Julia K. Stein Vergoogelt!

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 1 Leser
  • 26 Rezensionen
(10)
(12)
(5)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vergoogelt!“ von Julia K. Stein

Lena könnte nicht glücklicher sein. Sie ist mit ihrem Traummann zusammen und betreibt einen beliebten Blog. Doch wie viel Facebook, Twitter und Selfies verträgt eine Beziehung? Und warum verwirrt sie der attraktive Blogger David mehr als sie zugeben will? Als eine alte Rivalin und die viel zu junge Freundin ihres Vaters auf der Bildfläche erscheinen, gerät alles in Gefahr, was Lena sich hart erkämpft hat. Muss Lena sich zwischen Liebe und Karriere (und Smartphone!) entscheiden?

Wirkt unrealistisch, aber meist locker geschrieben, in Form von Blogposts

— Tubbylein

Ich konnte diesem Buch so gar nichts abgewinnen... Chic Lit ist wohl doch nichts für mich:(

— naninka

Recht humorvolles Buch über den allgemeinen Internet-Wahnsinn. Leicht und beschwinglich zu lesen.

— Wildpony

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

— zusteffi

Ein sehr witziger Roman, den ich nur jedem empfehlen kann.

— Traubenbaer

Sehr schöne Geschichte über die Liebe und einer wichtigen Lehre: Man sollte das Internet und Social Networks in Maßen genießen!

— Schneeapfel91

Turbulente Fortsetzung :-)

— VeraHoehne

Locker, am Puls der Zeit und mit vielen lustigen Szenen. Ich hatte sehr viel Spaß und habe auch eine Menge gelernt, übers Internet..

— rike84

Lustige, lockere Geschichte über die Welt des Internets und das reale Leben!

— Melancholia

Super lustige und herzerwärmende Geschichte, die trotzdem viele nachdenliche Gedanken beinhaltet.

— Lilie2010

Stöbern in Liebesromane

Trust Again

Das Buch hat mich zerrissen. Mal habe ich Spencer und Dawn geliebt, mal wollte ich sie aus dem Fenster im fünften Stock werfen. Suchtfaktor

JohannaJonas

Berühre mich. Nicht.

Meine Güte war das ein erstklassiges super Buch*.* warte nun sehnsüchtig auf Teil zwei

Lauras_buecherliebe

Love & Gelato

Ein süßes, sommerliches Buch, nur das Ende fand ich ein bisschen blöd.

Leseeule96

Zehn Wünsche bis zum Horizont

Es hat sich beim Lesen angefühlt, wie eine dieser stereotypischen Wattpad-Geschichten. Nicht so meins.

TheBookAndTheOwl

Loving Clementine

Gefühlvolle Liebesgeschichte. Ein Buch für regnerische Tage.

Buchverrueggt

Taste of Love - Zart verführt

Wenn ein Fitnessguru auf die süßeste Versuchung trifft, werden Kalorien zur Nebensache :-)

Meine_Magische_Buchwelt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Charakterentwicklung erkennbar, dennoch anstrengende Prota

    Vergoogelt!

    Faancy

    11. November 2017 um 09:55

    Einige Zeit ist vergangen und nun begleiten wir Lena wieder in einen neuen Lebensabschnitt. Das Ganze, wie gewohnt, stets online. Egal, ob über den Laptop oder das Smartphone. Sie teilt mit viel Freude ihr privates Leben. Doch nicht nur das, sie hat auch einen erfolgreichen Marketing Blog ins Leben gerufen, der ziemlich gut läuft. Allerdings will Lena mehr. Es kommt, wie es kommen muss und sie verliert sich in diesem Gedanken und überschreitet, wie auch schon im ersten Band, viel zu viele Grenzen. Damit macht sie sich ihr Leben, das doch eigentlich ganz läuft, leider selbst kaputt. Lena ist wieder einmal naiv und manche ihrer Entscheidungen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich muss allerdings sagen, dass man als Leser eine deutliche Charakterentwicklung bei Lena feststellen kann. Im Gegensatz zu "Liebe kann man nicht googeln" scheint sie hier reifer zu sein und wirkt dadurch direkt viel glaubwürdiger. Ihre Handlungen sind zwar immer noch naiv, aber ihr Auftreten wirkt nicht mehr ganz so kindisch. Ich bin deutlich besser mit ihr zurecht gekommen. Ihre Beiträge waren viel angenehmer zu lesen. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die einzelnen Blogbeiträge enorm lang sind. Da ging das Gefühl verloren, dass man einen Blog liest. Es waren einfach ganz normale Kapitel. Das fand ich ziemlich schade, weil diese Darstellungsform das Buch und die Geschichte ausmacht. Ich bin mit Lena in "Vergoogelt" viel besser zurechtgekommen. Einige ihrer Entscheidungen waren zwar wieder erheblich überspitzt, allerdings konnte ich eine positive Entwicklung zwischen erstem und zweitem Band feststellen. Ich kann den Folgeband also definitiv mehr empfehlen als den ersten Teil. Aber komplett überzeugen konnte mich auch dieses Buch nicht wirklich. Dafür war mir die Geschichte an sich etwas zu schwach. In Lenas Leben geht eindeutig zu viel schief. Und das nur, weil sie sich selbst in diese Situationen katapultiert. 

    Mehr
  • Leserunde zu "Vergoogelt!" von Julia K. Stein

    Vergoogelt!

    JuliaKStein

    Liebe Leserinnen und Leser! ( ... falls es Leser gibt, denn auch dieser Titel hat viele rosa Herzchen auf dem Cover, was auf Männer bekanntermaßen abschreckend wirken kann) Der Gmeiner Verlag stellt freundlicherweise 20 Exemplare meiner neuen romantischen Komödie »Vergoogelt!« für diese Leserunde zur Verfügung. Danke! Bitte sagt mir doch nach Gewinn, ob Ihr ein gedrucktes Exemplar oder lieber ein Ebook möchtet. Verbringt Ihr manchmal vielleicht zu viel Zeit im Internet? Ihr googelt viel, checkt ständig Emails, durchsucht Foren und verteilt Daumen hoch? Okay. Ihr seid nicht allein. Am 5. August erscheint mein neuer Roman »Vergoogelt!« im Gmeiner Verlag und dürfte besonders internetbegeisterte (abhängige?) Chicklit-Liebhaber ansprechen. Hier gibt’s einen Trailer: Inhalt: Lena könnte nicht glücklicher sein. Sie ist mit ihrem Traummann zusammen und betreibt einen beliebten Blog. Doch wie viel Facebook, Twitter und Selfies verträgt eine Beziehung? Und warum verwirrt sie der attraktive Blogger David mehr, als sie zugeben will? Als eine alte Rivalin und die viel zu junge Freundin ihres Vaters auf der Bildfläche erscheinen, gerät alles in Gefahr, was Lena sich hart erkämpft hat. Muss Lena sich zwischen Liebe und Karriere (und Smartphone!) entscheiden? Falls Ihr in den Lostopf wollt, schreibt doch, was Ihr am Internet liebt und wo es eurem „offline“-Leben in die Quere kommt. Oder erzählt von einem besonders schönen, amüsanten oder verrückten Erlebnis online. Ich bin gespannt! Bitte bewirbt Euch bis zum 30. Juli. Am 31. Juli werden die Gewinner bekannt gegeben und die Bücher sollten schon am offiziellen Erscheinungstermin, dem 5. August bei euch sein.  Natürlich kann jeder mitmachen, der möchte, auch ohne gewonnen zu haben. Die Leserunde beginnt dann am 11. August! Ich freue mich sehr auf Eure Meinungen und Eindrücke zum Buch! Bitte bewerbt Euch nur, wenn ihr aktiv teilnehmen könnt. Für Neuigkeiten, am einfachsten auf Facebook folgen: facebook.com/JuliaKatharinaStein Infos auch hier: jkstein.de Folge mir auf Twitter: @JuliaKStein für Tweets über Lesen und Schreiben. »Vergoogelt« ist Teil einer Serie kann aber völlig unabhängig gelesen werden. Ich freue mich riesig auf den Austausch!

    Mehr
    • 429
  • Recht humorvoll :-)

    Vergoogelt!

    Wildpony

    11. April 2016 um 10:24

    Vergoogelt!  -  Julia K. Stein Kurzbeschreibung Amazon: Lena könnte nicht glücklicher sein. Sie ist mit ihrem Traummann zusammen und betreibt einen beliebten Blog. Doch wie viel Facebook, Twitter und Selfies verträgt eine Beziehung? Und warum verwirrt sie der attraktive Blogger David mehr als sie zugeben will? Als eine alte Rivalin und die viel zu junge Freundin ihres Vaters auf der Bildfläche erscheinen, gerät alles in Gefahr, was Lena sich hart erkämpft hat. Muss Lena sich zwischen Liebe und Karriere (und Smartphone!) entscheiden? Mein Leseeindruck: Ein richtig humorvolles Buch das mir als weibliche Leserin sehr gut gefallen hat und irgendwie auch manchmal einen Spiegel vorgehalten hat. Leider kannte ich Teil 1: Liebe kann man nicht googlen der Autorin vor dem lesen noch nicht. Aber es spielt auch keine Rolle, denn man kann problemlos Teil 2 auch so lesen. Die Hauptprotagonistin Lena gefiel mir sehr gut und ich mochte sie auf Anhieb. Durch ein gegebenes Versprechen und einem kleinen Problem dazu ist sie nun ständig online, um Geld zu verdienen. Leider lässt die dabei kein Fettnäpfchen aus und man muss als Leser öfters seine Lachmuskeln bewegen. Aber gerade deswegen gefällt mir dieses Buch so gut. Es ist einfach sehr lustig und die Autorin kann durch ihren Schreibstil das ganze noch vertiefen. Natürlich hat das Buch Lust auf mehr gemacht und so werde ich Teil 1 auf jeden Fall noch lesen. Fazit: Ein wunderbares Buch über den alltäglichen Internetwahnsinn. Sehr humorvoll und nicht nur für Internetfans. Kann ich als Leserin nur sehr empfehlen. Von mir gibt es 4 Sterne und ein Lob an den Gmeiner- Verlag: Die Idee das Cover als Tablet darzustellen ist genial und in der Buchhandlung wohl ein richtiger Hingucker.  

    Mehr
  • Vergoogelt!

    Vergoogelt!

    Curly84

    19. March 2016 um 17:14

    Und die Geschichte um Lena geht weiter.. Lena betreibt mittlerweile sehr erfolgreich einen Marketing- Blog und hat dies auch zu ihrem Hauptberuf gemacht. Aber ganz ohne Tagebuchbloggen geht es natürlich auch nicht. Mit Björn hat sie eine schöne Beziehung, nur ihre Internetsucht treibt Björn zum Wahnsinn.  Lena wäre nicht Lena, wenn sie nicht wieder in der Bedrouille stecken würde. Sie hat ihrem Ex-Freund viel Geld geliehen, dabei soll das Geld doch in ein Charityprojekt fließen, was Björn sehr wichtig ist. Und dann lernt sie auch noch David kennen. David ist erfolgreicher Blogger und Yoga-Guru. Allerdings sind seine Absichten nicht klar erkennbar.Wie kommt sie da nur wieder heraus?Julia K. Stein schreibt angenehm und es war eine Freude wieder von Lena zu lesen. Das Buch war mir eine gute Reiselektüre, aber irgendwie war mir das Chaos zu viel und es war einfach zu viel Bloggergequatsche.

    Mehr
  • Internet Wahn und Sinn

    Vergoogelt!

    gaby2707

    29. January 2016 um 18:52

    Die Mitdreißigerin Lena Heister hat nun schon seit einem Jahr eine funktionierende Beziehung und ist vollkommen glücklich mit ihrem Björn. Der Sohn eines Medienmachers aus Hamburg soll in München eines der Magazine vor dem Aus retten. Lena, die bis vor garnicht länger Zeit für eben dieses Magazin gearbeitet hat, betreut heute ihren eigenen Blog, der zusammen mit Smartphone, Facebook, instergram und Twitter ihr Leben bestimmt. Nur, wie lange macht das eine Beziehung mit? Vergoogelt ist nach Liebe lässt sich nicht googeln der zweite Roman von Julia K. Stein, in dem es um das Internetverhalten von Lena Heister geht. Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, bin ich mit Lena schnell warm geworden. Sie ist eine sehr umtriebige junge Frau, die von sich z.B. behauptet eine sehr gute Menschenkenntnis zu haben. Was sich an verschiedenen Anlässen allerdings als falsch herausstellt und zu manch schrägen Situationen führt. Sie hat ein Händchen dafür in jedes Fettnäpfchen hinein zu tappen. Was sie aber auf eine so liebenswerte, manchmal auch komische, aber immer absolut ehrliche Art macht, das man ihr da garnicht böse sein kann. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Personen könnte ich mir gut vorstellen, wobei mir Mama Müller-Rowe mit ihren hanseatischen Gehabe besonders im Gedächtnis geblieben ist. Die Geschichte über die internetsüchtige junge Frau und ihre Liebesbeziehung an sich hat wenig Tiefgang, mich aber für ein paar Stunden gut unterhalten.

    Mehr
  • Wieder gut

    Vergoogelt!

    lenar

    02. January 2016 um 12:22

    Meine Meinung:Nachdem mir Teil 1 wirklich gut gefallen hat, musste ich natürlich auch zu Teil 2 greifen. Gelesen habe ich das Buch direkt im Anschluss. Das Cover hat mir auch hier wieder unheimlich gut  gefallen. Es passt super zum anderen Buch und zum Inhalt. Eine wirklich tolle Idee mit der Optik eines Tablets.  Geschrieben ist das Buch, genau wie Band 1, in Form eines Blogtagebuchs. Ich bin sehr froh, dass die Autorin ihrem Schreibstil treu geblieben ist. Dieser ist flüssig und unheimlich gut zu lesen. Julia K. Stein kann einfach schreiben! Die Protagonistin Lena mochte ich im Vorgänger unheimlich gerne. Ich habe mich häufig wieder erkannt. heir fand ich sie leider stellenweise super naiv und ziemlich anstregend. Ihr Freund Björn dagegen mochte ich umso mehr. Ihn fand ich unheimlich sympatisch, vor allem aber seine Schwester Isabel. Sieh holt Lena das ein oder andere Mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Das Internet ist hier wieder ein riesen Thema. Lena ist hier noch süchtiger, als im ersten Teil und verbringt jede Minute mit ihrem Blog. Das war mir ein bisschen zu übertrieben.  Fazit:"Liebe kann man nicht googeln" ist ein tolles Chick-Lit Buch, das verdeutlicht, wie viel Zeit wir im Internet verbringen. Es hat eine tolle Protagonistin, in der man sich wieder findet und hat vor allem einen tollen Schreibstil. Für alle die eine lockere Liebesgeschichte suchen und  gerne Zeit im Internet verbringen, für die ist das Buch ein Muss. 

    Mehr
  • Die Welt zwischen Realität und Blogger

    Vergoogelt!

    zusteffi

    30. October 2015 um 21:42

    Auf Vergoogelt wurde ich aufgrund des Titels aufmerksam . Wie wahrscheinlich fast jeder von uns nutze ich Google täglich und schon alleine das war es mir wert den Klappentext zu lesen. Diesen fand ich auch sehr ansprechend und hatte mich so für das Buch entschieden. Lena steckt in einer glücklichen Beziehung mit Björn. Björn ist jedoch nicht sehr begeistert von Lenas neuem Job: ein eigener Blog. Den großen Teil ihrer Zeit verbringt sie mit posten, liken, twittern, bloggen und vielem mehr in der virtuellen Welt. Dazu ergibt sich leider, dass sie den falschen Leuten vertraut und sich dadurch einige Probleme einhandelt. Den Schreibstil fand ich gut, das Buch hat sich einfach und flüssig lesen lassen. Die Idee das Buch in Tagebuchform (sorry, dazu gibt es bestimmt einen moderneren Ausdruck, der mir aber nicht geläufig ist) zu halten fand ich zu Beginn sehr gut. Gegen Mitte des Buches wurde es mir dann etwas einseitig, aber es ist eben ein Buch erzählt aus Lenas Sicht. Die Charaktere fand ich auch ok, aber sie haben mich nicht richtig mitgerissen. Richtig berührend war für mich eine Stelle gegen Ende des Buches: ein Gespräch zwischen Lena und der neuen Freundin ihres Vaters Ling Ling. Diese Szene hat für mich das ganze Buch ausgemacht und es hat sehr viel Wahres darin gesteckt. Ich habe erst am Ende des Buches gesehen, dass dies bereits der 2. Teil aus Lenas Leben ist. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse fehlen. Ob ich mit Kennen des 1. Teils anders beurteilt hätte kann ich nicht sagen. Mein Fazit: Nett und einfach zu lesen, aber das Buch hat mich nicht näher berührt.    

    Mehr
  • Leichte Unterhaltung für Zwischendurch

    Vergoogelt!

    MoniUnwritten

    11. October 2015 um 19:19

    Zuerst mal: Dies ist der zweite Band um Lena und Björn, lässt sich aber unabhängig vom ersten lesen. Lena war mir mal mehr und mal weniger sympathisch. Sie hat es irgendwie geschafft, sich dauernd selbst ins Aus zu spielen. Manche ihrer Aktionen kamen mir auch ein wenig übertrieben vor. Manchmal wollte ich ihr auch einfach nur in den Hintern treten, weil ich das Gefühl hatte, die Autorin dehnt einen Konflikt unnötig aus und Lena müsste einfach bloß mal eine klare Ansage machen. Insgesamt aber ist sie ein liebenswerter Schussel. Das wird besonders in den Interaktionen mit Björn und ihren Freundinnen deutlich. Sie ist außerdem süchtig nach Followern, Kommentaren und Besucherzahlen. Ständig prüft sie diese und schreibt neue Beiträge. Diese Sucht wurde gut beschrieben und ich bin froh, noch nicht genauso zu sein. Fast nebenbei betreibt sie auch noch einen privaten Blog, auf dem sie aus ihrem Leben erzählt. Aus ebendiesem privaten Blog besteht das gesamte Buch. Sie schreibt dort sehr detailliert, was mir persönlich extrem unwirklich vorkam. Es macht eher den Eindruck, während des Geschehens in ihrem Kopf zu stecken. Dafür hat sie aber eine quirlige, unterhaltsame Art zu erzählen, weswegen sich das Buch leicht lesen lässt. Björn mochte ich auf Anhieb. Er ist ein Sohn aus reichem Haus, der sich nichts auf seine Herkunft einbildet, sondern sie lieber verleugnet, um nicht nach seinem Vater beurteilt zu werden. Trotzdem hat er ein relativ gutes Verhältnis zu seinen Eltern. Er ist bodenständig und will die Welt verbessern. Mit dem Internet kann er nicht so viel anfangen, was immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Lena führt. Wenn man versucht, die Handlung nachzuvollziehen, verzweifelt man. Zumindest ging es mir so, weil ich einfach komplett anders gehandelt hätte. Sobald man sich aber auf Lenas verquere Gedankenwelt einlässt, kann man ihr auch zumindest bis zu einem gewissen Punkt folgen. Man sollte bloß keinen tieferen Sinn hinter alldem suchen. Dieses Buch ist zwar unterhaltsam und lädt zum Schmunzeln ein, lässt einen aber auch oft den Kopf schütteln. Es gibt keine Quintessenz, keine Botschaft fürs Leben, die man am Ende mitnehmen kann. Dafür eine Geschichte, die sich auf ihre ganz eigene Weise einprägt. Wer keine drei Stunden am Stück hat, der kann gut unterbrechen. Man findet leicht wieder in die Story hinein, auch weil sowieso ständig neue Probleme aktuell sind. Fazit: Leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Geeignet für alle, die sich beim Lesen wenig Gedanken machen wollen.

    Mehr
  • Ein Buch für Blogger und die, die es werden wollen?!

    Vergoogelt!

    Kossi

    09. October 2015 um 17:04

    Nicht nur! Ich würde sagen, dieses Buch ist für alle Frauen, die gerne lesen und lachen :-) Ich habe bereits den ersten Teil dieser "Google-Bücher" gelesen. Mit "Liebe kann man nicht googeln" hat mich Julia K. Stein vor über einem Jahr genau dort gekitzelt, wo es richtig war: an meinen Bauchmuskeln, die sicher beim Lachen stärker geworden sind. Ich mein ... hallo? Würde jemand die Google-Queen wählen müssen, so wäre ich sicher platzmäßig sehr weit vorne. Denn googeln kann ich! Und ich mache es täglich!! :-) Wenn ich aber ehrlich bin, so kann ich mich an die Handlung des ersten Teils kaum noch erinnern, weil dazwischen einfach viel zu viele andere Bücher lagen. Meiner Meinung tat dies aber der Sache an sich keinen Abbruch. Was ich sagen will: ihr könnt dieses Buch auch ruhig lesen, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Sinniger wäre es aber trotzdem, BEIDE Bücher zu lesen. Weil sie eben einfach so lustig sind. Das Buch beginnt direkt mit einem Test, ob man internetsüchtig sei. Ich schwöre, hätte ich den Test ernsthaft gemacht, hätte ich bei allen Fragen mit a) geantwortet. Oder ... okay, manchmal vielleicht mit b) ... aber nur ganz ganz selten. Ähm ... oder? Ja, ich bin halt auch Bloggerin, Youtuberin, Instagramerin, Facebookerin, Amazon-Rezensentin ... also all das, was Lena macht, mach ich auch. Und ja, verdammt nochmal, ich habe mich total oft in der Protagonistin wiedererkannt und genau deshalb musste ich nicht selten schmunzeln. Vor allem an den Stellen, an denen Lena versucht, "richtig Kohle" mit ihrem privaten Blog zu machen, weil es finanziell bei ihr gerade nicht sooooo rosig läuft. Witzig, auf welche Ideen sie dann kommt. Wusstet ihr, dass jede Frau (und sogar jeder Mann) ein Baby stillen könnte, auch, wenn derjenige gerade gar nicht schwanger war? Auch sowas habe ich in diesem Buch gelernt. Nachdem ich zuvor ein paar traurige Bücher gelesen hatte, kam dieses hier gerade richtig, denn es hat mir ein paar lustige Stunden beschert. Und ich finde es eben sehr klasse, wenn ich mich selber mit der Hauptdarstellerin identifizieren kann. Ich mag den Schreibstil der Autorin einfach, der mich stellenweise sehr an Sophie Kinsella erinnert, deren Bücher auch abgöttisch liebe! Und nun? Müsste ich eigentlich mal GOOGELN, ob es bald was Neues von Julia K. Stein gibt oder wie lange ich noch auf den nächsten Roman warten muss! :-)

    Mehr
  • Rezension zu "Vergoogelt"

    Vergoogelt!

    Traubenbaer

    23. September 2015 um 21:58

    In "Vergoogelt" von Julia Stein, spielt Lena die Hauptrolle. Sie begann vor längerem mit ihrem Liebsten Björn einen Blog im Internet. Mittlerweile unterhält sie mehrere Blogs und verdient damit auch mehr oder weniger gutes Geld. Als sie jedoch verspricht eine größere Summe für ein Charityprojekt zu spenden geht alles drunter und drüber, denn dummerweise hat sie das versprochene Geld verliehen. Sie versucht nun alles, damit sie ihr Versprechen doch noch halten kann und müht sich mit ihren Blogs ab, was zur Folge hat, dass sie ständig online ist. Sie hinkt eigentlich von einem Fettnapf in den nächsten. Der Roman hat mir gut gefallen. Die Schreibweise ist angenehm und man kann dem Geschriebenen gut folgen. Es macht richtig Spaß den Roman zu lesen, was auch daran liegt, dass er zeitwise sehr witzig ist. Zudem gefiel es mir durch Lena praktisch hautnah mitzuerleben, wie es ist, ständig online zu sein. Ich selbst bin nämlich nur wenig online. Ich kann "Vergoogelt" nur wärmstens empfehlen. Er ist nicht nur für alle Internetfreaks, sondern für jeden, der gerne witzige und romantische Bücher liest.

    Mehr
  • Vergoogelt ist einfach bis zur letzten Seite unvergesslich

    Vergoogelt!

    Swiftie922

    22. September 2015 um 19:17

    Inhalt : Lena könnte nicht glücklicher sein. Sie ist mit ihrem Traummann zusammen und betreibt einen beliebten Blog. Doch wie viel Facebook, Twitter und Selfies verträgt eine Beziehung? Und warum verwirrt sie der attraktive Blogger David mehr als sie zugeben will? Als eine alte Rivalin und die viel zu junge Freundin ihres Vaters auf der Bildfläche erscheinen, gerät alles in Gefahr, was Lena sich hart erkämpft hat. Muss Lena sich zwischen Liebe und Karriere (und Smartphone!) entscheiden? Meine Meinung : In " Vergoogelt" geht es um Lena, die nicht glücklicher sein könnte, denn sie hat ihren Traummann, betreibt einen beliebten Blog. Doch haben Facebook und Co. Auswirkungen auf ihre Beziehung? Dann ist da noch der attraktive Blogger David. Als plötzlich eine Rivalin und die junge Freundin ihres Vaters auftauchen gerät ihre tolle Welt aus den Fugen. Lena hat ein tolles Leben und privat und im Beruf geht es ihr gut. Doch als Wolken ihre Welt bedrohen, wird es schwierig wieder alles in Lot zu bringen. Sie war eine interessante Figur, die ich gerne im Buch begleitet habe, aber manchmal auch gerne kurz wachgerüttelt hätte in manchen Situationen. Der Schreibstil hat mich locker durch die Handlung geführt. Man kommt als Leser viele witzige Momente und Ereignisse von Lena mit und man kommt nicht drum herum, dass man auch sich selbst wieder findet. Die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet und die 372 Seiten sind einfach nur so verflogen. Die Spannung hat die Autorin in diesem ganz besonders gemacht, denn zu es beginnt mit einem Test wie schlimm es um einen stehen kann bei einer Online-Sucht. Eine kleine Einführung führt den Leser in das Buch und in die Blogeinträge von Protagonistin Lena. Ihr Blog schreibt sie privat und geheim und mit sehr viel Liebe. So erfährt der Leser durch die Blogeinträge wie es Lena geht und wie ihr Leben aussieht. Die Perspektive aus der Ich Erzählung von Lena hat das Buch noch sympathischer gemacht und man will sich nicht so leicht davon lösen. Ihr Privatleben wird aber durch dieses posten etwas schwieriger, denn Björn findet manchmal das sie zu viel im Netz ist. Als plötzlich eine Konkurrentin wieder auftaucht muss Lena schauen was ihr mehr bedeutet oder kann sie beides wie vorher unter einen Hut bringen? Das Cover hat mich gleich auf Anhieb angesprochen und es spiegelt schon etwas vom Inhalt und Lenas Leben wieder. Die Gestaltung und die Farben sind toll in Szene gesetzt und auch der schöne Schriftzug hat mich begeistert. Alles zusammen ein toller Hingucker. Das Ende hat die Autorin auch sehr schön gestaltet und man wird nicht enttäuscht. Ich habe mit Lena und Björn mitgefiebert und kann nur sagen – klare Leseempfehlung. Obwohl ich Band 1 also die andere Geschichte von Lena nicht kannte, konnte ich diesen Band ohne Probleme lesen. Fazit : Mit Vergoogelt! hat die Autorin einen fesselnden Roman geschrieben, der den Leser authentische Charaktere, eine tolle Handlung

    Mehr
  • Sehr schöne Geschichte über die Liebe und einer wichtigen Lehre: Man sollte das Internet und Social

    Vergoogelt!

    Schneeapfel91

    21. September 2015 um 18:03

    Die Story: Der Roman „Vergoogelt!“ von Julia K. Stein handelt von Lena. Sie betreibt zwei Blogs: auf einem teilt sie ihr Privatleben mit der Außenwelt und dem anderen Blog verdient sie ihr Geld als Marketing-Expertin. Ständig ist sie online – egal ob am Notebook, iPad oder Smartphone. Twitter, Instagram und Google sind ihre besten Freunde. Natürlich pflegt sie auch Kontakte, die aus Fleisch und Blut bestehen. Lena hat einen Freund namens Björn. Er engagiert sich sehr für sein Projekt „UrbanHockey“, mit welchem er benachteiligten Kindern helfen will. Lena verspricht ihm eine größere Summe zu spenden, doch leider hat sie zuvor diesen Betrag an ihren Exfreund Karsten verliehen, der derzeit in einem finanziellen Engpass steckt. Björn darf davon nichts erfahren, da er sowieso nicht gut auf den Exfreund zu sprechen ist. Als ob das nicht schon genug Turbulenzen für Lena sind, treten auch noch der Yogalehrer David, Blogger SableJohn, Björns Familie sowie die Exfreundin in Lenas Alltag. Auch ihr Vater hat eine neue Freundin, die sogar jünger als Lena ist. Der leidenschaftlichen Bloggerin steht also genügend Stress bevor, den es zu bewältigen gilt. Schafft sie alles und bekommt sie ihren Alltag wieder in geordnete Bahnen? Muss die Beziehung leiden?   Meine Meinung: Der Roman ist sehr gut geschrieben. Die Abschnitte sind mit Tages- und Zeitangaben betitelt, welche die Geschichte authentischer wirken lassen. Der Stil ist gut verständlich und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Durch die Geschichte habe ich gelernt, dass das Internet und Social Networks eine gute Möglichkeit sind, um sich auszutauschen, aber man sollte es nicht – wie manchmal Lena – übertreiben. Manchmal stört mich dieses ständige Erreichbar-Sein selbst, sodass ich das Internet am Smartphone für ein paar Stunden ausschalte oder mein Handy gleich zuhause lasse, wenn ich z.B. kurz in die Stadt gehe. Man sollte sich auch mal in der Realität mit ein paar Freunden oder der Familie treffen und sich unterhalten. Eine solche Kommunikation finde ich besser und persönlicher als online. Nur in Ausnahmefällen nutze ich die Nachrichten-Funktion auf Facebook, um mit Freunden zu reden. Mein bester Freund ist beispielsweise die meiste Zeit in seiner Studentenwohnung, weswegen ich mit ihm täglich lange Nachrichten schreibe.   FAZIT: Sehr schöne Geschichte über die Liebe und einer wichtigen Lehre: Man sollte das Internet und Social Networks in Maßen genießen!

    Mehr
  • Lustig, turbulent und brandaktuell..

    Vergoogelt!

    rike84

    08. September 2015 um 14:40

    Manchmal muss auch der hartgesottenste Krimileser etwas anderes lesen. In meinem Fall war es Vergoogelt von Julia K. Stein. Mich hat vor allem das witzige Cover angesprochen und die lustige Story am Puls der Zeit war auch super. Die Story In dem Buch geht es um Lena, eine Bloggerin. Sie hat sich mit ihrem Blog und ihren Online-Aktivitäten tatsächlich eine Existenz aufgebaut. Zum Leidwesen ihres Freundes Björn ist sie allerdings sehr oft online und kann nicht einmal beim romantischen Wochenende im teuren Hotel ihre Finger vom Blog, Twitter und ihren Emails lassen. Als das Wochenende geschafft ist, steht dann auch noch der Besuch bei den reichen Eltern des Freundes in Hamburg an, die durch ein Missverständnis nicht den besten ersten Eindruck von ihr gewonnen haben. Auch die folgenden Eindrücke machen es nicht besser. Nebenbei muss Lena unbedingt Geld auftreiben, denn ihr Exfreund hat sie um ihr Gespartes gebracht und sie möchte unbedingt ein soziales Projekt finanzieren. Die Themen Es geht ganz klar vorrangig um das Online- Leben. Was machen Blogger so? Es gibt anscheinend sehr abstruse Formen des Online- Lebens; zum Beispiel wohnt die Hauptperson gern ganz entspannt auch mal einem Online-Kaffeetrinken bei, wo der eine dem anderen ein virtuelles Stück Kuchen zum probieren herüberschickt. Wie baut man einen Blog auf? Wie kauft man Twitterfollower, und bringt das eigentlich was? Besonders auch die Frage, wie man online Geld verdient, wird sehr amüsant beantwortet und sollte wohl nicht zu ernst genommen werden. Die meisten Ideen sind da eher nicht so hilfreich. Es geht auch darum, wie schnell sich ein Shitstorm über einem zusammenbrauen kann. Aber auch die positiven Aspekte, wie zum Beispiel der Zusammenhalt unter Bloggern, wird ins Spiel gebracht. Die Aufmachung, der Stil Dieses Buch ist einfach sehr lustig und gut geschrieben! Die Protagonistin stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste, vor allem da sie immer etwas voreingenommen gegenüber so manchen Dingen oder Leuten ist und natürlich sofort sehr viel in Details hineininterpretiert. Sie lässt wenig Fettnäpfchen aus, und sehr zu meiner Freude wurde ich als Leser darüber durch ihre Gedanken dann auch ganz hervorragend informiert. Ich habe an mehreren Stellen wirklich gelacht. Das Buch beginnt mit einem Test, wie schlimm es um einen selbst in Sachen Online-Sucht denn so steht. Nach einer kurzen Einführung versteht man, dass das Buch quasi aus Blogeinträgen der Hauptperson besteht. Sie schreibt in ihrem privaten, geheimen Blog über alles und aus tiefstem Herzen. So ist der Leser in der Story und liest durch die einzelnen Blogeinträge über das Leben von Lena. Ich finde diese Form der Erzählung anders und sehr gut gelungen. Die Autorin kann wirklich gut Szenen im Kopf des Lesers verankern. Die einzelnen Situationen, vor allem die Pannen der Hauptperson, bleiben einfach im Gedächtnis und kommen sehr authentisch rüber. Durch diese sehr persönliche Erzählperspektive der Protagonistin in Form von Blogeinträgen ist man mitten drin und kann trotzdem auch oft kritisch auf ihre Gedanken blicken, da sie gern sehr offensichtlich falsch schlussfolgert.. Und so lustig es alles ist, so steckt doch viel Wahres drin. Einiges ist einfach aus dem Leben gegriffen und man kann sich mit vielen Gedankengängen einfach auch identifizieren. Anderes ist sehr informativ, zum Beispiel übers Bloggen und Marketing. Die Botschaft des Buches, da möchte ich natürlich nicht vorgreifen, ist am Ende auch sehr schön...mit dem Zusatz "was lernen wir daraus?" gibt´s diese Rezension auch auf meinem Blog "www.dietipperin.wordpress.com" und direkt unter dem Link: http://wp.me/p6tREn-1oJkT     ...ich würde mich freuen, wenn ihr mal zu Besuch kommt :-) Fazit Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen, ich vergebe 4 von 5 Sternen. Natürlich werden Frauen wohl eher Gefallen an der Story finden als Männer, aber auch für die ist dieses Buch durchaus lesbar. Bloggerinnen, Twittervögelchen und auch alle anderen Frauen am Puls der Zeit sind sicherlich die Hauptzielgruppe und denen dürfte das Ganze auch am besten gefallen. Einen weiteren Roman dieser Reihe oder dieser Autorin werde ich sicherlich lesen, denn ich hatte einfach eine gute Zeit, habe viel gelacht und fühlte mich wirklich super unterhalten.

    Mehr
  • Es geht noch turbulenter :-)

    Vergoogelt!

    VeraHoehne

    07. September 2015 um 12:46

    Autorin: Julia K. Stein wurde im nordrhein-westfälischen Dinslaken im Ruhrgebiet geboren. Gleich mit 18 zog es sie nach dem Abitur in die USA, wo sie in Berkeley/Kalifornien und an der Wesleyan University ihren Bachelor in Englischer Literatur machte. Sie legte dann noch einen Magister in Philosophie in Bonn nach und promovierte. Schon während des Studiums gründete sie einen kleinen Sachbuchverlag und verlegte Ratgeber – schrieb auch später selbst Ratgeber und Sachbücher –  und gab mein Magazin für USA-Interessierte heraus. Es folgte ein Umzug nach Berlin, wo sie als Werbetexterin und Online-Redakteurin tätig war. Dann veröffentlichte und übersetzte sie Ratgeber, Sachbücher und Gedichte und lebte nochmal zwei weitere Jahre in den USA – dieses Mal an der Ostküste. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland unterrichtete sie u. a. an der Uni Bonn und der VHS München die Kurse “Kreatives Schreiben” und “Gedichte schreiben”. Im November 2013 veröffentlichte sie als Selfpublisherin über Amazon CreateSpace ihren Jugendroman “Ich und andere uncoole Dinge in New York”. Im Februar 2014 erschien dann mit “Liebe kann man nicht googeln” bei Gmeiner ihr erster ChickLit-Roman, zu dem sie sowohl eigene Erfahrungen als auch Gespräche mit ihren internetaffinen Freundinnen inspirierten und nun mit “Vergoogelt” im August 2015 die Fortsetzung. Julia K. Stein ist lebt mit ihrer Familie in München. Handlung: Lena Heister, 34, ist nun schon fast 1 J. mit ihrem Traummann Björn, Sohn eines bekannten Medien-Unternehmers, zusammen. Längst betreibt sie nicht mehr nur so zum Spaß einen Blog, sondern verdient mit dem Bloggen über Internet-Marketing sogar ihr Geld. Nur dumm, dass ihre Gutmütigkeit mal wieder ausgenutzt wird und sie größere Geldsummen verleiht und dabei auch ungern zugibt, dass sie zwar Geld mit dem Bloggen verdient – aber eben längst nicht so viel, wie sie alle glauben lassen wollte. Neue Geldquellen müssen sich möglichst schnell auftun und das nicht nur deshalb, weil sie versprochen hatte, ein Charity-Projekt von Björn zu unterstützen. Auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten macht Lena mit ihrer Leichtgläubigkeit ein Riesenfehler nach dem anderen. Die Möglichkeit, einen hoch dotierten Blogger-Preis zu gewinnen, weckt ihren ganz besonderen Ehrgeiz und sie ist fast nonstop online und verliert dabei irgendwie aus den Augen, was wirklich wichtig ist … Fazit: “Liebe kann man nicht googeln” hat man auch hier wieder ein Cover ähnlich dem zuvor bereits bewährten gewählt, das eben wieder aussieht wie ein Tablet. Dieses Mal sind darauf zwei verliebte Vögelchen auf einer Schaukel, die an einem herzigen Baum befestigt ist, zu sehen. Die Herzen, die das Laub des Baumes darstellen, sind wieder in der gleichen Form und den gleichen rosa-roten Farbtönen gehalten wie auf dem Cover beim 1. Band. Dieses Mal hat der Roman lediglich 373 Seiten und ein etwas größeres Schriftbild als im 1. Band, das dieses auch viel angenehmer zu lesen ist. Die bewährte Aufteilung in Blog-Einträge anstatt Kapitel wurde beibehalten – auch hier mal kürzere und mal längere Einträge, je nach Dramaturgie, aber meist von perfekter Leselänge. Da mir der 1. Band “Liebe kann man nicht googeln” wahnsinnig gut gefallen hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es in Lenas turbulentem Leben so weitergeht, konnte ich gar nicht anders, als mich lesetechnisch gleich dieser Fortsetzung zu widmen. Beide Bücher können auch unabhängig voneinander gelesen werden, ich fand es aber auf jeden Fall bei der Lektüre dieser Fortsetzung sehr hilfreich, schon die ganze Vorgeschichte zu kennen, sonst hätten mich so einige Dinge und vor Allem Lenas Gedankengänge, die manchmal doch ziemlich crazy sind, vielleicht etwas verwirrt. Tatsache ist: Wer sich in dieser Fortsetzung wieder mit Lenas Leben beschäftigen will, braucht starke Nerven, denn bei aller Situationskomik ist Lena zuweilen eine sehr anstrengende Protagonistin ;-) – sie handelt sehr impulsiv und denkt oft erst später über irgendwelche Folgen nach, was sie auch dieses Mal von dem einen Fettnapf in den nächsten katapultiert. Dieses Mal ist sie auf der Suche nach Erfolg und zusätzlichen Einnahmequellen und macht dabei wieder so ziemlich alles falsch, was nur möglich ist. Aber Lena ist absolut ehrlich und authentisch, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist eigentlich ein viel zu guter und vor Allem zu gutgläubiger Mensch. Daher wird sich auch die ein oder andere Leserin auch dieses Mal in Lena wiedererkennen und mit ihr identifizieren können – ich kann es leider, was das Online-Sein und die Sorge etwas zu verpassen angeht, ganz gut – aber auch beim Thema Gutmütigkeit und sich Ausnutzen lassen kann ich mitreden ;-) Neben den bereits aus dem 1. Band bekannten Nebencharakteren, gibt es in der Fortsetzung ein paar neue Personen, die die Handlung beleben und interessanter machen – so z. B. der Yoga-Lehrer und Fitness-Blogger David oder Björns sympathische Schwester Isabel. Es gab ein paar Handlungsstränge, die mir dann doch ein wenig zu überzogen waren, was aber auch ganz sicher daran lag, dass ich beide Bände hintereinander gelesen habe und das dann insgesamt doch etwas too much war mit Lenas Fehltritten. Aber Lena ist dermaßen menschlich, sie muss nur eben manchmal wieder etwas grob daran erinnert werden, was Priorität im Leben haben sollte. Ich habe mich aber dennoch mit diesem Band wieder glänzend amüsiert und viel geschmunzelt – deutsche ChickLit, wie man es sich als Leserin dieses Genres wünscht. Auch für die Fortsetzung gibt es eine 5*****-Leseempfehlung von mir – mit dem Tipp, sich den 1. Teil auch nicht entgehen zu lassen :-)

    Mehr
  • Sonntagsnachmittags

    Vergoogelt!

    Jenny295

    30. August 2015 um 15:12

    "Vergoogelt" von Julia K. Stein stellt den Wahnsinn des Internets auf sympatisch Weise in den Fordergrung und ist das perfekte Buch für einen Sonntagnachmittag. Nachdem ich das Buch erhalten hatte und feststellte, dass es sich hierbei um einen zweiten Teil handelte hatte ich die Sorge, dass ich deswegen nicht so gut ins Buch finde. Diese Sorge stellte sich allerdings als unbegründet herraus, nachdem ich die ersten drei "Kapitel" gelesen hatte. Mit manchen wichtigen Charakteren wurde ich allerdings nicht wirklich warm. Das allerdings liegt eventuell daran dass ich den ersten Teil nicht kenne. Da man als Leser eine Art Blog über und von Lena liest, was ich sehr vorteilhaft finde, erhält man auch sehr viele Blicke in ihre Gedanken und in ihre aus meiner Sicht meist zu abgedrehten Ideen. Lena ist Bloggerin und somit viel im Internet unterwegs, was auch einwirkungen auf ihr Umfeld hat und dem Leser zeigt was dass Internet mit uns anstellen kann. Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und werde mir demnächst den ersten Teil anschaffen. Außerdem würde ich mich sehr freuen wenn es einen dritten Teil geben würde.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks