Julia Franck Rücken an Rücken

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Inhaltsangabe zu „Rücken an Rücken“ von Julia Franck

Nach dem internationalen Erfolg von ›Die Mittagsfrau‹ erzählt Julia Franck in ihrem großen neuen Roman eine ergreifende Familiengeschichte im Deutschland der 50er und 60er Jahre.

Ostberlin, Ende der 50er Jahre. Die Geschwister Ella und Thomas wachsen auf sich allein gestellt im Haus der Bildhauerin Käthe auf. Sie sind einander Liebe und Gedächtnis, Rücken an Rücken loten sie ihr Erwachsenwerden aus. Ihre Unschuld und das Leben selbst stehen dabei auf dem Spiel.

Käthe, eine kraftvolle und schroffe Frau, hat sich für das kommunistische Deutschland entschieden. Leidenschaftlich vertritt sie die Erfindung einer neuen Gesellschaft, doch ihr Einsatz fordert Tribut. Im Schatten scheinbarer Liberalität setzen Kälte und Gewalt Ella zu. Während sie mal in Krankheit flieht und mal trotzig aufbegehrt, versucht Thomas sich zu fügen, doch nur schwer erträgt er die Erniedrigungen und flüchtet in die unglückliche Liebe zu Marie.

Julia Franck zeichnet das Bild einer Epoche, die die Frage nach Aufrichtigkeit neu stellt. Sie erzählt von großer Liebe ohne Rückhalt und einer Utopie mit tragischem Ausgang – eine Familiengeschichte, die zum Gesellschaftsroman wird.

Julia Frank beschreibt beherzt, welch fatale Folgen es haben kann, wenn die Eltern (hier die Mutter) von Empathielosigkeit befallen sind.

— Provinzpoet

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  • Rezension zu "Rücken an Rücken" von Julia Franck

    Rücken an Rücken

    Girl56

    "Rücken an Rücken" sitzen die Geschwister Thomas und Ella in ihrem Baumhaus, und Ella muss vom Vater erzählen, der lange tot ist und an den Thomas, der jüngere von den Geschwistern, keine eigene Erinnerung hat, und auch Ella eigentlich nicht, die ja nur ein knappes Jahr älter ist. Mit viel Fantasie entwirft Ella für den Bruder einen Vater, und mit diesen Geschichten vergessen die zwei Kinder den tristen und schrecklichen Alltag mit ihrer Mutter, der Bildhauerin und sozialistischen Kämpferin Käthe. Wir lernen Ella und Thomas mit zehn und elf Jahren kennen und begleiten ihr Aufwachsen über etwa zehn Jahre. In dreizehn Kapiteln breitet Julia Franck das Leben und Schicksal ihrer Protagonisten vor dem Leser aus, mal aus der Sicht von Thomas, mal aus Ellas Perspektive erzählend, und was uns da als Leser zugemutet wird, ist wirklich hart und bisweilen auch unerträglich zu lesen. Der Roman, in den späten fünfziger bis Anfang der sechziger Jahre der jungen DDR spielend, zeigt uns eine Frau, die Bildhauerin Käthe, deren Wille, nach der Verfolgung im Nationalsozialismus, nun an einer gerechteren Welt mitarbeiten zu wollen, so ausgeprägt ist, dass mütterliche Gefühle, Zuneigung oder Fürsorge für ihre Kinder nicht vorgesehen sind. In herzergreifenden Passagen erleben wir, wie Thomas und Ella vergeblich um die Liebe und die bloße Wahrnehmung durch die Mutter kämpfen. Diese Frau will selbst den Missbrauch, den ihre sogenannten "Untermieter" (sie hat sich an die Stasi verkauft) an Ella begehen, nicht wahrhaben und treibt damit das Mädchen in Magersucht und Wahnvorstellungen (Kapitel "Dörren"), und Thomas, der Gedichte schreibt und ganz zart und fürsorglich ist, zwingt sich zum Arbeitseinsatz in einem Steinbruch, um von der harten Mutter ein wenig Anerkennung zu bekommen. Als 2007 Julia Francks Buch "Die Mittagsfrau" erschien, war ich sehr begeistert vom Buch und auch von dieser Schriftstellerin und war deshalb auch sofort bereit, ihr neues Buch zu lesen. Doch dieses neue Buch hat mir viel abverlangt, gerade auch durch das Wissen, dass es stark autobiografische Momente hat; das Schicksal der eigenen Mutter und Großmutter wird von Julia Franck als literarisches Tableau benutzt, und mir war es beim Lesen oft nicht möglich, auf Distanz zu der realen Geschichte um Julia Francks Familie zu gehen. Meine Bewertung geht eher zu drei als zu vier Sternen, aber da es hier keine halben Sterne gibt, gebe ich dann doch vier Sterne, auch für den Mut, mittels der Literatur in die eigenen familiären Abgründe zu schauen.

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  • Syatemkritische Familiengeschichte

    Rücken an Rücken

    UteSeiberth

    10. October 2013 um 17:00

    Nach der "Mittagsfrau" von Julia Franck bin ich zögerlich an diese Geschwistergeschichte in der DDR in den 50ger und 60ger Jahren herangegangen,weil mich das Verhalten der Protagonistin in der "Mittagfrau" sehr gestört hat.Hier wird sehr eindringlich die Geschichte des Geschwisterpaares Thomas und Ella mit ihrer Künstlermutter Käthe erzählt,denen in der damaligen DDR nur mit Bestechung bestimmte Lebensformen möglich waren.Die Künstlerin-Mutter hat sich mit dem neuen System arrangiert und vergisst über ihrer Kunst ihre Kinder und ist auch eine überzeugte Sozialistin.Meine Sympathie gilt dem Jungen Thomas,der sich so sehr bemüht ,seiner Mutter alles recht zu machen,sich um die Schwester zu kümmern und einen eigenen Lebensweg zu finden.Durch Bestechung der Mutter bekommt er einen medizinischen Studienplatz, den er gar nicht haben möchte,da er lieber Biologie studiert hättte.Durch die Begegnung mit der Krankenschwester Marie spürt er, dass sie beide, er und Marie, in diesem System nicht glücklich werden können und scheiden gemeinsam aus dem Leben.Das hat mich sehr berührt.

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  • Rezension zu "Rücken an Rücken" von Julia Franck

    Rücken an Rücken

    Bri

    29. March 2012 um 20:07

    Sternliegen nennt man es bei Herdentieren, die ihre Ruhephasen im Kreis liegend verbringen - so schützen sie die Herde, können die Umgebung in alle Richtungen beobachten und bei Gefahr rechtzeitig die Flucht ergreifen. Im menschlichen Kampf ist es eine Verteidigungshaltung in meist aussichtsloser Lage und bei übermächtigem Gegner, Rettung ist hier nur von außen möglich und ohne diese stehen Resignation, Mutlosigkeit und Aufgabe bevor. Beides - Schutz und Aufmerksamkeit, Kampf und Verteidigung - liegt dem zugrunde, was die Geschwister Ella und Thomas in der DDR der 50er Jahre tun: sie versuchen ihr Leben Rücken an Rücken zu meistern. Sie wachsen ohne Nähe und Liebe im Künstlerhaushalt ihrer Mutter Käthe auf, die sich als jüdisch-stämmige und deshalb in der Nazizeit von der Kunstakademie ausgeschlossene und vertriebene Bildhauerin voll und ganz dem Sozialismus verschrieben hat. Zur Familie gehören eigentlich noch die Zwillinge, die aber noch zu klein, um sich wie Ella und Thomas während der längeren Abwesenheiten Käthes selbst zu versorgen, im Heim oder bei wechselnden Pflegefamilien aufwachsen. Ella und Thomas verpflegen sich selbst, putzen das Haus, räumen auf, kochen die Lieblingssuppe der Mutter in freudiger Erwartung deren Wiederkehr und in der Hoffnung, ein wenig Aufmerksamkeit oder gar Liebe von ihr geschenkt zu bekommen. Doch sie haben vergessen, dass ihnen Käthe aufgetragen hatte, die leeren Flaschen auf der Treppe wegzubringen ... Ella und Thomas sind elf, bzw. zwölf Jahre alt, als die Geschichte einsetzt. Sie endet kurz nach dem Mauerbau, 1962 mit einem Paukenschlag. Sie sind schutzlos dem System und den damit verbundenen Übergriffen aus den verschiedensten Richtungen ausgeliefert. Die linientreue und überzeugte Sozialisten Käthe kann sich noch nicht einmal vorstellen, dass es solche Übergriffe überhaupt geben kann. Sinnlos ihr davon zu erzählen. Einzig die Geschwister teilen ihr Wissen - mal direkt, mal intuitiv. Während Ella mit Phasen von Krankheit und immer wieder auflodernden Trotz , Widerstand und Aufbegehren darauf reagiert, zieht sich Thomas immer mehr zurück, auch von seiner Schwester. Es zieht ihn hin zu Marie, die selbst an den Umständen zu zerbrechen droht. Julia Franck hat sich in Rücken an Rücken wohl wieder an eine ganz persönliche, familiäre Geschichte gewagt. Die Sprache gewohnt kühl, distanziert und ausgefeilt. Der Stil typisch der ihre. Die Fähigkeit, Personen und Geschehnisse ohne Wertung lebendig werden zu lassen auf höchstes Niveau gebracht. Und doch erscheint Rücken an Rücken nicht so stimmig, wie Die Mittagsfrau. Es mag daran liegen, dass sie sich immer wieder der Gedichte ihres eigenen Onkels, der augenscheinlich die Vorlage für die Figur des Thomas war, bedient, um die Gefühlslage des jungen Mannes zu illustrieren. Im Verlauf des Romans häufen sich die Zitate immer mehr, was mit der Zeit redundant wirkt und einen recht manirierten Eindruck hinterlässt. Die Figur der Ella ist es, die leuchtender und stärker erscheint, mehr erduldet, ohne daran zu zerbrechen und trotzig nach vorne blickt und somit dem Roman wieder Leben einhaucht. Sie sucht sich ihre Fluchten in ihrer unsteten Kreativität, die ihr eine unglaubliche Stärke verleiht. Käthes Gründe für die ablehnend zu nennende Haltung ihren vier Kindern gegenüber bleiben nebulös. An dieser Stelle gibt es keine Möglichkeit zu Verständnis oder Empathie, aber auch keine Wertung oder Vorwürfe. Leser, die mit Julia Francks Mittagsfrau nicht warm wurden, werden es hier noch schwerer haben. Leser, die ihre Kindheit und Jugend in der DDR erlebt haben, werden sich vielleicht wiederfinden. Lesern, die dieses System nicht selbst erlebt haben, wird ein kühler fragmentarischer Einblick gewährt, der Fragen ob der möglichen Authentizität der Vorkommnisse aufwirft. Ob diese geklärt werden können, liegt am eigenen Interesse, sich über Zeit und System weiter zu informieren. Rücken an Rücken ist weder ein schönes noch ein leichtes Buch, aber eines das lange nachhalt und sich intensiv ins Lesegedächtnis gräbt.

