Schwerter und Schwindler

von Julia Knight 
3,9 Sterne bei21 Bewertungen
Schwerter und Schwindler
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Lara_Ks avatar

Zuerst etwas langweilig, aber zum Ende hin richtig spannend!

Talliannas avatar

Amüsant und kurzweilig - unterhaltend bis zur letzten Seite.

Alle 21 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Schwerter und Schwindler"

Schwertduelle, Wortgefechte und eine Prise Romantik - Julia Knight stürzt ihre Helden in atemberaubendem Tempo in immer neue, verwegene Abenteuer.

Der erste Roman der Fantasy-Trilogie "Die Gilde der Duellanten" spielt in einer Welt, die an die der drei Musketiere erinnert. Doch statt für Ehre und Gerechtigkeit zu kämpfen, müssen Kacha und ihr jüngerer Bruder Vocho sich seit kurzem als Wegelagerer durchschlagen. Obwohl sie als die Besten ihres Faches gelten, wurden sie aus der Gilde ausgestoßen – durch Vochos Schuld.
Als sich die Geschwister beim nächtlichen Überfall auf eine Kutsche einem Magier und einer Truhe mit geheimen Dokumenten gegenübersehen, geraten sie mitten hinein in eine tödliche Intrige. Hilfe naht ausgerechnet in Form von Dom, dem aufgeblasenen Sohn eines Grundbesitzers, der ein Auge auf Kacha geworfen hat …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426519943
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Seitenhainvor einem Monat
    Einige Kritikpunkte

    Vielen Dank an Frau Keßler für das Rezensionsexemplar.



    Kacha und Vocho sind zwei Geschwister wie Pech und Schwefel: sie sind eigentlich Meisterduellanten in der renommierten Gilde, aber uneigentlich pflegen sie eine Geschwisterhassliebe. Als ein Priester ermordet wird und Handelsabkommen zu scheitern drohen, wird Vocho der Tat beschuldigt und die beiden müssen fliehen und leben fortan als Ausgestoßene, die ihren Lebensunterhalt als Wegelagerer verdienen.

    Mir wurde das Buch empfohlen als "Robin Hood Geschichte, nur dass sie das Geld nicht den Armen spenden, sondern selbst behalten". Ich erwartete also eine witzige, abwechslungsreiche Geschichte mit Herz. Doch ich wurde schwer enttäuscht, die Storyline war zäh und ich kam nicht richtig rein in all die Intrigen.



    Etwa ab Seite 200 bemerkte ich plötzlich, dass dieses Buch, das mich bisher furchtbar genervt und gelangweilt hatte, eigentlich ein superspannendes Abenteuer mit Duellen, Schwertkämpfen, Machenschaften und eingängigen Charakteren ist. Was hatte mich also bisher davon abgehalten, die Geschichte zu genießen?



    1. Die Kapitel werden mal in Gegenwart und mal in der Vergangenheit erzählt, d.h. jedes Mal, wenn es in der Gegenwart spannend wurde, musste man sich erstmal auf die Ereignisse einlassen, die dazu geführt hatten. Das reißt mich immer wieder aus dem Lesefluss raus und irritiert mich maßlos.



    2. Die Autorin ist manchmal etwas zu kreativ. Beispiel: "Ein merkwürdiges Lächeln war Egimonts Antwort, irgendwie hinterhältig und kalt und hitzig zugleich. Es ließ Vocho bis in die Eier erschaudern." Bis in die Eier? Das ist mir etwas zuviel der Info...



    3. Die verschiedenen Religionen erschlossen sich mir überhaupt nicht. Wieso glaubt keiner mehr an den Uhrwerkgott wenn er doch direkt vor der Gilde sitzt? Und wer glaubt jetzt an was und wieso? So chaotisch und undurchschaubar wie das echte Leben...



    4. Die Charaktere schwafeln in Gedanken. Ich meine damit nicht, dass es endlos lange Dialoge gibt, sondern dass die Figuren in tolkienesken Ausmaßen darüber nachdenken, was man tun könnte, was der andere wollen könnte, etc blabla. Dabei hat der aufmerksame Leser schon längst die einzige Möglichkeit in Betracht gezogen. Ich gebe zu, ich habe häufig quergelesen.



    Wie gesagt, irgendwann fiel mir auf, dass das Buch eigentlich ein super Abenteuerroman für den Urlaub ist, aber scheinbar braucht es etwas, bis man sich darauf einlassen kann. Oder der Anfang war einfach verworren.

    Da es der erste Band einer Trilogie ist, hatte ich zudem Angst, dass es einen Cliffhanger oder offenes Ende geben würde, aber alle Stränge werden soweit beendet, wenn auch natürlich ein zwei Lücken für die nächste Geschichte gelassen wurden.

