Julia Corbin Die Bestimmung des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin

„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …

In der Mitte teilweise etwas langatmig und zum Schluss vorhersehbar. SchAde, denn der Anfang war vielversprechend.

— AmyJBrown
AmyJBrown

Phantatisch guter Thriller, absolute Leseempfehlung!

— Mrslaw
Mrslaw

Einfach grandios !!! Ein Muss für jeden Thrillerliebhaber...

— Any91
Any91

Lässt sich schnell und einfach lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir

— ANNI88
ANNI88

Ein großartiges Debüt! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen,das Pendant zu Simon Beckett:) Hoffe auf weitere Folgen...

— Ayda
Ayda

viele Würmer und Fliegen^^

— kidcat283
kidcat283

Absolut fesselnd und spannend, ein Debüt, das mich auf mehr warten lässt

— SillyT
SillyT

super Debüt! Sehr spannender Thriller mit Psycho-Spielchen und biologischen Aspekten.

— KerstinTh
KerstinTh

Unfassbar spannender, unvorhersehbarer Thriller mit super interessanter Thematik!

— KiddoSeven
KiddoSeven

Am Anfang etwas zu langatmig aber dann grandios

— Sasi1990
Sasi1990

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  • Gelungender Debütthriller! Super spannend und interessant

    Die Bestimmung des Bösen
    Mrslaw

    Mrslaw

    16. August 2017 um 14:38

    Inhalt:Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …Meine Meinung:Dieses Buch ist mir durch seinen Klappentext sofort aufgefallen. Die Kombination von Kriminalbiologie und Thriller klang einfach zu gut. Aber die Autorin beschränkt sich nicht nur auf wissenschaftliche Details, die komplette Story, insbesondere die Figur Alexis Hall mit ihrer schwierigen Hintergrundgeschichte ist super spannend aufgebaut und flüssig zu lesen. Bei ihren Ermittlungen wird Alexis von ihrer Freundin und Kriminalbiologin Karen unterstützt.Im Laufe der Geschichte werden immer mehr Bezüge der Gegenwart zur Vergangenheit offenbart und die Ermittlerin Alexis beginnt mehr und mehr an sich und ihren Verstand zu zweifeln. Für mich war es ein gelungenes Debüt, das Buch wurde im zweiten Teil immer spannender. Toll fand ich auch die regionalen Bezüge Mannheim/Heidelberg, da ich in dieser Ecke beheimatet bin.Auf eine Fortsetzung würde ich mich auf jeden Fall freuen!!

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  • Vielversprechender Anfang, langatmiger Mittelteil, vorhersehbare Auflösung.

    Die Bestimmung des Bösen
    AmyJBrown

    AmyJBrown

    11. August 2017 um 19:43

    Ich habe diesen Thriller als Rezensionsexemplar bekommen, beworben habe ich mich, weil mir der Klappentext zugesagt hat und ich die Autorin noch nicht kannte.„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …Ihr seht schon durch den Klappentext, dass die Geschichte viel Potenzial hat, die Psyche kommt hier nicht zu kurz, was ich bei einem Thriller gerne mag.Der Anfang war sehr vielversprechend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kriminaltechnische Ermittlerin in den Fällen versteht sich besonders auf die Ermittlung durch Insekten in den verschiedenen Stadien, die sich an verwesenden Leichen tummeln, und hier wird alles bis aufs Kleinste erklärt, auch die Untersuchungen der Leichen bei der Obduktion werden sehr detailliert geschildert. Mich interessiert das sehr, deswegen war ich gleich Feuer und Flamme, man merkt auch sonst an verschiedenen Stellen im Buch, dass die Autorin intensiv recherchiert haben muss, auch die Figur der Insektenforscherin hat mir sehr gut gefallen, sie ist eine gute Freundin der Protagonistin Alexis und kommt dementsprechend häufig vor. Außerdem treibt sie natürlich die Ermittlungen entscheidend voran, und Alexis bespricht mit ihr auch viel Privates.Was ich sehr schade fand, ist, dass so ziemlich jede Figur irgendwie besser ausgearbeitet ist als Alexis, zu ihr hatte ich so gar keine Verbindung. Sehr schade, wie ich finde, gerade Alexis Vergangenheit und die Familienverhältnisse hätte man viel besser einbauen können, vielleicht mit ein Grund, wieso ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden bin.Ich bin tatsächlich froh, dass ich es ausgelesen habe, was außer der Protagonistin noch zwei andere Gründe hat und zwar dass mit der Mittelteil viel zu langatmig war und ich mir das Ende ab einem gewissen Punkt denken konnte. Das geht bei einem Thriller gar nicht, finde ich.

