Julia Crouch Hautnah

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Inhaltsangabe zu „Hautnah“ von Julia Crouch

Lara verbringt einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort. Gegenstände verschwinden, ihre Kinder geraten in Lebensgefahr und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert …

3,5

— nessie__x3

ein wirklich saublödes Buch, da ist so mancher 1 EURO Roman VON KIK spannender

— silbereule

Erfüllt das Kriterium "Thriller" kaum: kaum Spannung, unsympathische Figuren und ein fürchterliches Ende.

— marcelloD

Ich bin begeistert

— Annabeth_Book

Thriller mit dichter Atmosphäre, psychologisch gut gelungen und spannend. Das Grauen schleicht sich langsam an. Schwachpunkt für mich: Viele Charaktere sind eher unsympathisch. Trotzdem lesenswert!

— MaggieGreene

Wenn dieses Buch ein Thriller sein soll, dann ist "Romeo und Julia" auch einer, wobei letzteres um einiges spannender ist!!

— J-B-Wind

Ich bin gespannt, was da noch so kommt, denn bisher (Seite 250) ist es eine eher langweilige Familiengeschichte als ein Thriller ...

— xEla81

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Thrillerwürdig nur am Ende

    Hautnah

    marcelloD

    27. June 2015 um 20:34

    "Hautnah" handelt von Lara Wayland, ihrem Mann und ihren drei Kindern, die auf Grund eines Engagements des Vaters für einen Sommer von England an die amerikanische Ostküste ziehen. Lara hofft, dass dieses Erlebnis ihre angeschlagene Ehe kitten kann, doch die Ernüchterung folgt schnell. Trout Island ist eine fast verlassene Stadt, in der seltsame Dinge geschehen und sie wohnen in einer Bruchbude, um die sich die wildesten Geschichten ranken. Lara versucht all dies auszublenden, doch die Gefahr kommt immer näher... Dass Julia Crouch keine Thriller im klassischen Sinne schreibt, ist mir bereits in ihrem Erstlingswerk "Angsthauch" aufgefallen. Dieser "Thriller" überzeugte dann eher durch die psychologische Seite und das Wissen, das die Katastrophe naht und das animiert bis zum Ende mitzufiebern. Im Vergleich ist nun "Hautnah" ein klarer Rückschritt. Mehr als 3/4 des Buches sind vollkommen lahm und eher eine klassische Romanhandlung, die das Scheitern einer Ehe beschreibt. Keinerlei Spannung, auch die zwischendurch geschehenden unerwarteten Ereignisse sind nicht spannungsgeladen. Das einzige, was für einen angekündigten Thriller perfekt passte, war das Setting. Die verlassene Stadt und nachher das versteckte Haus im Wald waren ganz hervorragend gewählte Orte, weil man diese einfach perfekt mit Horror und Gruselfaktor in Verbindung bringen konnte. Am Ende unterstützen diese beiden auch die Atmosphäre, aber im restlichen Buch wird dieses Potenzial kaum ausgeschöpft. Der trübe Eindruck des ganzen Geschehens wird natürlich auch durch die platten Figuren unterstützt. Bereits in "Angsthauch" war nicht eine sympathische männliche Figur zu finden und hier steigert sich das ganze nochmal. Marcus und Olly sind wirklich widerlich, regelrechte Schlappschwänze und als handlungstragende Figuren kaum erträglich. Aber auch die Frauen sind nervig, weil sie dieses männliche Versagen nicht durchschauen und sich von dem schrecklichen Niveau mit runterziehen lassen. Das führt dazu, dass man mit Lara und Bella (da die Kapitel abwechselnd aus ihrer Sicht erzählt sind, sollen sie vermutlich als Sympathieträger fungieren) überhaupt nicht mitfiebern kann. Vor allem Lara wirkt häufig sehr lächerlich und wehleidig, definitiv niemand, der das Herz des Lesers erweichen kann. Bella ist da schon erträglicher, auch angesichts ihres Traumas, aber sie verharrt doch zu sehr in der Rolle des mürrischen Teenagers und kann erst auf en letzten Seiten aufblühen. Der erst wirklich ganz am Ende erfolgte Teil, der eines Thrillers würdig ist, ist gut gelungen. Er ist psychologisch (also doch Crouchs Spezialität!) überzeugend und auch die Spannung steigert sich doppelt (unterstützt auch durch die immer kürzer werdenden Kapitel). Es gibt sogar ein paar Überraschungen, es ist also nicht alles vorhersehbar. Nach diesem kleinen Teil, dem ich gerne 5 Sterne gegeben hätte, folgt eine weitere Ernüchterung. Das Ende ist ein einziger Witz und lässt mich an der Gerechtigkeit zweifeln. Ich habe keine Ahnung, was Julia Crouch mir mit dem Ende erzählen will, ich weiß nur, dass für mich die Botschaft bleibt, das Böse siegt und mit so einer Botschaft möchte ich mich selbst von einem Thriller nicht verabschieden! Fazit: Ein klarer Rückschritt. Höchstens 80 Seiten verdienen die Attribuierung Thriller. Der Rest ist lahme Kost begleitet von kaum ertragbaren Figuren und einem fürchterlichen Ende. Hierfür also keine Leseempfehlung!

