Magic Berlin

von Julia Heller 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Magic Berlin
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Prinzessin_Literaturias avatar

„Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ ist eine außergewöhnliche Mischung, die mir sehr gefallen hat.

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kein klassischer Urban Fantasy Roman, aber definitiv magisch

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Inhaltsangabe zu "Magic Berlin"

Seit ihrer Kindheit träumt die melancholische Studentin Lucia immer wieder das Gleiche: ein See bei Nacht, ihre Mutter, ein geheimnisvolles Wasserwesen ...
Als sie Hals über Kopf ihren gewalttätigen Exfreund verlässt, folgt Lucia endlich einem Zeichen aus ihrem Traum und geht nach Berlin. Dort begegnet sie Brigid, die sich Hexe nennt und Lucia in eine verborgene Szene einführt: Unter Hexen, Schamanen und Hoodoo-Priesterinnen, die uralten heidnischen Göttern folgen, lernt die 27-Jährige, was wahre Freundschaft bedeutet und dass die große Liebe keine Stereotype kennt.
Gemeinsam mit den magischen Berlinern lüftet sie ein dunkles Familiengeheimnis, das ihrem Traum zu Grunde liegt. Dabei muss sich Lucia einigen Herausforderungen und Gefahren stellen, bevor sie ungeahnte Kräfte in sich entdeckt. Ohne es zu wissen, ist sie Teil eines Plans, der die Welt grundlegend verändern wird. Das magische Berlin hat ihre Ankunft bereits erwartet, doch nicht alle heißen die Veränderung willkommen ...

»In ihrem Leben war nun eh nichts mehr, wie es mal war. Aus einem Albtraum war ein aufregendes Abenteuer geworden. Zwar stürzte sie von einer Herausforderung in die nächste, aber sie fühlte sich lebendig! Voller Gefühle und Eindrücke, welche die Leere in ihr langsam verdrängten.«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783744864718
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:356 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:27.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    myra_frosts avatar
    myra_frostvor einem Monat
    Magie in Berlin

    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut, da es Magie und Realismus vereint. Einzig die Lichtkugel in den Händen der Protagonistin sticht für mein Empfinden zu sehr hervor. Auf meinem schwarz-weiß-Kindle trifft sie allerdings genau den richtigen Ton.

    Inhalt:

    Als die Psychologiestudentin Lucia vor ihrem gewalttätigen Freund nach Berlin flieht, ahnt sie nicht, dass sie bald mit ihrer neuen Freundin Brigid ein Familiengeheimnis ergründen wird. Hexe Brigid und ein magischer Zirkel helfen ihr, die zugrunde liegende Prophezeiung zu entschlüsseln. Kann Lucia deren Gegner besiegen und ihre innere Kraft befreien?

    Meinung:

    Julia Heller ist es gelungen, ihre Figuren lebendig und tiefgründig zu zeichnen. Dabei geht sie ins Detail, sodass ich mich auch in die Nebenfiguren problemlos hineinversetzen konnte. Die Spannung baut sich dabei langsam auf; für meinen Geschmack an ein paar Stellen zu langsam, weswegen ich ein Viertelsternchen abziehe. Nach gut einem Drittel nimmt die Handlung an Fahrt auf, was mich mitfiebern ließ. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders gut gefallen hat mir die subtile Informationsvermittlung der Autorin. Ich mag es sehr, wenn ich beim Lesen intuitiv mein Wissen erweitern kann. Dabei hebt Julia Heller nie den belehrenden Zeigefinger, sondern erzählt einzig ihre Geschichte. Auch die ungewöhnliche Liebesgeschichte trifft genau meinen Geschmack. Ohne zu spoilern, kann ich hier leider nicht mehr verraten. Beim Showdown gibt es einige überraschende Wendungen, weswegen ich mit Spannung den zweiten Teil erwarte. Die Autorin verzichtet dabei glücklicherweise auf einen der mir verhassten Cliffhanger.

    Fazit:

    Wer eine ungewöhnliche Geschichte voller Magie, befreiender Persönlichkeitsentwicklung und tabubrechenden Beziehungen lesen will, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil. Fünf Sterne!