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  • Nägel und weiße Anemonen

    Die Bestimmung des Bösen
    Queenelyza

    Queenelyza

    11. August 2017 um 16:20

    Insekten auf Leichen? Normal. Gerne über solche Dinge lesen? Für mich ebenfalls normal. Mich fasziniert es total, welche Aufschlüsse der Insektenbefall an einer Leiche bieten kann. Insofern war mir klar, dass „Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin super in mein Beuteschema passt. Und ich wurde in weitesten Teilen nicht enttäuscht… Ob dieser Band der Auftakt einer Reihe werden wird? Es könnte gut sein, denn die Protagonistin, die Kommissarin Alexis Hall, wird sehr intensiv charakterisiert und vorgestellt. Leider, und das ist ein winziges Manko für mich als Leserin, ist diese Frau zwar nicht uninteressant mit vielen Brüchen und Unebenheiten im Lebenslauf – aber dennoch schafft es die Autorin bei mir nicht, dass ich Gefühle für diese Figur entwickle. Sie bleibt mir im Verlauf des Buches herzlich egal, komischerweise kann ich gar nicht genau sagen, warum sie für mich so blass bleibt. Vielleicht sind gerade die schwachen Seiten von ihr so stereotyp und gängig in deutschen Thrillern mit weiblichen Hauptfiguren, dass genau das mich hier irgendwie stört. Einzelgängerin, fast bindungsunfähig, von Selbstzweifeln zerfressen - das ist nicht wirklich neu. Interessanter ist da schon die Mordserie. Es werden in Mannheim weibliche Opfer aufgefunden, immer zu zweit, immer seltsam pervers angeordnet, aneinandergeschmiegt, fast nackt, schrecklich zerschunden. Hier gibt es viele interessante Szenen und lehrreiche Einzelheiten rund um die bereits erwähnten Insekten. Das mag manchem von Inhalt (unappetitlich) und Umfang (reichlich) zu viel sein, für mich war das genau richtig. Dann werden die Morde plötzlich auf eine andere Ebene gehoben, nämlich auf die persönliche. Alexis wird mit Leichen konfrontiert, die mit Blumen geschmückt sind. Blumen, die sie nur zu gut aus ihrer eigenen Vergangenheit kennt. Und jetzt wird es richtig interessant, denn davon kann eigentlich keiner wissen – warum also jetzt der unbekannte Mörder? Spannend ist der Roman, keine Frage. Und auch der Schluss, der nochmal einen ordentlichen Twist einbaut, als ich fast schon enttäuscht von der scheinbar klaren Situation war, war sehr gelungen. Ich mag es, wenn eine Autorin auch mich als erfahrene Thrillerleserin aufs Glatteis führen kann, wobei ich das nicht in Bezug auf den Täter meine (allzu viele Figuren kommen dafür halt nicht in Frage), sondern auf die ungewöhnlich gewählte Situation am Schluss. Die ist durchaus perfide und war so für mich nicht vorhersehbar. Das Buch war spannend, überraschend, handwerklich einwandfrei, aber nicht spektakulär. Mit offenem Mund dagesessen habe ich nach Beenden des Buches nicht, aber genau das macht für mich den Unterschied zwischen einem sehr guten und einem atemberaubenden Thriller aus. Um die Höchstnote geben zu können, muss es mich schon ein wenig mehr packen, mich entsetzen, verblüffen und mir eine Gänsehaut verursachen. Für die nächsten Bände und Fälle ist also durchaus noch etwas Luft nach oben, das Potential ist vorhanden. Und wenn die Protagonistin dann noch  etwas sympathischer und greifbarer wird, ist die Höchstbewertung für den nächsten Band fast schon Pflicht.  Hier reichts noch nicht ganz...

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  • ...blutrünstig...

    Die Bestimmung des Bösen
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:10

    Eine brutale Mordserie erschüttert Mannheim. Kommissarin Alex und die Kriminalbiologin Karen setzten alles daran, um Hinweise zu liefern. Doch der Mörder tötet weiter… Ein sehr spannender Thriller. Sehr detailliert beschrieben und nichts für zarte Gemüter. Tolles Debüt.

  • Buchverlosung zu "Die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe Thriller-begeisterte LB-Leser/innen,für alle, die bei der Leserunde kein Buchexemplar gewonnen haben - und für alle, die vielleicht immer noch ganz neugierig auf diesen viel diskutierten Debüt-Thriller sind (?): Jetzt haben wir für Euch nochmal ein paar Bücher auftreiben können! Bewerbt Euch! Und darum geht's: Julia Corbin ist eine ganz besondere, deutsche Thriller-Debütautorin, weil sie sich als Biologin u.a. mit den unglaublichsten, leichenzersetzenden Insekten auskennt (anhand derer man z.B. die Todesumstände rekonstruieren kann). Das macht "Die Bestimmung des Bösen" so authentisch. Erschreckend authentisch! Wusstet Ihr, dass sich mithilfe des Mageninhalts einer Mücke ein Mörder identifizieren lässt? Oder dass Insekten sogar verraten können, ob der Täter an den Tatort zurückgekehrt ist? Die Biologie des Todes: Auf der Suche nach dem 'kill:gen' und leichenfressenden Insekten – Julia Corbin verbindet in ihrem Thrillerdebüt Fachwissen mit erzählerischer StärkeLondon, 1994: „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Rhein-Neckar-Region, heute: Alexis Hall ist Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Doch die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Dass sie bei einem kruden Forscherpaar aufwuchs, das bei ihr das ‚kill:gen‘, das vermeintliche ‚Gen des Bösen‘ vermutete, möchte sie niemand wissen lassen. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leitet, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Leichen geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut aus ihrer Kindheit. Unterstützung erhält sie von ihrer Freundin Karen, Kriminalbiologin, die Insekten an den Leichen inspiziert, um an diesen Hinweise auf die Todesumstände der Opfer herauszufinden.Fesselnd, beklemmend, authentisch – Corbin ist die neue starke Stimme im deutschen Thrillergenre! Mit ihrem Debüt beweist sie erzählerisches Können, in das sie biologisches Fachwissen sowie Kenntnis der Region beiläufig wie überzeugend einflicht.Hier geht's zur Leseprobe.Seid Ihr neugierig geworden? Dann bewerbt Euch hier - wir drücken Euch die Daumen! Herzliche Grüße, Euer Team des Diana Verlags.

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    • 240
  • Großartig!

    Die Bestimmung des Bösen
    Buecher-Liebe-de

    Buecher-Liebe-de

    31. July 2017 um 11:48

    Inhalt von „Die Bestimmung des Bösen“ Alexis‘ Eltern sterben als sie noch ein kleines Mädchen ist. Sie findet später heraus, dass ihre Eltern Mörder waren, die sich von der Polizei haben töten lassen. Sie wird später adoptiert und wächst in einer liebevollen Familie auf, ihr Adoptivvater hat jedoch auch ein wissenschaftliches Interesse an ihr und erforscht an ihr das sogenannte kill:gen. Dieses Gen soll einen Einfluss auf die Gewaltbereitschaft eines Menschen haben. Alexis ist sehr geprägt von dem Leben ihrer Eltern und hat ständig große Angst, dass das Böse auch in ihr stecken könnte. Aus diesem Grunde hat sie sich dafür entschieden, Polizistin zu werden und auf der Seite des Guten zu kämpfen. Als plötzlich jedoch eine Mordserie auftritt, die die Handschrift ihrer toten Eltern trägt, häufen sich auch noch unerklärliche Situationen in ihrem Leben, die sie bald an den Rand der Verzweiflung treiben.   Meine Meinung Dieses Buch ist SO spannend! Es ist mir wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen, da es einen wirklich großartigen Spannungsverlauf enthält. Selbst gegen Ende als die Mordserie eigentlich bereits aufgeklärt ist, gelingt es der Autorin noch einmal richtig Spannung aufzubauen. Die Kapitel umfassen jeweils nur wenige Seiten, was es noch schwerer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Es enthält einige biologische Ausführungen, von denen man zwar zunächst denken könnte, dass sie etwas langweilig daher kommen könnten, tatsächlich sind sie aber so in die Geschichte eingebaut worden, dass sie dem Buch den nötigen Thriller-Ekel-Faktor verleihen. Die Geschichte hat immer wieder ein paar Überraschungen parat. Das Buch hält zwischendurch ab und zu Kapitel mit Rückblenden parat, wodurch man nach und nach die Verbindung zu den aktuellen Morden herstellen kann. Die Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und manche von ihnen weiß man bis zuletzt nicht so richtig einzuschätzen. Einfach ein durch und durch grandioses Buch, dass ich allen Thriller-Fans wärmstens empfehlen kann! Fazit Dieser Thriller ist definitiv auf gute Weise anders als die Thriller, die ich bisher so gelesen habe. Julia Corbin hat hier wirklich tolle Arbeit geleistet. Dies war ihr Thrillerdebüt und ich hoffe sehr, dass es nicht allzu lang dauern wird, bis ihr nächstes Buch erscheint.

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  • Interessante Story

    Die Bestimmung des Bösen
    Katjes

    Katjes

    20. July 2017 um 17:36

    Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert und der Klappentext machte mich neugierig. Man merkt, dass die Autorin Biologin ist, im Buch wird alles sehr ausführlich für den Laien erklärt, was manchmal auf Kosten der  Spannung ging, da wäre etwas weniger mehr gewesen.  Wer sich für Maden, Käfer und andere Krabbeltiere interessiert, wird hier noch einiges lernen. Die Story an sich ist gut, allerdings hat mir hier irgendwie etwas gefehlt, es war zwar Spannung im Buch vorhanden, doch es hat mich nicht so wirklich gepackt. Irgendwie habe ich  mich da ein bisschen schwer mit getan. Der Schreibstil ist schön und flüssig. Sehr gut haben mir die Rückblicke aus Alexis Vergangenheit gefallen, so bekam man zusätzliche Informationen und konnte mit raten.   Am Ende des Buches steigt die Spannung dann doch noch mal und es kommt noch ein überraschender Plot, der wirklich gelungen ist. Mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet. Auch wenn das Buch mich jetzt nicht so gepackt hat, wie andere Thriller, fand ich es durchaus gelungen.

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  • Ein großartiges Debüt! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen :)

    Die Bestimmung des Bösen
    Ayda

    Ayda

    15. July 2017 um 19:50

    Lesehighlight 2017!!!https://www.instagram.com/p/BWVW0k6FLpH/?taken-by=aydaslesewelt&hl=deInhalt:Schauplatz ist Mannheim. Wir lernen die junge Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall kennen,die bei der Kripo Mannheim arbeitet. Von ihrer Vergangenheit wissen nicht viele Menschen: als sie noch ein kleines Mädchen war,sind ihre Eltern im Kugelhagel gestorben und es umgibt sie ein großes Geheimnis.Der aktuelle Fall bereitet Alexis und ihrem Kollegen Olliver große Sorgen: Zwei Frauen sind getötet ,absolut entstellt und in einem Waldstück abgelegt worden, der reinste Horror! Die Kriminalbiologin und gute Freundin von Alexis, Karen Hellstern, ist ihr stets zur Seite und versucht mit ihrem biologischen Wissen über Käfer,Maden und Zersetzungen den Tathergang nachzuvollziehen. Währenddessen passieren allerdings weitere Morde und parallel erlebt Alexis Erinnerungslücken und kann sich an bestimmte Abschnitte in ihrem Alltag nicht mehr erinnern und ihre Vergangenheit scheint sie wieder einzuholen...Meine Meinung:Ich bin durch Zufall über dieses Buch gestolpert,auf der Suche nach einem interessanten Thriller,der auch noch in einer Region spielt,die ich sehr schön finde und was soll ich sagen,ich bin absolut begeistert! Ich habe schon seit langem nicht mehr so einen spannenden Thriller gelesen,der mich (ausnahmsweise mal auch mit der Ermittlungarbeit) total packen konnte. Während des Lesens dachte ich, die Autorin ist das Pendant zu Simon Beckett:) Duch ihren beruflichen Backround hat Sie ganz viel interessantes Wissen in die Handlung gepackt,ohne langatmig zu werden und dabei sehr gut zu unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und toll zulesen,es gab keine Seite,die mich gelangweilt hat. Ich habe das Buch an 3-4 Tagen verschlungen. Mit Alexis und Karen bin ich auch sehr warm geworden,ich würde mir wünschen,dass es eine Fortsetzung gibt! Wer Thriller liest,sollte nicht an dem Buch vorbei,spannend,interessante Thematik und mit Gruselfaktor garantiert!! Von mir gibt es 5 volle Sterne und eine klare Leseempfehlung. Vielen Dank an die sympathische Autorin und an den Diana Verlag :)Autorin: Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben. https://www.youtube.com/watch?v=dVezFsl-gXg (Quelle:www.randomhouse.de)

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  • Ein Killer in Mannheim

    Die Bestimmung des Bösen
    SillyT

    SillyT

    14. July 2017 um 20:06

    Alexis Hall ist Kriminalhauptkommissarin bei der Kripo in Mannheim und das mit gerade einmal einunddreißig Jahren. Doch ihre Vergangenheit ist von traumatischen Erlebnissen geprägt, von denen niemand aus ihrem Umfeld etwas weiß. Als Sonntags morgens ihr Handy klingelt, ist sie kurz versucht, dieses zu ignorieren, doch ein neuer Fall ruft sie zu ihren Pflichten. Die Leichen zweier junger Frauen wurden aufgefunden, brutal ermordet und nur noch mit ihrem Slip bekleidet. Doch der Fundort ist nicht der Ort des grausamen Mordes. Alexis ruft ihre Freundin Karen, ein Biologin mit dem Spezialgebiet Insekten, zur Hilfe. Diese soll anhand der Insekten auf den Leichen näheres dazu herausfinden, wann und wo die Frauen getötet wurden. Alexis beginnt mit den Ermittlungen an ihrem ersten großen Fall und die Ereignisse nehmen immer schneller ihren Lauf. Meine Meinung: Dieses schlichte Cover mit dem vielen Rot zog magisch an und machte sehr neugierig auf den Inhalt und der Klappentext verrät erst einmal gar nicht zu viel, so dass auch hier absolut die Neugier stieg. Auch der Beginn war gleich richtig rasant und der Prolog ließ das Adrenalin steigen. Somit war der Einstieg in diesen Thriller absolut gelungen und auch mit dem Beginn der Ermittlungen konnte mich die Autorin Julia Corbin absolut fesseln. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und bleibt im Allgemeinen gut verständlich, auch wenn hier immer wieder biologische Aspekte rund um Maden, Würmer etc. mit eingebracht wurden, bleibt auch dieses spannend und interessant erzählt. Ich kenne mich zwar gar nicht in diesem Bereich aus, aber es machte durchaus einen sehr glaubhaften und sehr gut recherchierten Eindruck. Auch der Plot war gut aufgebaut, der Einstieg mit dem Adrenalinschub war absolut gelungen. Danach beginnt die Autorin geschickt immer wieder an der Spannungsschraube zu drehen und so wechseln sich spannende Ermittlungen mit temporeichen Szenen ab, die teilweise schaudern lassen. Neben diesen Ermittlungen erfährt der Leser auch immer mehr über die Hauptkommissarin Alexis, bzw. über deren Vergangenheit und alles zusammen ist eine sehr gut gelungene Mischung, die das Buch für mich zum Pageturner werden ließen und das ich an nur einem Nachmittag regelrecht inhaliert habe. Auch viele kleine Wendungen und letzten Endes auch ein undurchschaubarer Täter, der bis zuletzt nicht für mich in Frage kam, hielten das Tempo oben.Ein personeller Erzähler berichtet in der dritten Person von den Ereignissen, wobei hier das Hauptaugenmerk auf Alexis liegt. Aber es gibt auch Szenen dazwischen, die die Sicht der Opfer beschreiben und das ließ mich doch immer wieder mit Gänsehaut zurück, denn brutal wird es hier auf jeden Fall. So gibt es hier gleich mehrere unterschiedliche Perspektiven in Form von Ermittlungen und forensischen Ermittlungen in der Gegenwart, den Blickwinkel der Opfer und Einblendungen aus der Vergangenheit der Ermittlerin. Auch das hat mir sehr gut gefallen und brachte so einiges an Spannung mit sich. Die Ermittlerin, eigentlich Ermitterlinnen, wenn man die Biologin Karen mit einbezieht, fand ich sehr gut gelungen. So konnte ich mir Alexis und Karen lebhaft vorstellen, aber auch ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehen. Gerade zu Alexis kann man eine gute Beziehung aufbauen und man kann ihr Verhalten in jeder Form nachvollziehen. Dabei gönnt die Autorin uns auch einen sehr glaubhaften Einblick in Alexis' Seelenleben und man kann hier gut beobachten, wie sie mit sich selber immer wieder hadert. Mein Fazit:Ein spannendes Thrillerdebüt, das ich nicht aus der Hand legen konnte und für rasante Lesestunden sorgt. Eine tolle Mischung aus klassischer Ermittlerarbeit, interessanten, biologischen Aspekten und Rückblicken, die das Buch zum Pageturner werden lassen. Dieses Buch lässt mich mit großen Erwartungen auf einen zweiten Band zurück. Klare Leseempfehlung!

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  • Sehr spannender Thriller

    Die Bestimmung des Bösen
    KerstinTh

    KerstinTh

    11. July 2017 um 10:14

    Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall wird auf die Mannheimer Reißinsel gerufen. Dort wurden zwei weibliche Leichen gefunden. Sie sind stark verwest und wurden wohl stranguliert. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den beiden um Freundinnen handelt. Alles sieht nach einer Beziehungstat aus. Doch dann werden wieder zwei weibliche Leichen gefunden. Und wieder sind es Freundinnen, die stranguliert wurden. Werden die Kommissare um Alexis Hall den Serientäter finden? Zur Analyse der Leichen und des Fundorts wird die Biologin Karen Hellstern hinzugerufen. Sie ist Expertin für Käfer und Fliegen und hat schon bei manch einem Fall der Kripo geholfen. Dieser Thriller war sehr spannend und er hat mir richtig gut gefallen. Alexis Hall ist von diesem Fall sehr persönlich getroffen und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Diese versucht sie eigentlich zu verdrängen. Sie wurde adoptiert, nachdem ihre Eltern gestorben sind. Es folgt ein wahrer Psycho-Krimi und Alexis beginnt an sich selbst zu zweifeln. Genaueres möchte ich nicht verraten, das muss man lesen! Gut fand ich, dass die Vergangenheit meist nicht als Gedanken von Alexis beschrieben wurden. Sondern, dass es dafür extra Kapitel gab, die die Geschehnisse in Echtzeit beschrieben haben. Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Die wurden alle sehr detailliert dargestellt und bekamen ein Gesicht. Als Leser leidet man richtig mit Alexis mit und hofft, dass sie erfährt, was mit ihr los ist. Auch die Kriminalbiologin Karen war mir sehr sympathisch. Alexis Partner, Oliver, bleibt etwas im Hintergrund. Ihn konnte ich nicht so richtig durchschauen. Sehr gefallen hat mir, dass selbst die Nebencharaktere noch etwas näher beschrieben wurden. Der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und man fliegt nur so über die Seiten. Es herrscht durchgehend eine Spannung, so dass man diesen Thriller gar nicht mehr aus der Hand legen will! Mir hat vor allem dieser Psycho-Aspekt, dass mit Alexis Psycho gespielt wird, sehr gefallen. Das Ende war sehr überraschend und unerwartet, auch wenn ich schon einen leichten Verdacht hatte wurde ich dennoch überrascht! Sehr interessant fand ich auch die Geschichte rund um das Killergen, schade eigentlich, dass dies nur fiktiv ist. In diesem Thriller gibt es sehr viele biologische Einschübe. Was natürlich daran liegt, dass die Autorin eine Biologin ist. Dies trifft auch auf mich zu, deshalb kam ich damit sehr gut zurecht. Für einen kompletten Laien, könnte das schnell ermüdend sein. Allerdings hält es sich in Grenzen (hauptsächlich am Anfang werden diese Dinge erwähnt). Mir hat dieses Debüt von Julia Corbin wirklich sehr, sehr gut gefallen! Eine verschachtelte Handlung, Spannung bis zum Ende, einige Überraschungen und Wendungen und Psycho-Spielchen mit der Protagonistin. Deshalb vergebe ich volle fünf von fünf Sternen.

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  • Wahnsinnig spannendes Debüt!

