Julia Heaberlin

 3.6 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Mädchentod, Black Eyed Susans und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Paper Ghosts

Erscheint am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Julia Heaberlin

Mädchentod

Mädchentod

 (18)
Erschienen am 17.10.2016
Stell dich tot

Stell dich tot

 (1)
Erschienen am 01.08.2014
Stell dich tot: Thriller

Stell dich tot: Thriller

 (1)
Erschienen am 24.07.2014
Paper Ghosts

Paper Ghosts

 (0)
Erschienen am 17.12.2018
Black Eyed Susans

Black Eyed Susans

 (16)
Erschienen am 13.08.2015
Black-Eyed Susans: A Novel of Suspense

Black-Eyed Susans: A Novel of Suspense

 (0)
Erschienen am 28.07.2015
Lie Still

Lie Still

 (0)
Erschienen am 01.08.2013
Playing Dead

Playing Dead

 (0)
Erschienen am 29.05.2012

Neue Rezensionen zu Julia Heaberlin

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SunnysLifeworldss avatar

Rezension zu "Mädchentod" von Julia Heaberlin

Tolle Story, doch der Funke ist nicht übergsprungen
SunnysLifeworldsvor einem Jahr

Mädchentod von Julia Heaberlin ist mir bei meinem Besuch in der
Buchhandlung in die Hände gefallen und das leuchtende Cover und auch der
Klappentext konnten mich zunächst überzeugen, aber irgendwie konnte ich
mich nicht richtig in die Geschichte begeben.


Mit dem Buch kritisiert Heaberlin die Praktiken der Todesstrafe in den USA und greift damit ein immernoch aktuelles Thema auf.


Handlung


Die Geschichte des Buches finde ich nach wie vor sehr interessant,
gut recherchiert und auch spannend. Trotzdem gab es am Ende nicht dieses
WOW-Moment, weil der Leser eigentlich schon früher erahnen kann, in
welche Richtung das Ganze geht. Deswegen würde ich hier auch nur 3 von 5
Sternen geben.


Charaktere


Ich glaube, dass die Charaktere das größte Problem für mich in diesem
Buch boten. Während des Lesens hatte ich keinen Bezug zu irgendeiner
der Figuren aufbauen können und konnte mich deshalb nicht wirklich in
das Geschehen einfinden. Ich persönlich fand die Charaktere sehr
eintönig und oberflächlich beschrieben. Hier leider nur 1 Stern.


Stilmittel und Sprache


Die Sprache im Buch ist recht einfach und mit viel wörtlicher Rede
versehen, sodass man gut im Lesefluss bleibt. Einige Cliffhanger haben
hier und da zum Weiterlesen animiert. Auch hier ist wohl mein größtes
Problem, dass ein großer Teil des Thrillers in der Ich-Perspektive
geschrieben wurde und da ich leider mit Tessa nichts anfangen und mich
nicht in ihre (eigentlich sehr dramatische) Lage einfühlen konnte, ging
dadurch hier und da die Lust am Lesen verloren. 2 Sterne


Gesamteindruck


Ich habe sehr lange für das Buch gebraucht und habe auch danach keine
wirklichen Gedanken mehr daran verschwendet. Es ist nicht das
schlechteste Buch, das ich je gelesen habe, aber eben auch nicht das
beste.


Schönen Tag


Sunny

Kommentare: 1
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Fascinations avatar

Rezension zu "Mädchentod" von Julia Heaberlin

Wenn zweiunddreißig Stunden im Leben fehlen
Fascinationvor 2 Jahren

MÄDCHENTOD ist ein Buch, das mir in erster Linie durch das leuchtende, hübsch gestaltete Hochglanz-Cover aufgefallen ist. Da ich unter anderem ein Faible für Psychothriller habe und mich zudem die Inhaltsbeschreibung ansprach, kam ich nicht umhin, die Geschichte um Tessa Cartwright und ihre grauenvolle Entführung zu lesen. Der Titel umfasst einen kurzen Prolog, die Vorkommnisse in drei wesentliche Teile rund um Verhandlung, Verurteilung und Hinrichtungstermin, den Epilog und abschließende Worte: Das Ende. JULIA HEABERLIN erzählt im regelmäßigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit überwiegend in erster Person Singular aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Tessa beziehungsweise Tessie. Weitere Personen kommen erst im letzten Drittel des Buches zu Wort. Einschübe aus dem Prozess runden das Bild insgesamt ab.
Achtzehn Jahre nach der Tat kehrt Tessa in das Haus ihrer Großeltern zurück, um damalige Zeichnungen, angefertigt kurz nach der Tat, aus einem Versteck im Keller zu bergen. Diese sind allerdings nicht das einzige Geheimnis, das viele Jahre im Verborgenen liegt. Tessie, wie sie einst genannt wurde, hat sich nicht von ihren Psychiatern knacken, andererseits jedoch zu viele Eindrücke von außen an sich herankommen lassen. Die Verhandlung von Terrell Darcy Goodwin, dem zu Lasten gelegt wird, junge Mädchen ermordet und schließlich ihre Knochen und Körper auf ein Feld geworfen zu haben, war kein Paradestück. Indizien sprechen sogar gegen seine Schuld. Heute mehr denn je. Kurz vor Goodwins Hinrichtung wird der Fall neu aufgerollt. Es wird Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen. Tessa ist die einzig Überlebende, doch ihre Erinnerungen sind getrübt. Die Leserschaft weiß durch Inhaltsbeschreibung und Anspielungen in etwa, worum es geht. Doch was damals genau geschah, wird erst Schritt für Schritt, aus unterschiedlichen Zeitrahmen betrachtet, zusammengeführt. Die Herangehensweise der Autorin birgt großes Spekulationspotenzial. Die Spannungskurve ist entsprechend hoch, wenn auch eher latent vorhanden. Durch gemäßigtes Erzähltempo macht sich schnell ein gewisses Unwohlsein breit. Genau die richtige Atmosphäre für derlei Ereignisse. Allerlei Andeutungen und Hinweise lassen die Hirnzellen der Leser rotieren. Wichtige Einzelheiten und Zusammenhänge offenbaren sich trotz gewisser Vorahnungen allerdings erst zum Ende des Buches. Die finale Auflösung zeitweise unerklärlicher Begebenheiten ist nachvollziehbar, allerdings auch etwas zu gut terminiert und alles in allem zu sehr konstruiert. Als Psychothriller fehlt es der Geschichte hier und da an Pepp und Überraschung, als Psychogramm hingegen, zeigt MÄDCHENTOD durchaus Wirkung. Und eines muss man JULIA HEABERLIN lassen: Sie hat gut recherchiert und ihr Wissen zu gegebener Zeit in den Verlauf der Handlung einfließen lassen.

 

Fazit: MÄDCHENTOD betrachtet Geschworenenprozesse und Todesstrafe mit Argwohn. Das Geschehen um Tessa als traumatisiertes Opfer und Goodwin als fragwürdigen Täter führt zu Unbehagen und Denkprozessen beim Leser. JULIA HEABERLIN erzählt insgesamt eine unterschwellig spannende und vor allem interessante Geschichte.

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Elizzys avatar

Rezension zu "Mädchentod" von Julia Heaberlin

Mädchentod - ein packender Thriller
Elizzyvor 2 Jahren


Zusammengefasst
Das Buch erzählt die Geschichte von Tessi Cartwright, ein junges Teenager-Mädchen, welches entführt und lebendig begraben wird. Doch es erzählt auch die Geschichte von Tessa Cartwright, einer jungen Frau mit Tochter, die versucht mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen, doch dabei immer wieder von ihrem Monster heimgesucht wird.

Die Kapitel wechseln von Tessi, die sich in Therapie befindet kurz nach ihrer Befreiung zu Tessa, die entscheiden muss, ob vielleicht der Falsche in Haft sitzt. Tessi ist jung, verstört und kommt mit der ganzen Situation nicht wirklich zurecht, denn sie kann sich an so gut wie gar nichts erinnern. Oder etwa doch? Wie viel weiss sie und wie viel verschweigt sie? Tessa lebt zurückgezogen mit ihrer Tochter und mit ihren „Susannen“, den Stimmen in ihrem Kopf, die ihr immer wieder Ratschläge geben, doch wie wird sie diese Stimmen bloss wieder los?

Ihr merkt schnell, die ganze Geschichte ist komplizierter als gedacht, denn vieles ist noch unklar und wird erst nach und nach aufgedeckt.
Was geschah mit Tessa und wurde der Falsche festgenommen?
Dies gilt es mit ihr zu lösen, seid ihr dabei?

Darüber Gedanken gemacht
Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe und meine Rezension so gut wie verfasst habe, machte ich mich auf die Suche nach anderen Rezensionen und musste staunen über die mittelmässige bis schlechte Bewertung. Da sieht man wieder wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich finde es auch immer etwas schwer, wenn Psychothriller mit Bücher von Fitzek und Co. verglichen werden. Natürlich kann kein Buch mit einem seiner Lieblings Autoren herhalten aber ich finde Bücher sollten nicht mit anderen Büchern verglichen werden, sondern als eigenständiges Werk beurteilt werden.

Die Geschichte beginnt spannend und wird so detailliert beschrieben, dass ich zu Anfangs Herzrasen bekam und mit Tessa regelrecht mitlitt. Ausserdem fand ich die Kapitelwechsel zwischen den Zeiten sehr gelungen, denn so wurde die Spannung gleich noch ein wenig mehr angehoben. Viele kritisierten, dass die Geschichte mitten im Geschehen beginnt und man zu wenig „Vor-Geschichte“ hat – dies finde ich auf keinen Fall negativ, denn wenn mir alles zu genau beschrieben wird – vor allem am Anfang – nimmt man der Geschichte viel zu viel Spannung weg.

Die ganze Sache, um die Therapie und die Hypnose fand ich sehr interessant auch das Gespräch mit ihrer neuen Psychologin, die eigentlich nur Kinder behandelt war wirklich sehr spannend und verständlich geschrieben. Ausserdem fand ich die Therapieform „Zeichnen“ sehr interessant. Ich glaube im Allgemeinen das die Menschliche Psyche ein sehr spannendes Thema ist und man so viel über sich und die Menschen in seiner Umgebung herausfinden kann.
Die vielen Bezüge zu den gelben Blumen waren hervorragend strukturiert und  als „roter Faden“ wirklich gut durchdacht!

Gefiel mir sehr 
Die Mutter – Tochter Beziehung von Tessa zu Charlie erinnerte mich ein wenig an Gilmore Girls und gefiel mir somit sehr. Ich mochte beide Protagonisten und musste wirklich oft lachen. Tessa kennt ihre Tochter wirklich sehr gut und die vielen Gedanken, die sie sich ihretwegen macht waren teilweise sehr witzig und liebenswürdig. Für mich ein gelungenes Mutter-Tochter Gespann.

Die Stelle, in der Vater von Charlie auftaucht und sein Macho-Gehabe in den Vordergrund bringt war wirklich sehr amüsant und er wurde mir sofort sympathisch!

Auch gut fand ich die Länge des Buches, obwohl es etwas dicker ist fiel mir das Lesen gar nicht schwer und es machte mir wirklich sehr viel Spass, die Geschichte wurde in einem guten Tempo erzählt und man erfuhr immer nur so viel, dass man unbedingt weiter lesen mochte.

Gefiel mir nicht
Einige Stellen, vor allem zu Anfangs waren doch sehr unheimlich und erweckten sehr viel Ekel, natürlich gehört das aber zu einem Psychothriller dazu und deshalb ist es nicht wirklich ein grosser Minus-Punkt.

Schreibstil & Cover
Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm. Die Kapitel waren sehr spannend strukturiert und das Lesen war so eine reine Freude! Vor allem die Kapitel mit den Akten aus der Gerichtsverhandlung waren interessant und gaben dem Buch noch einen gewissen Pepp.
Das Cover ist sehr auffällig und der Titel klingt auf jeden Fall nach Psychothriller pur!

Fazit
Eine tolle Leseerfahrung und auf jeden Fall ein spannender Psychothriller mit dem gewissen Etwas. Julia Heaberlin landet somit sofort auf meine Liste, der Autoren, die ich noch weiterhin verfolgen werde. Das Buch kann ich wirklich guten Gewissens an alle Thriller-Liebhaber empfehlen, es wird euch bestimmt nicht enttäuschen!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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Gespräche aus der Community

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PenguinRandomHouseUKs avatar
Liebe Lovelybooks-Readers,

Wir möchten mit Euch eine Leserunde für unseren Debütroman BLACK EYED SUSAN von Julie Heaberlin. Hot off the press hält dieser Krimi Euch garantiert in Atem!

Wir verlosen 20 Exemplare  – wie immer im englischen ORIGINAL.


DESCRIPTION
Seventeen-year-old Tessa, dubbed a 'Black-Eyed Susan' by the media, became famous for being the only victim to survive the vicious attack of a serial killer. Her testimony helped to put a dangerous criminal behind bars - or so she thought.

Now, decades later the Black-Eyed Susans planted outside Tessa's bedroom window seem to be a message from a killer who should be safely in prison.

Haunted by fragmented memories of the night when she was attacked and terrified for her own teenage daughter's safety, can Tessa uncover the truth about the killer before it's too late?

THE AUTHOR
Julia Heaberlin is an award-winning journalist. She has also edited numerous real-life crime stories, including a series on the perplexing and tragic murders of girls buried in the Mexican desert and another on domestic violence. She lives with her husband and son in the Dallas/Fort Worth area, where she is a freelance writer and is at work on her fourth book.

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Good luck!
All the best from London,
Ulrike @ PRH UK

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