Julia Corbin Die Bestimmung des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin

„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.
Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …

Spannend und lesenswert vom Anfang bis zum Ende.

— dieschmitt

Ein biologischer Thriller, der auch mit ethischen und moralischen Fragen aufwartet und daher zum Nachdenken und lernen anregt.

— nessisbookchoice

Spannend bis zum Ende!

— Blubb0butterfly

Spannender Debütthriller und endlich mal zeigt Corbin, dass auch in Deutschland Spannung entstehen kann.

— miissbuch

Spannendes Buch bis zum Schluss, einfach toll.....

— Schmusekatze69

Der Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie.

— buecherherzrausch

Ein spannender Einblick in die biologischen Analysen eines Kriminalfalles

— Caro_Lesemaus

Wen Maden und sonstige Ungeziefer nicht stören, der sollte unbedingt diesen biologisch angehauchten Thriller lesen!

— vronika22

Ein gutes Debüt einer Thrillerautorin

— Dorothea_H

Gelungener Thriller für alle die Interesse an der biologischen Aufklärung eines Falles haben!

— Beluna

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    Die Bestimmung des Bösen

    Maritahenriette

    29. November 2017 um 21:28

    Die Bestimmung des Bösen von Julia Corbin Alexia Hall übernimmt  als junge Kriminalkommissarin zum ersten mal die Leistung seiner Ermittlung. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel ìn Mannheim. Was haben dìe Opfer miteinander zu tun? Dìe Fundorte sind nicht  die Tatorte. Das steht's sofort fest. Gleichzeitige zweifelt Alexia an sich selbst und auch im privatem scheint auch einiges im argen zu liegen.  Was ist bloß los ....MEINE MEINUNG:Julia Corbins Debütethriller hat mir gute gefallen. Ihr Schreibstil ist spannend,  flüssig zu lesen und sie  konnte mir Schauplätze,  Personen und Handlung nahe bringen. Den Handlungsstrang konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite gut und verständlich folgen. Die Anzahl der Protagonisten ist nach meiner Meinung gut gewählt und ich bin damit nicht durcheinander geraten. Sie werden gut charakterisiert,  haben ihre Macken und Fehler und man erfährt vom Ermittlerteam auch das eine oder andere aus ihrem privaten Bereich. Meine Lieblingsprotagonisten sind hier eindeutig Alexia und die Kriminalbiologin Karen. Um Alexia weht ein Hauch von Geheimnissen.  Sie stehen ihr manchmal im Weg,  ängstigen sie oder man erfährt beim lesen nach und nach einiges mehr. Hier habe ich manchmal mit ihr mitleiden müssen. Die Kriminalbiologin nimmt mich bei ihren Untersuchungen und Erklärungen mit, so manches mal recht bildlich und ich habe vieles ganz anders verstanden. Hier merkt man sehr deutlich das dìe Autorin selber Biologin ist.  Das Buch ist in Prolog und 91 Kapitel unterteilt. Schon im Prolog hat mich die Handlung gepackt.  Ich konnte bis zum Ende nicht erraten wer der Täter ist und hätte auf diese Person niemals getippt. Ich habe mich zu jeder Zeit unterhalten gefühlt. Das relativ schlichte Cover ist wohl Geschmackssache. Mir gefällt es persönlich jedoch sehr gut. Der Klappentext verrät nicht viel von diesem Thriller , was ich gut finde. FAZIT:"Die Bestimmung des Bösen "von Julia Corbin wird durch den Diana  - Verlag veröffentlicht und gibt es als E-Book und Taschenbuch zu kaufen. In dem Genre hat die Autorin zum ersten mal veröffentlicht  und es ist ihr gut gelungen.  Ich hoffe auf weitere Thriller dieser Autorin. Ich vergebe 5 von 5 Punkten und kann das Buch eindeutig weiterempfehlen. Taschenbuch:  9,99 Euro E-book           :  8, 99 Euro ISBN-13: 978-3453359345

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  • Das Debüt von Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

