How to be a girl

von Julia Korbik 
3,8 Sterne bei5 Bewertungen
How to be a girl
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Positiv (4):
Saimes avatar

Ein stärkendes, lehrreiches und informatives Buch für Mädchen und junge Frauen.

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K

Braucht man nicht wirklich.

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Inhaltsangabe zu "How to be a girl"

Ratgeber für Mädchen ab 13 Jahren. Mit jeder Menge Listicles, Tipps und Porträts von Vorbildern.
Hast du dich schon mal gewundert, warum es Regeln gibt, die scheinbar nur für Mädchen gelten? Willst du gerne mehr über Bodyshaming, Selfcare und Gleichberechtigung erfahren? Findest du Mädchen und Frauen, die ihr eigenes Ding durchziehen, spannend? Dann bist du hier genau richtig!
Mit Kurzporträts von historischen und aktuellen Vorbildern, Checklisten und Anleitungen (Wie erkenne ich alltäglichen Sexismus? Wie kann ich dem Konsum-Wahnsinn entkommen?) und Einblicke in die Welt der Jungen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522305099
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:13.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Saimes avatar
    Saimevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Ein stärkendes, lehrreiches und informatives Buch für Mädchen und junge Frauen.
    STARK, FREI UND GANZ DU SELBST

    „HOW TO BE A GIRL“ ein Ratgeber für Mädchen ab 13 Jahren von Julia Korbik erschienen am 13.9.18 im Thienemann- Esslinger Verlag.

    Hinter diesem rosa metallic folierten Taschenbuch, geschmückt mit coolen Illustrationen, einem jugendlichen Layout und einer tollen Covergestaltung versteckt sich ein Ratgeber mit wichtigem Thema.

    HOW TO BE A GIRL

    Aufgeteilt in 4 Teilen, befasst sich jeder Teil mit einem anderen Thema. Welches verschiedene Unterpunkte wie Geschlechterrollen, Bodyshaming, Sexueller Belästigung, Emanzipation, Selbstliebe und Zweifel sowie Selbstverwirklichung und Ungerechtigkeiten behandelt.  

    Die Message des „Ratgebers“ ist klar verständlich. 

    STARK, FREI UND GANZ DU SELBST

    „Finde zu dir selbst, werde die, die du in deinem innersten bereits bist. Mach dich frei von den Erwartungen anderer und steh zu deiner Persönlichkeit, zu deinem Charakter, deinen Interessen, zu dem, was dir wichtig ist“.

    Julia Korbik greift auch auf die wesentlichen Informationen der Frauenbewegung von damals und heute zurück. Und gibt dem Leser einen Einblick über den ewigen Kampf der Emanzipation. Auf rund 160 Seiten lassen sich unter den Oben genannten Themen auch Steckbriefe von Vorbildern zb. Anne Frank oder Frida Kahlo, Checklisten und Anleitungen finden. Wirklich interessant auch die im Anhang zu findenden unzähligen Auflistungen über Bücher die sich mit den Themen Sexualität, Politik, Feminismus, Diskriminierung und vielem mehr befassen. 

    Im Schlusswort liest  man

    „Im Prinzip geht es darum, dass du du bist. Und niemand anderes. Du musst dich nicht verändern  oder anpassen, nur weil das von dir als Mädchen oder junger Frau erwartet wird.“

    Ein stärkendes, lehrreiches und informatives Buch für Mädchen und junge Frauen.


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    Cirillas avatar
    Cirillavor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Gerne mehr davon für junge Mädchen!
    Guter Ratgeber, der gar keiner sein will

    * Ich habe dieses Buch dankenswerter Weise via NetGalley erhalten *

    Hätte es solche Bücher doch schon gegeben, als ich 13 war!
    Sämtliche Ratgeber landeten damals in meinem Bücherregal und von Zeitschriften für Mädchen konnte ich gar nicht genug bekommen.
    Wenn ich heute so zurück gucke, finde ich das alles ganz schlimm, denn ich kann mich noch an die schrecklichen Tipps dort erinnern ("tu so, als würdest du seine Hilfe brauchen, obwohl du die Sache eigentlich alleine könntest" und "zeig ihm nicht, wie klug du wirklich bist, er braucht das Gefühl, dir überlegen zu sein" sind z.B. zwei "Flirttipps", die mir ganz stark im Gedächtnis geblieben sind - wahrscheinlich, weil die besonders ekelhaft sind).

    Umso schöner ist es, endlich ein Buch für junge Mädchen in den Händen zu halten, das wirklich bestärkt, wichtige Themen anschneidet und nicht nur heteronormativ daherkommt.

    Leider musste ich mich erstmal durch die fürchterliche Formatierung wurschteln, allerdings gehe ich davon aus, dass die verkäufliche Endversion da keine Probleme mehr bereitet. 
    Bei meiner waren die Bilder aber zerstückelt, ganze Wörter und Überschriften fehlten, ein Text brach plötzlich mitten im Satz ab, dann kam etwas anderes, dann ging der Text auf einmal weiter.
    Das war ziemlich verwirrend, aber ich glaube und hoffe wie gesagt, dass das behoben wurde. 
    Die Printversion stelle ich mir von der Aufmachung her jedenfalls ganz hübsch vor. 

    Obwohl mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen hat, hatte ich beim Start ein paar Schwierigkeiten. Denn da wird immer wieder erwähnt, wie schwierig es ist, in der Pubertät zu sein, als Mädchen sowieso und wie verwirrend doch jetzt bestimmt alles ist, wie verunsichert man selber usw. 
    Ich habe mir mein 13-jähriges Ich vorgestellt und ich glaube, sie hätte das gar nicht gut gefunden. 
    Auch wenn die Autorin rückblickend recht hat (ich war sehr unsicher und gemocht werden war mein Wunsch Nummer 1, ich hatte Probleme mit meinem Äußeren und die Gefühle sind mit mir durchgegangen), so nimmt man das in dem Moment und in dem Alter doch eher nicht so wahr. Es könnte sogar etwas abschreckend wirken, nach dem Motto: "Was will die Autorin? Was beschreibt sie da? Ich komme klar!" 
    Meistens sieht man die Dinge ja doch erst mit einem gewissen Abstand etwas klarer.
    Ich glaube, ich hätte manches auch ein bisschen bevormundend empfunden und einige der Tipps sind schlicht für viele Mädchen nicht umsetzbar. 
    Eine Protestaktion an einer Schule in einer ostdeutschen Kleinstadt gründen, sich gegen Rassismus einsetzen? Kann man gern versuchen, Mitstreiterinnen oder Mitstreiter werden sich da aber nicht finden und ob danach noch so viele Menschen mit einer sprechen...
    Das Problem habe ich in feministischen Kreisen übrigens oft: Man hat das Gefühl, Feminismus ist nur was für Großstädterinnen und Frauen und Mädchen in kleinen Städten oder Dörfern werden vollkommen vergessen, bzw. in deren Lebensrealität können sich manche überhaupt nicht reinversetzen.
    Ich kann die Autorin und ihre Intention aber trotzdem gut verstehen, denn ich kenne das Gefühl, dass man mehr will, dann jedoch feststellen muss, dass das Gegenüber eben nicht auf dem gleichen Stand ist, sich mit der einen Sache eben noch nicht so sehr beschäftigt hat.
    Immerhin gibt es im Buch aber gute, einfache Erklärungen zu bestimmten Themen und Wörtern.

    Gemocht habe ich außerdem die kleinen Portraits von starken und bemerkenswerten Frauen (in der Schule behandelt man ja leider fast ausschließlich Männer) und dass die Themen Slut-Shaming und Girl-Hate ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen haben.
    Ich finde, wir dürfen gar nicht aufhören unseren Mädchen beizubringen, wie sich diese Dinge auch negativ auf sie selber auswirken und dazu beitragen, dass Frauen und Mädchen kleingehalten werden und z.B. später schlechter Netzwerke im Berufsleben knüpfen können (die dringend notwendig wären).
    Wenn immer mehr Menschen das verstehen und sich weigern, da mitzumachen und Begriffe wie beispielsweise "Schlampe" und "Hure" zu verwenden, sind wir auf einem guten Weg. 
    Ich war ein Mädchen, dass diese Wörter oft benutzt hat und schäme mich heute dafür. Denn natürlich wurde auch ich wiederum von anderen Frauen so betitelt und wusste, wie weh das tut. 

    Die Sprache im Buch habe ich als altersgerecht empfunden, aber das kann hier vermutlich die Zielgruppe am besten beurteilen.

    Der kleine Geschichtsunterricht zur Frauenbewegung und Emanzipation hat mir sehr gut gefallen. 
    Sowas kommt in Mädchenbüchern sonst nicht vor, jedenfalls ist es mir noch nicht untergekommen. 
    Dabei ist das alles so wichtig, denn es zeigt, dass viele Selbstverständlichkeiten und Rechte, die Frauen heute genießen, noch gar nicht so alt sind - und wenn wir nicht aufpassen und genau hingucken, kann man sie uns vielleicht ganz schnell wieder wegnehmen.

    Fazit: Wir brauchen definitiv mehr Ratgeber, in denen steht, wie wichtig Politik und politisches Interesse ist, wie Mädchen Sexismus und Belästigung erkennen (und wie sie damit umgehen, was sie dagegen tun können) und nicht, wie sie sich am besten zurückhalten, um einen Jungen weniger einzuschüchtern (WTF?) und welche Lidschattenfarbe am besten zu ihnen passt.

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    K
    kvelvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Braucht man nicht wirklich.
    Braucht man nicht wirklich.

    Inhalt und meine Meinung:

    Der Ratgeber ist modern gestaltet: Die Texte sind manchmal farbig hinterlegt oder eingerahmt oder als Checkliste gearbeitet.

    Wichtige (weibliche) Persönlichkeiten werden mit ihrem Lebenslauf geschildert.


    Den jugendlichen Leserinnen wird von der Autorin geraten, sie selbst zu sein, auf ihren Körper zu hören, sich nicht in eine Schublade stecken zu lassen, usw.

    Dies sind alles Topics, die in der heutigen Zeit genau so von Eltern und Lehrern den junge Mädchen mit auf ihren Lebensweg gegeben werden – da bin ich mir ganz sicher! Dies sind also alles keine Neuigkeiten! Und dafür braucht es meiner Meinung nach dieses Buch nicht.


    Ich frage mich auf welche Zielgruppe dieses Buch abzielen möchte?
    Auf die „starken“ Mädchen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein? Die brauchen diese Buch ganz sicher nicht!
    Für Mädchen mit nicht so ausgeprägtem Selbstbewusstsein, die vielleicht mit sich selbst hadern oder nicht so einfach aus ihrer Schüchternheitsecke herauskommen? Sie können meiner Meinung nach aus diesem Sachbuch keinen Nutzen bzw. Mehrwert ziehen, denn über allgemeingültige „gute Ratschläge“ hat dieses Buch nicht wirklich etwas zu bieten!


    Beispiele:

    „Bist du morgens schon mit der Auswahl deiner Klamotten überfordert und weißt wahrscheinlich selbst noch nicht, wer du eigentlich bist und warum alle anderen die Sache so viel besser hinbekommen? Das Gefühl, irgendetwas falsch zu machen, nicht das Richtige zu fühlen, zu erleben und nicht richtig auszusehen bekommst du vor allem, wenn du dich mit anderen vergleichst. Zum Beispiel mit den hübschen Mädels in Highschool-Serien. Der Trick dabei ist: Die Schauspielerinnen selbst sind schon erwachsen. Sie spielen nur pubertäre Mädchen! Professionelles Make-up und ideale Beleuchtung sorgen außerdem dafür, dass die vermeintlichen Teenies auf dem Bildschirm oder der Leinwand super aussehen, während du frustriert an einem Pickel herumkratzt. Also, bevor fiktionale Charaktere bei dir eine Identitätskriese auslösen, mach dir bewusst: Die angeblich 16-Jährige in der Serie ist in Wahrheit schon 26. Was erzählt wird, ist eine fiktionale Geschichte – nicht die Realität. Die Realität, das bist du, das ist dein Leben und deine Identität.“ (S. 15).
    Die Frage, die ich mir als weibliches Wesen stellen würde, wäre: Und was sagt mir dies nun? Wie soll ich nun mein Leben gestalten?


    Dann gab es eine Checkliste „Wie du dem Konsumwahnsinn entkommst“ (S. 40) - hier die Kurzfassung der drei Checkboxen :
    Newsletter abbestellen.
    Überlege, was du wirklich brauchst.
    Ausleihen statt Kaufen.

    [ Außerdem war ich beim Lesen etwas verwirrt, da genau diese ganzseitige Checkliste mitten in den Fließtext des Kapitels „Zwischen Realität und Perfektion“ „eingestreut“ wurde aus dem einfach Grund, da eine neue Seite begonnen hat. ]


    Natürlich wurde auch das Thema „Tage wie diese ...“ (S. 56) angesprochen:
    „Das fängt schon bei der Werbung für Tampons und Binden an: In der heilen Werbewelt gibt es kein Blut, stattdessen sondern Frauen dort höchstens eine ominöse blaue Flüssigkeit ab, die sodann aus einem kleinen Röhrchen auf die blütenweiße Binde gekippt wird. Die Frauen in der Werbung hüpfen gerne befreit und glücklich in pastelligen Klamotten herum, schließlich nimmt der Tampon die „Flüssigkeit“ (der Begriff „Blut“ ist tabu) so gut auf! Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie „diskret“ die dargebotenen Hygieneartikel sind: Hauptsache es merkt niemand, dass die betreffende Frau gerade ihre Tage hat! Es gibt schließlich nichts Peinlicheres!“
    Dazu kam mir beim Lesen direkt folgende Frage in den Sinn:
    Wohin soll sich die Gesellschaft denn dann entwickeln? Sollen die Binden möglichst dick werden, so dass jeder aus 10 Metern Entfernung sehen kann, was los ist?


    Fazit: Hat mich nicht überzeugt.

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    babylus avatar
    babyluvor 13 Tagen
    Ein wichtiges Buch

    Ein Ratgeber für junge Mädchen, nun ich habe ihn gelesen und finde ihn sehr wichtig- egal in welchem Alter man sich befindet. Gerade in der heutigen Zeit, durch die mediale Beeinflussung finde ich solche Bücher noch wichtiger und bedeutender. Julia Korbik zeigt vergangene und akutelle Vorbilder auf. Ein sehr gelungenes Buch.

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    reading-is-my-way-of-lifes avatar
    reading-is-my-way-of-lifevor 20 Stunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

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