Julia Bruns Äpfel und Dirnen

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Inhaltsangabe zu „Äpfel und Dirnen“ von Julia Bruns

Die Kleinstadt Kindelbrück erlebt die schlimmste Mordserie ihrer Geschichte – gleich drei Leichen werden in dem sonst so ruhigen Städtchen im Thüringer Becken entdeckt. Das Kuriose: Die Toten stammen allesamt aus dem Nachbarort Bilzingsleben, sind splitternackt – und ihre Mägen mit Apfelsaft gefüllt. Die Kommissare Bernsen und Kohlschuetter glauben zunächst an einen verrückten Serientäter mit Vorliebe für Fruchtsäfte. Doch die Wahrheit erweist sich als weitaus pikanter …

Lokalkrimi mit einer Prise Humor

— AnjaSc
AnjaSc

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  • Mein Highlight im Mai

    Äpfel und Dirnen
    unclethom

    unclethom

    13. June 2017 um 10:13

    Ich bin auf die Autorin her durch einen Zufall gestoßen und wusste zunächst nicht was mich erwartet. Dank des schönen Schreibstils lässt sich das Buch schön flüssig lesen.Sehr schön beschrieben sind die Schauplätze, fast wie in einem Reiseführer, mag man dort gerne irgendwann einmal vor Ort sein. Man spürt in nahezu jedem Satz, die liebe von Julia Bruns zu ihrer Heimat Thüringen. Für mich das besondere Highlight jedoch sind die beiden Ermittler, die für mich durchaus Kultpotential besitzen.Spannende und teilweise auch ulkige Dialoge runden den Auftritt der beiden ab.Insgesamt wirken die Figuren in diesem Krimi sehr gut durchdacht und sehr authentisch.Gleich auf den ersten Seiten nimmt einen die Autorin mit auf die Reise, so dass bei mir das Kopfkino schnell zu rattern begann, und erst mit dem Ende des Buches aufgehört hatte.Die Ermittlungen sind sehr spannend beschrieben und diese Spannung bleibt bis zum Ende bestehen ohne nachzulassen, im Gegenteil, je näher es dem Ende zugeht, umso spannender wird es.Für mich war der Krimi eines der Highlights des Monats Mai und ich kann guten Gewissens dafür eine Empfehlung aussprechen. In der Summe 5 von 5 Sternen.

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  • Lokalkrimi mit einer Prise Humor

    Äpfel und Dirnen
    AnjaSc

    AnjaSc

    01. May 2017 um 20:47

    Inhalt: Eigentlich möchte Hauptkommissar Bernsen nur noch in den Urlaub mit seiner Rotfeder. Vier Tage bis Urlaubsbeginn, doch dann kommt der Anruf, der den norddeutschen Kommissar in den Arbeitsalltag zurück katapultiert und sein Urlaubsvorfreude ist wie weggeblasen.Bernsen ist ein echtes nordeutsches Urgestein, der sein "Exilleben" in Thüringen fristet und dort seinem Beruf nachgeht. Gemeinsam mit seinem Partner Kohlschütter ermittelt er in Mordfällen.Diesmal verschlägt es die beiden Ermittler in das "Kaff" Kindelbrück, denn dort wird die erste Leiche gefunden, nackt und im Gründelsloch treibend.Innerhalb von 24 Stunden gibt in dem beschaulichen Ort gleich drei Männerleichen und alle mit den gleichen Merkmalen.Ist die Landschaft noch so idyllisch, so hart geht es anscheinend hinter den Kulissen her.SoG ist auch im beschaulichen Ort angekommen, oder doch nicht?Bernsen fühlt sich auf Grund der Taten immer mehr bestätigt, dass seine Vorurteile gegenüber sein Arbeitsheimat bestätigt werden. Fazit: Man merkt der Autorin Ihre Liebe zu Thüringen in diesem Buch an. Sie beschreibt Orte mit Hingabe und Liebe. Der Schreibstil ist flüssig und häufig gibt es ein Augenzwinkern während der Dialoge der beiden Ermittler. Die Autorin lässt uns am Wesen der Einheimischen teilhaben und beschreibt die Wesenszüge teilweise überspitz, so dass man Schmunzeln muss.Ich bin mit diesem 3. Teil quer eingestiegen und auch wenn ich der Geschichte ohne Probleme folgen konnte, fehlten mir manchmal Vorkenntnisse was die privaten Dinge anging.Da sind wir auch bei meinem Knackpunkt, für mich nehmen die Dinge drumherum manchmal zu viel Raum ein und dadurch kam die Geschichte für mich ins Stocken.Ein Lokalkrimi mit Biss und einer erstaunlichen Auflösung des Falls.Auf Grund einiger Längen im Buch vergebe ich 4,5 von 5 möglichen Punkten für diesen soliden Krimi mit einer Prise Humor.

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