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    Talliannas avatar
    Talliannavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Amüsant und kurzweilig - unterhaltend bis zur letzten Seite.
    Zwei Geschwister – eine Verschwörung

    Die Geschwister Kacha und Vocho gehören der Gilde der Duellanten an und gelten als die besten Schwertfechter von Reyes – eigentlich. Denn sie wurden wegen Vochos Taten ausgestoßen. Seine Schwester ist darüber nicht gerade erfreut, vor allem nicht, da sie sich jetzt als Wegelagerer durchschlagen müssen. Aber eines Tages überfallen sie die falsche Kutsche und statt Wertsachen finden sie geheimnisvolle Dokumente, die sie mitten in eine Verschwörung hineinziehen. Schon bald wissen die Geschwister nicht mehr, wem sie trauen können, vielleicht nicht einmal ihnen selbst.

    Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

    Der Auftakt der Trilogie war wunderbar kurzweilig und amüsant zu lesen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin bzw. der Zynismus ihrer Charaktere einfach zu sehr. Schon gleich am Anfang hat diese Stelle meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich gezogen:

    „Kacha hatte ihr Pferd neben die Kutsche gelenkt, und das bösartige Tier wusste genau, was von ihm erwartet wurde. Es riss dem blonden Mann den Hut vom Kopf, bleckte die Zähne und trat auf ein Zeichen von Kacha so kräftig gegen die Kutsche, dass sein Huf ein Loch riss. Das Pferd war ein besserer Wegelagerer als Vocho […].“

    Auch die Geschichte selbst ist durchaus interessant, auch wenn sie keine großen Überraschungen bereit hält und an manchen Stellen doch etwas vorhersehbar wird. Ich freue mich auf den Tag an dem ein Buch mich wieder völlig überraschen kann, aber einstweilen ist das noch nicht passiert. Trotzdem fühlt man sich am Ende des Buches sehr gut unterhalten.

    Noch ein Wort zum Titel: Ich liebe ihn. „Sterben ist für Anfänger“ - genau deswegen wurde ich ja auf das Buch aufmerksam. Ausnahmsweise hat man hier auch mal wortgetreu aus dem Englischen übersetzt, wofür ich dankbar bin. Bei den Titeln der Trilogie muss ich schon lachen, bevor ich überhaupt mit den Büchern angefangen habe.

    Da ich mir direkt alle drei Bücher geleistet habe, ist meine Wartezeit glücklicherweise auf ein Minimum geschrumpft. Tatsächlich stand nur der Umzug zwischen mir und dem Beginn des zweiten Bandes.

    „Schwerter und Schwindler“ ist eine klare Leseempfehlung für alle, die Schurken mit Herz mögen und sich gerne von einem witzigen Schreibstil unterhalten lassen.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor einem Jahr
    Konnte mich leider nicht begeistern

    Inhalt:

    Die Geschwister Kacha und Vocho gehören eigentlich zu der Gilde der Duellanten....eigentlich....
    Nach einem schweren Vergehen von Vocho wurden die zwei allerdings dieser Gilde entfernt.
    Nun müssen sich die Geschwister durch Überfälle durch das Leben schlagen.
    Nichts ahnend ergattern die zwei eine Truhe, die viel mehr wert ist als Kacha und Vocho es sich vorstellen können.
    Somit beginnt die turbulente Geschichte.

    Meine Meinung:

    Ganz klar muss ich sagen: Hätte ich dieses Buch in der Buchhandlung gesehen, hätte ich es definitv nicht gekauft. Das Cover spricht mich leider so gar nicht an. Dennoch ist es passend zu der Geschichte um die es geht.
    Ich kam etwas schwer in dieses Buch rein, ich hatte oft das Gefühl mir fehlt es an einem Grundwissen, an einer Vorgeschichte. Das Durchhalten hat sich dann aber doch gelohnt, einige Seiten später wird nochmal alles etwas besser geschildert.

    Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gerne, die Seiten gingen ratz fatz durch. Es wurde auch zu keiner Zeit langweilig oder öde.
    Allderings konnte ich zu keinem der Charaktere so eine gewisse Bindung aufbauen.
    Die Charaktere waren ok, auch die Hauptprotagonisten waren in Ordnung, aber weder Kacha noch Vocho haben es in mein Herz geschafft.
    Da muss ich sagen, sowas finde ich immer recht schade. Ich mag es an einem Buch doch etwas mehr wenn mich die Charaktere irgendwie mitreisen. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich mag es wenn mich etwas so mitzieht das ich am liebsten selbst Teil der Geschichte bin, dass war hier leider nicht der Fall.
    Allderings kann ich sagen, für Leser die gerne Geschichten alá die Musketiere mögen, sollten genau dieses diese Reihe lesen.

    Vielleicht hat das Buch einfach nicht so direkt in mein Genre gepasst was ich sonst gerne mag.
    Mir fiel hier auch etwas die Bewertung schwer, denn schlecht ist dieses Buch definitv nicht! Lasst euch also bitte nicht davon abschrecken.

