen und dabei laut zu schreien. Niemand außer ihm war sonst am Strand. Todesmutig stürzte er sich in die Fluten. Und schwamm. Bald nach Luft ringend, doch er wollte es schaffen, er wollte die Mitte des Meeres erreichen, den Punkt, wo er glaubte, jede Seele war, bevor sie sich einen Menschen suchte, um sich in ihm fest zu setzen. Um eine Heimat zu finden. Er war schon zu alt für solch einen Aberglauben und doch, in diesem einen Augenblick, wo ihm alles so hoffnungslos schien, war es das Einzige, was ihm noch Mut gab.

Als der Mond den er in dieser Nacht noch gar nicht zu Gesicht bekommen hatte, am Himmel auftauchte, wusste er, dass es „Jetzt!“ passierte. Kraftlos ließ er seine Arme sinken, legte sich auf den Rücken und ließ sich einfach treiben. Er wusste, als er die Augen schloss, aus seinem tiefsten Inneren, dass er sich in der Mitte des Meeres befand. Sein eben noch aufgehetzter Körper entspannte sich, ein ruhiges, sachtes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Gleich würden sie kommen und ihn holen. Genauso wie die anderen davor. Mit dem Unterschied, dass diese Menschen nur Mittel zum Zweck gewesen waren. Sie hatten ihn nur aufmerksam machen wollen. Es war eine Strafe gewesen, diese unschuldigen Menschen sterben zu lassen. Eine Strafe für ihn. So glaubte der Junge. Der Junge, der vor ein paar Monaten einem aus ihrem Land einen Stein an den Kopf geworfen hatte.

Das der Mann dann nicht mehr aufwachte, war auch wenn er es sich nicht gleich eingestehen wollte, allein seine Schuld gewesen! „Ausländer!“ hatten seine Freunde gebrüllt. „Ausländer! Haben in unserem Land nichts verloren! Haut ab, verschwindet, sonst bringen wir euch eigenhändig zurück!“ Es waren die Jungs gewesen, die ihn angestachelt hatten, damals den Stein zu werfen, um einfach mal zu gucken, was passiert…

 

Und nun war er hier, hatte sich versteckt, sich vor der Verantwortung für sein Tun gedrückt. Dieses Attentat, er wusste, auch wenn es alle sagten, dass „die Ausländer“ den Anschlag verübt hatten. Seine Freunde hatten auch versucht zu entkommen…, sie hatten der dunklen Lawine aus Hass und Verderben nicht entfliehen können. Und nun, wo diese… diese, er fand keine Bezeichnung für sie, ein Zeichen gesetzt hatten, wollten sie ihn holen. Ihn, auf dessen kahlem Kopf langsam das Haar wieder zu wachsen begann. Ihn, der alle seine Lederkleidung weggeworfen hatte, als er von dem Unglück gehört hatte.

Der junge Mann lachte auf einmal laut auf. Es war ein fremdes Lachen, gehörte nicht zu ihm. Er war ruhig, so ruhig wie noch nie zuvor in seinem Leben.

Während sein Körper, dessen Teile ihm mit jedem Augenblick fremder schienen, so auf dem Wasser hin und her trieb, blickte seine Seele, dem Tod schon längst ins Gesicht.

Er atmete einmal tief ein und aus. Hinter seinen geschlossenen Augenlidern sah er die Kampfflugzeuge, wie er sie aus dem Fernsehen kannte, anfliegen. Groß und bedrohlich, wie wilde Tiere bedeckten sie den, mit einzelnen Sternen bespickten Himmel. Er glaubte es kaum zu spüren, als sein Körper, so glaubte er es, von dem hagel der Maschinenpistolen getroffen wurde und wie ein mit der Harpune getötetes Unterwasserwesen langsam bis auf den Grund glitt…

 

Ein wenig heller, als sie gehofft hatte, war die Sonne heute Morgen aufgegangen. Sie lebte, auch wenn sie es nicht glauben konnte. Sie lebte und viele andere nicht mehr. Seufzend und um Tränen ringend lief sie am Strand entlang und kam an seinen Lieblingsplatz. Wo er wohl steckte? Wusste er, dass sie noch lebte? Ihre Liebe noch eine Chance hatte?

Gestern war sie aus dem Krankenhaus entlassen worden. Hatte bald darauf vor seiner Tür gestanden. Er war die Nacht nicht nach Hause gekommen. Sie, seine Eltern, wussten auch nicht wo er war.

Langsam zog sich das Mädchen ihre Strickjacke fester um die Schultern. Es fröstelte sie, auch wenn es nicht wirklich kalt war. Vielleicht hatte er genug gehabt, von dem ganzen, der Welt, die schon lange nicht mehr so war, wie sie immer schien. Trauer bedeckte nun auch dieses Land. Dieses Land, dass alle für so schön und unabhängig erklärt hatten, Bis, ja bis vor einigen Tagen, als wie ein Blitz die Nachricht einschlug und sich wie ein Lauffeuer verbreitet hatte.

Mit leichten Verletzungen war sie davon gekommen. Aber sie spürte, dass er noch am Leben war, ob er es auch von ihr hoffte? Sie schluckte. Wo war er bloß?! Die Angst begann sie zu packen, sich in ihr fest zu setzen und zu einer Panik auszubreiten. Sie rief nach ihm, schrie verzweifelt. Rennend hielt sie nach ihm Ausschau. Nichts, das Wasser lag fast ruhig da. Nur kleine Wellen waren ab und zu zusehen. Warum war er nicht da!

Sie hatten sich versprochen immer für einander da zu sein, sich hier zu treffen, egal was passierte. Stunden verbrachte sie am Meer, doch nichts passierte, sie blieb allein.

Enttäuscht wandte sie sich irgendwann vom Wasser ab. Sie war zu müde und traurig, um noch länger nach ihm zu suchen und auf ihn zu warten. Sie beschloss die nächsten Tage, an jedem morgen hierher zu kommen. Sie wollte ihn und die Hoffnung auf ein gemeinsames Glück nie aufgeben…

Jeden Morgen würde ihr schlanker Körper im Sand sitzen und auf ihn warten. Und ohne, dass sie es wusste, würde auch er auf sie warten, nicht wenige Meter entfernt, auf dem tiefen Grund des Meeres.

 

Keine Kampfflugzeuge hatten seinen Körper zu Tode gebracht, sein Haar war voll und lockig und er besaß auch keine Lederbekleidung die ihn mit einer rechtsradikalen Gruppe in Verbindung brachte. Noch immer war er ihr Freund und am Leben, freundlich wie immer. Erschrocken fuhr das Mädchen aus ihrem Bett auf. Was war geschehen?! Ihre Bettwäsche war von Schweiß getränkt und als sie sich das Haar aus der Stirn wischte, fühlte sie, dass diese glühte. „Fieber“, flüsterte sie. „Es war nur ein Traum! Alles nur ein Traum…“, wankend wollte sie sich aus dem Bett erheben, doch sogleich nahm er sie und legte sie sanft in die Kissen zurück. Er sagte etwas zu ihr, es sollte beruhigend wirken und strich dabei über ihre Wange. Doch sie achtete nicht darauf. Ihr Blick schaute starr aus dem Fenster, auf das Meer hinaus, wo in weiter Ferne ein Flugzeug in diesem Augenblick vom Kurs abkam…

 

Bevor sie, vor lauter Erschöpfung am späten Nachmittag, als sie wieder allein war, doch in einen von unheimlichen Träumen bestimmten Schlaf fiel, sah sie noch im Augenwinkel, wie die Sonne blutrot im Meer, wie ein verwundetes Tier versank…

 (Verfasst nach der Zerstörung des World-Trade-Centers)

Beantwortet mir bitte dazu ein paar Fragen:

1)Hat euch die Geschichte gefallen?

2)Glaubt ihr, dass er überlebt hat?

3)Hättet ihr euch ein anderes Ende gewünscht, wenn ja welches?


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! Und hoffe auf positives Feedback

Liebe Grüße

Eure Julia


40 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
@chrikri Hi, Danke für deine ehrliche Meinung hier. Das ist schwer im speziellen zu sagen. Mal geht es um Liebe, Neuanfänge, Verarbeitung von schmerzlichen Erfahrungen. Ich kann verstehen das es nicht für jeden etwas ist. Jede Geschichte zu erklären wäre hier zu lang und denke auch das jeder da was anderes als Leser reindeutet. Wenn es nichts für dich ist find ich das verständlich. An mich kommt auch nicht jede Geschichte/Roman ect. an mich dran.

Zusätzliche Informationen

Julia Bolender wurde am 05. März 1983 in Mainz am Rhein (Deutschland) geboren.

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