The Sign - Nur zu deiner Sicherheit

von Julia Karr 
3,6 Sterne bei143 Bewertungen
The Sign - Nur zu deiner Sicherheit
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (79):
anybodys avatar

Definitiv lesenswert, allerdings zwischendurch durch leichte Wiederholungen, in dem Moment etwas träge.

Kritisch (13):

Ein Versuch war's wert, aber bitte nicht wieder.

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Inhaltsangabe zu "The Sign - Nur zu deiner Sicherheit"

Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert
Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570307724
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:477 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:12.12.2011
Teil 1 der Reihe "The Sign"

Rezensionen und Bewertungen

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    Miiis avatar
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Idee dahinter ist vermutlich ganz gut, aber die Umsetzung hat mich nicht ganz überzeugen können
    Mittelmäßig

    Wie offen ist die Gesellschaft? Was wird akzeptiert, was abgelehnt und was gefordert?
    Nina steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag - und somit kurz davor, ihr Tattoo zu bekommen, das sie offiziell als "Sex-Teen" kennzeichnet. Während Ninas beste Freundin Sandy dieses Datum kaum abwarten kann, ist Nina selbst zwiegespaltener Meinung. Schließlich besteht das Leben doch aus mehr?
    Und als dann ihre Mutter ermordet wird und sie erfährt, dass ihr eigentlich totgeglaubter Vater noch am Leben ist beginnt die eigentlich schwierige Phase ihres Lebens.

    Die Idee hinter dem Buch fand ich ganz gut. Eine Gesellschaft, die nur auf ein bestimmtes Datum bzw. auf eine Zahl fokussiert ist, um danach den Leuten mehr oder weniger vorzuschreiben, wie sie zu sein haben. Auch der Gegensatz zwischen Sandy und Nina war nochmal sehr ausschlaggebend (auch wenn Sandy meiner Meinung nach hin und wieder etwas ZU dümmlich dargestellt wurde). Was die Liebesgeschichte zwischen Sal und Nina angeht... Naja, sie war ganz süß, aber vorhersehbar.

    Der Ansatz ist also schonmal nicht schlecht aaaaber in diesem Buch fehlt es einfach an Hintergrundinformation. Ich bin zwar selber kein Fan von unendlich vielem Geschwafel aber so ein paar zusätzliche Infos und Begriffserklärungen (mal ehrlich, ich frage mich immernoch, wie das Wort "NonKon" zustande gekommen ist) wären nicht schlecht gewesen. Genauso wie viele vorhersehbare Ereignisse.

    Nina  fand ich unsympathisch. Sehr passiv und unselbstständig, immerzu braucht sie Hilfe, sie wartet ständig drauf das jeder, außer ihr selber irgendetwas tut. Sandy war wie bereits angemerkt etwas zu dümmlich und Sal hat man zu sehr wie den Ritter in weißer Rüstung verpackt.
    Auch Ninas andere Freunde waren relativ blass und nicht sehr vielseitig. Hätte man besser machen können.


    Insgesamt also von der Idee her super, von der Umsetzung her könnte es besser sein.
    Ob ich den zweiten Teil noch lesen werde, steht im Moment noch offen.

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    R
    Rain698vor einem Jahr
    The Sign - Nur zu deiner Sicherheit

    Also für ein Jugendbuch ist die Botschaft dahinter schon ziemlich harter Tobak. Junge Mädchen bekommen im Alter von 16 Jahren das sogannte "Sign". Damit ist ein Tattoo gemeint, das den Mädchen an das Handgelenk tätowiert wird. Es gibt Männern und Jungs das Recht, die Mädchen zu belästigen und einiges mehr. Die Gesellschaft in der das Buch spielt, liegt in der Zukunft. Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Die Idee gefällt mir sehr gut. Eine Untergrundorganisation, die gegen das Gesellschaftssystem kämpft ist natürlich auch dabei. Die Ansichten der Protagonistin geraten durch einige einschneidende Erlebnisse ins Wanken, ebenso das Vertrauen in die Regierung. 
    Ich finde die Geschichte sehr spannend, die typische "Wir-stürzen-die-Regierung"-Geschichte für Jugendliche. Eine tiefe Botschaft und viel Manipulation und Intrige machen das Buch umso spannender. Ich bin begeistert von Julia Karrs Werken! :)

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    BlueMoonRoses avatar
    BlueMoonRosevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant und Spannendestellen, das man gleich weiter lesen möchte.
    Interessant, wollte unbedingt den zweiten Band lesen.

    Es ist einfach strukturiert geschrieben, lässt sich gut lesen, habe auch nicht lange gebraucht um in die Geschichte hinein zu kommen. Es ist vorallem Interessant zu lesen, wie Nina langsam auf die Spur der Wahrheit kommt, es ist ein langer schmerzhafter Weg. Nach dem Tod ihrer Mutter muss Sie mit ihrer kleinen Schwester zu ihrern Großeltern ziehen. Mühsam versucht sie alle zusammen zuhalten und auf ihre Schwester aufzupassen. Als sie Sal begegnet fangen die Schwirigkeiten erst richtig an. Als Sie dann noch heraus findet das er ein Non Kon ist findet nicht nur Sie sich in Gefahr sonderen auch jeden den Sie kennt...

    Es passiert viel womit man nicht rechnet, doch erst an ihrern Geburtstag bekommt Sie ein wertvolles Geschenk das Sie näher zu der Wahrheit bringt.


    Ich würde es gerne wieder lesen, einfach tolle Handlung und Spannend.

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    Liberaces avatar
    Liberacevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte über eine Zukunft,in der Mädchen subtil unterdrückt werden und Sex-Teens (16, Sixteen) sind
    Gut aber nicht mehr




    Zum Buch


    Den Einstieg in das Buch finde ich sehr gut gelungen. Vom ersten Satz an ist mann im Geschehen mittendrin und bekommt sogleich die ersten Probleme dieser Welt mit. Auch danach geht es rasant weiter, zwar nicht im zeitlichen Geschehen aber von den Informationen die mann als Leser über das Geschehen bekommt. Langweile kommt eigentlich nie auf da immer etwas passiert.

    Die Charackter in diesem Buch sind mir eigentlich sofort alle sympatisch, auch wenn außer der Hauptperson und den Großeltern leider alle etwas blaß bleiben.  Als schade empfinde ich auch die typische Rollenverteilung. Nina- um die sich die ganze Welt dreht, Ihre kleine Schwester- Die unbedingt beschützt werden muss,  Freundin- Die typische Sex- Teenagerin, Andere Freundin- Die Nina immer beschützt,  Stiefvater- Natürlich böse. Etwas Abwechslung und nicht ganz Schwarz-Weiß sehen hätte in diesem Punkt sicher gut getan


    Zum Spannungsaufbau lässt sich nicht viel sagen. Etwas Spannung ist immer da, auch wenn die Geschichte teilweise nur so vor sich hin plätschert. Ein richtiger Höhepunkt konnte ich in diesem Buch leider nicht erkennen.


    Demzufolge kamm das Ende auch relativ überaschend. Es zog sich zwar über 20 Seiten hin, da es aber keinen Höhepunkt gegeben hatte kam es mir trotzdem nicht als richtiges Ende vor. Von einem Moment auf den anderen waren durch "Zufall" ein paar Dinge geschehen und das Buch war zu ende.


    Eine weitere Schwäche dieses Buches sind die Informtionen die der Leser bekommt über die Welt in der Nina lebt, diese bleiben leider auf der Strecke. Um hier ein Beispiel zu nennen ist das  Kastensystem gut geeignet. Mir als Leser fehlen hier die Informationen wonach dieses eingeteilt ist und wie mann aufsteigt.  Ein weiteres Beispiel ist Wels, es wird zwar schon innerhalb der ersten Seiten erwähnt und ist auch nicht unwichtig für das Buch, ws es ber wirklich ist kommt erst auf Seie 30 raus. Oder die PAV-Receiver, was genau das ist weiß ich nach Ende des Buches immer noch nicht.


    Was mich noch leicht gestört hatt ist diese ganze Sex Geschichte, natürlich geht es in diesem Buch darum,  ist es deswegen aber nötig das ales ständig zu erwähnen und teilweise unschöne Andeutungen zu machen. Das männliche Geschlecht kam in diesem Zusammenhang nicht besonderst gut weg.

    Was allerdings positiv zu erwähnen ist, ist der Schreibstiel der Autorin. Er ist schön flüssig zu lesen, außer über die Akürzungen der Welt stolpert man selten und außerdem finde ich kann mann sich die Geschichte dank der Vielen Adjektive gut vorstellen.

    Fazit:  Ich hätte dem Buch am liebsten 3,5 Sterne gegeben. Da dies hier leider jedoch nicht geht, und meine Ansicht über dieses Buch noch einen Schubs weiter in das Negative tendiert habe ich mich für 3 Sterne entschieden. 
    Trotz all meinen Kritikpunkten ist dieses Buch sicherlich gut um sich einfach nur mal berieseln zu lassen. Der Inhalt ist ein spannendes Thema und wer nicht zu viel Nachdenken will, hat mit diesem Buch sicherlich ein paar gute Lesestunden.



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    LunaLees avatar
    LunaLeevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Nach langen ziehen doch noch das Ruder rumgerissen ... Bitte Teil 2!
    Nach längerem ziehen doch noch das Ruder rumgerissen

    Am Anfang fande ich dieses Buch etwas extrem lang, es wurde viel erzählt und bis bei mir die Spannung einsetzte dauerte es leider doch eine Weile. Irgendwann im Mittelteil wurde es langsam intressanter und ich habe es doch schneller gelesen als am Anfang.

    Jetzt wo das Buch durch ist, wäre ich doch wirklich zufrieden wenn es einen zweiten Teil geben würde, denn die Autorin hat für mich das Ruder nochmal rumgerissen und dadurch bekam das Buch meine ganze Aufmerksamkeit.

    Man muss doch etwas Geduld haben und zumindes für mich hat sich diese Geduld gelohnt und ich wurde nicht entäuscht.

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    Alixs avatar
    Alixvor 5 Jahren
    Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert

    "Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand - und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden - und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?"


    Ein wunderschönes Cover. Ich bin eigentlich niemand, der ein Buch rein nur nach dem Cover aussucht, aber hier ist es so gewesen. Ich habe das Buch in der Buchhandlung stehen sehen und musste es haben. Zudem ich auch sehr gerne Dystopien lese und Jugendbücher wie ihr wisst ja sowieso. Also ging The Sign mit nach Hause. Leider konnte es mich nicht wirklich begeistern.

    Es war nicht schlecht. Es war aber auch nicht gut. Eine interessante Idee mit viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Geschichte und auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich mitreißen. Ich weiß gar nicht wie lange ich das Buch auf dem Nachttisch liegen hatte und es immer wieder in die Hand genommen, zwei Seiten weitergelesen und dann doch wieder weggelegt habe. Und immer wieder war das Cover der Grund dafür, dass ich es wieder in die Hand genommen habe.

    Die Charaktere bleiben leider während der ganzen Geschichte flach. Man schafft es einfach nicht mit ihnen mitzufiebern, weder mit der Protagonistin Nina, noch mit ihren Freunden. Genauso hat die Autorin sich keine Mühe gegeben eine glaubhafte Welt zu erschaffen. Die Welt ist genauso oberflächlich wie die Charaktere. es wird mit Begriffen um sich geschmissen, aber kaum einer erklärt. Das geht schon direkt am Anfang los mit Sachen wie WeLS oder Emo-Detektoren, dass man sich als Leser nur an den Kopf fassen kann. Man erfährt insgesamt kaum etwas über die Welt, was dem Leser nochmal schwerer macht in die Geschichte reinzukommen.

    Fazit: Dass ein tolles Cover noch keine Geschichte macht habe ich ja schon nach Kyria und Reb gelernt. The Sign hat die Annahme nur nochmal bekräftigt. Deshalb:

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    Silence24s avatar
    Silence24vor 5 Jahren
    Rezension zu "The Sign" von Julia Karr

    Dieses Buch hatte ich gut 2 Jahre bei mir rum liegen. Hatte es einmal schon abgebrochen, da es sich sehr gezogen hat. Dieses mal hab ich es durchgezogen. Doch bei den ersten ca. 150 Seiten, war ich schon wieder knapp davor es weg zu legen. Es war sehr zäh. In der Mitte kam dann ein bisschen Tempo rein und zum Schluss hat sich dann alles überschlagen. Ich bin ein bisschen im Zwiespalt. Einerseits, war es zäh wie Kaugummi, andererseits war es jedoch sehr spannend. Dennoch fand ich diese Sex Teen Sache und diese Sexsklaverei dann doch etwas zu heftig. Von mir gibts dafür 2,5 Sterne.
    Nina ist kanpp vor ihrem 16. Geburtstag. Und dann ist es soweit. Sie soll ein Tattoo bekommen - The Sign. Damit gilt sie als erwachsen und darf Geschlechtsverkehr haben. Doch Nina will dies eigentlich nicht. Sie interessiert sich weder für Jungs noch für Sex. Das einzige was sie interessiert ist, was Ed ihrer Mutter nun schon wieder angetan hat. Ed ist der Freund ihrer Mutter un der Vater ihrer kleinen Schwester Dee. Und er ist gewalttätig ihrer Mutter gegenüber. Nina hasst Ed. Doch je mehr Ed sich über Nina ärgert, umso schlimmer sieht ihre Mutter aus. Und so flüchtet sie sich in die Schule und in ihren Kunstkurs. Eines Tages lernt sie Sal kennen. Und auf einmal spürt sie Dinge, die sie vorher noch nie fühlte. Sie bekommt ihren ersten Kuss von ihm, doch all dies verblasst, als sie erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde. Sie und Dee ziehen zu ihren Großeltern, die die Vormundschaft für die beiden haben. Doch Nina hat dennoch Angst, dass Ed, Dee holen könnte. Denn er ist nun mal ihr Vater. Durch Sal lernt sie Leute kennen und muss erkennen, dass die Regierung nicht das ist, was sie zu sein scheint.....

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    sarah_westermanns avatar
    sarah_westermannvor 6 Jahren
    Rezension zu "The Sign - Nur zu deiner Sicherheit" von Julia Karr

    Inhalt:
    Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert...

    Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?

    Meine Meinung:

    Zimlich extrem, diese Zukunftsvision... aber alles in allem eine sehr spannende Geschichte. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Charaktere etwas besser ausgearbeitet worden wären... mit ein wenig mehr Tiefgang. Bin gespannt ob und wie es weiter geht.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Versuch war's wert, aber bitte nicht wieder.
    Rezension zu "The Sign - Nur zu deiner Sicherheit" von Julia Karr

    Eigentlich finde ich Zukunftsvisionen echt spannend, in denen irgendeine korrupte Regierung die Menschen durch Gehirnwäsche unterdrückt, daher war ich von "The Sign" erst total angesprochen. Doch das hielt kaum über die erste Seite hinaus. Julia Karrs Schreibstil (vielleicht liegt es auch an der Übersetzung??!) sagt mir nicht zu, die Sprache ist sehr einfach gehalten und lässt es mir eher schwer fallen, in fremde Welten einzutauchen. Daher musste ich mich das ganze Buch über eher quälen. Die Thematik der Generation "Sex-Teen" empfinde ich als ziemlich abstoßend (wenn auch Sexismus ein aktuelles und heiß diskutiertes Thema ist), die gesellschaftlichen Verhältnisse sind doch sehr skurril und immer wieder passieren ziemlich unrealistische Dinge (beispielsweise, dass Sal und Nina nur nach ein paar Tagen schon einen auf "große Liebe" tun), die die Handlung fast lächerlich machen. Tut mir Leid für die scharfe Kritik, doch meins ist es nicht. Daher nur einen Stern für die liebenswürdigen Charaktere der Geschichte...

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    sani_feyas avatar
    sani_feyavor 6 Jahren
    Rezension zu "The Sign - Nur zu deiner Sicherheit" von Julia Karr

    Kurzbeschreibung:
    Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert

    Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?

    Meine Meinung:

    Cover:
    Das Cover find ich geil. Allein schon wegen den Farben. Ich steh auf Lila und die blauen Augen strahlen einen förmlich daraus an. Sehr viel mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Mich hat es gleich angesprochen und daher habe ich mir das Buch geschnappt und genauer angesehen. Nach einem Blick auf die Inhaltsangabe war es dann auch schon beschlossene Sache.

    Allgemeines:
    Ich fand es doch ziemlich schwer in das Buch bzw dessen Story rein zu kommen.
    Es fehlen besonders zu Anfang viele Erklärungen. Was zb ist ein PAV – Empfänger? Oder ein AV-Bildschirm? Was bedeutet das WeLS-Programm?
    Es treten viele Fragen auf, welche sich zum Großteil auch erst nach einigen Seiten aufklären. Die Frage nach dem WeLS-Programm zieht sich durch das halbe Buch bevor man eine Ahnung bekommt bzw. dann auch mal richtig aufgeklärt wird. Das störte mich doch sehr im Lesefluss. Wenn man die Fragenden Gedanken in seinem Innern nicht abgeschaltet bekommt, kann es ziemlich nervig werden. Viele Sachen muss man sich selbst zusammen reimen. PAV-Empfänger scheint zb eine Art Handy zu sein. AV-Bildschirm = TV
    Da es sich hier um eine Story von 138 Jahren in der Zukunft handelt, gibt es zb auch über der Erde schwebende Trannies = Autos. Dies sind zb alles Sachen die man praktisch selbst heraus finden musste.

    Schreibstil:
    An sich ist das Buch nicht schwer zu lesen. Allerdings stolpert man am Anfang doch ziemlich über Fremdwörter, welche sich nur nach und nach erklären. Oft muss man es sich aus dem Zusammenhang heraus selbst erschließen. Was nun nicht so super schwer ist aber den Lesefluss doch ein wenig beeinträchtigt.
    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, also aus Ninas Sicht. Ninas Gedanken drehen sich ziemlich viel um ihre eigenen Probleme und die ständigen Wiederholungen können doch ab und an leicht nerven.

    Story:
    Nina steht ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag. Der 10.12.2150 ist der Tag an welchem sie Sechzehn wird und dann ein Tattoo ins Handgelenk bekommt, welches sie als eben 16jährige kennzeichnet. So wie alle Mädchen. Ab jetzt dürfen sie legal Sex haben und gelten als Erwachsen. Auch dürfen sie nun entscheiden ob der GPS-Empfänger der unter ihrer Haut steckt entfernt wird, oder nicht.

    2150 ist von unserer Zeit aus gesehen 138 Jahre in der Zukunft. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Nina lebt in einer Welt, in welcher die Handys von heute als Spielzeug abgetan werden würden. Alles scheint hoch entwickelt. Geht man durch die Stadt wird man nicht mehr von Plakatwerbung erdrückt, sondern von digitalen Werbespots welche Stundenlang auf einen herab sprudeln und einem den Himmel auf Erden versprechen wenn man dieses oder jenes macht, oder kauft...
    Nina betont in ihren Gedanken oft das die Medien den Menschen ihren Willen auf zwingen und kaum platz lassen um sich mal Gedanken zu machen, ob das alles überhaupt stimmen kann.
    Der Staat scheint die Menschen komplett zu überwachen und zu kontrollieren.
    Nina will aber die Kontrolle über sich selbst gerne behalten und macht sich über viele Dinge Gedanken.
    So wie Nina denkt, denken aber auch noch Andere Menschen. Der Widerstand oder auch NonKons genannt, wollen das die Menschen wieder mehr Selbstbestimmung haben. Der Staat aber ist bisher recht erfolgreich dessen Bemühungen zu unterdrücken.

    Nina kommt erst langsam oder in manchen Dingen gar nicht aus den Socken und das nervt doch ab und an ziemlich... Hätte sie doch schon längst ein paar Informationen mehr bekommen können, doch nein...

    Charaktere:
    Wenn ich so im Nachhinein über die Charaktere in dem Buch nach denke, kann ich eigentlich kaum etwas zu ihnen sagen.
    Nina hat 4 Freunde. Sandy, Mike, Sal und Wei. Letztere kommt später hinzu. Über alle vier weiß man im Grunde nur ein paar Grundlegende Dinge, was den Eindruck erweckt, das sie nicht so richtig ausgearbeitet scheinen. Man kann kaum tiefer Blicken, außer bei Nina, deren Gefühlswelt man ja direkt aus ihrer Sicht mit bekommt. So scheint der Rest eher oberflächlich.
    Selbst über Ninas Halbschwester Dee erfährt man nicht besonders viel.
    Die Großeltern von Nina sind echte Sympatieträger. Auch wenn auch hier noch ein wneig was fehlt.
    Die Liebe zwischen Sal und Nina entwickelt sich nur sehr langsam. Doch das ist auc sehr passend. Nina welche zu sehr beeinflusst ist von den Dingen die sie rund um Sex mit bekommen hat, weiß nicht wie sie sich auf Sal ein lassen soll, oder ob überhaupt. Sal scheint überaus geduldig und es ist doch ziemlich süß den beiden dabei „zuzusehen“ wie sie sich langsam immer näher kommen.

    Das Ende:
    Es hatte doch ziemlich gedauert bis es wirklich spannend wurde, doch das Ende war trotzdem ganz nett. Auch wenn das eigentliche dann recht schnell vorbei war und die „Lösung“ des Problems so rasch kam, das ich erst dachte da MUSS doch noch etwas kommen. Aber nein... es war genau so schnell vorbei wie es gekommen war. Schade eigentlich...

    Fazit:
    Das Buch hat auf jeden Fall Potenzial.
    Mir fehlte noch ein wenig die tiefe, doch es hat sich trotzdem gelohnt. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und hoffe das dieser ein wenig erklärender wirkt.

    Daher 4 von 5 Schmetterlingen.

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