    Die Geschichte an sich ist wirklich ok, nur leider konnte sie mich nicht zu 100% überzeugen.
    Deswegen gibt es von mit 3 von 5 Sternchen.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein etwas schwerer Einstieg in den ersten Band der Trilogie. Hat man endlich den Durchblick wird die Geschichte allerdings sehr interessant
    Schwerter und Schwindler

    Mit diesem Roman hatte ich so meine Startschwierigkeiten. Nicht nur, weil er aus dem Bereich Fantasy kommt, sondern vorallem durch den etwas verwirrenden Einstieg. Ich brauchte doch einige Zeit um mich in der Geschichte zurechtzufinden.
    Eigentlich ist Fantasy ja nicht so mein Ding und trotzdem hat mir hier der Klappentext wirklich gefallen und mich neugierig gemacht. Das Setting klang eher nach einem historischen Roman und die schon im Titel angeführten Schwertkünstler nach einem Abenteuerroman - zwei Fakten, die ich mochte. Und eigentlich bekommt man auch von Beiden etwas...

    Trotzdem wird man zu Beginn in eine völlig fremde Welt geschmissen, die den Uhrwerkgott als einzigen Gott anerkennt und der die alten Götter abgelöst hat. Der König wurde entthront und stattdessen regiert der Prälat Bakar, der in lezter Zeit eher Unmut bei seinen Untergebenen hervorgerufen hat. Zu ihm und der Stadt Reyes, die sich mit Hilfe eines Uhrwerkmechanismus ständig neu formt, sind Kacha und Vocho, unsere beiden Hauptprotagonisten, unterwegs. Das Geschwisterpaar gehörte der Gilde an, aus der sie ausgestoßen wurden. Seidem müssen sich als Wegelagerer über Wasser halten. Als sie bei einem Raubüberfall einer Kutsche an einem Magier und eine geheimnisvolle Truhe gelangen, sind sie einem Geheimnis auf der Spur, das auch ihre Zukunft beeinflusst....

    Die Geschichte ist sehr komplex und wie ich bereits erwähnte dauerte es einige Zeit, bis ich mich zurechtfand. Es gibt zwar immer wieder einige Kapitel, die in die Zeit zurückspringen und erklären wie Kacha und Vocho zur Gilde gelangten und eine der besten Schwertkämpfer wurden, doch diese sind relativ spät in die Geschichte eingebaut. ...meiner Meinung zu spät.
    Wenn man sich einmal zurechtgefunden hat und dranbleibt ist die Handlung herrlich anders und es macht Spaß sie zu lesen. Allerdings legte ich den Roman zu Beginn zu oft wieder aus der Hand und las in einem anderen Buch weiter, da ich mich, wie schon erwähnt, anfangs etwas schwer tat mit all den Personen und der unbekannten Welt. Die erhofften Schwertkämpfe fanden meiner Meinung auch zu wenig statt. Noch verwirrender war für mich wer den Part der Guten und den der Bösen übernahm, denn vorallem Petri Egimont, Kachas ehemaliger Geliebter, verstand es vorzüglich immer wieder die Seiten zu wechseln. Dies gab der Story wiederum mehr Schwung, weil man erst nach und nach an die Hintergründe herangeführt wird und so einige Überraschungen erlebt. Durch viele Verschwörungen und Intrigen werden Kacha und Vocho in Dinge verwickelt, die ihr Leben stark beeinflussen....

    Kacha und Vocho sind Geschwister, die sich lieben und hassen. Sie sind in einer ärmlichen Gegend aufgewachsen und haben die Chance erhalten in der berühmten Gilde den Schwertkampf zu erlernen. Kacha ist der Liebling ihres Vaters und nimmt diese Position später auch beim Gildenmeisters Eneko ein. Sie wird eine Meisterin im Schwertkampf.
    Vocho fühlte sich gegenüber der perfekten Kacha schon seit seiner Kindheit benachteiligt und neigt öfters zu unüberlegten Handlungen. Er ist ein Hitzkopf und seine Schwester hat laufend zu tun, um ihn zu beschützen oder aus brenzligen Situationen zu retten. So ist auch Vocho der Grund, dass sie aus der Gilde verstoßen wurden, denn Vocho hat einen Priester getötet, dessen Leben er eigentlich beschützen hätte sollen. Er kann sich allerdings nicht an dieses Ereignis erinnern...
    Weder zu den beiden Hauptprotagonisten, noch zu den weiteren handelnden Personen konnte ich eine richtige Beziehung aufbauen. Sie blieben mir leider alle noch viel zu fremd. Vielleicht ändert sich das in den Folgeteilen der Reihe, was man nur hoffen kann. Den sarkastischer Ton von Vocho mochte ich allerdings sehr.
    Da dies der erste Teil einer Trilogie ist, bleiben noch einige Dinge ungeklärt. Ein fieser Cliffhanger ist mir aber erspart geblieben, denn die Handlung des ersten Bandes ist weitgehend abgeschlossen. Über den Weltenaufbau, die Gilde und die Magier hoffe ich in den weiteren Teilen noch mehr zu erfahren.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist flüssig. Den Aufbau der Geschichte fand ich noch ein bisschen holprig bzw. werden die Ereignisse aus der Vergangenheit zu spät eingebaut. Der bildhafte Schreibstil der Autorin machte jedoch einiges wett.
    Die Handlung wird von einem Erzähler in der dritten Person erzählt. Durch Perspektivenwechsel erhält man auch manchmal Einblicke in die Gedankenwelt von Kacha oder Vocho.

    Fazit:
    Ein etwas schwerer Einstieg in den ersten Band der Trilogie, der mich leider immer wieder vom Weiterlesen abhielt. Doch hat man einmal den Überblick über den Weltenaufbau und lernt mehr über die Vergangenheit der Protagonisten kennen, wird die Geschichte interessant und ereignisreich. Ich bin schon gespannt wie es weitergehen wird....

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor einem Jahr
    Anders als erwartet

    Kacha und ihr Bruder Vocho gehören zu den besten Schwertfechtern von Reyes, durch Vochos Schuld sind sie allerdings aus der Gilde der Duellanten geflogen und müssen sich nun als Wegelagerer durchschlagen. Bei einem Überfall auf eine Kutsche nehmen die Geschwister eine Truhe mit geheimen Dokumenten in ihren Besitz und geraten so in eine tödliche Verschwörung..


    Meine Meinung:
    "Schwerter und Schwindler: Sterben ist für Anfänger" klang nach einem gleichermaßen unterhaltsamen wie spannenden Roman genau nach meinem Geschmack. Ich muss zu Beginn sagen, dass ich etwas lockerleichtes mit Witz und wenig ernst erwartet habe, Titel und Inhaltsangabe in der Vorschau vom Verlag klangen für mich einfach so, doch letztendlich ist es nicht so lockerleicht wie gedacht, sondern tödlicher Ernst..

    Schon auf den ersten Seiten stolpern wir gemeinsam mit Kacha und Vocho in eine nicht gerade ungefährliche Situation. Die beiden bereiten sich in einer regnerischen Nacht auf den Überfall auf eine Kutsche vor, der ein wenig anders ablaufen wird, als gedacht. Dabei erfahren wir auch warum sie aus der Gilde geflogen sind und sie geraten in den Besitz der Truhe, die ihr Leben noch einmal ändern wird.

    Kacha und Vocho sind überzeugende Charaktere, die ich gut dargestellt fand. Richtig in sie hineinversetzen konnte ich mich nicht, woran das lag, kann ich allerdings nicht sagen. Unglaubwürdig fand ich sie nicht, sie hätten zwar für meinen Geschmack ein wenig mehr Farbe vertragen können, doch das wars auch schon und kann eigentlich nicht der Grund dafür sein.
    Die anderen Figuren im Buch fand ich insgesamt etwas blass, nicht ganz so gut dargestellt und teilweise ein klein wenig unglaubwürdig, aber glücklicherweise nie so, dass es die Geschichte kaputt gemacht hätte.

    Diese wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was gut passte. Der Schreibstil der Autorin las sich flüssig.

    Die Story ist, wie oben geschrieben, anders gewesen, als ich es erwartet hatte. Damit habe ich aber selten Probleme und so wurde aus der Erwartung von lockerer Unterhaltung halt eine spannende und irgendwie auch komplexe Geschichte voller tödlicher Intrigen. Der Handlungsverlauf war dabei in meinen Augen überhaupt nicht vorhersehbar und brachte einige Überraschungen und viel Spannung mit sich. Zwar konnte mich das Buch nicht so fesseln, dass ich es in einem Rutsch verschlingen wollte, neugierig auf den weiteren Verlauf war ich aber trotzdem immer.

    Die von der Autorin erschaffene Welt fand ich besonders interessant. Zu viel möchte ich dazu jetzt nicht sagen, da ich nicht sicher bin, inwiefern es Spoilern würde, doch ich kann sagen, dass ich viel Spaß dabei hatte, diese zu erkunden und ich mich auf ein Wiedersehen freue!

    Aber nicht nur deswegen würde ich gerne die Fortsetzung lesen, das Ende des Buches lässt einiges offen und macht wirklich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte.

    Fazit:
    "Schwerter und Schwindler: Sterben ist für Anfänger" war zwar anders, als ich es erwartet hatte, konnte mich mit der Geschichte rund um die Geschwister Kacha und Vocho trotzdem von sich überzeugen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eine spannende und interessante Geschichte bekommen würde und ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird!

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    Knorkes avatar
    Knorkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte machen Lust auf mehr, jedoch hoffe ich, dass sich die Figuren im nächsten Band noch etwas weiterentwickeln.
    Trotz Schwächen sehr unterhaltsam


    Ich weiß gar nicht so genau, was ich von diesem Buch erwartet habe. Vermutlich jede Menge Action gepaart mit einer guten Portion Humor und genau das habe ich auch bekommen.


    Vocho und Kacha, zwei der besten Duellanten der Gilde, werden genau aus dieser ausgeschlossen und müssen ihren Lebensunterhalt nun durch Wegelagerei verdienen. Beide sind mit der Situation nicht glücklich. Schließlich fällt ihnen bei einem Überfall eine mysteriöse Kiste von einem Magier in die Hände und sie versuchen den Inhalt zu nutzen, um ihren Ruf wieder reinzuwaschen. Dabei begeben sie sich jedoch in große Gefahr.