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  • Mysteriös

    Hautnah

    Annabeth_Book

    13. August 2014 um 14:10

    Die Autorin hat es geschafft das man erst gegen Ende merkt wer der Täter ist.
    Sie hat es auf eine spannenden und auch angstvolle Seite geschrieben.
    Auch war es auf einer Seite wiederum Mysteriös

  • Langatmig, definitiv kein Thriller!

    Hautnah

    Legeia

    05. August 2014 um 10:00

    Klappentext: Lara verbringt einen langen heißen Sommer mit ihrer Familie an der amerikanischen Ostküste. Die Ferien sollen eigentlich ihre Ehe kitten. Aber dann geschehen merkwürdige Dinge in dem verschlafenen Ort. Gegenstände verschwinden, ihre Kinder geraten in Lebensgefahr und Lara fühlt sich ständig beobachtet. Niemand glaubt ihr, doch Lara weiß: Jemand hat es auf sie abgesehen. Um ihre Familie zu retten muss sie sich auf das gefährliche Spiel einlassen – auch wenn sie dabei ihr Leben riskiert … Die Autorin: Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Julia Crouch zehn Jahre lang als Bühnenschriftstellerin und Regisseurin. Sie hat bereits drei Kinderbücher und mehrere Bände mit Kurzgeschichten publiziert. Außerdem ist ihr Roman "Angsthauch" bekannt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton. Meine Meinung: Wo Thriller draufsteht, sollte auch Thriller drin sein. Ich bin enttäuscht von dem Buch, das eigentlich ein Frauenroman ist. Es geht um alles Mögliche, nur nicht um das in der Kurzbeschreibung "gefährliche Spiel". Was ist so spannend daran, wenn plötzlich frische Blumen auf dem Tisch stehen? Erst auf den letzten ca. 60 Seiten kommt es zu ungeahnten Wendungen und somit auch zum Showdown. Das Ende versöhnt den Leser leider auch nicht. Schade, denn die Autorin vergibt eine Menge Chancen, denn so, wie sie den verschlafenen Ort beschrieb und nach dem Prolog zu urteilen, hätte deutlich mehr passieren müssen für einen Thriller. Die Handlung plätschert aber vor sich hin und ist uninteressant. Ich werde so schnell kein Buch von Julia Crouch anfassen. Leider. 2 Sterne.

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  • Julia Crouch - Hautnah

    Hautnah

    typisch-mona

    10. July 2014 um 13:30

    Eigentlich wollte Lara im Urlaub in Trout Island ihre Ehe wieder aufleben lassen. Doch in dem verschlafenen Ort, an dem ihr Mann ein Engagement bekommen hat, dass ihm den Karrieredurchbruch bringen soll, ist nichts wie Lara es sich erhofft hat. Alles in diesem Ort schein trostlos, runtergekommen und schmuddelig, Lara fühlt sich dadurch unheimlich. Außerdem passieren sehr merkwürdig Dinge, die Laras unheimlichen Eindruck noch bestärken. Sie fühlt isch beobachtet, Gegenstände verschwinden und ihre Kinder geraten in Gefahr, doch niemand glaubt ihr. Einziger Lichtblick ist: Stephen: einen alten Freund, den sie zufällig wieder trifft. Dieser ist mittlerweile reich und berühmt, doch er wird von einer Stalkerin verfolgt, die vor nichts zurückzuschrecken scheint... Ich habe das Buch in einem durchgelesen, ich fand es äußerst spannend. Nach den ersten Seiten dachte ich erst, wo ist hier der Thriller? Aber nach einem romanartigen Einstieg ging es dann so richtig los. Ich habe Seite für Seite mir der Protagonistin Lara mitgefiebert. Im letzten Drittel des Buches nimmt die Spannung dann immer mehr zu. Klasse Buch mit super Spannungsverlauf. Mein Fazit: Hautnah von Julia Crouch ist ein sehr empfehlenswertes Buch. Es ist überraschend spannend, mit sehr interessanter Handlung und gut ausgearbeiteten Charakteren. Es ist sehr flüssig und authentisch geschrieben. Man ahnt beim lesen, dass etwas schlimmes passieren wird und wartet die darauf, was hinter alle dem steckt. Sehr lesenswert!

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  • Hitze und Gestank

    Hautnah

    Sabine17

    01. March 2014 um 22:56

    Lara Wayland zieht mit ihrer Familie während des Sommers von England an die Ostküste Amerikas. Ihr Mann Marcus, ein nicht besonders erfolgreicher Schauspieler, hat dort ein Engagement über seinen ehemaligen Schauspiellehrer erhalten. Sie werden in einem alten, staubigen Haus untergebracht, in dem es permanent merkwürdig stinkt. Außerdem ist es sehr heiß und der Ort erscheint seltsam verlassen. Lara wollte diese Wochen nutzen, um ihre angeknackste Ehe zu kitten, doch leider läuft alles anders als erwartet. Es passieren seltsame Dinge, die mit einer merkwürdigen und bösartigen Frau zusammenhängen, die immer wieder Laras Weg kreuzt. Und dann erfährt sie auch noch, was Grausames in ihrem Haus geschehen ist. Als schließlich Laras einst große Liebe, ein inzwischen berühmter Schauspieler, auftaucht und alte Gefühle in ihr weckt, spitzt sich die Lage plötzlich zu. Doch wer ist hier wirklich Freund oder Feind? Nach Angsthauch ist dies der zweite Thriller von Julia Crouch. Das Buch ist nach dem gleichen Muster gestrickt wie das erste: merkwürdige Dinge passieren - man weiß nicht, wem man trauen kann und zum Schluss gibt es einen großen Showdown. Und wieder ist mir unangenehm aufgefallen, dass sämtliche Personen den ganzen Tag lang Alkohol trinken. Irgendwie werde ich mit Frau Crouch nicht warm, auch wenn sich die Bücher flüssig lesen lassen und zum Schluss sehr spannend sind.  

