Julia Drosten Die Honigprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Honigprinzessin“ von Julia Drosten

Die Honigprinzessin Eine Lovestory für Leseratten Als Alina beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammenstößt, ahnt sie nicht, dass der Unfall ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Plötzlich muss die erfolgreiche Marketingmanagerin zehn stechlustige Bienenvölker versorgen. Obendrein glaubt Sven, der gut aussehende Sohn des Unfallopfers, dass sie seinen Vater ködern will. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt ...

Eine Prinzessin mit Herz

— Günter-ChristianMöller
Günter-ChristianMöller

Wirklich nicht gut geschrieben, das miese Cover hätte mir Warnung sein sollen.

— BookinatorV
BookinatorV

Hochaktuelles Thema: Bienensterben durch Agrargifte

— JanaBabsi
JanaBabsi

Sehr authentisch, herzlich und vor allem spannend geschrieben. Eine absolute Leseempfehlung!

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

Gewohnt gut geschrieben, trotz neuem Genre... ;)

— Traenenherz
Traenenherz

DAS schadstofffreie Mittel für ein bewusstes Miteinander in der Natur!

— YvonneLaros
YvonneLaros

Ein gelungener Roman um Liebe, Bienen, Honig und mehr.

— beate_bedesign
beate_bedesign

Eine zuckersüße LIebesgeschichte! Absolut zu empfehlen!

— Thala
Thala

Eine unterhaltsame Romanze vor dem Hintergrund eines Bienenkrimis!

— sommerlese
sommerlese

Wunderschönes Cover! Schön, dass man seine Kinder in das Buch miteinbindet.Spannend, frech & ernstes Thema auf der Welt,unsere lieben Bienen

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

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  • Interessantes Thema mit uninteressanter Liebesgeschichte

    Die Honigprinzessin
    Fleur91

    Fleur91

    09. April 2017 um 13:50

    Nachdem mir "Die Löwin von Mogador" von Julia und Horst Drosten so gefallen hat, hab ich mich nun an den Gegenwartsroman der beiden gewagt. Es geht um Alina, die mit einem Mann zusammenstößt. Danach verändert sich alles in ihrem Leben. Dieser Mann ist Hobbyimker und da er sich eine Weile nicht mehr selbst um seine Bienen kümmern kann, bietet sich Alina dafür an. Ich finde es großartig, dass die Drostens sich in diesem Buch dem Thema Bienen und Bienensterben gewidmet haben. Ein wirklich interessantes und auch sehr wichtiges Thema. Warum das wichtig ist, erfährt man in diesem Buch, so wie viele andere interessante Informationen über die fleissigen Tierchen. Der Teil des Buches hat mir wirklich gut gefallen und auch der Kampf gegen den Pflanzenschutzmittel-Riesen Walbaum AG. Das Buch bekommt allerdings nur drei Sterne und das liegt an der Protagonistin Alina und der Liebesgeschichte. Alina benimmt sich in Liebesdingen wie ein Teenager, absolut kindisch. Das hat mich extrem genervt. Die Liebesgeschichte war allgemein weder originell noch notwendig. Ich habe zum Schluss auch ein paar Seiten übersprungen, in denen es nur um die Liebesgeschichte ging. Allgemein war sie leider kein Charakter, mit dem ich etwas anfangen konnte. die Umgangssprache, die teilweise verwendet wird, hat mir auch nicht gefallen. Über das ein oder andere Wort, bzw. die ein oder andere Formulierung bin ich dann doch gestolpert bzw. dran hängengeblieben. Auf mich wirkte das einfach deplaziert in einem Roman mit Protagonisten, die bereits Ende 20 sind. Ansonsten war der Schreibstil gewohnt gut und man fliegt nur durch die Seiten. Das Thema rund um die Bienen fand ich allerdings wie gesagt sehr gut und sehr interessant und daher gibt es von mir 3 Sterne für dieses Werk.

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  • Ein intelligentes Kinderbuch in Versform. Von Bienchen und Blümchen und der Schönheit der Natur.

    Bienen
    Floh

    Floh

    Ein wirklich gelungenes und bezauberndes (Vor-) Lesebilderbuch hat es sich in unserem Hause gemütlich gemacht. In "Bienen: Kleine Wunder der Natur" von der Kinderbuchautorin und Illustratorin Britta Teckentrup dürfen wir in harmonischer und wohlklingender Versform von Blüte zu Blüte fliegen und die Welt der Bienen in sagenhaft bunten Bildern und einem Blütenmeer miterleben. Der atemberaubenden Natur und den fleißigen Bienen in verschiedensten Reimen, Gedichten und Versen beiwohnen und die Welt der Bienchen und Blümchen literarisch kennenlernen. In wunderbarer Vers- und Reimform dürfen wir eine lustige und vermittelnde Geschichte über die Honigsammler, Bestäuber und Helfer der Natur miterleben, deren Lebensraum erkunden, deren Kommunikation und Hierarchien. Bienen, ein fleißiges Völkchen. Eine ideenreiche und bezaubernde Umsetzung mit klangvollen Versen. Gemeinsam in einem gemütlichen Lesemoment kann man sich diese Geschichte vornehmen und die wohl klingenden Reime passend zu den stimmigen Illustrationen vortragen und das Buch erleben und bestaunen. Ein Buch zum Miterleben, Entdecken und Erkennen. Erschienen im ars Edition Verlag (http://www.arsedition.de/)Zum Inhalt:"Der ganze Bienenschwarm bricht auf, ein kleines Wunder nimmt seinen Lauf. Schau durch die Gucklöcher im Buch, folge den Bienen auf ihrer Reise von Blume zu Blume und entdecke eines der wichtigsten Naturwunder. Poetische Reime beschreiben, wie Leben und Blumen entstehen."Schreibstil:Die überzeugte Kinderbuchautorin und talentierte Illustratorin Britta Teckentrup hat unsere Kinderstube bereits mit einigen schönen Büchern und Bilderbüchern bereichert. Britta Teckentrup hat mit der Übersetzerin aus dem Englischen von Maria Höck in harmonischer und originalbelassener Zusammenarbeit einen rundum gelungenen Stil geschaffen, um ein Kinderbuch munter und lebhaft in Versform mit stimmigen und facettenreichen Reimen, abgestimmt auf die liebevollen Illustrationen, an die Vorleser und begeisterten Zuhörer zu bringen. Mir hat es richtig große Freude bereitet, diese wunderbaren und wohlklingenden Texte vorzutragen und voller Überzeugung zum Leben zu erwecken. Hier möchte ich mein großes Lob aussprechen. Leider findet man so toll und homogen geformte Reime und Gedichte nur noch selten. Dass diese sogar übersetzt wurden, merkt man ihnen in keiner Silbe an. Ebenso viel Freude und Euphorie konnten wir neben der wunderbaren Geschichte mit den süßen Bildern und gestalterischen Ideen erleben. Lustige wabenförmige Gucklöcher bietet ein ereignisreiches Entdecken für die jungen Naturbewunderer und Buchliebhaber. Man kann Schauen, die Finger hindurchstecken, Gucken und das Buch zum Leben erwecken. Eine Dreidimensionalität stellt sich ein. Von Blüte zu Blüte… Doch irgendwann schafft es die einzelne Biene gar nicht mehr allein, alle bunten und duftenden Blumen und Blüten auf der fruchtbaren Blumenwiese zu besuchen. Durch Wald und Flur, durch Sträucher und Büsche, neben Bäumen und Gewächsen, zur Stippvisite bei vielen Tieren und Waldbewohnern. Von der lieben Sonne wachgeküsst und aus dem Winterschlaf geholt. Die Natur in seinen schillerndsten Farben und Farbprachten. Was braucht es mehr für ein perfektes Kinderbuch, was Vorlesern und Zuhörern gleichermaßen Vergnügen bringt. Der Schreibstil verdient von mir 5 Sterne +. Die Autorin Britta Teckentrup hat einen ganz besonderen Schachzug in der Umsetzung ihrer Kinderbuchidee getan, denn sie widmet sich den wichtigen Insekten der Natur, den Lebensräumen und deren Fortbestand. Je mit einem Gedicht, Vers oder Reim passend zur jeweiligen Seite und den gezeigten Bildern und Inspirationen. In der Übersetzung ist wirklich nichts von dem beherzten Charme und des Wohlklangs verloren gegangen, was ich sehr bewundere. Das Treiben der Bienenvölker auf 32 traumhaften Doppelseiten, die wie ein Farbkasten schillern und leuchten, zum Erleben und Bestaunen erweckt. Die kleinen Zuhörer an etwa 4 Jahren werden gleich animiert mit auf die spannende Erlebnisse und Stimmungen einzugehen, und das Abenteuer zu erleben und zu erkunden. Ein animierender Streifzug durch die Welt der Bienen, der Blüten, der Natur und der Bestäubung. Durch die zuvor schon hoch gelobte Reimform und blockwiese Absetzung der einzelnen Texte und Verse und der schönen großen Schrift lässt sich dieses Buch sehr flüssig und angenehm vorlesen, gar vortragen, schon fast singen. Ja, das Buch liest sich wie ein Lied. Die Autorin verzaubert ihre jungen Leser und auch Vorleser mit ihrer wunderbaren und stimmigen Welt um die einzelnen Blüten und Bienen in ihrer Symbiose. Buch / Cover:Das Buch befindet sich in einem handlichen, großformatigen und leichten Zustand. Das facettenreich gestaltete Hardcover sorgt für Stabilität und Haltbarkeit. Die Haptik ist etwas ganz besonderes, denn das Buch fühlt sich fast wie mit Leinen bespannt an. Das Vorlesen in gemütlicher Haltung und Atmosphäre ist kein Problem. Die angenehme Haptik des Buchcovers wirkt richtig einladend und hochwertig. Das Cover ist ein wunderbarer Blickfang ist zeigt einige der bunten Erlebnisse, die auf uns Leser, Bestauner, Zuhörer und Erstleser warten. Insekten und Tiere, Inspirationen und Ereignisse, welche wir im Buch begleiten und erleben dürfen. Das Schriftbild ist sehr locker, die Schrift sehr schön groß und die Reime lassen sich wunderbar flüssig vortragen. Die Illustrationen spiegeln Situationen aus dem Buch wider. Sehr abgestimmt und schön.Meinung:Dieses Kinderbuch ist mit Bedacht, Herzblut, Engagement mit einer Vielzahl von Wissen rund um die Bienenvölker und Bienen-Blumenwelt erschaffen. Ich habe das Buch mit meiner knapp 3 ½ jährigen Tochter und meinem kleinen 20 Monate alten Sohn gelesen, bzw. vorgelesen. Die beiden Kleinen durften der Geschichte, bzw. meiner Stimme lauschen und hingen beim Vortragen der bezaubernden Reime regelrecht an meinen Lippen und studierten jede Mimik und Gestik bei mir. Allein dafür lohnt sich der Kauf dieses Buches. Einfach nur zufriedenstellend und schön. Als Vorleserin bin ich wunderbar in die Rollen geschlüpft und versunken und habe große Freude an den Reimen, die mir wirklich sehr rund und harmonisch erscheinen. Das Lesen ertönt wie ein wunderschönes Lied, was Lust und Vorfreude auf den Frühling, den Garten, den bunten Blumenwiesen und Sonne macht. Schöpferin, Ideengeberin und Autorin Britta Teckentrupp mit der Übersetzerin aus dem Englischen Maria Höck und den liebvollen und brillanten Illustrationen und Farbgebungen haben eine tolle Idee zu einem Kinderbuch mit wirklich außergewöhnlich herzlichen Szenen, Emotionen, Eindrücken und Wissensgehalt zum Leben und Umsetzen erweckt. Die Farbgestaltung ist mir gleich aufgefallen, sie wirkt satt, fröhlich, sonnig und die Illustrationen bekommen so eine ganz besonders feine Note. Gucklöcher bieten eine gute Unterhaltung und laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Naturverbundenheit, Wissen und die Liebe zu Klängen und Insekten gepaart mit sagenhaften Reimen und Versen. Auch für Erwachsene ein toller (Vor-) Lesespaß. Ja, wir sind rundum zufrieden mit dem honigsüßen Buch. Die Illustratorin und Schöpferin des Kinderbuches:"Britta Teckentrup ist eine Illustratorin, Autorin und freie Künstlerin. Sie ist 1969 in Hamburg geboren und in Wuppertal aufgewachsen. 1988 zog sie nach London, wo sie Kunst und Illustration am Saint Martins College und dem Royal College of Art studierte. Nach siebzehn Jahren in England, lebt sie heute mit ihrem schottischen Mann, Sohn Vincent und Katze Oskar in Berlin. Sie hat über 50 Bilderbücher veröffentlicht, die in mehr als 20 Ländern erschienen und mehrfach ausgezeichnet worden sind."Die Illustrationen:Wunder wunderschön. Sehr liebevoll, niedlich und bezaubernd. Ein wahrer Genuss, dieses Buch zu lesen und anzuschauen. Wir sind ganz entzückt von der Detailtreue der Bienen und vielen kleinen Krabbler und Insekten, sowie der größeren Tiere aus Eule, Fuchs, Igel und Co. Mit Wimmelbuchcharakter und viel Phantasie. Wer hat denn schon den blauen Marienkäfer zwischen den vielen Blüten und Stängeln entdeckt? Wo versteckt sich der Fuchs? Und wo springt das Eichhörnchen daher? Wo ist denn nun die Gänsefamilie samt Küken? Wie entfaltet sich der Klatschmohn? Welche Blüten haben besonders viel Nektar? Erlebt es und entdeckt es! Das Buch lädt geradewegs dazu ein!!!! Bilder mit Herz und Persönlichkeit.Fazit:Ein honigsüßes Leseelebnis, was ich unbedingt empfehlen möchte, es ist mit Bedacht und Herz erschaffen und vermittelt einen Eindruck der wunderbar bezaubernden Natur und ihrer Schönheit und Wichtigkeit. Die Bienen und Blumen, so wichtig für uns wie die Luft zum Atmen. 5 Bienenwaben für diese wunderbare Umsetzung und Botschaft!

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    • 7
  • Die Honigprinzessin von Julia Drosten [Rezension]

    Die Honigprinzessin
    himmelspirat

    himmelspirat

    07. January 2016 um 15:41

    Alina, eine erfolgreiche Marketingmanagerin, stößt beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammen. Dieser ist, im Gegensatz zu Alina, schwer verletzten und muss einige Zeit im Krankenhaus verbringen. Aus dem  schlechten Gewissen heraus, für den Unfall verantwortlich zu sein, kümmert sich Alina um die Bienenvölker ihres Unfallopfers, der wie sein Doppelgänger ebenfalls George heißt. Doch womit Alina sich bei der Versorgung der Bienen eingelassen hat, wird ihr erst nach und nach klar. Als dann noch Sven, der Sohn von George auftaucht und glaubt, dass Alina sich an seinen Vater heranmachen will, ist das Chaos nahezu perfekt. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt Das Buch, das laut Cover nur eine Autorin hat, ist eigentlich das Werk des Autorenduos Horst und Julia Dorsten. Es ist beiden gelungen eine charmante, lockere Romanze zu erzählen. Dennoch verbirgt sich hinter der locker-leichten Geschichte tiefgründiges und wissenswertes, ohne der Geschichte die Leichtigkeit zu nehmen. Alina, die sich erstmalig in ihrem Leben um Bienenvölker kümmern muss, lernt nach und nach alles notwendige, was zur Bienenzucht gehört. Parallel habe ich dies mit Alina gelernt. Sehr spannend! Nach der Lektüre, wußte ich einiges mehr über Bienen, ihr Leben, ihre Aufzucht und ihre Haltung. Dabei hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Wissen aufgedrängt wurde. Die grundlegende Thematik einer sich entwickelnden Liebesbeziehung selbst, ist sicher nichts Neues. Die Verknüpfung aus Bienenhaltung und Romanze macht aber den Reiz des Romanes aus. Es hat mir viel Vergnügen bereitet das Buch zu lesen, denn das Gesamtpaket: Romanze / Natur / Authensität / Charme, machen das Buch zu etwas besonderem. Erschienen ist das Buch im Eigenverlag des Autorenduos und gehört aus meiner Sicht zu den Highlights der Selfpublisher. Bedauerlich ist daher, dass das Cover so wenig ansprechend ist und nicht dazu verleitet zu dem Buch zu greifen. Dabei hätte das Buch eine große Leserschaft verdient. Mein Fazit: Trotz des weniger ansprechenden Covers lohnt sich die Lektüre, denn es erwarten sympathische Charaktere und ein paar entspannte Stunden Lesefreude mit einer gewissen Art von  Wohlfühlatmosphäre. Also: unbedingt lesen! (www.leserattenhoehle.blogspot.de)

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  • Eine Prinzessin mit Herz

    Die Honigprinzessin
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    Alina rast mit Volldampf auf ihren Inline-Skates durch einen Berliner Park und verursacht einen Unfall, bei dem sie nur leicht verletzt wird. Der Imker Georg Westphal dagegen erleidet einen komplizierten Beinbruch. Sie kümmert sich zunächst widerwillig um dessen Bienenvölker, wovon Marc, ihr Chef und Freund, wenig begeistert ist. Denn sie nimmt sogar Urlaub, um mit dieser Aufgabe fertig zu werden. Sie beginnt, die Natur und Bienen zu lieben. Doch als sie wieder anfängt zu arbeiten und eine Werbebroschüre für einen Pflanzengiftkonzern schreiben soll, gerät sie in einen Gewissenkonflikt. Und als dann auch noch der attraktive Sohn von Georg namens Sven auftaucht, spielen ihre Gefühle verrückt. Ein Buch voller Leben. Gefühle zwischen Liebe, Schmerz und Eifersucht. Alina zwischen Mark und Sven. Dann ist da die Naturgewalt namens Bienen, deren Leid genauso eindrucksvoll beschrieben wird, wie die kunstvolle Art ihres Lebens. Ein Pflanzenschutzgift, das ein neues Wundermittel in Sachen Nahrungsmittelschutz sein soll und dessen Zweck eigentlich eine Geldmaschine zum Anhäufen von Reichtum ist. Und dann sind da ja auch noch die Zusammenkünfte Alinas mit Dani, ihrer besten Freundin, bei denen natürlich auch die Hündin Lilo und der kleine zweijährige Ben dabei sind. Zusammen treiben sei so allerlei Schabernack. Ich weiß jetzt, dass man auf einfache Weise feststellen kann, ob ein kleines Kind wie Ben eine Begabung als Ingenieur oder Architekt in sich trägt. Man braucht ihm nur einen Kleiderbügel in die Hand drücken. Wenn er dann versucht, ein Sofa zu zersägen, dann ist das ein starkes Indiz für eine spätere Laufbahn in einem dieser Berufe.  

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    • 2
  • Eine schöner Roman, der neben der Liebe auch Bienen eine Hauptrolle gibt.

    Die Honigprinzessin
    Swiftie922

    Swiftie922

    25. May 2015 um 15:05

    Inhalt : Liebe und Honig in Berlin Als Alina beim Inline-Skaten mit einem Doppelgänger von George Clooney zusammenstößt, ahnt sie nicht, dass der Unfall ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Plötzlich muss die erfolgreiche Marketingmanagerin zehn stechlustige Bienenvölker versorgen. Obendrein glaubt Sven, der gut aussehende Sohn des Unfallopfers, dass sie seinen Vater ködern will. Doch dann verliebt Sven sich in Alina und setzt alles daran, sie mit seinen Kochkünsten zu verführen. Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang beginnt, denn Alina weiß, dass es in Svens Leben noch eine geheimnisvolle Unbekannte gibt … Meine Meinung : In die Honigprinzessin geht es um die Marketingmanagerin Alina, die bei einem Unfall auf Inline-Skatern ausgerechnet jemanden trifft, der mit seinem Bienenvolk unterwegs war. Sie will helfen und nimmt das Bienenvolk mit zu sich. Ihr Freund, Chef sind nicht gerade sehr angetan, weil sie direkt krank und Urlaub macht. Sie will aber ihrem Unfallopfer Georg helfen bis sein Sohn Sven nach Hause kommt. Als er dann da ist glaubt er zuerst, das sie will seine Vater ködern, doch dann verliebt er sich in sie... Und dann ist da eine unbenannte Frau die in seinem Leben eine Rolle spielt... Alina will nach ihrem Unfall ihrem Unfallopfer helfen und macht Urlaub um Georg zu helfen, bis sein Sohn wieder kommt. Aber als er dann da ist fangen die Schwierigkeiten erst an. Sven war als Koch auf See und nimmt sich unbezahlten Urlaub um seinem Vater mit den Bienen helfen zu können. Als aber er und Alina aufeinander treffen kommen eine Menge Missverständnisse und Verwirrungen. Der Schreibstil hat mich gleich in das Buch gezogen und Alina ist eine interessante Figur, die ich gerne begleitet habe. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und auch von ihrem Freund bekommt man gewisse Gedanken mit. Die Spannung hat mich nach jedem Kapitel mehr in das Buch gezogen, denn Alina merkt immer mehr dass die Bienen wichtig sind will sich mehr für das Thema und um die Tiere kümmern. Als sie dann wieder bei Georg ist und sie durch Zufall erfährt das ein Werbe Klient, in Wahrheit schädliche Gifte herstellt die Bienen schaden, will sie unbedingt helfen. Dabei kommt sie auch Sven näher, doch haben die beiden eine Chance? Und kann sie verhindern das noch mehr Bienen sterben ??! Das Cover mit der Frau und der Biene hat mich sofort an Alina erinnert, denn auch sie wird nach und nach Freunde von den Bienen und lernt mit ihnen umzugehen. Die Farben Gelb und der schöne Schriftzug vom Cover haben einfach dazu eingeladen es lesen zu wollen. Das Ende hat mich noch mehr in dieser schönen Geschichten festhalten lassen, denn ich habe bis zum Schluss mitgefiebert ob es ihnen gelingt mit dieser Schädlings Firma den Kampf gegen ihr Mittel zu gewinnen und ob Alina und Sven ihr Happy End bekommen. Fazit: Mit die Honigprinzessin ist Julia Drosten ein wunderschöner Roman aus der Hauptstadt Berlin gelungen, der den Leser einfach nach ein paar Seiten mitnimmt und erst am Schluss wieder auftauchen lässt. 

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  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 755
  • Bienen und die Liebe

    Die Honigprinzessin
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Die Marketingmanagerin Alina kommt bei einem Unfall auf Inline-Skatern recht glimpflich davon, was man von ihrem Rad fahrenden Unfallopfer leider nicht behaupten kann. Dieser muss ins Krankenhaus und operiert werden. Er war gerade mit ein paar seiner Bienenvölker unterwegs, um sie in einem Park zu platzieren. Sie fühlt sich schuldig und nimmt die Bienenvölker erst mal mit nach Hause und parkt sie einstweilen auf ihrem Balkon. Sehr zum Leidwesen ihres Freundes Marc, dem die Wohnung gehört. Marc ist gleichzeitig auch ihr Chef und ist nicht amüsiert darüber, dass sie nun krank ist und anschließend Urlaub macht, wo es doch in der Firma gerade so viel zu tun gibt. Alina will die Bienen von ihrem Unfallopfer Georg Westphal so lange versorgen, bis sein Sohn Sven wieder nach Hause kommt. Als dieser dann endlich erscheint, fangen die Probleme eigentlich erst an ... Eine wunderschöne Geschichte, wie es viele gibt. Diese hat jedoch noch etwas, was sie von anderen unterscheidet. Sie vermittelt Wissen. Dieses Wissen dreht sich um Bienen, ihr Leben, ihre Aufzucht, ihre Haltung. Das Autorenduo hat sehr gründlich recherchiert und um das Thema Bienen eine Liebesgeschichte geschrieben. Da ich einen Großvater hatte, der Imker war, kam mir vieles rund um das Thema Bienen bekannt vor, anderes war mir neu, einiges machte mir Angst. Alina und Sven sind zwei sympathische Protagonisten, die man einfach ins Herz schließen muss.  Alina ist sich ihrer Schuld nach dem Unfall bewusst und nimmt sich Urlaub, um Georg mit seinen Bienen helfen zu können, solange, bis sein Sohn auftaucht. Völlig selbstlos bezwingt sie ihre Angst vor den Tieren und "freundet" sich mit ihnen an. Selbst ihren Job riskiert sie, nachdem sie erfahren hat, wie gefährlich diese leben und dass ihnen übel mitgespielt wird. Sven, der lange Zeit als Koch auf See war, nimmt sich ebenfalls Urlaub, unbezahlt auf unbestimmte Zeit, um seinen Vater zu unterstützen, der, als er aus dem Krankenhaus kommt, noch lange an Krücken gehen muss und sich und die Bienen schwer allein versorgen kann. Als sich Alina und Sven das erste Mal treffen, steht ein Missverständnis zwischen ihnen. Auch als sie sich später besser kennenlernen, gibt es Dinge, die nicht angesprochen werden und so entstehen weitere Missverständnisse. Eines davon heißt Ruth. Dass die Geschichte auch noch in Berlin spielt, hat für mich als Berlinerin seinen besonderen Reiz. Sehr schön wiedergegeben die Berliner Muttersprache von Schmittke, einer Person, die immer und überall auftaucht und seinen Berliner Charme verbreitet.   Eine wunderbare Liebesgeschichte, in der ernste Themen eingeflochten wurden. Das Leben der Bienen ist eng verknüpft mit dem Leben der Menschen und das wurde hier sehr gut vermittelt. Für mich war es das erste Buch des Autorenduos, aber ich denke, nicht das letzte. Der Schreibstil und die durchdachte und sehr gut recherchierte Story haben mich überzeugt und ich empfehle das Buch sehr gern weiter, 

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    • 3
  • ein wunderschönes Buch - lesenswert!

