Julia Jawhari Finn: Im Reich der unruhigen Krieger

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Finn: Im Reich der unruhigen Krieger“ von Julia Jawhari

Finn ist neun Jahre alt. Er muss Tabletten nehmen, weil seine Mutter es nicht mitansehen will, dass er für seine Hausaufgaben ganze Nachmittage braucht und in der Schule dauernd Strafarbeiten aufbekommt. Mit den Tabletten läuft alles wie geschmiert - die Hausaufgaben und das Aufpassen in der Schule. Aber Finn verliert den Zugang zu seiner Fantasiewelt. Er schafft es einfach nicht mehr dorthin. Sie interessiert ihn nicht einmal mehr. Das ist eine Katastrophe, für das Reich der unruhigen Krieger! Denn das heilige Gleichgewicht braucht Finn und seine Fantasie... Für unruhige Jungs und auch Mädchen.

Fantasie und Realität eines Kindes, das wegen Unruhe Tabletten nehmen soll.

— vanessabln

Die Geschichte eines Jungen mit ADHS dessen Welt mit Medikamente durcheinander gerät

— claudi-1963

Das Buch habe ich selbst geschrieben, also gebe ich mir auch alle 5 Sternchen

— JuJ
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Kleine Mutmach-Geschichte über unruhiges Kind

    Finn: Im Reich der unruhigen Krieger

    vanessabln

    21. December 2016 um 09:13

    In diesem Buch geht es um Finn, der wegen seiner Unruhe und Unkonzentriertheit wohl vor allem in der Schule Probleme hat und aus diesem Grund Tabletten nehmen soll. Das Buch besteht aus zwei Teilen, die sich abwechseln: der Realität von Finn und seiner Fantasiewelt. Denn in seinem Kopf gibt es noch die "Bandarinwelt", wo es unruhige Krieger gibt und allerhand los ist. Den Teil aus der Sicht von Finn (in der Ich-Form) fand ich gut zu lesen und kindgerecht erzählt. Kinder mit ähnlichen Problemen können sich hier leicht wiederfinden. Wenn es ein Kinderbuch ist, fand ich allerdings die Mutter nicht sehr pädagogisch wertvoll geschildert. Sie steht nicht hinter der Tabletten-Entscheidung und weint sogar deshalb vor dem Sohn, welcher wiederum sehr mitfühlend ist, viel reflektieren kann und gerne alle Anforderungen erfüllen würde - wenn er nur könnte. Mit der "Bandarinwelt" hatte ich als Nicht-Fantasyfan Probleme, da sie sehr detaillreich ist. Meinem Sohn fehlte dafür wiederum die Geduld zuzuhören, wahrscheinlich würde er diesen Teil als Film mögen. Aus diesen Gründen hatte der Realitätsteil für uns gerne noch länger sein können.   Was den Inhalt angeht, ist es schwierig eine Meinung zu finden bzw. das Ziel des Buches zu sehen, da "unruhige Kinder" genauso unterschiedlich sind wie ihr Umfeld, die Ansichten darüber und getätigte Diagnosen (oder auch ausbleibende). Deshalb ist es sehr positiv, dass hier nicht für "alle ADHS-Kinder" gesprochen wird, sondern eben über Finn. Das Buch kann sicher niemandem die Entscheidung gegen oder für Medikation abnehmen. Es zeigt nur (bzw. aber), dass Finn ohne Medikament eine ausufernde Fantasie hat, die er mit Medikament verliert. Am Ende sieht es so aus, als hätte er einen anderen Umgang mit Fantasie sowie Realität gefunden, so dass er gestärkt aus der "Tablettenphase" hervorgeht und auch die Mutter wieder sie selbst sein kann. Wie es dann weitergeht und wie Finn sein Leben konkret meistert, hätte mich sehr interessiert, aber darüber erfährt man dann leider nichts mehr.

    Mehr
  • Leserunde zu "Finn: Im Reich der unruhigen Krieger" von Julia Jawhari

    Finn: Im Reich der unruhigen Krieger

    JuJ

    Wer möchte an einer Leserunde zu meinem dritten Buch 'Finn: Im Reich der unruhigen Krieger' teilnehmen?Klappentext: Finn ist neun Jahre alt. Er muss Tabletten nehmen, weil seine Mutter es nicht mitansehen will, dass er für seine Hausaufgaben ganze Nachmittage braucht und in der Schule dauernd Strafarbeiten aufbekommt. Mit den Tabletten klappt alles wie geschmiert - die Hausaufgaben und das Aufpassen in der Schule. Aber Finn verliert den Zugang zu seiner Fantasiewelt. Er schafft es einfach nicht mehr dorthin. Sie interessiert ihn nicht einmal mehr. Das ist eine Katastrophe, für das Reich der unruhigen Krieger! Denn das heilige Gleichgewicht braucht Finn und seine Fantasie... Eine Geschichte für unruhige Jungs und auch Mädchen. Lesealter: 8-10 Jahre (und Erwachsene) Bei Interesse beantworte bitte folgende Fragen: Ist ADHS nur eine "Mode-Krankheit"? Wie hilft man unruhigen Kindern am besten? Mehr über meine Bücher und mich erfährst Du unter: www.jujbooks.de Ich freue mich auf Eure Antworten! Herzlich Julia Jawhari

    Mehr
    • 67
  • Wie schmeckt den meine Schokoladenseite?

    Finn: Im Reich der unruhigen Krieger

    claudi-1963

    12. December 2016 um 17:09

    Finns Mutter sagt zu ihm, er soll in der Schule seine Schokoladenseite zeigen. Was ist, eine Schokoladenseite überlegt  Finn. Er sagt aber seiner Mama, dass er es verstanden hat, damit sie beruhigt ist. "Womöglich beißt Frau Nowak, meine Lehrerin mir den  Arm ab?" denkt sich Finn. Aber Finns Mutter meint nur das er sich anständig benehmen soll in der Schule, um nicht wieder eine Strafarbeit zu bekommen, weil er auffällt. Den Finn ist ein sehr unruhiger Junge, zu mindestens denken das alle anderen über ihn. Mama ist am überlegen, ob sie ihm Tabletten geben soll, damit er sich besser konzentrieren kann. Finn hat auch keine Freunde, seine Freunde leben in Finns Fantasiewelt. Das sind z.B. Selion, der in der Bandirinwelt mit dem Schwert gegen seine Feinde kämpfen muss. Doch alles Finn dann die Tabletten bekommt, klappt es zwar in der Schule besser, aber er verliert den Kontakt zu seiner Traumwelt. Und in dieser geht gerade alles drunter und drüber und nur Finn kann eine Katastrophe verhindern.Meine Meinung:Bei dem Buch war ich erst ein wenig hin- und hergerissen, den es handelt von einem ADHS Kind und den Folgen, mit und ohne Tabletten. Natürlich ist nicht jedes unruhige Kind ein ADHS Fall und auch nicht jedes baut sich eine solche Traumwelt auf wie Finn in diesem Buch. Jedoch denke ich das die Autorin mit diesem Buch den Kindern vermitteln will, das auch diese Kinder eine besondere Gabe haben. Sie will uns zeigen das diese Fähigkeiten durch Medikamente teils oder ganz verloren gehen können und dann diese Kinder zu manipulierten Menschen werden. Durch die gut verständliche, kindliche Sprache und der Fantasiewelt, möchte Julia Jawhari besonders Kinder mit diesem Buch ansprechen. Vielleicht auch um klar zu machen, dass auch diese Kinder normal sind und nicht krank wie sie in unserer Gesellschaft gerne abgestempelt werden. Auch das kindhaft gemalte Cover und die Tintenkleckse vermittelt dem Leser schon ein wenig vom Inhalt des Buches. Ich jedenfalls wünsche der Autorin viel Erfolg, dass diese Botschaft gehört, bzw. gelesen wird und gebe ihr für das Buch 4 von 5 Sterne.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks