MEINUNG
Da ich viele Bücher von Lilly Lucas gehört habe, hat mich doch auch interessiert, wie ihre Anfänge waren, die sie unter ihrem eigenen Namen geschrieben hat.
Etwas (positiv) überrascht hat mich, dass es um eine junge Frau und einen jungen Mann ging, die schon im Leben / im Beruf standen und eher Ende 20 waren. Ich hatte jüngere Charaktere erwaretet.
Gewöhnungsbedürftig ist am ganzen Buch die Art und Weise, wie sich Anni und Ben kennenlernen und kommunizieren. Denn das hat natürlich etwas fantastisches. Das war eigentlich eher nicht so meins, aber ließ sich trotzdem gut lesen und hat der Geschichte natürlich ihren Sinn gegeben.
Die Auflösung fand ich tatsächlich ganz witzig. Ich habe zwar etwas ähnliches vermutet, das, was dann aber wirklich kam nicht. ;-)
Alles in allem ein nettes Buch, das mich auch neugierig auf ihre anderen Julia Hanel Bücher macht. Aber es ist jetzt keine Offenbarung, einfach nett zu lesen.
KLAPPENTEXT
Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist skeptisch. Doch am nächsten Tag ist Bens Stimme wieder in ihrem Kopf. Und am übernächsten auch. Schon bald werden die Gespräche mit Ben, die mal witzig und mal nachdenklich sind, zum Höhepunkt ihres Tages. Obwohl sie einander noch nie gesehen haben, kommen sich Anni und Ben immer näher. Zu nah, denn beide sind in festen Beziehungen. Trotzdem lässt sie die Stimme des anderen nicht mehr los, und Anni beginnt sich zu fragen, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann.

