    Die Honigprinzessin
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    16. October 2014 um 18:54

    Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch, das mir in der Hauptsache viele Informationen über die fleißigen Bienen beschert hat. Als Honigliebhaberin fallen mir immer wieder Bienenhäuser auf, wenn ich zum Beispiel auf Fehmarn bin, wo ich immer den besonders leckeren Rapshonig kaufe. Auch auf Kreta, wo ich gerade war und es den leckeren Thymianhonig gibt, sind mir die Bienenkästen aufgefallen. Jetzt weiß ich aber auch, weshalb sie bunt sind. Ich fand es ungemein interessant, denn in dem Buch konnte ich ein ganzes Jahr das Leben der Bienen verfolgen und habe auch vieles über die Gefahren gelesen. Einiges habe ich schon mal gelesen und es hat mich sehr gefreut, dass Georg sich für seine Bienen eingesetzt hat. Das Autorenehepaar Julia und Horst Drosten hat in diesem Buch ein sehr ernstes Thema aufgegriffen und damit es nicht zu "langweilig" wird mit einer Romanze verbunden. Diese Geschichte spielt sich genauso in vielen Büchern ab. Anscheinend lieben Autoren Protagonisten, die einfach nicht miteinander reden, wenn Probleme auftreten oder sie sich ihren Teil nur denken und nicht nachfrage, wie es tatsächlich verhält. Ich stecke ja sehr oft mitten drin in den Geschichten und manchmal schimpfe ich laut und möchte einige Beteiligte mal kräftig schütteln. Obwohl ich Alina ganz gut leiden konnte, war ich nicht immer mit ihren Entscheidungen einverstanden und sie machte es mir wirklich sehr schwer. Ganz böse habe ich geschimpft, als ein Geheimnis gelüftet werden sollte und immer wieder das Telefon dazwischen kam. Man sieht, ich tauche dort ein und bin so richtig dabei. Ob einer verwundert geguckt hätte, wenn er meine Aussage: Menno, nun sag es doch endlich gehört hätte? Freundlich habe ich es bestimmt nicht gesagt. Lach, aber ich werde hier ganz bestimmt nicht verraten, worum es da ging. Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen und da mich das Thema so sehr interessierte und ich außerdem wissen wollte, wie sich die Romanze denn nun entwickelt, habe ich das Buch sehr zügig durchgelesen. Die Beteiligten fand ich nämlich alle sehr interessant beschrieben und dabei merkte ich, dass heute wohl ganz andere Redewendungen benutzt werden, als zu meiner Zeit. Nicht jeder der Beteiligten hat meine volle Sympathie erhalten, aber das muss es ja auch nicht. Alina hat in meinen Augen die größte und angenehmste Wandlung durchgemacht. Ich fand aber auch alle Personen mit den zugeordneten Charakteren sehr realistisch. Ich möchte vorsichtshalber an dieser Stelle noch einmal erwähnen, damit keiner auf die Idee kommt, ne, das Buch interessiert mich wohl nicht, weil ich hier geschrieben habe, dass ich in der Hauptsache über Bienen informiert wurde, dass dieses Buch eine wunderbare Kombination ist. Die Bienen spielen schließlich eine wichtige Rolle in der Geschichte und wo kann man neben einer netten Romanze auch noch so viel wirklich interessantes und wissenswertes lesen. Ich finde es sehr gut gelungen! Fazit: Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, zum einen gibt es viel wissenswertes über Bienen und die Beteiligten haben mich auch öfter zum Schmunzeln gebracht, wenn ich nicht gerade schimpfen musste.

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  • Die Honigbiene sichert unsere Nahrungsgrundlage

    Die Honigprinzessin
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    Die 27jährige Alina ist auf ihren Inlinern unterwegs und vollkommen in Gedanken versunken als sie den Weg eines Radfahrers kreuzt. Leider kann Georg Westphal nicht mehr ausweichen und stürzt. Auf seinem Fahrradanhänger befinden sich Kisten mit Bienenvölkern, die Georg Westphal – der ein Zwillingsbruder von George Clooney sein könnte – an einem anderen Standort deponieren wollte. Durch seinen Sturz erleidet er eine so schwere Verletzung, daß er längere Zeit im Krankenhaus bleiben muss. Da sein Sohn Sven sich auf Hoher See befindet, bittet Georg seine Unfallverursacherin Alina sich um die Bienen zu kümmern. Widerwillig erklärt Alina sich dazu bereit doch nachdem sie Bekanntschaft mit den Bienen gemacht hat, verändert sich ihr ganzes Leben. Meine Meinung: Das Buch „Die Honigprinzessin“ von Julia und Horst Drosten erzählt zum einen eine Geschichte, nämlich die Geschichte von Alina, ihrem Freund Marc, ihrem Unfallopfer Georg und seinem Sohn Sven und wie sich ihr Leben miteinander verknüpft und zum anderen dreht sich das Buch um ein hochaktuelles Thema: Das Bienensterben. Alina ist 27 Jahre alt und arbeitet in der Werbeagentur ihres Freundes Marc. So ganz glücklich scheint sie in ihrer Beziehung nicht mehr zu sein, denn genau darüber macht sie sich Gedanken als sie mit Georg Westphal zusammenstößt. Andererseits kann sie durch ihren Job und die Selbständigkeit ihres Freundes ihrer Shoppingleidenschaft nachgehen ohne sich Gedanken über Preise machen zu müssen. Durch ihre Bereitschaft sich um Georgs Bienen zu kümmern macht Alina eine Wandlung durch und das hat Auswirkungen auf ihr Privatleben. Marc, Alinas Freund, denkt überwiegend an seine Karriere und sieht seine Freundin oftmals nur in der Rolle seiner Angestellten. Seine hochgestochene Business-Sprache wirkt oft Fehl am Platz und lächerlich, aber wenn er nicht so wäre, würde sich Alinas Leben auch nicht so drastisch ändern. Mit Bienen kann er so gar nix anfangen, leider. Georg Westphal ist ein sehr bodenständiger Mensch dem die Natur und die Umwelt nicht egal sind. Durch das Hobby der Imkerei liegt ihm insbesondere das Bienensterben bzw. der Auslöser dafür am Herzen. Er kämpft gegen den Hersteller eines Pestizides, genauer gesagt eines Agrargiftes der Gattung Neonicotinoide. Sven Westphal ist eigentlich Koch auf einem Schiff und kommt nur vorübergehend an Land um seinen Vater zu unterstützen der nach seiner komplizierten Operation nur mit Hilfe eines Stocks gehen kann. Neben Georg ist hauptsächlich Sven für die größte Veränderung in Alinas Leben verantwortlich. Jedes der 12. Kapitel in diesem Buch ist mit einer einleitenden Information über das Leben in einem Bienenstock versehen. So bekommt man einen Einblick was genau und zu welcher Jahreszeit passiert. Schon Albert Einstein sagte: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“ Gerade während wir in gemeinsamer Runde das Buch lesen fallen mir täglich Artikel auf die sich mit genau diesem Thema befassen. Beispielsweise eine Meldung von Greenpeace Schweiz am 26.06.2014 „Eine Studie der «Task Force on Systemic Pesticides» zeigt die vielfache Gefährdung von Ökosystemen und der Artenvielfalt durch schädliche Agrargifte wie die Neonicotinoide“ http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/pestizide-bedrohen-artenvielfalt/blog/49725/ Vielleicht werden die Bienen nur noch durch die Tatsache geschützt, daß ca. 85 % der landwirtschaftlichen Erträge im Obst- und Pflanzenbau von der Bestäubungsleistung der Honigbienen abhängt. Diese Bestäubungsleistung von Hand zu erbringen ist vermutlich nicht möglich – zum Glück für die Bienen. Ich mag es sehr wenn man in Büchern neben dem Unterhaltungswert auch noch etwas lernen kann/darf und von daher war das mal wieder ein Buch das mir sehr viel mitgibt auf meinen weiteren Weg. Herzlichen Dank Julia und Horst Drosten. 

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    • 3
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    24. July 2014 um 09:42
    Floh schreibt noch nie etwas von diesem Buch gehört.

    Aber durchaus lesenswert :-)

  • Honig, Bienen, Liebe und Verwicklungen

    Die Honigprinzessin
    Imlammenien

    Imlammenien

    02. July 2014 um 09:56

    Ein Zusammenstoß mit dem Imker Georg befördert diesen wortwörtlich ins Krankenhaus  - und die aufstrebende Marketingfrau Alina plötzlich in die Situation, sich um tausende von Bienen kümmern zu müssen. Zusätzlich kompliziert wird es, als Georgs attraktiver Sohn Sven auf der Bildfläche erscheint und Alina den Auftrag für die Image-Broschüre eines Unternehmens übernehmen soll, dessen Gifte zwar Nutzpflanzen schützen, aber eben auch Bienen töten… Nach diversen sehr gelungenen historischen Romanen wagt sich das Autorenduo Julia Drosten diesmal an einen zeitgenössischen Stoff und verbindet die Bedrohung der Honigbiene durch Umwelteinflüsse und Gifte mit einer turbulenten Liebesgeschichte. Das Ergebnis ist ebenso so lehrreich wie unterhaltsam. Die handelnden Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten. Insbesondere die Hauptfigur Alina, zwar schon 27 Jahre alt, aber dennoch oftmals kindisch und naiv, möchte man manchmal an den Schulterm packen und schütteln. Doch Alina hat auch genügend gute Seiten, so dass der Leser sie schnell ins Herz schließt und mit ihr zittert und bangt, egal ob es um ihre berufliche Zukunft oder um ihr – zugegeben – sehr turbulentes Liebesleben geht. Ein kleines Manko für mich ist die manchmal sehr moderne Umgangssprache in den Dialogen um Alina herum, die ich eher Teenagern als beruflich gestandenen Frauen Ende Zwanzig zuordnen würde. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. FAZIT: Ein unterhaltsamer, sehr kurzweiliger Wohlfühl-Roman, der  - ganz nebenbei - nicht mit Informationen über Honigbienen und Imkerei spart.

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  • Honig, Bienen, Liebe und Verwicklungen

    Die Honigprinzessin
    Imlammenien

    Imlammenien

    02. July 2014 um 09:56

    Ein Zusammenstoß mit dem Imker Georg befördert diesen wortwörtlich ins Krankenhaus  - und die aufstrebende Marketingfrau Alina plötzlich in die Situation, sich um tausende von Bienen kümmern zu müssen. Zusätzlich kompliziert wird es, als Georgs attraktiver Sohn Sven auf der Bildfläche erscheint und Alina den Auftrag für die Image-Broschüre eines Unternehmens übernehmen soll, dessen Gifte zwar Nutzpflanzen schützen, aber eben auch Bienen töten… Nach diversen sehr gelungenen historischen Romanen wagt sich das Autorenduo Julia Drosten diesmal an einen zeitgenössischen Stoff und verbindet die Bedrohung der Honigbiene durch Umwelteinflüsse und Gifte mit einer turbulenten Liebesgeschichte. Das Ergebnis ist ebenso so lehrreich wie unterhaltsam. Die handelnden Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten. Insbesondere die Hauptfigur Alina, zwar schon 27 Jahre alt, aber dennoch oftmals kindisch und naiv, möchte man manchmal an den Schulterm packen und schütteln. Doch Alina hat auch genügend gute Seiten, so dass der Leser sie schnell ins Herz schließt und mit ihr zittert und bangt, egal ob es um ihre berufliche Zukunft oder um ihr – zugegeben – sehr turbulentes Liebesleben geht. Ein kleines Manko für mich ist die manchmal sehr moderne Umgangssprache in den Dialogen um Alina herum, die ich eher Teenagern als beruflich gestandenen Frauen Ende Zwanzig zuordnen würde. Aber das ist sicherlich Geschmackssache. FAZIT: Ein unterhaltsamer, sehr kurzweiliger Wohlfühl-Roman, der  - ganz nebenbei - nicht mit Informationen über Honigbienen und Imkerei spart.

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  • Über Bienen und die Liebe

    Die Honigprinzessin
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    27. June 2014 um 11:58

    Durch einen Unfall, den die Berlinerin Alina verursacht, lernt sie Georg Westphal kennen, der gravierende Ähnlichkeit mit George Clooney besitzt. Da Georg infolge des Unfalls eine zeitlang im Krankenhaus bleiben muß und sich sein Sohn Sven noch auf hoher See befindet, erklärt sich Alina bereit, sich um die Bienenvölker von Georg zu kümmern. Schnell entdeckt sie ihr Herz für die kleinen fleissigen Bestäuber und erfährt durch Georg, wie wichtig Bienen für unser Öko-System sind. Leider kann Alinas Freund – und Arbeitgeber – Marc ihre Begeisterung für die Bienen überhaupt nicht nachvollziehen. Als Marcs Werbeagentur den Auftrag für eine Imagekampagne eines großen Herstellers für Pestizide übernimmt, gerät Alina in einen Gewissenskonflikt, da Georg genau gegen diese Pestizide ein Verbot in der EU bewirken will. Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt, die jeweils einen Monat beschreiben. Jedem Kapitel ist eine kleine Erklärung über das Leben der Bienen in dem jeweiligen Monat vorangestellt, so daß sich nach einem Jahr der Lebenszyklus der Honigbiene schließt. Diese Informationen über die Bienen habe ich mit großem Interesse gelesen, denn die kleinen Brummer haben eine riesige Bedeutung für unseren Planeten; nicht umsonst sagte schon Einstein: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Zusammen mit Alina bekommt der Leser durch Georg sehr viel Wissen vermittelt, was die Imkerei und die Pestizide anbetrifft, die das Leben der Bienen bedrohen. Aber nicht nur die Liebe zu den Bienen spielt eine Rolle, sondern natürlich auch die Liebe zweier Menschen, deren Anfang ziemlich holprig ist. Daß das mit der Liebe nicht so glatt läuft, liegt vorallem an der Figur der 27-jährigen Alina, die gerne Dinge falsch interpretiert und schnell handelt, ohne sich vorher großartig über die Konsequenzen klar zu werden. Dabei hat sie mir am Anfang richtig gut gefallen, wie sie sich nach dem Unfall um Georgs Bienen kümmert, obwohl sie bisher mit diesen Tieren überhaupt nichts am Hut hatte; aber sie ist sich bewußt, daß sie schuldig an dem Unfall ist und ihn nicht im Stich lassen kann. Je mehr sie sich mit den Bienen beschäftigt, umso faszinierter ist sie von deren Leistungen. Leider benimmt sich Alina in der Liebe stellenweise sehr kindisch und naiv, daß ich sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte, wenn sie mal wieder nicht in der Lage ist, ein klärendes Gespräch herbeizuführen, sondern sich lieber zickend und beleidigt zurückzieht. Ihre beste Freundin Daniela versucht immer wieder auf sie einzuwirken; Daniela empfand ich sowieso als eine tolle Freundin, auch scheint sie mir insgesamt bodenständiger als Alina zu sein. Das erste Zusammentreffen zwischen Georgs Sohn Sven und Alina ist alles andere als erfreulich, da sich Sven ziemlich daneben benimmt, kann sich dann aber doch noch berappeln. Insgesamt kam mir Sven reifer als Alina vor. Nur gut, daß Georg so geduldig mit den Beiden ist; er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der souverän den Kampf gegen die Firma Walbaum führt und dabei nicht böse über Alinas Unterstützung ist. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, die Mischung aus Bienenwissen und der Liebesgeschichte hat mir gut gefallen.

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  • Über Bienen und die Liebe

    Die Honigprinzessin
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    27. June 2014 um 11:58

    Durch einen Unfall, den die Berlinerin Alina verursacht, lernt sie Georg Westphal kennen, der gravierende Ähnlichkeit mit George Clooney besitzt. Da Georg infolge des Unfalls eine zeitlang im Krankenhaus bleiben muß und sich sein Sohn Sven noch auf hoher See befindet, erklärt sich Alina bereit, sich um die Bienenvölker von Georg zu kümmern. Schnell entdeckt sie ihr Herz für die kleinen fleissigen Bestäuber und erfährt durch Georg, wie wichtig Bienen für unser Öko-System sind. Leider kann Alinas Freund – und Arbeitgeber – Marc ihre Begeisterung für die Bienen überhaupt nicht nachvollziehen. Als Marcs Werbeagentur den Auftrag für eine Imagekampagne eines großen Herstellers für Pestizide übernimmt, gerät Alina in einen Gewissenskonflikt, da Georg genau gegen diese Pestizide ein Verbot in der EU bewirken will. Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt, die jeweils einen Monat beschreiben. Jedem Kapitel ist eine kleine Erklärung über das Leben der Bienen in dem jeweiligen Monat vorangestellt, so daß sich nach einem Jahr der Lebenszyklus der Honigbiene schließt. Diese Informationen über die Bienen habe ich mit großem Interesse gelesen, denn die kleinen Brummer haben eine riesige Bedeutung für unseren Planeten; nicht umsonst sagte schon Einstein: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Zusammen mit Alina bekommt der Leser durch Georg sehr viel Wissen vermittelt, was die Imkerei und die Pestizide anbetrifft, die das Leben der Bienen bedrohen. Aber nicht nur die Liebe zu den Bienen spielt eine Rolle, sondern natürlich auch die Liebe zweier Menschen, deren Anfang ziemlich holprig ist. Daß das mit der Liebe nicht so glatt läuft, liegt vorallem an der Figur der 27-jährigen Alina, die gerne Dinge falsch interpretiert und schnell handelt, ohne sich vorher großartig über die Konsequenzen klar zu werden. Dabei hat sie mir am Anfang richtig gut gefallen, wie sie sich nach dem Unfall um Georgs Bienen kümmert, obwohl sie bisher mit diesen Tieren überhaupt nichts am Hut hatte; aber sie ist sich bewußt, daß sie schuldig an dem Unfall ist und ihn nicht im Stich lassen kann. Je mehr sie sich mit den Bienen beschäftigt, umso faszinierter ist sie von deren Leistungen. Leider benimmt sich Alina in der Liebe stellenweise sehr kindisch und naiv, daß ich sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte, wenn sie mal wieder nicht in der Lage ist, ein klärendes Gespräch herbeizuführen, sondern sich lieber zickend und beleidigt zurückzieht. Ihre beste Freundin Daniela versucht immer wieder auf sie einzuwirken; Daniela empfand ich sowieso als eine tolle Freundin, auch scheint sie mir insgesamt bodenständiger als Alina zu sein. Das erste Zusammentreffen zwischen Georgs Sohn Sven und Alina ist alles andere als erfreulich, da sich Sven ziemlich daneben benimmt, kann sich dann aber doch noch berappeln. Insgesamt kam mir Sven reifer als Alina vor. Nur gut, daß Georg so geduldig mit den Beiden ist; er ist der ruhende Pol in der Geschichte, der souverän den Kampf gegen die Firma Walbaum führt und dabei nicht böse über Alinas Unterstützung ist. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, die Mischung aus Bienenwissen und der Liebesgeschichte hat mir gut gefallen.

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  • Die Honigprinzessin

    Die Honigprinzessin
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    22. June 2014 um 15:02

    Inhalt: Alina ist auf ihren Inline-Skates unterwegs, übersieht einen Stein, gerät ins schlingern und kollidiert mit dem Radfahrer Georg Westphal, der zudem auch noch aussieht wie Georg Clooney. Während für Alina der Unfall nicht ganz so schlimm war, sie erleidet einige Rippenprellungen, sieht es für Georg nicht ganz so gut aus. Er muß operiert werden und längere Zeit im Krankenhaus bleiben. Da erklärt sich Alina bereit, sich um seine Bienenvölker zu kümmern. Meine Meinung: Nachdem ich von Julia und Horst Drosten ihre drei historischen Romane mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt, was mich bei einem anderen Genre erwartet. Ich muß sagen, meine Erwartungen wurden übertroffen, die beiden können schreiben was sie wollen, mir gefällt wirklich jedes ihrer Bücher. Auch hier gibt es wieder wunderbare Charaktere. Alina muß man sofort mögen, sie ist eine sehr nette, aufgeweckte junge Frau, die alles positiv sieht obwohl sie es mit ihrem Karrieresüchtigen Freund Marc nicht gerade einfach hat. Ihr Freundin Daniela paßt wunderbar zu ihr und die beiden gehen durch dick und dünn. Auch Georg und Sven sein Sohn, haben mir sehr gut gefallen. Georg hat einen sehr warmherzigen Charakter, ist sehr Lebenserfahren und hat ein super Verhältnis zu seinem Sohn. Sven ist als Schiffskoch ständig auf Reisen und hat zunächst nicht vor seßhaft zu werden. Doch als er Alina begegnet, ist es um ihn geschehen. Doch Alina ist ja in festen Händen. Man kann sich zwar vorstellen, wie die Geschichte endet, aber der Weg dort hin ist umso interessanter. Der Schreibstil ist flüssig und sehr schön zu lesen. Die Autoren entführten mich in die faszinierende Welt der Bienen. Ich habe unglaublich viel dazugelernt und dieses Wissen wird dem Leser ganz geschickt in einer wundervollen Geschichte vermittelt. Auch ernste Themen wie Umweltschutz und Bienensterben werden behandelt und regen zum Nachdenken an. Die Seiten flogen nur so dahin und ich bin ganz traurig, dass ich schon am Ende angelangt bin. Aber ich wurde von der ersten Zeile an bestens unterhalten und hätte ewig weiterlesen können. Daher vergebe ich 5/5 Sternen. Gerne würde ich sogar mehr vergeben. In Zukunft werde ich eine Biene mit ganz anderen Augen betrachten

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  • Eine Liebe die nicht nur den Honig schmelzen lässt!!! :D

    Die Honigprinzessin
    Solara300

    Solara300

    22. June 2014 um 13:47

    Beschreibung Alina hat einen Beruf der Sie voll und ganz einbindet was vielleicht nicht nur daran liegt das Ihr Freund auch der Chef ist. Eines Tages hat Sie einen Unfall mit einem Radfahrer. Sie kommt mit ein paar Rippenprellungen und Blessuren davon aber George Westphal, der Radfahrer muss operiert werden. Alina ist sich dessen bewusst wenn sie nicht so am träumen gewesen wäre, dann wäre der Unfall nie passiert und Sie beschliesst Herrn Westphal zu besuchen. Der ist alles andere als freundlich und merkt das er mit seiner übellellaunigen Art nicht bei Alina weiterkommt und so will Alina als wiedergutmachung Georges Bienen pflegen. Allerdings das die Bienen Ihr leben auf den Kopf stellen und das der Sohn von George Ihr nicht nur unter die Haut geht, merkt Alina schnell und sie muss sich entscheiden ob Sie wirklich so zufrieden ist..... Cover Das Cover strahlt so eine Frische aus, das man schon sehr gespannt ist wer oder warum das ganze ''Die Honigprinzessin genannt wird und ich kann nur sagen der Inhalt passt zu 100% zu der Geschichte und macht Lust auf mehr und natürlich auf Honig! :D Charaktere Alina ist eine junge Frau die sich mal nach einer Ausszeit aus dem stressigen Berufsleben sehnt. Und das leider schneller bekommt als Ihr lieb ist. Aber zum Glück hat Sie eine gute Freundin die Ihr mit Rat und sofortiger tat zur Seite steht. Denn Dani holt Sie aus dem Krankenhaus ab. Aber da wäre auch noch George Westphal der mitsamt seiner Kisten in den Unfall verwickelt wurde. Er wird nach dem zusammenstoß operiert und muss sich erst stückweise erholen. Sven sein Sohn stellt nicht nur Alinas gefühle auf den Kopf, sondern ist auch froh endlich wieder an Land zu sein und vor allem seinen Vater mit den Bienen zur hand gehen zu können. Aber auch Ihn lässt Alina alles andere als kalt. Marc ist ein Geschäftsmann durch und durch und mehr an seiner Arbeit als an Alina interessiert. Obwohl so kann man das auch nicht sagen den Alinas Arbeitskraft ist für Marc immer eine große Hilfe. Aber als Freund der er seit über 5 Jahren ist, kann er nicht punkten. Schreibstil Die Autorin Julia und Horst Drosten haben eine Geschichte geschrieben die mich in Ihren Bann gezogen hat und die auch ein Thema innewohnen hat, das mir sehr am Herzen liegt die Natur und Ihre Bewohner. Sie haben hier Themen angesprochen die nicht nur Alinas Gefühlswelt wunderbar wiederspiegeln sondern auch das Umweltthema. Das in unserem Umfeld giftige Pestizide verbreitet werden, die alles andere als harmlos sind und ich bin begeistert die Sicht der Bienen in diesem Buch so wunderbar erklärt zu bekommen und da ich ein Honigliebhaber bin hat mich dieses Buch mit seiner bildhaften und gefühlvollen Geschichte begeistert, fasziniert und ich freue mich schon auf mehr von dem Autorenduo. Meinung Gleich zu beginn der Geschichte wird der leser entführt in einen Unfall der Alina und Herrn Westphal zusammenführte. Aber nicht wie Ihr denkt. George Westphal ist über fünfzig und ein Imker mit Herz. Bei dem zusammenstoß hat er seine Kisten auf dem Rad und wollte Sie an neue Plätze bringen, aber Alina war gerade mit Ihren Inlinern und einer Geschwindigkeit unterwegs, so das sie George erst sah nachdem es schon zu spät war. Alina hatte sich ein paar Prellungen und Abschürfungen zugezogen die zwar schmerzhaft waren,aber wieder verheilten. Bei George sah das ganze anders aus und er musste operiert werden. Alina ist noch immer schockiert über den Unfall und probiert Ihren Freund Marc zu erreichen der Ihr weder richtig zuhört noch die nötige Zeit zu haben scheint und so bittet Alina Ihre beste Freundin Dani um Hilfe. Kaum hat Sie Georges Fahrrad und seine Bienen abgeholt, steht sie vor der Aufgabe wohin mit ihnen??? George kann sich nicht um sie kümmern und noch ehe sie es  sich versieht, wird Alina selbst zu einer Imkerin mit Herz. Allerdings passt das Marc so gar nicht und auch Sven, Georges Sohn ist am Anfang mehr als unfreundlich zu Ihr. Kann Alina sich selbst finden durch den Unfall oder warum fehlt Ihr die Arbeit nicht und Marc??? Und was hat Sven mit dieser geheimnisvollen Ruth zu schaffen, die er zu begehren scheint. Und die noch wichtigere Frage..warum macht Alina sich deswegen einen Kopf...... Fazit Sehr empfehlenswert,  für alle, die eine Geschichte mit Herz lesen wollen und die sich entführen lassen in eine Welt in der Bienen, die Umwelt und eine liebe im Mittelpunkt stehen wird, das nicht nur der Honig schmilzt! :D 5 von 5 Sternen

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