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  • Rezension zu "Rücken an Rücken" von Julia Franck

    Rücken an Rücken

    Thaila

    30. January 2012 um 16:45

    Bereits der Anfang von Julia Francks neuem Roman Rücken an Rücken ist bedrückend. Da bereiten zwei Kinder -sie sind so zwischen zenh und zwölf - die Rückkehr der Mutter vor, die ihre Kinder mehrere Tage alleine lässt. Akribisch putzen sie das alte Bürgerhaus, in dem die Familie lebt und sparen die letzten Lebensmittel für ein Essen für die Mutter zusammen. Alles um der Mutter zu gefallen, von ihr Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen. Als die Mutter Käthe nach Hause kommt, würdigt sie der Arbeit ihrer Kinder keinen Blick, findet kein Wort des Lobes, keine Umarmung. Einziger Kommentar: "Ich habe euch doch gesagt, ihr solllt die Flaschen auf der Treppe wegbringen." Die beiden Kinder Thomas und Ella wachsen weitgehend ohne elterliche Liebe auf. Ihre Mutter, eine Holocaust-Überlebende, erträgt keine Nähe. Die wechselnden Männer, die im Haus leben, mißbrauchen und vergewaltigen Ella. Ein Zwillingpaar gibt es auch noch, es ist allen Romanfiguren jedoch so gleichgültig, dass der Leser nicht einmal ihre Namen erfährt. Ella wehrt sich auf ihre Weise, sie wird magersüchtig und leidet unter Depressionen. Ihre Mutter, der jede Schwäche ein Gräuel ist, gegegnet ihr nur mit Unverständnis. Ihr Lieblingskind ist der stille und trämerische Thomas. Für ihn hat sie Pläne, soll er doch erst einmal im Bergbau schufften, wie es sich für einen bürgerlichen Jungen, in der noch jungen DDR gehört. Es gilt sich zu beweisen, Härte zu zeigen. Im Steinbruch erlebt Thomas jedoch die schlimmste Zeit seines Lebens. Er wird gequält und gedemütigt, bis er zusammenbricht. Das ganze Leben der beiden Kinder ist von Lieblosigkeit und von Erniedrigung gezeichnet. Nur ineinander finden sie Trost, allerdings ist auch dieser eine zweischneidige Angelegenheit. Immer wieder demütigt auch Ella den jüngeren, sanften Brunder. Das zu lesen ist manchmal quälend, jedoch sehr beeidruckend. Manchmal hatte man das Gefühl, so viel Leid kann einem einzelnen Menschen doch nicht passiere, dabei sind die Figuren jedoch sehr glaubwürdig und packend. Julia Franck psychologisiert nicht, sie beobachtet mit scharfem Blick. Deutungen der Handlung finden sich immer wieder in den ausufernden Naturbeschreibungen. Dabei ist nicht jede Metapher besonders subtil, weniger wäre manchmal mehr gewesen. Auch sprachlich wirkt der Roman gelegentlich etwas manieriert. Die eindringlichen Charaktere und das atmosphärische Setting machen diese Schwächen jedoch wett.

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  • Rezension zu "Rücken an Rücken" von Julia Franck

    Rücken an Rücken

    WinfriedStanzick

    23. November 2011 um 16:14

    Nachdem Julia Franck in ihrem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman „Die Mittagsfrau“ sich mit der Geschichte ihres Vaters befasste, wendet sie sich in ihrem neuen Roman „Rücken an Rücken“ wie in einer Art tragischem Märchen der Familie der Mutter zu. Die Handlung des Romans erstreckt sich zwischen den Jahren 1954 und 1962. Es ist die Geschichte der politisch voll auf Parteilinie sich bewegenden Bildhauerin Käthe und ihrer beiden Kinder Ella und Thomas. Käthe, anerkannt und erfolgreich, vernachlässigt ihre beiden Kinder, die „Rücken an Rücken“ sitzen, um sich gegenseitig durch ihr trostloses und einsames Leben zu schützen. Denn die Mutter verweigert konsequent jede Form von Zuneigung, sie dürfen sie nicht Mutter nennen. Sie lässt zu Beginn des Romans ihre beiden gerade mal zehn und elf Jahre alten Kinder zwei Wochen allein zu Hause. Das sind sie gewohnt, und tagelang arbeiten die beiden Kinder ununterbrochen, um vor der Rückkehr der Mutter das Haus und den Garten auf Vordermann zu bringen. Sogar eine von ihnen gekochte Linsensuppe steht auf dem Tisch der blitzblank geputzten Küche, als die Mutter heimkommt. Doch die nimmt von all dem keinerlei Notiz und hängt sofort wieder am Telefon. Aus Wut und Enttäuschung beschließen die Geschwister wegzulaufen, doch selbst eine zweitägige Abwesenheit der Kinder fällt der linientreuen Kommunistin nicht auf. Wenn der von dien ersten Szene schon ziemlich erschütterte und an Angelika Klüssendorfs „Das Mädchen“ sich erinnernde Leser denkt, diese Szene wäre nicht mehr zu steigern, sieht er sich im Fortgang des Roman getäuscht. Immer wieder sitzen die beiden Geschwister „Rücken an Rücken“ und denken sich Geschichten aus über ihren Vater, der starb, als sie noch ganz klein waren. Abwechselnd erzählen die Kapitel aus der Perspektive von Ella und dann wieder von Thomas. Es kommt heraus, dass Käthe selbst mit einer schweren Vergangenheit zu kämpfen hat, die sie überspielt. Sie war als Jüdin 1939 aus der Meisterklasse entlassen worden, und hat auf Sizilien und später in der Schweiz die Shoah überlebt. Doch sie stellt sich dem nicht, überspielt alles „mit ihrer knüppelharten Fröhlichkeit“, vor der sich die Kinder immer mehr in eine eigene Welt zurückziehen. Ella, die von Eduard, dem Mann , den Käthe nach dem Krieg heiratete, missbraucht wird, genauso wie später von einem bei der Stasi beschäftigten Untermieter, geht nicht mehr in die Schule und leidet an Magersucht. Thomas, der ein guter Schüler ist, und nach seinem Abitur in einem Steinbruch schwer arbeiten muss, findet Trost in seinen Gedichten. Irgendwann darf er als Vorbereitung auf sein Medizinstudium im Krankenhaus ein Praktikum machen, und lernt dort die Krankenschwester Marie kennen. Doch es ist ihm genauso wenig Glück beschert wie seiner Schwester. Es ist eine dunkle Familiengeschichte, die Julia Franck da aufblättert und mit der sie literarisch abrechnet. Sie erzählt von der Angst und der existentiellen Verlassenheit ihrer Protagonisten in einem Land, aus dem es spätestens nach dem Mauerbau keinen Ausweg mehr gab, eine Zäsur, die das Leben und Handeln der Romanpersonen auch nachhaltig bestimmt. Ein Roman, der ein weiteres Teilstück darstellt einer literarischen Aufarbeitung des Lebens in der DDR und den man nachdenklich und stellenweise verstört wieder aus der Hand legt, nachdem man ihn fast atemlos gelesen hat.

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