Julia Heilmann , Thomas Lindemann Alle Eltern können schlafen lernen

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Inhaltsangabe zu „Alle Eltern können schlafen lernen“ von Julia Heilmann

Was wären Eltern ohne Erziehungsweisheiten! Überraschend schnell kommen einem Sätze wie „Strafe muss sein“ oder „So spricht man nicht mit seinem Vater“ über die Lippen, wenn es mal wieder brenzling wird. Doch sind solche Formeln wirklich alltagstauglich? Amüsant und offenherzig erzählen Julia Heilmann und Thomas Lindemann aus dem Leben ihrer fünfköpfigen Familie und nehmen dabei Wahrheitsgehalt und Wirkung solcher Glaubenssätze unter die Lupe. Sie kommen zu der Erkenntnis, dass die meisten davon Unfug sind – welches Kind lässt sich von „Sei schön artig!“ auch beeindrucken? Es sind eher die unkonventionellen Lösungen, die das Leben mit Nachwuchs etwas leichter machen. Ein hinreißendes Plädoyer für das nicht perfekte Familienleben!

Anfangs ganz witzig und gut geschrieben klingt es später immer mehr nach eigener Rechtfertigung warum ihre Kinder sind wie sie sind.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Alle Eltern können schlafen lernen
    Oriodoran

    Oriodoran

    14. November 2014 um 13:00

    Seit mein Sohn auf der Welt ist, frage ich mich oft, wie ich ihn wohl erziehen werde. Ich möchte dabei nicht nach Lehrbuch gehen, denn Erziehung ist Herzsache. Finde ich. Deswegen bin ich eher durch Zufall auf das Buch Alle Eltern können Schlafen lernen gestoßen. Vorab ist zu sagen, dass der Titel doch recht in die Irre führt. In erster Linie gilt es, Erziehungsweisheiten auf den Kopf zu stellen wie lass das mal schreien, das stärkt die Lungen oder uns hat das auch nicht geschadet. Jede Mutter wird jetzt die Augen verdrehen und genau wissen, wovon ich spreche. Was augenscheinlich ein paar humorvolle Geschichten aus dem Alltag der fünfköpfigen Familie darstellen soll, ist eigentlich der Versuch, Eltern eine weniger Strenge Erziehung beizubringen. Julia Heilmann und Thomas Lindemann versuchen unterschwellig zu zeigen, das antiautoritäre Erziehung nicht bedeutet, das einem die Kinder auf dem Kopf herumtanzen dürfen und machen können, was sie wollen. Auch hier gibt es Regeln und Bettzeiten. Doch die Erziehung erfolgt eher spielerisch, Kind darf Kind sein. Dabei ist das Kind, wie die Autoren so schön sagen, nicht gleichberechtigt, aber gleichwertig. Man behandelt es auf Augenhöhe. Gut, mein Sohn ist gerade nicht einmal sieben Monate alt. Ich weiß nicht, wie sehr es mich strapazieren wird, wenn er nicht isst, was auf den Tisch kommt und nicht sein Zimmer aufräumt und ob ich dann noch geduldig mit einem Lächeln nach einer Lösung suchen kann, die uns beiden gefällt. Und was ist erst, wenn irgendwann das zweite Kind kommt? Wie weit ich damit gehen werde und wie genau ich es auch nehmen werde; einiges davon werde ich sicher versuchen, umzusetzen und den Grundsatz der spielerischen Erziehung verfolgen. Um weiter in diese Thematik einzusteigen, werde ich auch sicher noch die anderen Bücher der beiden lesen, denn ihre lockere Art gefällt mir und ich musste auch viel Lachen. Auch einfach zur Unterhaltung kann ich das Buch also wärmstens empfehlen. Wer es als strengen Erziehungsratgeber nehmen möchte, sollte sich an das Urteil anderer Mamis wenden, die schon in den Genuss der Erziehung gekommen sind.

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