Julia Crouch Angsthauch

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Inhaltsangabe zu „Angsthauch“ von Julia Crouch

Ein gemütliches Cottage auf dem Land, ein Ehemann und zwei Kinder - eigentlich könnte das Leben von Rose nicht idyllischer sein. Doch dann zieht ihre Jugendfreundin Polly mit ihren zwei Söhnen bei ihr ein, und plötzlich ist alles anders. Gefährliche Unfälle häufen sich, und niemand glaubt Rose, dass die exzentrische Polly etwas zu verbergen hat. Viel schlimmer noch, jeder hält sie für verrückt. Mit dem Feind im eigenen Haus kämpft Rose bald um alles: ihren Mann, ihre Kinder, ihr Leben und ihren Verstand.

ganz spannend

— CorneliaP
CorneliaP

Sehr flüssig geschrieben, hat mir gut gefallen 😉

— Daniela34
Daniela34

Ein Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht.

— Dataha
Dataha

Pass auf, wen du einlädst...

— Maus24
Maus24

Gefangen im Wahnsinn!

— marcelloD
marcelloD

Ein Buch was Angst macht

— Ginger1986
Ginger1986

Sehr gut mit unvohergesehenen Wendungen!

— FloareaSoareliu
FloareaSoareliu

Spannend und gut, nicht immer logisch - aber welcher Mensch in einer Ausnahmesituation handelt logisch? Für mich sehr gelungen!

— Queenelyza
Queenelyza

Manchmal etwas zäh, dafür mit steigender Spannung und unerwartetem Ende, würde es wieder lesen

— ebek22
ebek22

Fazit: Ein ruhig und fesselnd erzählter Psychokrimi, der viel Wert auf eine komplexe, emotionale Handlung und sauber herausgearbeitete Charaktere legt und somit auf reißerische Szenen komplett verzichtet.

— Bellexr
Bellexr

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  • Allmählicher Spannungsaufbau

    Angsthauch
    harakiri

    harakiri

    06. December 2015 um 08:25

    Rose lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern auf dem Land in England. Als sie ihre alte Jugendfreundin Polly bei sich aufnimmt ist es vorbei mit der Idylle und dem Frieden, weil sich diese langsam aber stetig in Roses Leben hineindrängt. Im Stil einer Joy Fielding beginnt Julia Crouch langsam und bedächtig. Baut ihre Personen auf und wiegt den Leser erst einmal in Sicherheit. Doch mit einem Schlag ist alles anders: Roses Tochter wird schwer krank und von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Die Spannung baut sich auf bis zur letzten Seite und man mag das Buch nicht mehr weglegen. Besonders gut gefallen hat mir auch Julia Crouchs Auge fürs Detail. Scheinbar kleine Nebensächlichkeiten runden ihre Erzählung zu einem stimmigen, glaubwürdigen Roman ab. So baut sie einen der Söhne von Polly plötzlich als kleinen Bösewicht in die Handlung ein und führt den Leser etwas aufs Glatteis. Rose kommt manchmal etwas naiv daher bis sie am Ende des Plots plötzlich aus ihrer heiligen Scheinwelt herausgerissen wird. Das Ende fand ich dann etwas unglaubwürdig, aber absolut nicht vorhersehbar.