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  • Hautnah / Julia Crouch

    Hautnah

    Nasuada

    30. September 2013 um 16:22

    Handlung: Laras Leben hat sich grundlegend verändert, seit sie ihre eigene Schauspielkarriere aufgab, um ihrem Mann Marcus eine treu sorgende Ehefrau und den Zwillingen Bella und Olly sowie Nesthäkchen Jack eine gute Mutter zu sein. Als Marcus immer weniger Engagements erhält, muss die Familie froh und dankbar sein, als er für einige Wochen als Schauspieler an einem kleinen Theater im Bundesstaat New York eine Anstellung findet. Von der pulsierenden Metropole weit entfernt, dafür umso ländlicher gelegen ist Trout Island nicht gerade das, was sich Lara und die Kinder unter einem Ferienort vorstellen. Nur Marcus ist in seinem Element und sonnt sich in dem neu erwachten Interesse an seiner Person. Doch dann trifft Lara auf eine Person aus ihrer Vergangenheit und alles, was sie kennt und liebt, scheint sich auf einen Schlag zu verändern. Eigene Meinung: Das Cover des Romans knüpft in seiner Gestaltung an den Vorgänger “Angsthauch” an. Dabei passt die dargestellte Herbstidylle so gar nicht zum Inhalt des Romans, denn 1. spielt der Roman im Sommer und 2. vermutet man hinter dem Titelbild eher einen Liebesroman anstatt einen Thriller. Mit dieser Feststellung ist aber auch schon eines der beiden großen Probleme dieses Buches erreicht: es ist kein Thriller – zumindest in den ersten 400 Seiten kommt nicht annähernd etwas auf, was man Spannung nennen könnte. Danach gewinnt die Handlung zwar an Fahrt, der Klappentext, der eine Lara verspricht, die mutig ihre Familie rettet, könnte dabei aber nicht weiter von der Realität entfernt sein. Überhaupt ist die Protagonistin Lara ein Charakter, wie er mir fremder nicht sein könnte und das zweite große Manko des Romans. Zum einem versteht sie sich selbst als liebende Mutter, die für ihre Kinder alles aufgeben würde, zum anderen scheint sich das jedoch nur auf ihren jüngsten Sprössling Jack zu beziehen, den sie ständig umsorgt und verhätschelt. Im Gegensatz dazu bemerkt sie nicht, wie sich die Zwillinge immer häufiger und immer heftiger streiten und wie sehr ihre Tochter Bella unter der Situation und einem gewalttätigen Bruder leidet. Aber schließlich ist Lara ja zunächst auch damit beschäftigt, den Verlust ihres vierten Kindes zu verkraften – ihr Mann Marcus hatte sie zur Abtreibung gezwungen – später hat sie nichts anderes mehr im Kopf, als eine neu aufkeimende alte Liebe. Marcus ist dabei eine noch unsympathischere Figur. Seine ruhmreichen Zeiten als Theaterschauspieler sind zwar längst vergangen, dennoch hält er eisern an der Rollenverteilung in der Familie fest. Er ist der Ernährer und Versorger, Lara hat sich um die Kinder und natürlich um sein körperliches und seelisches Wohl zu kümmern. Nach und nach tauchen im Handlungsverlauf immer wieder mysteriöse Elemente auf. Mal sind es Blumen, die wie von Geisterhand im Haus auftauchen, mal Kleidungsstücke, die aus dem Waschsalon verschwinden. Hinzu kommt die Tatsache, dass es im Haus, das der Familie über den Sommer zur Verfügung gestellt wurde, spuken soll, denn vor vielen Jahren ist dort eine Frau auf grausame Art ums Leben gekommen. Trotz all dieser Handlungselemente will die rechte Gruselstimmung über den gesamten Roman hinweg nicht aufkommen. Stattdessen begleitet der Leser Lara und ihre Familie bei zahlreichen Gartenfesten, Theatervorstellungen, Freibadbesuchen und Einkaufstouren. Einzig positiv an “Hautnah” ist dabei, dass die Autorin es trotz der schwachen Handlung und unsympathischen Charaktere gelingt, den Leser bei der Stange zu halten. Interessant wird es überhaupt erst, als Stephen auf den Plan tritt, seines Zeichens ein überaus bekannter und natürlich reicher Schauspieler, der einst Marcus Freund und Laras große Liebe war. An diesem Punkt möchte man nun zum ersten Mal wirklich wissen, wie es mit den Figuren weitergeht. Die Auflösung des Plots überrascht nur wenig, denn sie hatte sich über den gesamten Roman hinweg angedeutet. Das wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn nicht die übrigen Handlungsstränge allesamt ein unbefriedigendes, ja sogar absolut realitätsfernes Ende nehmen würden. Mit ihren Taten am Schluss des Buches setzt die naive Lara dem Ganzen noch einmal die Krone auf. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber für mich war dieses Verhalten wirklich völlig unverständlich. Leid tut mir dabei vor allem Bella, die mit einem unmöglichen Bruder und einer Mutter gestraft ist, die ihre Augen wohl bewusst vor den Problemen ihrer Tochter verschließen will oder einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Fazit: Ein Thriller, der mindestens 400 Seiten lang keiner ist und den Leser mit einer grauenhaft naiven Protagonistin quält

