Julia Drosten Die Elefantenhüterin

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Inhaltsangabe zu „Die Elefantenhüterin“ von Julia Drosten

Stell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bist Ceylon im Jahr 1803, in der Königsstadt Kandy: Phera wird als Tochter des Gajenayke Nilami geboren, des obersten Hüters der königlichen Elefanten. Doch ihr Vater Jeeva braucht einen Sohn als Erben für sein hohes Amt bei Hof. Er und seine Frau Anshu entscheiden, Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter damit in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phera ist stark und kämpft für ihre Träume und ihre Freiheit. Halt findet sie dabei in der großen Zuneigung zu ihrer Elefantenkuh Siddhi. Als die Briten Kandy erobern, verliert Jeeva Macht und Titel. Er schließt sich Rebellen an und die Familie flieht in die Berge. Als das Versteck von den Briten aufgespürt wird, kommt es zu einem schrecklichen Blutbad, das Phera für immer verändert. Jahre später, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, ist sie immer noch von dem Gedanken an Rache besessen. Fast gegen ihren Willen verliebt sie sich in den britischen Regimentsarzt Henry Odell, dessen Bruder Charles das Massaker in ihrem Zufluchtsort zu verantworten hatte. Wird sie es schaffen, den Hass gegen ihren Todfeind Charles aufzugeben und sich für die Liebe zu seinem Bruder zu entscheiden?

"Ein fesselnder und sehr gut recherchierter Roman, sehr guter Lesestoff für lange Winterabende."

— leseratte69

Eine sehr gut recherchierte Story mit lebendigen Charakteren und einer bildhaften Kulisse Ceylons.

— Katis-Buecherwelt

Unglaublich spannend, emotional und hat mich komplett mitgerissen! Die Geschichte war einfach perfekt und hat mich geflasht! 5 Sterne!!!

— LadyOfTheBooks

Eine atemberaubende Geschichte

— Maerchenfee

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  • Historisch fundiert und bildhaft schön!

    Die Elefantenhüterin

    monerl

    13. July 2017 um 14:28

    Wieder einmal hat mich das Autorenpaar in eine hinter uns liegende Zeit entführen können. Diesmal spielt die Geschichte vor dem historischen Hintergrund Ceylons, dem heutigen Sri Lanka, einem Inselstaat im Indischen Ozean. Mit Julia Drosten begeben wir uns in das einstige Königreich Kandy, das sich bis 1815 noch erfolgreich gegen seine Eroberung und Kolonialisierung behaupten konnte. Doch alles begann in 1803, als eine kleine Truppenabteilung des britischen Heeres die Hauptstadt Kandy einnahm. Hier beginnt auch der vorliegende Roman.   Die Brüder Charles und Henry Odell gehören zu so einer kleinen Truppe, die von der britischen Krone nach Kandy geschickt wird. Zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine selbstverliebt, brutal und ehrgeizig der andere ein Mensch mit Herz und Verstand. Einer möchte das Land erobern, der andere das Herz einer Frau. Als Leser verfolgt man interessiert und gespannt dies geschichtliche Entwicklung Ceylons und ist ob der gewalttätigen Behandlung der einheimischen Bevölkerung von den Briten sehr betrübt und berührt. Mit viel Gewalt und Desinteresse für Bräuche und Lebenswandel der Menschen wird die Kolonialisierung durchgeführt.   Dies ist der Rahmen, in dem wir auch Phera und ihre geliebte Elefantenkuh Siddhi begleiten. Ich fühlte mich wundervoll in die faszinierende und exotische Welt und das Leben in Ceylon eingeführt. Gespannt verfolgte ich Pheras Geburt und die Hintergründe, warum sie dem einstigen König als Junge vorgestellt wurde. Pheras Schicksal und das des Königreiches Kandy gingen mir sehr ans Herz. Phera entwickelt sich zu einer starken Frau, die dennoch weiblich bleibt und nicht kitschig verklärt wird. Vor jedem Kapitel gibt das Autorenpaar sehr interessante Informationen an den Leser weiter, die zur Recherche und nach mehr Wissen wollen verführen und anleiten. Das ist ein Erkennungszeichen von Julia Drosten. In jedem Buch des Autorenpaars kann man diese Informationen finden. Das schätze ich sehr und macht das Lesen zu einem ausergewöhnlichen Erlebnis. Hier, in "Die Elefantenhüterin", sind es geschichtliche Hintergründe zu Ceylon / Sri Lanka, zu Elefanten, zum Buddhismus unvm., das den Horizont des Lesers erweitert. Fazit: Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, da es mich durch die bildhafte und flüssige Sprache der Autoren sehr gut unterhalten hat. Mit großem Interesse verfolgte ich die Entwicklung des Landes sowie die Liebe von Phera und Henry. Ich habe viel dazugelernt und sehe auch Elefanten wieder mit etwas anderen Augen als vorher. Insgesamt ein tolles Buch, das zwar an einigen Stellen vorhersehbar ist, was aber dem Lesegenuß keinen Abbruch tut, da die Geschichte insgesamt eine ganz runde Sache ist. Bisher hat mich noch kein einziges Buch von Julia Drosten enttäuscht und ich warte schon sehr gespannt auf das neue aus der Feder von Julia und Horst Drosten!

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  • Farbenprächtig, spannend, genial

    Die Elefantenhüterin

    leseratte69

    03. December 2016 um 17:49

    KlappentextStell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bistCeylon im Jahr 1803, in der Königsstadt Kandy: Phera wird als Tochter des Gajenayke Nilami geboren, des obersten Hüters der königlichen Elefanten. Doch ihr Vater Jeeva braucht einen Sohn als Erben für sein hohes Amt bei Hof. Er und seine Frau Anshu entscheiden, Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter damit in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phera ist stark und kämpft für ihre Träume und ihre Freiheit. Halt findet sie dabei in der großen Zuneigung zu ihrer Elefantenkuh Siddhi.Als die Briten Kandy erobern, verliert Jeeva Macht und Titel. Er schließt sich Rebellen an und die Familie flieht in die Berge. Als das Versteck von den Briten aufgespürt wird, kommt es zu einem schrecklichen Blutbad, das Phera für immer verändert.Jahre später, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, ist sie immer noch von dem Gedanken an Rache besessen. Fast gegen ihren Willen verliebt sie sich in den britischen Regimentsarzt Henry Odell, dessen Bruder Charles das Massaker in ihrem Zufluchtsort zu verantworten hatte. Wird sie es schaffen, den Hass gegen ihren Todfeind Charles aufzugeben und sich für die Liebe zu seinem Bruder zu entscheiden?Die AutorenHorst und Julia Drosten leben im Münsterland und hatten schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben. Fast genauso viel Spaß, macht ihnen die Recherche. Sie flogen schon zusammen in einem alten Doppeldecker oder ließen sich von einer Kosmetikerin verwöhnen. Für "Die Honigprinzessin" absolvierten sie einen Imkerkurs und für "Die schwarze Taube von Siwa" folgten sie in Ägypten den Spuren der alten Pharaonen und für die Elefantenhüterin besuchten sie u. a. wilde Elefanten auf Sri Lanka.Ihr Bestseller "Die Löwin von Mogador" schaffte es im Juni 2014 auf Platz 1 der historischen Romane bei Amazon. Julia Drosten schreibt bevorzugt historische Romane. Mit "Die Honigprinzessin" haben sie das erste Mal einen Gegenwartsroman geschrieben.Meine MeinungStoryDas Buch wurde mir von dem sehr sympathischen Autorenehepaar Julia und Horst Drosten zur Verfügung gestellt, hier für mal erst ein riesiger Dank. Alleine das Cover finde ich wunderschön und das Buch musste ich unbedingt für mein Bücherregal haben. Es ist ein historischer Roman, der in Ceylon im Jahr 1803 beginnt. Dem obersten Hüter der königlichen Elefanten Jeeva wird eine Tochter geboren. Da er aber unbedingt einen männlichen Nachfahren braucht, der in seine Fußstapfen tritt und auch als Elefantenhüter ausgebildet werden kann, wird allen vorgegaukelt, das Phera ein Junge ist. Zur selben Zeit wie Phera wird Siddhi die Elefantenkuh geboren, die beiden wachsen gemeinsam auf. Doch als Leser kann man sich schon denken, dass das auf Dauer nicht gut sein kann und es früher oder später Probleme geben wird. Pheras Leben wird aus den Fugen gerissen, als die Engländer in Ceylon einmarschieren und dieses bringt schreckliche Gräueltaten mit sich.Als Leser hat man hier eine abwechslungsreiche Handlung. Man verfolgt die Wandlung von Phera, vom Jungen zum Mädchen, man fiebert mit ihrem Volk mit, wie sie mit den schrecklichen Taten der Engländer umgehen und natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die aber meiner Meinung nach etwas zurücksteht. All das ist in eine sehr spannende und mitreißende Story gepackt.SchreibstilDas Buch lässt sich eigentlich sehr leicht lesen, aber zu Beginn musste ich die vielen komplizierten Namen mal er richtig zuordnen, was später dann kein Problem mehr war. Jedes Kapitel beginnt mit einem Wikipedia Link und Informationen, wo die Autoren ihre gut recherchierten Infos herhaben, was mir sehr gut gefallen hat. Hinzu kommt, dass man als Leser die Schauplätze förmlich vor Augen hat, weil alles sehr bildhaft beschrieben wurde.CharaktereAlle Charaktere passten wunderbar in ihre Rollen. Phera muss man einfach mögen. Als Leser fiebert man mit ihr und ihrer Familie mit, die ja eine Menge erleiden mussten. Man darf an Pheras Wandlung teilhaben und natürlich war auch die Liebe zu Siddhi der Elefantenkuh ein wichtiger Bestandteil des Buches. Henry mochte ich sofort. Charles dagegen war so ein Widerling, da fehlen mir die Worte. Wie kann ein Mensch so sadistisch sein und sich am Leid anderer suhlen.Mein FazitEin wirklich spannender Roman, der mich als Leser fesseln konnte. Man merkt, wie gut recherchiert wurde und das alles mit Links versehen ist, wo man als Leser dann noch weitere Informationen aus dem Netz herbekommt. Das Buch handelt von Liebe und Leid, von Krieg und Gewalt und von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein farbenprächtiger historischer Roman der besonderen Klasse. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung,

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  • Ein genialer historischer Roman

    Die Elefantenhüterin

    zauberblume

    24. October 2016 um 13:24

    Wieder einmal ist dem Autorenduo Julia Drosten mit "Die Elefanenhüterin" ein herausragender historischer Roman gelungen. Die Autoren entführen uns in das atemberaubende Ceylon.Die Geschichte: Wir befinden uns in der Königsstadt Kandy. Dort erwartet die Ehefrau des obersten Betreuers der königlichen Elefanten sehnlichst ihr drittes Kind. Denn Gajenyke Nilami braucht unbedingt einen Erben für sein hohes Amt bei Hofe. Doch auch diesesmal bekommt er wieder eine Tochter. Doch er und seine Frau Anshu entscheiden Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter dadurch in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phere kämpft für ihre Träume. Besonders zugetan ist ihr die Elefantenkuh Siddhi. Doch alles ändert sich als die Briten Kandy erobern. Und plötzlich ist nicht mehr wie es war . Ein schreckliches Blutbad verändert Phera für immer. Und der Gedanke an Rache setzt sich in Phera fest. Und dann verliebt sich Phera ........Ein Wahnsinnsroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.Der Schreibstil des Autorenduos ist schon etwas ganz besonderers. Beeindruckend finde ich die Beschreibungen von Ceylon, dem jetztigen Sri Lanka, man glaubt selbst dort zu sein. Man merkt genau, wie aufwendig und mit welcher Begeisterung das Autorenduo ihre Recherche vor Ort betrieben hat. Auch die Protagonisten kann man sich bildlich vorstellen. Ich sehe die Familie von Phere vor mir. Auf der Flucht bekam ich richtiges Gänsehautfeeling. Und dann ist da dieser fiese Charles, hier fehlen einem die Worte. Auch bin ich von den geschichtlichen Fakten beeindruckt. Man erfährt so viel Neues. Ich bin einfach total begeistert.Für mich ein absolutes Lesehighlight. Ein unglaublicher historischer Roman, der einen in eine fremde Welt eintauchen lässt. Ich hatte mit der Geschichte traumhafte Lesestunden. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich riesig auf den nächsten Roman des Autorenduos.Das wunderbar gestaltete Cover ist für mich auch ein echter Hingucker. Man befindet sich sofort mitten im Geschehen und es passt wunderbar zur Geschichte.

