Julia Hoban Bis unter die Haut

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Inhaltsangabe zu „Bis unter die Haut“ von Julia Hoban

Es ist schwer, ein Geheimnis zu bewahren, wenn es auf dem ganzen Körper notiert ist ...
Vor einem halben Jahr tranken Willows Eltern bei einer Einladung ein Glas zu viel und baten ihre Tochter, sie nach Hause zu fahren. Doch sie kamen niemals an. Willow verlor die Kontrolle über den Wagen und ihre Eltern starben vor ihren Augen. Jetzt ist Willow weggegangen von ihrer alten Schule, von ihren alten Freunden. Die Schuldgefühle jedoch erträgt sie nur, indem sie sich ritzt. Da kommt Guy in ihre Klasse, ein Junge, so sensibel und nachdenklich wie Willow selbst. Er entdeckt ihr gut gehütetes Geheimnis. Und durch seine bedingungslose Liebe lernt Willow, sich selbst zu vergeben und an sich zu glauben.

Ein bewegendes Buch über ein sehr sensibles Thema. EIn absolutes muss für jedes Bücherregal.

— BooksBooksBooks

Emotionen. Tragik. Tiefe Freundschaft. Liebe. Verpackt in einer schwierigen Thematik - ein Buch, das mich voll überzeugen konnte <3

— Ein LovelyBooks-Nutzer

"Gut" ist defintiv was anderes...

— Miii

Ich finde es sehr spannend aber mir fehlt das Vertrauen vielen Personen und das ist traurig.

— alina_love_books

Äußerst rührende Geschichte!

— jcg_adoring44

authentisch stellenweise brutal, jedoch emotional sehr nah an der Realität. Hat mir sehr sehr gut gefallen, trotz vorhersehbarer Lovestory

— princess_leia

Man konnte sich wirklich sehr gut in die Hauptperson einfühlen, jedoch war mir das Buch letztendlich zu langatmig

— Rockyrockt

Emotional und bewegend-ein Buch,das man UNBEDINGT lesen soll

— czytelniczka73

Emotionen. Tragik. Tiefe Freundschaft. Liebe. Verpackt in einem schwierigen Thematik Ein Buch, das mich voll überzeugen konnte <3 <3

— Ein LovelyBooks-Nutzer

schonungslos, tragisch, traurig und sehr emotional. Ein tolles Buch über ein ernstes Thema!

— mieken

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  • Meine Meinung zu "Bis unter die Haut"

    Bis unter die Haut

    annas_zeilenzauber

    15. April 2017 um 11:58

    Autor: Julia HobanSeiten: 347Preis: 16.99 EuroInhalt:》Willow schaut unsicher zu den anderen Mädchen. Sie hat das ungute Gefühl, dass sie über sie reden, und sie ist sich sich auch ziemlich sicher, dass sie weiß, was sie sagen. Das ist die, die keine Eltern mehr hat. Nein, das ist die, die ihre Eltern umgebracht hat《Vor einem halben Jahr kamen Willows Eltern bei einem Autounfall ums Leben. Hinter dem Steuer saß Willow. Jetzt erträgt sie due Schuldgefühle nur, indem sie sich ritzt. Da kommt Guy in ihre Klasse. Guy kämpft um Willow, entdeckt ihr Geheimnis - und Willow muss sich entscheiden: zwischen dem Ritzen und Guy... Meine Meinung:Wenn man das Buch liest, beginnt man sofort darüber nachzudenken, wie schwer es sein würde, wenn man selbst seine Eltern verlieren würde. In der ganzen Geschichte werden Willows Emotionen und vor allem ihre Schuldgefühle sehr gut dargestellt und man kann wirklich mit ihr mit empfinden.Die Protagonistin Guy und Willow sind eigentlich total unterschiedliche Menschen, man merkt aber das beide eine schwierige Kindheit hinter sich haben. Ihre Offenheit und ihre Charaktere machen beide total sympathisch und man möchte nicht, dass Willow etwas geschieht, weil sie sich ritzt.Auch Guy ist ein wundervoller Junge, da er sich so rührend um Willow kümmert, ihr aber dennoch sagt, dass sie ihre Probleme falsch angeht.Die Geschichte wirkt von Anfang an sehr real und regt einen sofort zum nachdenken an, da Julia Hoban das Geschehen auch sehr gut beschreibt und die richtigen Worte dafür findet.Also für alle die, die beim Lesen des Buches auch denken wollen und hier und da mal ein Tranchen verdrücken können, ist " Bis unter die Haut"  die richtige Wahl.

