Julia Fellinger Ein Jahr in Norwegen

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr in Norwegen“ von Julia Fellinger

»Endlich sind wir da und das Erste, was mir auffällt,
als wir aus dem Auto steigen, ist diese absolute Stille.
Kein Laut ist zu hören, nicht einmal ein Lüftchen weht
durch den spärlichen Baumbewuchs. Das Knirschen des
Schnees wirkt durch die Stille tausendfach verstärkt.
Das ist nicht gruselig, sondern faszinierend.«
Ein Jahr in Norwegen – in einer fantastischen Landschaft
und mit einem Licht, das es nur im Norden geben kann.

Vermittelt einen guten Eindruck vom Land und seinen Einwohnern. Hätte gerne etwas länger sein dürfen

— beyond_redemption

Macht Lust auf Norwegen!

— AnnabelleGreenleaf

Für Norweger Fans und solche , die es werden wollen

— Rees

Julia Fellinger erzählt auf eine sehr leichte, aber auch persönliche Art von ihrem Leben in Norwegen.

— LettersFromJuliet
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  • ‚Die Erkenntnis, dass mit Geschwindigkeit und Eile in diesem Land nicht beizukommen ist [...]'

    Ein Jahr in Norwegen

    sabatayn76

    17. March 2018 um 17:45

    ‚Die Erkenntnis, dass mit Geschwindigkeit und Eile in diesem Land nicht beizukommen ist, wich bald darauf einem atemlosen Staunen über die unterschiedlichen Spielformen ungezügelter Natur.‘Mit ihrem Freund Hermann, der in Høyanger die Stelle eines kommunalen Landarztes antritt, kommt Julia Fellinger nach Norwegen. In ‚Ein Jahr in Norwegen‘ erzählt sie von Bokmål und Nynorsk, Sognefjord und Wasserkraftwerk, koselig und hyggelig, Nationalstolz und bunad, Sommersonnenwende und Folkemusikfestival, Dalsfjordbrücke und Fähre, Wandern und hyttekos, Drogentoten und Vinmonopol, Oslo und Bergen, Elchjagd und Fischfang, Pilzen und Norwegerpullis, Tageslichtlampe und Fischöl, Polarlichtern und Skifahren, Bibelgürtel und Gleichberechtigung. Ich war noch nie in Norwegen, habe gerade aber sehr große Lust auf eine Reise nach Skandinavien. Fellinger hat mich beim Lesen nach Norwegen versetzt und mich neugierig auf das Land und seine Bewohner gemacht. Fellinger vermittelt dem Leser auf überzeugende Weise, was das Leben in Norwegen ausmacht, wie Norweger ticken, was man vor Ort alles erleben und entdecken kann. Sie berichtet in ihrem knappen Büchlein von der Lebensart und von Besonderheiten des Landes, erzählt aber auch von persönlichen Erfahrungen, so dass das Buch eine gute Mischung aus Information, Flair und Unterhaltung bietet. Fellinger schreibt sehr viele Sätze in Norwegisch, was mich zwischendurch immer wieder gestört hat, weil es den Lesefluss sehr hemmt, was aber natürlich auch einen guten Einblick in die Sprache vermittelt. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch gut getan, wenn diese Passagen etwas kürzer ausgefallen wären. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch jedoch allen empfehlen, die Lust auf Norwegen haben oder bekommen wollen.

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  • Ein Jahr in Norwegen

    Ein Jahr in Norwegen

    Rees

    Dieses Buch beschreibt Julias Jahr in Norwegen. Sie geht mit ihrem Lebenspartner , der in Norwegen eine Arztstelle auf dem Land angeboten bekommen hat, nach Høyanger, ein kleines Dorf in den Fijorden  . Vorgängig mussten beide einen dreimonatigen Norwegisch Sprachkurs absolvieren und dann ging es los. Julia schlägt sich ganz tapfer in diesem neuen Land und versucht sich auch in der Sprache und den neuen Gepflogenheiten. In Norwegen gibt es viele Feste zu feiern, die Menschen sind stolz auf ihr Land und es wird viel Fisch gegessen, sie sind aber auch etwas eigen und nicht sehr kontaktfreudig.  Neue zaghafte Freundschaften entstehen und sie kann sich sogar in ein paar kleine Jobs bewähren. Das Buch liest sich nicht so schnell , ich musste öfters unterbrechen , Pausen machen und es auf mich wirken lassen. Ein neuanfang in einem neuen Land ist ja auch nicht einfach und das spürt man doch sehr so zwischen den Zeilen, auch wenn Natur und Luft sicherlich befreiend sind und keine Hektik herrscht wie in Deutschland. Es scheint aber häufig ziemlich kalt zu sein und der Sommer ist sehr kurz. Was ich gut fand , waren die Norwegischen Sprachbrocken die man gleich auch mitbekommt und zwar so , dass man es verstehen kann. Leider fehlten mir Bilder oder eine Landkarte auf der ich die Reise und Ausflüge hätte mitverfolgen können. So habe ich mich des öfteren an den Computer gesetzt und nachgeschaut. Ich hab aber wirklich einen guten Einblick bekommen und finde das Buch lesenswert.

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    • 2
  • Norwegen - ein Land der Weite und Ruhe

    Ein Jahr in Norwegen

    CHRISSYTINA

    30. June 2015 um 15:18

    Zum Inhalt: "Der Deutsche lebt, um zu arbeiten, Norweger hingegen arbeiten um zu leben. Das ist doch eigentlich viel schöner." Mit diesen Worten beschreibt Julia Fellinger treffend den Unterschied zwischen ihren Landsleuten und den gemütlichen, aber eher verschlossenen Norwegern. Die Autorin zieht mit ihrem Freund nach Norwegen, weil dieser dort eine Anstellung als Landarzt erhalten hatte. Sie selbst ist froh, ihrem stressigen Journalistenjob für eine Weile zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Und wo ginge das besser als im weitläufigen Norwegen? Beim Baden im einem Fjord mit über tausend Metern Tiefe zusammen mit  ihrem neuen Freund, dem Hund Chili kann sie wirklich die Stille in sich aufnehmen und Kraft tanken. Ungewohnt und zunächst beklemmend ist für Julia Fellinger die winterliche Dunkelperiode, in der die Sonne quasi gar nicht aufgeht. Doch nach und nach lernt sie von den Norwegern, die sich bestens auf diese Zeit des Jahres eingestellt haben. Sie beschreibt auf unterhaltsame Weise die unerschütterliche Gemütlichkeit der Norweger, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Für unsereins kann das Anschauen eines Kinofilmes schnell zur Zerreißprobe werden, wenn der fünfte Versuch des Ferienjobbers, die Filmrolle richtig einzulegen, scheitert. Wir würden buhend den Kinosaal verlassen und unser Geld an der Kasse zurückfordern. Nicht jedoch die stets gelassenen Norweger, die alle Zeit der Welt zu haben scheinen. Vielleicht tickt die Uhr in diesem Land langsamer? Doch Julia Fellinger genießt nicht nur ein Jahr lang die Ruhe in Norwegen, sondern erlebt auch einiges. Und so kommt es, dass sie mitten in Oslo auf einen Elch trifft, einen bekannten Sänger von a-ha trifft das "norwegische Vorspiel" kennenlernt. Als ihr Jahr in Norwegen fast vorbei ist, erhält Julia ein Angebot für ein Volontariat in ihrem Heimatland. Wie wird sie sich entscheiden? Meine Meinung: Dieses Buch zu lesen führt unweigerlich dazu, dass man innerlich ganz entspannt wird, die norwegische Gemütlichkeit scheint auf einen abzufärben. Man kann sie Ruhe und Weitläufigkeit Norwegens förmlich spüren, denn Julia Fellinger ist sprachlich sehr geschickt, ihre Beschreibungen lassen sofort Bilder im Kopf des Lesers entstehen. Ich habe die Autorin zudem als sehr sympathisch und offen empfunden. Sie baut viele Details über Norwegen in ihre Beschreibungen ein, sodass man einiges Neue erfährt und Land und Leute besser einschätzen lernt. Für mich ein absolut lesenswertes Buch, bei dessen Anblick ich an von Kerzen beleuchtete Holzhäuser und Menschen in Norweger-Pullis denken muss.

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  • God bok – Gutes Buch!

    Ein Jahr in Norwegen

    LettersFromJuliet

    30. March 2015 um 10:52

    Meine Meinung Bislang stand Norwegen nicht auf meine Liste mit Reisezielen. Generell haben mich die skandinavischen Länder nie wirklich gereizt und ich habe gehofft, dass mir Julia Fellinger dieses Land etwas näherbringen kann. Das Buch ist unterteilt in 12 Monate und es startet direkt mit der Ankunft in dem kleinen Ort Hoyanger im Sognefjord. Ähm, wo ist das? Es liegt ca. 3 Autostunden nördlich von Bergen und ohne eine Fähre wäre man aufgeschmissen. Julias Freund Hermann hat hier eine Stelle als Arzt bekommen und da sie sowieso recht gestresst war mit ihrem Job als Journalistin, ist sie kurzerhand mitgefahren. Einfach mal ein bisschen abschalten, etwas Neues ausprobieren und dann mal weitersehen. Ruhe gibt es in dem beschaulichen Ort auf jeden Fall. Sie erzählt von ihren ganz persönlichen Gedanken, über ihre Zukunft, über die Norweger und über das Leben in diesem Land. Später erfahren wir auch noch einiges über die Stadt Bergen und das Studieren. Hermann und Julia machen zwar immer wieder Ausflüge, aber natürlich schaffen sie es nicht ganz Norwegen in einem Jahr zu bereisen. Trotzdem bekommt man einen ausreichenden Einblick. Man lernt nach und nach die Kultur, das Essen, die Einheimischen und die Landschaft kennen. Norweger lieben Hunde und die meisten haben auch einen. Alkohol gibt es nur in Maßen (die Szene mit Julias Vater und dem Wein ist wunderbar!), weshalb die lieben Norweger auch nicht allzu viel davon vertragen. Angeln im Fjord und Skilanglauf gehört zu den beliebtesten Sportarten. Man sollte nackte Saunabesuche vermeiden. Nationalfeiertage sind sehr wichtig, genauso wie die norwegische Flagge. Dies und vieles mehr erfährt man in diesem Buch. Und das ganze wird auch noch wunderbar leicht von der Autorin erzählt. Übrigens leitet die Julia Fellinger seit 2004 den Bereich Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutsch-Norwegischen Handelskammer in Oslo, wo sie mit ihrem Mann und ihren 3 Kindern lebt. Sie ist also mittlerweile fest verwurzelt in Norwegen, was ich sehr schön finde. Es ist nicht das beste Buch aus dieser Reihe, aber es hat mir wirklich gut gefallen. Und ja, die Autorin hat mich neugierig auf Norwegen gemacht. Mission erfüllt. Fazit God bok – Gutes Buch! Julia Fellinger erzählt auf eine sehr leichte, aber auch persönliche Art von ihrem Leben in Norwegen.

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  • ein gutes Buch

    Ein Jahr in Norwegen

    wikiauslandde

    09. March 2015 um 21:08

    Die Autorin Julia Fellinger zog mit ihrem Freund Hermann nach Norwegen. Herman beginnt als Arzt im abgelegenen Ort Hoyanger im Sognefjord. In Deutschland war die Autorin eine gestresste Journalistin und fängt nun ein neues Leben an. Julia Fellinger jobbt zuerst Teil zeit in der Dorfbibliothek, danach wird Sie für die Schulbibliothek zuständig und gibt sogar Deutschunterricht. Schließlich zieht sie zum Studium nach Bergen, bildet sich nebenbei noch weiter zum Tourismusführer, bricht dann aber ihr Studium für ein Volontariat in Berlin ab. Die Autorin ist ausgestiegen aus ihrem stressigen Journalistenjob, will zur Ruhe kommen, nachdenken „in der frischen Luft und der absoluten Stille", „im Zusammenspiel der Natur mit dem Menschen". Dabei geht sie aufgeschlossen und neugierig mit der neuen Umgebung um und erzählt von ihren persönlichen Eindrücken, Empfindungen, Zweifeln, Gedanken ziemlich offen. Ein gutes Buch, interessant geschrieben. Mit viel Information über das Leben in Norwegen, in der Abgeschiedenheit im Fjord und in der norwegischen Großstadt Bergen. Hier noch Stichwörter zum Inhalt: Angeln im Fjord, Nationalfeiertag, Rus, Volksmusikfest, Wanderung in den Bergen, Betriebsunfall im Aluwerk, baden im Fjord, Fahrt nach Oslo, Wochenende in Oslo, Begegnung mit Elch, Anmache in Norwegen, Kinoabend im Dorf, Hüttenwochenende mit Freunden mit Skilanglauf, Sauna, Hirsch essen, Polarlichter, mit Schlitten Einkaufen gehen, Betriebsweihnachtsfeier, St. Lucia, Weinschmuggel, erste Tage in Bergen, in Bergen Rodeln, Theater, Norwegen Pullis, Hochzeit, Wal Essen.

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