Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman

von Julia Drosten 
4,6 Sterne bei25 Bewertungen
Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman
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Engel1974s avatar

realistisch, dramatisch, bewegend, mitreißend und informativ

SASSIE_0707s avatar

Ich lese nicht oft historische Romane, aber dieser hier konnte mich auf ganzer Linie überzeugen!

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen mit der goldenen Schere. Historischer Roman"

Sie sucht ihre Vergangenheit und findet ihre Zukunft

Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.

Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt.
Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B076BVNV8C
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:329 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:06.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    elchis avatar
    elchivor einem Monat
    Das Mädchen mit der goldenen Schere - Julia Drosten

    Inhaltsangabe:

    Fanny Schindler wird 1889 im Allgemeinen Wiener Krankenhaus anonym zur Welt gebracht und wächst im Findelhaus auf. Dort wird sie von der Oberpflegerin Josepha liebevoll, aber dennoch mit strenger Hand erzogen. Schließlich soll das Hascherl bodenständig sein und eine gute Stellung als Dienstmädchen oder Kammerzofe bei einer reichen Adelsfamilie finden. Doch Fannys Vorstellungen von Arbeit und sich dem unterstellen höherer Klassen sehen ein wenig anders aus und so kommt es hin und wieder vor, dass ihre moderne Art den alten Traditionen zu trotzen und ihr Vorlautes Mundwerk ihr manchen Weg verbaut. Doch all die Umstände kriegen Fanny nicht unter, denn sie hält an ihrem Wunsch nach Eigenständigkeit fest und auch ihr Interesse für Mode lässt sie nicht gehen. So ist ihre alte Nähmaschine ihr ständiger Begleiter. Ein Leben wie eine Achterbahnfahrt, aber Fanny hält allen Bedingungen stand und auch ihr größter Wunsch die Suche nach ihren richtigen Eltern und ihrer wirklichen Herkunft, von wo sie abstammt, lassen ihr keine Ruhe. Wäre da nur nicht die aufkeimende Liebe, welcher sie sich nicht hingeben darf und der plötzliche Krieg…

     

    Meine Meinung:

    „Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman, der das Leben der jungen Fanny Schindler beschreibt, die so gar nicht in die damalige Zeit passen will und jeglichen Traditionen trotzt.

    Der Roman spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Österreich-Ungarn. Damals war es üblich, dass nichtgewollte Kinder nach ihrer Geburt im Wiener Findelhaus abgegeben wurden und höher gestellte Damen diese im angrenzenden Krankenhaus sogar anonym zur Welt bringen konnten. Es herrschte eine Klassentrennung von Arm und Reich und auch die Aufgaben einer Frau waren strikten Regeln untergeordnet. Die Autorin hebt genau dies deutlich hervor und verweist besonders unmissverständlich auf die gesellschaftliche Lage der untersten Schichten.

    So ist es der Autorin gelungen eine reale Handlung zu schaffen in der sie wichtige geschichtliche Ereignisse, wie den Beginn des 1. Weltkrieges nutzt und ihre Geschichte an den Wandel der Gesellschaft von alten Traditionen abzulassen und zur Moderne zu wechseln, hervorragend mit einfließen lässt. Auch die verwendete Sprache des Wiener Dialekts macht das Ganze umso authentischer und lies mich des Öfteren schmunzeln. Einen Pluspunkt dafür, dass die Begriffe am Ende in einem Glossar näher erläutert werden. Auch die Konfrontation mit dem Konflikt verbotener Gefühle ist gut in die Geschichte verwoben. Nicht nur die Gefühle hinsichtlich des Adelsstandes in Verbindung mit unteren Schichten, auch wird die Homosexualität aufgegriffen und auf besonders sensible Art behandelt.

    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gezeichnet und so sind manche ein wenig mehr charakterstark ausgeprägt wie andere. Jeder von ihnen spielt jedoch eine wichtige Rolle im Gesamtbild der Geschichte und man erlebt wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.

    Fanny Schindler ist eine junge, moderne Frau, die den alten Traditionen trotzt und stets versucht ihren Willen durchzusetzen. Mit ihrem Dickschädel und ihrer leicht aufmüpfigen Art stellt sie sich dabei meist selbst ein Bein und verliert so manche Anstellung. Dies scheint ihr jedoch im Vergleich zu Josepha, der alten Dame, die bei Fannys anonymer Geburt im Findelhaus dabei war und sie nach einigen Umständen liebevoll bei sich aufgenommen und selbst groß gezogen hat, nichts auszumachen. Denn Dienstmädchen und Kammerzofe entspricht rein gar nicht Fannys Vorstellungen. Auch der Wunsch in Erfahrung zu bringen, wer ihre richtigen Eltern sind, ist tief in Fanny verankert und trotz aller Einwände und Gefahren lässt sie sich von Josepha nicht davon abbringen.

    Dennoch habe ich trotz der sehr unterhaltsamen Geschichte, welche mir durch die Fakten zu den damaligen Umständen und des ein wenig unüblichen Lebensweges, so wie dem Heranwachsen Fannys in Verbindung mit einem angenehm lockeren Schreibstil einige Kritikpunkte anzumerken.

    Für die gesamte Handlung hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Mehr Gefühl und mehr Emotionen oder anhaltendere Gedankengänge. Die Empfindungen, Ängste und Sorgen Fannys und die der Frauen im Allgemeinen wurden mir oft zu oberflächlich dargeboten. Ich hätte gerne noch mehr mit ihnen mitgefühlt, was mich so eher nur leicht gestreift hat. Auch die Gefühle bezogen auf die Liebesbeziehung war mir zu unterkühlt. Ja, eine gewisse Distanz ist gut zu wahren, durch die Klassenunterschiede, den Krieg, etc. aber die Emotionen gerade hinsichtlich dessen haben mir irgendwie gefehlt.

    Zudem konnte ich keinen roten Faden ausfindig machen hinsichtlich des Drangs Fannys Suche nach ihren Eltern und ihrer wahren Identität. Der Wunsch ihrerseits ist zwar stets vorhanden, wurde aber im Verlauf der Geschichte immer wieder in den Hintergrund gedrängt und urplötzlich mal wieder eingestreut, wie ein verloren gegangenes Puzzleteil, welches man plötzlich wiedergefunden hat.

    Ebenso erging es mir mit den Zeitsprüngen, die die Geschichte macht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend genug und die Sprünge wirkten teils ein wenig willkürlich gewählt. Hier hätte man manchmal womöglich ein wenig mehr Info mit einfließen lassen sollen… Denn dies hat mich immer wieder ein wenig aus der Geschichte hinaus gebracht und meinen Lesefluss gestört.

     

    Fazit:

    „Das Mädchen mit der goldenen Schere“ von Julia Drosten ist ein historischer Roman mit einer starken Protagonistin, die den Traditionen ihrer Zeit trotzt und authentischen Dialogen im Wiener Dialekt. Eine lockere und unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch!

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    angel1843s avatar
    angel1843vor 5 Monaten
    Unabhängigkeit und Freiheit, ein seltenes Gut zur damaligen Zeit.

    Fanny wächst in einem Findelhaus auf. Mit 14 soll sie einen Beruf erlernen, der es ihr ermöglicht sich finanziell unabhängig zu machen. Nachdem sie die Ausbildung in der Wirtschaftsschule mit Erfolg abgeschlossen hat, tritt sie ihren ersten Arbeitsdienst in einer vornehmen Herrschaft an. Doch lange behält sie diesen nicht, da sie sich mit der Herrschaft nicht so gut versteht. Weitere Aufenthalte, in anderen Häusern, erzielen ebenfalls ihre vorzeitige Entlassung nach sich. Erst mit 24 entschließt sich Fanny den Schritt zu wagen den sie schon von Anfang an gehen wollte. Sie startet eine Ausbildung zur Modeschneiderin. Dieser Versuch verläuft wesentlich erfolgreicher als der der Hauswirtschafterin. Aber auch hier muss Fanny lernen was es bedeutet hart zu arbeiten… Auch für die Liebe.

    Die Geschichte von Fanny die ihren Weg sucht und ihn letztendlich auch findet ist wunderschön geschrieben. Man findet hier nicht nur ihren Mut zur Selbstbestimmung, sondern auch den Mut sich seiner Herkunft bewusst zu werden. Die Suche nach sich selbst und auch woher man stammt spielen für Fanny eine sehr wichtige Rolle. So findet sie zum Schluss nicht nur heraus wer sie eigentlich ist, sondern auch was es heißt zu lieben und dieser Liebe zu folgen…

    Was ich auch sehr schön finde ist, dass die Geschichte zur Zeit des Umbruchs stattfindet, wo es nicht gerade alltäglich ist das Frauen unabhängig von Männern leben und ihr eigenes Geld verdienen. Gerade zu dieser Zeit war es sehr schwer für Frauen überhaupt frei zu sein. Als dann auch noch der ersten Weltkrieg losbrach, blieb den Frauen nichts anderes übrig als selbst Hand an zu legen. Ein sehr mutiger Schritt und ein erster Weg zur Unabhängigkeit und Freiheit…

    Fazit: Eine wunderschöne und auch zwischenzeitlich witzige Geschichte über das Schicksal eines Mädchens das seinen eigenen Weg geht… Absolut hinreißend. Mehr davon! ☺

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: realistisch, dramatisch, bewegend, mitreißend und informativ
    realistisch, dramatisch, bewegend, mitreißend und informativ

    Mit ihren Roman „Das Mädchen mit der goldenen Schere“, entführt die Autorin Julia Drosten ihre Leser nach Wien ins Jahr 1889 und die folgenden. Hier wird anonym in einem Krankenhaus ein Kind zur Welt gebracht. Die Mutter will von ihrem Neugeborenen nichts wissen und verlässt am nächsten Tag die Klinik.

    Liebevoll nimmt sie die Oberpflegerin der Kleinen an und tauft sie auf den Namen Fanny. Als Fanny älter wird, muss sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Dies ist für die neugierige, lebenslustige und nicht auf den Mund gefallene jungen Frau nicht immer einfach. Letztendlich schaft sie es durch ihr Talent und ihren Ehrgeiz eine erfolgreiche Maßschneider zu werden. Ihre Entwürfe setzten sogar Trends in der Modewelt.

    Eines lässt Fanny, seit sie denken kann, aber nicht los, das Rätsel um ihre Herkunft. Als der erst Weltkrieg endet, bietet das Schicksal ihr die Gelegenheit, dieses Geheimnis zu lüften.

    Meinung:

    „Das Mädchen mit der goldenen Schere“ ist ein Roman, der seine Leser von der ersten Seite an mitreißt, mal sehr dramatisch und bewegend, mal etwas ruhiger aber insgesamt sehr spannend. Dabei wurde die damalige Zeit, die Zeit des 1. Weltkrieges mit all seinen Facetten sehr bildgewaltig beschrieben.

    Fanny als Hauptprotagonistin und ihr Lebensweg wurden sehr realistisch dargestellt. Ich kommt mich gut in sie hineinversetzten und mit ihr Freude und Leid teilen. Auch die Nebencharaktere, haben mir sehr gut gefallen.

    Da der Roman in Wien spielt, bedient sich die Autorin auch des wienerischen Dialekts, das ist allerdings kein Problem beim Lesen. Der Dialekt ist relativ einfach gehalten, so dass ihn eigentlich jeder verstehen müsste. Schwierige Wörter werden aber noch einmal im Anhang erklärt.

    Was mich sehr angesprochen hat und den gesamten Roman auch hervorragend abgerundet hat war das Nachwort. Hier wird noch einmal sehr informativ in Kürze auf die Historischen Hintergrundinformationen eingegangen.

    Mich hat dieser Roman sehr bewegt, ebenfalls wurde mir dabei die damalige Zeit hervorragend vor Augen geführt. Der Roman war spannend und informativ und hat mich als Leser gut unterhalten.

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    SASSIE_0707s avatar
    SASSIE_0707vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich lese nicht oft historische Romane, aber dieser hier konnte mich auf ganzer Linie überzeugen!
    Ein Mädchen ohne Eltern findet ihre Weg

    Ein Mädchen ohne Eltern findet ihre Weg. Zugegeben ein Weg mit vielen Umwegen und schwierigen Abschnitten. Mit Ungewissheit gespickt und verbotenen Gefühlen. Aber auch ein Weg voller Liebe und Freundschaft, der Fanny zu einer ganz wundervollen Frau hat werden lassen mit einer außergewöhnlichen Geschichte.

    Man begleitet Fanny wirklich von Beginn an ihres Seins. Um mich deutlicher auszudrücken: seit ihrer Geburt. Alles was Fanny erlebt erlebt man auch und allein dieses Tatsache gefällt mir schon einmal außergewöhnlich gut. Man erfährt Einzelheiten ihres Lebens nicht einfach nur durch Rückblicke, sondern unmittelbar. Man erlebt Fanny als Baby, dass bei Pflegeeltern untergebracht wurde, die ihr ganz und gar nicht gerecht werden, als strebsames Mädchen mit einem Talent für Nähen und Handarbeit, und schließlich begleitete man sie als Erwachsene, wie sie versucht ihren Weg zu finden.
    Es hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht Fannys Geschichte zu verfolgen, die Menschen kennenzulernen, mit denen sie interagiert und mit ihre Entwicklung mitanzusehen. An Nebencharakteren die Fanny begleiten hat es natürlich auch nicht gemangelt. Dabei war jeder einzigartig und hatte eine ganz eigene Stellung inne. Mal war es die alternative Mutterrolle, mal eine Vorgesetzte oder Freundin. Oder aber die Rolle des Geliebten, mit dem eine Zukunft jedoch unmöglich scheint. Viele davon waren mir sympathisch, manche weniger. Ein gesundes Gleichgewicht also, das durchgehend für Ereignisse gesorgt hat.

    Mit hat gefallen, dass wirklich die Person Fanny im Vordergrund stand und es zwar eine Liebesgeschichte gibt, die ich sehr interessiert verfolgt habe, diese sich aber nicht permanent in den Vordergrund drängt. Der gesamten Geschichte haftet einfach eine gewisse Natürlichkeit an, die man nicht bei jedem Buch erlebt. Als ob sich wirklich alles von selbst ergibt und somit nichts gezwungen wirkt.
    In dem Sinne ist mir auch der Schreibstil positiv aufgefallen. Dieser an sich ist bei mir gut angekommen, aber ich mag vor allem, wie geschickt zwischen den Sichten der einzelnen Charaktere gewechselt wurde. Es wurde nicht immer ein extra Kapitel angefangen oder eine Zwischenüberschrift eingeblendet um das zu kennzeichnen. Durch den Wechsel der Sichtweisen hat man natürlich auch einen guten Einblick in jede der handelnden Personen bekommen und konnte ein größeres Verständnis aufbauen.

    Negativ ist mir an dieser Geschichte, persönlich, gar nichts aufgefallen. Die wenigen historischen Unstimmigkeiten könnten bei manchen vielleicht für Verstimmung sorgen, doch mich hat das nicht gestört, da es vor allem zu Wohle der Geschichte geschah. Zudem gibt es am Ende des Buches ein Register, dass die historischen Tatsachen noch einmal beschreibt und die Änderungen angibt.
    Wie erwähnt habe ich an der Geschichte nichts auszusetzen, nur das Cover war für meine Verhältnisse ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile finde ich zwar, dass es gut zur Geschichte passt, das historische unterstreicht und die Frau Fannys Kleidungsstil sehr gut darstellt, die Frau mir aber ein wenig zu hochnäsig guckt und ich Fanny nicht wirklich in ihr sehe. Das hat aber mein Leseerlebnis in keiner Weise beeinflusst.

    Insgesamt hat mir „Das Mädchen mit der goldenen Schere“ wirklich sehr gut gefallen. Fanny von Beginn an ihres Lebens zu begleiten hat mir wirklich Freude bereitet! Dieses Buch besticht durch Leben, Herz und einen tollen Schreibstil!

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    BerraKaramans avatar
    BerraKaramanvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur Toll!
    Das Mädchen mit der goldenen Schere..

    Ehrlicherweise kam ich eigentlich sehr schwer in das Buch rein. Ich weis nicht woran das lag, aber anfangs war das sehr frustrierend für mich. Das Buch hat aber einen sehr schönen Einstieg, der einem dieses Gewisse Interesse verleiht und einem zum Weiterlesen bringt. Der Schreibstil ist wirklich klasse! Dazu ein großes Lob. Eigentlich mag ich es nicht wenn ein Buch nicht im Ich-Form geschrieben ist. Es ist einfach so eine schlechte Angewohnheit von mir auf sowas zu achten. Ich denke das liegt auch allein an mir :D. ABER so wie es sich herausstellte war ich mehr als zufrieden mit dem Schreibstil bzw auch eben mit dem Form. Sie ist flüssig und ACHTUNG SPOILER auch wenn im Buch teilweise mit dem Wiener Dialekt geschrieben wurde ist sie sehr schön verständlich und am ende werden sowieso alle Wörter und ihre Bedeutungen die Fremdartig sind erklärt. Hatte ich auch noch nie das am Ende einiges geklärt wird aber finde ich wirklich super!.

    SPOILER ENDE.
    Die Hauptprotagonistin Fanny war mir sofort Sympathisch. Sie ist keineswegs schüchtern eher selbstbewusst, zielstrebig und ehrlich. Zurückhaltend mit ihren Worten zu sein ist für sie sehr schwer weswegen sie deswegen Anfangs Probleme hatte. Man hatte die ganze zeit dennoch viel Spaß mit ihr und immer wieder erstaunte sie einem mit ihrer Art. 
    Ich würde gerne viel auch über die Nebenprotagonisten schreiben, dennoch finde ich das man die Geschichte lieber selbst lesen sollte um mehr über die anderen zu erfahren. Ich habe angst zu viel zu verraten :D. Dennoch kann ich Max Kalman erwähnen der zwar erst später in der Geschichte auftaucht aber dann eine große Rolle für Fanny spielt (neben dem Beruf was Fanny natürlich auch sehr liebt).
    Ansonsten kann ich nur sagen das dieses Buch ein kleines Abenteuer für jeden ist bei dem man das Gefühl hat alles hautnah mit zu erleben. 
    Ein großes Lob an die beiden Autoren und vielen Dank das ich diese Geschichte lesen durfte. 

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    madamecurievor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr gutes Buch
    Das Mädchen mit der goldenen Schere von Julia Dorsten

    Buchcover:
    Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
    Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.


    Ich hatte Glück bei Lovleybook das Buch von Julia Drosten ,Das Mädchen mit der goldenen Schere zu gewinnen,einen historischen Roman ,der sehr gut zu lesen war von dem man auch noch einiges erfahren konnte.Fanny ist ein uneheliches Kind wo damals eine Schande war ,so wurde sie von der leiblichen Mutter anonym entbunden und zurück gelassen.es ist schon hart wenn man nicht weiß,wer die richtigen Eltern sind.Oberpflegerin Josepha schloß Fanny in ihr Herz und zog sie auf.Vielmehr möchte ich hier nicht schreiben ,das Buch ist sehr gut ich kann es euch nur entpfehlen.Vielen Dank das ich mitlesen durfte.

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    xine48s avatar
    xine48vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein charmanter historischer Romane mit einer starken Protagonistin!
    Eine besondere Geschichte über ein Wiener Madel

    Fanny wurde im Findelhaus geboren und hatte nie die Chance zu erfahren wer ihre Eltern sind. Diese Frage wird sie im Laufe ihres Lebens nie loslassen werden. Doch trotz ihrem kleinen Makel ist sie ehrgeizig und will mehr aus ihrem Leben machen!


    Meine Meinung:


    Das Buch erzählte nicht die ganze Lebensgeschichte von Fanny Schindler, aber immerhin einen großen Teil. Man erlebt den Moment ihrer Geburt, die Schwierigkeiten ihres Erwachsenwerdens, ihre Suche nach ihrem Lebenszweck, ihren Traumberuf und wie sie ihre große Liebe trifft. Es werden auch die harten Zeiten beschrieben, wie der Ausbruch und Verlauf des ersten Weltkriegs, dies aber immer sehr realistisch und nicht rückblickend verklärt. 
    Als Leserin wächst man ein bisschen, während des Lesens, mit Fanny gemeinsam auf. Man lernt ihr Stärken, aber auch ihre Schwächen kennen und man respektiert sie für diese. 
    Die Protagonistin ist keine scheue Maus, die sich ihren Umständen kampflos ergibt, sondern sie ist eine taffe selbstständige Frau, die weiß was sie will. Sie ist sehr realistisch gezeichnet und zum Glück ein naiver Backfisch. Wie erfrischend!
    Viele der Nebenfiguren sind sehr komplex und ihrer Zeit entsprechend handeln sie. Sie sind liebevoll gezeichnet und nicht langweilige Nebenfiguren. Der auch im Buch benutzte Wienerische Akzent gibt dem allen einem ganz besondern Charme.
    Einzig der männliche Protagonist war nicht so mein Fall, es fiel mir schwer mit ihm warm zu werden, aber das lag auch einfach nur an mir persönlich.
    In jedem einzelnen Kapitel passiert etwas und man ist nie gelangweilt. Die Geschichte ist in sich schön stimmig und wunderschön geschrieben. Besonders gut gefällt mir, dass man auch so viel über die damalige Zeit lernt. 


    Fazit:


    Ein wunderschöner historischer Roman über das damalige Kaiserreich und seinen Verfall! Für alle Leser, die gerne in das historische Wien abtauchen möchten und auf starke Frauencharaktere stehen. Ich hatte nur eine klitze Kleinigkeit zu bemängeln, daher  "nur" 4,8 Sternen, die ich auf 5 aufrunden werde.

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor 6 Monaten
    Das Mädchen mit der goldenen Schere - Großmutter, Vater und Mutter zu gleich

    Fanny wurde 1889 im Allgemeinen Wiener Krankenhaus anonym geboren. Diese Möglichkeit gab es nur für sehr vermögende Frauen um ihrem Ruf nicht zu schaden. Als es Fanny bei der ihr zugeteilten Pflegefamilie nicht gut geht kümmert sich die Oberpflegerin Josepha Pfeiffer um sie. So wächst Fanny zu einer jungen zwanzigjährigen Frau heran. Als sie die Hauswirtschaftsschule beendet hat nimmt sie als Dienstmädchen einige Stellen in Wien und sogar in Ungarn an. Als sie erkennt, dass dieser Beruf sie nicht ausfüllt versucht sie bei einer französischen Modeschneiderin in die Lehre zu gehen und bei ihr die Gesellinnenprüfung abzulegen. Doch Fanny möchte gerne wissen wo ihre Wurzeln sind und versucht ihre leiblichen Eltern zu finden. Leider endet ihre Suche immer wieder in einer Sackgasse. Der erste Weltkrieg bricht aus und für jeden ändert sich das Leben schlagartig.