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  • ~ spannend ~ schockierend ~ mitfiebernde Story bis zur letzten Seite

    Die Elefantenhüterin

    Katis-Buecherwelt

    20. September 2016 um 11:38

    Klappentext:Stell dir vor, du musst jemand sein, der du nicht bist Ceylon im Jahr 1803, in der Königsstadt Kandy: Phera wird als Tochter des Gajenayke Nilami geboren, des obersten Hüters der königlichen Elefanten. Doch ihr Vater Jeeva braucht einen Sohn als Erben für sein hohes Amt bei Hof. Er und seine Frau Anshu entscheiden, Phera wie einen Jungen aufzuziehen und stürzen ihre Tochter damit in einen tiefen Zwiespalt. Doch Phera ist stark und kämpft für ihre Träume und ihre Freiheit. Halt findet sie dabei in der großen Zuneigung zu ihrer Elefantenkuh Siddhi. Als die Briten Kandy erobern, verliert Jeeva Macht und Titel. Er schließt sich Rebellen an und die Familie flieht in die Berge. Als das Versteck von den Briten aufgespürt wird, kommt es zu einem schrecklichen Blutbad, das Phera für immer verändert. Jahre später, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, ist sie immer noch von dem Gedanken an Rache besessen. Fast gegen ihren Willen verliebt sie sich in den britischen Regimentsarzt Henry Odell, dessen Bruder Charles das Massaker in ihrem Zufluchtsort zu verantworten hatte. Wird sie es schaffen, den Hass gegen ihren Todfeind Charles aufzugeben und sich für die Liebe zu seinem Bruder zu entscheiden? Zum Buch:Die Buchgestaltung fand ich auf den ersten Blick in Ordnung. Beim genaueren Hinsehen entdeckte ich, dass es sehr verpixelt ist und man erkennt, dass mehrere Ebenen zusammengepackt wurden und es dadurch nicht stimmig wirkt. Horst Drosten hat dieses Cover selbst entworfen und für ein Selfpublisher-Cover ist es ok. Ich finde zum Buch hätte ein professionelles Layout besser gepasst, um mehr Leser darauf aufmerksam zu machen. Erster Satz:"Samitha, was tut Ihr hier? Warum schlaft Ihr nicht?"Meine Meinung:Nachdem ich "Die Honigprinzessin" des Autorenduos Julia Drosten verschlungen habe, musste ich unbedingt wieder etwas aus deren Schreibe lesen und war bereits nach einigen Seiten begeistert.Jeeva ist der oberste Hüter der königlichen Elefanten und braucht unbedingt einen Nachfahren, der sein Amt weiterführen wird. Als seine Frau Anshu in den Wehen liegt, ist die Hoffnung groß, einen Sohn zu bekommen. Es wird ein kleines Mädchen geboren - Phera. In der Not geben Anshu und ihre Dienerin das Kind als einen Jungen aus und so wächst Phera als Knabe auf und kümmert sich liebevoll um ihre Elefantenkuh Siddhi. Als der König stirbt und die Briten Kandy erobern, kommt es zu einem grauenhaften Blutbad und Phera und ihre Familie befinden sich in Gefahr.Nach nur wenigen Seiten war ich dieser Story verfallen. Der Spannungsbogen durchzog sich durch das Buch und es war schwer, die Lektüre zur Seite zu legen.Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was mir in so manchen Szenen stark zusetzte. Es gab Situationen, die wirklich grausam beschrieben waren und mich schockierten. Aber genau diese Schockszenen brachten mich der damaligen Zeit von 1803 - 1822 sehr nahe und ich konnte das Flair miterleben.In meinem Kopf malte ich mir anhand der aussagekräftigen Beschreibungen von Julia Drosten, die Kulisse aus und erlebte die Erzählung hautnah mit.Die Charaktere sind facettenreich, wobei ich einige Protagonisten sehr ins Herz schloss, wie Phera, Anshu und Henry, aber auch abgrundtief gehasst habe, wie Charles.Die Elefantenkuh Siddhi hat einen festen Part in der Geschichte und gab dem ganzen etwas Besonderes.Beim Lesen merkte ich, wie gut sich das Autorenduo Julia Drosten auf dieses Buch vorbereitet hat. Sie haben eine Recherche-Reise unternommen, um dort alle Informationen für ihr Werk zu sammeln.An jedem Kapitelanfang findet man kurze Absätze mit historischen und interessanten Anmerkungen zur damaligen Zeit oder andere Erklärungen. Das hat mir sehr gut gefallen und ließ mich leichter in die damalige Zeit eintauchen.Das Ende ließ mich zufrieden zurück und es wurden alle aufkommenden Fragen beantwortet. Zwischenzeitlich gab es Momente in denen ich einzelne Aktionen vorhersehen konnte, doch durch den enormen Spannungsaufbau, blieb es weiterhin aufregend zu lesen.Fazit:"Die Elefanten Hüterin" von dem Autorenduo Julia Drosten ist ein historischer Roman, der eine fesselnde Unterhaltung verspricht. Eine sehr gut recherchierte Story mit lebendigen Charakteren und einer bildhaften Kulisse Ceylons.~ spannend ~ schockierend ~ mitfiebernde Story bis zur letzten Seite 

