Fechter und Feiglinge

von Julia Knight 
3,4 Sterne bei8 Bewertungen
Fechter und Feiglinge
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Positiv (4):
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Gefühlt eine Bonusgeschichte zu Band 1 und 2

Kritisch (2):
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Perfektes Beispiele dafür, wie man gute Charaktere hoffnungslos versauen kann. Sehr enttäuschender Abschluss.

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Inhaltsangabe zu "Fechter und Feiglinge"

Der krönende Abschluss der Fantasy-Trilogie "Die Gilde der Duellanten" - Julia Knight bringt in "Fechter und Feiglinge" meisterhaft ihre Geschichte um die Duellanten von Reyes zu einem atemberaubenden Ende.

Endlich wurden Vocho und Kacha wieder in die Gilde der Duellanten aufgenommen; ihr guter Ruf als beste Schwertkämpfer von Reyes ist damit wiederhergestellt.
Doch gleich ihre erste Aufgabe in den neuen Diensten wird zu einer schweren Prüfung für Kachas Loyalität. Denn sie sollen einen Gefangenen eskortieren, um den sich Kirche und König streiten - und der kein anderer ist als Kachas früherer Geliebter Egimont.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426519967
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 4 Monaten
    Gelungener Abschluss

    ACHTUNG SPOILER, da Band 3 der Reihe!


    Nach einem harten Kampf konnten die Geschwister Kacha und Vocho, die besten Schwertkämpfer von Reyes, ihren guten Ruf wiederherstellen und wurden in der Gilde der Duellanten wieder aufgenommen. Kacha wurde zur neuen Gildemeisterin ernannt und Vocho, der von einer Verletzung schwer geplagt wird, ist für die Ausbildung neuer Schwertkämpfer zuständig. Doch anstatt sich um ihre Aufgabe zu kümmern, versinkt Kacha in Trauer um Petri, an dessen Tod sie sich die Schuld gibt, da sie zu spät kam. So steht Vocho mit allem alleine da und als es ihm zu viel wird, hofft er, Kacha mit einem Auftrag aus ihrem Tief herauszuholen. Eine Diebesbande treibt in den Bergen ihr Unwesen, die Anführer sind bei den Menschen dort oben gefürchtet und sie werden immer dreister und kommen immer näher an die Stadt heran..


    Meine Meinung:
    Mit den ersten beiden Bände rund um die Geschwister Kacha und Vocho konnte mich Julia Knight überzeugen und gut unterhalten. Ich war sehr gespannt, wie die Geschichte in diesem dritten und leider auch letzten Teil ihr Ende nehmen wird.

    Auf den ersten Seiten war ich ein bisschen verwirrt. Die Geschichte spielt einige Zeit nach dem Ende des zweiten Bandes, was für mich erst nicht ersichtlich war. Ich musste mich da ein wenig einlesen, denn in der Zeit ist viel passiert. Nach kurzer Zeit legte sich das aber glücklicherweise.

    Julia Knight erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und mit Rückblenden, die einige Monate in die Vergangenheit reichen. Mir gefiel das wirklich sehr gut und das machte das Ganze sehr interessant, da ich immer wissen wollte, wie es in der jeweiligen Perspektive weitergehen wird, die zum Teil mit kleineren Cliffhangern endeten, durch die ich es kaum abwarten konnte, wieder zu den jeweiligen Perspektiven zurückzukehren. Ihr Schreibstil liest sich, wie aus den anderen beiden Bänden gewohnt, sehr flüssig und flott und gefiel mir ebenfalls sehr.

    Kacha und Vocho mochte ich vom ersten Band an gerne, ich habe aber das Gefühl, dass ich mich ihnen in diesem Band so nah wie nie zuvor gefühlt habe. Sie konnten mich sehr überzeugen und ließen mich mitfiebern und ich nehme nur ungern Abschied von ihnen.
    Auch die vielen anderen Charaktere gefielen mir und konnten mich überzeugen.

    Durch die ständigen Perspektivenwechsel konnte mich "Fechter und Feiglinge" sehr packen, doch auch die Geschichte war spannend und interessant. Ich hätte ehrlich gesagt überhaupt nicht damit gerechnet, dass es sich in diese Richtung entwickeln wird und wurde dadurch sehr überrascht. Auch anders fand ich das Buch wenig vorhersehbar und der Handlungsverlauf brachte nicht nur eine Überraschung mit sich. Stellenweise war das Buch zwar recht ruhig, doch durch die Perspektivenwechsel und die trotzdem interessante Handlung hat mich das nicht gestört.
    Das Ende kam dann unerwartet und für meinen Geschmack zu früh - nicht zu früh im Sinne von die Handlung wurde zu schnell abgefrühstückt, sondern im Sinne von das ich liebend gerne noch mehr gelesen hätte. Ich weiß nicht, ob ich damit zufrieden sein soll, es ist anders und nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, wobei ich nicht mal genau sagen kann, was ich mir gewünscht hätte. Es passte sehr gut zur Geschichte und ist auch überzeugend, ist aber für mich persönlich einfach kein wirkliches Ende und lässt viel Raum für die eigene Fantasie.

    Fazit:
    "Fechter und Feiglinge: Ehre ist für Narren" ist ein gelungener Abschluss für die Reihe, die für mich persönlich gerne noch länger hätte sein können. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnte mich das Buch packen und auch wenn die Geschichte an manchen Stellen recht ruhig war, war sie insgesamt gesehen doch spannend und anders, als ich gedacht hätte.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eher Emotionen als Action
    Der letzte Band der Gilde der Duellanten

    Nach einem harten Kampf zwischen Reyes und Ikaras sind Kacha und ihr Bruder Vocho zurück an die Gilde der Duellanten gekehrt und ihr guter Ruf als beste Schwertkämpfer der Gilde ist wiederhergestellt. Während Kacha die neue Gildenmeisterin wurde, ist ihr Bruder Vocho mit der Ausbildung junger Schwertkämpfer betraut. Doch Kacha versinkt immer mehr in Selbstmitleid und vor lauter Kummer um Petri, so dass Vocho oft allein mit den Entscheidungen da steht. Als eine Diebesbande ihr Unwesen treibt, hält Vocho dies für die Gelegenheit, seine Schwester aus ihrem Tief zu holen, denn die Diebe sind ihnen nicht unbekannt und Kacha soll sich ihrer annehmen.
    Meine Meinung:
    Mit Fechter und Feiglinge endet die Trilogie rund um die Gilde der Duellanten und somit auch rund um die Geschwister Kacha und Vocho. Mit diesem Mix aus Fantasy, Mantel und Degen und ein wenig Steampunk (zumindest in den ersten beiden Teilen) brachte die Autorin ein für mich völlig neues Genre aufs Tapet. Der Schreibstil ist, wie auch in den Vorgängern, der Zeit in der das ganze spielt angepasst und nicht immer ganz leicht, so dass auch dieses Buch durchaus ein wenig Konzentration verlangt beim Lesen, doch zum Inhalt passt es sehr gut. Was mir allerdings nicht so gut gefiel, war die Entwicklung der Charaktere. Aber dazu später mehr.
    Was mir hier, im Gegensatz zu den Vorgängerbänden, sehr aufgefallen ist, ist die Handlung, die nicht so fortschreitet, wie ich es gewohnt war. Ich hatte tatsächlich nach dem zweiten Band das Gefühl, dass die Geschichte auch dort hätte enden können, so kam mir der dritte Band vor, als hätte die Autorin hier einfach für jeden Charakter unbedingt ein Ende erzwingen müssen, dabei waren der ein oder andere lose Faden gar nicht so übel, denn im Großen und Ganzen gab es zuvor eine gute Auflösung. Dafür, dass es hier wesentlich ruhiger von der Handlung wird, bekommt der Leser dafür aber deutlich mehr über die Gefühlswelt und Gedanken der Charaktere geliefert. Erst im letzten Viertel der Geschichte kommt dann doch noch Spannung und Tempo, leider hat mir dies einfach zu lange gedauert und auch wenn viele Beschreibungen wieder sehr detailliert war, musste ich mich an manch einer Stelle zusammenreißen, um nicht den Faden zu verlieren.
    Ein Erzähler in der dritten Person erzählt auch hier die Geschichte der Geschwister Kacha und Vocho und wie diese sich innerhalb der Geschichte entwickelt haben. Auch hier wechselt sich die Perspektive immer wieder ab und wir erfahren von Kacha und Vocho aus deren Perspektive, aber auch von Petri, somit bekommt der Erzähler auch hier wieder die auktoriale Form, da der Leser doch den Charakteren oftmals im Wissen überlegen ist.
    Gut gefallen hat mir die Darstellung über Kachas gesamte Gefühlswelt, wobei sie von der doch sehr toughen Frau des ersten Bandes zu einer ganz anderen Kacha wurde. Ich bin hier ein wenig hin- und hergerissen, ob ich ihr diese Rolle wirklich abkaufe, denn eigentlich mochte ich die kampfbereite Kacha sehr, aber Petri macht aus ihr etwas ganz anderes, was ich nicht so sehr an ihr mochte. Aber manchmal geht die Liebe doch merkwürdige Wege. Vocho ist und bleibt mein Lieblingscharakter mit seinem losen Mundwerk, mit dem er sich immer wieder gerne in Schwierigkeiten bringt. Aber auch er macht hier eine neue Erfahrung, denn der Weiberheld Vocho lernt die Soldatin Corrolla kennen und diese ruft Gefühle in ihm vor, die er so gar nicht kannte.
    Neben den Geschwistern tauchen auch hier bekannte Gesichter auf, aber es gibt auch wieder neu hinzukommende Figuren. Im Grunde bleibt die Autorin aber hier ihrer Linie treu und gibt den Charakteren den nötigen Spielraum, die sie für die Entwicklung der Geschichte benötigen.
    Mein Fazit:
    Leider war für mich der Abschlussband der Trilogie auch der schwächste Band der Reihe, allein aus dem Grund, dass die Handlung doch sehr langatmig wurde und sich über weite Strecken nicht allzu viel tat. Die Geschwister, die hier die Protagonistenrolle innehalten, sind mir trotz allem ans Herz gewachsen, allem voran der charmante großspurige Vocho. Wer Mantel und Degen Geschichten mag, dem empfehle ich sehr gerne diese Geschichte, allerdings ist dieser dritte Band eher ein auf die Gefühlswelt ausgelegter Teil, der nur langsam Fahrt aufnimmt.

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    Talliannas avatar
    Talliannavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Perfektes Beispiele dafür, wie man gute Charaktere hoffnungslos versauen kann. Sehr enttäuschender Abschluss.
    Enttäuschendes Finale

    Endlich wurden Vocho und Kacha wieder in die Gilde der Duellanten aufgenommen; ihr guter Ruf als beste Schwertkämpfer von Reyes ist damit wiederhergestellt.
    Doch gleich ihre erste Aufgabe in den neuen Diensten wird zu einer schweren Prüfung für Kachas Loyalität. Denn sie sollen einen Gefangenen eskortieren, um den sich Kirche und König streiten - und der kein anderer ist als Kachas früherer Geliebter Egimont … (Klappentext)


    Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

    Der abschließende Band der Trilogie hat das selbe Probleme, wie viele anderen Fortsetzungen – er überzeugt mich leider nicht. Denn in diesem Band verändern sich die beiden heldenhaften Geschwister, die bisher mutig, witzig und stark waren, auf ziemlich unglaubwürdige Weise.

    So z. B. Vocho. Gut, er ist ein Aufschneider, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, doch er hat das Herz am rechten Fleck und für seine Schwester würde er alles tun. Darüber hinaus ist er ein fabelhafter Schwertkämpfer und ein Weiberheld. Ich kann der Autorin ja noch verzeihen, dass Voch sich verknallt, denn das passiert in den besten Familien und er stellt sich dabei nicht einmal ein viertel so dumm an wie seine Schwester. Was mir aber aufstößt ist, dass er zu einem Drogenabhängigen mutiert. Die Hälfte seiner Szenen beschäftigt sich nur damit, wie er sich ungesehen seinen Stoff reinpfeifen kann. Wobei man bei der Schlussszene seines Charakters sich wenigsten nicht völlig das Licht beim Kopf an die Wand schlagen ausknipsen will.

    In meine Augen viel schlimmer ergeht es Kachas Charakter. Sie wurde immer als starke weibliche Hauptrolle inszeniert, intelligent, mutig, fähig. Nun, im dritten Band fällt sie völlig in sich zusammen und gibt sich die Schuld an allem, vor allem dafür, dass sie ihren ach so geliebten Petri nicht retten konnte (der sie ja nur belogen und betrogen hat …). Darüber vergisst sie alles, die Leitung der Gilde, deren Gildenmeistern sie ist, ihren Bruder und die Welt um sich herum. Als sie endlich aus ihrem Schneckenhaus kommt, um ihren Auftrag zu erledigen, wedelt sie dem nächsten Scheißkerl hinterher, den sie natürlich auch retten will und der Petri ja sooo ähnlich sieht – man verzeihe meinen Sarkasmus an dieser Stelle. Als ihr klar wird, dass Petri noch lebt, sterben aber jegliche noch funktionierende Hirnzellen in ihr ab und ihr einziges Augenmerk liegt darauf, ihn zu retten (obwohl er sie töten will und ihren Bruder auch). Dabei bekommt sie, die ausgebildete Assassine nicht mehr mit, dass sie fast über den Haufen geschossen wird, geschweige denn das Leute mit Schwertern herumfuchteln oder das ihr Bruder in tödlicher Bedrängnis ist. Notiz am Rande: Vochs Love Interest ist vermutlich nur dazu da, dass er an dieser Stelle nicht stirbt. Der Schlussakt ihres Charakters gipfelt darin, dass sie davon läuft „um sich selbst zu finden“. Ich finde es wirklich ekelhaft zu sehen, wie Kass‘ starker Charakter innerhalb von 100 Seiten zu einer hirnlosen, einem Kerl hinterherheulenden Idiotin verkommen ist.

    Vermutlich erscheint meine Rezi jetzt etwas hart, aber wenn ich Drogensüchtige und hörige Frauen sehen möchte, dann öffne ich einfach mein Fenster.
    Einzige Cospel und Kachas hinterlistiges Pferd haben mich wieder uneingeschränkt erfreut. Tatsächlich war ich von der Handlung an sich auch nicht unbedingt angetan, oder von den neuen Charakteren.

    Dieses Buch ist wieder einmal ein faszinierendes Beispiel, wie man gute Charaktere und eine starke Geschichte in nur wenigen Seiten zerstören kann. Tatsächlich hat mich dieses Buch auf so viele Arten frustriert, dass ich mich wundere es zu Ende gelesen zu haben. Aber schließlich habe ich (leider) dafür gezahlt. Übrigens ist der Klappentext so was von falsch, dass es fast schon peinlich ist.

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wiederholte sich die Handlung aus den anderen zwei Teilen im Groben und Ganzen, nur mit anderen Charakteren.
    Drittes Buch, selbe Handlung

    Erster Satz

    Vocho nahm einen kräftigen Schluck aus der kleinen Flasche, wischte sich über die Lippen und schob das Gebräu zurück in die versteckte Tasche seiner Tunika.

    Meinung


    Der Krieg zwischen Reyes und Ikaras ist beendet und der Alltag in der Stadt pendelt sich langsam wieder ein. Die Gilde der Duellanten erholt sich von Enekos Revolte und hat mit Kacha eine neue Gildenmeisterin gefunden. Doch diese versinkt immer mehr in Selbstmitleid, da sie Petri Egimont nicht retten konnte und verbringt ihre Tage damit, stumm übers Meer zu starren. Indes versucht ihr Bruder die Gilde zu führen, versagt aber kläglich bei dem Versuch. Zusammen mit den Prälaten beschließt er Kass aus ihren Loch heraus zu holen, indem sie ihr einen wichtigen Auftrag zuteilen. Eine brutale Diebesbande treibt ihr Unwesen in den verschneiten Bergen über Reyes. Ihre Anführer Narbe und Totenkopf sind in den umliegenden Dörfern gefürchtet und den Geschwistern nicht ganz unbekannt.

    Wie in den zwei vorherigen Teilen wird die Geschichte von einem personalen Erzähler geführt. Dieser begleitet immer abwechselnd Kacha und Vocho und Petri. Zu Beginn sind Petris Kapitel in der Vergangenheit angesiedelt und der Leser erfährt seinen Werdegang nachdem er aus Reyes verschwand. Der Schreibstil war, wie in den anderen Teilen gut, allerdings zog sich das letzte Buch sehr in die Länge und ich kam nur sehr schwerlich voran. Daran war aber eher die Handlung schuld.
    Diese war - meines Erachtens - etwas unnötig und sehr auf ein „fast Happy End“ für alle Beteiligten getrimmt. Eigentlich hätte man nach dem zweiten Band die Geschichte beenden können, ein paar abschließende Sätze dazu schreiben und fertig wäre es. Ein offeneres Ende, in Bezug auf einige Personen, hätte mir besser gefallen.
    Im letzten Band gibt es erneut einen neuen Bösewichten. In der gesamten Reihe gab es einfach zu viele wechselnde Rollen, in jedem Teil kam ein neuer Gegner oder alte Charaktere wurden zum Gegner und doch ging es nur darum, wer die Macht über Reyes erlangt. Auch wenn jeder andere Beweggründe und Wege hatte, eines blieb stets gleichbleibend - ein Magier war mit im Spiel, jedes Mal. Im ersten Band war es spannend, beim Zweiten noch gerade so in Ordnung, beim Dritten war es dann wirklich nicht mehr interessant.

    Charaktere

    Kacha ist zu Beginn sehr niedergeschlagen und kämpft mit ihrer Schuld gegenüber Petri. Was sie nicht weiß, dieser lebt noch. Mir gefiel sie im ersten Buch am besten, als sie keine Gewissensbisse hatte und Petri nicht zufrieden stellen wollte, weil dieser sie belogen und betrogen hatte. Im fortgeschrittenen Verlauf der Geschichte änderte sich dies aber und sie sorgte sich wieder um ihn, stellte sich sogar gegen Dom und Vocho, um ihn zu retten.

    Ihr Bruder Vocho machte dagegen in der kompletten Reihe eine gute Wandlung. Zuerst war er großspurig, log und betrog wo es nur ging und machte auch nicht vor seiner Schwester halt. Doch durch seine Verletzung änderte sich dieses Verhalten nach und nach. Sein großes Mundwerk blieb zwar, doch er sprach auch über die unschönen Seiten seines Lebens, gab Dinge zu, die er vorher leugnete und sprang für andere in die Bresche.

    Fazit

    Leider wiederholte sich die Handlung aus den anderen zwei Teilen im Groben und Ganzen, nur mit anderen Charakteren. Das führte zu Langeweile und einem sehr zähen Vorankommen beim Lesen. 2 Sterne

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 10 Monaten
    Fechter und Feiglinge

    Lesegrund: 

    Da dieses Buch der Abschluss der Trilogie um die "Gilde der Duellanten" ist, stand für mich ganz außer Frage, dass ich es unbedingt lesen möchte.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Vocho und Kacha. Nachdem die beiden nun wieder in die Gilde der Duellanten aufgenommen wurden, ist auch ihr Ruf als beste Schwertkämpfer von Reyes umgehend wiederhergestellt. Doch gleich die erste Aufgabe stellt Kacha vor eine schwere Prüfung. Sie soll einen Gefangenen eskortieren und dieser Gefangene ist niemand geringerer als ihr früherer Geliebter Egimont ... 

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Julia Knight hat mich auch in diesem Band wieder überzeugt. Ich mag die gewählte Form, als allwissenden Erzählers, und auch die vorkommenden Perspektivwechsel. Zudem schaffen die bildhaften Beschreibungen ein schönes Kopfkino.

    Charaktere: 

    Die Charaktere haben mir wieder richtig gut gefallen. Ich fand es besonders schön, dass die Autorin in diesem Teil mehr auf die Gefühlswelt verschiedener Charaktere eingegangen ist. Dadurch war, bei mehreren Charakteren, auch eine innere, persönliche Entwicklung zu erkennen.

     

    Spannung: 

    Die Spannung war, in meinen Augen, leider das große Manko an dieser Geschichte. Ich fand den Spannungsbogen nicht sehr gut gehalten und auch wenn mir die emotionale Seite gut gefallen hat, wurde es durch die vielen detaillierten Beschreibungen leider auch in mehr als einer Passage zu langatmig. Das fand ich schade, vorallem weil erst das Finale richtige Spannung aufkommen liess.

     

    Emotionen:   

    In diesem Band hat Julia Knight ein besonderes Augenmerk auf die Emotionen der Charaktere gelegt und das hat mir gut gefallen. Leider war es mehr als einmal so, dass die fast schon ausufernden Erläuterungen und Beschreibungen die Spannung auch erheblich dämpften. So brachte dieser positive Aspekt leider auch ein bisschen negatives in der Umsetzung mit sich.

     

    "Fechter und Feiglinge - Ehre ist für Narren" ist ein solider Abschluss der Trilogie. Die Autorin hat hier die Emotionen in den Vordergrund gestellt, was sich leider oftmals negativ auf die Spannung ausgewirkt hat!

     

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    merle88s avatar
    merle88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gefühlt eine Bonusgeschichte zu Band 1 und 2
    Gefühlt eine Bonusgeschichte zu Band 1 und 2

    Inhalt:
    Endlich wurden Vocho und Kacha wieder in die Gilde der Duellanten aufgenommen; ihr guter Ruf als beste Schwertkämpfer von Reyes ist damit wiederhergestellt.
    Doch gleich ihre erste Aufgabe in den neuen Diensten wird zu einer schweren Prüfung für Kachas Loyalität. Denn sie sollen einen Gefangenen eskortieren, um den sich Kirche und König streiten - und der kein anderer ist als Kachas früherer Geliebter Egimont ...

