Julia Franck

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Lebenslauf von Julia Franck

Die deutsche Schriftstellerin Julia Franck kommt am 20.02.1970 in Berlin-Lichtenberg zur Welt. 1978 verlässt sie mit ihrer Mutter und ihren drei Schwester die DDR und sie ziehen ins schleswig-holsteinische Rendsburg. Ab 1983 lebt Julia Franck bei Freunden in Berlin, wo sie im Jahr 1991 nachträglich ihr Abitur absolviert. Es folgt ein Studium Fächer Jura, Altamerikanistik, Neuere deutsche Literatur und Philosophie an der FU Berlin. Nebenbei schlägt sie sich mit diversen Nebenjobs durch und hält sich einige Monate in den USA, Mexiko sowie Guatemala auf. 1997 erscheint ihr Romandebüt "Der neue Koch". Es folgen weitere Veröffentlichungen und viele Auszeichnungen. Seit 2001 ist Franck Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. 2005 verbrachte sie als Stipendiatin an der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. 2007 wird Julia Francks Roman "Die Mittagsfrau" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Die Schriftstellerin lebt als alleinerziehende Mutter mit ihren beiden Kindern in Berlin-Friedenau. Julia Franck zählt zu den prägendsten und talentiertesten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart und ihre Werke wurden in 34 Sprachen übersetzt. Im Oktober 2011 erscheint ihr aktuelles Buch "Rücken an Rücken".

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    Fischer Taschenbibliothek / Bauchlandung

    Forti

    31. January 2018 um 10:27 Rezension zu "Bauchlandung" von Julia Franck

    Alle der acht kurzen Geschichten werden von Ich-Erzählerinnen erzählt. Hierbei hat jede ihre eigene Sprache, was ich interessant fand. Die Protagonistinnen, das Setting und die Handlung unterscheiden sich stark. Es gibt absurde Momente, etwas Erotik, Zwiespalte und einiges mehr. Viele Geschichten handeln von einem (potentiellen) Wendepunkt im Leben der Ich-Erzählerinnen, lassen hierbei am Ende aber meist viel offen. Ich habe die Geschichten interessiert gelesen, aber hundertprozentig haben sie mich nicht überzeugt - ich hätte mir ...

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  • Julia Franck | DIE MITTAGSFRAU

    Die Mittagsfrau

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:17 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    INHALT: Stettin 1945, Peter ist mit seiner Mutter auf der Flucht vor der Roten Armee Richtung Westen. Auf einem Bahnhof in Pasewalk setzt sie ihn auf eine Bank und sagt ihm, er solle sitzen bleiben und auf sie warten, sie sei gleich wieder da. Er wartet und wartet, vergebens, sie kehrt nie zu ihm zurück. Was eine Frau dazu bewegt, ihren Jungen in den Wirren der Nachkriegszeit und der Flucht allein zurückzulassen, wird nach diesem bitteren Epilog in Form einer Rückblende über die letzten dreißig Jahre ergründet. Die junge Helene, ...

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  • Dieses Buch hat mich einfach nur gefesselt

    Die Mittagsfrau

    Yoyomaus

    27. July 2017 um 06:25 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Zum Inhalt:1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder. Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.Helene und ihre Schwester leben ein gutes Leben. Zwar ist die Mutter psychisch instabil, aber ...

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  • Was für ein Schicksal!

    Die Mittagsfrau

    Cornelia_Ruoff

    09. April 2017 um 13:37 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Die Mittagsfrau von Julia Franck 6 CDs gesprochen von der Autorin, 2007 Der Titel geht auf die slawische Legende der Mittagsfrau zurück. Julia Franck erzählt die Lebensgeschichte von Helene Würsich bzw. Alice Sehmisch. Sie beschreibt eine Kindheit Anfang des 20. Jahrhunderts in Bautzen, eine junge Erwachsene in der 20er Jahren im Berlin der Weimarer Republik und eine Ehefrau und Mutter während des Naziregimes. Im Prolog wird der siebenjährige Peter von seiner Mutter, Alice Sehmisch ausgesetzt. Das Geschehen wird aus Peters Sicht ...

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  • Anspruchsvoll, aber...