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  • Angsthauch

    Angsthauch
    buchstabentraeume

    buchstabentraeume

    15. September 2015 um 11:53

    „Angsthauch“ beginnt sehr direkt und unvermittelt. Bereits im ersten Kapitel werden so gut wie alle Hauptcharaktere des Romans eingeführt. Polly und ihre Kinder finden nach dem Tod ihres Mann Unterkunft bei ihrer besten Freundin Rose und deren Familie. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit, haben sich aber seit einigen Jahren nicht mehr gesehen. Für Rose ist es trotzdem überhaupt keine Frage, ihre Freundin bei sich aufzunehmen, auch wenn ihr Mann davon alles andere als begeistert ist. Anhand des Klappentextes erwartet der Leser nun einen spannenden Thriller. Als Buch dieses Genres mangelt es der Handlung aber eindeutig an Spannung. Es gibt einige wenige Szenen, die durchaus als spannend zu bezeichnen sind. Aber im Großteil des Buches plätschert die Handlung einfach dahin. Die Autorin konzentriert sich zu sehr auf Nebensächlichkeiten wie zum Beispiel die Körperhygiene der Protagonisten, die umfangreich beschrieben wird, aber wenig zum Handlungsverlauf beiträgt. Viele Beschreibungen wiederholen sich zudem und es fällt schwer, für das Alltagsgeschehen der Charaktere Interesse aufzubringen. Die im Klappentext erwähnten Missverständnisse und Missgeschicke finden sich nur schwer in der Handlung wieder. Es gibt eine oder zwei Szenen, auf welche diese Beschreibung passt. Aber im Großen und Ganzen schildert die Autorin lediglich den Alltag der Figuren. Klar, dabei wird deutlich, dass Polly ein Spiel spielt und Intrigen spinnt, die Charaktere gegeneinander ausspielt und für Streitereien sorgt, aber auch dies wird nicht spannend beschrieben. Die Handlung wird immer absurder und immer mehr auf die Spitze getrieben. Im Verlauf des Buches wird klar, dass zwischen Rose und Polly ein Geheimnis besteht, das auf keinen Fall an die Oberfläche geraten soll. Gerade dieses Geheimnis benutzt Polly natürlich als Druckmittel und irgendwann gerät es tatsächlich an die Oberfläche. Was sich dahinter verbirgt, hat sich im Verlauf des Romans schon durch einige Rückblicke in die Vergangenheit, die immer wieder eingebaut wurden, angedeutet und überrascht den Leser nicht sonderlich. Vielmehr stellt sich die Frage, wieso die Autorin diesen Handlungsstrang in das Buch eingebaut hat. Dadurch wirkt der Roman überladen und übertrieben. Statt sich Mühe mit diesem zusätzlichen Handlungsverlauf zu geben, hätte die Autorin sich lieber auf ihren Haupthandlungsstrang konzentrieren und diesen ausfeilen sollen. Die Charaktere sind wenig anschaulich beschrieben und wirken zudem durch ihr oft übertriebenes und nicht nachvollziehbares Verhalten und ihre derbe Ausdrucksweise wenig sympathisch. Alkohol und Drogen werden in diesem Roman ganz selbstverständlich konsumiert, ohne dass sich zum Beispiel eine stillende Mutter Gedanken darüber macht, welche Konsequenzen das für ihr Baby haben könnte. Für Gänsehaut sorgt lediglich der Prolog mit der Überschrift „Danach“, der zu Beginn des Buches noch nicht viel verrät, den man nach Beenden des Buches daher erneut lesen sollte. Erst jetzt entfaltet er seine volle Wirkung. Mein Fazit: Für einen Thriller ist dieses Buch eindeutig zu ruhig, die Handlung plätschert vor sich hin und es gibt kaum spannende Szenen. Lediglich der Prolog schafft es, für Gänsehaut zu sorgen.

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  • Die Freundin

    Angsthauch
    Insel56

    Insel56

    23. June 2015 um 09:41

    Rose und ihr Mann Gareth haben ein altes Haus renoviert und sind dabei an ihre Grenzen gestoßen. Gareth ist Künstler und Rose ist Lehrerin, wobei sie jedoch momentan eine Babypause macht. Rose zweite Schwangerschaft hat mitten im Umbau ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt. Gerade finden sie wieder zueinander wie es scheint, da platzt der Anruf von Polly einer "alten Freundin" dazwischen, die den Tod ihres Ehemannes mitteilt. Gareth ist dagegen, daß Polly mit ihren zwei Söhnen bei Ihnen unterkommt, jedoch Rose bittet sie her. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, in dem Polly als gedankenlose Mutter gezeigt wird und ihre Kinder verwahrlosen läßt. Als sie auf das Baby von Rose achten soll, läßt sie diese mit ihren Psychopharmaka-Pillen spielen, dabei geraten wohl welche in den Mund des Babys. Rose fährt völlig fertig ins Krankenhaus.Die Geschichte fesselte mich nur teilweise, da mir viele Fragen bis zum Schluß unbeantwortet blieben. Positiv ist jedoch der Schreibstil der Autorin, die es damit schon schaffte mich bis zum Schluß lesen lassen. Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen werde ich nicht mehr über den Inhalt und insbesondere das Ende verraten. Es ist meiner Meinung nach ein Mittelding zwischen Psycho und Frauenroman und es dort, wo eigenlich ein neues Buch anfangen könnte.

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  • Angsthauch

    Angsthauch
    Trucks

    Trucks

    15. June 2015 um 10:32

    Englische Bilderbuch-Idylle:  Rose, ihr Mann und die beiden Töchter leben endlich in dem renovierten Cottage, an dem sie so lange gearbeitet haben und das Leben könnte an sich so schön sein... Doch dann ereilt sie die Nachricht vom Tod eines gemeinsamen Freundes und sie nehmen deren Witwe Polly samt ihren beiden kleinen Söhnen auf. Doch Polly hat ganz eigene Pläne und scheint nicht die gute Freundin zu sein, für die man sie hielt... Zuallererst muss ich leider auch mal das Cover sowie den Titel "bemängeln", denn beides passt auch meiner Meinung nach einfach nicht zum Inhalt des Buches. Leider sind die deutschen Übersetzungen der Titel ja oftmals weit schlechter bzw. unpassender als der Originaltitel... Julia Crouch´s Debüt hat mich aber ansonsten wirklich überzeugt. Ich konnte das Buch zwar leider nicht in einem Rutsch durchlesen, aber das lag keineswegs an der Autorin bzw. ihrer Geschichte, sondern an reinem Zeitmangel. Ich hätte das Buch lieber am Stück gelesen, weil ich finde, es ist es wert und sonst verliert die Geschichte auch ein wenig an Tempo. Für Leser, die eher den etwas leiseren und langsameren, psychologischen Thrill statt Blut-Splatter mögen, würde ich eine Empfehlung für dieses Buch aussprechen.

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  • Pass auf, wen du einlädst...

    Angsthauch
    Maus24

    Maus24

    01. June 2015 um 22:08

    Rose lebt gemeinsam mit ihrem Mann Gareth und ihren zwei Töchtern in einem Cottage auf dem Land. Durch den Umbau und die ungewollte 2. Schwangerschaft hatten Rose und Gareth ein paar Schwierigkeiten, die sie aber nun überwunden haben und genießen ihr Familienleben. Als sie von Polly, der besten Freundin von Rose erfährt, dass deren Ehemann Christos ums Leben gekommen ist, erklärt sich Rose sofort bereit Polly und ihre beiden Söhne bei sich aufzunehmen. Gareth ist anfangs nicht gerade davon begeistert. Und das Unglück nimmt seinen Lauf... Nach und nach passieren seltsame Dinge, Missgeschicke und Unfälle. Rose kann diese in ihrer Naivität nicht direkt Polly zuordnen. Vielleicht will sie es auch nicht sehen. Im Nachhinein schafft es Polly die Geschehnisse so zu drehen, als wäre Rose an allem schuld. Selbst Gareth wechselt zu Pollys Seite über... Die drei Charaktere Rose, Gareth und Polly wurden anschaulich beschrieben. Rose war mir von Anfang an sympathisch, Gareth schon etwas weniger und Polly konnte ich gar nicht leiden. Manchmal hätte ich Rose gerne mal wachgerüttelt und manchesmal anders als sie reagiert. Liegt aber vielleicht auch an Roses und Pollys gemeinsamen Geheimnis, was Gareth nicht erfahren darf. Spannung ensteht nicht durch offensichtliche Taten, sondern die versteckten Andeutungen, Reaktionen, Vermutungen. Man spürt die Spannungen im kompletten Haushalt. Ich hatte aber ein konsequenteres Ende erwartet und war nicht so ganz damit zufrieden.

