Julia Golding Libellenprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Libellenprinzessin“ von Julia Golding

Die Prinzessin aus dem Saphirmeer und der Thronfolger des Reitervolks - aus Hass wird Liebe ... Blauen Sichel und Ramil, der Thronfolger von Gerfalien, einander kennenlernen, prallen Welten aufeinander. Und doch soll mit ihrer Vermählung die Zweckgemeinschaft ihrer Völker im Kampf gegen den Tyrannen des Nachbarlands Brigard besiegelt werden. Noch bevor die Zeremonie vollzogen werden kann, geraten Ramil und Tashi allerdings in die Hände von brigardischen Spionen und es beginnt eine abenteuerliche Reise, in deren Verlauf die beiden Gefährten wider Willen ihre Gefühle füreinander entdecken ...

Ein tolles Buch! Es hat alle Erwartungen übertroffen und lag zu unrecht so lange ungelesen im Regal

— mieken
mieken

Ein schönes Buch für zwischendurch :)

— Banani
Banani

Hat mir wirklich sehr gefallen ^_^

— Mitsuki2409
Mitsuki2409

Süße Liebesgeschichte und ziemlich spannend!

— Thalie
Thalie

Sehr schöne Liebesgeschichte aber die Kriegsgeschichten manchmal etwas verwirrend... Insgesamt sehr schön <3

— lillilovesbooks
lillilovesbooks

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin"

    Libellenprinzessin
    SakuraClow

    SakuraClow

    07. August 2013 um 19:22

    Meine Meinung: Taoshira oder kurz einfach nur Tashi genannt, ist die vierte Kronprinzessin von den Inseln der Blauen Sichel und soll aus politischen Gründen mit Ramil, dem Kronprinzen von Gerfalien verheiratet werden. Doch kurz vor der Hochzeitszeremonie werden die beiden von dem Feind gefangen genommen, von da an müssen Ramil und Tashi zusammenhalten und müssen eine Menge Abenteuer bestehen, doch kommen sich die beiden dabei auch näher. Das Cover zeigt im Vordergrund eine Libelle und dieser Name ist auch im Titel enthalten, diese beiden Dinge stehen für Taoshira, die Libelle ist in dem Roman sozusagen ihr Markenzeichen. Im Roman gibt es eine Szene bei der Tashi für Ramil eine Libelle aus Papier anfertigt und sie ihm schenkt, das bedeutet, dass Tashi ihm ihr Leben anvertraut. Einen großen Zusammenhang mit der Handlung an sich hat dies nicht, denn es steht viel mehr für die Protagonisten und die Beziehung, die sie mit Ramil eingeht. Ramil und Tashi sind einander versprochen, aber kommen aus zwei völlig verschiedenen Kulturen und Religionen, logisch das beide nicht wirklich damit einverstanden sind und das sie anfangs dann auch noch eine Menge Vorurteile gegeneinander haben. Tashi wurden zwar die Sitten und Gebräuche bei Hofe gelehrt, weshalb sie sich für eine 16 Jährige schon wie eine Erwachsene Königin verhält und sie ihren Traditionen nach auch kaum Gefühle nach außen hin zeigt, doch im Herzen ist sie eigentlich von eher kämpferischer Natur. Sie versteht die Gebräuche Gerfaliens nicht und sieht deshalb in vielen Verhaltensweisen, der dortigen Bewohner, eine Beleidigung. Anfangs ist sie noch recht unschuldig und das ist es auch nicht gerade verwunderlich, denn sie ist in einer Welt aufgewachsen, in welcher Frauen zwar ein großes Mitspracherecht haben, sich aber stark verhüllen und eher distanziert auftreten und stark an ihren Traditionen festhalten. Besonders Tashi macht im Buch die größte Charakterliche Veränderung durch, hat sie Anfangs nicht ihre Gefühle zeigen dürfen lernt sie im Laufe der Zeit offener zu sein und sich gegen einen Feind zu wehren. Während Tashi bei ihrer ersten Begegnung wenigstens versucht Ramil mit Respekt zu begegnen hat mich Ramil damit schokiert, dass er sich wie ein kleines Kind verhält und sie wo es nur geht beleidigt. Doch das ändert sich recht schnell nach ihrer Entführung und auch Tashi lernt sich und Ramil von einer anderen Seite kennen. Denn eigentlich ist Ramil ein ganz lieber Kerl, welchen ich schon von Anfang an sehr gern hatte. Der 18 Jährige ist sehr Temperamentvoll und liebt es mit den Pferden auszureiten. Ansonsten hatte ich mir schon Sorgen gemacht, dass in dem ganzen Roman nur die beiden Protagonisten vorkommen, aber glücklicherweise lernen sie auf ihrer Reise einige Menschen kennen, darunter auch Gordoc, den ich mit der Zeit lieb gewonnen habe. Er ist kein Adliger, nein, ganz im Gegenteil, er gehört zu einem Zirkus schließt sich dann aber Ramil und Tashi an. Gordoc ist sehr direkt und hat keine Ahnung von dem höflichen Verhalten der Adligen, manchmal hat mich das schon zum schmunzeln gebracht, doch er hat ein großes Herz und hat es sich zur Aufgabe gemacht Tashi vor jedem Übel zu bewahren, wie es ein großer Bruder tun würde. Jedoch denke ich, dass obwohl sich Tashi und Ramil sich am Anfang nicht ausstehen konnten, sich die Beziehung der beiden zu schnell in unsterbliche Liebe verwandelt hat. Durch den Schreibstil war alles gut und flüssig zu lesen. Die Sprach der Personen war altmodisch und hat gut zu der Zeit und der Art zu leben gepasst. Eine gute Idee war die Landkarte, am Anfang des Buches, durch sie hat man einen guten Überblick über die einzelnen Länder bekommen und wo sich die Protagonisten gerade befinden. Meistens wird aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, aber manchmal auch aus der Sicht des Feindes oder anderen Personen im Buch. Schade war zwar, dass manchmal, wenn die Perspektive aus der Sicht einer anderen Person geschrieben wurde, es keinen neuen Abschnitt gab, aber das war nicht immer störend, denn oft gab es einen so guten Übergang, dass man das gar nicht bemerkt hat. Fazit: Eine Geschichte über 2 Menschen, die aus 2 völlig verschiedenen Welten kommen und sich dann ineinander verlieben. Wirklich spannend von Autorin Julia Golding erzählt. Es mach Spaß in die "Bekannte Welt" abzutauchen und die verschiedenen Völker und ihre Länder kennen zu lernen.

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  • gute Unterhaltung

    Libellenprinzessin
    Letanna

    Letanna

    21. July 2013 um 12:06

    Die 4. Prinzessin der Blauen Sichel Taoshira, kurz Tashi genannt, soll Ramil ac Burinholt, den Prinz von Gerfalien heiraten, damit die beiden Völker ein Bündnis eingehen können. Da Tashi durch ihre Religion sehr gehorsam ist, willigt sie ein. Nachdem sie nach Gerfalien gereist ist, muss sie feststellen, dass hier alles sehr anders ist und Ramil zeigt sich auch nicht gerade von seiner besten Seite. Bei einem gemeinsamen Ausritt werden die beiden von Spionen des Nachbarlandes entführt. Der Herrscher Fergox will die beiden für seine Zwecke einsetzen. Er will Tashi heiraten, sie vorher aber von ihrem angeblich falschen Glauben abbringen. Wohl oder Übel müssen die beiden zusammen arbeiten, um den Feind zu besiegen. Dabei entwickelt sie sogar Gefühle füreinander, womit niemand gerechnet hat. Das Buch hatte ich jetzt wirklich lange im SUB, also wurde es mal Zeit, dass ich es lese. Hinter dem verbirgt sich eine wirklich anspruchsvolle Handlung. Obwohl es sich um ein Fantasybuch handelt gibt es weder Magie, Zauber oder sonstiges. Die Handlungsorte sind aber sehr exotisch und unterscheiden sich sehr in ihrer Kultur und Religion. Das ist auch einer der Gründe für die anfänglichen Schwierigkeiten zwischen Tashi und Ramil. Tashi ist noch sehr jung, sie ist gerade mal 16 Jahre und ihr Volk glaubt an eine Göttin. Ihr ganzes Leben ist danach ausgerichtet und sie kennt nichts anders. Ein wenig hat mich die Inseln der Blauen Sicheln an China erinnert, Tashis Gesicht ist weiß geschminkt und sie trägt kimonoähnliche Kleidung. Die Annäherung zwischen Tashi und Ramil war sehr glaubwürdig und die Liebesgeschichte nimmt eine wichtige Rolle ein. Aber nicht nur diese, es gibt einige politische Verschwörungen und Krieg, der relativ brutal ist, auch die Szenen in denen Fergox versucht Tashi zu missionieren, waren sehr brutal. Ich muss gestehen, dass ich das Buch an manchen Stellen etwas langatmig fand, vor allem wenn es um diese ganzen politischen Dinge ging. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    25. February 2013 um 17:08

    “Libellenprinzessin” ist ein toller Fantasyroman, welcher mit 448 Seiten dem Leser viel zu bieten hat, von Liebe über Intrigen bis hin zur hart erkämpften Freiheit. Der Autorin, Julia Golding, ist ein wirklich fesselnder Roman gelungen, welcher im cbj-Verlag erschienen ist. Mit seiner aufwendig illustrierten Karte und dem tollen Cover ist “Libellenprinzessin” jede Leseminute wert. Prinzessin Taoshira ist die vierte Kronprinzessin, ihre Insel, die kleinste namens Kai. Zusammen mit den anderen drei Inseln, Rama, Lir-Salu und Phonilara, bildet sie das Bündnis “der blauen Sichel”. Um ein starkes Bündnis gegen den Feind, Kaiser Tergot Speerwerfer, zu erwirken soll nun Tashi in die Fremde gehen und den jungen Prinzen des Reiches Gerfalien heiraten. Der erst 18-jährige Prinz und die gerade 16 Jahre alte Tashi sind alles andere als begeistert, nicht nur wegen den unterschiedlichen Ansichten, die jedes Reich mit sich bringen. Da beide aber in dem Glauben, dass das Bündnis Schutz für ihrer beiden Reiche bringen wird, erzogen wurden, geht Tashi auf die weite Reise. Fromm und stark in ihrem Glauben an die Göttin und deren Regeln, welche sich die “Blaue Sichel” unterstellen, trifft Tashi auf viele Gegensätze, die sie beleidigen und sie ins Wanken bringen. Prinz Ramil ist außer sich, er kann sich einfach nicht für dieses angemalte, zurückhaltende Wesen erwärmen, doch alles Bitten bei seinem Vater Lagan hilft nicht, die Hochzeit steht fest. Da Ramils Mutter einem großen Reitervolk entspringt versucht er, auf diesem Weg, an die junge Prinzessin heranzukommen. Als beide auf ihrem Ausritt entführt werden, nimmt eine gefahrvolle Zeit seinen Anfang. Zusammen versuchen sie aus der Gefangenschaft zu entkommen, dabei arbeiten sie nicht nur zusammen, sondern lernen sich immer besser kennen … Wer von euch diesen Fantasyroman schon gelesen hat, weiß wahrscheinlich das die Namen, Regeln und neuen Orte ziemlich viel auf einmal sind, aber mit jeder Seite lernt man die einzelnen Charaktere immer besser kennen. Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die Autorin Julia Golding aus der Sicht von Tashi und Ramil hin und her wechselt und so die Welt um die Protagonisten größer werden lässt. Julia Goldings Schreibstil ist sehr einfach und fließt von Wort zu Wort, von Seite zu Seite und spricht große und kleine Leser an. Tashi ist sehr kompliziert am Anfang, da sie sich nicht mit der neuen Umgebung anfreunden kann und Ramil einfach nur nervig und ungehobelt findet, aber je weiter sie sich, durch die Entführung, von allen Zwängen und Regeln entfernen, desto stärker wird sie in sich selbst und trotzt fast jeder Gefahr. Auch Ramil zeigt sein wahres Inneres, denn eigentlich ist er Tashi, als er sie ungeschminkt erblickt, gar nicht so abgeneigt, wie es zuerst erscheint. Aber zu allererst zeigt er seine Sturheit, die er sonst immer seinem Vater gegenüber offenbarte, doch seine tölpelhafte Art ist auch eine sehr sympathische Seite, die für viele Lacher beim Leser sorgt. Beide werden von tollen Nebencharakteren umrammt, vom Furcht einflößenden Tergot bis hin zum großen Gordoc, sind alle gut beschrieben und malen eine bunte Welt um die beiden Protagonisten. Natürlich kommen die Gefühle hier nicht zu kurz und immer mehr merkt man wie sich Ramil und Tashi näher kommen, denn die Seiten beginnen förmlich zu knistern, je weiter man dem Ende entgegen liest. Das Cover des Romans ist sehr schlicht, aber trotzdem ein schöner Blickfang, denn er spiegelt alles wieder, was zu dem Buch gehört. Die goldene Libelle symbolisiert Tashi in allem, denn sie hat viele Bedeutungen in ihrem Reich und ist meist auf ihren Kleidern wieder zu finden. Aber auch das Geheimnisvolle, zarte Mädchengesicht im Hintergrund spiegelt sie wieder, wie zum Beispiel ihre anfängliche Zurückhaltung. Ich hoffe sehr, dass die Autorin noch mehr zu dieser Welt schreiben wird oder sich neuen Projekten in dieser Richtung widmen und werde dann auch von diesen berichten.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    -Alina-

    -Alina-

    09. September 2012 um 22:29

    Um ein Bündnis zwischen den Ländern zu schaffen, soll die vierte Kronprinzessin, Tashi, von den Inseln der blauen Sichel, den Jungen Prinzen Ramil aus Gerfalien heiraten. Beide sind wenig begeistert von ihrer Vermählung und würden die Heirat am liebsten absagen. Als beide jedoch entführt und zu ihrem Feind nach Hold verschleppt werden, geraten beide in eine abenteuerliche Reise, wo sie nach einer Zeit ihre Gefühle für einander entdecken. * Es ist ein ganz schönes Buch über "Liebe auf Umwegen", welches für mich allerdings erst ab etwa der Häfte, anfing spannend zu werden. Ramil kam zu Anfang etwas tolpatschig und umbekümmert rüber und Tashi sehr formell und steif, sodass sich das erste drittel etwas agr langgezogen hat. Mit ihrer erfolgreichen Flucht jedoch wurde es wieder spannend und die beiden Protagonisten entwickelten sich stetig von ihren "langweiligen" Eigenschaften weitere, dass es viel Spass gemacht hat zu lesen. Der Schreibstil war gut und angemessen gewählt, dass man auch nicht lange überlegen musste, was die Schreiberin meint. * Ein schöner Schmöker für regnerische Tage.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    KerstinWe

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:02

    Tashi – oder mit vollem Namen Taoshia – ist eine der 4 Kronprinzessinnen von den Inseln der Blauen Sichel. Sie lebt ihr Leben für die Mutter Göttin, seitdem sie als eine der Prinzessinnen gewählt wurde. Täglich muß sie ganz genau vorgeschriebene Gebete ausführen. Ramir ist der Sohn des Königs Lagan ac Burinholt, der über das Land Gerfalien herrscht. Um eine Allianz gegen ihren Feind, den barbarischen Fergox Speerwerfer zu festigen, soll Prinz Ramir die Kronprinzessin Tashi heiraten. Ramir ist empört. Er hat nicht die Absichtfür sein Land eine Ehe mit einer ungeliebten Fremden einzugehen. Doch er kann sich seinem Vater nicht widersetzen. Dann trifft Tashi am Königshof ein – und schon von Anfang an fühlt sie sich oft würdelos behandelt. Durch die Unwissenheit über die Sitten und Gebräuche des Volkes der blauen Sichel verhalten sich Ramir, sein Vater und auch viele andere so zu Tashi, das sie sich fortwährenden Beleidigungen ausgesetzt glaubt. Auch Ramir ist von seiner zukünftigen Ehefrau nicht begeistert. Er empfindet sie als kalt, steif und unfreundlich – ohne zu erkennen, dass Tashis Verhalten den Sitten ihres Volkes entspricht. Er merkt auch nicht, das Tashi zutiefst unglücklich ist. Doch dann werden eines Tages Ramir und Tashi auf einem Ausritt von brigardischen Leuten entführt, die, wie sich kurze Zeit später herausstellt, Spione von Fergox Speerwerfer sind. Die beiden müssen sich nun verbünden, um dieser Gefahr zu entfliehen. ****************** Meine Meinung zum Buch Ich muß sagen, daß mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwer gefallen ist. Die ganzen Rituale, die am Anfang beschrieben wurden, waren mir etwas zu viel. Aber nach ein paar Seiten ist man dann doch in der Handlung drin. Die Charactere Tashi und Ramir sind interessant, sympathisch und gut ausgearbeitet. Allerdings finde ich Tashi manchmal etwas naiv und Ramir in seinem Verhalten etwas gedankenlos. Aber auch solche Kleinigkeiten machen einen Character interessant. Schließlich ist niemand perfekt. Es ist interessant zu lesen, wie doch sehr unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen und wie leicht etwas falsch verstanden werden kann, wenn man die Sitten und Gebräuche des anderen Volkes nicht kennt oder nicht richtig deutet. Ein Großteil der Handlung dreht sich um die Entführung von Tashi und Ramir – um Fluchtversuche, Menschen, die ihnen helfen und welche, die ihnen schaden wollen. Auch im Verlauf dieser Zeit ist es nicht einfach für Tashi und Ramir sich zu verstehen. Immer wieder entstehen Missverständnisse durch die unterschiedliche Kultur der beiden. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Fantasy, Märchen, und Romantik :) Es ist leicht und flüssig zu lesen und es hat mir gut gefallen :) Was mich manchmal etwas irritiert haben, sind ganz moderne Ausdrücke wie “der hat’s drauf”, “Leggings” und andere. Das paßte irgendwie überhaupt nicht in die Handlung. Ein abschließendes Wort zum Cover: Sehr geschmackvoll! Die Libelle strahlt geradezu auf dem dunklen Hintergrund. Das Gesicht von Tashi hätte ich mir allerdings weiß geschminkt gewünscht – so wie es im Buch oft beschrieben wird. Trotzdem sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    Luminchen

    Luminchen

    03. June 2012 um 17:49

    Klappentext Als Kronprinzessin Taoshira vn den Inseln der Blauen Sichel und Ramil, der Thronfolger von Gerfalien, einander kennenlernen, prallen Welten aufeinander. Und doch soll mit ihrer Vermählung die Zweckgemeinschaft ihrer Völker im Kampf gegen den Tyrannen des Nachbarlandes Brigard besiegelt werden. Noch bevor die Zeremonie vollzogen werden kann, geraden Ramil und Tashi allerdings in die Hände von brigardischen Spionen und es beginnt eine abenteuerliche Reise, in deren Verlauf die beiden Gefährten wider Willen ihre Gefühle füreinander entdecken. Meine Inhaltsangabe (Achtung Spoilergefahr) Als Taoshira zwölf Jahre alt war veränderte sich ihr Leben schlagartig. Sie wurde auserwählt den Platz der vierten Kronprinzessin einzunehmen. Jetzt, vier Jahre später hat sie ihr komplettes Leben auf ihre göttliche Aufgabe eingerichtet. Ihr Leben, ihr Tun…alles geschieht im Wille und zum Wohle der Göttin. … so auch ihre geplante Vermählung mit dem jungen Ramil, Prinz von Gerfalien. Doch als dieser ihr mit Arroganz und Abneigung begegnet und ihren Glauben ins Lächerliche zieht steht für Taoshira fest das Bündnis mit ihm nicht einzugehen. Als Beide bei einem Ausritt schließlich in die Hände des Feindes fallen und verschleppt werden nimmt ihr gemeinsamer Werdegang eine erneute Wendung. Besonders für Taoshira beginnt eine furchtbare Zeit der Qualen und Demütigungen….soll sie doch ihren Glauben an die Göttin ablegen und dem Glauben ihres Erzfeindes Fergox Speerwerfers beitreten....wenn nötig, dann eben unter Zwang und Folter. Das Zeil von Fergox Speerwerfer ist es die junge Frau zu brechen und in eine Ehe mit ihm zu zwingen. Kurz bevor Tashi an ihrem Glauben und an der Güte ihrer Göttin zu zweifeln beginnt, schafft es Ramil sie aus den Kerkern zu befreien und gemeinsam beginnt ihre gefährliche Flucht. Ihr weiter Weg nach Hause beschert ihnen neue Freunde, neue Erkenntnisse und das Aufkeimen von Gefühlen füreinander. Doch wieder ist das Schicksal ihnen nicht gut gestimmt und sie werden abermals voneinander getrennt und müssen den restlichen Weg alleine bestreiten. Während es Tashi schafft in ihre Heimat zu flüchten und die drei verbliebenen Kronprinzessin um Hilfe für Gerfalien zu bitten, gelangt Ramil das beinahe unmögliche….er trifft in direktem Kampf auf den Feind Fergox. Er kämpft…für sein Leben, sein Land und seine Liebe. Cover Das Cover von „Libellenprinzessin“ ist recht schlicht gehalten. Der Hintergrund ist schwarz…bei sehr genauem Hinsehen kann man aber ein angedeutetes Gesicht erkennen, welches wohl die junge Taoshira darstellen soll. Das Hauptaugenmerk fällt aber sofort auf eine schöne, goldene Libelle…das Zeichen der jungen Kronprinzessin. Darunter sind Autorin und Titel abgedruckt. Mir gefällt das Cover gut…es ist schlicht, nimmt aber sehr viel Bezug auf das Buch. Charaktere Für die junge Taoshira konnte ich sofort viel Sympathie entwickeln. Als zwölfjährige, also noch als Kind, wurde sie aus ihrem bisherigen Leben als einfaches Landkind gerissen. Sie wurde auf einen Thron gesetzt und fortan war es ihre höchste Pflicht ihr Leben einer Göttin zu widmen. Seitdem besteht ihr Leben aus einer Abfolge von Protokollen, Zeremonien und Ritualen deren Einhaltung das höchste Gebot darstellen. Und Tashi hat sich gefügt und ihre Lebe der Göttin gewidmet. Mit gerademal sechzehn Jahren ist es an ihr einen Krieg zu verhindern und eine Vernunftehe mit dem jungen Prinzessin Ramil einzugehen….und hier kommt zum ersten Mal nicht die Kronprinzessin Taoshira, sondern die junge Tashi zum Vorschein. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr bedingungslos gewillt alles zu tun was man von ihr verlangt. Als ihr zukünftiger Ehemann alles andere als freundlich ihr gegenüber ist, trifft sie seit langem wieder eine eigene Entscheidung und möchte die Verlobung löse. Als sie dann in die Hände des Feindes fällt wird die junge Frau immer stärker und selbstbewusster. Sie bleibt sich und ihrem Glauben treu und lässt sich nicht „brechen“, im Gegenteil sie begehrt auf und entwickelt Stärke wo man vorher Schwäche vermutet hätte. Dabei wird sie immer weltlicher und menschlicher und dem Leser dadurch sympathischer. Sie entwickelt Freundschaften und lebt immer mehr das Leben welches einem Mädchen ihres Alters eigentlich zustehen sollte und entdeckt schließlich auch die Liebe…zu dem Mann den sie hätte heiraten sollen. Ramil der junge, draufgängerische Prinz gefiel mir ebenso gut. Er entspricht absolut dem Bild eines jungen Mannes der zur Ehe gezwungen werde soll...er reagiert nämlich ziemlich aufsässig. Er lässt sich überhaupt nicht darauf ein die junge Tashi näher kennenzulernen. Vielmehr begegnet er ihr mit Unmut und Ablehnung…und verletzt die junge Frau damit auf ungeahnte Weise. Trotz dieser Abneigung ihr Gegenüber ist er nicht gewillt sie in den Händen des Feindes zu lassen und zeigt dadurch, dass sein Herz am rechten Fleck sitzt. Als Beide durch seine Unachtsamkeit entführt werden ist für Ramil klar, dass er für den Schutz der jungen Frau sorgen muss. Als ihm die Flucht gelingt, befreit er auch Tashi. Auf ihrem gefährlichen Weg in Richtung Heimat kommt Ramil nicht umhin die junge Frau näher kennen zu lernen…und was er dabei über sie erfährt öffnet sein Herz für sie. Plötzlich sind da Gefühle wie Zuneigung, Eifersucht und Liebe und er tut alles um Tashi zu beschützen…verliert sie jedoch schneller wieder als ihm lieb ist. Zuerst fällt er in ein dunkles Loch, kämpft sich aber wieder ans Licht und beginnt zu kämpfen. Besonders gefallen hat es mir dass auch die Nebencharaktere schön ausgearbeitet waren. Besonders einer hat es mir angetan…Gordoc, der Riese mit dem großen Herzen. Meine Meinung: Ich mochte den lockeren und unkomplizierten Schreibstil von Julia Golding sehr gerne. Er ist einprägsam und man kann der Geschichte sehr gut folgen. Öfters musste ich während des Lesens an „der Kuss des Kjer“ von Lynn Raven denken. Ob dies an der Art der Geschichte und deren Stil oder an der Ausdrucksweise der Schriftstellerin lag kann ich nicht genau sagen. Da ich aber diese Art der Geschichten sehr gerne mag konnte mich Libellenprinzessin durchaus auch überzeugen. Die Geschichte ist nun nicht völlig neu in ihrer Idee und ihrem Aufbau…trotzdem aber nicht langweilig. Die Liebesgeschichte in diesem Buch entwickelt sich recht langsam und für meinen Fall auch etwas zu oberflächlich. Gerade was die Gefühle der Protagonisten angeht hätte ich mir noch mehr Leidenschaft gewünscht. Die Leidenschaft dich ich z.B. bei Tashi gespürt habe bezog sich mehr auf ihre Religion und ihre Göttin…was ich auf Bezug für die Liebesgeschichte etwas schade fand….hier war diese Leidenschaft erst ganz am Ende des Buches etwas zu spüren. Es gibt im Buch zwar durchaus auch Längen…diese haben den Lesegenuss jedoch nicht nachhaltig beeinflusst…ziehen aber die Geschichte beim Lesen etwas in die Länge. Die Handlung und die Wendungen in der Geschichte sind durchaus spannend, aber auch oftmals sehr vorhersehbar. Dennoch konnte mich die Geschichte fesseln… was aber hauptsächlich an den sympathischen Protagonisten gelegen hat. Fazit Wer „der Kuss des Kjer“ von Lynn Raven mag könnte an „Libellenprinzessin“ von Julia Golding ebenfalls Freude haben. Mir gefiel die Geschichte mit ihrem sympathischen Protagonisten gut, auch wenn die Handlung nicht durch spannende Wendungen und Unvorhersehbarkeit glänzen konnte. Die Geschichte ist stimmig, die Protagonisten schön ausgearbeitet und ein Hauch Gefühl ist auch dabei. Alles in allem ein Buch das ich weiterempfehlen kann da mir das Lesen der Geschichte Spaß gemacht hat. 3,5 Herzen auf der Blogbewertung

