Julia Freidank

 3.9 Sterne bei 121 Bewertungen
Autorin von Die Fälscherin, Die Gauklerin von Kaltenberg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Julia Freidank (© Christa Bartl)

Lebenslauf von Julia Freidank

Literatur über München: Julia Freidank ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Ihr Debüt als Autorin gab sie mit ihrem Roman „Das Brauhaus an der Isar – Spiel des Schicksals“. 

Als gebürtige Münchnerin wählte sie München als die Stadt, in der die Handlung spielt. Auch ihre Vorliebe für die Brauereien verband sie so mit ihrer Leidenschaft – dem Schreiben.

Alle Bücher von Julia Freidank

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Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN:9783547711677)

Die Fälscherin

 (53)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Die Gauklerin von Kaltenberg (ISBN:9783548283456)

Die Gauklerin von Kaltenberg

 (47)
Erschienen am 13.05.2011
Cover des Buches Jasmin und Bittermandeln (ISBN:9781542046985)

Jasmin und Bittermandeln

 (7)
Erschienen am 08.08.2017
Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN:9783548285429)

Die Fälscherin

 (2)
Erschienen am 13.09.2013
Cover des Buches Grusila (ISBN:9783864292255)

Grusila

 (0)
Erschienen am 07.09.2015

Neue Rezensionen zu Julia Freidank

Neu

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar: Spiel des Schicksals" von Julia Freidank

Ein Auftakt nach Maß
friederickesblogvor 8 Tagen

Das Cover:

Das Cover passt wie die Faust aufs Auge. Im Hintergrund München, im Vordergrund die Frau mit Rückenansicht im Dirndl und mit gewundenen Zöpfen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Ein Zeichen, dass die Präsentation stimmt und einlädt es haben zu wollen. 


Die Geschichte:

1897: Antonia Pacher hätte gerne nach dem Tod des Vaters den Hof der Familie bearbeitet, aber das ging nicht. Also macht sie sich auf nach München, um dort Geld zu verdienen. Durch Zufall landet sie in Schwabing und lernt eine schillernde Welt kennen. Sie findet Arbeit in einer Brauerei und neben wohlgesinnten Angestellten auch ihre Gegner. Nebenbei kribbelt es gelegentlich zwischen ihr und Melchior, dem Erben der Brauerei, was einiges erschwert. Auch seine Mutter kämpft und wirft Steine in den Weg. Sie sind alle ehrgeizig und wollen unbedingt auf dem Oktoberfest ausschenken, was andere Brauer nicht gerade wohlwollend zulassen wollen. 


Meine Meinung: (Achtung Spoiler)


Von der ersten Seite an bin ich in dieses Buch hineingefallen und bin begeistert bis zur letzten Seite dringeblieben. Die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, sind stimmig und verhalten sich bis ins kleinste Detail ihrem Charakter entsprechend. Antonia habe ich besonders ins Herz geschlossen, weil sie mit ihrem Elan, das Leben in München zwischen der Boheme, den mutigen Einsätzen bei den Künstlern und der harten Arbeit in einem Brauerhaushalt, dem Ausschank in der Gaststube und sonstigen Aufgaben angenommen hat. 

Die Autorin schreibt in einer interessanten, gut verständlichen und flüssigen Sprache. Spannend fand ich die Einzelheiten, die auf unterhaltsame Art und Weise das Bierbrauen erklärten. Daneben hat Julia Freidank die Zeitgeschichte und die Entstehung der Brauereien wunderbar eingebaut, was auf eine intensive Recherche hindeutet. Die Geschichte präsentiert sich in einem hohen, nie abfallenden Spannungsbogen. Alle Schauplätze sind gut beschrieben, sodass man sich wunderbar mitnehmen lassen und das München der damaligen Zeit kennenlernen kann.

Ich habe das Buch sehr genossen, freue mich auf den zweiten Band und natürlich bekommt es von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung.


Heidelinde von „friederickes bücherblog“

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E

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar: Spiel des Schicksals" von Julia Freidank

Die Brauerei am Isarufer
ejtnajvor 3 Monaten

Im Jahr 1897 entschließt sich Antonia Pacher den verarmten elterlichen Hof in der Hallertau zu verlassen und sich Arbeit in München zu Suchen.
Als sie nach verschiedenen Arbeiten endlich bei einer Brauereifamilie unterkommt muss sie sehr um ihren Platz unter den Angestellten kämpfen. Auch kommen sich Antonia und Melchior Bruckner, der Erbe der Brauerei, immer näher stößt dies auf große Ablehnung gerade auch bei Frau Bruckner da sie ihre Pläne in Gefahr sieht ihr Bier auf dem Oktoberfest auszuschenken.

An diesem Roman ist mir zuerst der Titel und erst dann das Cover aufgefallen, auch den Klappentext fand ich sofort ansprechend und ja so habe ich mich darauf gefreut mit dem Lesen loslegen zu können.
Da es sich bei diesem Roman um den Auftaktband einer Familiensaga rund um die Brauereifamilie Bruckner handelt war ich auch neugierig wie das Thema umgesetzt war.
Klar, hier steht eine junge Frau im Vordergrund die sich ihre Rechte und auch ihren Weg erkämpfen muss war zu der damaligen Zeit noch nicht ganz so einfach war und das Thema fand ich gut umgesetzt.
Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich mehr als leicht gefallen und da ich komplett in die Handlung eingetaucht war, hatte ich den Roman Leider sehr schnell gelesen gehabt.
Gut die wechselnden Handlungsstränge haben mich gerade zu Beginn etwas im Lesefluss gehemmt aber je weiter ich im Buch vorankam umso besser konnte ich alles verknüpfen und es ergab dann auch alles ein völlig rundes Bild für mich.
Antonia war mir von Anfang an recht sympathisch, bei Melchior war es zu Beginn anders und mit anderen Figuren wurde ich bis zum Schluss nie so ganz warm.
Zwar dreht sich der Roman ums Bierbrauen aber auch das Zwischenmenschliche kam nie zu kurz und so war das Buch ein richtig angenehmer Schmöker für mich.
Ich persönlich empfand auch alle Figuren des Romans sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir während des Lesens völlig problemlos vorstellen konnte.
Gut hat mir auch gefallen wie fiktive Figuren mit realen bekannten Figuren gemischt wurden, dies hat den Roman noch glaubwürdiger gemacht.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf immer gut folgen und so waren auch die getroffenen Entscheidungen immer Nachvollziehbar bis auf die Entscheidungen von einer Person, aber dies sollte man beim Lesen selbst herausfinden.
Der Spannungsbogen war auch sehr gut gespannt, so dass es nie langatmig wurde beim Lesen.
Auch die Handlungsorte waren sehr detailliert beschrieben so konnte man sich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen. Für mich persönlich hat nur gefehlt, dass die Erklärung kommt wieso die Biergärten in München immer mit Kastanien bepflanzt sind dies hat einen bestimmten Grund und hätte gut zur Handlung gepasst.
Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar: Spiel des Schicksals" von Julia Freidank

Interessante Geschichte mit viel Herz
Hope23506vor 3 Monaten


INHALT:
Bayern 1897: Nachdem ihr Vater verstorben ist, verlässt Antonia Pacher ihr Heimatdorf und will in München ihr Glück versuchen. Sie hat Glück und findet schon bald Arbeit in einer Brauerei. Doch dort muss sie Tag für Tag um ihren Platz kämpfen. Sie findet nicht nur Freunde, sondern auch viele Gegner, die denken, für eine Frau ist das nicht die richtige Arbeit. Als dann auch noch zwisvchen ihr und dem Brauereierben Melchior knistert, wird die Situation immer schwerer. Selbst die Brauereibesitzerin Franziska muss um ihren Platz kämpfen. Konkurrierende Bierbrauer planen vereits eine vernichtenede Intrige gegen ihre Brauerei.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der Auftakt einer Saga um eine Münchner Brauerei-Dynastie. Ich bin sehr gut in die Geschichte gestartet, was auch an dem tollen Charakter unserer Protagonistin lag. Mit ihrem Wesen und ihrer Herzlichkeit, aber auch mit ihrer Stärke hat sie mich sofort gefesselt. Ich fand sie unheimlich interessant dargestellt und war auf ihren Weg in die grosse Stadt sehr gespannt. Der Schreibstil liess sich durchweg sehr flüssig lesen, die Dialoge nach Münchner Mundart hatten viel Charme und auch sonst herrschte ein angenehmes Tempo von Beginn an. Antonia geht schon mit einer gewissen Grundstärke und Selbstbewusstsein nach München. Und hier die Veränderung ihres Charakters zu erleben, war für mich sehr interessant. Zu sehen, wie sie weiter wächst und an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnt und sich immer besser durchsetzten kann, hat mich sehr beeindruckt. Die geschichtlichen Einblicke in die Brauerei Entwickling fand ich sehr gut recherchiert und interessant und lebhaft dargestellt.
FAZIT:
Je weiter ich las, umso interessanter fand ich diese Geschichte. Eindrucksvolle Charaktere und ein Einblick in die Brauerei Geschichte, authentisch, lebhaft und mit viel Tempo.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN:undefined)

Habt Ihr Lust, ins Dunkel der Historie abzutauchen? Im wahrsten Sinne des Wortes: Denn mit der Leserunde zu meiner „Fälscherin“ möchte ich Euch in die Krypta des Doms zu Freising einladen, die ein bis heute ungelöstes Rätsel birgt. Mich hat „Die Fälscherin“ zu meinen Wurzeln zurückgeführt – jetzt bin ich gespannt zu hören, wohin sie Euch führen wird. Wollt Ihr dabei sein und Euer persönliches Freiexemplar gewinnen? Ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit Euch!

Und darum geht es:

1148. Das Lazariterspital in Jerusalem ist die Hölle, wohin die Aussätzigen verbannt sind. Auch für die junge Blanka endet der Zweite Kreuzzug hier. Sie wird zum Sterben zurückgelassen, doch Bischof Otto von Freising gibt sie nicht auf. Er bringt sie geheilt nach Bayern zurück und lässt sie im Kloster ausbilden. Als Jahre später Blankas Vater am Aussatz erkrankt, droht die Familie alles zu verlieren. Bischof Otto kann ihr nicht helfen. Er liegt im Streit mit den Wittelsbachern, die seinen Besitz an sich reißen wollen. Otto bietet der begabten Schreiberin einen gefährlichen Pakt an: Blanka soll eine Urkunde fälschen, um ihr Land zu retten. Verzweifelt lässt sie sich darauf ein. Sie ahnt nicht, wen sie herausfordert ...

Dies ist die Geschichte der Urkunden-Fälschungen Bischof Ottos von Freising, mit denen er im 12. Jahrhundert der Kirche zu mehr Macht und Besitz verhalf. Bis heute weiß niemand, wer sie geschrieben hat.

Bis zum 18. 5. 2012 könnt Ihr Euch für die Leserunde und eines der zwanzig Freiexemplare bewerben, die ich mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner sind automatisch dabei. Wer das Buch schon hat oder sich anderweitig besorgen möchte – Ihr seid selbstverständlich auch herzlich willkommen! Und natürlich bin ich schon jetzt gespannt auf Eure Rezensionen!

Wenn Ihr mitmachen und eine „Fälscherin“ gewinnen wollt, beantwortet diese Frage im Unterthema „Bewerbung“.

Stellt Euch vor, Ihr wäret in Blankas Situation: Ihr erbt eine Burg mitten im Feindesland. Dieser Feind, so heißt es, löst jedes Problem mit dem Schwert – aber Ihr selbst dürft keines tragen. Was würdet Ihr tun? Kämpfen? Aber mit welcher Waffe?

Ich wünsche Euch und uns allen eine schöne Leserunde!

487 Beiträge
Letzter Beitrag von  JuliaFreidankvor 7 Jahren
Noch einmal danke Euch für Eure vielen schönen Rezensionen, ich freue mich sehr! Wenn sie gut ausfallen, strahlt die Autorin natürlich umso mehr :-) Und ich bin sehhhr stolz, dass Wildpony mein Baby unbedingt wiederhaben wollte und deshalb ein italienisches Hotel auf den Kopf stellen ließ! Wenn Ihr weiterhin in Kontakt bleiben möchtet, schaut doch auf meiner Facebookseite www.facebook.com/juliafreidank.de vorbei, oder natürlich auf der Website www.juliafreidank.de. In den letzten Tagen gab es mehr zum Musical über die "Gauklerin von Kaltenberg" zu berichten, aber ich bin auch schon in Kontakt mit der Fernsehproduktion zur "Fälscherin" - ich platze vor Spannung und werde es natürlich ofenfrisch an Euch weitergeben, sobald es etwas zu berichten gibt :-)

Zusätzliche Informationen

Julia Freidank im Netz:

Community-Statistik

in 162 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

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