Julia Knight

 3.7 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorin von Schwerter und Schwindler, Legenden und Lügner und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julia Knight

Julia KnightSchwerter und Schwindler
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Schwerter und Schwindler
Schwerter und Schwindler
 (21)
Erschienen am 01.03.2017
Julia KnightLegenden und Lügner
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Legenden und Lügner
Legenden und Lügner
 (13)
Erschienen am 03.07.2017
Julia KnightFechter und Feiglinge
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Fechter und Feiglinge
Fechter und Feiglinge
 (8)
Erschienen am 02.10.2017
Julia KnightSchwerter und Schwindler: Sterben ist für Anfänger: 1 (Die Gilde der Duellanten)
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Schwerter und Schwindler: Sterben ist für Anfänger: 1 (Die Gilde der Duellanten)
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Neue Rezensionen zu Julia Knight

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Rezension zu "Schwerter und Schwindler" von Julia Knight

Einige Kritikpunkte
Seitenhainvor einem Monat

Vielen Dank an Frau Keßler für das Rezensionsexemplar.



Kacha und Vocho sind zwei Geschwister wie Pech und Schwefel: sie sind eigentlich Meisterduellanten in der renommierten Gilde, aber uneigentlich pflegen sie eine Geschwisterhassliebe. Als ein Priester ermordet wird und Handelsabkommen zu scheitern drohen, wird Vocho der Tat beschuldigt und die beiden müssen fliehen und leben fortan als Ausgestoßene, die ihren Lebensunterhalt als Wegelagerer verdienen.

Mir wurde das Buch empfohlen als "Robin Hood Geschichte, nur dass sie das Geld nicht den Armen spenden, sondern selbst behalten". Ich erwartete also eine witzige, abwechslungsreiche Geschichte mit Herz. Doch ich wurde schwer enttäuscht, die Storyline war zäh und ich kam nicht richtig rein in all die Intrigen.



Etwa ab Seite 200 bemerkte ich plötzlich, dass dieses Buch, das mich bisher furchtbar genervt und gelangweilt hatte, eigentlich ein superspannendes Abenteuer mit Duellen, Schwertkämpfen, Machenschaften und eingängigen Charakteren ist. Was hatte mich also bisher davon abgehalten, die Geschichte zu genießen?



1. Die Kapitel werden mal in Gegenwart und mal in der Vergangenheit erzählt, d.h. jedes Mal, wenn es in der Gegenwart spannend wurde, musste man sich erstmal auf die Ereignisse einlassen, die dazu geführt hatten. Das reißt mich immer wieder aus dem Lesefluss raus und irritiert mich maßlos.



2. Die Autorin ist manchmal etwas zu kreativ. Beispiel: "Ein merkwürdiges Lächeln war Egimonts Antwort, irgendwie hinterhältig und kalt und hitzig zugleich. Es ließ Vocho bis in die Eier erschaudern." Bis in die Eier? Das ist mir etwas zuviel der Info...



3. Die verschiedenen Religionen erschlossen sich mir überhaupt nicht. Wieso glaubt keiner mehr an den Uhrwerkgott wenn er doch direkt vor der Gilde sitzt? Und wer glaubt jetzt an was und wieso? So chaotisch und undurchschaubar wie das echte Leben...



4. Die Charaktere schwafeln in Gedanken. Ich meine damit nicht, dass es endlos lange Dialoge gibt, sondern dass die Figuren in tolkienesken Ausmaßen darüber nachdenken, was man tun könnte, was der andere wollen könnte, etc blabla. Dabei hat der aufmerksame Leser schon längst die einzige Möglichkeit in Betracht gezogen. Ich gebe zu, ich habe häufig quergelesen.



Wie gesagt, irgendwann fiel mir auf, dass das Buch eigentlich ein super Abenteuerroman für den Urlaub ist, aber scheinbar braucht es etwas, bis man sich darauf einlassen kann. Oder der Anfang war einfach verworren.

Da es der erste Band einer Trilogie ist, hatte ich zudem Angst, dass es einen Cliffhanger oder offenes Ende geben würde, aber alle Stränge werden soweit beendet, wenn auch natürlich ein zwei Lücken für die nächste Geschichte gelassen wurden.

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Rezension zu "Fechter und Feiglinge" von Julia Knight

Gelungener Abschluss
_Vanessa_vor 5 Monaten

ACHTUNG SPOILER, da Band 3 der Reihe!


Nach einem harten Kampf konnten die Geschwister Kacha und Vocho, die besten Schwertkämpfer von Reyes, ihren guten Ruf wiederherstellen und wurden in der Gilde der Duellanten wieder aufgenommen. Kacha wurde zur neuen Gildemeisterin ernannt und Vocho, der von einer Verletzung schwer geplagt wird, ist für die Ausbildung neuer Schwertkämpfer zuständig. Doch anstatt sich um ihre Aufgabe zu kümmern, versinkt Kacha in Trauer um Petri, an dessen Tod sie sich die Schuld gibt, da sie zu spät kam. So steht Vocho mit allem alleine da und als es ihm zu viel wird, hofft er, Kacha mit einem Auftrag aus ihrem Tief herauszuholen. Eine Diebesbande treibt in den Bergen ihr Unwesen, die Anführer sind bei den Menschen dort oben gefürchtet und sie werden immer dreister und kommen immer näher an die Stadt heran..


Meine Meinung:
Mit den ersten beiden Bände rund um die Geschwister Kacha und Vocho konnte mich Julia Knight überzeugen und gut unterhalten. Ich war sehr gespannt, wie die Geschichte in diesem dritten und leider auch letzten Teil ihr Ende nehmen wird.

Auf den ersten Seiten war ich ein bisschen verwirrt. Die Geschichte spielt einige Zeit nach dem Ende des zweiten Bandes, was für mich erst nicht ersichtlich war. Ich musste mich da ein wenig einlesen, denn in der Zeit ist viel passiert. Nach kurzer Zeit legte sich das aber glücklicherweise.

Julia Knight erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und mit Rückblenden, die einige Monate in die Vergangenheit reichen. Mir gefiel das wirklich sehr gut und das machte das Ganze sehr interessant, da ich immer wissen wollte, wie es in der jeweiligen Perspektive weitergehen wird, die zum Teil mit kleineren Cliffhangern endeten, durch die ich es kaum abwarten konnte, wieder zu den jeweiligen Perspektiven zurückzukehren. Ihr Schreibstil liest sich, wie aus den anderen beiden Bänden gewohnt, sehr flüssig und flott und gefiel mir ebenfalls sehr.

Kacha und Vocho mochte ich vom ersten Band an gerne, ich habe aber das Gefühl, dass ich mich ihnen in diesem Band so nah wie nie zuvor gefühlt habe. Sie konnten mich sehr überzeugen und ließen mich mitfiebern und ich nehme nur ungern Abschied von ihnen.
Auch die vielen anderen Charaktere gefielen mir und konnten mich überzeugen.

Durch die ständigen Perspektivenwechsel konnte mich "Fechter und Feiglinge" sehr packen, doch auch die Geschichte war spannend und interessant. Ich hätte ehrlich gesagt überhaupt nicht damit gerechnet, dass es sich in diese Richtung entwickeln wird und wurde dadurch sehr überrascht. Auch anders fand ich das Buch wenig vorhersehbar und der Handlungsverlauf brachte nicht nur eine Überraschung mit sich. Stellenweise war das Buch zwar recht ruhig, doch durch die Perspektivenwechsel und die trotzdem interessante Handlung hat mich das nicht gestört.
Das Ende kam dann unerwartet und für meinen Geschmack zu früh - nicht zu früh im Sinne von die Handlung wurde zu schnell abgefrühstückt, sondern im Sinne von das ich liebend gerne noch mehr gelesen hätte. Ich weiß nicht, ob ich damit zufrieden sein soll, es ist anders und nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, wobei ich nicht mal genau sagen kann, was ich mir gewünscht hätte. Es passte sehr gut zur Geschichte und ist auch überzeugend, ist aber für mich persönlich einfach kein wirkliches Ende und lässt viel Raum für die eigene Fantasie.

Fazit:
"Fechter und Feiglinge: Ehre ist für Narren" ist ein gelungener Abschluss für die Reihe, die für mich persönlich gerne noch länger hätte sein können. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnte mich das Buch packen und auch wenn die Geschichte an manchen Stellen recht ruhig war, war sie insgesamt gesehen doch spannend und anders, als ich gedacht hätte.


Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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_Vanessa_s avatar

Rezension zu "Legenden und Lügner" von Julia Knight

Gelungener zweiter Band
_Vanessa_vor 7 Monaten

Kacha und Vocho sind die besten Schwertkämpfer von Reyes. Doch nachdem die Geschwister aus der Gilde der Duellanten hinausgeworfen wurden, weil Vocho einen Mann tötete, den sie eigentlich beschützen sollten, scheint die ganze Welt gegen sie zu sein. Besonders der Magier Sabates hat es auf sie abgesehen, nachdem sie seine Pläne vereitelt haben. Durch eine Tätowierung auf Vochos Rücken kann der Magier ihn kontrollieren und so suchen die Geschwister verzweifelt nach jemanden, der diese entfernen kann. Dass sie aber auch in Ikaras, dem Nachbarland von Reyes, in das sie erst einmal untergetaucht sind, nicht gerade willkommen sind, macht die Sache nicht gerade einfach..

Meine Meinung:
Vor ungefähr einem halben Jahr habe ich "Schwerter und Schwindler", den Auftakt dieser Trilogie gelesen. Das Buch war anders, als ich es mir vorgestellt hatte, konnte mich aber von sich überzeugen und hat mich neugierig auf Band 2 gemacht. "Legenden und Lügner" wollte ich eigentlich schon vor einigen Wochen gelesen und rezensiert haben, doch durch einige Umstände kam ich leider erst jetzt dazu.

Wie gesagt, ich war wirklich neugierig darauf, wie es mit den Geschwistern Kacha und Vocho weitergehen wird. Der Einstieg ins Buch fiel mir leider nicht ganz so leicht, was aber wohl weder mit dem Buch noch mit fehlenden Erinnerungen zu tun hatte, ich war einfach nicht so ganz in Lesestimmung. Kein Kritikpunkt, ich wollte es einfach nur erwähnt haben.

Julia Knights Schreibstil las sich wie aus Band 1 gewohnt flüssig und gefiel mir gut. Die von ihr erschaffene Welt finde ich weiterhin sehr faszinierend und ich kann schon jetzt sagen, dass ich mich schon darauf freue, im dritten Band noch einmal dorthin zu reisen.

Die Geschichte wird wieder aus einigen verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir persönlich richtig gut gefällt. Man bekommt Einblicke in die verschiedenen zur Handlung beitragenden Parteien und ich war immer sehr gespannt, wie es mit den verschiedenen Figuren weitergehen wird.
Die Figuren, auf einzelne werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, da das zu viel werden würde, fand ich überzeugend dargestellt. In Band 1 fand ich sie insgesamt ein wenig zu blass, hier war es nicht mehr der Fall. Manche hätten zwar definitiv ein wenig mehr Farbe vertragen können, doch ich finde sie schon deutlich besser dargestellt.

"Legenden und Lügner" ist, meines Empfindens nach, die meiste Zeit eher ein ruhiges Buch. Kacha und Vocho versuchen alles, um die Tätowierung loszuwerden und nicht geschnappt zu werden, es werden viele Pläne und Intrigen geschmiedet. Erst zum Ende des Buches kommt Spannung dazu. Es passierte alles Schlag auf Schlag und man kam kaum noch dazu so richtig durchzuatmen und auf den letzten 50-100 Seiten (schätzungsweise, ich kann es gerade leider nicht ganz genau sagen) wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Davor war es leicht für mich, obwohl ich auch da schon sehr neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf war.
Auch das Ende macht wieder neugierig auf mehr und ich bin sehr froh, dass der dritte und leider auch schon letzte Band bereits in meinem Regal liegt und nur darauf wartet, dass ich mich ihm zuwenden kann.

Fazit:
"Legenden und Lügner: Frieden ist für Feiglinge" ist ein durchweg gelungener zweiter Band der Trilogie, der mich von sich überzeugen konnte. Es ging zwar meiner Meinung nach eher ruhig zu, doch am Ende ging es so richtig los und ich hätte am liebsten direkt weitergelesen. Band 3 wartet auch schon auf mich und ich bin sehr neugierig, wie die Geschichte der Geschwister Kacha und Vocho zu Ende gehen wird!


Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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