Julia Freidank Die Fälscherin

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Inhaltsangabe zu „Die Fälscherin“ von Julia Freidank

Auf dem zweiten Kreuzzug erkrankt die junge Blanka an Aussatz. Nur Bischof Otto von Freising gibt sie nicht auf. Geheilt kehrt Blanka nach Bayern zurück, und schwört dem mächtigen Kirchenmann ewige Treue. In seinem Auftrag fälscht sie wichtige Urkunden. Von nun an kann sie niemandem mehr trauen. Nicht einmal dem Mann, den sie liebt. ((Backlist abbilden:)) Die Gauklerin von Kaltenberg

Fazit: Unterhaltsamer und atmosphärisch dicht erzählter Roman, der geschickt historische Ereignisse mit Fiktion verbindet

— Bellexr
Bellexr

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  • Eine Liebe zwischen den Fronten

    Die Fälscherin
    Bellexr

    Bellexr

    25. May 2014 um 19:21

    Der zweite Kreuzzug, Anno Domini 1148: Die junge Blanka erkrankt in Jerusalem an Lepra. Eigentlich ein Todesurteil, doch Bischoff Otto von Freising setzt sich für sie ein und Blanka kehrt vom Aussatz geheilt in dessen Gefolge zurück nach Baiern. Blanke schwört Otto fortan die Treue. Einige Jahre später fordert der Bischoff diese von Blanka ein. In dessen Auftrag fälscht die junge Frau wichtige Urkunden, welche den Besitz der Kirche in Baiern festigen soll. Durch ihre Liebe zu dem jungen Ritter Ortolf Kopf, der für Otto von Wittelsbach kämpft, gerät Blanka bald zwischen die Fronten, denn Otho der Rotkopf ist der Erzfeind des Bischoffs von Freising.   Julia Freidank beginnt ihren Roman mit der Erkrankung von Blanka in Jerusalem, hält sich hier jedoch nicht lange auf und steigt bald schon einige Jahre später in die eigentliche Geschichte ein. Blanka lebt mittlerweile wieder in Freising als Laienschwester in einem Kloster. Für die damalige Zeit sehr selten, erhält Blanka im Kloster Zugang zur Schreibstube. Per Zufall fällt Bischoff Otto bei einem Besuch auf, dass Blanka perfekt Textpassagen kopieren kann. Und somit nimmt das Leben der jungen Frau bald schon eine entscheidende Wendung.   Bischoff Otto von Freising beschäftigte während seiner Amtszeit einen Fälscher, dessen Identität bis heute nicht bekannt ist. Julia Freidank vergibt diese Rolle an die junge Blanka, die Otto von Freising treu ergeben ist. Und genau diese bedingungslose Treue führt bei Blanka zu einem Gewissenskampf, denn ihre große Liebe gehört dem Gefolge des größten Widersachers des Bischoffs an.      Mit der Zeit verschiebt sich der Fokus rund um die Fälschungen unterschiedlichster Urkunden durch Blanka hin zur Liebesgeschichte zwischen ihr und Ortolf.  Dennoch erfährt man viel über die Streitigkeiten zwischen dem Bischoff von Freising und den Wittelbachern und erhält eine sehr gute Vorstellung über das Leben der damaligen Zeit.     Unterhaltsam, hervorragend recherchiert, bildhaft und zumeist packend erzählt Julia Freidank die Geschichte von Blanka, die im Verlauf einige überraschende Wendungen nimmt. Geschickt verknüpft die Autorin den realen Hintergrund der Geschichte mit historischen wie fiktiven Personen. Und hierdurch hat man schnell das Gefühl, dass der Fälscher des Bischoffs von Freising durchaus eine junge Frau gewesen sein könnte, die ihre Begabung zugunsten des Bischoffs eingesetzt hatte.   Fazit: Unterhaltsamer und atmosphärisch dicht erzählter Roman, der geschickt und fundiert recherchiert historische Ereignisse mit Fiktion verbindet.

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