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  • Naja...

    Bis unter die Haut

    Miii

    15. December 2016 um 17:35

    Ein halbes Jahr ist es her, seit Willows Eltern bei einem Autounfall, an welchem sie hinter dem Steuer saß, ums Leben gekommen sind. Seitdem ist nichts mehr wie es war, sie hat sich von ihrem Umfeld und auch von ihrem Bruder entfremdet. Einzig dass sie sich schneidet hält sie aufrecht. Doch dann tritt Guy in ihr Leben und kommt hinter ihr Geheimnis.  Mir wurde dieses Buch von soviele Leuten empfohlen dass ich irgendwann gar nicht anders konnte, mal hineinzuschauen. Letzten Endes hat sich Schneiden viel mit Psychologie zu tun und letzteres ist ein Themenbereich der mich sehr interessiert. Was SVV angeht, habe ich schon viele Bücher gelesen und ich muss sagen: Dieses hier war mitsamt das schlechteste von allen. Natürlich muss man hier sagen, dass jemand, der dieses Verhalten nur vom Hören kennt, da einen komplett anderen Bezug darauf hat, als jemand, der tatsächlich in diesem Teufelskreis steckt. Aber dennoch hatte ich in diesem Buch wirklich nur sehr sehr selten einen Moment, in dem ich mir gedacht habe „Ich kann Willow verstehen.“ Vieles wurde sehr oberflächlich gehalten, andere Dinge sind sehr abrupt geschehen und eine Menge Fragen die hätten beantwortet/geklärt werden sollen, stehen offen. Ich verstehe zwar so halbwegs, wieso Willow nicht davon loskommt, aber ihr Gefühlsleben, ihre Perspektiven, ihre Vorstellungen, etc. sind mir ehrlich gesagt nach wie vor suspekt. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Thema ist, was nur sehr schwer auf Papier zu bringen ist und dass (wie oben genannt) ein „Außenstehender“ nie die gleiche Sichtweise haben werden kann, wie jemand direkt betroffenes. Dennoch würde ich den Roman hier definitiv nicht weiterempfehlen.

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  • Großartig!

    Bis unter die Haut

    kitty_montamer

    06. November 2015 um 23:12

    Meine Meinung: Der Titel Bis unter die Haut, ist bei diesem Buch absolut Programm, denn mir ging die Geschichte sehr unter die Haut... Willow Eltern starben bei einem Autounfall, bei dem sie selbst am Steuer gesessen und als einzige überlebt hat. Fortan macht sie sich natürlich Vorwürfe und denkt die ganze Zeit, dass sie allein für den Tod ihrer geliebten Eltern verantwortlich ist. Mir sind die Stellen, an denen Willow mehr auf ihr Innerstes eingeht, sehr zu Herzen gegangen. Sie beschreibt nachvollziehbar, wie es in ihr ausschaut und warum sie sich diese Gedanken macht. Zudem kann sie mir ihren Emotionen so absolut nichts anfangen. Sie hat Angst, denen nicht gewachsen zu sein, wenn sie sie zulässt. Um dies zu umgehen, wählt sie einen anderen Weg: Sie ritzt sich, damit sie den Schmerz "umleiten" kann. Willow ist total gebrochen und zieht sich zurück. Zusätzlich zu ihren Vorwürfen geht sie davon aus, dass ihr Bruder ihr ebenfalls die Schuld für alles gibt. Das Verhältnis der beiden ist alles andere als entspannt. Schließlich muss auch dieser mit dem Verlust und der Tatsache leben lernen, dass er nun der Erziehungsberechtigte seiner eigenen Schwester ist... »Ihr Bein tut weh. Unglaublich, dass ein fünf Zentimeter langer Schnitt solche Schmerzen verursachen kann. Es ist wirklich ganz einfach - man muss ihn nur öffnen, bevor er verheilt ist, und dann versuchen, ihn mit etwas Stumpfem, zum Beispiel der Spitze eines Turnschuhs, auf sechs oder sieben Zentimeter zu vergrößern.« Zitat aus: "Bis unter die Haut" Ich finde Julia Hoban ist sehr sensibel mit dem Thema der Selbstverletzung umgegangen, nimmt allerdings auch kein Blatt vor den Mund. Genau so, wie es sich in Willows Leben abgespielt hat, könnte es tatsächlich geschehen, was mich mehr als nur einmal schockiert hat. Bis unter die Haut hat meine Gefühlslage sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Ich habe ziemlich viele Tränen vergossen. Außerdem hatte ich stets das Gefühl, als hätte sich jemand auf meine Brust gesetzt. Ich hatte ein beklemmendes Gefühl während des Lesens, was sich das gesamte Buch über fortgesetzt hat. Die eher düstere Stimmung die bei dieser Geschichte bestimmend ist, ist meiner Meinung nach, weiß Gott nichts für Zartbesaitete. Erst Guy bringt für Willow und auch für die Leser die Sonne zurück. Zuerst scheint sie nur ein kleines bisschen hinter den dunklen Wolken, doch irgendwann strahlt sie mit ihrer ganzen Macht und bringt die Wärme in die Geschichte. Gerade diese Wandlung hat mir außerordentlich gut gefallen und ebenso, dass dies nicht holterdiepolter, sondern Stück für Stück vonstatten gegangen ist. Guys Verzweiflung war für mich ebenso greifbar wie jene der Protagonistin. Er hat mir so Leid getan, weil er absolut hilflos ist. Er möchte natürlich, dass Willow sofort damit aufhört sich zu ritzen, aber weiß überhaupt nicht, wie er dies anstellen soll. Wenn die Zwei zusammen waren, ging mir regelmäßig das Herz auf. Dabei war ihre Liebesgeschichte zu keiner Zeit überspitzt dargestellt, oder gar in irgendeiner Weise kitschig. Es hat einfach alles gepasst. Vom ersten Kennenlernen, bis zum ersten Kuss. Es hat mich total entzückt. Wie sich die Dinge entwickeln möchte ich natürlich nicht weiter erläutern, allerdings kann ich zumindest so viel verraten: Das Ende hat mir ebenso gut gefallen, wie der Rest dieses Buches. Fazit: Ein wundervoller Roman, über den absolut zu unrecht so wenig gesprochen wird. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eins meiner persönlichen Jahreshighlights, da einfach von allem etwas enthalten ist. Julia Hoban schreibt voller Gefühl und diese kamen auch mit voller Wucht bei mir an und haben mich bildlich gesprochen zu Boden geworfen.  Dieser Roman ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich "bis unter die Haut" berührt. © www.mybooksparadise.de

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  • Bis unter die Haut – eine kurze Rezension ohne Spoiler

    Bis unter die Haut

    princess_leia

    22. October 2015 um 19:37

    Der Schreibstil dieses Buches ist einfach und flüssig. Eben genau wie ein Jugendbuch sein sollte. Hier wird die Geschichte von Willow und Guy erzählt, die sich selbst verletzt und unter Schuldgefühlen leidet.   Die Protagonistin erzählt ihre Sicht auf die Welt, wie sie Schuldgefühle aushält und wie sie versucht den Schmerz zu verdrängen. Man spürt die Zerrissenheit, die Trauer und Angst. Sie vertraut sich zunächst niemanden an, und der Leser erfährt, welche Folgen Missverständnisse durch mangelnde Kommunikation und Unverständnis mit sich bringen.  Dies geschieht auf sehr emotionale Art und Weise. Die Autorin trifft mit ihren Ausführungen genau den Kern der Probleme, der Menschen die zu selbstverletzenden Verhalten neigen begleitet.   Die Gefühlswelt wird klar und ausführlich beschrieben. Menschen die mit der Thematik bisher noch nicht konfrontiert wurden, werden mit einer schonungslosen Offenheit der Autorin konfrontiert, die jedoch meiner Meinung nach sehr realitätsnah und authentisch dargestellt wird. Gerade für Betroffene und Angehörige ist dieses Buch eine kleine Bereicherung, so zeigt uns Willow doch, dass es einen Ausweg gibt und welche Verbesserungen durch offene Kommunikation, Mut und bedingungslose Liebe erreicht werden können. Dieses Buch zeigt, dass eine derartige Persönlichkeitsstörung keine Einbahnstraße sein muss und macht Mut den sehr schweren, aber nicht sinnlosen Kampf gegen sich selbst aufzunehmen.   Alles in allem ein gelungenes Buch zu diesem schweren Thema. Meines Erachtens erreicht die Erzählung eine annähernd realistisch tiefe Emotionalität, die insbesondere Willow authentisch macht. Das Grundgerüst ist der einzige Negativpunkt, denn es handelt sich dabei um eine flache Lovestory, die leider nur klischeehaft gelungen ist. (So idealistisch und selbstlos wie Guy es tut, reagiert kein Außenstehender Teenager  auf derartige Probleme, meiner Meinung und Erfahrung nach)  Ein bisschen mehr Chaos und heftigere Gefühlsausbrüche hätten es ruhig sein können um die Ups and Downs der Betroffenen besser zu skizzieren. Zum Abschluss sei gesagt, nicht jeder Betroffene wird sich mit Willow identifizieren können, jedoch sind manche Dinge ähnlich bzw. charakteristisch für diese Persönlichkeitsstörung. Dieser können aber unterschiedliche traumatische Ereignisse zu Grunde liegen.   Es handelt sich hierbei nicht um ein Selbsthilfebuch, aber einen gut geschriebenen Roman, der sich einem Thema widmet, das weder gesellschaftliche Akzeptanz erfährt, noch von Außenstehenden richtig verstanden wird. Diese Persönlichkeitsstörung ist mit einer Sucht vergleichbar, einfach aufzuhören, ist viel schwieriger als man denkt ...    Viel Spaß beim Lesen und Begreifen!

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  • Geht wahrlich unter die Haut

    Bis unter die Haut

    fireez

    06. August 2014 um 15:15

    Der Titel ist in diesem Buch Programm. Willow ist "Ritzerin", das heißt, sie ritzt sich selbst tiefe Schnitte in die Haut, um ihren inneren Schmerz durch äußeren zu verdrängen. "Bis unter die Haut" beschreibt also Willows Handeln. Gleichzeitig beschreibt der Titel aber auch das, was die Geschichte beim Leser bewirkt: Sie lässt einen nämlich alles andere als kalt, sondern gräbt sich in die eigene Gefühlswelt ein und geht wortwörtlich unter die Haut. Dass die Geschichte so nahe geht, liegt zum einen daran, dass Willow zwar eine verschlossene, aber gleichzeitig doch sympathische Protagonistin ist, die man schon nach wenigen Seiten gerne einmal zur Aussprache nach Hause bitten möchte. Später möchte man sie hingegen nur noch in den Arm nehmen und ist froh, als Guy auftaucht und diese Aufgabe stellvertretend übernimmt. Zum anderen liegt es aber sicher auch an der Art und Weise, wie der Roman aufgebaut und geschrieben ist. Nur langsam erfährt man als Leser, was Willow zugestoßen ist, und was dazu führte, dass sie mit dem Ritzen anfing. Dennoch spürt man ständig, wie sie sich einigelt und jegliche helfende Hand zurückweist. Ich war mir anfangs nicht sicher, ob mir die Geschichte gefallen könnte, aber ziemlich schnell schaffte es allein der Schreibstil, mich zu überzeugen. Julia Hoban schreibt sehr einfühlsam und wirklichkeitsnah. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Geschichte oder die Gefühle zu weit hergeholt waren und auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen Willow und Guy entwickelt, ist nicht wirklichkeitsfremd, sondern mit viel Feingefühl eingebaut. Dadurch nimmt man Willow und ihre Erlebnisse fast als wahre Geschichte hin und kann eigentlich gar nicht anders, als das ganze Buch über mit ihr mitzufühlen.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Super Blickwinkel!

    Bis unter die Haut

    Mikki

    04. April 2014 um 10:20

    Ich finde Bücher, die eine Thematik wie z.B. hier die Selbstverletzung haben sind immer ein bisschen schwierig. Es muss dem Auto gelingen, den schmalen grad zwischen zu kitschig und zu abgedreht zu finden, was wahrscheinlich nicht immer gelingt.  Dieses Buch stellt meiner Meinung nach die Situation allerdings sehr gut da. Willow finde ich ein interessantes Mädchen, sie hat eine schwere Zeit durchgemacht und reagiert darauf mich Ritzen. Die lässt den Leser erfahren, was in ihr vorgeht, wie sie empfindet und was sie bewegt ... ich kann ihren Standpunkt mehr als nachvollziehen und finde ihre Sicht auf die Dinge für ein solches Buch unglaublich gut gewählt ... man kann miterleben, wie Willow mit sich selbst kämpft, unsicher ist und selbst gar nicht so genau weiß, wieso, weshalb und warum.  Sie entwickelt sich im Buch auf eine tolle Art, allerdings auch nicht zu heftig, dass alles irgendwie aufgesetzt wirkt. Natürlich gehört natürlich auch ein bisschen Kitsch dazu und im wahren Leben würde man wohl sagen, an manchen Punkt war sie einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber warum soll nicht jemandem, dem eine besonders schlimme Situation widerfährt nicht im Gegenzug auch etwas unnormal gutes passieren?!  Der Lesefluss war für mich sehr angenehm, das Buch konnte mich 100% überzeugen und hat mich gefesselt, so dass ich es in 2 Tagen verschlungen habe ... am Schluss war ich sogar ein bisschen traurig, dass es vorbei war, ich hätte gern noch ein bisschen mehr Zeit mit Willow verbracht ;) Besonders gut finde ich, dass sich dieses Buch mit einer Sache beschäftigt, die für Außenstehende nicht leicht zu verstehen ist, dass es aber auch eine andere "Heilung" gibt als den obligatorischen Gang zum Psychiater oder in die Klinik, denn manchmal wissen Menschen selbst gar nicht, warum sie etwas tun und vor allem, dass sie nicht nur sich selbst weh tun ... doch diese Erkenntnis zu erlangen, ist kein einfacher Weg ... emotional, realistisch, sympathisch <3

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  • Lass keinen anderen Schmerz zu . . .

    Bis unter die Haut

    mieken

    24. January 2014 um 08:23

    Diese Geschichte geht einem im wahrsten Sinne unter die Haut! Sie sind tod Ich bin Schuld Mein Bruder hasst mich Ich kann den Schmerz nicht ertragen Ich muss den Schmerz betäuben . . . Willow, ein 17jähriges todtrauriges und selbstzerstörisches Mädchen. Die Trauer und die Schuldgefühle um den Tod ihrer Eltern drohen sie zu zerstören. Sie hat jeglichen Kontakt zu ihrem alten Leben abgebrochen, bloß keine Erinnerungen. "Wie soll ich den Tag nur überstehen?" Ich bin die Neue. Alle gucken mich an. Alle wissen es. Alle denken *Sie war es*. Fragt mich nicht, sprecht mich nicht darauf an. Leider gibt es kaum einen Teil ihres Lebens, der durch den Verlust ihrer Eltern nicht berührt wird. Doch dann trifft sie Guy... Eine tragische Geschichte über ein Mädchen, dass nicht weiß wohin sie mit ihrer Trauer und ihrem Verlust soll. Ein schonungsloses Buch über großen Schmerz, Fehlinterpretationen und Selbstzerstörung. Aber auch über Familienzusammenhalt, Freundschaft und Liebe. Mir hat das Buch gut gefallen. Am Anfang hat mir irgendwas gefehlt, wobei ich das nicht genau benennen kann. Doch das hat sich dann auch gelegt und am Schluß war ich begeistert. Es ist tragisch, traurig und sehr emotional. Haltet die Taschentücher bereit! Aber mal ehrlich muss der Junge denn wirklich *GUY* heißen? Oh Gott, das hat mich tatsächlich gestört, auch wenn das natürlich nicht zu Punktabzug führt.

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  • Atemberaubend und ergreifend

    Bis unter die Haut

    laraeliza99

    12. June 2013 um 22:02

    Das Buch ist einfach nur der Hammer... Ich liebe es... Julia Hoben hat dieses Buch echt atemberaubend geschrieben. Es gehört zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher. 

  • Rezension zu "Bis unter die Haut" von Julia Hoban

    Bis unter die Haut

    claudia_techow

    21. January 2013 um 11:47

    "Bis unter die Haut" ist kein Buch, um sich ein paar schöne oder lockere Stunden zu machen. Es ist auch nicht zum Herunterlesen geeignet oder um dem Alltag für einige Stunden zu entfliehen. "Bis unter die Haut" ist ein Buch, was mein Herz berührt hat und mir zeigte, wie schwer es für einige Menschen ist in ihren eigenen Gefühlen und Gedanken gefangen zu sein und sich nur mittels Schmerzen daraus befreien zu können. Tief beeindruckt hat mich der Charakter von Guy, der stets völlig selbstlos und bedingungslos an Willows Seite steht. Sie trotz Rückschläge nie fallen lässt (auch wenn ihm manchmal das Verständnis fehlt). Eine traurige, sensible Schicksals Geschichte, gepaart mit einer wunderschönen jungen Lovestory. Eine Geschichte, die man nicht vergisst!

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  • Rezension zu "Bis unter die Haut" von Julia Hoban

    Bis unter die Haut

    Zuckerwolke

    14. February 2012 um 23:26

    Es geht um ein Mädchen namens Willow, dessen Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, bei dem sie hinter dem Steuer saß! Sie hat sehr starke Schulgefühle und versucht diese zu verdrängen, in dem sie sich selbstverletzt. Niemand weiß davon, dass sie sich ritzt und das soll auch so bleiben, weil sie vor allem ihren älteren Bruder nicht noch mehr enttäuschen möchte, da sie glaubt, er würde sie hassen, weil sie ihre gemeinsamen Eltern umgebracht hat. Doch dann lernt sie einen Jungen namens Guy kennen, der hinter ihr Geheimnis kommt und für den sie anfängt Gefühle zu entwickeln. Jetzt muss sie sich entscheiden: Zwischen dem Ritzen und Guy... Ich fand dieses Buch sehr ergreifend und es ermöglicht einem tiefe Einblicke in die Thematik ,,selbstverletzendes Verhalten". Es war auf der einen Seite sehr schockierend, da die Autorin nichts schönredet und sehr detailliert darüber schreibt, wie sich Willow ritzt, aber trotzdem auch sehr schön, da es verdeutlicht wie viel Kraft einem Liebe und Verständnis in scheinbar aussichtslosen Situation geben kann. Ich empfehle es jedem, der sich gerne mit dem Leben auseinandersetzt und sich für solche Themen interessiert.

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  • Rezension zu "Bis unter die Haut" von Julia Hoban

    Bis unter die Haut

    Cadiz

    22. July 2011 um 10:50

    „Die Klinge tut nicht weh. Nicht wirklich. Jedenfalls nicht so wie andere Dinge wehtun können. Willow zieht das scharfe Metall noch heftiger über die Innenseite ihres Handgelenks.“ (Seite 42) Inhalt: Willows Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Und Willow saß am Steuer. Dieses schreckliche Gewissen trägt sie mit sich herum wie eine zentnerschwere Last. Sie fühlt nur noch Schmerzen, die sie mit der Rasierklinge besänftigen will. Willow ritzt sich immer wieder und niemand weiß davon, bis ihr eines Tages Guy begegnet, der ihre Schnittstellen bemerkt und sie darauf anspricht. Willow spürt, dass Guy anders ist. Das erste Mal ist da jemand, der sie wirklich zu kennen scheint. Doch mit dem Ritzen aufzuhören fällt ihr unendlich schwer… Zum Buch: „Bis unter die Haut“ behandelt ein bekanntes, dennoch sehr verschwiegenes Thema. Denn solche Leute wie Willow, die ihren Schmerz und Kummer mit Selbstverletzung zu bändigen versuchen, gibt es wohl viele, dennoch mag niemand so recht darüber reden. Betroffene schämen sich und Menschen, die so etwas miterleben, wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen und fühlen sich machtlos. Dies wurde in dem Roman sehr eindrucksvoll und realistisch beschrieben. Protagonistin Willow befindet sich in einem Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt, was aber eine schwierige Angelegenheit ist, weil es soviel mehr verlangt, als einfach von der Klinge loszulassen. Die hinzuspielenden Gefühle wie ein schlechtes Gewissen, Selbstzweifel, Angst und Unsicherheit werden hier auch berücksichtigt. Willow fällt es schwer, mit dem Ritzen aufzuhören, auch wenn ihr Wille dazu durchaus vorhanden ist. Die Autorin schlägt hier leise, sensible Töne an und fährt keineswegs auf der Mitleidsschiene. Willows Geschichte befasst sich eher mit einem „wie so ein Leben aussehen kann“ statt mit einem „so kann es schlimmstenfalls aussehen“. Hier werden keine Extreme beschrieben, die erschrecken oder absurd werden, sondern die Geschichte bleibt stets am Boden der Tatsachen, macht aber auch nachdenklich. Die Ursachen und Gründe, warum Willow sich ritzt, werden immer wieder aufgegriffen, weil sie das Mädchen auch stetig begleiten und zur Tat bewegen. Der Prozess, bei dem sie langsam lernt, dass es ihr auch möglich ist, ohne das Ritzen mit ihren Gefühlen umzugehen, wurde glaubwürdig beschrieben. Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichten hineinzufinden, weil sie eher träge beginnt und mich Sprache und Stil nicht gleich überzeugt haben. Dann war ich aber doch bald gefesselt und relativ angetan von der direkten und sprachgewandten Erzählweise Hobans. Es dauerte also ein wenig, bis ich das Buch in der Hand behielt, um Willows Entwicklung und Erlebnisse bis zum Schluss mitzuerleben. „Bis unter die Haut“ ist eine interessante Geschichte mit Begebenheiten, die sich genauso hätten zutragen können. Ein leidvoller Roman mit einigen lebhaften Wendungen. Einiges war durchaus vorhersehbar, was aber die leise Begeisterung für das Buch nur minimal trübt. Ich kann „Bis unter die Haut“ bedenkenlos weiterempfehlen, denn das Buch ist es wirklich wert, gelesen zu werden!

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  • Leserunde zu "Totentöchter - Die dritte Generation" von Lauren DeStefano

    Land ohne Lilien - Geraubt

    cbj_Verlag

    Sie sind jung und schön, doch dem Tod geweiht... Für unseren dystopischen Roman "Totentöchter – Die dritte Generation" suchen wir ab sofort unerschrockene TestleserInnen, die Lust haben, in eine düstere, schockierende Zukunftsvision einzutauchen. Bildgewaltig, atmosphärisch emotional! Der Inhalt: Rhine ist sechzehn Jahre alt – und wird in vier Jahren sterben. Ein missratenes Geneexperiment hat katastrophale Folgen für die Menschheit: Frauen leben nur bis zum zwanzigsten, Männer bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. In dieser Welt ist nicht ungewöhnlich, was Rhine passiert: Sie wird entführt und mit dem reichen "Hauswalter" Linden in eine polygame Ehe gezwungen, um möglichst schnell Nachkommen zu zeugen. Rhine präsentiert sich eine glitzernde Welt voller Luxus und Reichtum - eine Welt ohne Freiheit. Gemeinsam mit dem Diener Gabriel plant Rhine ihre Flucht, bevor es zu spät ist… Weitere Infos findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=392522 Wir suchen 20 LeserInnen, die schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin am 19. September über den Roman diskutieren möchten. Bewerbt euch bis zum 10. Juli mit einer kurzen Antwort auf folgende Frage: Stellt euch vor, ihr könntet genau wie die Hauptfigur Rhine nur 20 Jahre alt werden. Was würdet ihr in dieser kurzen Lebensspanne noch unbedingt tun wollen? Die Leserunde startet, sobald die Bücher bei euch angekommen sind. Wir freuen uns sehr auf eure Leseeindrücke!

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  • Rezension zu "Bis unter die Haut" von Julia Hoban

    Bis unter die Haut

    Fantasie_und_Träumerei

    06. July 2011 um 09:09

    KLAPPENTEXT: Vor einem halben Jahr tranken Willows Eltern bei einer Einladung ein Glas zu viel und baten ihre Tochter, sie nach Hause zu fahren. Doch sie kamen niemals an. Willow verlor die Kontrolle über den Wagen und ihre Eltern starben vor ihren Augen. Jetzt hat Willow all das hinter sich gelassen. Sie ist weggegangen von ihrer alten Schule, von ihren alten Freunden – von den Erinnerungen. Den Schuldgefühlen jedoch kann sie sich nicht entrinnen. Die erträgt sie nur, indem sie sich ritzt. Da kommt Guy in ihre Klasse, ein Junge, so sensibel und nachdenklich wie Willow selbst. Als er Willows gut behütetes Geheimnis entdeckt, stößt sie ihn von sich. Doch Guy lässt sich nicht abweisen... ZUR AUTORIN: (Quelle: cbt) Julia Hoban ist sehr vielseitig talentiert: Sie studierte Physik und Philosophie, entwirft Kleidung und Handtaschen und schreibt Kinder- und Jugendbücher- Die Autorin lebt mit ihrem Mann in New York und arbeitet derzeit an einem neuen Roman. EIGENE MEINUNG: Ich lege das Buch zur Seite und bin sehr nachdenklich. Darüber wie die Autorin ein Thema in ihr Buch einarbeitet, das bedrückend und schlimm ist. Protagonistin Willow verletzt sich selbst, um den seelischen Schmerz zu vergessen, den der Tod ihrer Eltern ihr zugefügt hat. Sie plagt sich mit Schuldgefühlen, denen sie nur entkommt indem sie sich mit Rasierklingen die Arme einschneidet. Notfalls tut es aber auch ein anderer Gegenstand. Mir wird jetzt noch schlecht beim Gedanken daran. Wie kann ein Mensch sich nur selbst verletzten? Das tut weh. Die sollen mal damit aufhören. Das sind so die allgemeinen Floskeln, die man beim Thema „Ritzen“ oft hört. Ich frage mich, wie schlecht muss es einem Menschen gehen, damit er sich so was antut? Wie tief muss der seelische Schmerz sitzen, wie verletzt muss man sein, damit man ihn durch körperliche Schmerzen vergessen kann? Durch mein Studium der Sozial Pädagogik habe ich im Praktikum schon des öfteren Menschen gesehen, die Selbstverletzendes Verhalten ausüben. Das erste Mal war ein Schock, den ich erst einmal überwinden musste. Man muss sich zwingen nicht ständig die Narben anzuschauen und sich zu fragen, was für ein Mensch steckt dahinter? Was für eine Geschichte? Oft geht SVV einher mit Depressionen und dem Verlust von Menschen bzw. instabilen Beziehungen und einem nicht ganz realistischen Selbstbild. So wie in Willows Fall. Sie hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern gibt sich selbst die Schuld daran, denn sie ist den Unfallwagen gefahren. Außerdem glaubt sie ihren Bruder verloren zu haben, der sie zwar bei sich wohnen lässt, aber sich seit dem Unfall so anders verhält als früher. Auch das, so glaubt sie, ist ihre Schuld. Der schönste Teil dieses Buches ist für mich eigentlich der, in dem Willow und David sich endlich aussprechen und wieder zueinander finden. Dieser Teil war für mich am schönsten und emotionalsten. Leider hatte ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen. Julia Hoban hat zwar ganz gut recherchiert, was das Thema Selbstverletzendes Verhalten angeht, zum Beispiel in dem Punkt, dass Willow ständig Ausschau hält nach Gleichgesinnten, dennoch ist es eher irgendwie eine Nebenhandlung der Geschichte. In erster Linie ist es die sehr rührende Liebesgeschichte zwischen Guy und Willow, weshalb die Tatsache, dass Willow unter einem Problem leidet eher oberflächlich abgehandelt wird. Guy und Willow treffen sich zum ersten Mal in der Bibliothek und irgendwie merkt man sofort, wie der Funke überspringt, auch wenn Willow das nicht sofort wahrhaben will. Guy ist auch der erste, der von ihren Schnitten mit der Rasierklinge erfährt und bemüht sich nun ihr zu helfen. Er ist ein wirklich netter und toller Kerl, der perfekte Partner in solch einer Situation, dabei hat er es mit Willow, die mir leider sehr unsympathisch war, nicht leicht. Die Sprache der Autorin ist leider etwas flapsig, was dem Buch etwas den nötigen Ernst nimmt. Obwohl aus der Allwissenden Perspektive erzählt wird, werden Willows Gedanken und Ängste immer wieder klar hervorgehoben. Dennoch fehlt mir in dem Buch etwas die Tiefe. Ich hätte gern gehabt, dass mir die ihre Empfindungen auch tief ins Herz gehen, ich hätte gern mit Willow gelitten, getrauert um dann mit ihr gemeinsam den Weg zurück ins Leben zu finden. Dies war leider nur bedingt der Fall, wobei mir das Ende noch einmal eine ordentliche Gänsehaut verpasst hat. Vermutlich liegt es auch daran, dass ich aufgrund meiner Vorerfahrungen einfach eine etwas andere Geschichte vermutet hatte. Eine, die sich einfach mehr mit dem Thema Selbstverletzendes Verhalten bzw. der oft damit einhergehenden Krankheit Borderline Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Mehr darauf eingeht. Ich denke, dass „Bis unter die Haut“ dennoch vielen Lesern gut gefällt. Wer noch nie etwas mit dem Thema zu tun hat, wird vermutlich erst einmal geschockt und nachdenklich sein. Vielen Lesern wird das Buch wohl „Bis unter die Haut“ gehen... FAZIT: Ein Buch über viele Missverständnisse, die Ungerechtigkeit des Lebens und vor allem über die Kraft der Liebe.

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