Julia Drosten

 4.5 Sterne bei 176 Bewertungen
Autor von Die Honigprinzessin, Die Löwin von Mogador und weiteren Büchern.
Julia Drosten

Lebenslauf von Julia Drosten

Das Autorenpaar Horst und Julia Drosten lebt im schönen grünen Münsterland und hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß, macht den beiden die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker, sahen einem Landschlachter über die Schulter oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Ihr Bestseller "Die Löwin von Mogador" schaffte es im Juni 2014 auf Platz 1 der historischen Romane bei Amazon. Julia Drosten schreibt bevorzugt historische Romane. Mit "Die Honigprinzessin" haben sie das erste Mal einen Gegenwartsroman geschrieben, der von Liebe, Honig und Verwicklungen in Berlin handelt. Zurzeit arbeitet das Autorenpaar an einem weiteren historischen Roman, der im April 2015 erscheinen wird. Bisher erschien von Julia Drosten: Das Revuemädchen (2009) Die Seidenrose (2011) Die Löwin von Mogador (2013) Die Honigprinzessin (2014)

Alle Bücher von Julia Drosten

Die Honigprinzessin

Die Honigprinzessin

 (38)
Erschienen am 06.02.2014
Die Löwin von Mogador

Die Löwin von Mogador

 (29)
Erschienen am 01.01.2015
Das Revuemädchen

Das Revuemädchen

 (26)
Erschienen am 31.05.2013
Die Seidenrose

Die Seidenrose

 (25)
Erschienen am 20.04.2013
Die schwarze Taube von Siwa

Die schwarze Taube von Siwa

 (17)
Erschienen am 24.11.2015
Die Elefantenhüterin

Die Elefantenhüterin

 (15)
Erschienen am 08.08.2016
Das Mädchen mit der goldenen Schere

Das Mädchen mit der goldenen Schere

 (0)
Erschienen am 06.12.2017

Neue Rezensionen zu Julia Drosten

Neu
J

Rezension zu "Die Elefantenhüterin" von Julia Drosten

Sehr empfehlenswert!!
Jessica_Schleimannvor einem Monat

Dieses Buch hat mich vorne bis hinten sehr begeistert. Nicht nur das die Geschichte äußerst aufregend und spannend ist, sondern man hat tiefe Einblicke in die Vergangenheit von Ceylon. Ich habe auf jeden Fall einiges neues davon dazu gelernt. Die Charaktere sind gut beschrieben, so das man eine sehr gute Vorstellung von den Figuren hat und was für Menschen dahinter stecken. Alles zusammen ergibt es ein wunderschönes Buch, das auch so einige Überraschungen in sich hat. 

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman" von Julia Drosten

Das Mädchen mit der goldenen Schere - Julia Drosten
elchivor 5 Monaten

Inhaltsangabe:

Fanny Schindler wird 1889 im Allgemeinen Wiener Krankenhaus anonym zur Welt gebracht und wächst im Findelhaus auf. Dort wird sie von der Oberpflegerin Josepha liebevoll, aber dennoch mit strenger Hand erzogen. Schließlich soll das Hascherl bodenständig sein und eine gute Stellung als Dienstmädchen oder Kammerzofe bei einer reichen Adelsfamilie finden. Doch Fannys Vorstellungen von Arbeit und sich dem unterstellen höherer Klassen sehen ein wenig anders aus und so kommt es hin und wieder vor, dass ihre moderne Art den alten Traditionen zu trotzen und ihr Vorlautes Mundwerk ihr manchen Weg verbaut. Doch all die Umstände kriegen Fanny nicht unter, denn sie hält an ihrem Wunsch nach Eigenständigkeit fest und auch ihr Interesse für Mode lässt sie nicht gehen. So ist ihre alte Nähmaschine ihr ständiger Begleiter. Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt, aber Fanny hält allen Bedingungen stand und auch ihr größter Wunsch die Suche nach ihren richtigen Eltern und ihrer wirklichen Herkunft, von wo sie abstammt, lassen ihr keine Ruhe. Wäre da nur nicht die aufkeimende Liebe, welcher sie sich nicht hingeben darf und der plötzliche Krieg…

 

Meine Meinung:

„Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman, der das Leben der jungen Fanny Schindler beschreibt, die so gar nicht in die damalige Zeit passen will und jeglichen Traditionen trotzt.

