Julia Gregson

 3.3 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Teerose und Sandelholz, Die englische Hebamme und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julia Gregson

Teerose und Sandelholz

Teerose und Sandelholz

 (20)
Erschienen am 09.09.2009
Die englische Hebamme

Die englische Hebamme

 (3)
Erschienen am 18.06.2018
Jasminnächte

Jasminnächte

 (2)
Erschienen am 14.07.2011
Jasmine Nights

Jasmine Nights

 (0)
Erschienen am 05.06.2012
East of the Sun

East of the Sun

 (0)
Erschienen am 03.07.2008
Crossing Borders

Crossing Borders

 (0)
Erschienen am 01.03.2014

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Teerose und Sandelholz" von Julia Gregson

Teerose und Sandelholz von Julie Gregson
Krimifee86vor 4 Monaten

Das Buch: Rose geht nach Indien, um einen Mann zu heiraten, den sie gar nicht wirklich kennt. Ihre beste Freundin, Viktoria, genannt Tor, begleitet sie, in der Hoffnung auf ein aufregendes Leben in dem fernen Land. Und dann ist da noch Viva, die als Begleitung für die beiden jungen Mädchen angeheuert wurde und früher in Indien gelebt hat und sich dort ihrer Vergangenheit stellen muss. Die Geschichte beginnt im Wesentlichen mit der langen Schiffsreise nach Indien und geht dann weiter mit den unterschiedlichen Geschichten der drei Frauen. Man muss aber nicht meinen, dass ihnen besonders viele aufregende Dinge in Indien passieren. Während Rose sich permanent mit ihrem Mann streitet, der gar nicht mehr so ist, wie sie ihn in Erinnerung hatte und Tor futtert oder auf irgendwelchen Empfängen rumgammelt oder sich mit ihrer Gastgeberin streitet, arbeitet Viva, schreibt Geschichten und grämt sich wegen ihrer Vergangenheit. Dies immer im Wechsel und immer ziemlich gleichbleibend. Man hat tatsächlich zum Teil das Gefühl, in einer Zeitschleife zu sein.
Was die Charaktere angeht, muss ich sagen, dass ich eigentlich nur Tor wirklich mochte. Sie ist einfach sympathisch, trägt ihr Herz auf der Zunge und wirkt einfach realistischer mit ihren ganzen Sorgen und Ängsten. Rose hingegen ist mir irgendwie zu perfekt, auch wenn ihr Leben ja dann im Endeffekt nicht perfekt ist. Aber sie ist mir zu perfektionistisch alles in allem. Viva hingegen ist mir zu geheimnisvoll. Ich hasse es, wie sie die ganze Zeit so ein Geheimnis um ihre Vergangenheit macht, die ja bei der Auflösung alles andere als dramatisch ist. Auch diese Episode mit Guy Glover finde ich völlig über. Ich vermute es soll Spannung in die Geschichte bringen, ich habe mich aber die ganze Zeit nur gefragt, was das jetzt soll. Ferner weg von der Realität geht es nicht.
Alles in allem war das Lesen für mich leider kein so großes Vergnügen. Ich fand die Geschichte zum großen Teil höchst langweilig. Auch habe ich längst nicht so viel über die britische Kolonialgeschichte in Indien erfahren, wie ich mir dies gewünscht hätte. Von mir gibt es daher 2 Punkte und leider keine Leseempfehlung, denn es gibt wesentlich bessere Geschichten aus Indien.

Kurzmeinung: Der Grundgedanke der Geschichte ist gut, aber sie zieht sich einfach wie Kaugummi und hat kaum Spannung.

Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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Rezension zu "Die englische Hebamme" von Julia Gregson

Habe leider etwas anderes erwartet
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten

Normalerweise liebe ich Romane über Indien und deren Einwohner. Da ich selber noch nie dort war, lasse ich mich gerne dahin entführen.
Dies ist der Autorin auch durchaus gelungen, daher vergebe ich 3 Sterne. Julia Gregson beschreibt das Land und die Kultur so wunderbar, ich hatte die schönsten Bilder vor Augen.
Der Schreibstil ist flüssig, ich fühlte mich gut in die damalige Zeit versetzt und bewunderte Kits Mut, einen Inder zu heiraten, was ja damals eigentlich überhaupt nicht ging. Ebenso den Aufbau der Geburtsklinik fand ich sehr interessant.
Da das Buch aber über 600 Seiten hat, muß dem Leser schon einiges geboten werden, damit es nicht langatmig wirkt.
Das war dann bei mir leider der Fall und ich mußte mich echt zwingen, durchzuhalten. Ein Buch muß nicht immer spannend sein, ich mag es auch gerne, wenn es ruhiger zu geht. Aber hier plätschert die Handlung leider nur noch vor sich hin und dafür ist es eben zu dick.

Da es aber ein Rezensionsexemplar war und ich immer hoffte, dass es mich doch noch packen kann, habe ich es dennoch zu Ende gelesen.

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Bjjordisons avatar

Rezension zu "Die englische Hebamme" von Julia Gregson

Recht interessant....
Bjjordisonvor 5 Monaten

Auf das Buch habe ich mich wirklich gefreut, denn ich mag Indien und war gespannt über die damalige Zeit in Indien erfahren zu dürfen.

Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass ich die Geschichte von Kit toll fand, aber nicht so ganz überzeugend. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, dass Feeling von Indien für den Leser aufzubauen und sie hat auch wirklich sehr viele Details beschrieben. Man erfährt, wie man bereits damals mit Frauen umgegangen ist und wie unterschiedlich die damaligen Gesellschaftsschichten gelebt und interagiert haben. Diese Abschnitte fand ich absolut gelungen, ebenso die Passagen über die Klinik. Faszinierend fand ich die Arbeit der dortigen Hebammen, da waren doch so einige unterhaltsame Arbeitsweisen beschrieben.

Was mich aber an der Geschichte doch auch etwas gestört hat, war, dass es mit über 600 Seiten ein wirklich langes Buch war, denn es gab aus meiner Sicht einfach keinen Höhepunkt und die die Handlung plätschert durchwegs dahin und es war dann doch irgendwie zäh, obwohl ich die Beschreibung von Indien gelungen fand.

Kit fand ich einen gelungenen Hauptcharakter. Ich fand sie eigentlich ganz sympathisch beschrieben und ich habe sie doch auch bewundert, dass sie in der damaligen Zeit sich getraut hat einen Inder zu heiraten. Ich meine, dass muss ja damals sehr schwierig gewesen sein. Persönlich würde ich sie auch als sehr authentisch bezeichnen.

Ich würde auch die restlichen Charaktere, definitiv als gelungen bezeichnen. Hier sind so einige spannende Personen dabei. Generell würde ich aber auch diese als gelungen bezeichnen. Seltsam fand ich allerdings die Mutter von Kit und ihre Beziehung. Irgendwie ist der Funke zu ihr nicht übergesprungen und ich könnte jetzt nicht sagen, dass sie auf mich wirklich sympathisch wirkte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr toll zu lesen. Das Buch lies sich sehr flüssig und locker lesen, obwohl es doch auch zumindest stellenweise schwierige Themen behandelt. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Kit erzählt, was ich gerade im Zusammenhang mit dem Neuanfang in Indien richtig toll fand. Die Handlung war auch sehr gut verständlich und man konnte dieser wirklich gut folgen.

Das Cover finde ich eigentlich ganz toll, obwohl es irgendwie fad wirkt.

Zur Autorin:

Julia Gregson arbeitete als Model für Hardie Amies, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Nach Auslandseinsätzen in Vietnam und Indien begann sie in New York, für den Rolling Stone zu schreiben und hat Mohammed Ali, Buzz Aldrin, Ronnie Biggs und die Größen Hollywoods interviewt. Inzwischen ist sie verheiratet, hat eine Tochter, vier Stiefkinder und lebt in Wales mit drei Ponys und zwei Hunden.

Quelle:  Verlag

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Tolles Buch mit ein paar kleinen Schwachstellen. Kann ich weiterempfehlen.

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