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2012 um 13:31

    Ein unterhaltsames Fantasyabenteuer. Ramil, der Thronfolger von Gerfalien und Kronprinzessin Taoshira von den Inseln der Blauen Sichel sollen durch ihre Vermählung das Bündnis ihrer Völker besiegeln, gemeinsam den Tyrannen des Nachbarlandes Brigardien zu bekämpfen. Doch beide sind von dieser Übereinkunft nicht begeistert, zumal bei ihrem ersten Treffen alles schief geht und ihre verschiedenen Kulturen unvereinbar erscheinen. Als sie dann jedoch von brigardischen Spionen entführt werden, sind sie gezwungen zusammenzuhalten, erleben das Abenteuer ihres Lebens und entwickeln unerwartet doch Gefühle füreinander ... Aufmachung: Das Cover ist recht schlicht, sticht einem wegen der Libelle, die sich deutlich vom dunklen Hintergrund abhebt, trotzdem ins Auge. Leider sieht das Mädchen im Hintergrund Tashi garnicht ähnlich ... Meine Meinung: Endlich mal wieder ein Fantasybuch, bei dem man sich einfach entspannt zurücklehnen und in eine fremde Welt eintauchen kann! Oft kommt man entweder nicht mit den dort beschriebenen Ländern, den Charakteren, dem Schreibstil oder dem Plot zurecht. In "Liebellenprinzessin" habe ich jedoch ein Buch gefunden, bei dem ich mich über keinen dieser Punkte beschweren könnte. Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht, was vor allem Julia Goldings unkompliziertem Schreibstil zu verdanken ist, der sowohl Jugendliche als auch Erwachsene ansprechen dürfte. Ach die gut ausgearbeitete Fantasywelt, die sie hier geschaffen hat, trägt ihren Teil dazu bei. Mit ihren verschiedenen Ländern, Kulturen und Religionen bleibt sie durchgehend faszinierend und glaubwürdig. Obwohl sie recht vielfältig ist, wird man nie mit zu vielen und verwirrenden Informationen überschüttet. Die Beschreibungen beschränken sich auf das für die Geschichte Relevante, wodurch man immer den Überblick behält und sich gut an den unterschiedlichen Handlungsorten zurechtfindet. Die Geschichte wird hauptsächlich abwechselnd aus Ramils und Tashis Sicht, gelegentlich aber auch aus der Perspektive eines Nebencharakters erzählt. Beide Protagonisten haben ihre Fehler, sind jedoch trotzdem sympathisch und handeln immer auf nachvollziehbare Weise. Ramil ist ein lebensfroher und mutiger junger Mann, der ab und an leider übers Ziel hinausschießt und eine ungewöhnliche Sturheit an den Tag legt. Er neigt zu unüberlegten Taten und sorgt mit seiner manchmal etwas tölpelhaften Art für den einen oder anderen Lacher. Er hat aber auch eine unsichere Seite, was ihn umso liebenswerter macht. Taoshira, genannt Tashi, musste sich ihr halbes Leben lang nach bestimmten Regeln und Verhaltensmustern richten. Sie ist sehr pflichtbewusst und fest in ihrem Glauben verwurzelt, sehnt sich innerlich allerdings nach ein wenig Zuneigung und Freiheit. Beide machen während ihres gemeinsamen Abenteuers eine Entwicklung durch. Sie werden sich über ihre Wünsche und ihre Stärken klar und finden unerwartete Verbündete, müssen sich aber auch ihren Feinden und ihren eigenen Ängsten stellen. Außerdem überwinden sie langsam ihre gegenseitigen Vorurteile und entdecken, dass sie vielleicht doch ganz gut zusammenpassen würden. Hauptsächlich dreht sich die Handlung um Ramils und Tashis Entführung, ihre Flucht und die damit verbundene Reise durch verschiedene Länder. Hierbei müssen sie sich immer wieder neuen Problemen und Herausforderungen stellen und treffen auf die verschiedensten Personen. Der Autorin gelingt außerdem ein guter Mix aus Abenteuer, Humor und ein bisschen Liebesgeschichte. Leider hatte das Buch an ein paar Stellen kleinere Längen, wodurch es nicht ganz so mitreißend ausfällt, wie es hätte sein können. Es wird zwar nie langweilig, allerdings fehlt es der Handlung etwas an richtiger Action und Spannung. Ich habe es wirklich gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt, jedoch ist dieser bestimmte Funke, der einen praktisch an ein Buch fesselt und einen atemlos und erwartungsvoll die Seiten umblättern lasst, nicht übergesprungen. Fazit: Ein schönes High Fantasy Abenteuer, das einfach angenehm zu lesen ist und sowohl tolle Charaktere, einen guten Plot, als auch eine interessante Fantasywelt zu bieten hat. Obwohl es ein wenig mehr Pepp hätte vertragen können, kann ich es doch wärmstens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    23. February 2012 um 22:28