Der Roman spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Österreich-Ungarn. Damals war es üblich, dass nichtgewollte Kinder nach ihrer Geburt im Wiener Findelhaus abgegeben wurden und höher gestellte Damen diese im angrenzenden Krankenhaus sogar anonym zur Welt bringen konnten. Es herrschte eine Klassentrennung von Arm und Reich und auch die Aufgaben einer Frau waren strikten Regeln untergeordnet. Die Autorin hebt genau dies deutlich hervor und verweist besonders unmissverständlich auf die gesellschaftliche Lage der untersten Schichten.

So ist es der Autorin gelungen eine reale Handlung zu schaffen in der sie wichtige geschichtliche Ereignisse, wie den Beginn des 1. Weltkrieges nutzt und ihre Geschichte an den Wandel der Gesellschaft von alten Traditionen abzulassen und zur Moderne zu wechseln, hervorragend mit einfließen lässt. Auch die verwendete Sprache des Wiener Dialekts macht das Ganze umso authentischer und lies mich des Öfteren schmunzeln. Einen Pluspunkt dafür, dass die Begriffe am Ende in einem Glossar näher erläutert werden. Auch die Konfrontation mit dem Konflikt verbotener Gefühle ist gut in die Geschichte verwoben. Nicht nur die Gefühle hinsichtlich des Adelsstandes in Verbindung mit unteren Schichten, auch wird die Homosexualität aufgegriffen und auf besonders sensible Art behandelt.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet und so sind manche ein wenig mehr charakterstark ausgeprägt wie andere. Jeder von ihnen spielt jedoch eine wichtige Rolle im Gesamtbild der Geschichte und man erlebt wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.

Fanny Schindler ist eine junge, moderne Frau, die den alten Traditionen trotzt und stets versucht ihren Willen durchzusetzen. Mit ihrem Dickschädel und ihrer leicht aufmüpfigen Art stellt sie sich dabei meist selbst ein Bein und verliert so manche Anstellung. Dies scheint ihr jedoch im Vergleich zu Josepha, der alten Dame, die bei Fannys anonymer Geburt im Findelhaus dabei war und sie nach einigen Umständen liebevoll bei sich aufgenommen und selbst groß gezogen hat, nichts auszumachen. Denn Dienstmädchen und Kammerzofe entspricht rein gar nicht Fannys Vorstellungen. Auch der Wunsch in Erfahrung zu bringen, wer ihre richtigen Eltern sind, ist tief in Fanny verankert und trotz aller Einwände und Gefahren lässt sie sich von Josepha nicht davon abbringen.

Dennoch habe ich trotz der sehr unterhaltsamen Geschichte, welche mir durch die Fakten zu den damaligen Umständen und des ein wenig unüblichen Lebensweges, so wie dem Heranwachsen Fannys in Verbindung mit einem angenehm lockeren Schreibstil einige Kritikpunkte anzumerken.

Für die gesamte Handlung hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Mehr Gefühl und mehr Emotionen oder anhaltendere Gedankengänge. Die Empfindungen, Ängste und Sorgen Fannys und die der Frauen im Allgemeinen wurden mir oft zu oberflächlich dargeboten. Ich hätte gerne noch mehr mit ihnen mitgefühlt, was mich so eher nur leicht gestreift hat. Auch die Gefühle bezogen auf die Liebesbeziehung war mir zu unterkühlt. Ja, eine gewisse Distanz ist gut zu wahren, durch die Klassenunterschiede, den Krieg, etc. aber die Emotionen gerade hinsichtlich dessen haben mir irgendwie gefehlt.

Zudem konnte ich keinen roten Faden ausfindig machen hinsichtlich des Drangs Fannys Suche nach ihren Eltern und ihrer wahren Identität. Der Wunsch ihrerseits ist zwar stets vorhanden, wurde aber im Verlauf der Geschichte immer wieder in den Hintergrund gedrängt und urplötzlich mal wieder eingestreut, wie ein verloren gegangenes Puzzleteil, welches man plötzlich wiedergefunden hat.

Ebenso erging es mir mit den Zeitsprüngen, die die Geschichte macht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend genug und die Sprünge wirkten teils ein wenig willkürlich gewählt. Hier hätte man manchmal womöglich ein wenig mehr Info mit einfließen lassen sollen… Denn dies hat mich immer wieder ein wenig aus der Geschichte hinaus gebracht und meinen Lesefluss gestört.

 

Fazit:

„Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman mit einer starken Protagonistin, die den Traditionen ihrer Zeit trotzt und authentischen Dialogen im Wiener Dialekt. Eine lockere und unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch!

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman" von Julia Drosten

Unabhängigkeit und Freiheit, ein seltenes Gut zur damaligen Zeit.
angel1843vor 9 Monaten

Fanny wächst in einem Findelhaus auf. Mit 14 soll sie einen Beruf erlernen, der es ihr ermöglicht sich finanziell unabhängig zu machen. Nachdem sie die Ausbildung in der Wirtschaftsschule mit Erfolg abgeschlossen hat, tritt sie ihren ersten Arbeitsdienst in einer vornehmen Herrschaft an. Doch lange behält sie diesen nicht, da sie sich mit der Herrschaft nicht so gut versteht. Weitere Aufenthalte, in anderen Häusern, erzielen ebenfalls ihre vorzeitige Entlassung nach sich. Erst mit 24 entschließt sich Fanny den Schritt zu wagen den sie schon von Anfang an gehen wollte. Sie startet eine Ausbildung zur Modeschneiderin. Dieser Versuch verläuft wesentlich erfolgreicher als der der Hauswirtschafterin. Aber auch hier muss Fanny lernen was es bedeutet hart zu arbeiten… Auch für die Liebe.

Die Geschichte von Fanny die ihren Weg sucht und ihn letztendlich auch findet ist wunderschön geschrieben. Man findet hier nicht nur ihren Mut zur Selbstbestimmung, sondern auch den Mut sich seiner Herkunft bewusst zu werden. Die Suche nach sich selbst und auch woher man stammt spielen für Fanny eine sehr wichtige Rolle. So findet sie zum Schluss nicht nur heraus wer sie eigentlich ist, sondern auch was es heißt zu lieben und dieser Liebe zu folgen…

Was ich auch sehr schön finde ist, dass die Geschichte zur Zeit des Umbruchs stattfindet, wo es nicht gerade alltäglich ist das Frauen unabhängig von Männern leben und ihr eigenes Geld verdienen. Gerade zu dieser Zeit war es sehr schwer für Frauen überhaupt frei zu sein. Als dann auch noch der ersten Weltkrieg losbrach, blieb den Frauen nichts anderes übrig als selbst Hand an zu legen. Ein sehr mutiger Schritt und ein erster Weg zur Unabhängigkeit und Freiheit…

Fazit: Eine wunderschöne und auch zwischenzeitlich witzige Geschichte über das Schicksal eines Mädchens das seinen eigenen Weg geht… Absolut hinreißend. Mehr davon! ☺

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Ende des 19. Jahrhunderts in Wien. Die kleine Fanny wird geboren. Sofort landet sie in einem Waisenhaus und muss lernen für sie selbst einzustehen und zu kämpfen. Habt ihr Lust diese starke Persönlichkeit, gemeinsam mit Autorenehepaar Julia Drosten, in den nächsten Wochen kennenzulernen? Dann bewerbt euch für diese Leserunde.

Inhalt:
Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.
Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt.
Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.






Zur Leseprobe geht's hier entlang









Seid ihr neugierig geworden und habt Zeit für einen regen Austausch in den nächsten Wochen? Dann bewerbt euch jetzt und werdet Teil einer fantastischen Leserunde! Unter allen Einsendern verlosen wir 10 eBooks im Wunschformat und 3 Taschenbücher. 

Um euch zu bewerben, beantwortet bitte folgende Frage:

Was fasziniert dich an historischen Romanen?

Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen.


Kleingedrucktes:
Die Bewerbung verpflichtet euch automatisch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde, welche das Bearbeiten der Leseabschnitte und eine Rezension umfasst. Erwiesene Nichtleser werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls werden keine Profile berücksichtigt, die nicht min. 3 Rezensionen enthalten und/oder nicht öffentlich einsehbar sind.
Es gelten die allgemeinen Richtlinien für Leserunden!
Letzter Beitrag von  JuliaDrostenvor 9 Monaten
Zur Leserunde

Schicksal und Geheimnis, Ehrgeiz und Gier, eine faszinierende alte Kultur und der ganz große Traum von Ruhm und Erfolg. Darum geht es in unserem fünften gemeinsamen Roman Die schwarze Taube von Siwa.

Wir lieben den Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern und freuen wir uns schon sehr auf die gemeinsame Leserunde, zu der wir euch herzlich einladen.

Und darum gehts im Buch:

London 1888:  Für das junge Fotografenpaar Larissa und Ernest Wood erfüllt sich ein Traum, als sie für den Reiseveranstalter Thomas Cook die Jahrtausende alten Sehenswürdigkeiten Ägyptens fotografieren sollen.

In Kairo lernen sie den Archäologen Max Wellink kennen, der ihnen die faszinierende Welt der Pharaonen eröffnet. Doch als sie durch Ungeschicklichkeit den Zorn einer alten Wahrsagerin erregen, schwindet ihr Glück.  Max umwirbt die hübsche Larissa, und Ernest erfährt, dass sich in der Oase Siwa das verschollene Grab Alexanders des Großen befinden soll. Von Eifersucht und der Gier nach Ruhm getrieben, schließt er sich einer Karawane nach Siwa an und lässt Larissa alleine in Kairo zurück. Doch dann verliert sich seine Spur in der Wüste und Larissa beschließt, von dunklen Alpträumen gequält, das Schicksal herauszufordern.

So könnt ihr euch für die Verlosung bewerben:

Wie entfliehst du dem Schicksal, das dir eine alte Wahrsagerin auf dem Basar von Kairo prophezeit hat?

Dieser Frage muss sich unsere Hauptfigur Larissa in Ägypten stellen und von euch wollen wir wissen:

Habt ihr schon einmal versucht, das Schicksal herauszufordern oder zu wenden? Glaubt ihr an Prophezeiungen, an die Macht der Tarotkarten, an Vorbestimmung oder eine höhere Macht, die unser Leben lenkt?

Wir sind gespannt auf eure Antworten bis zum 13.05.2015 und verlosen zehn Ebooks unseres neuen Romans für Kindle oder Geräte mit einer Kindle-App an alle Bewerber/innen.
Letzter Beitrag von  LadySamira091062vor 4 Jahren
Zur Leserunde
"Die Löwin von Mogador" gibt es als Ebook gerade anlässlich des Weltbuchtages zum Aktionspreis bei Amazon. Wer einen Kindle besitzt oder eine Kindle App kann unsere historische Familiensaga, die im Marokko des 19. Jahrhjunderts spielt noch bis zum 04.05.2015 zum halben Preis von 2,99 EUR runterladen und losschmökern.
Zum Thema

Community-Statistik

in 190 Bibliotheken

auf 37 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 12 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks