Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

von Julia Lalena Stöcken 
4,0 Sterne bei9 Bewertungen
Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)
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Neue Kurzmeinungen

kingofmusics avatar

Schöne historische Kurzgeschichte mit Tiefgang!

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Ein abenteuerliches Kinderschicksal im Irland des 19. Jahrhunderts.

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Inhaltsangabe zu "Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)"

Können dich die Steinwächter beschützen?

In den Überresten eines verlassenen Dorfes leben zwei Kinder wie eine Familie zusammen – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst …

Über booksnacks
Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? Wie toll wäre es, da etwas Kurzweiliges lesen zu können. booksnacks liefert dir die Lösung: Knackige Kurzgeschichten für unterwegs und zuhause!

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960873099
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:booksnacks.de
Erscheinungsdatum:28.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    kingofmusics avatar
    kingofmusicvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne historische Kurzgeschichte mit Tiefgang!
    Wenn aus Spiel plötzlich Ernst wird

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich den historischen Booksnack „Der Steinwächter“ von Julia Lalena Stöcken lesen. Vielen Dank an den Booksnacks-Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.


    Culann und Mur, zwei Kinder im Irland des 19. Jahrhunderts, leben allein zwischen steinernen Hütten und versuchen, ihr von Hunger geprägtes Leben zu meistern. Als ein Fremder auftaucht, müssen sie eine Entscheidung treffen…


    Wenn man die Geschichte von Culann und Mur liest, stellt man sich als Leser unweigerlich die Frage „Wie verzweifelt waren die Eltern, dass sie ihre Kinder allein zurückgelassen haben?“ Für Culann und Mur ist es ein Spiel – sie können schalten und walten wie sie wollen, lernen durch das unabhängige Leben aber auch Verantwortung für sich zu übernehmen, um ihr Überleben zu sichern, um im Notfall die „im Moment“ richtige Entscheidung zu treffen.


    Mich hat diese Kurzgeschichte tief bewegt!

    Kommentare: 3
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    winniehexs avatar
    winniehexvor 6 Monaten
    Ein Ende mit Fragen

    In der Kurzgeschichte geht es um die beiden Kinder Culann und Mur, während des 19.Jahrhunderts kam eine große Hungersnot und die Leute wandert ab bzw. aus. Die beiden Kinder wollen dort aber nicht weg und verstecken sich, nach einer gewissen Zeit sind Sie dann auf sich alleine gestellt und versuchen täglich ums Überleben zu kämpfen. Während dieser Zeit glauben die beiden an den Schutz der Steinwächter. Als eines Tages ein fremder Mann in das Dorf einkehrt um die verwaisten Häuser zu räubern, dabei stößt er auf die beiden Kinder. Es dauert auch nicht lange und es kommt zu einer Diskussion, die in einem Streit endet.

    Die Geschichte fing gut an und hat vieles offen gelassen, als Leser hat man sich natürlich gefragt was passiert mit den beiden Kindern? Kommen nochmal Verwandte zurück? Was ist mit dem Fremden?

    Es werden immer wieder Fragen auftauchen, die aber eigentlich relativ schnell auch beantwortet sind. Trotz allem kam ich persönlich mit dem Ende nicht wirklich zurecht, ich empfand es als zu flach, da war die Luft raus man hat einfach was anders erwartet.

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    Frank1s avatar
    Frank1vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein abenteuerliches Kinderschicksal im Irland des 19. Jahrhunderts.
    Das Spiel

    Klappentext:

    Können dich die Steinwächter beschützen?

    In den Überresten eines verlassenen Dorfes leben zwei Kinder wie eine Familie zusammen – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst …


    Rezension:

    Culann und Mur sind Waisen. Sowohl seine als auch ihre Eltern starben in der großen Hungersnot, die Irland im 19. Jahrhundert heimsuchte. Als die Überlebenden des Dorfes jedoch beschlossen, wie viele andere Iren nach Amerika auszuwandern, wollten sie nicht mit. Sie versteckten sich einfach, bis die Erwachsenen das Warten aufgaben und einfach fortgingen. Seitdem wohnen sie zusammen in einer der verlassenen Hütten des ansonsten menschenleeren Dorfes. Eines Tages taucht jedoch ein Mann auf, der in dem verlassenen Dorf anscheinend nach zurückgelassenen Gegenständen sucht. Als er auf die Kinder stößt, kommt es zum Konflikt.

    Julia Lalena Stöckens in einer realen historischen Kulisse angesiedelte Kurzgeschichte spielt mit der Erwartungshaltung der Leser. Will der fremde Mann die Kinder nur vertreiben, um das Dorf als seine alleinige Beute betrachten zu können? Will er sie ausnutzen oder sich eventuell sogar an Mur vergehen? Die Vermutungen des Lesers werden im Laufe dieser kurzen Geschichte immer wieder in eine andere Richtung gelenkt. Diese Richtungswechsel erfolgen öfter als in manchem langen Roman. Das Ende fällt dann überraschend aus. Da es der Autorin dabei auch noch gelingt, ihre Geschichte in einer angenehm lesbaren Sprache darzubieten, dürfte diese Kurzgeschichte aus der bokksnacks-Reihe bei Lesern historischer Romane Gefallen finden.


    Fazit:

    Ein abenteuerliches Kinderschicksal im Irland des 19. Jahrhunderts.


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Einblick in ein Stück Geschichte!
    Schöne Geschichte

    „...Wir sind keine Kinder mehr – das Spiel ist zu Ende!...“


    Wir schreiben das Jahr 1857. Es ist eine harte Zeit in Irland. Auf Grund einer Hungersnot haben die Bewohner das Dorf verlassen. Freiwillig zurückgeblieben sind die beiden Kinder,. das Mädchen Mur und der 12jährige Culann. Sie leben unter dem Schutz des Steinwächters wie eine Familie. Der Brennstoff Torf liefert ihnen das Feuer, Nahrung erhalten sie durch die Jagd. Aber kann sie der Steinwächter wirklich schützen? Als ein Fremder ins Dorf kommt und sie sich nicht rechtzeitig verstecken können, stellt sich die Frage neu.

    Die Autorin hat trotz der Kürze der Erzählung die historischen Gegebenheiten anschaulich geschildert. Die Freiheit von den Erwachsenen lässt die Kinder reifen. Ihre Gespräche zeigen, das sie dabei sind, der Kindheit zu entwachsen und Verantwortung zu übernehmen. Mit der Ankunft des Fremden wird klar, dass sich neue Gefahren ergeben. Es gilt, eine Entscheidung zu fällen.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

    Kommentare: 3
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    Sandra8811s avatar
    Sandra8811vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr kurz aber interessant
    Perfekt für Zwischendurch

    Wie kam ich zu der Kurzgeschichte?
    Ich durfte diese Kurzgeschichte im Rahmen einer Leserunde lesen.

    Cover:
    Das Cover wirkt durch die Ruine auf dem Bild sehr geheimnisvoll aber durch das ganze grün dennoch lebendig.

    Inhalt/Klappentext:
    In den Überresten eines verlassenen Dorfes leben zwei Kinder wie eine Familie zusammen – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst …

    Meine Meinung:
    Die Kurzgeschichte ist echt interessant und wirklich sehr kurz. Eignet sich wirklich gut für zwischendurch. Die Vorwarnungen am Anfang finde ich super, da weiß man gleich was einen erwartet.

    Culann und Mur wirken gleich sympathisch. Das Zusammenleben der beiden wirkt als wären sie ein altes Ehepaar.

    Schreibstil:
    Auch wenn die Charaktere und die Umgebung nicht großartig beschrieben wurden, konnte man sich trotzdem gut hineinversetzen. Es gab auch in diesen wenigen Seiten Spannungsmomente und das Ende war überraschend.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Das bereits vorangekündigte offene Ende passt hier zwar gut, ich würde mir aber trotzdem wünschen zu wissen, wie es mit den beiden weiter geht. Ich fühle mich fast schon ein bisschen so als hätte ich eine Leseprobe gelesen und wünsche mir nun das ganze Buch.
    Ich fand die Geschichte super und könnte mir gut vorstellen, dass es so etwas wie einen Kurzgeschichten-Sammelband gibt, wo diese dann auch enthalten ist. Die Kurzgeschichte allein würde ich vermutlich nicht kaufen, da mir das ein bisschen viel Aufwand ist für so wenige Seiten -> außer die gäbe es wie Pixi-Hefte in einem Buchladen und man nimmt sich welche im Vorbeigehen mit, wenn man gerade auf Reisen ist

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    teilzeitbaeuerins avatar
    teilzeitbaeuerinvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd, rund und in sich stimmig.
    Lebenskampf zweier Kinder

    Julia Lalena Stöcken hat hier eine rundum stimmige Kurzgeschichte im verarmten Irland des 19. Jahrhunderts erschaffen, in deren Mittelpunkt das Schicksal zweier Kinder steht. Die beiden sind die einzigen Überbleibsel eines Dorfes, aus dem die Bewohner aufgrund der Hungersnöte geflohen waren. Beim Auftauchen eines Fremden verhalten sie sich vorsichtig und zurückhaltend, dieser beansprucht jedoch eine Art "Herrscherposition" in der kleinen Gemeinschaft.


    Der Leser kippt aufgrund des ansprechenden Sprechstils gänzlich in das Leben der beiden Kinder und überlegt auch selbst, wie sie dieser brenzligen Situation entkommen. Deshalb hat mich das Ende etwas frustriert. Dennoch ist die Geschichte wirklich empfehlenswert und gut gelungen.

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    misspidervor 6 Monaten
    Schöne Geschichte mit flauem Ende

    Die Geschichte baut sehr gut Spannung auf und ich für das Ende hatte ich mir schon diverse Schreckensszenarien ausgemalt. Mit vielem hatte ich gerechnet, aber die Autorin hat mich trotzdem völlig überrascht. Allerdings hat mir das beschriebene Ende im ersten Moment überhaupt nicht gefallen, denn es hat allem widerstrebt was die Geschichte bisher vermittelt hat.

    Im Nachhinein betrachtet war es vielleicht nahe liegend, aber ein wenig enttäuscht bin ich trotzdem. Waren die Kinder bisher stark und selbständig, wirkt das Ende auf mich wie eine kleine Niederlage, auch wenn es nüchtern betrachtet so vielleicht besser ist. Wahrscheinlich hatte ich mir hier sogar eine fantastische Lösung vorgestellt.

    Das Symbol der Steinwächter, das am Anfang so poetisch wirkt, verliert ebenfalls am Ende seine Magie, und im Nachhinein frage ich mich, ob mit dem Titel viel eher der Junge gemeint ist, da das Buch "Der" und nicht "Die" Steinwächter heißt.

    Eine schöne Geschichte, deren Ende mir leider nicht so gut gefallen hat wie der Rest. 

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 6 Monaten
    Der Steinwächter

    Hier kaann man nicht viel zu sagen, da es eine Kurzgeschichte ist, hatte ich es super schnell durch, denn sie ist wirklich sehr kurz. Wenn man davon absieht das hier (wie einer richtigen Geschichte) so einiges ungesagt bleibt , wie mehr hintergrund, mehr info, anfang, ende... , ist es eine schöne Geschichte. Zwei Kinder ganz alleine zurückgeblieben, wollen das auch nicht ändrn, als ein Mann hinzukommt und sie mitnehmen will. Ein toller Zusammenhalt, finde ich. Schöne Geschichte.
    Sehr ausbaufähig, würde bestimmt eine tolle ganze Geschichte werden.

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    booksnacks_Verlags avatar
    booksnacks_Verlagvor 6 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    booksnacks_Verlags avatar
    *** Leserunde zu historischer Kurzgeschichte ***
    Können dich die Steinwächter beschützen?

    Liebe Fans von historischen Kurzgeschichten,

    Autoren oder Titel-Coverwir starten eine spontane, kurze Leserunde zu einem unserer neuen Booksnacks. In Der Steinwächter von Julia Lalena Stöcken geht es um zwei Kinder, die in den Überresten eines verlassenen Dorfes wie eine Familie zusammenleben – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst …

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    Jede Woche gibt’s neue Stories auf www.booksnacks.de.

    Die Autorin: Julia Lalena Stöcken, 1989 in Niedersachsen geboren, hat eine tiefe Leidenschaft für alles Vergangene und stöbert mit Vorliebe in Museen und alten Gemäuern. Die Begeisterung dafür hat sie ihrer Mutter zu verdanken, die ihr schon früh historische Romane nahegebracht hat – und der Wunsch, die Charaktere mögen nach ihrem Willen handeln, trieb sie dazu, selbst mit dem Schreiben anzufangen.

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
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