    Die Bestimmung des Bösen
    KiddoSeven

    KiddoSeven

    10. July 2017 um 17:48

    Ihr findet diese Rezension auch auf meinem Blog :) Zum Inhalt In "die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin geht es um die Kommissarin Alexis Hall, die als kleines Kind miterleben musste, wie ihre Eltern auf der Flucht erschossen wurden. Als zwei entstellte Frauenleichen entdeckt werden ahnt Alexis noch nicht, dass ihre Vergangenheit sie bald einholen wird. Durch die Analyse von Käfern erhofft sich die Kripo wichtige Informationen über den Tathergang, da sie im Dunkeln tappen und immer mehr Leichen auftauchen. Es handelt sich hierbei immer um zwei Frauen... Als der Mörder seine Handschrift ändert und weiße Anemonen zum schmücken der Leichen benutzt, droht Alexis die Nerven zu verlieren... Wer steckt dahinter und was hat ihre Vergangenheit damit zu tun? [Klappentext:  „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …] Meine Meinung Der Klappentext und das Cover haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Ich bin ein großer Cody McFadyen Fan und das Cover hat mich etwas an seine Bücher erinnert. Das Cover passt super zur Geschichte, mit den angedeuteten Schnitten und ist simpel gehalten, was mir gut gefallen hat. Mir hat lediglich der Buchrücken nicht gefallen. Hier ist ein weißer Streifen zu sehen, was ich schade finde, da man das Cover so unterbricht und es durchgehend schöner ausgesehen hätte. Wenn man genau hinsieht, erkennt man auch, dass die Schrift auf dem Buchrücken leicht verpixelt ist. Kleine Schönheitsfehler, aber der weiße Streifen stört mich leider. Zum Inhalt kann ich nur sagen: WOW! Ich bin total begeistert und kann es gar nicht glauben, dass dies ein Thriller-Debüt war! Der Schreibstil ist super klasse, vom Aufbau bis über den Inhalt. Alles ist super recherchiert und passt perfekt zusammen. Man merkt sofort, dass Julia Corbin sehr viel Ahnung von Biologie hat und ordentlich recherchiert hat, um alles möglichst korrekt darzustellen. Ich fand diese ganzen Details, was man alles durch Larven und Mücken über einen Mordhergang oder Tatort erfahren kann super interessant. Es wurde alles sehr anschaulich beschrieben, man war quasi mit vor Ort, und es war kein Bisschen zu viel oder zu wenig des Guten. Julia Corbin hat in meinen Augen die perfekte Balance zwischen Spannung und Fakten gefunden.  Die Charaktere in diesem Thriller haben mir auch sehr gut gefallen. Man fiebert sofort mit Alexis und Karen mit, die zwei sind einfach toll zusammen. Ich fand Alexis auch super ausgearbeitet, sowie auch die anderen Charakter. Jeder hatte eine starke Hintergrundstory, wodurch man schnell eine Bindung zu den einzelnen Personen aufbauen konnte. Alexis hat mir aber besonders gut gefallen. Ihren Zwiespalt und zu sehen, wie sie sich durch all diese Ereignisse entwickelt, war wirklich toll. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Es gab so viele spannende Wendungen, selbst die letzten 50 Seiten haben noch mal an Spannung zugelegt... Wirklich grandios gelöst! Ich freue mich jetzt schon auf weitere Teile und werde geduldig warten! Fazit Eine klare Leseempfehlung von mir! Wer einen richtig guten und spannenden Thriller lesen will, bei dem man nichts vorhersieht, der ist hier genau richtig. Ein echter Page-Turner!!

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  • Interessante Story, weniger interessante Figuren

    Die Bestimmung des Bösen
    jenny_wen

    jenny_wen

    08. July 2017 um 10:36

    Meine Meinung: Der Klappentext hat sehr interessant geklungen und so bin ich dann auch gespannt an das Buch heran gegangen. Viel gelernt habe ich über Käfer, Maden und jegliche Insekten und ihr Wachstumsstadium. Das war recht interessant zu lesen, auch wenn es komisch klingt. Zu der Person Alexis Hall konnte ich so überhaupt keine Beziehung aufbauen. Ich kam nicht an sie heran, sie wirkte für mich unnahbar, was man im Buch auch immer wieder deutlich zu lesen bekam, das sie auch fremde Personen nicht gern an sich heran lässt. Aber gerade mit ihrer Vorgeschichte hätte ich mir da ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Aber auch die anderen Charaktere, die die Autorin entwickelt hat, waren für mich nicht immer greifbar. Sie wirkten auf mich manchesmal eher schwarz-weiß.   Die Story an sich fand ich hervorragend. Eine interessante Idee, die die Autorin sich da ausgedacht hat. Die Kriminalbiologie ist sicherlich ein sehr reizvolles Thema, das konnte man auch merken. Im Schlusswort erklärte die Autorin, dass sie Biologie studiert habe und auch heute noch das riesige Forschungsgebiet verfolgt.  Mein Fazit: Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, denn die Story an sich ist gut, doch konnte ich mich nicht in die Figuren hineinversetzen, bzw. eine Art "Beziehung" zu ihnen aufbauen, das hat mir doch arg gefehlt. An dem Spannungsbogen hätte die Autorin auch noch etwas drehen können. So reicht es leider für mich nur für 3 Sterne.

