Die Bestimmung des Bösen

von Julia Corbin 
4,4 Sterne bei124 Bewertungen
Die Bestimmung des Bösen
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Positiv (105):
niggeldis avatar

Mitreißend, brutal, informativ mit authentischen, sympathischen Charakteren! Kann ich nur empfehlen.

Kritisch (5):
Jewegos avatar

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Die Bestimmung des Bösen"

„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.
Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453359345
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:09.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 2 Monaten
    Interessante Idee, aber zu konstruiert

    In Mannheim werden zwei Frauenleichen gefunden, die bereits seit einigen Tagen tot waren. Schon bald taucht auch ein zweites Opferpaar auf. Was hat die Vergangenheit der Polizistin Alexis Hall mit den Morden zu tun?

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, in erster Linie aus der Sicht der beiden Polizistinnen Alexis und Karen, die als Kriminalbiologin arbeitet. Alexis ist klar die Hauptfigur, eine junge Kommissarin, die als Kind adoptiert wurde, nachdem ihre Eltern, beide Gewaltverbrecher, "suicide by cop" begingen. Wirklich anfreunden konnte ich mich mit Alexis nicht, ich hatte den Eindruck, dass sie alle um sie herum immer nur anlügt und sich dann wundert, wenn das negative Konsequenzen nach sich zieht. Wieso sie mit ihrem irrationalen Handeln als unglaublich tolle Ermittlerin gilt, konnte ich nicht nachvollziehen.

    Die Handlung weist (ausser gegen Schluss) kaum Wendungen auf und wirkt sehr konstruiert. Auch bei fiktiven Werken erwarte ich eine gewisse Glaubwürdigkeit, und die hat mir hier etwas gefehlt. Vor allem zu Beginn ist das Erzähltempo sehr geruhsam, die Geschichte schreitet nur langsam vor, worunter die Spannung stark leidet. Die lineare Erzählung wird immer wieder durch Rückblicke und Erinnerungen unterbrochen und weist häufige Szenenwechsel auf, sodass man beim Lesen seien Gedanken nicht zu sehr schweifen lassen sollte, um den Anschluss nicht zu verlieren.

    Beim Schreibstil sind mir vor allem die vielen, endlos scheinenden Facherklärungen, vor allem aus dem biologischen Bereich, aufgefallen. Im Nachwort erwähnt die Autorin Julia Corbin, selber Biologin, ihr Lektor habe sehr viel Fachwissen aus dem Buch herausgestrichen – für meinen Geschmack hätte er da ruhig noch rigoroser streichen dürfen. Auch sind mir einige unnötige Wiederholungen aufgefallen, die prägnanteste wohl bei den beiden Szenen, in denen Alexis kurz nacheinander zwei Franzosen kennenlernt und beide Englisch mit einem so starken Akzent sprechen, dass Alexis sie kaum verstehen kann (wieso sollten sich im Übrigen zwei Franzosen in Frankreich auf Englisch begrüssen?).

    Vollkommen überzeugen konnte mich "Die Bestimmung des Bösen" nicht, ich werde der Reihe aber wegen der durchaus interessanten Grundidee und aufgrund ihrer guten Bewertungen noch eine Chance geben und auch den zweiten Band, "Das Gift der Wahrheit", lesen.

    Mein Fazit
    Interessante Grundidee, aber zu konstruiert

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    niggeldis avatar
    niggeldivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mitreißend, brutal, informativ mit authentischen, sympathischen Charakteren! Kann ich nur empfehlen.
    Sehr spannender Auftakt

    „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen. 

    Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit … (Amazon.de)

    Das Cover ist schön blutig und hat die Optik eines zerknüllten Papiers, was beides ein Hingucker ist.

    Der Erzählstil war voll überzeugend, man wurde nie aus der Geschichte gerissen und wollte immer weiter lesen. Alexis Hall ist sehr sympathisch, obwohl sie ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich herum trägt. Der Fall ist höchstspannend und mitreißend, die biologischen Details verleihen dem Buch das gewisse Etwas. Ich finde das überhaupt nicht überfordernd oder lästig, sondern sehr interessant. Und falls es jemandem doch zu viel ist, kann er es ja einfach überlesen. :D

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil um Alexis und gebe 5 Sterne.

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    HelgasBücherparadiess avatar
    HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender und mitreißendender Thriller
    Spannender und mitreißendender Thriller

    Ich habe dieses für mich signierte Buch gewonnen und mit viel Freude gelesen.
    Ein packender und mitreißender Biologiethriller, der mich nicht mehr los gelassen hat.
    Die Spannung steigt kontinuierlich und überrascht mit einem Ende, dass man nicht für möglich hält.
    Mein Fazit: das Buch ist flüssig und spannend geschrieben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
    Das wird nicht mein letztes Buch von Julia Corbin sein.

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gut, aber zu fachlich an einigen Stellen ...
    kill:gen

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.
    Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit.
    (Quelle: Seite des Verlags)


    ✿ Meine Meinung ✿
    Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf den ersten Band der Alexis Hall-Reihe gemacht, doch leider konnte mich die Story nicht ganz überzeugen. Der Plot an sich, mit den Rückblicken in die schlimme Kindheit von Alexis und wie sie zu dem Mensch geworden ist, der sie momentan ist, hat mir ganz gut gefallen. Leider haben mich die ausführlichen und zu detaillierten biologischen Vorgänge, was Maden und Fliegen und Käfer und Co. betrifft, etwas gelangweilt, so das ich einige Seiten nur überflogen habe. Es war mir zu tiefgehend und zu fachlich. Ok, die Autorin ist studierte Biologin, das merkt man. Sehr gut gefallen und überraschend fand ich die Auflösung, auch wenn ich sie vorher schon erahnte, aber nicht in diesem Ausmaß. Der Schreibstil, mit den kurzen Kapiteln, ist relativ gut zu lesen und ich schätze mal, das die Charaktere im nächsten Band auch wieder auf der Bildfläche erscheinen werden und sie mir dann auch etwas näher kommen.

    ✿ Fazit ✿
    Trotz einiger kleiner Mäkeleien von meiner Seite, ein ganz gutes Debüt und ich werde der Autorin noch eine weitere Chance geben, mit ihrem zweiten Band "Das Gift der Wahrheit".

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    Inasbuecherregals avatar
    Inasbuecherregalvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Thriller der hält was er verspricht!
    Die Bestimmung des Bösen - Julia Corbin

    Der Rückblick ins London 23 Jahre zuvor gleich zu Beginn des Buches macht betroffen, aber auch neugierig, wie es zu dieser Situation überhaupt kommen konnte und vor allem, was genau da eigentlich passiert ist. Dann schwenkt die Autorin ins Heute, ohne Vorwarnung befindet man sich genau mitten drin in einem brutalen Verbrechen.

    Dieser teuflische Mord wird Alexis Hall in laufe des Buches immer mehr beanspruchen, zumal die Vorgehensweise des Mörders erstmal unklar bleibt. Ebenso stellen die Fundorte die Ermittler vor ein Rätsel. Ein Psychologe und eine Biologin müssen dazu geholt werden um die Ermittlungen zu unterstützen. Bald geschehen weitere Morde, eine Auflösung allerdings ist nicht in Sicht. Als sich in ihrem Privatleben einige seltsame Dinge tun und sich dann auch noch ein Ermittler aus Frankreich einmischt, droht Alexis die Fassung zu verlieren.

    Welche Verbindungen haben die Morde ins Ausland, und vor allem: Welche Verbindungen in ihre Vergangenheit? Was erlebte Alexis als Kind? Wer waren ihre Eltern? Und was passierte damals? Julia Corbin wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erst nach und nach entwickelt sich ein Bild und man versteht die Zusammenhänge, dadurch bleibt die Spannung lange aufrecht erhalten. Julia Corbin schreibt schnörkellos und ausführlich (zB als es um die DNA geht), ohne jedoch zu sehr abzuschweifen und sich in Nebenschauplätzen zu verlieren. Man fiebert mit den Ermittlern mit, lässt sich mitreissen. Und ist gegen Ende genauso geschockt wie Alexis. Schaffen sie es rechtzeitg, das Opfer zu retten oder ist das das Ende von Alexis Laufbahn?


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    P
    PoldisHoerspielseitevor 4 Monaten
    Die Bestimmung des Bösen (Julia Corbin)

    Seit ihre Eltern vor vielen Jahren brutal ermordet wurden, ist Alexis erwachsen geworden und arbeitet als Kommissarin in Mannheim. Der Fund zweier Frauenleichen weckt dabei sofort schlimme Erinnerungen, zu viele Details erinnern sie an die Vergangenheit. Gemeinsam mit der Kriminalbiologin Karen versucht sie, dem Täter auf die Schliche zu kommen, und schon bald kommt ihr ein schrecklicher Verdacht...

    Mit „Die Bestimmung des Todes“ legt die Autorin Julia Corbin ihr Thrillerdebut vor und hat sich unverkennbar von ihrem Studienberuf als Biologin inspirieren lassen. Denn Kriminalbiologin Karen nimmt eine wichtige Rolle ein, erkennt an scheinbar unwesentlichen Details den Todeszeitpunkt der Opfer und findet so sehr viel über den Tathergang heraus. Eine interessante Komponente, die auch ohne Vorkenntnisse aus der Biologie sehr gut erklärt werden – vielleicht aber auch etwas zu ausführlich. Denn durch die teilweise recht langen Erklärungen kommt der Lesefluss an der einen oder anderen Stelle ins Stocken.

    Davon abgesehen ist ein sehr lesenswerter Roman entstanden, der durch seinen spannenden Verlauf besticht. Das Setting wird durch den Prolog mit dem Tod von Alexis' Eltern gekonnt aufgebaut und danach weitergeführt, immer wieder blitzen diese Momente bei der Protagonistin wieder auf. Wie sehr die Tat ihr ganzes Leben beeinflusst, ahnt man zwar lange Zeit, doch das Ausmaß ist beachtlich und wird im Laufe der Zeit intensiver als anfangs gedacht. Dazu passt auch, dass Corbin eine sehr wendungsreiche Handlung präsentiert, in der sich sicher geglaubte Fakten wenden, Vermutungen umgestoßen werden und ein wirklich spektakuläres Ende vereinen.

    Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr flüssig, lediglich die oben genannten biologischen Ausführungen bringen den Roman aus dem tritt. Gewählt wurde eine klare, direkte Sprache, die einen dennoch auch in unterschiedliche Szenerien versetzt, die gut umrissen werden. Ihren Charakteren dichtet Corbin in sich stimmige Eigenschaften an, die einen glaubhaften Eindruck hinterlassen. Besonders Alexis steht dabei natürlich im Mittelpunkt, wird in schillernden Facetten dargestellt, wobei einige psychologische Details für einen besonders intensiven Eindruck hinterlassen.

    „Die Bestimmung des Todes“ ist clever konstruiert und mit einem sehr spannenden Verlauf versehen, wobei die Vergangenheit der Täterin gemeinsam mit den aktuellen Ereignissen aufgedeckt werden. Das sorgt für einige Wendungen und einen dynamischen Verlauf, der nur durch die zu langen Ausführungen der Kriminalbiologie etwas gestört werden. Doch auch das passt grundsätzlich gut zu dem Fall, der nach dem Lesen noch länger im Gedächtnis haften bleibt.

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    Schuggas avatar
    Schuggavor 5 Monaten
    Wenn die Vergangenheit mit blutigen Fingern nach dir greift

    Kommissarin Alexis Hall übernimmt die Ermittlungen einer Mordserie, bei der Frauen brutal gefoltert und vom Mörder arrangiert werden. Hilfe bekommt sie von der befreundeten Kriminalbiologin Karen Hellstern, welche anhand der Insekten und Pflanzen weitere Hinweise zum Tathergang liefern kann. Als jedoch weitere Mordopfer mit weißen Anemonen geschmückt werden, wird Alexis Hall von ihrer düsteren Vergangenheit eingeholt...

    Mir haben an dem Roman mehrere Punkte gefallen. Zum Einen ist die Ermittlerin eine toughe Frau, welche jedoch ein dunkles Geheimnis mit sich herum trägt, welches ihre Karriere gefährden könnte. Ebenfalls interessant ist die Arbeit der Kriminalbiologin, welche sich zur Abwechlsung mal nicht mit den Ermordeten selbst, sondern mit den daran befindlichen Insekten in ihren unterschiedlichen Stadien beschäftigt. Weiteren Schwung in die Story bieten u. a. das Forschungsfeld ihres Adoptivvaters sowie ein früheres Familienunglück. Insgesamt hat Julia Corbin einen für meinen Geschmack angenehm komplexen Thriller erdacht, welcher durch einen unvorhergesehenen Twist bis zum Schluss nicht an Spannung einbüßte.

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 5 Monaten
    tolles buch

    „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

    Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit

    Die Autorin:

    Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.

    Meine Meinung:

    Was für ein Thriller. Man merkt einfach das die Autorin Ahnung hat. Ich muss zugeben auf den ersten Seiten hatte ich noch so meine Probleme mit dem Buch, aber das legte sich schnell. Es ging sofort zu Sache und wurde nicht lange um den Brei geredet. Der Fall war sehr spannend und teilweise echt gruselig und ecklig. Aber ich mag das ja sehr. Das Buch hält die Spannung bis zum Schluss und die Seiten sind nur so geflogen. Nicht nur die Idee war super sondern auch die Beschreibungen, Ausführungen und der Schreibstil der Autorin. Es ist wie ein Film der im Kopf abläuft. Für mich wirklich ein Thriller der Spaß gemacht hat. Den ich gerne gelesen habe und den ich uneingeschränkt jedem ans Herz legen kann.

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    Buecherspiegels avatar
    Buecherspiegelvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Für die bioligisch geschulten Krimispezialisten sicher ein muss. Es regt zu Diskussionen an, hat überspitzte Akteure, teils unrealistisch
    Kriminalbiologie und Genetik lassen grüßen: Wer hat das kill:gen?

    Für „Die Bestimmung des Bösen“, einem Thriller von Julia Corbin, ist ein Interesse für Kriminalbiologie und Genetik von Vorteil. Die Autorin, studierte Biologin, beschreibt die Menschen an den Labortischen als die Helden hinter den Kulissen bei der Fallanalyse. Dabei sind diese Helden in Krimiserien schon längst hinter den Kulissen hervorgekrochen und spielen oftmals die Hauptrollen. Auch in dem vorgestellten Thriller ist es die Figur der Biologin Karen Hellstern, die eine wesentliche Rolle spielt. Sie wird zu allen Tatorten hinzugerufen, um Fliegen, Larven, Käfer und Spinnen in allen erdenklichen Entwicklungsstadien einzufangen, Schweinekadaver für Vergleichsstudien auszulegen und um in der Pathologie als erstes Mordopfer nach davor genannten Tierchen abzugrasen. Das alles wird sehr akribisch dargelegt, was für den einen Leser sehr langweilig sein kann, für den anderen endlich eine Wissenslücke geschlossen und hochinteressant. Denn es werden auch anschließend die Schritte erläutert, die zu den Ergebnissen führen, wie zum Beispiel die DNA im Magen einer hungrigen Stechmücke eines der zur Tat gehörenden Person führt.


    Das Thema der Genetik kommt nun bei unserer Ermittlerin Alexis Hall zum Tragen. Sie ist die Tochter von Verbrechern, die bei ihrer versuchten Verhaftung ums Leben gekommen sind. Ausgerechnet von einem Wissenschaftler und seiner Frau adoptiert, der das Verbrechensgen gefunden haben will. Das Wissen darum verunsichert Alexis immer wieder. Was ihre Eltern nun genau verbrochen haben, wird hier natürlich nicht erwähnt, aber dass auch Alexis selbst Träger dieses Gens sein kann, dieses Bewusstsein lässt sie ihre Dienstwaffe immer im Büro wegschließen. Alleine dieses Thema kann ein Roman für sich selbst sein, Wissenschaftler adoptiert Kind von Verbrechern, um zu sehen, ob sich das kill:gen weitervererbt und wenn ja, ob eine andere Erziehungsumgebung nicht doch positiv auf die Entwicklung des Kindes wirkt.

    Der Inhalt des Thrillers erinnert an viele andere dieser Art. Die Mordopfer werden in perfiden Stellungen vorgefunden, aufs grausamste gefoltert und getötet. Wie und warum will ich hier natürlich nicht verraten. Der übliche Zeitdruck, der bei Ermittlungen dieser Art entstehen, wirken sich auf Alexis und ihren Partner Oliver aus, es kommt zu Reibereien. Alexis Freund, ein Journalist, bereitet ihr auch nicht nur Freude und dass ein Teil ihrer Adoptivfamilie in die Ermittlungen involviert wird, ist für sie auch nicht hilfreich. Ihr Onkel, bei dem eines der Mordopfer angestellt war, ist mehr als sauer auf sie und will die Ermittlungsarbeit seiner Nichte mit aller Macht torpedieren. Und es bleibt nicht bei den ersten Mordopfern ...