    Die Mittagsfrau

    Herbstfeder

    26. March 2017 um 19:09 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Im offiziellen Beschreibungstext heißt es: "Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich schein, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder". Obwohl dies im ersten Kapitel aus Sich ihres Sohnes geschildert wird, ist dies chronologisch gesehen fast das Ende der beschriebenen Handlung, die im zweiten Kapitel zunächst in Helenes eigener Kindheit einsetzt, während bzw. nach dem ersten Weltkrieg. Nachdem ich mich einmal daran gewöhnt hatte, ...

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  • Erschütterndes Zeugnis eines schwierigen Lebens

    Die Mittagsfrau

    gst

    22. February 2017 um 16:49 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Was veranlasst eine Mutter nach dem Überleben zweier Weltkriege und dem Wissen, was Verluste bedeuten, ihren kleinen Sohn auf einem Bahnhof für immer zu verlassen? Julia Franck schildert in bewegenden Worten das Leben von Helene, die als zweite Tochter nach dem Tod der vier älteren Brüder quasi ohne Mutter aufwächst. Zum Glück kümmert sich die um acht Jahre ältere Schwester voller Hingabe um das Kind. Der Vater, der die verrückt gewordene Mutter abgöttisch liebt, muss 1914 von Bautzen aus in den Krieg ziehen – was die ...

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    • 5
  • Krankenschwester, Fisch & Flederwische

    Die Mittagsfrau

    ErleseneBuecher

    13. August 2016 um 22:21 Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Das Buch fängt herzzerreißend an. Eine Mutter verlässt ihren siebenjährigen Sohn. Dieser sitzt stundenlang voller Vertrauen am Bahnhof. Die Mutter muss ja wiederkommen… Ich hätte an dieser Stelle am liebsten schon nicht mehr weitergelesen, aber der Mensch glaubt ja an ein Happy End. Tja, auf den nächsten 400 Seiten wird die Lebensgeschichte der Mutter, Helene, aufgeführt. Soll dadurch Verständnis des Lesers für das Handeln der Mutter aufgebracht werden? Hat bei mir nicht geklappt. Ich finde das Handeln der Protagonistin ihrem ...

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  • Fast perfekt

    Die Mittagsfrau

    Charlea

    Rezension zu "Fischer Taschenbibliothek / Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem nicht nur die äußere, sondern auch die innere Handlung der Charaktere gleichermaßen im Mittelpunkt steht, noch seltener habe ich ein Buch gelesen, in dem eigentlich die innere Handlung Vorrang vor der äußeren hat und das auf eine unglaublich intensive und vielschichtige Art und Weise. Überhaupt bewundere ich die Autorin um ihre sprachliche Kunst von Beginn bis zum Schluss. Ja, es mag sein, dass dieses Buch gerade wegen ihrer sprachlichen Eigenheiten die Gemüter spaltet - letzten Endes ...

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  • Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Die Mittagsfrau

    Sturmhoehe

    Rezension zu "Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    Eine Geschichte, die Tabus bricht. - die Bildungschancen der Frauen zur damaligen Zeit - gleichgeschlechtliche/geschwisterliche Liebe - Vorehelicher Sex - Weggabe des eigenen Kindes -.... Angenehm anspruchsvoll zu lesen, aber keineswegs so, dass es langweilig wurde. Für mich war es schwierig, mich komplett in Helene einfühlen zu können. Sie blieb immer ein Stück von mir weg. Was vielleicht mitunter auch am Genre bzw. Thema lag, das sonst nicht ganz so meine Welt ist. Die Sexszenen mussten ins Buch teilweise reingepackt werden, um ...

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  • Ein stilles Buch, das trotzdem aufwühlt.

    Die Mittagsfrau

    leselea

    Rezension zu "Fischer Taschenbibliothek / Die Mittagsfrau" von Julia Franck

    1945 – Helene flieht mit ihrem Sohn Peter von Stettin Richtung Berlin. An einem Bahnhof in Vorpommern lässt sie Peter auf einer Bank zurück – und verschwindet für immer in der Menge. So beginnt Die Mittagsfrau von Julia Francke und der Leser bleibt nach dem Prolog mit vielen Fragen zurück: Warum tut Helene das? Wie kann eine Mutter so herzlos sein? Was wird aus Peter werden? Und warum nennt er sie Alice? Julia Francke beantwortet diese Fragen, indem sie Helenes Lebensgeschichte erzählt: Angefangen von ihrer lieblosen Kindheit mit ...

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