Julia Heilmann , Thomas Lindemann Kinderkacke

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 27 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(7)
(10)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Kinderkacke“ von Julia Heilmann

Der erste Erfahrungsbericht, in dem sich Eltern wiederfinden könnenKinder sind kleine Monster und sehr, sehr anstrengend. Auch die eigenen! Das Sexleben der Eltern liegt darnieder, die Schwiegereltern nerven, die Freunde melden sich nicht mehr, Arbeitgeber legen einem Steine in den Weg, das Geld ist knapp und die staatliche Hilfe ein Witz. Dumm nur, dass Elternratgeber sich ausgerechnet über diese Probleme konsequent ausschweigen. Julia Heilmann und Thomas Lindemann, selbst Eltern von zwei kleinen Kindern, haben die Nase voll von dem betulichen Ton dieser Werke und brechen eines der vielleicht letzten Tabus, den Heile-Elternwelt-Mythos, der um Mutterschaft und Vaterschaft gepflegt wird.

Stöbern in Sachbuch

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Einmaliges Buch voller autobiographischen Aufzeichnungen aus einer anderen Zeit.

lindenelmar

Homo Deus

Der Autor spannt einen Rahmen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Sein Menschenbild ist gewöhnungsbedürftig.

mabuerele

Hygge! Das neue Wohnglück

Ein inspirierendes Buch, mit vielen Tipps, Interviews, und noch mehr Bildern, die das skandinavische Wohlfühlflair wiederspiegeln

Kinderbuchkiste

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Kinderkacke...

    Kinderkacke
    illunis

    illunis

    31. July 2013 um 15:40

    Über die Bücher Quengelzone und Babybeschiss habe ich vor kurzem einen TV Bericht gesehen und ich entdeckte das es noch ein Buch gibt... ich kam ziemlich günstig an sie heran und habe mit diesem hier begonnen. Anfangs musste ich noch ab und zu schmunzeln aber ab dem zweiten Kapitel fand ich es dann schon nicht mehr so witzig. Viele Dinge sind nicht nur "ehrlich" sondern völlig überspitzt und die beiden Autoren wirken als hätten sie sich das mit den Kindern nicht reiflich überlegt, sondern als wären sie da in etwas "hineingeraten". Sie wirken oftmals sehr als würden sie sich in ihre Vergangenheit zurück sehnen. Ich habe "noch" keine Kinder und kann mir gut vorstellen das man auch mal an alte Zeiten denkt (was ja auch ok ist, es gab nunmal auch eine Zeit ohne Kinder), grade wenn man überfordert und/oder übermüdet ist aber die beiden stellen mir das ganze so überspitzt dar, das es wirklich schon nicht mehr witzig wirkt. Zum Glück hat das ganze bei mir keinen "Schaden" hinterlassen, sondern mich im Gegenteil noch etwas in meinem Wunsch bestärkt... mal abwarten wann er wahr wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Kinderkacke" von Julia Heilmann

    Kinderkacke
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    29. April 2011 um 18:53

    Über das Kinderkriegen und das Leben mit Kindern gibt es unzählige Ratgeber, die pädagogisch sicher durchaus wertvoll sind. Aber sind sie auch realistisch? Spiegeln sie das reale Familienleben wirklich wieder oder fällt nicht doch ziemlich viel Familienwirklichkeit unter den Tisch? Diese Frage beschäftigte Julia Heilmann und Thomas Lindemann bei der Btrachtung der zahlreichen Bücher in ihrem Regal, in denen sie sich nicht wiederfanden. Deshalb haben sie ein ehrliches Elternbuch geschrieben. Schon der Titel ihres Buches „Kinderkacke“ wiest darauf hin, dass hier nichts verklärt und verschwiegen wird, sondern Klartext gesprochen bzw. geschrieben wurde. „Kinder sind kleine Monster und sehr sehr anstrengend. Das Sexleben liegt darnieder, die Schwiegereltern nerven, die Freunde melden sich nicht mehr, das Geld ist knapp und die staatliche Hilfe ein Witz.“ So lautet der Klappentext, den Hoffmann und Campe Verlag, in dem das Buch erschienen ist, formuliert hat. Erstaunlich, dass Julia Heilmann und Thomas Lindemann nach dem ersten Kind nicht gleich Schluß gemacht haben, sondern inzwischen schon 2 Kinder haben. In manchen Presseberichten war gar zu lesen, dass sie über ein drittes Kind nachdenken! In ihrem Buch reflektieren sie über verschiedene Themengebiete wie z.B. „Der äußere Kampf – Deutschland ist kein Kinderland“ oder „Der innere Kampf – Angst essen Eltern auf“. Dabei kommen kapitelweise immer entweder Vater Thomas oder Mutter Julia zu Wort. Sie erzählen amüsant und provozierend von ihren eigenen Erfahrungen und von Erfahrungen, die befreundete Familien gemacht haben. Wir lesen, wie man sich als Vater im Kindercafé Wolkenzwerg fühlt, wie man sich als Mutter fühlt, wenn man beim PEKIP aus Versehen einschläft oder wie familienfreundlich die sogenannten Kinderabteile wirklich sind. Nur bei einer Kapitelüberschrift ging mir persönlich die Provokation entschieden zu weit: Den Abschnitt über die Geburt aus Vatersicht mit „Erinnerung an Stalingrad“ zu überschreiben finde ich schlicht geschmacklos und wundere mich, dass hier das Lektorat des Verlages nicht eingegriffen hat. So ein Vergleich ist einfach unpassend, vor allem, weil die beschriebenen Erfahrungen wenig bis nichts mit den Kriegserfahrungen der Menschen, die Stalingrad erlebt haben zu tun haben. Von diesem Fauxpax einmal abgesehen finde ich „Kinderkacke" ein wichtiges und wahrhaft ehrliches Buch, dem man viele Leserinnen und Leser wünschen möchte! (MA)

    Mehr
  • Rezension zu "Kinderkacke" von Julia Heilmann

    Kinderkacke
    DarkRose

    DarkRose

    14. January 2011 um 18:26

    Kinderkacke Was soll man sagen wirklich das ehrlichste Elternbuch überhaupt. In diesem Buch geht es um das wahre leben mit Kindern und nicht das was einen oft vorgegaukelt wird. Es zeigt normale Schwierigkeiten auf und das was auf einem zukommt. Ich bin selbst Mutter und habe mich oft wieder gefunden. Es fängt an mit dem schwanger werden über die Geburt, der Kita usw. Es ist nicht verschönt worden aber als Elternratgeber würde ich es nicht empfehlen. Es sind viele Sachen wahr aber viele unwahr oder einfach nur überspitzt. Eine Beziehung bzw. der Sex muss nicht einschlafen. Schlafmangel ist klar aber man gewöhnt sich auch dran. Das der Bauch nicht weg geht liegt auch daran ob man was gegen ihn unternimmt oder nicht. Andere Sachen wie Bahn fahren oder Beruf sind wieder rum sehr wahr. Ich bekomme immer gesagt sie sind nicht Flexibel wenn man den Satz 40 mal am Tag hört wenn man persönlich nach einer Aushilfe fragt wird man langsam doch gefrustet. Oft hatte ich den Eindruck das den beiden ihr Kinder nur im weg sind für ihr leben was sie führen wollen, das macht das Buch nach einer zeit zäh.Wenn man vor hat ein Kind zu bekommen bitte nicht lesen oder nur wenn man auch die Wirklichkeit vertragen kann.Kinder sind in der jetzigen Gesellschaft nicht immer willkommen, das wird sehr schön gezeigt. Meine Nachbarn sind Dauer klopfer weil wir zu laut sind. Ob es nun überspitzt ist oder nicht es ist wirklich mal eine andere Sicht auf das Kinder bekommen.Es ist eben nicht alles Sonnenschein aber auch nicht immer Regenwetter, ein zwischen Ding müsste mal her. Als ich schwanger war habe ich auch mal so tolle Ratgeber und hefte gelesen und ich sage heute, ich hätte es lassen sollen den es kommt immer anders als man denkt. Wenn ich fragen habe frage ich meine Mutter die ist immer noch der beste Ratgeber, auch wenn es früher anders war als heute. Ich habe mit viel vorgenommen gehabt, wie zb Brei selbst kochen schnell wurde mir aber bewusste das es nicht so einfach ist wie man es sich gedacht hat. Heute kann ich aber sagen egal wie man es macht es ist immer teils falsch und teils richtig. Dieses Buch ist eine lustige Abwechslung wenn man Kinder hat, und man sieht mal das man nicht alleine ist. Aber in der Schwangerschaft hätte ich jeden erschlagen der mit dieses Buch geschenkt hätte. In einem und allem offen ehrlich und mal nicht verschönt aber leicht überspitzt.

    Mehr
  • Rezension zu "Kinderkacke" von Julia Heilmann

    Kinderkacke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. October 2010 um 15:32

    Nun, vielleicht sollte ich erwähnen, warum ich dieses Buch gekauft habe. Ich bin 30 Jahre alt und lebe seit über 4 Jahren mit meinem Partner glücklich zusammen, auch wenn wir nicht verheiratet sind. Seit 1,5 Jahren tickt in mir plötzlich so eine biologische Uhr, die mir ganz vehement sagt:"Es ist höchste Eisenbahn..." und so haben mein Schatz und ich gemeinsam entschieden, dass ich im nächsten Monat die Pille absetzen werde. Soviel zu dem Thema. Auf der anderen Seite habe ich Freundinnen, die bereits Kinder haben und habe auch schon mitbekommen, dass Kinder kriegen in Deutschland so ein Thema für sich ist. Und daher interessierte mich mal ein ungeschönter Bericht von jungen Eltern. In "Kinderkacke" beschreiben Julia Heilmann und Thomas Lindemann, beide Akademiker, ihren Alltag, die Entwicklung ihrer Beziehung usw. aus wechselnder Perspektive und vor allem offen und ungeschönt. Allerdings bekam ich bereits auf den ersten Seiten den Eindruck, dass sich diese beiden Menschen nicht wirklich überlegt haben, was es bedeutet, Kinder zu haben und ihr permanentes Gejammer und Gemecker ging mir ziemlich schnell gehörig auf den Keks. Dieses Buch ist nicht etwa witzig oder mit Galgenhumor gespickt. Nein, auf mich machte es einen richtig bösen Eindruck und ich hatte schnell das Gefühl, dass die beiden ihre Kinder regelrecht verteufeln, wenn nicht sogar hassen und sich ihr früheres, karriere- und partygeiles Leben mit allen Obeflächlichkeiten des "normalen" Vollzeitberufslebens zurück wünschen. Manchmal hatte ich echt das Gefühl, dass die beiden es auch nicht anders verdient haben. Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass diese beiden ihre Kinder wirklich lieben und wollen. Und so bleibt mir nur zu entscheiden, dass mein Schatz dieses Buch nicht zu Gesicht bekommt (will ja nicht, dass er denkt, Kinder zu bekommen, sei wie, Terroristen auszubilden) und zu hoffen, dass wir bessere Eltern werden.

    Mehr