    Titel: Libellenprinzessin OT: Dragonfly Autor/in: Julia Golding Genre: YA, High Fantasy Buchreihe: Nein Englisch Schwierigkeitsgrad: ? ÜBER DIE AUTORIN Julia Golding studierte in Cambridge, vertrat ihr Land als Diplomatin in Polen, unterrichtete englische Literaturgeschichte in Oxford und arbeitete für die unabhängige Hilfsorganisation Oxfam, die sich für die Wahrung der Menschenrechte in Krisengebieten einsetzt. 2006 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, "Das Geheimnis der Sirenen", mit dem sie über Nacht berühmt wurde. Seitdem sind bereits 13 weitere Bücher erschienen, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. 2006 gewann sie den renommierten "Nestlé Children’s Book Award", den "Waterstone Children’s Book Prize" und wurde in England zu einer der "25 Autoren der Zukunft" gekürt. Julia Golding gehört schon jetzt zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren der englischen Kinderliteratur. Sie lebt mit ihrer Familie in Oxford. Deutsch Taschenbuch/8,99€ Seiten: 448 Verlag: cbj Englisch Gebunden/€ Taschenbuch/€ Seiten: Verlag: Toller High Fantasy Roman! Kurzbeschreibung Als Tashi von der Blauen Sichel und Ramil, der Thronfolger von Gerfalien, einander kennenlernen, prallen Welten aufeinander. Und doch soll mit ihrer Vermählung die Zweckgemeinschaft ihrer Völker im Kampf gegen den Tyrannen des Nachbarlands Brigard besiegelt werden. Noch bevor die Zeremonie vollzogen werden kann, geraten Ramil und Tashi allerdings in die Hände von brigardischen Spionen und es beginnt eine abenteuerliche Reise, in deren Verlauf die beiden Gefährten wider Willen ihre Gefühle füreinander entdecken ... Buchgestaltung Ich finde das Cover wirklich schön! :) Das Mädchen im Hintergrund verkörpert Tashi zwar nicht, aber die Libelle sieht einfach klasse aus! Vor dem dunklen Hintergrund hebt sie sich reflexartig ab, was ein schöner Effekt ist. Und das Preis-Seiten-Verhältnis ist auch super! Knapp 460 Seiten für 9€? Das bekommt man nicht immer…ich finde eh, das die cbj TB immer sehr gut gestaltet werden, was Schrift, Formatierung etc. angeht. Meinung Das Buch mit einem Wort beschreiben? Kein Problem! SYMPATHSICH. Ja, das trifft es sehr genau. Die Art und Weise wie Julia Golding schreibt hat einfach ganz viel Charme und hält viele unfreiwillige Lacher bereit. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit dieses warme Gefühl und ein Lächeln im Gesicht, so fühlt es sich an, wenn man richtig zufrieden beim Lesen ist! ;P Das Buch zeigt uns abwechselnd die Sichtweisen von Tashi, Ramil und einigen andere Nebencharakteren, wobei die Nebenhandlungen immer recht kurz geschildert werden und man so gut etwas erfährt, diese aber keineswegs langweilen. Die Handlung dreht sich hauptsächlich um den bevorstehenden „Krieg“ und die Zeit, die Tashi und Ramil erst in den Händen der Rebellen verbringen, später auf der Flucht und auf der Reise mit neu gewonnen Freunden. Der Anfang des Buches zeigt uns Einblicke in die verschiedenen Leben und Kulturen der beiden und ihr erstes Zusammentreffen. Die Geschichte hält sich nicht viel mit Beschreibungen auf, dennoch kann man sich als Leser ein sehr gutes Bild der Welt und Religionen, sowie der Schwierigkeiten der Königreiche machen. Die Idee der Regierungsformen in Tashis Welt, mit den erwählten Prinzessinnen war wirklich innovativ. Die Handlung ist ein abwechslungsreicher Mix aus Abenteuer, Erzählung und Humor. Dabei stechen besonders die Dialoge zwischen Ramil und seinen Gefolgsleuten heraus, die einfach nur super witzig sind, weil Ramil manchmal unverbesserlich dumm ist, auf eine liebenswerte Weise. Der Junge ist öfters sehr ahnungslos und es war sehr amüsant, wenn seine Begleiter ihn zur Rechenschaft ziehen mussten. Die Charaktere waren sowieso rundum gelungen. Tashi ist zwar etwas schüchtern und naiv, aber man kann sich sehr gut in sie hinein versetzten und genau wie Ramil führt ihr Verhalten oft zu Lachern. Ramil ist mit seiner Sturheit und Unsicherheit einmal nicht der typische strahlende Held, der jedes Mädchenherz erobert, sondern hat mit seinen Vorurteilen zu kämpfen. Seine ganze Familie hatte auch eine sehr freundliche Art Tashi willkommen zu heißen. Es war einfach mal etwas anderes, weil die Protagonisten nicht ständig überall aneckten und es massenweise Probleme gab, die durch Missverständnisse oder Klischees entstehen, wie es so häufig der Fall ist. Ganz besonders gelungen ist auch die Umsetzung von „aus Hass wird Liebe“ weil die Autorin das kennen lernen der beide Protagonisten gelungen beschreibt. Beide haben Ecken und Kanten und ganz eigene Vorstellungen von der Welt, geraten deshalb oft aneinander und ihre Streitereien oder Versuche einander zu beeindrucken waren entweder super witzig oder in einem schönen ruhigen Tempo sehr warmherzig. Auch wird aus der Annäherung der beiden nicht gleich die große Liebe, sondern es entwickelt sich eine Beziehung über das gesamte Buch hinweg… Das Buch hat, wie so viele auch einige Längen und besonders die Gefangennahme der beiden und der Aufenthalt im Lager ihrer Entführer hat mir nicht so gut gefallen. Tashi wirkte in diesen Kapiteln auch etwas zu naiv. So lässt sie sich z.B. den Hof machen, ohne darüber nachzudenken, was das eigentlich genau bedeutet. Fazit Eine schöne High Fantasy Geschichte, die sich vor allem für jüngere Leser bestens eignet und mit einem soliden Plot und sympathischen Charakteren punkten kann. Alles in allem ist Libellenprinzessin ein guter Roman, dem aber ein wenig mehr Action und Biss ganz gut getan hätte.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    19. February 2012 um 19:48

    „Aus Hass wird Liebe.“ Inhalt: Als Kronprinzessin Thaoshira von den Inseln der Blauen Sichel und Prinz Ramil, der Thronfolger von Gerfalien, einander kennenlernen, prallen Welten aufeinander. Und doch soll eine Vermählung der Beiden die Zweckgemeinschaft ihrer Völker im Kampf gegen den Tyrannen des Nachbarlands Brigard besiegelt. Noch bevor die Zeremonie vollzogen werden kann, geraten Ramil und Taoshira allerdings in die Hände von Spionen des Volkes der Brigardisten und es beginnt eine abenteuerliche Reise, in deren Verlauf die beiden Gefährten wider Willen ihre Gefühle füreinander entdecken... „Die Libellenprinzessin“ wurde von Julia Golding, einer mir bisher unbekannten Autorin geschrieben. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, der mir einen leichten Einstieg in die Geschichte ermöglichte. Der Text lässt sich flüssig lesen und die Kapitel sind gut strukturiert und spannend gestaltet. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und bestechen durch ihre Ecken und Kanten. Die Autorin spricht viele aktuelle Themen in dieser märchenhaften Geschichte. Die Protagonisten stammen alle aus verschiedenen Kulturen und besitzen die unterschiedlichsten Religionen, Sitten und Bräuche. Das sorgt in dem Geschehen für viele Missverständnisse, wovon einige sehr humorvoll sind, aber auch gleichzeitig für mehr Toleranz plädieren. Auch die sehr romantische Liebesgeschichte zwischen Thaoshira und Ramil ist geprägt von vielen Vorurteilen, die es zu überwinden gilt. Die Landschaften werden so bildhaft beschrieben, dass der Leser mit ihnen verschmilzt. * Julia Golding schafft es, den Leser in eine märchenhafte Welt zu entführen und von vergangenen Zeiten und von Prinzen zu träumen. * Das Cover dieses schönen Buches ist wunderschön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Je nachdem wie das Licht darauf fällt, verändert es sich und gibt ein anderes Bild preis. * Es ist eine empfehlenswerte Lektüre, die durchweg spannend, humorvoll und romantisch ist.

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    Amarylie

    Amarylie

    14. February 2012 um 18:52

    Libellenprinzessin Inhalt: Die Prinzessin aus dem Saphirmeer und der Thronfolger des Reitervolks – aus Hass wird Liebe … Blauen Sichel und Ramil, der Thronfolger von Gerfalien, einander kennenlernen, prallen Welten aufeinander. Und doch soll mit ihrer Vermählung die Zweckgemeinschaft ihrer Völker im Kampf gegen den Tyrannen des Nachbarlands Brigard besiegelt werden. Noch bevor die Zeremonie vollzogen werden kann, geraten Ramil und Tashi allerdings in die Hände von brigardischen Spionen und es beginnt eine abenteuerliche Reise, in deren Verlauf die beiden Gefährten wider Willen ihre Gefühle füreinander entdecken … Meine Meinung: Ich habe bei dem Buch seit Wochen entgegengefiebert und als es bei mir ankam, las ich mir jede Seite gründlich durch. Das Cover und der Klappentext erinnerte mich auf Anhieb an Die Teeprinzessin. Wobei es nur eine kleine Parallele zwischen den zweien gab. Und dies erfuhr ich auch an eigenem Leib, als ich das Buch verschlang. Es fiel mir nicht schwer in das Buch einzusteigen, was vielleicht daran lag, dass ich gerne Bücher in solch einem Stil lese. Aber es könnte auch so gut daran gelegen haben, dass Julia Goldings Schreibstil flüssig und leicht zu lesen war. Natürlich müsste man beachten, dass es bei diesem Buch keine jugendslangartige Sprache gibt und der ein oder andere sich erst einmal mit der Sprache warm werden müsste. Jedoch denke mich, dass es den jenigen gefallen wird, einen derartig neuen Schreibstil zu lesen. Die Charaktere sind zum Buch abgestimmt worden. Sie haben sowohl Ecken als auch Kanten, was sie authentischer wirken lässt. Es lässt sich auch bestreiten, ob man nun eine Person sympathisch findet oder nicht. Am Anfang konnte ich zum Beispiel nicht mit der Protagonistin klar werden. Sie kam auf mich nicht sympathisch vor, sowie den ersten Teil der Geschichte. Doch im Laufe des Geschehens wurde es Gott sei dank auch spannender und die Spannung hielt auch. Die Protagonistin wurde mir im Laufe der Geschichte sympathischer mit ihrem Mut und Einsatz, was ich sehr an ihr Schätze. Die Liebe bleibt in der Geschichte nicht im Schatten. Denn wie die zwei Paare zu einander gefunden haben, war bezaubernd, wenn man bedenkt, dass sie sich zuvor überhaupt nicht mochten, war dies doch ein schönes Erlebnis. In dem Buch erfährt der Leser einiges über die Kultur, das Leben und die Orte. Sie werden wunderbar beschrieben und als Leser taucht man blind in eine bunte und doch auch schwarze Welt ein. Zwar gab es einen negativen Punkt, aber im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut. Fazit: Das Buch ist meiner Ansicht nach empfehlenswert. Und ich denke, dass es den Abenteuerlustigen unter uns Spaß machen wird, sowie denen, die gerne Geschichten über Kultur, schön umschriebenen Orte und natürlich der Liebe lesen. Autorin: Julia Golding studierte in Cambridge, vertrat ihr Land als Diplomatin in Polen, unterrichtete englische Literaturgeschichte in Oxford und arbeitete für die unabhängige Hilfsorganisation Oxfam, die sich für die Wahrung der Menschenrechte in Krisengebieten einsetzt. 2006 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, “Das Geheimnis der Sirenen”, mit dem sie über Nacht berühmt wurde. Seitdem sind bereits 13 weitere Bücher erschienen, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. 2006 gewann sie den renommierten “Nestlé Children’s Book Award”, den “Waterstone Children’s Book Prize” und wurde in England zu einer der “25 Autoren der Zukunft” gekürt. Julia Golding gehört schon jetzt zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren der englischen Kinderliteratur. Sie lebt mit ihrer Familie in Oxford. Weitere Infos: Titel: Libellenprinzessin Originaltitel: Dragonfly Autor: Julia Golding Verlag: cbj ISBN: 978-3570400951 Preis: 8, 99€ Kaufen?

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  • Rezension zu "Libellenprinzessin" von Julia Golding

