Julia Keller Im dunklen Tal

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Inhaltsangabe zu „Im dunklen Tal“ von Julia Keller

Packend und authentisch: das gefeierte Romandebüt der Pulitzerpreisträgerin Julia Keller

Seit vier Jahren arbeitet Bell Elkins – neununddreißig, geschieden, alleinerziehende Mutter einer siebzehnjährigen Tochter – als Bezirksstaatsanwältin von Raythune County, West Virginia. Doch als drei alte Männer durch gezielte Kopfschüsse getötet werden, ist es nicht ihr Berufsethos, das die engagierte Juristin sofort zum Tatort eilen lässt, sondern ihr Mutterinstinkt. Denn die Bluttat ereignete sich in dem Fast Food Restaurant, in dem Bell mit ihrer Tochter Carla verabredet war. Carla löst sich nur langsam aus ihrem Schockzustand – doch in ihrem tiefsten Inneren weiß sie, dass sie den Täter erkannt hat. Und dieses Wissen bringt Mutter und Tochter in höchste Gefahr …

Ich hatte selten das Gefühl eine Figur so gut zu kennen wie Bell, aber leider ist das drumherum viel zu ausschweifend und nichtig, schade.

— Kaisu

Fazit: Die Autorin verzettelt sich ein wenig in Nebensächlichkeiten, was die Spannung mindert, überzeugt aber mit ausgereiften Charakteren.

— Bellexr

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  • Im dunklen Tal

    Im dunklen Tal

    mamenu

    11. September 2017 um 23:36

    KlapptextBell Elkins ist nach Hause zurückgekehrt nach Hause in die Provinz:die Kleinstadt Acker`s Gap in den Bergen West Virginias.Als Bezirksstaatsanwältin ist die energische Juristin ein Segen für die Gemeinde,die soziale Spannungen,Armut,Arbeitslosigkeit und Drogenmissbrauch zu zerreißen drohen.Doch Carla,Bells siebzehnjährige Tochter,sieht die Dinge grundlegend anders.Für sie ist Bell nicht die effziente,kompetente Karrierefrau,sondern die Mutter,die nie Zeit für sie hat.Als Bell sich wieder einmal bei einem Treffen mit ihrer Tochter verspätet,geschieht das Unfassbare:Dean Streeter,Shorty McClurg und Lee Rader sinken in sich zusammen:drei alte Männer,getötet durch gezielte Kopfschüsse.In der anschließenden Panik kann sich niemand der Anwesenden erinnern,etwas gesehen zu haben.Doch als Carla sich langsam aus ihrem Schockzustand löst,wird ihr allmählich bewusst,dass sie mehr als nur eine schemenhafte schnelle Bewegung wahrgenommen hat:Sie hat den Täter erkannt.Ein Wissen,das Mutter und Tochter bald in höchste Gefahr bringen wird..Meine MeinungDies ist das zweite Buch, was ich von Julia Keller gelesen habe. Auch dieses hat mir wieder mal gut gefallen.Diese Geschichte fängt etwas ruhig an, wo man schon manchmal denkt, das es kein Thriller ist sonder eher ein Krimi.Das ändert sich ab der Mitte der Geschichte dann aber ganz schnell.Die Charakteren sind alle gut beschrieben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten. Bell ist nicht ganz einfach als Mensch, was aber wahrscheinlich ihr Beruf so mit sich bringt. Auch Carla hat so ihre Launen, aber das ist in diesem alter wohl normal.Deshalb haben mir die beiden auch sehr gut gefallen, weil die Autorin sie gut beschrieben hat. Dadurch konnte man sich immer wieder  die Situationen sehr gut vorstellen.Am Anfang der Geschichte kam mir einiges etwas langatmig vor oder besser gesagt das hätte man ein wenig kürzer halten können.Da das doch ein wenig die Spannung weg genommen hat.Aber das legte sich dann in der Mitte der Geschichte. Ab da an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht und ob Bell alles soweit im Griff bekommt.Was die Autorin auch wieder bei mir geschafft hat,war das sie mich öfters auf eine falsche Fährte gelockt hat und dadurch die Spannung für mich sehr hoch war.Dadurch hat mir das lesen sehr viel Spaß gemacht, denn ich konnte hier mal wieder richtig miträtseln.Da ich öfters auf die falsche Fährte geführt wurde, war für mich das ende doch sehr überraschend, da ich damit so gar nicht gerechnet hätte.Der Schreibstil war hier auch wieder sehr flüssig und leicht. Die Autorin hat auch die Gegend gut beschrieben, so das ich mir einiges dann gut in meinen Gedanken vorstellen konnte.Ich freue mich auf jedenFall auf das nächste Buch von Julia Keller.