    Obwohl das ganze ziemlich einfach klingt, war die Geschichte komplexer als gedacht. So ziemlich jeder in der Geschichte hat irgendetwas zu verbergen und man spürt dies zwar von der ersten Seite an, es dauert jedoch sehr lange, bis alles offenbart wird. Teilweise hat das natürlich den Reiz des Buches ausgemacht, da man neugierig war, wie wohl alles zusammenhängt und wieso manche Figuren sich so merkwürdig benehmen. Bei den beiden Hauptfiguren hat mich dies jedoch etwas gestört. Es hat mir einfach zu lange gedauert, bis man verstanden hat, wieso sie auf der Straße sitzen bzw. gab es für mich zu viele fehlende Informationen, weswegen ich teilweise Schwierigkeiten hatte, der Geschichte zu folgen. Erst nach und nach wird das ganze durch Rückblicke entwirrt.


    Die eingeschobenen Rückblicke jedoch haben mir ziemlich gut gefallen. Diese beginnen bei der Kindheit der beiden Protagonisten und nähern sich immer mehr der Gegenwart, bis man einen guten Überblick über alles bekommen hat. Finde ich viel besser gelöst, wie eine kurze Zusammenfassung am Anfang des Buches. Trotzdem hätte man einige wichtige Informationen vielleicht am Anfang zusätzlich erklären sollen.


    Die Figuren konnten mich mehr oder weniger auch überzeugen. Alle sind ein wenig stereotyp, aber trotzdem sympathisch. Trotzdem, ein paar mehr Ecken und Kanten bzw. Tiefe hätten allen Figuren aber wirklich gut getan. Dazu bin ich mit Vocho nicht ganz so gut klar gekommen. Seine sehr eifersüchtige und gleichzeitig überhebliche Art waren wirklich an der Grenze zum Nervigen. Das Ende lässt jedoch hoffen, dass er sich in den nächsten Bänden etwas bessern wird.


    Obwohl meine Kritikpunkte fast so klingen, als wäre ich wenig begeistert von diesem Buch, stimmt dies jedoch überhaupt nicht. Wenn ich die angesprochenen Punkte außer Acht lasse, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Welt konnte mich mit der Mischung aus Fantasy und Steampunk begeistern und auch die Story, die voller Intrigen, Lügen und Betrug ist, kann sich mit ihren überraschenden Wendungen und den lockeren Kampfszenen sehen lassen.


    Ich hoffe sehr, die Charaktere entwickeln sich in den nächsten Bänden noch etwas weiter, dann kann mich die Reihe von Julia Knight sicher begeistern.


    Fazit
    Der Debütroman von Julia Knight macht vieles richtig, hat jedoch auch seine kleinen Schwächen.
    Die fantasievolle Welt und die Geschichte, die voller Lügen und Kämpfe steckt, ist sehr gelungen und macht Lust auf mehr.  Den Figuren fehlt noch ein wenig der letzte Schliff und gerade Vocho war kurz davor mich zu nerven und leider habe ich ewig gebraucht, bis ich die Hintergründe völlig verstanden habe. Da ich mich trotz der Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt habe, gebe ich dem Buch 4 DC.

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    BlueSunsets avatar
    BlueSunsetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Achtet nicht auf den Klappentext! Dieses Buch ist so viel mehr! Eine wundersame, kreative Welt mit Steampunkelementen und Magie.
    Eine ganze Welt mehr als der Klappentext verrät!

    Anhand der Verlagsbeschreibung nahm ich an, dass „Schwerter und Schwindler“ in einer vergangenen Zeit spielt. „Die Drei Musketiere“ kam mir dabei direkt in den Sinn. Das hat mich bereits neugierig gemacht und ich wollte das Buch gerne lesen. Doch was mich bereits nach wenigen Kapiteln viel mehr begeisterte, war das äußerst interessante Worldbuilding. Denn die Welt ist gar keine uns bekannte Vergangenheit, sondern eine eigenständige Fantasywelt mit einer Stadt, die sich mit Hilfe eines Uhrwerkmechanismus ständig neu formt! Klingt kurios? Es ist noch viel besser! Die Vorgänge, die die Stadt in Bewegung halten und auch die anderen Schauplätze sind so detailliert beschrieben, dass ich beim Lesen ein äußerst farbenfrohes und realistisches Bild der Orte vor Augen hatte. Die Autorin Julia Knight hat für „Schwerter und Schwindler“ eine neue und unverbrauchte Welt erschaffen, bei der es viel Spaß macht, sie zu entdecken.
    Überraschenderweise wurde diese besondere Welt gar nicht in der Verlagsbeschreibung erwähnt, obwohl dies eine neue Zielgruppe auf das Buch aufmerksam machen könnte. Neben Steampunk-Elementen ist zudem auch Magie zu finden. Wie die funktioniert, verrate ich hier natürlich nicht – die Autorin hat sich da aber etwas Tolles einfallen lassen!

    Natürlich geht es aber auch um’s Fechten! Die Kämpfe und auch die Gilde der Duellanten nehmen einen großen Platz in dem Buch ein und es hat sehr viel Spaß gemacht, darüber zu lesen und mehr von der Gilde, der Stadt und dem Land zu erfahren.

    Die Handlung setzt direkt mit einer sehr spannenden Eröffnung ein und erst nach und nach im Laufe des Buches erfährt man weitere Einzelheiten. Unter anderem, wie es dazu gekommen ist, dass Kacha und Vocho von der Gilde verstoßen wurden und wie sie überhaupt zu den größten Fechtern eben dieser Gilde geworden sind. Julia Knight schafft es dabei, ein gutes Mittelmaß zwischen Rückblicken und der aktuellen Handlung zu finden, sodass es durchweg spannend war und neue Details, Blickwinkel und Möglichkeiten eröffneten.

    Cover
    Und wieder sind Menschen drauf! Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich von Menschen und vor allem Gesichtern auf Covern nicht viel halte. Und auch hier finde ich, dass das Cover dem Buch leider nicht gerecht wird. Allerdings muss ich zugeben, dass die abgebildeten Personen zumindest den Beschreibungen der Hauptcharaktere ähneln und somit ihre Daseinsberechtigung haben.

    Fazit 
    Eigentlich bin ich bei „Schwerter und Schwindler“ nicht mit allzu großen Erwartungen herangegangen, doch es konnte mich überraschen. Erwartet hatte ich eine spannende Geschichte im Stil von „Die drei Musketiere“, die in unserer Vergangenheit spielt und mir wurde, wortwörtlich, eine ganz andere Welt eröffnet: Eine Fantasywelt mit Magie und einer Stadt, die sich mit einem Zahnradsystem immer wandelt und alles in Bewegung hält.

    Zwar hat das Buch auch ab und an seine Längen, in denen die Geschichte ruhig etwas schneller hätte vorangehen können, doch insgesamt kann ich „Schwerter und Schwindler“ weiterempfehlen. Gebt dem Buch eine Chance und lasst euch in eine ziemlich coole und ausgefallene Welt entführen!

    Der zweite Teil erscheint bereits unter dem Titel „Legenden und Lügner“ am 3. Juli 2017 und „Fechter und Feiglinge“, der dritte Teil am 2. Oktober 2017.


    Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.
    Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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    speziivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach etwas Zeit zum zurechtfinden, Lust auf mehr.
    Duellanten, Geschwister (Eifersucht), Magier und mehr

    Darum geht es:
    "Schwerter und Schwindler - Sterben ist für Anfänger" von Autorin Julia Knight ist der erste Teil und Auftakt der Trilogie um die beiden Geschwister Kacha  und ihren 2 Jahre jüngeren Bruder Vocho, die als Kinder die Möglichkeit bekommen haben in der Gilde der Duellanten unterrichtet zu werden. 

    Inzwischen sind  die beiden gross und waren noch bis vor kurzem Mitglieder in der Gilde. Doch durch einen folgenschweren Fehler von Vocho, der (versehentlich) einen Priester getötet hat, den er beschützen sollte. Als Konsequenz mussten die Geschwister die Gilde der Duellanten verlassen. Seit dem schlagen Kacha und ihr jüngerer Bruder Vocho sich gezwungener Maßen als Wegelagerer durch. 
    Bei einem Überfall auf eine Kutsche erbeuten sie eine geheimnisvolle Truhe. Diese scheint einen wertvollen Inhalt zu haben, denn sie wird nicht nur magisch geschützt sonden als zusätzlichen Schutz von einem Magier begleitet. Gerade das zieht erst recht die Aufmerksamkeit von Vocho auf die wertvolle Truhe denn die Magier sind sind inzwischen schon zu einer Legende geworden und so gut wie ausgestorben. Es gibt nur noch einige wenige und diese sind eigentlich eher schwer zu finden. Die beiden geraten in einen Kampf mit dem Magier und schaffen es gerade noch so nicht getötet zu werden und können sogar noch ihre Beute sichern. Es gibt nur ein Problem dabei,  die Truhe wurde magisch versiegelte. 
    Vocho und Kacha stellen sich die Frage warum sich jemand die Mühe macht einen Magier zu finden, der dann eine Truhe schützt und bei der Reise begleitet? 
    Der eigentliche Besitzer der Truhe möchte sie wieder zurück und schickt den Magier auf die Suche. Nun werden Kacha und Vocho, die sowieso schon wegen der Sache mit dem Priester gesucht werden auch noch von dem Magier gesucht und dieser hat geschworen Vocho zu töten.
    Mit Hilfe von Dom, der Kacha den Hof macht obwohl die Geschwister vorgeben Bauern zu sein, können sie nur knapp dem Magier entkommen. 
    Auch im Königreich Rayes passieren immer mehr merkwürdige Dinge. Zum Beispiel der Kònig selbst mit seinem Verhalten, er erlässt unter anderem ein Gesetz, dass seine Katzen nur noch mit Sir angesprochen werden dürfen. Oder es werden auf einmal Steuern auf unmögliches erhoben wie etwa Tintenfische und noch vieles mehr.
    Ich möchte jetzt auch gar nicht mehr verraten, sondern überlasse euch den Rest der Geschichte zum selbst lesen. 