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  • Gelungenes Thrillerdebüt

    Die Bestimmung des Bösen
    PMelittaM

    PMelittaM

    07. July 2017 um 17:24

    Kommissarin Alexis Hall wird zu einem Tatort gerufen: Zwei Leichen wurden gefunden, beide Frauen sind bereits länger tot. Alexis zieht ihre Freundin, die Biologin Karen, zu Rate, die anhand der aufgefundenen Insekten aufschlussreiche Informationen beisteuern kann. Leider bleibt es nicht bei zwei Leichen, und schließlich wird der Fall für Alexis persönlicher als erwartet …Von der ersten Seite an packte mich dieser Roman, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Roman noch mehr zum Pageturner wird. Nicht nur die Ermittler begleitet man als Leser, sondern auch verschiedene Opfer. Auch gibt es mehrere Rückblicke in die Vergangenheit, die dem Leser zusätzlich Informationen vermitteln, die das Mitraten beflügeln. Sehr gut hat mir die Ausführlichkeit der Ermittlungen im wissenschaftlichen Bereich gefallen, z. B. bzgl. der Insekten. Vielleicht wird das nicht jedem Leser gefallen, denn manches ist schon etwas ekelig oder gar gruselig, jedoch handelt es sich hier schließlich um einen Thriller, da passt das schon. Ich persönlich finde zudem diese Ausführungen, die auch zeigen, dass die Autorin gut recherchiert hat, sehr interessant. Ebenso interessant ist Alexis Vergangenheit, diese wird erst nach und nach enthüllt. Alexis steht stark im Mittelpunkt, so dass die weiteren Charaktere neben ihr ein bisschen verblassen. Dennoch erfährt man auch einiges über sie, z. B. über ihren Partner Oliver oder ihre Freundin Karen. Da es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt, wird man die anderen Charaktere sicher nach und nach besser kennen lernen.Was man nach und nach über die Tathergänge herausfindet, deutet auf einen sehr perfiden Täter, dessen Motivation zunächst viele Fragezeichen hinterlässt. Die Auflösung ist überraschend und gut gelungen. Schade ist nur, dass lose Fäden bleiben, da scheint unterwegs etwas verloren gegangen zu sein. Mich hat das schon ein bisschen gestört.Insgesamt konnte mich der Roman aber sehr gut unterhalten, so dass ich gerne 4,5 Sterne vergeben, die ich wieder aufrunde. Julia Corbin, die bereits unter anderem Namen Romane veröffentlicht hat, ist ihr Thriller-Debüt sehr gut gelungen. Wer gerne spannende Thriller liest und ebenso gerne miträtselt, sollte zugreifen.  

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    • 3
  • Die Bestimmung des Bösen

    Die Bestimmung des Bösen
    Sasi1990

    Sasi1990

    05. July 2017 um 09:46

    So ich muss erstmal tief durchatmen. Das Buch hat mich so fertig gemacht. Aber im positiven Sinne. Ich hätte am Anfang nie gedacht, dass mich das Buch doch so sehr mitreißen kann. Wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich total dem Cover-Käufer Syndrom erlegen. Ich liebe Cover und ich habe ¾ meiner Bücher bestimmt nur wegen des Covers gekauft. Und so war es auch bei diesem Buch. Allerdings musste ich es nicht kaufen, denn das Bloggerportal um Random House haben mir dieses Buch als Rezensionsexemplar geschickt. Ich war so happy. Dafür möchte ich mich hier an dieser Stelle einmal bedanken. Vielen vielen Dank für dieses Buch. Wie oben erwähnt habe ich am Anfang echt Probleme mit diesem Buch gehabt. Ich dachte sogar ans Abbrechen nach. Aber als ich dann dachte: Nein du kämpfst dich da jetzt durch! habe ich keine einzige Sekunde mehr bereut. Cover: Ich liebe das Cover. Der weiße Hintergrund mit der blutroten Schrift und den Blutspritzern ist einfach das, was ein schönes Thriller-Cover für mich ausmacht. Es hat mich sofort in den Bann gezogen und mein Herz wusste: Das Buch muss einfach gut sein. Schreibstil: Der Schreibstil ist… Also erstmal: Die Schriftart geht gar nicht. Ich habe mich während des Lesens schon bei meiner besten Freundin darüber aufgeregt. Das große R setzt sich so sehr vom Rest des Wortes ab, das sieht fast schon so aus, als ob ein Leerzeichen dazwischen steht. Und das beeinträchtigt den Lesefluss total. Als ich es das erste Mal bemerkt habe, war ich total verwirrt und dachte mir nichts dabei. Aber dann war es halt oft da und irgendwie konnte ich diese Schriftart einfach nicht erfassen. Das war also ein totales No-Go. Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig gehalten. Dennoch hätte die Autorin so einige Abkürzungen auch mal ausschreiben können. Das wichtige AZRE Zenter oder KT. Es wurde nicht einmal bewusst ausgeschrieben und tauchte dann in einem Abschnitt so oft auf. Und wenn man dann ständig diese Abkürzung lesen muss, wird man doch sehr schnell genervt. Charaktere: Die Charaktere waren wirklich enorm. Die Geschichten die hinter den Personen stecken war teilweise echt gewaltig und ich habe so das ein oder andere Mal schon gedacht: Okaaaay. Was ich stark finde, war, dass die Hauptprotagonisten nicht nur stark war. Sie war auch mal schwach. Sehr schwach. An ihrer Grenze angekommen. Und das fand ich gut. Nicht immer dieses: Die starke Ermittlerin die nichts erschüttert. Sondern einfach mal eine Ermittlerin, die echt in seelischen Schwierigkeiten steckt. Genial. Inhalt: Der Inhalt war am Anfang echt schwierig und auch zwischendurch zog sich ein bekanntes Gefühl durch den Magen: Gab es einen Vorband und ich lese fälschlicherweise den zweiten Band? Das ist so wirklich das Gefühl gewesen. Die Autorin hat zwar erfolgreich die Vergangenheit eingebracht und mit Anekdoten versucht, die Protagonisten näher zu bringen, bei mir ging der Schuss aber nach hinten los. Aufgrund von Anekdoten über einen alten Fall oder über ihren Partner hatte ich das echt Gefühl, ordentlich was verpasst zu haben. Das war doch eher unschön. Die ersten 120 Seiten waren für mich auch eher ein Graus, konnten mich nicht packen. Aber dann fing es rasant an. Eine Achterbahnfahrt die an Geschwindigkeit immer weiter zunahm. Die Spiele, die die Autorin in diesem Buch mit uns treibt sind einfach… Wow. Die menschliche Psyche ist so leicht zu manipulieren. Zudem hat man noch mehr über Insekten und ihrem Zusammenhang zu Leichen erfahren. Das war einfach wahnsinnig interessant. Das ganze Geschehen entwickelte sich zu einer immer höheren Fahrt nach oben und selbst auf den letzten Seiten hörte die Achterbahnfahrt nicht wirklich auf. Die Spannung blieb und wollte einfach nicht aufhören. Fazit: Das Buch ist der Wahnsinn. Und ich hätte auch nie gedacht, dass eine deutsche Autorin mich dazu bringt, dass zu sagen. Ja ich stehe dazu. Deutsche Autoren haben einen schweren Stand bei mir. Einfach weil sie zu viel auf die Umgebung achten. Sie beschreiben jeden Ort bis ins kleinste Detail. Schreiben jede kleine Straßenecke auf. Nicht so Julia Corbin. Ja auch sie ging zwischendurch ins Detail, aber es war immer an den angebrachten Stellen. Die Einzigen Makel an diesem Buch sind: die Schriftart, die ständig auftauchenden Abkürzungen die mein armes Gehirn einfach nicht erfassen kann und ich bin einfach zu faul beim Lesen um danach zu goggeln du dass man einfach oft das Gefühl hatte, den ersten Band nicht gelesen zu haben. Deswegen gibt es von mir für dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Mörderische Gene?

    Die Bestimmung des Bösen
    Patno

    Patno

    02. July 2017 um 16:55

    Unter dem Pseudonym Julia Corbin, veröffentlicht die Autorin Kerstin Pflieger ihren ersten Thriller "Die Bestimmung des Bösen," der im Mai 2017 beim Diana Verlag erschienen ist. Vor 23 Jahren durchlebt ein kleines Mädchen in London einen Alptraum. "Schließ die Augen und zähl bis hundert" hört sie ihren Vater sagen. Dann sind ihre Eltern tot. Von den traumatischen Erinnerungen gezeichnet, treffen wir die junge Frau im Heute wieder. Inzwischen ist Alexis Hall Kriminalhauptkommissarin in Mannheim und muss ein gruseliges Verbrechen aufklären. Zwei furchtbar zugerichtete Frauenleichen werden in einem Waldstück am Rhein gefunden. Nur die Insekten, die sich auf ihnen tummeln, können Hinweise auf die Todesumstände liefern. Die Kriminalbiologin Karen Hellstern kommt ins Spiel und versucht dem Täter mit Hilfe der Käfer und Maden auf die Schliche zu kommen. Doch das Morden geht weiter. Erneut werden zwei Frauenleichen gefunden, deren Anblick Alexis Hall tief schockiert. Die toten Frauen sind mit weißen Anemonen geschmückt, die die Kommissarin schmerzlich an ihr Kindheitstrauma erinnern. Der Einstieg in das Buch war schon der Hammer, schonungslos gruselig. Wow, diese Autorin schreibt knallhart, wie ein Mann! Mit ihrem rasanten Schreibstil hatte sie mich schnell gepackt. Außerdem fand ich die detailreichen Einblicke in die kriminalbiologische Arbeit äußerst interessant. Nichts für schwache Nerven! Zusätzliche Spannung bringen die Rückblicke in Alexis Vergangenheit. Dabei versorgt Julia Corbin ihre Leser häppchenweise mit Informationen, so dass man zum einen wissen möchte, was Alexis in ihrer Kindheit erlebt hat und anderseits ist auch das Rätsel um die mysteriösen Mordfälle zu lösen. Die Charaktere schienen mir gelungen inszeniert. Hierbei hat mir gefallen, wie Alexis mit ihren Zweifeln und Ängsten dargestellt wird. Trägt sie das Gen des Bösen in sich? Könnte sich der Killerinstinkt ihrer Eltern auf sie übertragen haben. Aber auch Kriminalkommissar Oliver Zagorny mit seinem bisweilen trockenen Humor fand ich echt sympathisch. Trotzdem wirkte der Thriller auf mich in seiner Gesamtheit ein bisschen überfrachtet. Die Autorin hat ihr geballtes Wissen ziemlich tiefgründig und detailverliebt in ihren Thriller gepackt. Es gab einige interessante Wendungen, aber zum Ende hin wurde mir die Handlung etwas abwegig. Insgesamt hat mich Julia Corbin's spannungsreiches und interessantes Thrillerdebüt sehr gut unterhalten. Hier kommen die Thrillerliebhaber voll auf ihre Kosten. Meine 4 Sterne Leseempfehlung!

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