Julia Breitenöder

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Interview mit Julia Breitenöder

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Puh, da gibt es viele. Aus der Kinderzeit ganz sicher Astrid Lindgren, Ottfried Preußler, Michael Ende – die lese ich immer noch gerne, heute mit meinen Kindern. Ich lese viel und querbeet durcheinander. Zwei Bücher, die mich im letzten Jahr sehr beeindruckt haben: „Erebos“ von Ursula Poznanski und „Vom Atmen unter Wasser“ von Lisa-Marie Dickreiter

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Geschichten erzählt habe ich schon immer. Erst gemalt – ich erinnere mich an ein ganzes Heft voller Schweinchen-Geschichten, später geschrieben. Hauptsächlich für mich allein, manchmal für andere, aber nie mit einem Gedanken an Veröffentlichung. Auf die Idee kam ich erst, als ich in Elternzeit zu Hause saß. Und dachte: Warum nicht? Zumal nahezu alle Verlage auf ihren Homepages von Manuskripteinsendungen nicht direkt abraten. Eigentlich klang es ganz einladend und ich legte optimistisch los. Von den Manuskriptstapeln, die die Lektorate täglich erreichen, hatte ich keinen blassen Schimmer – das hätte mich vermutlich schon entmutigt. Dass es nicht ganz so einfach ist, merkte ich dann recht schnell. Eine Standardabsage nach der nächsten landete im Briefkasten. Trotzdem klappte es beim ersten Versuch. Nach 16 Absagen fand mein Bilderbuch „Die Zahnpasta-Prinzessin“ einen Platz im kleinen Passauer Schenk Verlag.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Auf Lesungen. Meine Zielgruppe im Alter von drei bis etwa zehn Jahre ist ja noch nicht so viel im Internet unterwegs.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Manchmal inspirieren mich Menschen oder Situationen, die ich beobachtet habe, manchmal sind es meine Kinder – und ganz viele Ideen sind einfach plötzlich da.

Wann und was liest Du selbst?

So oft es geht. Ich habe immer ein Buch in der Tasche, eins neben dem Bett, eins im Wohnzimmer … Und, wie gesagt, bin ich da auf kein spezielles Genre festgelegt. Ich kaufe das, was mich in der Buchhandlung anspringt, weil es ein tolles Cover hat oder wenn der Text mich beim Anlesen packt. Empfehlungen von Freunden. Fundstücke aus dem Internet. Und natürlich Kinderbücher – meistens mit meinen Kindern, manchmal aber auch allein.