    Es gibt die üblichen Stänkerer, die einer Frau unterstellen, dass sie mitnichten eine Ermittlung leiten können, alte Strukturen werden nicht aufgegeben, dem Zeitgeist zum Trotz. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, jede bekommt ihre Chance bis zum Ende dabei zu sein, in welcher Form auch immer. Das ist gut. Weniger haben mir die vermeidbaren Fehler gefallen. Da tauchen plötzlich Personen auf, die vorher nicht erwähnt sind, es ist zu hell am Horizont zu einer Uhrzeit, die nicht mehr zu dieser Jahreszeit passt, Annahmen werden zu Fakten, obwohl ich als Leser klar sehe, dass dem nicht so ist. Das alles schadet dem Spannungsbogen aber nicht, es ergeben sich Drehungen und Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat oder so nicht ahnt. Sind wir mal gespannt, ob sich aus den Protagonisten der Autorin eine Serie ergibt.

    Da die Handlungen hauptsächlich rund um Heidelberg und Mannheim spielen, kann man den Thriller als gut verortet betrachten. Informationen über die Autorin kann man im Netz googeln und auch auf Facebook ist sie unter https://www.facebook.com/AutorinJuliaCorbin/ zu finden.


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    Maritahenriettes avatar
    Maritahenriettevor einem Jahr
    Einfach klasse

    Die Bestimmung des Bösen von Julia Corbin 
    Alexia Hall übernimmt  als junge Kriminalkommissarin zum ersten mal die Leistung seiner Ermittlung. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel ìn Mannheim. Was haben dìe Opfer miteinander zu tun? Dìe Fundorte sind nicht  die Tatorte. Das steht's sofort fest. Gleichzeitige zweifelt Alexia an sich selbst und auch im privatem scheint auch einiges im argen zu liegen.  Was ist bloß los ....
    MEINE MEINUNG:
    Julia Corbins Debütethriller hat mir gute gefallen. Ihr Schreibstil ist spannend,  flüssig zu lesen und sie  konnte mir Schauplätze,  Personen und Handlung nahe bringen. Den Handlungsstrang konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite gut und verständlich folgen. Die Anzahl der Protagonisten ist nach meiner Meinung gut gewählt und ich bin damit nicht durcheinander geraten. Sie werden gut charakterisiert,  haben ihre Macken und Fehler und man erfährt vom Ermittlerteam auch das eine oder andere aus ihrem privaten Bereich. Meine Lieblingsprotagonisten sind hier eindeutig Alexia und die Kriminalbiologin Karen. Um Alexia weht ein Hauch von Geheimnissen.  Sie stehen ihr manchmal im Weg,  ängstigen sie oder man erfährt beim lesen nach und nach einiges mehr. Hier habe ich manchmal mit ihr mitleiden müssen. Die Kriminalbiologin nimmt mich bei ihren Untersuchungen und Erklärungen mit, so manches mal recht bildlich und ich habe vieles ganz anders verstanden. Hier merkt man sehr deutlich das dìe Autorin selber Biologin ist.  
    Das Buch ist in Prolog und 91 Kapitel unterteilt. Schon im Prolog hat mich die Handlung gepackt.  Ich konnte bis zum Ende nicht erraten wer der Täter ist und hätte auf diese Person niemals getippt. Ich habe mich zu jeder Zeit unterhalten gefühlt. 
    Das relativ schlichte Cover ist wohl Geschmackssache. Mir gefällt es persönlich jedoch sehr gut. Der Klappentext verrät nicht viel von diesem Thriller , was ich gut finde. 
    FAZIT:"Die Bestimmung des Bösen "von Julia Corbin wird durch den Diana  - Verlag veröffentlicht und gibt es als E-Book und Taschenbuch zu kaufen. In dem Genre hat die Autorin zum ersten mal veröffentlicht  und es ist ihr gut gelungen.  Ich hoffe auf weitere Thriller dieser Autorin. Ich vergebe 5 von 5 Punkten und kann das Buch eindeutig weiterempfehlen. 
    Taschenbuch:  9,99 Euro E-book           :  8, 99 Euro 
    ISBN-13: 978-3453359345

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Diana_Verlags avatar
    Liebe Thriller-begeisterte LB-Leser/innen,

    für alle, die bei der Leserunde kein Buchexemplar gewonnen haben - und für alle, die vielleicht immer noch ganz neugierig auf diesen viel diskutierten Debüt-Thriller sind (?): Jetzt haben wir für Euch nochmal ein paar Bücher auftreiben können! Bewerbt Euch! 
    Und darum geht's: Julia Corbin ist eine ganz besondere, deutsche Thriller-Debütautorin, weil sie sich als Biologin u.a. mit den unglaublichsten, leichenzersetzenden Insekten auskennt (anhand derer man z.B. die Todesumstände rekonstruieren kann). Das macht "Die Bestimmung des Bösen" so authentisch. Erschreckend authentisch! Wusstet Ihr, dass sich mithilfe des Mageninhalts einer Mücke ein Mörder identifizieren lässt? Oder dass Insekten sogar verraten können, ob der Täter an den Tatort zurückgekehrt ist?
    Die Biologie des Todes: Auf der Suche nach dem 'kill:gen' und leichenfressenden Insekten – Julia Corbin verbindet in ihrem Thrillerdebüt Fachwissen mit erzählerischer Stärke

    London, 1994: „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.
    Rhein-Neckar-Region, heute: Alexis Hall ist Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Doch die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Dass sie bei einem kruden Forscherpaar aufwuchs, das bei ihr das ‚kill:gen‘, das vermeintliche ‚Gen des Bösen‘ vermutete, möchte sie niemand wissen lassen. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leitet, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Leichen geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut aus ihrer Kindheit. Unterstützung erhält sie von ihrer Freundin Karen, Kriminalbiologin, die Insekten an den Leichen inspiziert, um an diesen Hinweise auf die Todesumstände der Opfer herauszufinden.
    Fesselnd, beklemmend, authentisch – Corbin ist die neue starke Stimme im deutschen Thrillergenre! Mit ihrem Debüt beweist sie erzählerisches Können, in das sie biologisches
    Fachwissen sowie Kenntnis der Region beiläufig wie überzeugend einflicht.

    Hier geht's zur Leseprobe.

    Seid Ihr neugierig geworden? Dann bewerbt Euch hier - wir drücken Euch die Daumen! 
    Herzliche Grüße, Euer Team des Diana Verlags.
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    Liebe Thriller-begeisterte LB-Leser/innen,
    jetzt haben wir eine ganz besondere, deutsche Thriller-Debütautorin für Euch! Und warum ist sie so besonders? Weil sich Julia Corbin als Biologin u.a. mit den unglaublichsten, leichenzersetzenden Insekten auskennt (anhand derer man z.B. die Todesumstände rekonstruieren kann). Das macht "Die Bestimmung des Bösen" (ET: 09. Mai 2017) so authentisch. Erschreckend authentisch!Wusstet Ihr, dass sich mithilfe des Mageninhalts einer Mücke ein Mörder identifizieren lässt? Oder dass Insekten sogar verraten können, ob der Täter an den Tatort zurückgekehrt ist? 
    Die Biologie des Todes: Auf der Suche nach dem 'kill:gen' und leichenfressenden Insekten – Julia Corbin verbindet in ihrem Thrillerdebüt Fachwissen mit erzählerischer Stärke
    London, 1994: „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.
    Rhein-Neckar-Region, heute: Alexis Hall ist Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Doch die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Dass sie bei einem kruden Forscherpaar aufwuchs, das bei ihr das ‚kill:gen‘, das vermeintliche ‚Gen des Bösen‘ vermutete, möchte sie niemand wissen lassen. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leitet, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Leichen geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut aus ihrer Kindheit. Unterstützung erhält sie von ihrer Freundin Karen, Kriminalbiologin, die Insekten an den Leichen inspiziert, um an diesen Hinweise auf die Todesumstände der Opfer herauszufinden.
    Fesselnd, beklemmend, authentisch – Corbin ist die neue starke Stimme im deutschen Thrillergenre! Mit ihrem Debüt beweist sie erzählerisches Können, in das sie biologisches
    Fachwissen sowie Kenntnis der Region beiläufig wie überzeugend einflicht.



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