Julia Gruber , Renate Pelzl Wildkräuter

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Inhaltsangabe zu „Wildkräuter“ von Julia Gruber

Dieses Set in einer Stülpdeckelschachtel besteht aus 49 großformatigen Karten (9,5 x 13,8 cm)und einem Buch mit 192 Seiten. Jede Karte ist einer Heilpflanze gewidmet. Die Vorderseite zeigt eine Makroaufnahme der jeweiligen Pflanze und ist zum meditativen und intuitiven Umgang gedacht. Die Rückseite enthält die botanischen Informationen, die für die Suche in der freien Natur oder den Anbau im eigenen Garten vonnöten sind. Im Buch wird noch einmal auf jede Pflanze eingegangen: mit weiterführenden Informationen zu Vorkommen und Wirkungsweise, mit Hintergrundinformationen zur Anwendung früher und heute sowie Rezepten für die Bereiche Gesundheit, Pflege und Küche.

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  • Rezension zu "Wildkräuter" von Julia Gruber

    Wildkräuter

    Ati

    12. July 2012 um 23:46

    Gewohnt liebevoll ist die Aufmachung des Buch- und Kartensets aus dem Hause Königsfurt Urania. Nahaufnahmen von 49 Kräuter- und/oder Heilpflanzen und Affirmationen zieren nicht nur die Meditationskarten, deren Rückseiten Informationen mit Beschreibung, Vorkommen, Verwechslungsgefahren und Warnhinweisen, Wirkung und weitere botanische Details enthalten. Auch das 192 Seiten starke Buch ist mit entsprechenden Fotos gespickt. Wobei hier nicht nur einfach die auf den Karten abgebildeten Makroaufnahmen verwendet, sondern zahlreiche Zusatzfotos und Zeichnungen verwendet wurden. Das Buch selbst enthält neben diesen Fotos weiterführende Angaben zu den Kräutern, geht auf Volksglauben und nähere Ernteinformationen ebenso wie auf die körperliche Wirkung ein. Darüber hinaus sind zu jedem Kraut Rezepte für die innerliche und/oder äußerliche Anwendung oder für die Küche enthalten. Diese Rezepte sind – egal ob es sich um Küche, Schönheit oder Heilwirkung handelt – leicht nachvollziehbar. Darüber hinaus bietet das Buch auch den einen oder anderen nützlichen Hinweis auf die Wirkung bestimmter Pflanzen im Garten. Gegen jede Krankheit ist bekanntlich ein Kraut gewachsen. Manche Kräuter machen jedoch auch krank, weil sie giftig sind oder überdosiert werden. Das Wissen darum ging der Allgemeinheit seit den ersten Hexenprozessen kontinuierlich im Laufe der Zeit, in der immer mehr auf Pharmazie und Schulmedizin zurückgegriffen wurde, zu großen Teilen verloren. Zugegebenermaßen ist es natürlich auch wesentlich einfacher, in die Apotheke zu gehen und sich eine Tablette, ein Pülverchen und/oder eine Lösung zu holen, als beispielsweise einen Kaltansatz eines (eventuell selbst gesammelten) Heilkrauts zu machen und diesen anschließend zu verwenden. Grundsätzlich enthalten diese chemischen Helfer jedoch eigentlich nichts anderes, als die Stoffe, die die Natur uns in der Regel im Überfluss aber teilweise jahreszeitlich beschränkt bereitstellt. Chemisch hergestellte Substanzen und Medikamente sind hierzulande teuer und mittlerweile pochen gesetzliche genau wie viele private Krankenversicherungen mehr und mehr auf die Eigenverantwortung ihrer Mitglieder und streichen Leistungen, die wir früher als normal betrachtet haben. Andererseits stellt sich oftmals die Frage, ob man wirklich zur chemischen Keule greifen muss, ob es nicht eine etwas sanftere aber nicht weniger wirksame Alternative gibt. Diesbezüglich muss man sagen: Ja, diese Alternative gibt es. Sogar mehrere davon – nur haben wir vergessen welche, und wie diese anzuwenden sind. Das ist allerdings kein unüberwindliches Problem, denn dieses Wissen ist zwar zu großen Teilen aber glücklicherweise nicht völlig verloren gegangen. Man muss es einfach neu lernen und für sich selbst bewerten. Hierbei sollte man vielleicht auch beachten, dass man einiges an Zeit und Geld sparen kann. Etwa, weil man weitaus weniger Unkraut (das es ja eigentlich gar nicht gibt, schließlich handelt es sich um Wildkräuter) jäten muss, wenn man es erntet. Oder weil man nicht mehr Stunden in Gartencentern verbringen muss, um für teilweise sehr hohe Preise mehr oder weniger wirksame Unkrautvernichter zu finden. Oder auch nur, um beim Einkauf frisches regionales Gemüse zu besorgen. Nicht zu vergessen natürlich, dass Schädlinge sich zwar in wahren Heerscharen an normalem Kulturgemüse und –kraut gütlich tun, Wildgemüse und -kräuter jedoch selten bis gar nicht zu beachten scheinen. Wer keinen Garten hat, kann natürlich auch bei einem wohltuenden Spaziergang in der freien Natur suchen (die natürlich entsprechend unbelastet sein muss). Teilweise sind sie ja auch nur dort zu finden. Alternativ bleibt noch der Gang in ein Geschäft (beispielsweise eine Apotheke) um konservierte Kräuter zu kaufen. Der Geschmack und/oder die Anwendung von Wildkräutern mag für den einen oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig sein, vieles ist jedoch sehr lecker und hat den positiven Nebeneffekt, dass man gleichzeitig etwas für seine Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden tun kann. Fazit: Das Buch- und Kartenset Wildkräuter: Heilkraft am Wegesrand bietet hierbei nicht nur den sicher für jeden individuell ausbaubaren Grundstock an Wissen, das nötig ist, um mit Wildkräutern zu hantieren. Es ist auch für diejenigen interessant, die sich schon länger mit dieser Thematik befassen. Und es ist auch beim bloßen Lesen des Buches oder Arbeiten mit den Karten eine liebevoll und aufwendig gestaltete informative Wohltat für Körper und Geist. Zu den Autorinnen: Die 1971 in Österreich geborene Renate Pelzl lernte früh auf Bergwanderungen von ihrem Vater die Vorteile und Schönheit der Natur kennen und lieben. Sie ist ausgebildete Physiotherapeutin und Osteopatin und fotografiert mit Begeisterung etwas, über das sie ihr Wissen zusätzlich erweitert hat: Kräuter. Ebenfalls in Österreich geboren (1972) wurde Julia Gruber. Sie hat einen Magistertitel in Architektur und absolvierte nach ihrem Hochschulstudium Ausbildungen in Geomantie, Kinesiologie und Shiatsu. Sie arbeitet als Schamanin und bietet ihren Klienten ihr Wissen über die heilende Kraft von Pflanzen, Tieren und Steinen an. Copyright © 07/2012 by Antje Jürgens (AJ)

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