    nessisbookchoice

    19. November 2017 um 22:54

    Titel: „Die Bestimmung des Bösen“Autor: Julia CorbinErscheinungsdatum: 9. Mai 2017Seitenanzahl: 416 SeitenGenre: ThrillerPreis: Taschenbuch 9,99€Verlag: Diana VerlagISBN: 978-3-453-35934-5Klappentext:„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen. Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut – aus ihrer Kindheit …(Quelle: Randomhouse) Hier kannst Du Julia Corbins „Die Bestimmung des Bösen“ kaufen.   Wieder einmal kommt von mir an erster Stelle das große Dankeschön an den Diana Verlag, sowie die Verlagsgruppe Randomhouse, für die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar!   Cover und Klappentext Für meinen Geschmack ist das Cover relativ schlicht und eintönig gehalten. Die roten Blutspritzer auf weißen Untergrund springen dem interessierten Leser sofort ins Auge. Den Titel finde ich, vor dem Hintergrund des Inhalts, wirklich passend. Anfänglich brauchte ich etwas, um eine Verbindung von Titel und Handlung zu erkennen, was im Nachhinein betrachtet aber keinesfalls schlimm war. Der Klappentext ließ mich neugierig zurück, obwohl hier ein altbekanntes Thriller-Klischee angesprochen wurde: ein Kind, das in frühster Kindheit traumatische Erfahrungen erlebt hat, geht später zur Polizei und wird dort mit einem Fall konfrontiert, der es an die Vergangenheit erinnert. In welcher Weise auch immer. Obwohl dies also eher als „08/15“ oder „typisch“ bezeichnet werden kann, hat mich der erste Teil des Klappentextes, sowie die bereits vielen positiven publizierten Meinungen zu dem Buch dazu veranlasst, es dennoch zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.   Figuren Aber widmen wir uns erst einmal den wichtigsten Charakteren im Buch: Der, bereits im Klappentext vorkommenden Kommissarin, Alexis Hall und ihrer guten Freundin, der Kriminalbiologin Karen Hellstern. Alexis habe ich zunächst als toughe junge Frau wahrgenommen, die sich in einem Männer dominierten Beruf gut durchzusetzen weiß.Im Laufe des Buches offenbarte sie aber ihre menschliche, verletzliche Seite und wurde für mich dadurch noch authentischer. Zwischenzeitlich konnte ich mir nicht gänzlich sicher sein, was den Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte angeht, was es für mich als Leserin allerdings nur noch interessanter machte. Ich konnte mich gut in sie und ihr Handeln hineinversetzen, auch wenn ich sie manchmal gerne durchs Buch schütteln wollte, um sie von ihren Vorhaben abzubringen und auf die ‚richtige Spur‘ zu lenken. Alexis‘ Vergangenheit empfand ich als äußerst spannend. Ich wollte unbedingt erfahren, was damals geschehen ist und wie es mit ihrem aktuellen Fall zusammenhängt.Nach und nach kamen immer mehr Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend ans Licht, die man selbst in die Gegenwart einpuzzlen konnte. Karen Hellstern habe ich als gute Freundin kennengelernt, die am meisten von der Biologie fasziniert ist und in ihrem Beruf vollkommen aufblüht.Sie ist mit Herz und Seele dabei und versucht der Polizei, so gut sie kann, unter die Arme zu greifen. Gerade in der zweiten Hälfte des Buches erfahren wir einige Dinge über ihre Familienangelegenheiten. Ab dort verwandelte sie sich für mich regelmäßig von der hartgesottenen, sehr intelligenten Kriminalbiologin in einen herzlichen Familienmensch.   Schreibstil und Inhalt Ich muss gestehen, dass ich anfänglich kleinere Probleme hatte, in das Buch einzufinden.Ich konnte es nur stockend lesen und kam nicht recht voran. Nach und nach gewöhnte ich mich allerdings an den Schreibstil und den massiven theoretischen, biologischen Input. Man merkt anhand des Stils und der Handlung des Buches, sowie der Protagonisten, dass die Autorin Biologin ist und das Maximale an Wissen in diesen Thriller stecken wollte.Ich selbst belegte in der Oberstufe einen Biologie Leistungskurs, was mir innerhalb dieses Buches das ein oder andere Mal tatsächlich zugute kam. Ich las interessiert über Verwesungsgerade der Leichen, pürierte Madenproben, sowie die Aussagekräftigkeit von Geruch und äußerlichem Zustand von toten Lebewesen. Leider muss ich dazu sagen, dass etwas weniger Biologie dem Thriller gut getan und mehr Leben eingehaucht hätte, da es zeitweise wirklich anstrengend war, das Gelesene zu Verarbeiten und in Verbindung zu anderen Dingen der momentanen Handlung zu setzen. Die Handlung erfahren wir als Leser in verschiedenen Erzählperspektiven, die uns Alexis als Person, die Vergangenheit, die Fortschritte von Karens Arbeit und später das Leben einer zunächst unbekannten Person näher bringen. Beginnen tut dies mit einer Rückblende von vor 23 Jahren. Die Zeitabstände der Rückblenden werden immer kürzer, sodass wir die Erlebnisse von über 20 Jahren in relativer kurzer Zeit miterleben. Der Prolog an sich weckte meine Neugier und ist gut geschrieben. Von einem rasanten Einstieg geht es direkt weiter in die nächste rasante Szene, in der der Leser mit relativ detailliert beschriebenen Gewalttaten konfrontiert wird. Nach und nach scheint es Verbindungen zu Alexis‘ Privatleben zu geben und man wird auf eine spannende Reise durch Vergangenheit und Gegenwart mitgenommen. Ich würde nicht sagen, dass der Spannungsbogen kontant hochgehalten wird, da es doch einige Momente gab, die hätten abgekürzt werden können.Andererseits gab es dann wieder jene Situationen, über die ich gerne mehr gelesen hätte. Hauptsächliches Interesse hatte ich tatsächlich an Alexis, ihrer Person, ihrer Vergangenheit und ihren aktuellen Handlungen, sodass der Kriminalfall für mich teils in den Hintergrund rückte und ich mich durchgehend fragte, wie alles nun zusammenhängen kann. Im Laufe der Handlungen lesen wir Kapitel aus der Sicht eines unbekannten Dritten.Hier hatte ich zwischendurch eine Vermutung, die die Identität des Dritten betrifft, die ich dann wieder verwarf, nur um am Ende doch recht zu behalten. Generell haben wir es hier nicht nur mit einem Fall und einer Auflösung zu tun, sondern mit einem Geflecht aus mehreren Ereignissen und Hintergründen.Einer der Handlungsstränge war ziemlich vorhersehbar, was den Täter betrifft. Die Auflösung ist bestimmt auch deutlicher, wenn man, im Gegensatz zu mir, gut darin ist, Storys vor dem Ende des Buches zu lösen. Das Buch beschäftigt sich ebenfalls mit, in meinen Augen, ethischen und moralischen indirekten Fragen, durch die man selber anfängt über dieses Thema nachzudenken und seine Einstellung dazu zu überdenken. Achtung, der folgende Abschnitt könnte Spoiler enthalten! Ebenso lernen wir hier das fiktive kill:gen kennen, das Alexis‘ Adoptivvater erforscht und studiert hat. Er hat massig Studien darüber geleitet und Thesen veröffentlicht. Hier ist der mögliche Spoiler zu Ende. Nun stell dir selbst einmal die Frage: Glaubst du an eine genetische Vererbung von „Gut“ und „Böse“?Hat man selbst automatisch die Veranlagung zum „Bösen“, nur weil die Eltern bisher nicht die klügsten Entscheidungen getroffen haben? Ich selbst sehe das entstehende Leben und die Charakterentwicklung eher als ein Zusammenspiel von Anlage und Umwelt.Ich denke schon, dass gewisse Vorlieben oder Charaktereigenschaften durchaus vererbbar sind, allerdings möchte ich auch in großem Teil an den Einfluss der Umwelt auf die Entwicklung des Ichs glauben. Und genau vor diesem Hintergrund empfinde ich den Titel als wirklich passend, denn gibt es eine „Bestimmung des [oder besser „zum“] Bösen“? Diese These wird in den einzelnen Handlungssträngen immer wieder indirekt und teils ziemlich drastisch beleuchtet und innerhalb der fiktiven Handlung des Buches thematisiert. Das Ende beziehungsweise die Auflösung des großen Ganzen und das Zusammenkommen der einzelnen Stränge ist nicht mehr gänzlich überraschend, da man schon vorher ahnt, auf was diese hinauslaufen wird. Mit einem Aspekt des Endes bin ich allerdings unbefriedigt zurückgelassen worden.Hier hätte ich mir definitiv mehr Input und einen Abschlussabschnitt gewünscht.     Fazit Wer die Bücher von Kathy Reichs verschlungen hat, wird hier definitiv auch bedient. Dieser mit biologischen und ethischen Fakten, sowie Einstellungen, gespickter Thriller weckt in jedem die Neugier, der sich ein wenig mit Kriminalbiologie und genetischer Veranlagung auseinandersetzen möchte. Für Leser, die eher auf getaktete und strikte Polizeiarbeit und Ermittlungen ohne große Bohei stehen, wird dieser Thriller wohl nicht das Highlight des Jahres werden. Ich selbst wurde von Autorin Julia Corbin durchweg gut unterhalten, sodass man über den, für meinen Geschmack, übergroßen Anteil an Biologie teils hinwegsehen kann.In den meisten Szenen war ich allerdings mit großem Interesse dabei und habe gespannt verfolgt, wie später alles zusammengesetzt wird. Der Aspekt am Ende, den ich im oberen Abschnitt als etwas zu kurz deklariert habe, könnte allerdings im nächsten Buch der Autorin auftauchen, das „Das Gift der Wahrheit – Ein Fall für Hall und Hellstern“ heißen und somit den zweiten Band rund um Alexis und Karen darstellen wird.Daher hoffe ich, dass dies dort ebenfalls noch einmal Thema sein wird. Im Großen und Ganzen möchte ich Julia Corbin für ihr Debüt 4/5 Sternchen geben und freue mich auf den nächsten Teil, der am 9. Juli 2018 erscheinen wird!

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  • Keine guten Erinnerungen an ihre Kindheit

    Die Bestimmung des Bösen

    TochterAlice

    05. November 2017 um 08:13

    hat die Mannheimer Kommissarin Alexis Hall und muss sich nun ausgerechnet mit einer Mordserie rumschlagen, wo diese wieder wach werden. Zwar werden Frauen und nicht Kinder ermordet, dennoch gelangt sie wieder und wieder an einen Punkt, der sie an ihre eigene Vergangenheit denken lässt. Die Frauen, die stets paarweise aufgefunden werden, sind nämlich mit Blumen geschmückt, die Alexis an ihre eigene Kindheit denken lassen. Klingt originell und vielversprechend, ist es aber aus meiner Sicht nicht, da die Story viel zu umständlich und langatmig erzählt wird. Auch Alexis als Protagonistin ist trotz großen Potentials kein wirklich spannender Charakter mit Wiedererkennungswert. Ebensowenig wie die weiteren Figuren, also die Nebenrollen.Die ganzen biologischen Details, die dem Thriller das gewisse Etwas geben könnten, sind viel zu umfangreich - Respekt vor dem Detailwissen bzw. den grundlegenden Recherchen der Autorin, aber mir hat das alles keinen Spaß gemacht! Und es war schwer, am Ball zu bleiben, obwohl es durchaus überraschende Wendungen gab, die für Spannung hätten sorgen können - gerade auch zum Schluss hin. Aber der umständliche Stil hielt - so finde ich - an und so habe ich mich eher durchgequält.Leider diesmal keine Empfehlung von mir!

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  • Detailreich verpackte Folter

    Die Bestimmung des Bösen

    kidcat283

    04. November 2017 um 11:46

    An einem See werden zwei Frauenleichen gefunden, die nicht nur verwest sind, sondern auch voll Ungeziefer sitzen. Anhand der Puppen und Würmer werden biologische Forschungen angestellt, die den Todeszeitpunkt und andere wichtige Sachen ans Licht bringen. Der Täter muss schnellstens gefasst werden und zur Strecke gebracht, denn man weiß nicht wie viele Frauen noch sterben müssen. Alexis ist mit ihrem Partner auf der Spur. Während Alexis an dem Fall arbeitet, erinnert sie sich an ihre Kindheit und ihre Eltern. In welchem Zusammenhang steht ihr Job mit ihren Eltern und was haben die Morde damit zu tun? Meine Meinung: Als Krimi und Thriller Leserin war dieser Klappentext wirklich sehr interessant. Auch der Beginn des Buches war äußerst spannend und brutal. Sie Beschreibung der Opfer, der Leichen mit deren Ungeziefer war wirklich ekelig und hat mir gut gefallen. Ich zieh den Hut vor der Biologin, die mit solchen Leichen arbeiten muss. Das muss schrecklich sein. Bei manchen Stellen habe ich mich in den Buch auch gelangweilt, aber das macht das Ende wieder wett. Es war ein einfacher Schreibstil, die Idee wirklich sehr kreativ und ich empfehle, das Buch wirklich entweder in einem Rutsch oder in 1-2 Tagen durchzulesen, um wirklich das Lesevergnügen zu haben. Wegen Zeitmangel hatte ich echt länger gebraucht und das hat wirklich viel Spaß genommen.

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  • Ein gelungenes Debut

    Die Bestimmung des Bösen

    Fire

    Im Mittelpunkt des Buches stehen neben Karen Hellstern – " ... Biologin, die sich auf Käfer und Fliegen spezialisiert hatte und die Polizei regelmäßig als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige bei Mordfällen beriet, bei denen der Zeitpunkt vom Rechtsmedizin nur noch schwer einzuschätzen war." (Seite 25) - die erste Kriminalhauptkommissarin Alexis Hall & Kriminalhauptkommissar Oliver Zagorny. Die drei arbeiten eng zusammen um den Mörder zu schnappen. Im Buch erfährt man einiges über Alexis Vergangenheit. Durch die Morde kommt einiges wieder hoch und sie muss sich einigen Geistern stellen – auch wenn es nicht einfach ist. Karen und Oliver erfahren nach und nach davon und helfen ihr soweit es ihnen möglich ist. Man merkt das die Autorin Biologie studiert hat, denn es gibt einige Fachbegriffe. Trotzdem braucht man selbst kein Studium um zu verstehen was gemeint ist. Sie schreibt in kurzen Kapiteln was sehr angenehm zu Lesen ist. Auch wie sich hinterher alles auflöst ist gut gelöst. Eine hervorragende Neuentdeckung die ich allen Thriller – Fans nur empfehlen kann.

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  • „Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

    Blubb0butterfly

    20. October 2017 um 16:09

    EckdatenISBN: 978-3-453-35934-59,99 €2017Diana VerlagThriller412 Seiten + 4 Seiten abschließende Worte der AutorinCoverIch finde es gruselig, aber passend zum Genre und der Geschichte.Inhalt Zwei tote Frauen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, abgelegt in einem Waldstück am Rhein. Es ist der Beginn einer brutalen Mordserie, bei der die Mannheimer Kommissarin Alexis Hall die Ermittlungen leitet. Einzig die Insekten, die von den Leichen Besitz ergriffen haben, liefern erste Hinweise über die Todesumstände. Noch während die Kriminalbiologin Karen Hellstern unter Hochdruck versucht, den Tathergang anhand von Maden und Käfern zu rekonstruieren, kommt es zu weiteren Morden. Doch der Täter scheint sein Muster geändert zu haben. Als Alexis Hall die Opfer sieht, könnte ihr Schock nicht größer sein: Denn die weißen Anemonen, mit denen die toten Frauen nun geschmückt sind, kennt sie nur zu gut – aus ihrer eigenen Kindheit…AutorinJulia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur beim Schreiben, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in kreativem Schreiben.MeinungVielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches.Ich habe vor diesem Thriller einen anderen gelesen, der auch gut und war deshalb gespannt, wie dieser hier sein würde.Die Tatsache, dass man aus Insekten so wertvolle Informationen über Verbrechen herausfiltern kann, finde ich einerseits sehr interessant und spannend, andererseits total eklig und gruselig. Und diesen Zweispalt habe ich bis zum Ende des Buches beigehalten, wobei nur bis zur Mitte ungefähr von der Kriminalbiologin Gebrauch gemacht wird.Auch die detaillierten Beschreibungen der Obduktionen der Leichen waren für mich zum Teil schon zu viel. Ja, ich bin da etwas zartbesaitet. ^^ Ich lese zwar unheimlich gerne Thriller, aber danach geht bei mir dann die Fantasie durch. XD Vor allem hierbei. Ich hatte Angst, dass mir auch so ein Schicksal wie einer der Frauen ereilt. Aber gut, dass ich die Hände von Online-Datingportalen lasse. ;)Die Rückblenden haben mich anfangs sehr irritiert, weil ich sie (noch) nicht einordnen konnte. Gegen Ende hat natürlich alles einen Sinn ergeben. Man sollte das Buch unbedingt gelesen haben. Es bleibt spannend bis zum Ende!

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  • Liegt die Lösung in der Vergangenheit ????

    Die Bestimmung des Bösen

    Schmusekatze69

    15. October 2017 um 10:58

    Das Buch war echt genial! Schon im Prolog bekommt man Gänsehaut, der aber auch gleich einige Fragen aufwirft. Da war mir schon klar, dieses Buch wird gut werden! Fazit: Es gibt zwei Erzählstränge. Ein gegenwärtiger, der vor allem von den Morden erzählt. Es werden, immer, 2 Leichen gefunden und die Ermittlungen verlaufen am Anfang mehr als im Dunkeln. Die vielen Fachsimpeleien im Kriminalbiologischem Bereich sind wahnsinnig interessant und aufschlussreich und man lernt echt was dazu. Wer sich dafür jedoch interessiert, wird hier seine wahre Freude dran haben. Immer wieder kommt man zum zweiten Handlungstrang, die Vergangenheit. Sehr informativ und manchmal sehr geheimnissgeladen. Ich konnte vor Spannung das Buch kaum aus die Hand legen. Es gibt so viele Verdächtige und auch die leitende Kommesarin scheint selbst ein kleines Geheimnis zu haben bzw. ihre Vergangenheit ist eins. Auch hier entstehen einige Fragen und ich war gespannt ob sich des Rätsels Lösung vielleicht in der Vergangenheit finde. Die Story ist komplex und vielschichtig, das man hier als Leser durch viele unterwartete Wendungen immer wieder neu mitdenken muss, wer nun der Täter sein kann. Vor allem am Ende bin ich immer wieder aufs Neue überrascht worden, denn hier ist wirklich gar nichts wie es scheint! Viel besser geht ein Thriller nicht. Hochspannend und ausgereift vom Anfang bis zum Ende mit einer Thematik die es wirklich in sich hat

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  • Die Bestimmung des Bösen. Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