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  • Phera, die Elefantenhüterin

    Die Elefantenhüterin

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. August 2016 um 08:47

    Anshu und Jeeva erwarten ihr drittes Kind. Nachdem sie schon zwei Töchter haben, soll es nun endlich ein Junge werden. Jeeva, der einen hohen Posten bei Hofe hat, er betreut die königlichen Elefanten, braucht einen männlichen Erben. So sind die Erwartungen recht hoch und der Geburt wird entgegengefiebert.Aber das 3. Kind ist zum Leidwesen von Anshu wieder ein Mädchen, aber ihrem Mann verschweigt sie dies zunächst und lässt ihn in dem Glauben, dass es ein Junge ist. Jeeva ist überglücklich und gibt überall kund, dass der erwartete Stammhalter endlich da ist. Am selben Tage wurde einem königlichen Elefanten ebenfalls ein Kalb geboren, dem der Name Siddhi gegeben wird.Als Jeeva dahinter kommt, dass er keinen Jungen, sondern ein Mädchen bekommen hat, ist es zu spät. Zu weit verbreitet ist die Nachricht von einem Sohn, selbst der König wurde mit der Nachricht getäuscht.Das Kind erhält von einem Weisen den Namen Phera, das sowohl ein Frauen- wie auch ein Männername ist. Die Eltern atmen darüber aus.Phera wird nunmehr als Sohn erzogen, selbst die Kleidung entspricht dem eines Jungen. Sie kennt es nicht anders und kommt damit gut klar, zumal sie sich als Mann / Junge freier bewegen kann als die Mädchen.Zu ihrer Geburt wurde ihr vom König der Elefant Siddhi geschenkt und die beiden sind ein Herz und eine Seele, gleich alt und Seelenverwandte.12 Jahre lang lebt Phera als Junge und niemand, bis auf die wenigen Eingeweihten, ahnt etwas.Eines Tages jedoch stürzt ihre Welt ein. Die Engländer erobern Kandy. Der König flieht und Jeeva steht plötzlich ohne Arbeit da.Sie verlassen ihr Heim und fliehen in den Dschungel. Dort sind sie lange isoliert und versuchen die Briten aus dem Untergrund zu bekämpfen.Aber auch dort werden sie von den Briten gefunden und es geschieht ein furchtbares und grausames Massaker. Phera konnte sich noch rechtzeitig verstecken, der Rest ihrer Familie hatte nicht soviel Glück.Phera sinnt auf Rache, aber wird ihr diese vergönnt sein? ...Die Geschichte spielt in Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, im Jahr 1803. Der Ort der Handlung ist die Königsstadt Kandy.Das Autorenpaar Julia Drosten lässt ihren Roman in der geschichtsträchtigen Zeit der britischen Eroberer spielen. Die Briten kommen und einverleiben sich alles, was noch nicht der englischen Krone gehört. So war es eine Frage der Zeit, dass sie ihr Augenmerk auf Ceylon warfen. Mit einer verheerenden Blutspur machen sie sich alles untertan, ohne Rücksicht auf Verluste.Als sie in Kandy eintreffen und später das versteckte Dorf aufsuchen, erfahren auch die Leser, auf welch grausame Weise sie ihr Werk vollbringen.Unter den Eroberern gehören auch die Brüder Charles und Henry Odell, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Charles Odell ist der Teufel in Person, er kennt keine Gnade, weder von Frauen noch von Kindern. Frauen sind zum vergewaltigen da und er nimmt sich, was er bekommen kann.Als er das Dorf im großen Maßstab fast ausradiert, hinterlässt er viele, die ihm Rache schworen, so auch Phera.Henry Odell ist Regimentsarzt und so gar nicht einverstanden mit den Handlungen seines Bruders, wie er die Eroberung angeht, aber er als der jüngere der Brüder hat er keine Macht über ihn. Charles ist außer Kontrolle geraten.Was für eine Story, war mein erster Gedanke, als ich das Buch zugeklappt habe. Das Autorenpaar Julia Drosten entführt den Leser in eine exotische und mir fremde Welt, die so schön hätte sein könnte, gäbe es da nicht die britischen Eroberer. Sie zeichnen eine Welt, die von Macht und der Gier nach Reichtum gekennzeichnet ist. Dafür wird über Leichen gegangen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sie zeigen aber auch die Schönheiten von Ceylon, die Liebe zur Natur und zum Brauchtum der Alten. Das alles ist beschützenswert und doch wurde aus Gier vieles zunichte gemacht.Die Protagonistin Phera ist eine junge und tapfere junge Frau, die man ins Herz schließen muss. Sie liebt ihre Familie und ihre Elefantenkuh Siddhi über alles und steht auch für diese ein. Sie ist ein Mensch, den man einfach mögen muss.Dem Autorenpaar ist es locker gelungen, mich ans Buch zu fesseln, kaum habe ich es begonnen. Die Geschichte um Phera und ihren Elefanten lässt einen nicht zur Ruhe kommen, man muss das Buch durchlesen und nach Möglichkeit, so schnell wie möglich.Sehr gut haben die Autoren das Problem gelöst, vorab ein paar interessante Informationen und Details dem Leser zu übermitteln. Vor jedem Kapitel findet man diese mit einem Link zum nachlesen oder der eigenen Recherche.Das Buch ist spannend geschrieben und es macht Spaß, Phera auf all ihren Wegen zu begleiten. Die geschichtlichen Belange sind sehr gut recherchiert worden, so dass die Geschichte auch dem Leser glaubwürdig erscheint.Mit dem Buch hält man eine Geschichte in Händen, in der es nicht nur um Machtkämpfe und unglaubliche Gier geht, sondern auch um Liebe, Hoffnung und Vertrauen.Diese Geschichte empfehle ich sehr gern weiter.