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    Prinzessin_Literaturias avatar
    Prinzessin_Literaturiavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ ist eine außergewöhnliche Mischung, die mir sehr gefallen hat.
    Ein bisschen bunt, ein bisschen verrückt, ein bisschen anders

    Magic Berlin: Der Weg des Sterns

    Julia Heller

     

    Erst einmal richte ich meinen Dank an die Autorin Julia Heller, die mir ihr Buch als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das beeinträchtigt natürlich nicht meine persönliche Meinung. „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ ist eine außergewöhnliche Mischung, die mir sehr gefallen hat. Speziell der Bezug auf Spiritualität und Naturreligionen war ein kleines Sahnehäubchen.

     

    Genre: Young Adult / Urban Fantasy

    Seitenzahl: 322

     

    Inhalt:

    Als ihre Beziehung in Gewalt endet, flieht Lucia nach Berlin, geleitet von einem wiederkehrenden Traum.
    Mit der Hexe Brigid ergründet sie ein dahinter liegendes Familiengeheimnis, das an eine weltverändernde
    Prophezeiung geknüpft ist. Kann sie die gefährlichen Gegner der Prophezeiung überwinden und ihre
    bisher unentdeckte innere Kraft befreien, um sie zu erfüllen?

    Wem das gewisse magische Etwas im Leben fehlt, wird bei Magic Berlin fündig. Unterhaltsam und tiefgründig führt dieser Roman in eine Welt voller Magie, die sich versteckt vor unseren Augen abspielt. "Magic Berlin: Der Weg des Sterns" ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich selbst und ihre Spiritualität findet und die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe – nichts für Moralapostel und Ewiggestrige!

     

    Charaktere und Meinung:

    Ich fand die verschiedenen Charaktere in „Magic Berlin“ überaus interessant und vielseitig. Mich hat die Offenheit und die Toleranz der „magischen Berliner“ fasziniert. In ihrer Mitte macht Lucia eine emotionale Wandlung durch, die ich als Leserin voll und ganz nachvollziehen konnte.

    Das Buch besteht aus einer interessanten Mischung aus Urban Fantasy – wobei Freunde von Vampiren, Elfen und Werwölfen nicht auf ihre Kosten kommen – und dem Zauber der wahren Welt. Julia Heller zeigt das Spirituelle im Realen, die Magie im Alltag und die verschiedenen Sichtweisen, wenn es um den Begriff „normal“ geht. Durch diese Atmosphäre habe ich mich in der Geschichte willkommen gefühlt und fand sie direkt mitreißend. Das lag auch am Schreibstil der Autoren.

    Der Bezug zu modernem Schamanismus, weißer und schwarzer Hexerei und dem Heidentum brachte einen besonderen Klang in die Geschichte. Da ich mich persönlich ebenfalls mit diesen Themen auseinandersetze, war mir vieles nicht fremd. Dennoch fand ich es sehr gut, dass die Buchcharaktere Lucia verschiedene Aspekte der modernen Magie erklären. Damit finden auch Leser, die sich weniger damit beschäftigen, schnell in die Geschichte.

    Lucia habe ich als sehr sympathisch empfunden und es hat Spaß gemacht, sie zu begleiten. Speziell in der zweiten Hälfte des Buches wird die magische Atmosphäre um sie dichter und spannender. Besonders beeindruckt hat mich die Liebesgeschichte, die weit vom 0815-Einerlei abweicht.

     

    Empfehlung:

    Von mir bekommt „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ eine klare Leseempfehlung. Darum gibt es von mir klare…

     

    Fünf von Fünf Literaturia-Sternchen

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    AmaliaZeichnerins avatar
    AmaliaZeichnerinvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: kein klassischer Urban Fantasy Roman, aber definitiv magisch
    kein klassischer Urban Fantasy Roman, aber definitiv magisch

    Rezension
    „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ von Julia Heller
    🧙‍♀️🧙‍♂️🧜‍♀️🧜‍♂️🧚‍♀️
    Klappentext:
    Seit ihrer Kindheit träumt die melancholische Studentin Lucia immer wieder das Gleiche: ein See bei Nacht, ihre Mutter, ein geheimnisvolles Wasserwesen ...
    Als sie Hals über Kopf ihren gewalttätigen Exfreund verlässt, folgt Lucia endlich einem Zeichen aus ihrem Traum und geht nach Berlin. Dort begegnet sie Brigid, die sich Hexe nennt und Lucia in eine verborgene Szene einführt: Unter Hexen, Schamanen und Hoodoo-Priesterinnen, die uralten heidnischen Göttern folgen, lernt die 27-Jährige, was wahre Freundschaft bedeutet und dass die große Liebe keine Stereotype kennt.
    Gemeinsam mit den magischen Berlinern lüftet sie ein dunkles Familiengeheimnis, das ihrem Traum zu Grunde liegt. Dabei muss sich Lucia einigen Herausforderungen und Gefahren stellen, bevor sie ungeahnte Kräfte in sich entdeckt. Ohne es zu wissen, ist sie Teil eines Plans, der die Welt grundlegend verändern wird. Das magische Berlin hat ihre Ankunft bereits erwartet, doch nicht alle heißen die Veränderung willkommen ...
    🧚‍♀️🧜‍♂️🧜‍♀️🧙‍♂️🧙‍♀️
    Eigene Meinung:
    Wer hier einen klassischen Urban Fantasy Roman mit verschiedenen Wesen und vielen Phantastik-Elementen erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Stattdessen befasst sich der Roman stark mit Naturspiritualität, den modernen Hexen und Heiden sowie modernem Schamanismus – was es alles real gibt und auch realistisch geschildert wird. So einiges aus diesem Bereich wird der Anfängerin Lucia von auf diesem Gebiet erfahrenen Charakteren erklärt, so dass auch Leser, die sich mit diesen Themen nicht auskennen, keine Verständnisschwierigkeiten haben.

    Lucia zieht mit Brigid in eine WG mit Magiewirkenden und verliebt sich wenig später in eine lesbische Frau, die Schamanismus praktiziert. Aber auch einer ihrer WG-Mitbewohner, Panait, fasziniert sie. Hier greift die Autorin das Thema Polyamorie auf, das die drei Charaktere sehr unterschiedlich betrachten. Entsprechend sind Konflikte vorprogrammiert.
    Hier hätte ich mir von einem der Charaktere, der diesen Lebensstil schon länger lebt, eine ausführlichere Erklärung gewünscht, was Polyamorie ist – also ein auf Konsens, guter Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen basierendes Beziehungskonstrukt, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind. Das kommt im Text nicht deutlich herüber, der Schwerpunkt liegt auf den entstehenden Konflikten. Aber wer weiß, vielleicht wird dieses Thema ja in einer Fortsetzung noch genauer beleuchtet. (Von der Autorin habe ich erfahren, dass ein Prequel erscheinen wird, Teil 2 Ende des Jahres oder 2019.)

    Lucia, Brigid und die übrigen Charaktere wirkten auf mich sympathisch und ich konnte mit ihnen sehr gut „mitfiebern“ bei ihren Erlebnissen. Ein Charakter, ein weiterer WG-Mitbewohner namens Phillip, blieb aus meiner Sicht sehr blass, er tritt kaum in Erscheinung. Der Charakter Göndlir wirkte auf mich sehr rätselhaft, bis ich den Epilog gelesen habe.

    Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm flüssig. Hier und da hätte ich mir etwas mehr „Show, don‘t tell“ gewünscht, vieles wird erklärt und erzählt, anstatt es zu veranschaulichen.

    Ein Großteil der Handlung dreht sich anfangs um diese Beziehungsgeschichten und Lucias Entwicklung. In der zweiten Hälfte gibt es dann deutlich mehr Fantasy-Elemente.

    Fazit: Kein klassischer Urban Fantasy Roman, sondern eher ein esoterischer Entwicklungs- und Liebesroman mit Fantasy-Elementen und starken, interessanten Charakteren. Besonders lesenswert, wenn man sich für Naturspiritualität, moderne Hexen und Heiden und/oder Schamanismus interessiert, weil dies hier realistisch und positiv repräsentiert wird.

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