    Meine Meinung: 
    Also ich muss sagen, als ich den Klappentext gelesen hatte war ich mir nicht ganz so sicher und habe dann direkt die Leseprobe noch durchgelesen. Als ich dann auch das Buch in den Händen hatte, wollte ich auch gleich wissen wie es mit Vocho und Kacha weiter geht. 
    Die Geschichte an sich fand ich interessant und die Protagonisten haben ihre jeweiligen Rollen gut wieder gespiegelt, dazu gleich noch mehr.
    Der Schreibstil von Autorin Julia Knight fand ich flüssig und ließ sich ebenso fließend lesen. Zu Beginn habe ich etwas gebraucht um mich in der Geschichte zurechtzufinden, doch mit der Zeit ging es dann und ich konnte in die Geschichte eintauschen. Der Aufbau der Geschichte, der jeweils im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, mit Rückblick zum Beispiel auf die Kindheit von Vocho und seiner Schwester oder von Petri Egimont oder einige Jahre zuvor erzählt fand ich soweit gut umgesetzt. 
    Sabates in der Rolle als Magier fand ich, dass die Figur sich immer mehr zusammengefügt hat. Anfangs wusste ich gar nicht so richtig wie ich ihn einschätzen soll und genauso ging es mir mit Dom. Ich muss zugeben, dass ich ihm anfangs nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe, als dann Vocho und Kacha jedoch in Bedrängnis kamen und der anfänglich, leicht doof oder unbeholfene Dom zur Rettung kam war ich leicht überrascht. Obwohl ich mir schon dachte das Dom ebenfalls ein Geheimnis hat und bestimmt nur so tut als ob er sich nicht verteidigen kann. Dom hat irgendwie etwas geheimnisvolles an sich, im positiven meine ich und insgeheim dachte ich auch, werden Kacha und Dom vielleicht doch ein Liebespaar? 
    Themen wie Familienzusammenhalt, Eifersucht unter Geschwister oder aber Intriegen und Politik hat die Autorin mit in die Geschichte einfließen und mich als Leser auseinandersetzen lassen. 



    Fazit:
    Auch wenn für mich der Einstieg in die Geschichte etwas zäh war und ich erst etwas Zeit gebraucht habe um mich in der Welt der Duellanten zurechtzufinden, so hat mir die Geschichte um Vocho, Kacha, Dom und den anderen doch gut gefallen. Ich  bin schon jetzt total gespannt wie es weiter geht, gerade Dom und Kacha mag persönlich ganz besonderes.



    Kauf-und Leseempfehlung: 
    Wer sich nicht zu sehr auf  den Klappentext versteift, der wird mit dem Auftakt der Trilogie schöne Lesestunden verbringen.



    Ich möchte noch an dieser Stelle beim Verlagshaus "Droemer Knaur" bzw "Knaur" ganz herzlich für das Leseexemplar bedanken.

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    Kendas avatar
    Kendavor einem Jahr
    ein gutes Tempo und Actionreich

    Erster Satz:
    „Eine Unze Blut, so heißt es, ist mehr wert als ein Pfund Freundschaft.“


    „Schwerter und Schwindler - Sterben ist für Anfänger“ ist flüssig zu lesen dennoch hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Der Anfang ist etwas träge und die Welt mit ihren Bezeichnungen (z. B. Bullen, Da usw.) nicht ganz so einfach zu verstehen.
    Im laufe des zweiten Drittels hatte mich die Geschichte dann auch gepackt und konnte mich mit den durchdachten und gut beschriebenen Szenen überzeugen. Die Aktionen haben ein gutes Tempo und auch die Kämpfe sind beeindruckend. Auch zu der Welt an sich habe ich im Verlauf des Buches einen besseren Draht bekommen und ich habe festgestellt das die Beschreibung der Welt sehr bildgewaltig ist.
    Auch die Rückblenden in die Vergangenheit, die Zwischenspiele gefielen mir sehr gut und sorgen für ein gutes Verständnis der Gegenwart.
    Die Charakters sind ebenso gut beschrieben. Sie haben Ihre Geheimnisse und sind interessant. Ich mag Kacha sehr gern, ich finde es super wie sie zu Vocho steht und das obwohl er ihr in der Kindheit doch lästig war.
    Die Geschichte, die Grundidee und die Umsetzung finde ich gelungen und nach den Startschwierigkeiten auch sehr beeindruckend. Das Lesen machte mir durchaus großen Spass und ich bin sehr auf den folgenden Roman „Legenden und Lügner - Frieden ist für Feiglinge“ gespannt.
    Das Cover finde ich sehr gelungen und ist sehr ansprechend. Mich hat es gleich in seinen Bann gezogen das ich mir unbedingt den Klappentext ansehen musste und das hat dazu geführt das der Roman nun in meinem Regal steht.


    MEIN FAZIT:
    Nach leichten Startschwierigkeiten konnte „Schwerter und Schwindler - Sterben ist für Anfänger“ mich sehr überzeugen und auch fesseln. Mir gefielen die Kämpfe und auch die Beschreibungen der Welt. Leichte Schwierigkeiten haben mir manche Bezeichnungen gemacht an die ich mich aber gut gewöhnen konnte. Die Charaktere und Szenen sind gut durchdacht und bildgewaltig dargestellt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und kann „Schwerter und Schwindler - Sterben ist für Anfänger“ jedem Freund von Mantel und Degen Romanen sehr empfehlen.

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Zwischendurch sehr spaßig, aber leider nicht mehr.
    Spaß beim Lesen, aber nicht mehr als nur "für zwischendurch"

    >>"...Duelle auf offener Straße, in dunklen Gassen fliehen müssen und über die Dächer der Stadt turnen - das hat Spaß gemacht. Und jetzt wird es noch besser, das hab ich im Urin."<< Seite 110

    Erster Satz:

    Eine Unze Blut, so heißt es, ist mehr wert als ein Pfund Freundschaft.

    Meinung:


    Ausgestoßen von der Gilde der Duellanten und auf der Flucht vor dem Gesetz, versuchen die Geschwister Vocho und Kacha einigermaßen über die Runden zu kommen. Tagsüber Bauern, Nachts Wegelagerer. Alles soweit gut, bis sie bei einem nächtlichen Überfall auf einen Magier treffen, erkannt werden und mit einer wichtigen und geheimen Beute flüchten. Noch ahnen die Beiden nicht, in welche Gefahr sie sich begeben.

    Der Schreibstil ist gut, auch wenn gewisse Wörter und Ausdrucksweisen häufiger, auch kurz hintereinander, benutzt werden. Geschrieben ist die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers, der Einblicke in die Gedanken der Hauptcharakteren erhält. Hauptsächlich folgt der Leser dem beiden Geschwistern, zwischendurch aber auch einem Gegenspieler der Zwei, dabei wird auch die Vergangenheit beleuchtet. In die Geschichte war ich schnell eingetaucht, die Idee hatte mich sofort begeistert, die Welt und die Charaktere legten mir jedoch so manch einen Stein in den Weg. Fantasywelten sind immer sehr komplex und schwierig zu verstehen, so ganz ohne Ansatzpunkte. Da wird es manchmal schon schwer Norden und Süden, links und rechts ausfindig zu machen. Deswegen sind Karten und Auflistungen immer von Vorteil. Bei diesem Buch hätte eine Karte genügt, doch leider gab es keine. So gestaltete sich das Vorstellen der Welt, als sehr schwierig heraus. Die ganze Zeit wird über Uhrwerke gesprochen, ohne dass man weiß, was genau eigentlich gemeint ist. Es werden Orte genannt, aber die genaue Lage nicht beschrieben. Die Kämpfe wiederum waren hervorragend geschrieben und schön gestaltet. Davon hätten es gerne mehr sein dürfen.
    Mit den Protagonisten wurde ich einfach nicht warm. Sie gingen nicht auf die Nerven und besonders Vocho passte irgendwie total in seine Rolle und brachte mich einige Male zum Schmunzeln. Trotzdem sind es keine Charaktere, die mir lange positiv im Gedächtnis bleiben werden. Die beiden Geschwister sind sich in vielen Sachen uneinig. Kacha, die von allen nur gelobt und angefeuert wird und bei der alles perfekt war, doch eigentlich immer nur sie selbst sein wollte, ohne jemandem gerecht zu werden und Vocho, der immer nur ihr nutzloser Bruder war, egal was er tat. Nie konnte er besser sein. Bisher hatte ich nur selten ein Geschwisterpaar als Protagonisten, welches sich so sehr liebte und hasste wie diese Zwei.
    Einer ihrer Gegenspieler ist Petri Egimont, bei dem ich zuerst das Bild eines alten, fetten Adeligen vor Augen hatte, und bei dem man wirklich nicht weiß ob er einfach nur dumm ist oder zu gutgläubig. Immerhin entscheidet er sich immer wieder für die falsche Seite. Er ging mir leicht auf die Nerven und ich konnte Vochos Abneigung ihm gegenüber mehr und mehr verstehen.
    Mit Dom konnte ich das ganze Buch über leider nicht viel mit anfangen. Er war immer da, half den beiden, gab sich ungeschickt und fähig zu gleich und war mehr als nur etwas zwielichtig. Trotzdem erscheint es mir jetzt nach dem Lesen, als sei er einfach nur da gewesen ohne viel zur Geschichte beizutragen.
    Das Ende war schön ausklingend und man weiß, womit es im nächsten Teil weiter geht.

    Fazit:

    Spaß beim Lesen, aber nicht mehr als nur "für zwischendurch". Ich werde den zweiten Teil gerne lesen, auch wenn mich der erste leider etwas enttäuscht hatte und mich einfach nicht fesseln konnte. 3/5 Sternen

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