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  • Hautnah

    Hautnah

    maxibiene

    09. August 2013 um 23:00

    Marcus Wayland ein Schauspieler ohne Erfolg glaubt nach wie vor an den großen Durchbruch. Inwieweit sein neuestes Engagement in den USA helfen kann, bleibt abzuwarten. Marcus stürzt sich mit der größten Energie in sein neuestes Projekt, immerhin hat er die Hauptrolle bekommen. Seine Gage ist sehr bescheiden, die aus freier Kost und Logie und dem Wohlwollen der Besucher abhängt. Denn die Besucher müssen für ihren Theaterbesuch keinen Eintritt zahlen, sie belohnen die einzelnen Schauspieler direkt, die am Ende der Vorstellung mit ihren Hüten vor den Besuchern „betteln“. Währenddessen versucht Lara das Leben ihrer Familie in dem kleinen beschaulichen Örtchen an der Ostküste so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch wenn die Ehe mit Marcus mächtig am brodeln ist und sie ihrer Liebe nach Stephen Molloy, dem sie ganz unverhofft wieder begegnet ist, nachtrauert, versucht sie das Beste daraus zu machen. Julia Crouch wartet mit einer Geschichte auf, die sich überall hätte abspielen können. Ihre Protagonisten haben wenig Tiefe. Lara wird als eine Art Übermutter mit akuten Alkoholproblemen dargestellt, die ihre Augen vor den ungewöhnlichen Geschehnissen um sich herum verschließt. Egal zu welchen Tages- oder Nachtzeiten stellt sich die Frage, welches Getränk angebracht sei, wobei immer Freund Alkohol als Sieger hervor geht. Marcus, das Familienoberhaupt ist eher mit sich selbst beschäftigt, ein Mensch, der seiner Kunst nachgeht und nicht merkt, was mit seiner Familie geschieht. Die 16jährigen Zwillinge Bella und Olly hingegen nerven durchweg mit ihren Pupertätsgehabe. Die Autorin erzählt eine Alltagsgeschichte einer Familie, die zwar von der Normalität abweicht, aber im Grunde genommen, lange vor sich hin plätschert. Nach mehr als der Hälfte der Handlung fragt man sich, ob vielleicht doch noch etwas Aufregendes geschehen könnte. Nachdem ich von ihrem Debüt „Angsthauch“ total begeistert war, hatte ich natürlich von „Hautnah“ eine gewisse Erwartungshaltung, die leider in keiner Weise erfüllt werden konnte. Die ungewöhnlichen Geschehnisse waren vorherschaubar, dass diese schon wieder langweilten. Auch wenn zum Schluss hin mehr Tempo in die Handlung gelegt worden ist, konnte sich der Gesamteindruck des Thrillers nicht maßgeblich ändern. Hautnah ist ein unterhaltsamer Thriller mit wenig Tiefe und schwachen Charaktären.

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  • Kein Thriller, dafür ein durchschnittlicher Familienroman

    Hautnah

    xEla81

    05. June 2013 um 11:12

    Der Klappentext lies auf einen vielversprechenden Thriller hoffen, doch irgendwie werden die Erwartungen nicht erfüllt. Die Familie Wayland geht für einen Sommer nach Amerika, da Marcus dort die Chance bekommen hat, in einem Theaterstück die Hauptrolle zu spielen. Da der Schauspieler in England jedoch bis dahin eher erfolglos war, erhofft er sich durch dieses Angebot seinen Durchbruch. Seine Familie begleitet ihn und ihm wird für seine Familie sogar eine Unterkunft bereit gestellt, die jedoch Lara (seiner Frau) nicht wirklich behagt und es kommt dort auch kein Wohlfühlempfinden auf. Familie Wayland hat vielerlei Alltagsprobleme, die unter anderem auch die Ehe von Marcus und Lara belasten, aber auch die älteren Zwillinge Bella und Olly haben so ihre Probleme. Einzig das Nästhäckchen Jack hat noch ein unbeschwertes Leben. Nach und nach geschehen einige Dinge, die noch keinen Sinn ergeben, erst gegen Ende des Buches merkt man, wer/was dahinter steckt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, die Kapitel sind jedoch relativ lange, was mich teilweise gestört hat. Die Geschichte plätschert einfach dahin ohne je einen wirklichen Höhepunkt zu erreichen. Gegen Ende kam kurzfristig bei mir so was ähnliches wie Spannung auf, aber es hielt nicht lange an. Das Ende war für mich nicht absehbar, was durchaus positiv ist. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass versucht wurde, den Roman nun endlich zu Ende zu bringen, denn kaum war etwas Spannung da, ging das Buch zu Ende. Schade eigentlich! Das Buch fällt lt. Verlag in die Kategorie "Thriller", wobei ich dieser Klassifizierung nicht zustimme. Meiner Meinung nach handelt es sich eher um eine Familiengeschichte als alles andere. Wer sich also von diesem Buch Spannung erwartet, wird - wie ich auch - eher enttäuscht sein. Wer es als Familienroman sieht, wird vermutlich seine Freude mit dem Buch haben. Von mir gibt es für dieses Buch 3/5 Sternen, da es sich für mich weder positiv noch negativ von der breiten Masse abhob.

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    coffee2go

    07. February 2013 um 13:55

    Kurze Inhaltsangabe: Lara verbringt mit ihrem Ehemann Marcus und ihren drei Kindern Bella, Olly und Jack den Sommer in einem ausgestorbenen, unbekannten Ort in Amerika, da Markus dort am örtlichen Theater eine „Hauptrolle“ in einem Stück bekommen hat. Eigentlich sollte der Urlaub die Familie nach einer schwierigen Zeit wieder näher zusammenbringen, doch es kommt anders als geplant. Die beiden großen Kinder im Teenageralter finden bald Anschluss, Bella verliebt sich und Olly zieht mit einer Gang durch die Gegend, Marcus ist mit den Theaterproben beschäftigt und Lara fadisiert sich mit ihrem vierjährigen Sohn bis sie ihre Jugendliebe Stephen Molloy wieder trifft, der nun ein weltbekannter Schauspieler ist und sich in der Abgeschiedenheit auf seinem riesigen Anwesen eine Auszeit nimmt. Von dem Moment an, als sie Stephen wieder trifft fahren ihre Gefühle Achterbahn und ihr Urlaub im verschlafenen Ort kommt wieder in Schwung. Meine Meinung zum Buch: Mir hat die Familie Wayland mit all ihren Alltagsproblemen, Hoffnungen und Sorgen sehr gut gefallen. Marcus hat all seine Hoffnungen in diese Theateraufführung gesteckt und möchte endlich den großen Durchbruch schaffen und berühmt werden. Lara hatte sich vor kurzem von Marcus zu einer Abtreibung überreden lassen und hadert jetzt mit ihrem Gewissen, ob diese Entscheidung richtig war. Die beiden Zwillinge Bella und Olly sind im Teenageralter und schleppen beide auch schon genügend Probleme mit sich herum, können sich aber relativ schnell in das Alltagsgeschehen des kleine Ortes integrieren und Jack ist mit seinen vier Jahren das Nesthäckchen der Familie. Für Lara, die normalerweise berufstätig ist, ist es auch eine Herausforderung, sich den ganzen Tag um ihre Kinder zu kümmern, zudem entspricht das Haus, in dem die Familie untergebracht ist, nicht ihren Vorstellungen und das Alltagsleben gestaltet sich sehr umständlich und öde. Mit der Zeit liegen die Nerven blank und alle Familienmitglieder langweilen sich oder gehen sich gegenseitig auf die Nerven. Die Geschichte plätschert so dahin und ist Großteils schon eher vorhersehbar, aber dann zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse und das Buch bekommt einen schon recht unglaubwürdigen Abgang. Die Kategorie „Thriller“ finde ich nicht stimmig mit der Handlung des Buches, für mich fällt es eher in die Kategorie Familiendrama. Titel und Cover: Der Titel ist stimmig, das Cover ist optisch modern und ansprechend gestaltet – es vermittelt auch einen etwas mysteriösen Eindruck. Mein Fazit: Das Buch beschreibt das Familiendrama der Familie Wayland recht gut, allerdings sind die Charaktere zu naiv und teilweise unrealistisch dargestellt, sodass auch der große Showdown am Ende des Buches nicht realistisch rüberkommt.

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    Buchloewe

    06. January 2013 um 16:16

    eher eine familiengeschichte als ein Thriller...
    und diese Lara, einfach zum klatschen;(