    miissbuch

    13. October 2017 um 14:35

    Infos zum Buch Titel: Die Bestimmung des Bösen. Autor: Julia Corbin Seiten: 416 Verlag: Diana Handlungsort: Mannheim, Deutschland Erstveröffentlichung: 09.Mai 2017 Infos zum Autor „Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.“ (Quelle) Rezension Die Bestimmung des Bösen – schon der Titel klingt meiner Meinung nach sehr spannend. Auch der Klappentext lässt auf viel hoffen, zum einen klingt es nach einem Fall, der mit den Ermittlern direkt in Verbindung steht und zum anderen handelt es sich um ein Buch das in Deutschland spielt. Das Cover hingegen wirkt auf mich sehr schlicht und nicht wirklich bedrohlich. Es zeigt keine Einblicke in den Inhalt des Buches und lässt auch keine Rückschlüsse auf den Titel ziehen. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob das Kreuz, welches man dort sehen kann, aus Papier oder Stoff ist oder irgendwo reingeritzt wurde. Aber es geht ja auch vornehmlich um den Inhalt. Dieser ist genauso spannend, wie er sich auf dem Klappentext anhört. Alexis Hall ist Komissarin bei der Kriminalpolizei in Mannheim, gemeinsam mit ihrem Kollegen Oliver Zagorny untersucht sie den Tod zweier Frauen. Karen Hellstern, Alexis beste Freundin und Kriminalbiologin, ist ebenfalls Teil des engeren Ermittlungsteams. Es gibt noch zwei weitere Beamte, die ebenfalls in die Untersuchungen involviert sind, zu diesen konnte ich aber keine nähere Verbindung herstellen. Aber zurück zum Inhalt: Die Leichen zweier Frauen werden in einem Waldstück gefunden, grausam ermordet wie es scheint. Bei den Frauen scheint es sich um zufällige Opfer zu handeln, auch wenn die beiden Opfer mit einander befreundet waren. Doch es werden noch weitere Opfer gefunden und nach und nach wird deutlich, dass alle Morde ein Ziel haben: Alexis Hall vernichten. Alexis Hall ist eine sympathische Charakterin, in die man sich einfach hineinversetzen konnte und die mir total sympathisch war. Sie hat eine ganz besondere Vergangenheit, die man im Laufe des Buches immer mehr zu Gesicht bekommt. Auch wenn ihre Vergangenheit sehr grausam ist, habe ich keine Sekunde gedacht, dass sie die Täterin ist. Sie hat ihre Vergangenheit gut geschützt und ist in einer tollen Adoptiv-Familie aufgewachsen, die Kollegen und auch ihre Freunde kennen ihre Vergangenheit nicht und wissen ebenfalls nicht, was sie dazu bewegt hat Polizistin zu werden. Doch bei diesem Fall wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Der Leser begleitet sowohl die Ermittlungen der unterschiedlichen Personen, Alexis Vergangenheit in Form von Rückblenden und die Opfer, bis sie dem Täter in die Hände fallen. Durch diese Abwechslung wirkt das Buch überhaupt nicht lang. Besonders interessant fand ich die Erklärungen von Karen Hellstern, deren Wissen zu äußeren Begebenheiten, Maden und Würmern, sehr umfangreich ist. Allerdings hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass Corbin ein Sachbuch schreiben wollte und keinen Thriller – manchmal etwas zu viel Erklärerei für einen Thriller, aber dennoch sehr interessant und lesenswert. Corbin hat es geschafft, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer für die Taten verantwortlich ist. Schade fand ich nur, dass das Ende sehr plötzlich und doch einige Zeit vor dem Ende des Buches kam. Man hatte also kein abruptes Ende, sondern ein langsam auslaufendes. Den Schreibstil, den Aufbau und den Inhalt des Buches fand ich mehr als zufriedenstellend. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, detailiert, aber dennoch so, dass man seine Fantasie benutzen konnte. Die Abwechslung zwischen den einzelnen Handlungen wurde zum einen durch neue Kapitel, zum anderen aber auch durch anderes Design deutlich, sodass ich mich nie gefragt habe, welchen Handlungsstrang ich gerade verfolge. Zum Inhalt des Buches habe ich nun schon einige geschrieben und wiederholen möchte ich mich nicht. Ich bin begeistert und hoffe, dass diesem Debüt noch viele weitere Bücher folgen werden!

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  • Buchverlosung zu "Die Bestimmung des Bösen" von Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

    Diana_Verlag

    Liebe Thriller-begeisterte LB-Leser/innen,für alle, die bei der Leserunde kein Buchexemplar gewonnen haben - und für alle, die vielleicht immer noch ganz neugierig auf diesen viel diskutierten Debüt-Thriller sind (?): Jetzt haben wir für Euch nochmal ein paar Bücher auftreiben können! Bewerbt Euch! Und darum geht's: Julia Corbin ist eine ganz besondere, deutsche Thriller-Debütautorin, weil sie sich als Biologin u.a. mit den unglaublichsten, leichenzersetzenden Insekten auskennt (anhand derer man z.B. die Todesumstände rekonstruieren kann). Das macht "Die Bestimmung des Bösen" so authentisch. Erschreckend authentisch! Wusstet Ihr, dass sich mithilfe des Mageninhalts einer Mücke ein Mörder identifizieren lässt? Oder dass Insekten sogar verraten können, ob der Täter an den Tatort zurückgekehrt ist? Die Biologie des Todes: Auf der Suche nach dem 'kill:gen' und leichenfressenden Insekten – Julia Corbin verbindet in ihrem Thrillerdebüt Fachwissen mit erzählerischer StärkeLondon, 1994: „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Rhein-Neckar-Region, heute: Alexis Hall ist Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Doch die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Dass sie bei einem kruden Forscherpaar aufwuchs, das bei ihr das ‚kill:gen‘, das vermeintliche ‚Gen des Bösen‘ vermutete, möchte sie niemand wissen lassen. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leitet, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Leichen geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut aus ihrer Kindheit. Unterstützung erhält sie von ihrer Freundin Karen, Kriminalbiologin, die Insekten an den Leichen inspiziert, um an diesen Hinweise auf die Todesumstände der Opfer herauszufinden.Fesselnd, beklemmend, authentisch – Corbin ist die neue starke Stimme im deutschen Thrillergenre! Mit ihrem Debüt beweist sie erzählerisches Können, in das sie biologisches Fachwissen sowie Kenntnis der Region beiläufig wie überzeugend einflicht.Hier geht's zur Leseprobe.Seid Ihr neugierig geworden? Dann bewerbt Euch hier - wir drücken Euch die Daumen! Herzliche Grüße, Euer Team des Diana Verlags.

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  • Aus biologischer Sicht

    Die Bestimmung des Bösen

    Estrelas

    26. September 2017 um 18:51

    Kommissarin Alexis Hall arbeitet mit ihrem Team an einem Fall, der mit dem Fund zweier Frauenleichen beginnt. Unterstützt werden sie von einer Kriminalbiologin, die ihre Schlüsse anhand von Maden und Insekten zieht. Der Roman spielt in der Gegend um Mannheim und Heidelberg und bietet Ortskundigen sicher einen Wiedererkennungseffekt. Ansonsten sind biologische Erklärungen sehr präsent, sowohl hinsichtlich Leichen- als auch Genanalyse, was die Spannung zuweilen etwas ausbremst. Die persönliche Geschichte der Protagonistin wird in Rückblicken und der Gegenwart ausgiebig beleuchtet. Die Motive waren teilweise verständlich, andererseits die Taten etwas übertrieben. "Die Bestimmung des Bösen" hat ein paar gute Elemente, lässt sich leicht weglesen und ist am Ende ein durchschnittlicher Kriminalroman.

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  • Julia Corbin versteht ihr Handwerk!

    Die Bestimmung des Bösen

    buecherherzrausch

    25. September 2017 um 20:00

    Der Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ von Julia Corbin wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House und beim Diana Verlag. „… Hände, die sie niederdrücken. Keine Luft. Angst. O Gott, solche Angst. Strampeln. Brennen in der Lunge. Die Bewegungen erlahmen. Schwärze.“ (Zitiert aus: Die Bestimmung des Bösen. S. 11 Taschenbuch). „Die Bestimmung des Bösen“ ist das Thrillerdebüt von Julia Corbin und führt uns in die Welt von Alexis Hall – Kommissarin aus Mannheim -, die sich im Rahmen einer Ermittlung mit mehreren brutal entstellten Frauenleichen auseinandersetzen muss und dabei von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Denn die Frauenleichen sind mit weißen Anemonen geschmückt, die Erinnerungen aus ihrer Kindheit hervorrufen, die Alexis Hall eigentlich verdrängen wollte und die für sie tödlich sein könnten. Ein sehr gelungenes Debüt – spannend, mitreißend und unterhaltend! Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, d.h. neben der Darstellung aus der Sicht der Protagonistin Alexis Hall gelangen wir auch in den Kopf des Täters, lernen die Welt der Opfer kennen und erleben gemeinsam mit ihnen den letzten Augenblick ihres Lebens. Hier benötigt man an einigen Stellen wirklich Nerven – absolut blutig! Sehr interessant finde ich die Figur Karin Hellstern, eine Kriminalbiologin, die anhand der Insekten am Tatort/auf der Leiche die Todesumstände der Mordopfer bestimmen kann. Hier finden wir einen Schnittpunkt zur Autorin, die in Heidelberg Biologie studiert hat, die geheime Welt der Insekten liebt und in diesem Beruf auch die Inspiration zum Thriller fand. Das Buch ist dadurch stark von wissenschaftlichen Abhandlungen geprägt, die mit einem biologischen Grundwissen jedoch verständlich nachzuvollziehen sind. Die Kriminalbiologen leisten unglaubliche Arbeit und ohne sie könnten viele Fälle nicht aufgeklärt werden. Für mich ist dieses Buch eine perfekte Mischung von Wissenschaft und Thriller, obwohl die Geschichte dadurch an einigen Stellen sehr lange gezogen wirkt. Vielleicht hat sich die Autorin an manchem Stellen in der Faszination für diesen Beruf etwas verloren, aber für mich nur ein kleiner Knick im Spannungsbogen. Die Autorin geht auch der Frage nach, ob die gute oder böse Seite in unseren Genen bestimmt werden kann, d.h. Bösartigkeit genetisch festgelegt ist. Daher wohl auch der Titel: „Die Bestimmung des Bösen“. Julia Corbin versteht ihr Handwerk. Das Buch bleibt bis zum Ende spannend und die einzelnen Figuren sind interessant und sehr gut ausgearbeitet. Auch die Beziehungen und die Handlungsstränge sind sehr gut konstruiert. Ab einer bestimmten Stelle war ich mir ziemlich sicher, dass ich genau weiß, wie dieses Buch ausgehen wird, und hatte das kleine Wörtchen „vorhersehbar“ schon auf meinen Lippen, als es mir in der Kehle stecken blieb – natürlich war (fast) alles ganz anders! Fazit:  Der Thriller von Julia Corbin „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie. Lesenswert!

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  • Ein packender Thriller, der von Anfang an fesselt

    Die Bestimmung des Bösen

    booknerd84

    22. September 2017 um 17:31

    Titel: Die Bestimmung des Bösen Autorin: Julia Corbin Verlag: Diana Verlag Seitenzahl: 415 Inhalt/Klappentext:Zwei tote Frauen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, abgelegt in einem Waldstück am Rhein. Es ist der Beginn einer brutalen Mordserie, bei der die Mannheimer Kommissarin Alexis Hall die Ermittlungen leitet. Einzig die Insekten, die von den Leichen Besitz ergriffen haben, liefern erste Hinweise über die Todesumstände. Noch während die Kriminalbiologie Karen Hellstern alles versucht, um den Tathergang anhand von Maden und Käfern zu rekonstruieren, kommt es zu weiteren Morden. Doch der Täter scheint sein Muster geändert zu haben. Als Alexis Hall die Opfer sieht, könnte ihr Schock nicht größer sein: denn die weißen Anemonen, mit denen die toten Frauen nun geschmückt sind, kennt sie nur zu gut - aus ihrer eigenen Kindheit. Mein Fazit: Da die Autorin Julia Corbin selbst Biologin ist, wurden die Details der Untersuchen in diesem Buch unwahrscheinlich glaubwürdig und realistisch dargestellt. Gleich zu Beginn des Buches wird man zum Beispiel, mit dem Tatort und den mit Ungeziefern befallenen Leichen konfrontiert. Dazu kommt noch der flüssige und packende Schreibstil und man kann diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen. Der Schwerpunkt der Ermittlungen in diesem Buch, liegt hier bei der Kriminalbiologie und der Genforschung. Interessant fand ich deshalb auch die Idee des kill:gen. Dieser Thriller spielt außerdem mit Psychothriller-Elementen was dem Leser noch mehr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die Handlung ist wirklich gut durchdacht und die Spannung steigt stetig, bis das Buch dann seinen actionreichen Abschluss findet. Für mich ist dieses Debüt von Julia Corbin einer der besten Thriller die ich den letzten Monaten gelesen habe und daher eine klare Leseempfehlung. Von mir gibt es dafür wohlverdiente 5 von 5 Sterne!Liebe GrüßeJasmin (booknerd84)

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  • Wieviel Kontrolle über sich selbst hat man, wenn man das kill:gen trägt?

    Die Bestimmung des Bösen

    Caro_Lesemaus

    20. September 2017 um 18:09

    Julia Corbin ist selbst Biologin und rückt in ihrem Thrillerdebüt die entsprechenden Analysen im Rahmen eines Kriminalfalles (bzw. einer -serie) in den Vordergrund. Ich habe diesen Blickwinkel als sehr spannend empfunden. Die Maden und andere Getiere sowie der Zustand der Leichen werden sehr detailliert beschrieben, das mag für den ein oder anderen zu viel sein. Auch die Diskussion über das Vorhandensein eines kill:gen fand ich sehr gelungen. Dies bildet ebenfalls einen zentralen Baustein. Die Hauptermittlerin Alexis Hall hat eine interessante Vergangenheit, die immer wieder in flashbacks rekonstruiert wird. Mir gefallen generell Zeitsprünge in Büchern, da man Relevantes aus der Vergangenheit erfährt und gleichzeitig die Spannung für die Haupthandlung gesteigert wird. Diese Mischung ist hier aus meiner Sicht gut gelungen. Im Laufe der Geschichte war ich mir zunehmend sicher, wer hinter den Taten steckt. Julia Corbin hat es geschafft, mich auf den letzten Seiten noch zu überraschen. Vielen Dank dafür! Fazit:Ein äußerst lesenswertes Thrillerdebüt, dessen detaillierte Beschreibungen sicher nichts für Zartbesaitete sind. Wer mehr über die Möglichkeiten eines Kriminalbiologen wissen möchte, ist hier genau richtig. 

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  • Wow! Interessant!

    Die Bestimmung des Bösen

    Urmelchen

    20. September 2017 um 15:17

    Ich finde es sehr interessant, dass man anhand des Mageninhalts einer Mücke, einen Mörder identifizieren kann.
    Da Biologie eines meiner LKs war, noch besonders interessanter.

    Sehr zu empfehlen!

  • Es war Ok

    Die Bestimmung des Bösen

    Emmas_Bookhouse

    18. September 2017 um 13:35

    Die Bestimmung des Bösen – Julia CorbinVom Diana VerlagTaschenbuch: 9,99 €eBook: 8,99 €Seiten: 416Klappentext:„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …Mein Fazit:Zum Cover:Es ist ganz schlicht und einfach, wie bei den meisten Thrillern, also nichts aussergewöhnlichesZur Geschichte:Die Protagonisten sind gut gewählt und auch toll dargestellt, Alexis gefällt mir besonders gut. Was hat das alles mit Ihrer Vergangenheit zu tun?Es ist sehr detailreich geschrieben, was eine richtige Freude war, wobei manchmal auch zu viel, gerade bei den Obduktionen. Ich habe damit aber keine Probleme, je Detailreicher desto besser.Die Geschichte ist glaubwürdig erzählt, allerdings streckenweise für mich etwas zu langatmig.Aber es gab Wendungen in dem Buch mit denen ich nicht gerechnet hätte, was es wiederum gut macht. Es ist für mich schwer hier eine Bewertung abzugeben, die dem Buch gerecht wird. Einerseits war es gut aber andererseits streckenweise langweilig für mich.Der Schreibstil ist nicht schlecht, wenn man von ein wenig fehlender Spannung zwischendurch absieht, es ließ sich gut lesen.Da es der Debütroman von Julia Corbin war, hoffe ich das sie beim nächsten mehr auf die Spannung achtet, damit dem Leser nicht langweilig wird.Ich gebe 3 von 5 Sternen

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