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  • Mitgerissen in den Wahnsinn

    Angsthauch
    marcelloD

    marcelloD

    25. May 2015 um 11:37

    "Angsthauch" handelt von Rose, die nun endlich mit ihrem Mann und den beiden Töchtern ein glückliches Leben in einem beschaulichen englischen Ort führt. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Polly, deren Mann verstorben ist und die nun mit ihren zwei Söhnen nicht weiß wohin. Rose gewährt ihnen Unterschlupf, ohne zu ahnen, dass es ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Es häufen sich merkwürdige Zufälle und ehe Rose sich versieht, muss sie um das Leben ihrer Familie und vor allem um ihren eigenen Verstand Sorgen machen... "Angsthauch" beginnt gemächlich. Es gibt keinen Prolog, stattdessen erfährt man zunächst die Ausgangslage und man lernt Rose und ihre Familie kennen. All diese Informationen sind für den weiteren Verlauf natürlich von Bedeutung, aber man merkt als Leser doch, dass man sich durch die ersten Seiten eher quälen muss. Mit Pollys Auftritt in die Familie beginnt jedoch der Horror. Thriller meint bei "Angsthauch" nicht, dass man vor Spannung an den Nägel knabbert oder sich vor Ekel einen Eimer herbeiwünscht, hier geht es wirklich um PSYCHOthriller. Man ahnt ab einem bestimmten Punkt im Buch, was passieren wird und es macht einen wahnsinnig. Als dieser Punkt erreicht war, habe ich dieses Buch regelrecht in mir aufgesogen. "Angsthauch" braucht keine sympathischen Figuren, mit denen man mitfühlen kann, es braucht auch keine Logik, so dass man als Leser alles wunderbar nachvollziehen kann. Es braucht einfach nur perfekt erzählten Psychoterror, der einen sich selbst vergessen lässt. Und das liefert Julia Coruch zu großen Teilen meisterlich ab. Man spürt immer mehr, wie die Katastrophe näher kommt, man will Rose warnen, sie schütteln und sie und ihre Kinder in einen Konkon packen, damit ihnen nichts passieren kann. Irgendwann merkt man, wie Rose beginnt den Verstand zu verlieren und man merkt als Leser, wie man es ihr gleich tut. Man ist sich nicht mehr sicher, ob man von der Autorin geschickt reingelegt wird und Rose sich wirklich alles nur einbildet. Man beginnt selbst Pläne zu entwickeln, wie diesem Horror zu entkommen ist. Man ist wirklich ein Teil der Geschichte! Und dann kommt das Ende und man wacht unsanft aus einem Traum auf. Irgendwie hat man sich eine andere Lösung erhofft und andererseits muss man akzeptieren, dass es für den ganzen Verlauf der Geschichte vielleicht die logische Entwicklung war. Aber ich war dennoch ernüchtert und dadurch fielen mir auch innerhalb der Geschichte einige Aspekte auf, die mich letztlich etwas gestört haben, die aber beim tatsächlichen Lesen gar nicht auffallen, weil man so gefangen ist. Ich hatte zwar gesagt, dass man für so eine Geschichte keine sympathische Protagonistin gebraucht hätte, aber doch war man stets auf ihrer Seite, der liebenvollen Mutter, die nur ihre Familie schützen will. Aber gegen Ende verliert man den Zugang zu ihr. Man erkennt ihre Fehler und man erkennt, dass sie zumindest eine Teilschuld am Geschehen hat und dass sie das Ende damit vielleicht genauso verdient hat. "Angsthauch" ist ein Psychothriller, der sich diesen Namen nach seinen ersten 100 Seiten vollkommen verdient hat. Die Geschichte ist wie ein Wirbelsturm, von dem man mitgerissen wird und bei dem man den Verstand verliert. Er geht wirklich an die Psyche und schafft damit ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Am Ende wird man etwas unsanft wieder geerdet und man beinnt einige Handlungsstränge anzuzweifeln, aber letztlich zeigt dies auch nur, dass dieses Buch einen nicht mehr loslässt. Da die ersten 100 Seiten einen schon dazu verleiten könnten, dass man nicht mehr weiterlesen will, gibt es nur vier Sterne, aber die restlichen 400 Seiten wäre die fünf Sterne wert!

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  • Rezension zu "Angsthauch" von Julia Crouch

    Angsthauch
    tigerbea

    tigerbea

    04. December 2014 um 13:45

    Für Rose erfüllt sich ein Traum. Sie renoviert ein Bauernhaus und zieht dort mit ihrem Mann und den beiden Töchtern ein. Alles könnte so schön sein wenn da nicht ihre Jugendfreundin Polly anrufen würde, die nach dem plötzliche Tod ihres Mannes eine Unterkunft sucht. Rose nimmt sie und ihre Kinder auf. Und macht damit den schwersten Fehler ihres Lebens, denn kaum ist Polly eingetroffen, ist nichts mehr wie es einmal war. Die Unfälle und Unglücke häufen sich. Rose ist davon überzeugt, daß Polly hinter allem steckt. Doch wie soll sie sich Gehör verschaffen, wenn ihr niemand glaubt, sie im Gegenteil für verrückt gehalten wird? Was sich hier spannend anhört, ist in Wirklichkeit ein extrem langweiliges und stockend zu lesendes Buch. Die Charaktere sind durchweg unsympathisch und man möchte sie manchmal einfach aus dem Buch zerren und ihnen mal kräftig die Meinung sagen. Die ganze Geschichte ist einfach nur wild konstruiert, total unglaubwürdig. Wenn eine Hausfrau permanent auf die Ernährung achtet und gleichzeitig Alkohol in sich schüttet, als wenn es Wasser wäre, kann ich das einfach nicht nachvollziehen. Dies Buch hat mich einfach nur genervt!  

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  • Angsthauch

    Angsthauch
    harakiri

    harakiri

    04. November 2014 um 07:21

    Rose lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern auf dem Land in England. Als sie ihre alte Jugendfreundin Polly bei sich aufnimmt ist es vorbei mit der Idylle und dem Frieden, weil sich diese langsam aber stetig in Roses Leben hineindrängt. Im Stil einer Joy Fielding beginnt Julia Crouch langsam und bedächtig. Baut ihre Personen auf und wiegt den Leser erst einmal in Sicherheit. Doch mit einem Schlag ist alles anders: Roses Tochter wird schwer krank und von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Die Spannung baut sich auf bis zur letzten Seite und man mag das Buch nicht mehr weglegen. Besonders gut gefallen hat mir auch Julia Crouchs Auge fürs Detail. Scheinbar kleine Nebensächlichkeiten runden ihre Erzählung zu einem stimmigen, glaubwürdigen Roman ab. So baut sie einen der Söhne von Polly plötzlich als kleinen Bösewicht in die Handlung ein und führt den Leser etwas aufs Glatteis. Rose kommt manchmal etwas naiv daher bis sie am Ende des Plots plötzlich aus ihrer heiligen Scheinwelt herausgerissen wird. Das Ende fand ich dann etwas unglaubwürdig, aber absolut nicht vorhersehbar.

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  • Grausam...

    Angsthauch
    Ginger1986

    Ginger1986

    23. October 2014 um 08:19

    Inhalt: Als Rose von dem Tod Christos erfährt, denkt sie keine Minute nach und holt ihre  Freundin Polly und ihre Söhne zu sich und ihrer kleinen Familie aufs Land.  Rose hat sich mit ihrem Mann Gareth einen Traum erfüllt und ein Cottage ausgebaut. Hier leben sie mit ihren zwei Töchtern in einer Idylle, bis sie Polly einlädt. Nach einigen Unfällen und Missverständnissen, fühlt Rose sich und ihre Familie bedroht, doch niemand glaubt ihr.  Meine Meinung: Das Buch ist wahnsinnig spannend. Ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen. Rose und ihre Familie sind sehr sympathisch und ihr Leben gleicht einer Bilderbuchidylle, bis Polly auf der Bildfläche erscheint. Der Charakter Polly ist sehr unsympathisch! Sie ist magersüchtig, immer schwarz gekleidet, schläft die meiste Zeit und nimmt starke Medikamente. Rose macht sich Sorgen um ihre Freundin, bis es zu einem Unfall kommt, den Rose aber keineswegs für einen Unfall hält und bald ist in ihrer Familie nichts mehr wie es war.  Hier prallen zwei Welten aufeinander die unterschiedlicher nicht sein könnten. Polly: magersüchtige, egozentrische, düstere Sängerin, die sich kaum um ihre Kinder scherrt. Rose: etwas mollige Hausfrau, liebevolle Mutter die sich rührend um alle kümmert. Von vornherein fragt man sich wie so eine Freundschaft funktionieren kann ? Die beiden Frauen verbindet anscheinend ein düsteres Geheimnis.  Das Buch wird alleine aus der Perspektive von Rose geschildert und teilweise bekommt man es richtig mit der Angst zu tun. Am liebsten würde man ihr in manchen Situationen zur Seite stehen. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Das Einzige was mich gestört hat, war das Ende, was ich hier natürlich nicht verraten werde.  Fazit: Das Buch ist unglaublich spannend, macht Angst und ist ein toller Psychothriller für lange Herbstabende.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Das Böse liebt unter uns

    Angsthauch
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:06

    Rose lebt mit ihren beiden Töchtern und ihrem Mann Gareth, einem Künstler, in England auf dem Land. Eines Tages kommt ein Anruf, der ihr Leben verändern wird. Christos, ebenfalls Künstler und bester Freund von Gareth, ist tödlich verunglückt. Er war mit Roses bester Freundin Polly verheiratet und lebte mit ihr und den zwei Söhnen in Griechenland. Polly möchte wieder zurück nach England und Rose bietet ihrer besten Freundin sofort Unterschlupf an. Kaum sind Polly und ihre Söhne bei Rose eingezogen, da passieren merkwürdige Dinge und Roses beschauliches Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Am Anfang plätschert die Geschichte lange vor sich hin und nur ganz zum Schluss nähert sich das Buch einem Pschothriller. Rose nimmt Polly ständig in Schutz und das nervt irgendwann! Rose wird wie die perfekte Mutter und Hausfrau dargestellt, die sehr viel Wert auf Biokost legt. Aber auf der anderen Seite ist sie ständig am Alkohol trinken und stillt anschließend ihr Baby. Das war nicht sehr glaubwürdig. Das Cover ist zwar sehr schön gestaltet, passt aber so gar nicht zum Buch. Da liegt ein totes Mädchen unter dem Eis im Wasser. So eine Szene gibt es im Buch aber nicht. Positiv zu vermerken ist der Schreibstil. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und dadurch empfindet man die Passagen, in denen nicht viel passiert, trotzdem nicht als langatmig. Der Schluss würde sich gut im Film machen, denn er lässt auf eine Fortsetzung des Grauens hoffen. Ich persönlich würde auf eine Fortsetzung jedoch dankend verzichten.

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  • Das Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen

    Angsthauch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2013 um 19:11

    Mich hat die Geschichte von Rose, deren Freundin ein Geheimnis hütet, das niemand erfahren soll, von Anfang an begeistert. Rose ist unterbewusst schnell klar, dass Polly nicht gur für sie ist. Diese hat sie aber in der Hand. Deswegen redet sich Rose immer mehr ein, dass alles in Ordnung sei. Bis die Dinge aus dem Ruder laufen.... Leicht geschrieben, manchmal etwas schlicht fand ich die Geschichte sehr gut aufgebaut und wenig komplex. Trotzdem wurde mir nicht langweilig. Die Dialoge sind so, dass man selbst mit anfängt zu überlegen, wie der eine oder andere Satz wohl gemeint sein könnte. Fazit: Ein für mich sehr spannendes Buch, das ich in nur vier Tagen ausgelesen habe.

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  • Angsthauch

    Angsthauch
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. August 2013 um 15:18

