Julia Fellinger

 4.5 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Ein Jahr in Norwegen, Fettnäpfchenführer Norwegen und weiteren Büchern.

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Fettnäpfchenführer Norwegen

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Erscheint am 03.01.2019 als Hardcover bei CONBOOK.

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Ein Jahr in Norwegen

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Erschienen am 01.02.2015
Fettnäpfchenführer Norwegen

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Erschienen am 03.01.2019
Geschäftskultur Norwegen kompakt

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Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu Julia Fellinger

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Ein Jahr in Norwegen" von Julia Fellinger

‚Die Erkenntnis, dass mit Geschwindigkeit und Eile in diesem Land nicht beizukommen ist [...]'
sabatayn76vor 8 Monaten

‚Die Erkenntnis, dass mit Geschwindigkeit und Eile in diesem Land nicht beizukommen ist, wich bald darauf einem atemlosen Staunen über die unterschiedlichen Spielformen ungezügelter Natur.‘

Mit ihrem Freund Hermann, der in Høyanger die Stelle eines kommunalen Landarztes antritt, kommt Julia Fellinger nach Norwegen.

In ‚Ein Jahr in Norwegen‘ erzählt sie von Bokmål und Nynorsk, Sognefjord und Wasserkraftwerk, koselig und hyggelig, Nationalstolz und bunad, Sommersonnenwende und Folkemusikfestival, Dalsfjordbrücke und Fähre, Wandern und hyttekos, Drogentoten und Vinmonopol, Oslo und Bergen, Elchjagd und Fischfang, Pilzen und Norwegerpullis, Tageslichtlampe und Fischöl, Polarlichtern und Skifahren, Bibelgürtel und Gleichberechtigung.

Ich war noch nie in Norwegen, habe gerade aber sehr große Lust auf eine Reise nach Skandinavien. Fellinger hat mich beim Lesen nach Norwegen versetzt und mich neugierig auf das Land und seine Bewohner gemacht.

Fellinger vermittelt dem Leser auf überzeugende Weise, was das Leben in Norwegen ausmacht, wie Norweger ticken, was man vor Ort alles erleben und entdecken kann. Sie berichtet in ihrem knappen Büchlein von der Lebensart und von Besonderheiten des Landes, erzählt aber auch von persönlichen Erfahrungen, so dass das Buch eine gute Mischung aus Information, Flair und Unterhaltung bietet.

Fellinger schreibt sehr viele Sätze in Norwegisch, was mich zwischendurch immer wieder gestört hat, weil es den Lesefluss sehr hemmt, was aber natürlich auch einen guten Einblick in die Sprache vermittelt. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch gut getan, wenn diese Passagen etwas kürzer ausgefallen wären. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch jedoch allen empfehlen, die Lust auf Norwegen haben oder bekommen wollen.

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Reess avatar

Rezension zu "Ein Jahr in Norwegen" von Julia Fellinger

Ein Jahr in Norwegen
Reesvor 3 Jahren

Dieses Buch beschreibt Julias Jahr in Norwegen. Sie geht mit ihrem Lebenspartner , der in Norwegen eine Arztstelle auf dem Land angeboten bekommen hat, nach Høyanger, ein kleines Dorf in den Fijorden  . Vorgängig mussten beide einen dreimonatigen Norwegisch Sprachkurs absolvieren und dann ging es los. Julia schlägt sich ganz tapfer in diesem neuen Land und versucht sich auch in der Sprache und den neuen Gepflogenheiten. In Norwegen gibt es viele Feste zu feiern, die Menschen sind stolz auf ihr Land und es wird viel Fisch gegessen, sie sind aber auch etwas eigen und nicht sehr kontaktfreudig.  Neue zaghafte Freundschaften entstehen und sie kann sich sogar in ein paar kleine Jobs bewähren. Das Buch liest sich nicht so schnell , ich musste öfters unterbrechen , Pausen machen und es auf mich wirken lassen. Ein neuanfang in einem neuen Land ist ja auch nicht einfach und das spürt man doch sehr so zwischen den Zeilen, auch wenn Natur und Luft sicherlich befreiend sind und keine Hektik herrscht wie in Deutschland. Es scheint aber häufig ziemlich kalt zu sein und der Sommer ist sehr kurz. Was ich gut fand , waren die Norwegischen Sprachbrocken die man gleich auch mitbekommt und zwar so , dass man es verstehen kann. Leider fehlten mir Bilder oder eine Landkarte auf der ich die Reise und Ausflüge hätte mitverfolgen können. So habe ich mich des öfteren an den Computer gesetzt und nachgeschaut. Ich hab aber wirklich einen guten Einblick bekommen und finde das Buch lesenswert.

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CHRISSYTINAs avatar

Rezension zu "Ein Jahr in Norwegen" von Julia Fellinger

Norwegen - ein Land der Weite und Ruhe
CHRISSYTINAvor 3 Jahren

Zum Inhalt:

"Der Deutsche lebt, um zu arbeiten, Norweger hingegen arbeiten um zu leben. Das ist doch eigentlich viel schöner."
Mit diesen Worten beschreibt Julia Fellinger treffend den Unterschied zwischen ihren Landsleuten und den gemütlichen, aber eher verschlossenen Norwegern.

Die Autorin zieht mit ihrem Freund nach Norwegen, weil dieser dort eine Anstellung als Landarzt erhalten hatte. Sie selbst ist froh, ihrem stressigen Journalistenjob für eine Weile zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Und wo ginge das besser als im weitläufigen Norwegen? Beim Baden im einem Fjord mit über tausend Metern Tiefe zusammen mit  ihrem neuen Freund, dem Hund Chili kann sie wirklich die Stille in sich aufnehmen und Kraft tanken.

Ungewohnt und zunächst beklemmend ist für Julia Fellinger die winterliche Dunkelperiode, in der die Sonne quasi gar nicht aufgeht. Doch nach und nach lernt sie von den Norwegern, die sich bestens auf diese Zeit des Jahres eingestellt haben.

Sie beschreibt auf unterhaltsame Weise die unerschütterliche Gemütlichkeit der Norweger, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Für unsereins kann das Anschauen eines Kinofilmes schnell zur Zerreißprobe werden, wenn der fünfte Versuch des Ferienjobbers, die Filmrolle richtig einzulegen, scheitert. Wir würden buhend den Kinosaal verlassen und unser Geld an der Kasse zurückfordern. Nicht jedoch die stets gelassenen Norweger, die alle Zeit der Welt zu haben scheinen. Vielleicht tickt die Uhr in diesem Land langsamer?

Doch Julia Fellinger genießt nicht nur ein Jahr lang die Ruhe in Norwegen, sondern erlebt auch einiges. Und so kommt es, dass sie mitten in Oslo auf einen Elch trifft, einen bekannten Sänger von a-ha trifft das "norwegische Vorspiel" kennenlernt.

Als ihr Jahr in Norwegen fast vorbei ist, erhält Julia ein Angebot für ein Volontariat in ihrem Heimatland. Wie wird sie sich entscheiden?

Meine Meinung:

Dieses Buch zu lesen führt unweigerlich dazu, dass man innerlich ganz entspannt wird, die norwegische Gemütlichkeit scheint auf einen abzufärben. Man kann sie Ruhe und Weitläufigkeit Norwegens förmlich spüren, denn Julia Fellinger ist sprachlich sehr geschickt, ihre Beschreibungen lassen sofort Bilder im Kopf des Lesers entstehen.

Ich habe die Autorin zudem als sehr sympathisch und offen empfunden. Sie baut viele Details über Norwegen in ihre Beschreibungen ein, sodass man einiges Neue erfährt und Land und Leute besser einschätzen lernt.

Für mich ein absolut lesenswertes Buch, bei dessen Anblick ich an von Kerzen beleuchtete Holzhäuser und Menschen in Norweger-Pullis denken muss.

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