    Libellenprinzessin
    Nivija

    Nivija

    28. January 2012 um 19:47

    Julia Golding »Libellenprinzessin» Rezension: Die junge Taoshira, kurz Tashi, lebt seit wenigen Jahren im Palast der Göttin, denn sie ist matriarchischer Abstammung und daher als Repräsentatin auserwählt worden. Sie ist die Libellenprinzessin, eine der 4 Kronprinzessinnen, von den Inseln der Blauen Sichel, die fernab der östlichen Länder, im Saphirmeer liegen. Zu ihren Pflichten gehört, dass sie eine Ausbildung zur Diplomatin absolviert und täglich den vorgeschriebenen Ritualen und Gebeten nachkommt, um die Mutter Göttin zu huldigen. Bei Entscheidungen das Volk der Blauen Sichel betreffend, vertritt sie mit ihrer Stimme ihre kleine Heimatinsel Kai. In Gerfalien, einem der Ostländer, herrscht König Lagan ac Burinholt, der einen jungen, eigensinnigen Sohn, den Prinzen Ramil ac Burinholt hat. Das Land ist von Krieg und Unterwerfung bedroht. Nur mit seiner eigenen, gerfalischen Streitmacht würde das Land dem Übergriff, des barbarischen Kriegsherrn Fergox Speerwerfer, nicht standhalten können. Eine Allianz mit einem anderen Land wäre die beste Lösung. Hinter dem Rücken seines Sohnes arrangiert er eine eheliche Verbindung zum Hof der Blauen Sichel. Eine der jüngeren Kronprinzessinnen soll Prinz Ramil heiraten, denn nur mit der Hilfe der gut aufgestellten Flotte und der Allianz, würde man die Invasion des Kriegstreibers Fergox mit vereinten Kräften verhindern können. Tashi wird bei der Abstimmung von den anderen 3 Prinzessinnen einstimmig auserkoren, diese Ehe mit Ramil einzugehen. Als Begründung wird ihre Jugend und Abkömmlichkeit am Hof genannt, aber Tashi kann nicht glauben, dass es wirklich ernst gemeint ist, denn Hochzeiten sind am Hof normalerweise Privatangelegenheiten. Außerdem sind über den Prinzen üble Gerüchte im Umlauf und sie kann sich nicht vorstellen mit ihm glücklich zu werden. Als Lagan seinem Sohn die Nachricht der geplanten Verbindung überbringt, reagiert auch dieser trotzig und ablehnend, denn Ramil lässt sich nicht gern als diplomatischer Spielball benutzen. Die Sache geht ihm eindeutig gegen den Strich und fortan meidet er seinen Vater. Doch Lagan spricht ein Machtwort und schickt eine Nachricht an den Hof, dass die Kronprinzessin baldmöglichst zur Vermählung erwartet wird. Kurze Zeit später tritt Tashi ihre weite Reise nach Gerfalien an. Als sie dort ankommt, begegnen ihr die Menschen nicht mit der Würde und dem Respekt, den sie mit ihrem königlichen Titel gewohnt ist und auch Ramil tritt unwissentlich von einem Fettnäpfchen in's Nächste. Beide haben keinerlei Interesse an Gegenüber und es kommt zum Eklat. Daraufhin zersteitet sich Ramil gänzlich mit seinem Vater, vom dem er sich erpresst fühlt dieses steife, weiß angemalte und unreife Mädchen zu seiner Frau zu nehmen. Auch Tashi leidet im Schloß und fühlt sich ungeliebt, ausgegrenzt und einfach fehl am Platz. Sie möchte zurück in ihre Heimat und erst nach einem einfühlsamen Gespräch mit Ramil's Vater, gibt sie seinem Sohn bei einem Ausritt eine letzte Chance etwas gut zumachen und sich zu entschuldigen, nach all den Beleidigungen der letzten Tage. Während des Ausflugs verstreiten sich die beiden erneut und Ramil widerruft das Verlobungsverhältnis endgültig. Daraufhin lässt sie ihn stehen und bricht allein zum Schloß auf. Aber weder sie noch Ramil werden dort ankommen! Sie konnten auch nichts von den perfiden Plänen des Kriegsherrn ahnen… Mein Fazit: Die Libellenprinzessin hat mich mit dem sinnlich, dezenten Cover sofort verzaubert und gedanklich in eine märchenhafte Welt entführt. In Japan ist die Libelle ein Symbol von Mut, Stärke und Intuition und diese Eigenschaften treffen auch auf die weibliche Hauptfigur zu. Die Geschichte von Julia Golding nimmt uns mit eine Welt um Krieg, Liebe, Intrigen, Flucht und Befreiung. Wir tauchen ein in das Schicksal einer Zweckgemeinschaft zum Wohle zweier Länder, das in den Händen von Tashi und Ramil liegt. Wir bereisen mit ihnen edle Königshäuser, umgeben von prächtigen Ländereien, die mich sofort in's frühe Mittelalter versetzt haben. Für die Handlungsorte und landschaftlichen Besonderheiten findet man am Anfang des Buches eine Karte und ich habe sie ein paar Mal genutzt um mich im Verlauf der Reise zu orientieren. Der Anfang des Buches hat mir kurz Schwierigkeiten bereitet, da ich mich mit den vielen Ritualen und Betitelungen am Hof, als auch in Gerfalien, überhäuft fühlte und Probleme hatte, diese zu verinnerlichen. Die Personen sind gut ausgearbeitet, haben ihre typischen charakteristischen/körperlichen Merkmale und wirken im Gesamtbild der Erzählung harmonisch. Im Laufe der Geschichte durchstreifen wir die Weiten verschiedener Vegetationszonen mit ihren klimatischen Herausforderungen und erfahren hier sehr detailliert über deren Gebräuche, Sitten, Gewänder und regionale Unterschiede. Die Hauptpersonen bekommen im Verlauf immer wieder neue Gefährten und Verbündete an die Seite gestellt, aber das empfand ich als gelungene und interessante Bereicherung. In der ersten Hälfte des Buches erdrückten mich die vielen blutigen und brutalen Szenen, die Folter, Verstümmelung und Morde beinhalteten. Auch das Thema der Missionierung anderer Religionen war in diesem Roman für meinen Geschmack zu übertrieben und dominant in Szene gesetzt, sodass ich davon enttäuscht war. Ab der zweiten Hälfte entwickelte sich das Buch dann aber doch noch in die Richtung, die ich mir nach der Leseprobe erwartet/erhofft hatte. Es war sehr schön mit der eingeschworenen Gruppe zu flüchten, zu hoffen und erleichtert aufzuatmen, wenn eine heikle Situation glimpflich ausging. Was mich immer wieder aus meiner Konzentration beim lesen gerissen hat, waren die nicht zeitgemäßen Elemente die ich als befremdlich empfunden habe. So stelle man sich vor, im Mittelalter wurden "Leggings" unter das rauschende königliche Gewand gezogen. Auch hochkomplizierte Sprengsätze wurden genutzt um Brücken, die ja nur aus Holz waren, aufwendig in die Luft zu jagen. Das war für mich ein klarer Stilbruch mit der Zeit und hat die romantische Stimmung teilweise gestört. Ein fortführendes Buch würde sich hier an das Ende gut anknüpfen lassen, auch wenn bislang wohl keine Fortsetzung angedacht ist. Abschliessend kann ich sagen, dass mir das Buch, trotz der Schwachstellen, gut gefallen hat. Es ist ein historisches Märchen, das viele Facetten bedient und daher konnte es mich immer wieder in seinen Bann ziehen. Wer z. Bsp. die Geschichten um Avalon mag, wird hier Parallelen finden und deshalb auch dieses Buch mögen. Meine Wertung in Sternen: 3,5 von 5

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