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  • Die Tochter des Elefantenhüters

    Die Elefantenhüterin

    nirak03

    19. August 2016 um 18:37

    Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in Ceylon noch ein kleines Königreich Namens Kanda Uda Pas Rata, es wurde von einem König regiert und dieser hatte ein großes Gefolge. Phera wird in diesem Königreich als die Tochter des Elefantenhüters Jeeva geboren. Ihr wird ein großes Schicksal vorausgesagt. Um sein Erbe zu sichern, beschließt ihr Vater, Phera als Jungen aufwachsen zu lassen, nur ein Sohn kann sein Amt erben. 12 Jahre lang lebt Phera in dem Glauben, ein Junge zu sein, dann scheint sich ihr Schicksal zu erfüllen. Die Briten greifen das Königreich an und unterjochen es. Es wird geraubt, gemordet und vergewaltigt und Phera muss all dies miterleben. Sie wird Zeugin wie ihrer Familie schreckliches angetan wird. Aber es gibt auch Hoffnung. Das Autorenpaar Julia und Horst Drosten haben sich auf die Spuren dieses Königreichs gemacht und erzählen hier eine bewegende Geschichte. Die Geschichte von Phera und ihrer Elefantenkuh Siddhi. Eine Geschichte davon, was geschehen kann, wenn Glaube auf Glaube trifft. In Ceylon lebten die Menschen nach den Lehren Buddhas und im Einklang mit der Natur. Die Eroberer waren Christen und waren der Meinung sie stünden über den Einheimischen und dies ließen sie sie auch spüren. Mit bewegenden Worten schildert das Autorenpaar von den Ereignissen und von dem Leben in dieser Zeit. Als Leser ist man sofort bei Phera, erlebt ihre Jugend und ihr erwachsen werden mit. Man zittert mit ihr und man hofft und bangt mit ihr. Sie lernt den Briten Henry Odell kennen, und obwohl er der Bruder des Mannes ist, der ihr und ihrer Familie grauenvolles angetan hat, vertraut sie ihm. Diese Szenen sind eindrucksvoll geschildert und wirken authentisch und vor allem glaubwürdig und nachvollziehbar, überhaupt wird diese ganze Geschichte in bewegenden Worten geschildert. Direkt von der ersten Zeile an wird der Leser mit auf diesen schwierigen Weg genommen. Besonders beeindruckend ist sicherlich die Beziehung von Phera zu Siddhi, der Elefantenkuh. Sie begleitet die junge Frau durch ihr gesamtes Leben. Die Szenen mit Siddhi sind einfach unwiderstehlich und sorgen ein wenig dafür, dass es hier eben auch schöne Momente gibt. Hinter „Die Elefantenhüterin“ verbirgt sich nicht nur ein einfacher Roman, auch gibt es hier, vor jedem Kapitel, interessante Details zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Ein Link führt den interessierten Leser direkt auf eine Internetseite, wo man weitere spannende Information bekommt. Manchmal ist es eben auch von Vorteil ein Ebook zu lesen. Ein Nachwort zum Schluss rundet das Buch dann ab. „Die Elefantenhüterin“ ist vielleicht nicht immer einfach zu lesen, da das Thema doch schwierig ist und auch die Gewaltszenen ausreichend beschrieben werden, aber es erzählt doch aus dem Leben dieser Menschen und ist interessant und spannend und so voller Hoffnung. Mir hat diese wundervolle Geschichte von Phera und Siddhi gut gefallen, unbedingt lesen!