  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    Buechersuechtig

    01. January 2013 um 19:10

    DIE GESCHICHTE... Als der Schauspieler Markus Wayland die Hauptrolle in einer amerikanischer Theaterproduktion erhält, verlegt seine fünfköpfige Familie für mehrere Wochen ihren Lebensmittelpunkt von England in die USA, um das Familienoberhaupt zu unterstützen - außerdem möchte Markus Frau Lara wieder neuen Schwung in ihre Ehe bringen. Doch in ihrem neuen Domizil in Trout Island gehen merkwürdige Dinge vor sich und als Lara versucht, diesen auf den Grund zu gehen, bringt die dreifache Mutter sich und ihre Familie in große Gefahr... MEINE MEINUNG: "Hautnah" ist ein Spontankauf, da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben. Der Handlungsschauplatz befindet sich im idyllischen Städtchen Trout Island, in den Catskill Mountains im Bundesstaat New York. Die Handlungsdauer umspannt einen heißen Sommer an der Ostküste Amerikas, um mit dem Epilog acht Monate später zu enden. "Hautnah" ist mein erstes Buch von Julia Crouch, es werden sicher noch weitere Werke von der englischen Schriftstellerin folgen. Laura Wayland ist Mitte Dreißig und als Grafikdesignerin mit festem Job die Ernährerin der fünfköpfigen Familie, obwohl sie vor der Geburt ihrer Kinder andere Träume hatte. Von ihrem elf Jahre älteren Mann Markus bekommt sie keinerlei Hilfe, da dieser selten Verantwortung übernimmt und nur an seine "Karriere" denkt. Als er die Hauptrolle in einem Stück der Trout Island Theatre Company bekommt, übersiedelt er mit Lara und seinen Kindern (den sechszehnjährigen Zwillingen Bella und Olly und dem fünfjährigen Jack) kurzerhand für sechs Wochen von Brighton an die Ostküste Amerikas. Dort geht er ganz in seiner Rolle auf und Lara bleibt auf der ganzen Arbeit im Haus und mit Jack sitzen und dann passieren im Umkreis der Familie Wayland unerklärliche Geschehnisse, die Rätsel aufgeben... Die Waylands sind interessante Charaktere mit unterschiedlichen Interessen, vielen Facetten und Macken, wobei ich nicht immer alle Taten und Handlungen nachvollziehen konnte und mich Markus mit seinem Egoismus und Lara mit ihrer leicht naiven Art manchmal total genervt haben. Auch die zahlreichen, reizvoll gestalteten Nebenfiguren wie die anderen Schauspieler oder die nette Gina, mit der Lara Bekanntschaft schließt, fügen sich ansprechend in die Handlung ein und sorgen mit ihren Klatschgeschichten und Beziehungen für Abwechslung. Die Idee, das Setting im Theater- und Schauspielermilieu anzusiedeln, gefällt mir sehr und auch die Umsetzung finde ich durchwegs gelungen, obwohl die Genrezuordnung nicht passt. "Hautnah" ist für mich allerdings kein Thriller, sondern ein spannender Roman, der stark in Richtung Psychothriller geht, da uns dieses Werk Einblick in die Abgründe der menschlichen Psyche gewährt. Weiters schickt Julia Crouch ihre Leser auf viele falsche Fährten und Irrwege, bevor man auch nur ansatzweise in die Nähe des Rätsels Lösung gelangt. Erzählt werden die Begebenheiten abwechselnd aus der Sicht von Lara und ihrer Tochter Bella (in der 3. Person), die uns an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen. Aus diesem Grund identifiziert man sich als Leser schnell mit Mutter und Tochter und fühlt, leidet & fiebert mit ihnen. Natürlich möchte man wissen, wer hinter den mysteriösen Ereignissen steckt (wie z.B. ein Rosenstrauß in der Küche, obwohl das Haus versperrt ist, kaputte Autoreifen oder ein Haus mit gruseliger Atmosphäre), ob es der gutaussehende Sean ernst mit Bella meint und warum sich Bellas Zwillingsbruder manchmal sehr eigenartig verhält... Die Story enthält ebenso viele Erzählperspektiven wie Handlungsstränge, diese verweben im Handlungsverlauf miteinander und ergeben ein schlüssiges Bild. Mit zunehmender Seitenanzahl gewinnt die Story schnell an Fahrt und gipfelt dank einiger nervenaufreibender Szenen in ein rasantes Finale. Bald kann man dieses Werk nicht mehr beiseitelegen und möchte es bis zum bitteren Ende in einem Rutsch durchlesen. "Hautnah" ist als Spannungslektüre fast perfekt, wäre da nicht die Genrezuordnung "Thriller" auf dem Cover (die falsche Hoffnungen erweckt), die zahlreichen Längen, einige unrealistische Szenarien und die ausgeschmückten Schilderungen, die oft zu viel des Guten sind. Komplettiert wird dieser psychothriller-lastige Roman durch einen fesselnden Schreibstil, eine leicht verständliche Sprache sowie unterhaltsame Dialoge, wodurch sich die knapp 600 Seiten sehr schnell lesen. FAZIT: Auch wenn "Hautnah" meine Erwartungen an einen nervenaufreibenden Thriller nicht ganz erfüllt hat, wartet die Story mit einem faszinierenden Plot gepaart mit interessanten Wendungen, reizvollen Protagonisten und einer mitreißenden Schreibweise auf, die spannendes Lesevergnügen garantiert. Dieser Roman mit vielen Psychothriller-Elementen hat mich trotz kleiner Mankos wunderbar unterhalten und bekommt deshalb eindrucksvolle 4 STERNE.

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    lord-byron

    07. December 2012 um 17:56

    Der englische Schauspieler Marcus Wayland soll die Hauptrolle in einem amerikanischen Theaterstück übernehmen. Also zieht er mit seiner Frau Lara, den Zwillingen Bella und Olly und dem kleinen Sohn Jack für 6 Wochen an die amerikanische Ostküste, wo sie in einem schmuddeligen, heruntergekommen Haus für 6 Wochen leben sollen. Lara sieht das als Chance für einem Neuanfang, denn nachdem Marcus sie praktisch zu einer Abtreibung gezwungen hatte, ist die Ehe an ihrem Tiefpunkt angelangt. Doch es ist eigentlich alles wie immer: Marcus lernt Texte und verbringt seine Zeit mit den Schauspielkollegen, ohne sich auch nur im geringsten um seine Familie zu kümmern. Olly und Bella finden beide Anschluss an Gleichaltrige und nur Lara und Jack sitzen in dem düsteren zu Hause und lassen sich die Decke auf den Kopf fallen. Doch dann trifft Lara eine alte Liebe wieder und beginnt eine Affäre mit Stephen. Doch der wird von einer Stalkerin bedroht. Bald geschehen merkwürdige Dinge in Laras Umfeld und dann ist plötzlich ihr Leben und das ihrer Kinder in Gefahr. Da auf dem Buchcover Thriller steht, habe ich auch einen Thriller erwartet. Aber leider habe ich keinen bekommen. Das Buch ist zwar zeitweise spannend, aber doch eher ein Familienroman. Die Charaktere haben viel zu viele Streitereien untereinander und verstricken sich ständig in Beziehungsproblemen. Da kann keine Spannung aufkommen. Dass Lara sich in den erfolgreichen und gut aussehenden Stephen verliebt war abzusehen. Ihr Mann behandelt sie fast immer wie Luft und denkt nur an seine eigenen Interessen. Lara und Stephen fragen sich wie wohl alles gekommen wäre, wenn sie geheiratet hätten. Hätte Lara dann auch ihr Baby abtreiben müssen? Hätte sie auch ihre Karriere an den Nagel hängen müssen, bevor sie überhaupt begann? Wäre sie vielleicht mittlerweile eine selbständige und erfolgreiche Designerin? Oder sogar selbst Schauspielerin? Bella verliebt sich in einen Jungen aus dem Ort. Ollys Reaktion darauf konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Der einzige, der durchweg sympathisch war, war der kleine Jack. Ihn hätte ich am Liebsten die ganze Zeit geknuddelt. Ein braves und geduldiges Kind, das nie großen Ärger macht. Ehrlich gesagt, musste ich schon ziemlich kämpfen um das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen und weiterzulesen. Erst die letzten ca. 100 Seiten waren dann so richtig spannend und einem Thriller würdig. Wer einen interessanten und zeitweise spannenden Roman lesen möchte, wird dieses Buch lieben. Alle die auf einen tollen Thriller gehofft haben, werden bestimmt enttäuscht sein. Ich vergebe 3 von 5 Punkten hauptsächlich für die gut ausgearbeiteten Charaktere und den flüssigen Schreibstil.

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    sanja

    18. November 2012 um 15:02

    Marcus Wayland erhält über die Sommermonate ein Schauspielengagement aus den USA. Sechs Wochen wird er mit seiner Familie, seiner Frau Lara, den sechzehnjährigen Zwillingen Bella und Olly sowie dem kleinen Sohn Jack in einem kleinen Dorf an der Ostküste leben. Nach ihrer Ankunft werden sie freudig aufgenommen, doch das Haus, dass der Familie als Unterkunft angeboten wird, ist heruntergekommen und birgt zudem noch ein düsteres Geheimnis. Lara, die eigentliche Hauptperson in diesem, ähh, Thriller, wird zur Babysitterin degradiert, während ihr Mann, tagelang seine Texte probt und sich ansonsten wenig um seine Familie kümmert. Die Zwillinge gehen ihren eigenen Weg und haben alsbald Anschluß gefunden. Nur Lara kann in diesem trüben Ort und in der unerträglichen Sommerhitze nichts mit sich anfangen. Als sie plötzlich einen alten Schauspielkollegen ihres Mannes wiedertrifft, bahnen sich lange unterdrückte Gefühle langsam zurück an die Oberfläche. Lara und Stephen, mittlerweile ein berühmter Schauspieler und Oscargewinner, kommen sich schnell näher, denn sie hatten vor Jahren schon einmal eine Affäre. Doch jeder positive Aspekt hat eine dunkle Seite und so sieht sich Lara bald mit einer gefährlichen Stalkerin, die es auf Stephen abgesehen hat, konfrontiert. Als plötzlich nicht nur Dinge verschwinden und wieder auftauchen, sondern auch ihr Leben und das der Kinder in Gefahr gerät, muss Lara handeln um ihre Familie zu schützen. Meine Meinung: Der Klappentext versprach einen spannenden Thriller, leider konnte die Entwicklung dem nicht ganz gerecht werden. Fesselnde Lesestunden waren mir leider nicht vergönnt, vielmehr musste ich mich durch seitenweise langweiliger Handlungen lesen, bevor die Geschichte überhaupt an Fahrt aufnahm. Lara fühlt sich unwohl in ihrer Haut, in ihrem Leben. In ihrer Ehe kriselt es und als Marcus auch noch ungehalten auf das neu anwachsende Leben in ihrem Bauch reagiert und sie mehr oder weniger zu einer Abtreibung überredet, hegt Lara die Hoffnung, in den USA, fern ihrer Heimat noch einmal von vorne beginnen zu können. Doch leider denkt ihr Mann gar nicht daran und verschwindet bis spät in die Nacht immer zu Textproben und anderen Dingen mit seinen neuen Schauspielkollegen. Zudem scheint er sich blendend mit der hübschen neuen Lady Macbeth, seiner Frau im Theaterstück, zu verstehen. Lara wird immer frustierter. Während sowohl ihr Zwilling Olly, als auch seine Schwester Bella, jeder für sich, schnell Anschluß finden, sitzt Lara tagaus, tagein, immer mit dem kleinen Jack herum und weiß nichts mit sich anzufangen. Doch dann trifft sie Stephen wieder, mit dem sie eine Affäre hatte und beide treffen sich von nun an, teils heimlich, teils unter einem Vorwand. Ich kann Lara schon verstehen, dass sie sich mehr von ihrem Leben versprochen hat. Als sie dann Stephen wiederbegegnet, kommen alte Gefühle zum Vorschein und nicht nur Stephen, sondern auch Lara fragen sich, was wäre wohl passiert, wenn sie beide zusammen gekommen wären und Lara nicht Marcus geheiratet hätte. Währenddessen lernt Bella einen Jungen aus dem Dorf kennen und verliebt sich schon bald in ihn. Damit kommt ihr Bruder Olly nicht zurecht, denn er hegt einen Besitzanspruch auf seine Schwester. Meiner Meinung nach, ist die Verbindung der beiden Zwillinge völlig überflüssig. Man hätte Olly getrost weglassen können, wenn er nicht am Ende noch eine wichtige Position einnimmt. Was sich die Autorin von der Beziehung der Zwillinge verspricht, ist mir schleierhaft. Es vereint weder spannende Thrillerelemente noch tragische Familiengeschichte miteinander und ist hier leider fehl am Platz. Alles in allem, handelt es sich bei dem Buch mitnichten um einen Thriller. Die Handlung nahm am Ende zwar etwas an Fahrt auf, doch hätte ich mir den späteren Verlauf eigentlich denken können, da die Lösung doch sehr einfach gestrickt ist. In meinen Augen hätte man den Roman gut um 200 Seiten kürzen können und mehr Augenmerk auf den Spannungsfaktor legen sollen. Schade Frau Crouch, ich hatte mir soviel mehr davon versprochen. Von mir gibt es daher nur 3 von 5 Punkten! LG sanja