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  • kein wirklicher Psychothriller

    Im dunklen Tal

    Yagmur

    25. February 2016 um 12:40

    Inhalt Acker's Gap ist eine Kleinstadt in der Provinz West Virginias. Doch das idyllische Bild der Kleinstadt ist durch ein grausames Vorgehen zerstört worden. In einem Fast-Food-Restaurant werden drei Männer durch gezielte Kopfschüsse getötet. Die einzige Zeugin ist die siebzehnjährige Carla, die Tochter der Bezirksstaatsanwältin Bell Ekins. Carla hat zwar keinen Schaden erlitten, dennoch steht sie unter Schock. Nachdem sie sich langsam aus ihrem Schockzustand löst, wird ihr bewusst, dass sie den Täter erkannt hat. Ein Wissen, das sie und ihre Mutter in Lebensgefahr bringt... Meinung Als ich gelesen habe, dass Karin Slaughter eine Leseempfehlung ausspricht und das Buch um einen Psychothriller handelt, wollte ich es unbedingt lesen. Nun ja, es ist zwar die Rede von einem Psychothriller, die ich aber nicht unterschreiben würde. "Im dunklen Tal" enthält nur Ansätze eines Psychothrillers, die mehr ausgearbeitet hätten werden können. Die Idee an sich ist zwar reizend, aber ihre Umsetzung ist nicht befriedigend. Die Hauptgeschichte um den Fall, die sich in einem Fast-Food-Restaurant ereignet hat, nimmt einen angemessen Spielraum im Buch ein. Die nebenbei erzählte Geschichte um Albie nimmt für eine Nebengeschichte viel Bedeutung. Sie ist zwar unterhaltsam und auch teilweise interessant, jedoch fehlt mir der Zusammenhang zu der Hauptgeschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte um Albie etwas kürzer und dafür die Hauptgeschichte ausführlicher und tiefgründiger wäre. Dies hat mir das Gefühl verleiht, dass die Autorin von der eigentlichen Hauptgeschichte zu weit hinaus schweift. Teilweise ist die Geschichte auch voraussehbar. Bei näherer Überlegungen kann man schon einige Ideen vornherein erschließen. Dadurch ist sie nicht so spannungsreich gewesen. Zwischendurch gibt es Rückblendungen hinsichtlich der Vergangenheit der Charaktere. Man lernt sie dadurch besser kennen und wird mit ihnen etwas vertrauter. Bell wird ausführlich vorgestellt und gut beleuchtet. Bei mir konnte sie aber leider nicht mit Sympathie punkten. Sie ist mit ihrer Arbeit viel zu beschäftigt und vernachlässigt ihre Mutterrolle gegenüber ihrer Tochter. Erst als es gegen Ende der Geschichte dramatischer wird und die Tochter in Lebensgefahr schwebt, wird sie auf ihre Tochter richtig aufmerksam. Was mir aber besonder gut gefallen hat, ist, dass Julia Keller die Jugendlichen großartig vorstellt und beschreibt. Ihr Sprachgebrauch und ihre Verhaltensweisen, sowie Gedanken sind authentisch. Der Täter hingegen kommt in der Geschichte oberflächlich vor. Ich hätte mir gewünscht, dass er tiefer beleuchtet wäre. Julia Keller hat einen feinen Sprachgebrauch. Man kann die Geschichte locker lesen. Die Schimpfwörter, die zwischendurch verwendet wurden, haben zwar beim Lesen nicht störend gewirkt, sie hätte man aber auch kürzer fassen können, was mir lieber gewesen wäre. Das Ende ist teilweise offen gestaltet und lässt den Leser mit einigen ungeklärten Fragen zurück. Man kann vermuten, dass diese im Nachfolger "Am kalten Fluss" beantwortet werden, dennoch finde ich es angemessen, wenn einige in dieser Geschichte geklärt wären. Fazit "Im dunklen Tal" ist kein wirklicher Psychothriller, sondern eine unterhalsame Geschichte mit ein Hauch von Spannung. Leider hat sie meine Erwartungen nicht getroffen und mich nicht, wie gewünscht, gefesselt. Sie ist auch der Leseempfehlung nicht ganz gerecht.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    01. December 2014 um 16:22
  • Idylle, die trügt

    Im dunklen Tal

    dieFlo

    Vor 4 Jahren zog die Staatsanwältin Bell nach ihrer Scheidung mit Töchterchen Carla in ihre Heimatstadt zurück. Sie arbeit am Bezirksgericht und der Alltag hat sie. Doch eines Morgens werden völlig grundlos 3 ältere Männer in einem Restaurant per Kopfschuss getötet. Eine Hinrichtung ? Warum? Wer steckt dahinter. Tochter Carla ist Zeugin und erkennt den Täter. Carla selbst möchte Antworten auf die Fragen, die seit dem Ereignis in ihrem Kopf spuken und beginnt auf eigene Faust zu fragen .... der Täter ist am Anfang völlig ahnungslos, doch dann ....  Julia Keller hat mich mit Carla begeistert, ich mochte ihre Carlas Art und sie tanze buchstäblich vor meinen Augen - die Autorin muss in die Gegend sehr gut kennen und beschrieb sie sehr detailgetreu, was ich nicht immer mochte. Es waren Nebensächlichkeiten, die ablenkten ....  Trotz allem ist ein guter Thriller entstanden, der Täter wird schnell sichtbar und man soll ihn verstehen lernen.   

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    • 2

    parden

    01. December 2014 um 06:27
  • Spannender Roman, aber kein Psychothriller

    Im dunklen Tal

    Kristine_liest

    07. September 2014 um 17:47

    Seit vier Jahren arbeitet Bell Elkins – neununddreißig, geschieden, alleinerziehende Mutter einer siebzehnjährigen Tochter – als Bezirksstaatsanwältin von Raythune County, West Virginia. Doch als drei alte Männer durch gezielte Kopfschüsse getötet werden, ist es nicht ihr Berufsethos, das die engagierte Juristin sofort zum Tatort eilen lässt, sondern ihr Mutterinstinkt. Denn die Bluttat ereignete sich in dem Fast Food Restaurant, in dem Bell mit ihrer Tochter Carla verabredet war. Carla löst sich nur langsam aus ihrem Schockzustand – doch in ihrem tiefsten Inneren weiß sie, dass sie den Täter erkannt hat. Und dieses Wissen bringt Mutter und Tochter in höchste Gefahr … Leider hat hier der Verlag den Fehler gemacht und bewirbt dieses Buch als "Psychothriller". Aber dieses spannende Buch ist ganz bestimmt KEIN PSYCHOthriller, meiner Meinung nach noch nicht einmal ein Thriller. Davon abgesehen habe ich mich durchwegs unterhalten gefühlt, die Charaktere beschreibt Julia Keller anschaulich und echt. Überhaupt hat es mir der Schreibstil der Autorun sehr angetan, sie schreibt so bildhaft, flüssig, mit wohlüberlegten Worten und Vergleichen, die sie absetzt von vielen anderen Kollegen. Ziemlich zu Beginn der Geschichte hatte ich einen Verdacht, wer denn der Drahtzieher hinter der Erschießung der drei Männer sein könnte, aber Gott sei Dank lag ich falsch! Fazit: Wer einen nervenzerreißend, atemlos machenden Psychothriller sucht, der ist mit "Im dunklen Tal" flasch beraten. Wer einen toll geschriebenen Spannungsroman lesen will, der bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. http://kristineliest.blogspot.de/2014/09/rezension-im-dunklen-tal.html

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  • Spannend, aber nicht unbedingt ein Psychothriller

    Im dunklen Tal

    Spatzi79

    18. March 2014 um 15:18

    Bell Elkins ist Staatsanwältin in einer Stadt in West Virginia. Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogen sind hier an der Tagesordnung. Bell ist selbst in der Gegend aufgewachsen und kennt die Probleme nur zu gut. Dennoch hat sie sich nach einigen Jahren in Washington, D.C. entschieden, wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren und dort insbesondere den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen den illegalen Drogenhandel aufzunehmen. Aktuell ist sie in mehrere Fälle involviert. Zum einen geht es um einen geistig zurückgebliebenen jungen Mann, der im Spiel ein Kind erwürgt haben soll. Bell muss entscheiden, ob sie ihn anklagt oder als unzurechnungsfähig einstuft. Dieser Fall muss allerdings zurückgestellt werden, als in einem Diner am helllichten Tag drei alte Männer niedergeschossen werden. Bells 17jährige Tochter Carla war Zeugin der Tat. Doch von einem Motiv fehlt jede Spur, Bell und der örtliche Sheriff tappen völlig im Dunkeln. Das Buch ist als Psychothriller ausgewiesen, diese Einstufung kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Geschichte ist durchaus spannend, aber für einen Thriller fehlte es mir an Action. Sehr gut dargestellt hingegen finde ich die Probleme dieser ländlichen Gegend der USA. Da die Autorin selbst ebenfalls von dort stammt, gehe ich davon aus, dass die Schilderungen relativ authentisch sind. Einerseits wird so ein ziemlich hoffnungsloses Bild der Gegend gezeichnet, zum anderen aber auch immer wieder kleine Lichtblicke versteckt und gezeigt, dass es Menschen gibt, die alles versuchen, um das Beste aus ihrer Situation zu machen. Bell Elkins ist anfangs ein etwas sperriger Charakter. Sie lebt für ihren Beruf und ist ungemein ehrgeizig. Für Freunde und Beziehungen bleibt praktisch keine Zeit. Das Verhältnis zu ihrer Tochter ist ebenfalls nicht ganz einfach, dies liegt aber nicht nur an Bell, sondern auch an Carla, die ein ziemlich anstrengender und aufsässiger Teenager ist. Mit ihrem Verhalten bringt sie sich letztlich auch selbst in ziemliche Gefahr und es bleibt zu hoffen, dass sie am Ende die Kurve kriegt und etwas daraus lernt. Nachdem ich mich von meiner Erwartungshaltung eines Psychothrillers getrennt hatte, fand ich das Buch durchaus spannend und fesselnd, sprachlich gefällt mir der Stil der Autorin ebenfalls sehr gut. Einzig das Geheimnis um Bells Vergangenheit fand ich nicht ganz schlüssig, aber hier hoffe ich, in der Fortsetzung mehr zu erfahren. „Im dunklen Tal“ ist der Auftakt einer Reihe um Bell Elkins, die im August 2014 mit dem zweiten Fall „Am kalten Fluss“ fortgesetzt wird.

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  • Zu zäh und vorhersehbar

    Im dunklen Tal

    trollchen

    16. March 2014 um 19:46

    Im dunklen Tal Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde mitlesen und danke dem Goldmann Verlag für das Freiexemplar. Cover: Das Cover passt super gut zu dem Buch, ein Mädchen steht auf Holzbohlen und schaut  die Schlucht ins Wasser hinab. Besser konnte man das Cover gar nicht machen, es passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Himmel ist richtig dunkel über dem Tal und man merkt, dass da viel Raum für Interpretationen bleibt. Herausgeber ist der Goldmann Verlag (20. Januar 2014)und das Buch hat 512 Seiten. Kurzinhalt: Seit vier Jahren arbeitet Bell Elkins – neununddreißig, geschieden, alleinerziehende Mutter einer siebzehnjährigen Tochter – als Bezirksstaatsanwältin von Raythune County, West Virginia. Doch als drei alte Männer durch gezielte Kopfschüsse getötet werden, ist es nicht ihr Berufsethos, das die engagierte Juristin sofort zum Tatort eilen lässt, sondern ihr Mutterinstinkt. Denn die Bluttat ereignete sich in dem Fast Food Restaurant, in dem Bell mit ihrer Tochter Carla verabredet war. Carla löst sich nur langsam aus ihrem Schockzustand – doch in ihrem tiefsten Inneren weiß sie, dass sie den Täter erkannt hat. Und dieses Wissen bringt Mutter und Tochter in höchste Gefahr … Meine Meinung: Das Buch ist nicht uninteressant, aber es liest sich sehr zäh und man kann die Handlung immer wieder vorhersehen. Die Spannung steigt kaum noch an. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Autorin versucht auch viele Sache zu erklären, aber schweift da meist immer wieder ab. Es werden viele Dinge aufgegriffen, wie Armut, Drogenkonsum und das Gesundheitswesen, sowie die Passivität von Mitmenschen bei Gewalt und Drogenproblemen. Die Protagonisten werden sehr gut dargestellt, sie werden bis in die kleinste Nebensächlichkeit vorgezeigt, dies macht sie sehr authentisch und reell. Mein Fazit: Ein Psychothriller war dieses Buch für mich nicht, die Geschehnisse konnte man vorhersehen und manche Seiten lasen sich sehr zäh. Deswegen würde ich dieses Buch eher als Krimi einstufen und es hat mich auch nicht sehr gefesselt. Der Täter ist sehr schnell gefunden und es kommen kaum noch Höhepunkte.

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  • Ein schüchterner Thriller, mit zu viel Schnickschnack

    Im dunklen Tal

    Kaisu

    26. February 2014 um 12:16

    Mitten in den Bergen von West Virginia liegt das kleine Örtchen Acker's Gap. Eine Stadt, die so harmonisch wirkt, aber dennoch ihre dunklen Seiten hat. Nicht umsonst verfolgt sie der Ruf, dass die Süchtigen hier gerne Zuflucht suchen und entsprechend hoch ist die Rate der Drogenabhängigen, gerade unter den Jugendlichen. Dealer haben hier mit ihren Handlangern leichtes Spiel. Die Staatsanwältin Belka Elkins hat es sich daher zur Hauptaufgabe gemacht, das Übel bei der Wurzel zu packen und zu vernichten. Belka - die eigentlich von allen nur Bell genannt wird - wuchs einst in dieser Stadt auf. Doch nach einem familiären Schicksalsschlag, bei dem sie ihren Vater verlor und ihre Schwester jeglichen Kontakt abbrach, zog sie später dort weg. Zusammen mir ihrem Mann Sam und der gemeinsamen Tochter Carla wohnte sie einige Jahre in der Großstadt, doch "angekommen" fühlte sie sich dort nie. Also verließ sie ihren Mann, packte ihre Koffer und ging zusammen mit Carla zurück nach Acker's Gap, um dort den Menschen mit ihrem Wissen und ihrer Macht helfen zu können. Doch an jenem Tag - als drei ältere Männer kaltblütig im örtlichen Dinners erschossen werden - muss sie feststellen, dass sie bisher immer nur im Trüben gefischt haben. Der große Fisch baumelt gemächlich vor ihren Augen und sie können ihn einfach nicht fassen. Das Buch ist in drei große Teile unterteilt. In jedem Abschnitt erfährt man etwas mehr Details über Bell, ihre Vergangenheit und ihr Umfeld. Dabei geht die Autorin mit manchen Hinweisen sehr sparsam um, die den Leser eigentlich brennend interessieren würden. Was man von den Detailbeschreibungen und Nebensächlichkeiten nicht behaupten kann. Immer wieder verliert sie sich in verschiedenen Abschnitten darin und man neigt schnell dazu, diese zu überfliegen, da sie keinerlei Einfluss auf die Geschichte haben. Anfangs sind auch die häufigen Personenwechsel sehr störend und irritierend. Fast jeder kommt zu Wort und darf seine Gedanken, Meinung und den familiären Hintergrund in einem Kapitel preisgeben, bevor wieder ein Ansichtenwechsel geschieht. Letztendlich sind jedoch nur drei Personen von belang und auf deren Perspektiven beschränkt sich das Buch zum Glück immer mehr. Dazu gehören: Bell, die Staatsanwältin; ihre Tochter Carla und natürlich der Schütze, der die Männer umbrachte. Durch die zahlreichen Ausschmückungen verliert das Buch sehr oft an aufgebauter Spannung. Es wird etwas angedeutet, man wartet gespannt auf den nächsten Schritt, aber gerade dieser kommt erst sehr spät, sodass wieder neue Spannung aufkommen muss. Dadurch wird "Im dunklen Tal" leider seiner Genrezuteilung nicht wirklich gerecht. Bei einem Psychothriller erwarte ich kribbelnde Spannung, die in einem finalen Höhepunkt endet und den Leser erschöpft zurücklässt. Der Höhepunkt hier, kam - baute sich etwas auf - und verpuffte wieder. Selbst als geklärt wird, wer der Drahtzieher ist, ruft das nicht mehr als eine hochgezogene Augenbraue hervor. Diese Abschnitte sind alle zu kurz im Vergleich zu anderen Kapiteln im Buch. Man hätte sich hier ebenfalls den Detailreichtum gewünscht, wie man ihn recht oft vorgesetzt bekommen hat. Ebenso die Aufklärung um die Vergangenheit Bell's. Diese geht in dem ganzen Wirrwarr leider total unter und wird einem recht bröckchenhaft hingeworfen, wobei man dies wunderbar in die Dramatik mit hätte einbauen können, da sie Bell ja sehr geprägt hat. Genau wie das Wissen von Carla um den Täter. Man weiß wer der Täter ist und man weiß, dass Carla sich damit keinen Gefallen tut, wenn sie ihn findet und ihre Mutter nicht rechtzeitig einweiht. Und was geschieht? Die Vorhersehbarkeit ist leider auch ein kleiner Makel. Nichts desto trotz kann man sagen: Ich habe noch nie eine Romanfigur so gut kennengelernt wie Bell Elkins. Man hat das Gefühl diese Frau und ihre temperamentvolle, kämpferische und zugleich feinfühlige Art persönlich zu kennen, was definitiv nicht jeder Autor schafft! Das Storyboard selbst ist auch recht interessant und bewegt einem immer wieder dazu weiterzulesen. Wenn nur nicht die genannten Kritikpunkte wären, hätte es durchaus ein durchweg spannender Psychothriller werden können. Doch so ist es nur ein schüchterner Thriller, der sich noch nicht richtig traut im Rampenlicht zu stehen um mit seinen eigentlichen Vorzügen zu prahlen. 6 von 10 Punkten

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  • Wer mordet alte Männer?

    Im dunklen Tal

    buecherwurm1310

    20. February 2014 um 13:47

    Als Carla, die 17jährige Tochter von Staatsanwältin Bell Elkins, im Schnellrestaurant wieder einmal auf ihre Mutter wartet, werden drei alte Männer erschossen. Keiner hat den Täter richtig wahrgenommen. Die Polizei tappt im Dunkeln: Wer erschießt schon drei alte Männer? Das Mutter-Tochter-Verhältnis von Bell und Carla ist nicht so gut, da Bell wenig Zeit für Carla hat, weil sie beruflich sehr eingespannt ist. Außerdem geht Bell in Raythune County, West Virginia, sehr engagiert gegen Drogen vor. Als Carla viel zu spät einfällt, dass sie den Täter kennt, verschweigt sie das der Mutter. Sie müsste sonst etwas eingestehen, das Töchter in diesem Alter ihrem Müttern gerne verschweigen. Damit bringt sie aber Bell und auch sich selbst in Gefahr. In der Gegend, in der die Story spielt, gibt es viel Arbeitslosigkeit und damit Armut. Das Drogenproblem wird immer größer, Tote aufgrund von Überdosis gibt es immer häufiger. Bell ist eine engagierte Staatsanwältin, die eine dunkle Vergangenheit hat. Deshalb nimmt sie ihre Gefühle wohl sehr stark zurück, dabei ist sie ein sehr impulsiver Mensch. Carla versucht mit aller Macht eine Explosion ihrer Mutter auszulösen, aber diese reagiert immer recht verständnisvoll – auch aus Angst davor, das Carla explodiert. Dies ist eine Situation die den Verlauf der Geschichte stark beeinflusst. Sheriff Nick Fogelsong kennt Bell seit ihrer Kindheit du weiß mehr über sie als alle anderen. Er ist ihr ein guter Freund. Das Buch ist vom Verlag als Psychothriller angekündigt. In diese Kategorie würde ich den Roman aber nicht eingruppieren. Es ist ein Krimi, in dem zwar alle in bis über beide Ohren in Arbeit stecken, bei dem es aber etwas gemächlich zugeht. Die Geschichte ist gut zu lesen, die Handlung nicht gleich durchschaubar. Es werden Themen wie Drogen, Arbeitslosigkeit, Armut und Gesundheitswesen aufgegriffen, aber auch das Wegschauen und sich Raushalten der Mitmenschen bei Problemen. Es gibt Bücher, die kann man nicht aus der Hand legen. Diese Buch gehört nicht dazu, obwohl es nicht uninteressant ist. Aber es hat mich nicht gefesselt.

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  • Eine Kleinstadt versinkt im Drogensumpf

    Im dunklen Tal

    Bellexr

    29. January 2014 um 17:58

    Vor vier Jahren ist Bell Elkins nach ihrer Scheidung mit Tochter Carla in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und arbeitet nun als Bezirksstaatsanwältin in Raythune County / West Virginia. Eines Morgens werden scheinbar völlig grundlos in einem Diner drei alte Männer per Kopfschuss hingerichtet. Bells Tochter Carla befindet sich zu diesem Zeitpunkt gerade dort und erkennt den fliehenden Mörder. Dieser ahnt jedoch lange Zeit hiervon nichts, bis Carla beginnt zu viele Fragen zu stellen.   Es ist ein trostloses Leben in Raythune County. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Jugendlichen haben kaum Zukunftsperspektiven und der Medikamentenhandel blüht in der Region. Die starrköpfige, couragierte Staatsanwältin Bell Elkins hat diesem illegalen Handel den Kampf angesagt. Ein ambitioniertes wie scheinbar sinnloses Unterfangen. Anfangs bei dem Motiv für die Morde noch vollkommen ratlos, erhalten Bell und der Sheriff von Raythune County kurze Zeit später einen Hinweis und wieder einmal scheint der Grund für das Verbrechen im Drogenmilieu zu finden zu sein.   Julia Keller erzählt ihren Psychothriller sehr detailreich und durchaus auch atmosphärisch dicht. Man merkt sehr schnell, dass Julia Keller in dieser Region aufgewachsen ist und sich mit der Mentalität der Menschen und deren Lebensumstände bestens auskennt und so zeichnet sie auch ein sehr realistisches Bild, einschließlich des sich immer weiter verbreitenden Drogen- und Medikamentenhandels. Aber die Autorin geht auch oftmals etwas zu ausschweifend auf das Gefühlsleben ihrer Protagonistin, deren privates Umfeld wie auch auf Bells traumatische Vergangenheit sowie den sozialen und wirtschaftlichen Missständen in West Virginia ein.   Und dies wirkt stellenweise etwas zu gut gemeint, denn hierdurch verliert sich die Autorin oftmals in Nebensächlichkeiten, packt zu viele Informationen in ihren Thriller, wodurch die Spannung zeitweise auf der Strecke bleibt. So beginnt die Autorin oft eine packende, mitreißende Szene, nur um dann ihre Protagonistin ihren Gedanken nachgehen zu lassen und man erst einige Seiten später wieder der eigentlichen Szene folgt.   Und auch die Story an sich birgt nicht so viele Überraschungen oder unvorhersehbare Wendungen. Der Todesschütze wird in einem weiteren Erzählstrang früh dem Leser vorgestellt und man lernt hier einen abgebrühten, perspektivlosen jungen Menschen kennen, der sich leicht überschätzt. Das ihn seine Überheblichkeit zwangsläufig ins Verderben treiben muss, ist einem schnell klar. Sein Auftraggeber bleibt dagegen bis zum Schluss unbekannt, allerdings kann dieser aufgrund eines logischen Ausschlussverfahrens zum Ende hin erahnt werden. Und auch Claras Verhalten überrascht nicht unbedingt. Carla ist eine rebellische, starrköpfige 17-jährige, die sich in Raythune County absolut unwohl - wie im Gefängnis - fühlt. Auch mit Drogen kam sie schon in Verbindung. Carla glaubt, bereits alles vom Leben zu wissen und somit auch alles im Griff zu haben. Das ihr dies im Verlauf der Story zwangsläufig zum Verhängnis werden muss, ist offensichtlich.     Nichtsdestotrotz versteht es die Autorin aber mit ihrem lebendigen, manchmal ruhigen, dann wieder fesselnden Schreibstil ihre Leser gut zu unterhalten. Zumal ihr Thriller ausgereifte Charaktere vorzuweisen hat, die bis in die kleinste Nebenrolle authentisch agieren.   Fazit: Die Autorin verzettelt sich ein wenig in Nebensächlichkeiten, was die Spannung mindert, überzeugt aber mit ausgereiften Charakteren und einer interessanten Story.

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