    Auf dem Cover steht Thriller, sogar Psychothriller, drin ist aber eher etwas ganz anderes, in meinen Augen. Allgemein ist das Buch einfach viel zu langweilig auf vielen Ebenen, als das ich es je als Psychothriller bezeichnen würde, eher hat es mich an ein Familiendrama erinnert, aber ein sehr wirres. Fängt der Roman noch sehr vielversprechend an, so dass die doch etwas seltsam auf einen wirkende Polly zu Rose und ihrer Familie stößt und man ihr doch so einiges zutraut, geprägt durch ihr Verhalten, die Medikamente, die sie nimmt und ihre allgemein eher zwielichtig wirkende Art, wird das Ganze schon nach wenigen Seiten immer abwegiger.   Irgendwie wirkt Rose mit jeder Seite naiver, denn im Gegensatz zu der Beschreibung im Klappentext, ist es nicht so, dass Rose beginnt Zweifel an Polly zu hegen, sondern das mehrere andere Charaktere ihr raten Polly wegzuschicken, da sie nicht gut für die Familie sei und Rose verteidigt sie immer, egal was schon passiert ist. Übergibt sogar einer psychisch labil wirkenden Person die Aufgabe auf ihr kleines Baby aufzupassen und wenn sie merkt, dass Polly mit dem Kind komisch umgeht, dann schreitet sie aber auch erst immer dann ein, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Und je mehr die Geschichte voran schreitet, desto seltsamer wird Rose Verhalten, so dass man als Leser irgendwann wirklich nicht mehr weiß, wer von den beiden Frauen wohl wirklich die verrücktere ist. Besonders gestört hat mich auch einfach, dass alle trotz der anwesenden Kinder und der Gesamtsituation scheinbar ständig an Sex und Saufen denken, was mir so abwegig vorkam.   Zudem fand ich es ehrlich sehr bedenklich, wie viel Alkohol in diesem Buch wirklich getrunken wird. Teils haben sie das erste Glas Wein schon nach dem Aufstehen in der Hand und so gut wie am Ende jeden Tages wird beschrieben, wie viele leere Weinflaschen etc. herum stehen. Für mich ehrlich sehr seltsam, weil man einfach das Gefühl bekommt, dass es sich bei den Charakteren um eine Horde Alkoholiker handelt, die sich auch noch um vier kleine Kinder kümmern sollten. Wobei ich es mit am schlimmsten fand, dass die Autorin der Protagonistin auch immer schön Wein mit an das Krankenbett der kleinsten im Krankenhaus gegeben hat, die sich dann auch noch wunder, dass alle sie schräg anschauen. Würde ich auch, sähe ich eine Mutter im Krankenhaus, die neben ihrem eventuell todkranken Baby einen pichelt.   Allgemein sind die Charaktere alle nur wenig sympathisch oder auch glaubwürdig, sondern wirken alle einfach nur sehr wirr. Vor allen Dingen auch in ihren Handlungen. Rose mit ihrer komisch naiven und verrückten Art, die sich von allen als Hausmütterchen und dummer Diener benutzen lässt. Ihr seltsamer Mann, der sich ständig nur in seinem Atelier versteckt und seine Frau alles machen lässt, kein Rückgrat hat und scheinbar sehr verquere Moralvorstellungen hat und Polly, die einfach extrem überspitz dargestellt wird. Einzig die Kinder wirken irgendwie ein bisschen glaubwürdig.   Zum Ende hin wird die Geschichte dann aber ganz absurd. Es werden plötzlich noch Charaktere eingefügt, die irgendwie keinen Sinn haben und der Showdown machte für mich dann gar keinen Sinn mehr. Es war einfach so, dass er so absurd wurde, dass ich mich gefragt habe, wie Rose und alle anderen so reagieren konnten. Und das es dann nicht mal eine richtige Endszene vor dem Epilog gab, die alles noch mal ordentlich erklärt hat, denn das tut der Epilog auch nicht, fand ich dann ganz grausam, weil man so nicht mal ein bisschen Logik hinter allem entdecken konnte, sondern einfach mit einem großen Fragezeichen im Kopf stehen gelassen wurde.   Ein Buch, bei dem man ein wenig den Eindruck hat, dass die Autorin selbst eventuell genau so viel Alkohol beim Schreiben verkostet hat, wie die Charaktere es im Roman machen, dass aber nicht wirklich Psycho ist und auch nicht wirklich Thriller und wenn überhaupt, dann auf den letzen 50 Seiten. Empfehlen kann ich das Buch nicht, da es von der Handlung her einfach zu absurd war, auch wenn man es ganz gut lesen konnte.

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  • Spannung

    Angsthauch
    harakiri

    harakiri

    21. July 2013 um 07:29

    allmählicher Spannungsaufbau  .Rose lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern auf dem Land in England. Als sie ihre alte Jugendfreundin Polly bei sich aufnimmt ist es vorbei mit der Idylle und dem Frieden, weil sich diese langsam aber stetig in Roses Leben hineindrängt.  Im Stil einer Joy Fielding beginnt Julia Crouch langsam und bedächtig. Baut ihre Personen auf und wiegt den Leser erst einmal in Sicherheit. Doch mit einem Schlag ist alles anders: Roses Tochter wird schwer krank und von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Die Spannung baut sich auf bis zur letzten Seite und man mag das Buch nicht mehr weglegen.  Besonders gut gefallen hat mir auch Julia Crouchs Auge fürs Detail. Scheinbar kleine Nebensächlichkeiten runden ihre Erzählung zu einem stimmigen, glaubwürdigen Roman ab. So baut sie einen der Söhne von Polly plötzlich als kleinen Bösewicht in die Handlung ein und führt den Leser etwas aufs Glatteis. Rose kommt manchmal etwas naiv daher bis sie am Ende des Plots plötzlich aus ihrer heiligen Scheinwelt herausgerissen wird.  Das Ende fand ich dann etwas unglaubwürdig, aber absolut nicht vorhersehbar.

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  • Netter Zeitvertreib

    Angsthauch
    tigger0705

    tigger0705

    18. April 2013 um 15:45

    Eines kann ich vorweg schon sagen, die Protagonistin Rose erinnert mich ganz stark an mich! Dadurch kann ich mich so gut in Rose hineinversetzen, so dass ich aber auch die ganze Zeit sehr misstrauisch gegenüber den anderen Beteiligten im Buch bin. Ich vermutete hinter jeder Tasse Tee, die Rose nicht selber zubereitet hat, einen “Anschlag”. Also dass jemand ihr Schlafmittel oder so in den Tee gibt, um sie zu verwirren und als Verrück darzustellen. Mit Jemand meinte ich, ihre beste Freundin aus Kindertagen, die nach dem Tod ihres Mannes bei Rose und ihrer Familie erst einmal unterkommt. Ich bin schon paranoid, obwohl ich nur Leser bin. Es ist alles sehr Mysteriös und auch gefährlich. So jetzt hab ich Euch meine Meinung über das Buch schon gesagt, na ja fast, aber Ihr hab so gar keine Ahnung worum es geht. Rose hat ein kleines Haus auf dem Land. Sie hat es mit ihrem Mann gerade in mühevoller Arbeit hergerichtet und dabei fast ihre Ehe aufs Spiel gesetzt. Sie hat 2 Kinder und nachdem das Haus endlich fertig ist, hat ihre Ehe auch die Krise überwunden, bis Polly, ihre Jugendfreundin, wieder in ihr Leben tritt. Mit Pollys Ankunft beginnt die Katastrophe, allerdings nur schleichend. Ich finde, das Buch kommt etwas langsam in Fahrt und es bleibt leider auch nicht durchgängig spannend. Ungefähr ab einem Drittel des Buches wird es spannend, davor war es einen nette Erzählung von einer eher durchschnittlichen Familie und ich dachte immer: “wann geht es denn jetzt los”. Die Spannung wird nicht gehalten, aber nach und nach kommen auch einige Geheimnisse ans Licht. Insgesamt wird man aber schon in das Buch gezogen, und wie oben erwähnt, wurde ich auch immer misstrauischer und bekam Verfolgungswahn. Dieses Buch eignet sich gut für Zwischendurch und es schadet auch nicht, wenn man es mal einen Tag oder so aus der Hand legt und etwas anderes macht. Dadurch langweilt man sich nicht, wenn es mal wieder zu einer langen Beschreibung von irgendetwas kommt, die total uninteressant ist. Ein nettes Buch für nebenher halt. Auch wenn das jetzt nicht so positiv klingt, kann ich das Buch nur empfehlen, da es einen am Ende noch richtig mitnimmt und man schon überlegt, ob man sich das alles nur eingebildet hat. Also ich fühle mich ja mit der Protagonistin sehr verbunden (wie oben erwähnt) und sehe überall nur Gefahr und Misstrauen. Gleichzeitig denke ich aber auch, wird sie langsam verrückt? Was ich nicht verstehe ist, warum sie sich keine Unterstützung von ihren neuen Freunden und Nachbarn holt. Es können sie ja nicht alle für Verrückt halten. Seid also gespannt wie es ausgeht.

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