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. November 2012 um 21:32

    Die Spannung hätte schon früher einsetzen müssen * In Julia Crouchs Thriller "Hautnah" geht es um die Familie von Lara und Marcus. Marcus ist ein mittelmäßiger, aber dennoch sehr selbstverliebter Schauspieler, der für sechs Wochen die Möglichkeit bekommt in den USA an einer Shakespeare-Produktion mitzuwirken. Also verbringt kurzerhand die komplette Familie ihren Sommerurlaub in Amerika. Für Lara ist dieser Urlaub eine Pahse, in der sie beschließen muss, wie es für sie in ihrem Leben weitergeht, mit Marcus oder doch lieber ohne - und dann geschehen auch noch seltsame Dinge.... * "Hautnah" ist das erste Buch, dass ich von Julia Crouch gelesen habe. Als erstes muss ich sagen, dass ich auch ganz bewusst einmal Buch geschrieben habe, denn ein Thriller ist "Hautnah" für mich nicht, eher ein Roman, eine Art Familiendrama, dass auf den letzten Seiten ordentlich an Spannung zulegt. Also sei schon einmal angemerklt, dass nicht immer drin ist, was außen drauf steht. Dennoch ist die Geschichte an sich nicht schlecht, ganz im Gegenteil - das Problem ist halt einfach, dass man sich eine Thriller wünscht, wenn man einen angeprioesen bekommt. * Aber nun mal zum positiven: Julia Crouchs Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Sie beschreibt die Situationen, Handlungen und Gefühle der Protagonisten dehr bildlich bzw. spürbar, so dass es ein leichtes ist, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Auch ohne Schwieirgkeiten schafft sie es, es dem Leser sehr einfach zu machen eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Grade Lara und ihre Kinder sind mir sehr ans Herz gewachsen, während ich Markus nur noch verflucht habe, seitdem ich mitbekommen habe, dass er Lara zu einer Abtreibung gedrängt hat. An dieser Stelle will man sie schon mal ordentlich schütteln, damit sie ihre Augen aufmacht. Mit so einem Menschen kann man doch nicht weiter zusammen leben... * Ja, und auch wenn schon einige unheimliche Dinge im Laufe des Buches passieren, muss ich dennoch sagen, dass ich mir lieber einen konsequenten Spannungsaufbau gewünscht hätte, als dann die geballte Ladung am ende zu bekommen. * "Hautnah" ist ein lesenswertes Familien-Drama, dass von mir aufgrund der spät einsetzenden Spannung nur drei Herzchen bekommt - ansonsten wären es vier geworden!

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  • Rezension zu "Hautnah" von Julia Crouch

    Hautnah

    conneling

    10. November 2012 um 15:45

    Marcus und Lara leben in England, reisen allerdings für ein paar Wochen nach Trout Island, Amerika, weil Marcus Schauspieler ist und dort eine Rolle im hiesigen Theater angeboten bekommen hat. Lara reist mit den drei Kindern mit, sie möchte zur Ruhe kommen mit Ereignissen, die sich erst kürzlich abgespielt haben und ihre Ehe retten. Alles scheint verschlafen und zu ruhig, das Haus , in dem sie untergebracht sind ist dunkel und riecht schlecht. Nichts scheint so zu sein, wie sich Lara es erhofft hatte, nur die frischen Rosen auf dem Tisch machen ihr Freude, die auch immer schön sind, sie werden anscheinend regelmäßig ausgetauscht. Ein alter Bekannter tritt wieder in ihr Leben und der Tagesablauf in Trout Island scheint interessant zu werden nur leider geraten sie alle in Gefahr. Ich war etwas überrascht über Hautnah, hatte etwas anderes erwartet, aber die Lektüre hat mich begeistert. Düster und verworren und nicht vorhersehbar, der Stil hat mir zugesagt. Zwischendrin war es etwas ruhig, was aber nicht schlimm war, mir hat Hautnah Spass gemacht.

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