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  • Eine atemberaubende Geschichte

    Die Elefantenhüterin

    Maerchenfee

    14. August 2016 um 12:54

    Meine Meinung: Was für eine tolle Geschichte! Hier geht es um Phera, die schon von Geburt an eine schwere Bürde auf sich nehmen muß. So muß sie die ersten zwölf Jahre ihres Lebens als Junge verbringen. Ihr Vater Jeeva ist der oberste Hüter der königlichen Elefanten und um dieses hohe Amt weiterzuführen, braucht er einen Sohn. Mit Phera wurde jedoch sein drittes Mädchen geboren und somit beschließt er mit seiner Frau Anhsu, dass Phera als Junge heranwachsen soll. Als Phera versteht, was mit ihr los ist, ist sie natürlich alles andere als erfreut darüber. Doch sie gibt nicht auf. Eines Tages jedoch erobern die Briten Kandy, der König kommt ins Exil und Jeeva verliert seine hohe Stellung und flüchtet. Doch bald spüren die Briten ihr Versteck auf und die Rache ist grausam. Phera muß mit ansehen, wie ihre Mutter und ihre Schwester geschändet werden und wie ihr Vater, auf den inzwischen die Totesstrafe verhängt wurde, bestialisch ermordet wird. Jetzt sinnt sie nur noch auf Rache. Doch ob ihr die gelingt, müßt ihr selber lesen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, ich möchte nicht spoilern. Nur soviel sei verraten, es geht total spannend weiter und der Spannungsbogen steigert sich stetig bis zum Schluß, ich saß oft atemlos vor meinem Buch. Mein Liebling in der Geschichte war die Elefantenkuh Siddhi, die am selben Tag wie Phera geboren wurde. Der damalige König hat sie Jeeva als Dank für seine herausragenden Dienste geschenkt. Siddhi und Phera sind von nun an unzertrennlich und die beiden verbindet eine ganz besondere Liebe. Julia und Horst Drosten haben einen sehr schönen, flüssig und bildhaft zu lesenden Schreibstil, der einem die Geschichte sehr Nahe bringt. So ging mir das Massaker von Charles Odell, dem Teufel in Person, richtig an die Nieren. Dafür konnte ich mich aber auch so richtig an Siddhi erfreuen und kann es direkt spüren, wie sie mir ins Ohr pustet und mich am Hals kitzelt. Ich mochte Elefanten schon immer, doch nach dieser Geschichte liebe ich sie noch viel mehr. Auch alle anderen Protagonisten sind sehr lebendig dargestellt, sodaß man wirklich mit allen Emotionen an der Geschichte beteiligt ist. Man merkt richtig, wieviel Herzblut in der Geschichte steckt, alles ist genauestens recherchiert und daran können wir sogar teilhaben. Jedes Kapitel beginnt mit sehr interessanten Details und wird auch gleich mit einem Link versehen, damit man selber alles nachlesen kann. So konnte ich in diesem Buch auch wieder sehr viel lernen. Zum Schluß möchte ich noch das wunderschöne Cover erwähnen, welches das Buch für mich perfekt macht. Ich kenne alle Bücher der Autoren, doch dies ist meine Lieblingsgeschichte und gehört zu meinen Jahreshighlights 2016. Für dieses rundum gelungen Werk, das stimmig ist vom Anfang bis zum Schluß vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Leider gehen nicht mehr, sonst wären es 10 Sterne.

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    • 3
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