    Meinung:
    Seit dem großen Kampf hat sich die Welt von Kacha und Vocho verändert. Kacha ist Gildemeisterin der Duellanten geworden, übt diesen Job jedoch nicht aus, da sie viel zu sehr damit beschäftigt ist, sich Vorwürfe zu machen, dass sie den angeblichen Tod von Petri nicht verhindern konnte. Daher bleibt der unliebsame Job an Vocho hängen, der darüber alles andere als begeistert ist. Um Kacha aus ihrem Loch zu reißen, schmieden Bakar und Vocho einen Plan. Eine Gruppe Banditen treibt in einem Abschnitt des Landes ihr Unwesen. Anführer sind eine gewisse Narbe und der Totenkopf und Kacha und Vocho sollen ihrem Treiben Einhalt gebieten. Vocho ahnt nach einiger Zeit wer sich hinter dem Totenkopf verbergen könnte und steckt plötzlich in einer Zwickmühle.

    Nach dem Ende von Band 2 war ich sehr überrascht, dass es noch einen dritten Band geben wird, da eigentlich fast alle losen Enden zusammengeführt wurden. Auch nach dem lesen von „Fechter und Feiglinge“ muss ich feststellen, dass es diesen Abschlussband nicht zwingend gebraucht hätte und es sich vielmehr um eine Art Bonusgeschichte handelt. Gerade die Gefühlswelt von Kacha und Vocho steht in diesem Band im Vordergrund. Was auf der einen Seite nicht schlecht ist, ich hätte mir jedoch etwas mehr Spannung gewünscht.

    Die Geschichte entwickelt sich langsam und gemächlich. Für mich hätte es ruhig ein wenig mehr zur Sache gehen können auf den ersten gut 300 Seiten. Gerade weil ich aus den Vorgängerbänden doch etwas anderes gewohnt war. Allerdings legt die Autorin, wie oben bereits erwähnt, viel Wert auf die Gefühle und Gedanken von den unterschiedlichen Charakteren.
    Gerade die innere Zerrissenheit von Kacha wird sehr gut dargestellt. Ich kann verstehen, dass Vocho manchmal fast an ihr verzweifelt ist, da Kacha sich sehr stark zurückzieht und nicht viel mit ihr los ist. Als es jedoch drauf ankommt, erleben wir die gewohnt taffe und mutige Kacha, die vor keinem Problem zurückschreckt.
    Vocho ist und bleibt mein Lieblingscharakter der gesamten Trilogie. Ich liebe ihn für sein loses Mundwerk, seine Selbstdarstellung und sein Auftreten. Besonders gut hat mir in diesem Buch gefallen, dass seine Fassade stark ins Wanken gerät als er die Soldatin Carrolla kennenlernt.
    Kacha und Vocho werden zusammen mit General Eder auf die Mission geschickt. Und schon nach kurzer Zeit ist klar, dass Eder nicht nur ein generelles Problem mit der Gilde, sondern auch speziell mit Kacha und Vocho hat. Doch was steckt hinter seinem Verhalten?
    Auch altbekannte Gesichter wie Petri, Dom und Cospel haben wieder ihren Auftritt in diesem Buch.

    Gegen Ende hin wird es dann noch mal richtig spannend und die letzten offenen Fragen werden aufgeklärt. Das Ende ist absolut stimmig und lässt einem mit einem guten Gefühl zurück. Nach den Ereignissen aus diesem Buch hätte ich mir den Abschluss von Kacha und Vocho auch gar nicht anders vorstellen können.
    Zum Schluss möchte ich noch einmal festhalten, wie gut mir die drei Cover der Trilogie gefallen haben. Ich finde sowohl die Farbgebung als auch die Darstellung äußerst gelungen.

    Fazit:
    Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch 3 oder 4 Hörnchen geben soll, da es mir über große Teile doch etwas zu langgestreckt war. Dank den sehr unterhaltsamen Charakteren, allen voran Vocho, und dem stimmigen Ende habe ich mich für sehr knappe 4 Hörnchen entschieden. Für mich ist dieser dritte Band eher eine Art Bonusgeschichte zu den Bänden 1 und 2.
    Wer spannende Schwertkämpfe, Intrigen und ein unterhaltsames Protagonisten-Duo mag, dem kann ich die Duellanten von Reyes nur empfehlen.
    4 von 5 Hörnchen

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