    *****************************

    Hinter dem Autorennamen Julia Drosten steht das Ehepaar Horst und Julia Drosten. "Das Mädchen mit der goldenen Schere" ist mein ersten Buch, das ich von den beiden gelesen habe. Es handelt in der Zeit von 1889 - 1919. Es beginnt mit der anonymen Geburt von Fanny an Weihnachten 1889 und geht einige Jahre später weiter als Fanny schon erwachsen ist und ihren eigenen Weg finden muss. Da das Buch hauptsächlich in Wien handelt ist in der Geschichte auch der Wiener Dialekt eingebaut. Ein hilfreiches Glossar dazu steht ganz hinten im Buch. Das ist besonders wichtig für E-Book Leser, da man bei einem E-Book nicht unbedingt an den Schluß des Buches blättert. Der Dialekt selbst hat mir sehr gut gefallen. Jeder Wien Besucher wird im Buch auch einige Wiener Sehenswürdigkeiten wiedererkennen. Da das Buch auch in der Zeit des ersten Weltkrieges handelt hat mir dieser Teil einige neue Informationen z. B. auch über die Giftgasangriffe ausfdie deutschen Soldaten gegeben. Im Nachwort selbst wird noch einiges darüber und auch über das Findelhaus in Wien, in dem Fanny geboren wurde, berichtet.  Auch der Untergang der k.u.k Monarchie ist im Buch ein Thema. Fanny selbst ist eine sehr selbstbewusste junge Frau, bei der die Ehe nicht an erster Stelle steht und die der Liebe gegenüber sehr misstrauisch ist, da sie nicht enden möchte wie ihre eigene Mutter. Ihre Geburt sieht sie immer als Makel an und versucht diese Begebenheit auch nicht unbedingt an die große Glocke zuhängen. Zuviel Angst hat sie davor deshalb Nachteile in ihrem Leben zu haben. Es war sehr spannend mit Fanny auf den Spuren ihrer Vergangenheit zu wandeln und nachdem am Schluß auch alles aufgelöst wurde und sich somit keine offenen Fragen ergeben bin ich von diesem Buch sehr begeistert.



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    Ayumauss avatar
    Ayumausvor 6 Monaten
    Man sollte an seine Träume festhalten, denn sie können mit viel Kraft in Erfüllung gehen.

    Klappentext:
    Sie sucht ihre Vergangenheit und findet ihre Zukunft

    Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
    Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.

    Über das Buch:
    Also die Story fängt Geheimnisvoll mit der Geburt der kleinen Fanny an. Sie hat es von Anfang an nicht leicht aber an ihrer Seite ist die Erzieherin Josepha die immer wieder Fanny aus der Patsche hilft oder ihr die Leviten liest aber sie sie auch wie ein eigenes Kind bzw. Enkelin liebt, da Fanny ein sehr dickköpfiger, selbstbewusster, störrischer lieber Mensch ist die sich nicht von anderen Menschen rumkommandieren lässt. Sicher liegt es auch daran, dass sie nicht weiß wer ihre Eltern sind und heimlich vermutet bzw. hofft, dass Fanny vielleicht aus einer wohlhabenden Familie kommt.

    Fanny findet aber bald ihren Platz und ihre liebe aber es klappt einfach zu den Zeiten nicht. Sie muss einige harte Schicksale und Kriege durchhalten.

    Sie trifft durch das Schicksal immer wieder alte Freunde oder Bekannte. Schließlich ist das Schicksal ihr holt und sie beginnt ihr Traum in der schicken Schneiderei und bei der französischen Modeverkäuferin wo bald der aufstieg wartet.
    Bald ist Fanny nicht mehr die ehemalige Kammerzopfe sondern wird erfolgreich. Fanny arbeitet sich von Garnichts zu etwas eigenen hoch, dank ihrer Freunde und Maxim. Zum Schluss kommt das wahre Große Geheimnis zutage wer ihre Mutter, vor allem wer ihr Vater ist. Ich war total baff. Fanny hat eine Familie und ihre Liebe.

    Krieg spielt in diesem Buch auch eine wichtige Rolle. Auch sind echte historische Handlungen in diesem Buch adaptiert worden, aus Wien und Budapest. Das fand ich sehr schön. Man sollte aber nicht alles so genau nehmen aber das schreibt die Autorin auch noch mal im Buch.

    Ich musste bei Fanny und Maxim Handlungen meistens schmunzeln oder wenn Freunde von Maxim dazu kamen aber bei manchen Handlungen kam Fanny echt billig rüber wie eine billige leicht zu habende Frau, zum Glück hat sie ihren Kopf eingeschaltet.

    Ich mochte Fanny und Maxim total. Auch die anderen Protas sind mir ans Herz gewachsen oder hassen konnte ich die Schreckschraube bzw. hinterhältiges Miststück von Baronin aber genau so muss es sein. Man kann nicht jeden mögen.

    Fanny ist echt viel in ihren 29 Jahren rum gekommen und zum Schluss hat sie ihr Glück gefunden. Das Buch war gut und flüssig geschrieben, manchmal auch zu langatmig oder auf Stillstand. Trotzdem ist das Buch gut für zwischendurch.

    Das Cover gefällt mir sehr. Es ist etwas anderes und sticht total ins Auge.

    Vielen Dank an die Autorin für dein Buch.

    Schöne Lesegrüße aus Berlin.
    Ayumaus

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    AmberStClairs avatar
    AmberStClairvor 6 Monaten
    Das Mädchen mit der goldenen Schere

    Klappentext:

    Sie sucht ihre Vergangenheit und findet ihre Zukunft

    Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
    Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.

    Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt.
    Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.


    Meine Meinung:

    Ein wunderschönes Buch um einer jungen Frau die verzweifelt auf der Suche nach ihrer wahren Herkunft ist. Vieles muß Fanny erleben und erdulden, als Findelkind hat sie es nicht leicht. Aber sie geht unbeirrt ihren Weg und kommt langsam an ihr Ziel.

    Die Hauptpersonen kommen sehr gut rüber. Sie sind lebendig und man kann sie sich auch gut vorstellen. Die Geschichte kommt dabei auch nicht zu kurz und wird sehr geschickt mit in dem Leben von Fanny eingefügt, was das ganze ziemlich anschaulich macht.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und man konnte das Buch sehr gut lesen. Ein rundum tolles Buch in dem man merkt das dieses Buch mit recherche und mit bedacht geschrieben worden ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Ende des 19. Jahrhunderts in Wien. Die kleine Fanny wird geboren. Sofort landet sie in einem Waisenhaus und muss lernen für sie selbst einzustehen und zu kämpfen. Habt ihr Lust diese starke Persönlichkeit, gemeinsam mit Autorenehepaar Julia Drosten, in den nächsten Wochen kennenzulernen? Dann bewerbt euch für diese Leserunde.

    Inhalt:
    Am Weihnachtsmorgen 1889 wird Fanny im Allgemeinen Wiener Krankenhaus geboren. Ihre Mutter besteht auf einer anonymen Geburt und verlässt das Krankenhaus kurz danach ohne ihr Kind. Fanny wächst im Findelhaus auf, wo sie von der Oberpflegerin Josepha mit liebevoller Strenge erzogen wird.
    Sie muss früh lernen, sich durchzusetzen und wird eine erfolgreiche Maßschneiderin, deren Entwürfe in der Modewelt Trends setzen. Das ungelöste Rätsel ihrer Herkunft lässt sie nie los, aber alle Spuren zu ihren Wurzeln führen ins Nichts.
    Beruflich äußerst erfolgreich, bleibt ihr in der Liebe das große Glück verwehrt.
    Als der Erste Weltkrieg endet, der ihre Karriere jäh unterbrach, tun sich neue Chancen auf: Nicht nur das gemeinsame Leben mit ihrer großen Liebe rückt plötzlich in greifbare Nähe, auch das Geheimnis ihrer Herkunft scheint Fanny endlich lüften zu können.






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