Julia Mayer JM Rehruf

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(7)
(4)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Rehruf“ von Julia Mayer JM

Julia Mayers Schreibstil in diesem Roman ist kunstvoll, teils geradezu magisch. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

— Bruchpilot

Sehr sympathische Protagonistin in einer gelungenen Märchen-Adaption.

— GrauerVogel

Flüssiger Schreibstil, interessante Handlung und überraschende Kombination von Fantasy und Krimi!

— BlueLeo

Ungewöhnlich und sprachlich tiefgreifend

— KatharinaVHaderer

Hätte nie gedacht, dass eine Geschichte über ein Reh so spannend sein kann!

— Jenny1900

Hier wird einem mit vielen wunderbaren Worten eine unfassbare Welt greifbar gemacht

— shayenne27
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hochspannend und märchenhaft

    Rehruf

    Bruchpilot

    16. July 2016 um 16:02

    Kennt ihr die Geschichte von Brüderchen und Schwesterchen? Das Buch »Rehruf« von Julia Mayer greift dieses Märchen auf und bettet es in eine detailliert beschriebene, spannungsgeladene Szenerie ein, die mich voll und ganz gefesselt hat. Auch aufgrund der sorgfältigen, sensiblen Charakterzeichnung bekommt der Roman eine absolute Leseempfehlung von mir.Julia Mayers Schreibstil ist kunstvoll, teils geradezu magisch, und spinnt sich wie ein filigranes Netz um die übervolle Emotionspalette, derer die Autorin sich bedient. Mal humorvoll, mal dramatisch, aber immer tiefgründig hat Julia Mayer ein Buch erschaffen, das ich jedem Fan von realitätsbezogener Fantasy gerne ans Herz legen möchte. Ich bin behinderungsbedingt ein sehr langsamer Leser, und es ist keine Seltenheit, dass ich ein halbes Jahr für ein Buch dieser Länge benötige. »Rehruf« dagegen hatte ich in etwas über zwei Monaten ausgelesen, was bei mir eher selten vorkommt.Ein wunderbares Buch.

    Mehr
  • Wie lebt man mit dem Tod?

    Rehruf

    GrauerVogel

    17. March 2016 um 02:16

    Die 16-jährige Inga leidet an einer chronischen Masernerkrankung. Als sie schließlich daran verstirbt, findet sie sich wenig später als Rehdoppel wieder. Am Tage verwandelt sie sich in ein Reh und streift zusammen mit einer Herde weiterer Rehdoppel durch die Wälder und Wiesen. Nachts erhält sie ihre menschliche Gestalt zurück. Mühsam muss Inga sich an ihr neues Leben gewöhnen, in dem bald eine ungeahnte Gefahr droht.Obwohl Fantasy eigentlich nicht so mein Genre ist, hat mich Rehruf sehr begeistert!Man erfährt eine Menge über Inga und ihr Leben, ebenso über ihr neues Leben als Rehdoppel. Alles ist so fein beschrieben, dass ich mich richtig in das Buch hineinversetzen kann. Die Charaktere sind tiefgründig ausgearbeitet und sehr abwechslungsreich.Stellenweise ging mir das Buch sehr nahe, man fühlt einfach alles mit, was darin passiert!Durch überraschend auftauchende Perspektivwechsel oder ungeahnter neuer Aspekte ist das Buch zudem sehr spannend zu lesen und vor allem während des letzten Drittels konnte ich es gar nicht mehr weglegen.Es ist so realistisch geschrieben, dass es sich nach dem Lesen ähnlich anfühlt, wie ein Traum, den man letzte Nacht geträumt hat.Großes Lob an die Autorin für dieses wahnsinnig gelungene Buch! :)

    Mehr
  • Wunderschöner Schreibstil und rührende Story

    Rehruf

    TigorA

    24. July 2015 um 17:11

    Darum geht es: Inga leidet seit sie denken kann an einer schweren, chronischen Krankheit und sie weiß, dass diese irgendwann ihr Tod sein wird. Doch als es dann passiert und die Krankheit scheinbar über sie gesiegt hat, muss sie herausfinden, dass sie auf irgendeine Weise doch noch lebt. Und zwar als Rehdoppel, wiedererweckt durch einen magischen Fluss, der ihren Heimatort Wasserwacht durchströmt. Ihre Tante Randi hat dafür gesorgt, dass Inga mit dem Wasser in Berührung kommt. Irgendwie ist Inga dann auch erleichtert über die zweite Chance die sich ihr bietet und arrangiert sich damit, tagsüber als Reh und des Nachts als Mensch zu leben. Dabei lernt sie auch noch mehr Menschen kennen, die so sind wie sie. Aber dennoch kehren ihre Gedanken immer wieder zu ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Frederike zurück, die sie für tot halten. Unbedingt möchte Inga die Beiden sehen und sich vergewissern, dass es ihnen gut geht. Doch eine düstere Wesenheit macht sich diesen sehnlichen Wunsch zu Nutzen und die Rehdoppel sehen ihr abgeschiedenes, harmonisches Leben bedroht... So fand ich es: Auch hier wurde ich wieder von der Autorin persönlich gefragt, ob ich ihr Buch lesen und rezensieren wolle. Da mir die Leseprobe schon sehr zugesagt hat und sich die Geschichte interessante anhörte, angelehnt an das doch eher unbekannte Märchen 'Brüderchen und Schwesterchen', fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Ich hatte mit einem netten Jugendbuch für zwischendurch gerechnet, dann aber überraschenderweise noch viel mehr bekommen. Was mir gleich als Erstes aufgefallen ist, ist der wunderschöne Schreibstil der Autorin. Das Buch lässt sich zwar leicht und flüssig lesen, wie man es bei einem Jugendbuch auch erwarten kann, aber gleichzeitig schwingt auch noch sehr viel Poesie mit und die Sprache ist oft sehr bildhaft mit schön gewählten Worten. Das hat mir unglaublich gut gefallen und passte auch einfach super zur Geschichte. Das Buch ist auch nicht nur aus Ingas Sicht geschrieben, sondern auch aus der Sicht ihrer Schwester Frederike und der des Bösen in diesem Buch, welches ich aber hier nicht erwähnen werde. Die Atmosphäre ist recht melancholisch, tragisch und ein wenig traurig, allein schon durch Ingas Krankheit und den vermeintlichen Verlust den ihre Familie zu verwinden hat als sie dann stirbt. Ihre Wiedererweckung als Rehdoppel bringt dann zwar auch wieder etwas Hoffnung, aber unterschwellig bleibt die Stimmung doch ziemlich bedrückt und schwer. Darauf muss man sich natürlich einlassen können, was mir nun überhaupt nicht schwer gefallen ist. Auch wenn die Story grundsätzlich eher ruhig und nachdenklich fortschreitet, so gibt es aber auch ein paar Wendungen, die Spannung gebracht haben. Das Ende hat mich zum Beispiel sehr überrascht und hätte ich so nicht erwartet in einem Jugendbuch. Da gibt es bestimmt auch Leute, denen das nicht gefallen würde. Ich bin damit aber gut zurecht gekommen, außer, dass es mir vielleicht ein bisschen zu schnell abgehandelt war. Die Idee der Tierdoppel ist zwar nichts Neues aber in dieser Form fand ich es wirklich schön gelöst. Auch, dass es sich um Rehe handelt, die ja sehr ruhige und scheue Tiere sind, war mal was Anderes. Die Charaktere haben mir allgemein auch gut gefallen, durch den Schreibstil der Autorin hat man viel von den Gefühlen der Protagonisten aufgreifen können. Jedes Redoppel hat natürlich seine schicksalhafte Geschichte und es wurde schon darauf geachtet, die Charaktere individuell zu gestalten. Aber gerade die tragische Figur der kleinen Schwester Frederike war es, die mich echt mitgenommen und berührt hat. Sehr gut fand ich auch, dass dieses Jugendbuch vollkommen ohne eine kitschige, klischeehafte Liebesgeschichte auskommt und einzig und allein die Themen Familie, Verlust und Zusammenhalt aufgreift. Mein Fazit: Ein wirklich schönes Jugendbuch, das mal als Einzelband daher kommt und durch das man auf einem fast poetischen Schreibstil hindurchgetragen wird. Tolle Ideen, sympathische Charaktere und eine sehr rührende Story haben mir ein paar sehr angenehme Lesestunden beschert. Das Buch ist einfach mal ein bisschen was Anderes, als der ganze Einheitsbrei den man sonst so liest und ich werde mir bestimmt auch die anderen Tierdoppel-Romane der Autorin näher ansehen. 4,5 von 5 Sternen

    Mehr
  • "Rehruf" von Julia Mayer

    Rehruf

    Nelly87

    07. July 2015 um 20:59

    MEINE MEINUNGDie IdeeDas Buch wurde mir von der Autorin als Märchenadaption mit Thrillerelementen angepriesen und das hat mich ehrlich gesagt, doch neugierig gemacht. Zum einen mag ich ja Thriller sowieso total gerne, wenn sie gut geschrieben sind und ab und an eine gute Märchenadaption... da sag ich auch nicht "nein". Das zugrundeliegende Märchen sollte "Brüderchen und Schwesterchen" sein, doch leider hören die Ähnlichkeiten mit der Rehverwandlung auch schon auf. Da hätte ich mir etwas mehr Anpassung gewünscht. Ansonsten hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, da es nicht nur um Ingas neues Leben an sich geht, sondern auch eine Handlung außenrum gesponnen wurde. Der EinstiegDas Buch beginnt mit einem kleinen Kapitel, das aus der Sicht eines Mädchens erzählt wird, von dem man eigentlich gar nichts erfährt, außer, dass wohl der örtliche Fluss in Kontakt mit ihr steht und sich ihr irgendwie mitteilen kann. Zwar wird dem Leser schnell klar, dass die magische Wirkung des Wassers beschrieben werden soll, allerdings hat mir dieser Einstieg mehr verwirrt, als dass es irgendwie geholfen hätte. Schade war auch, dass diese Nebenstrang später gar nicht mehr aufgegriffen wurde. Danach stellt sich Inga dem Leser vor. Man erfährt von ihrer Krankheit und wie sie ihr Leben damit meistert. Auch da muss ich ein wenig rummeckern, weil die Selbstmitleid-Tirade von Inga mir schon nach kurzem ein wenig auf den Nerv ging. Der VerlaufDie ganze Story hat später als gewohnt einen Spannungsaufbau. Das liegt aber wahrscheinlich an der Natur der Geschichte. Zunächst dreht sich das Buch darum, wie Inga ihr neues Leben als sog. "Rehdoppel" meistert. Aufgrund ihrer Krankheit stirbt sie und nur aufgrund ihrer Tante, die ihr vom Wasser des hiesigen Flusses zu trinken gibt, erwacht sie wieder als ein Mensch, der sich tagsüber in ein Reg verwandelt. Bevor die eigentliche Geschichte ins Rollen kommt, geht es daher viel darum, wie Inga mit ihrem neuen Leben zurecht kommt. Allerdings ist das Leben eines Rehs nur bedingt spannend. Durch die Gegend laufen, mit den Ohren wackeln, Gras fressen... That's it. Daher war ich meistens immer ganz froh, wenn Inga abends wieder auf zwei Beinen unterwegs war. Ich kann zwar verstehen, warum die Protagonistin sich auf jeden Fall in ein Reh verwandeln muss (wegen Märchenadaption). Spannugsmäßig gesehen wäre es aber sinnvoller gewesen, ein anderes mystisches Thema zu wählen oder die Geschichte anders aufzubauen. Als dann aber die versprochenen Thrillerelemente hinzutreten kommt die ganze Story ins Rollen. Da wurde es dann auch wirklich spannend. Die Idee hinter diesem Handlungsstrang hat mir wirklich gut gefallen und nachdem sie auch absolut nicht vorhersehbar war, war ich wirklich gefesselt. Die Autorin hat sich eine ganz eigene Geschichte einfallen lassen, was mir gut gefallen hat, da Märchenadaptionen ja oft sehr vorhersehbar sind und schnell langatmig werden können. Doch hier wurde das Bekannte mit dem Unbekannten vermischt und rausgekommen ist dabei eine Geschichte, die den Leser durchaus in seinen Bann ziehen kann. Das EndeDas Ende hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Und das zu erklären, wird jetzt gar nicht so leicht, dann ich will natürlich nicht spoilern. Die Auflösung des "Thrillers im Buch" hat mich nur mäßig begeistert. Es gab so den einen oder anderen logischen Schnitzer, der mir das Ende diesbezüglich versalzen hat. Die "private" Geschichte rund um Inga hat mich dagegen umso mehr überzeugt. Es war nicht das eigentlich erwartete "sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". Die letzten Seiten sind mir wirklich arg an die Nieren gegangen und irgendwie war ich auch ein bisschen traurig, als ich bei der letzten Seite angekommen bin. Die CharaktereAls Protagonistin steht Inga natürlich im Rampenlicht der Erzählung. Doch irgendwie wurde ich mit ihr nicht so ganz warm. Ihre Leidensgeschichte wird gut und ausführlich dargestellt, dabei blieb ihr eigentlicher Charakter aber ein wenig auf der Strecke. Ich hatte weder ein Bild von ihr vor meinem inneren Auge, noch werden irgendwelche Vorlieben oder Abneigungen deutlich. Ihr ganzes Wesen ist mir absolut verschlossen geblieben. Da kam ich mit ihrer kleinere Schwester Frederike viel besser zurecht. Diese spielt zwar erst ab ca. der Hälfte des Buches eine Rolle, doch sie war mir von Anfang an viel näher. Sie konnte ich mir wirklich gut vorstellen und da ist es der Autorin um einiges besser gelungen, die dem Leser darzustellen. Aus der Reihe der Rehdoppler spielen nur einige wenige eine ausgeprägtere Rolle. Diese hatten zwar auch nicht wirklich unglaublich viel Tiefe, aber ich hatte das Gefühl, sie zu kennen. Bei den weniger bedeutenden Rehdopplern hatte ich dagegen Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten. Sie spielten für die Handlung aber auch nur eine untergeordnete Rolle. Der SchreibstilJulia Mayer erzählt ihre Geschichte in unkomplizierten und einfachen Sätzen. Dies war dem Lesefluss sehr zuträglich, da sich das Buch leicht und unkompliziert lesen lässt. Allerdings hat die Autorin es, wie gesagt, nicht geschafft, mir die Protagonistin nahe zu bringen und außerdem hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, etwas überlesen zu haben. Manchen Details kamen einfach nicht deutlich genug zum Ausdruck. Allerdings muss dabei auch berücksichtigt werden, dass Julia Mayer noch recht jung ist und sich ein Schreibstil bekannterweise mit der Zeit entwickelt. Zum größten Teil ist die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, flüssig und lässt sich gut lesen. MEIN FAZITZwar würde ich "Rehruf" nicht unbedingt als Märchenadaption zu "Brüderchen und Schwesterchen" bezeichnen, da mir dafür einfach zu wenig Gemeinsamkeiten aufgefallen sind. Trotzdem war die Geschichte, die sich Julia Mayer hat einfallen lassen, spannend und konnte mir größtenteils gut unterhalten. Die Charaktere hätte eventuell noch ein wenig mehr Tiefe vertragen können, damit sie dem Leser länger in Erinnerung bleiben. Aber die Idee hinter der Geschichte und vor allem das Ende haben mich voll und ganz überzeugt. Daher: ein Buch mit Höhen und Tiefen...

    Mehr
  • Rehruf von Julia Mayer

    Rehruf

    BlueLeo

    28. April 2015 um 08:21

    Inhalt: Inga ist schwer krank und weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Trotz allem beschäftigt sie sich solange es geht mit dem Schulstoff den sie verpasst und den Hausaufgaben. Nach einem Besuch bei ihrer Oma und ihrer Großtante geht es mit ihrer Gesundheit rapide bergab. Als sie nach ihrem Tod wieder erwacht und sich in der Wohnwagensiedlung ihrer Großtante wiederfindet, muss sie feststellen, dass Magie und magische Wesen nicht nur in Büchern existieren. Inga ist nun ein Rehdoppel. Bei Sonnenaufgang verwandelt sie sich in ein Reh, bei Sonnenuntergang wieder in einen Menschen. Die Zeit als Reh ist berauschend, aber die Gefahren und Verlockungen, welche diese Erscheinungsform in sich birgt, sind groß. Auch die Trauer, die Inga als Mensch empfindet, machen ihr das nächtliche Leben nicht einfach. Meine Meinung: „Rehruf“ von Julia Mayer ist angelehnt an das Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ von den Gebrüdern Grimm. Da ich das Märchen nicht im Detail kenne und nur die Grundzüge im Kopf habe, kann ich dazu vergleichend nicht viel sagen. Der Grundton im Buch ist geprägt von Trauer und Sorge. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es zu Beginn um ein totkrankes Mädchen geht, welches nach dem Tod als Rehdoppel weiter lebt und schwer mit der Sehnsucht nach der Familie zu kämpfen hat. Ich war wirklich beeindruckt, wie klar und realistisch die Autorin solch schwierige Themen schildert und beschreibt, und das, obwohl sie selbst noch sehr jung ist. Ich bin nicht sicher, ob ich selbst solche Themen so gut zum Ausdruck hätte bringen können. Die ganze Handlung kommt ohne Liebesgeschichte oder sonstige kitschige Elemente aus. Hauptsächlich ist das Buch ein Fantasy Roman mit ein paar eingestreuten Krimi Elementen am Ende des Buches. Inga, die Protagonistin des Buches, erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Ab und zu melden sich noch zwei andere Charaktere zu Wort, was einen guten Rundumblick ermöglicht. Inga zeigt eigentlich zwei ganz verschiedene Seiten von sich. Zum einen ist sie während ihrer Krankheit sehr geschwächt und auch etwas genervt von sich selbst. Trotz allem ist sie eine Kämpfernatur und versucht alles so gut wie möglich zu bewältigen. Nach ihrer Verwandlung wird sie lebenslustig, waghalsiger und versucht ihr Leben in die Hand zu nehmen. Auch Ingas Schwester lernt der Leser recht gut kennen. Sie ist sehr liebenswert, auch wenn sie mir sehr leid tat. Ich glaube sie hatte am meisten mit Ingas Verlust zu kämpfen, da sie die Schwester verliert und gleichzeitig in gewisser Weise auch die Mutter. Die anderen Charaktere bleiben leider ziemlich oberflächlich, obwohl es schon erste Ansätze gab andere Charaktere tiefer zu betrachten. Das Ende ist dann überraschend anders als der Beginn des Buches vermuten ließ. Durch den flüssigen Schreibstil konnte man zum einen sehr schnell in die Handlung hinein finden und zum anderen konnte Julia Mayer die zwei sehr unterschiedlichen Handlungsteile sehr gut miteinander verknüpfen. Ein wirklich gelungenes Buch, welche mich überrascht und gefesselt hat.

    Mehr
  • Eine ungewöhnliche Geschichte, von der ich nicht wusste, was ich zu erwarten habe

    Rehruf

    KatharinaVHaderer

    26. February 2015 um 16:28

    Dass Julia Mayer schreiben kann, weiß ich seit dem Auftakt ihrer "Old Souls"-Serie. Bei Rehruf hat sie mich noch einmal umgehauen, behält sie ihr hohes Niveau bei, konnte ich mich jedoch noch besser in die Protagonistin einfühlen. Mayer beschreibt die Innenwelt der schwer kranken Protagonistin auf eine Art und Weise, die nachvollziehbar ist, ohne übertriebene Sentimentalität. Das Mädchen weiß, dass es nicht ewig leben wird. Es leidet unter der Krankheit, hat aber mit der Tatsache abgeschlossen. Dabei (und das fand ich wirklich toll gemacht, weil sicher keine leichte Aufgabe als Autorin) sympathisch. Als Inga stirbt, gleitet die Geschichte ins Fantastische ab. Was mir an der Idee so gut gefällt, ist, dass sie Hoffnung auf ein danach gibt. Ingas Tante, die als Hippie verschrien ist, nimmt sie mit sich und möchte ihr ein neues Leben schenken - doch dieses ist mit Einbußen verbunden: Inga erwacht als Reh. Für mich ist "Rehruf" ein Märchen im modernen Gewand. Für alle Liebhaber schöner Sprache und märchenhafter Elemente.

    Mehr
  • Eine berührende Geschichte von Tod, Familie, Freundschaft und Vertrauen

    Rehruf

    Kittyzer

    08. February 2015 um 15:54

    Jeder Zentimeter meiner Haut scheint zu brennen und meine Gedanken verlieren sich in dem einerseits unangenehmen und andererseits aufregenden Gefühl. Und bevor ich noch einen Atemzug wagen kann, spüre ich, wie sich meine Glieder verzerren. Mein Brustkorb wird gesprengt und Fell wellt sich über meiner ledrigen Haut. Ich sehe die Welt nur noch in Schattierungen und ein Schauder läuft durch meinen Körper. Ich bin ein Reh. Und die Welt ist ein Tal, das voller Hoffnung vor mir liegt. -- INHALT: Nach langer und schwerer Krankheit wird die noch sehr junge Inga schließlich vom Tod geholt. Doch statt dass ihr Leben vorbei ist, scheint es plötzlich erst richtig los zu gehen - denn sie erwacht als Rehdoppel. Durch den magischen Fluss, der durch ihre Stadt fließt, ins Leben zurück geholt, verwandelt sie sich nun tagsüber in ein Reh und ist nachts ein Mensch. Sie ist erfreut über die zweite Chance, doch gleichzeitig leidet sie darunter, dass sie ihre Familie nicht wiedersehen darf. Und als wäre das nicht genug, schwebt auch noch eine dunkle Bedrohung über ihr und den anderen Rehdoppeln. Irgendwer scheint ihnen Böses zu wollen... MEINE MEINUNG: Julia Mayers Independent-Roman "Rehruf" ist ein Fantasy-Roman der besonderen Art: Ohne Liebesgeschichte und dementsprechend ohne Kitsch wird hier eine Geschichte über ein Mädchen erzählt, das jahrelang dem Tod ins Auge gesehen hat, um eben jenem dann letztendlich doch ein Schnippchen zu schlagen - mehr oder weniger. Gleichzeitig gibt es auch Krimi-Elemente und viel über Familie und Freundschaft. Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Ich-Perspektive der Protagonistin, ab dem ersten Drittel kommen jedoch auch zwei andere Personen zu Wort. Das ist insofern sinnvoll, als dass man so weitere Einblicke erhält, die personale Erzählweise reißt jedoch durch die plötzlichen Wechsel ein wenig aus dem Fluss. Inga ist dafür eine Hauptfigur, mit der man sich sehr gut identifizieren kann. Anfangs ist sie schwach von ihrer Krankheit und besitzt einen bissigen Humor, ihre Leidensgeschichte wie auch ihr Mut berühren stark. Als sie durch ihr neues Leben ihre Gesundheit wieder erlangt wird sie etwas dickköpfiger und teilweise auch ein bisschen waghalsiger - dass sie aber nun endlich einmal etwas tun will, nachdem sie es solange nicht konnte, ist verständlich. Schade ist, dass viele der Nebenfiguren, insbesondere die Mitglieder der Rehdoppel-Herde, eher blass bleiben. Nur der umsichtige und liebevoll-strenge Anführer Aurelio wie auch Ingas Freunde, die freundliche Bell und der in sich gekehrte Mats kommen dem Leser nahe, beim Rest wusste zumindest ich oft den Namen nichts zuzuordnen. Über Ingas in ihrem Schatten stehende Schwester Frederike hätte ich ebenso gern noch mehr erfahren, ihre Kapitel geben aber durchaus einen Einblick in ihre Gedanken. Insgesamt hat mir, das muss ich zugeben, der erste Teil der Geschichte mit dem eindeutigen Titel "In dem der Tod mich holt" am besten gefallen - ich hätte auch durchaus kein Problem damit gehabt, wenn es nur im Ingas Kräfte zehrende Krankheit gegangen wäre. Denn Julia Mayer hat einen schönen, detailreichen und flüssigen Stil, der einen schnell ins Geschehen hinein zieht, und die Krankheit wird traurig und realistisch beschrieben. Doch auch wenn mich das erste Drittel am meisten mitreißen konnte, überzeugt das Buch doch auch mit der phantastischen Idee, die dann übernimmt. Inga wird in die Welt der Rehdoppel hineingezogen und erfährt ein ebenso neues und abenteuerliches wie auch ermüdendes Leben inmitten einer Herde. Alles könnte schön sein - wenn sie nicht durch das Vermissen ihrer Familie geplagt werden würde. Dass ihr gerade das zum Verhängnis werden könnte, hätte sie wohl auch nicht gedacht. Denn genau an dieser Stelle, als sich die Gedanken der Protagonistin ein wenig im Kreis zu drehen beginnen, setzt die Krimi-Handlung an und ist zwar nicht besonders überraschungs-, dafür aber wendungsreich mit einer Gegenspielerin, die es in sich hat. Daher wird es zum Ende hin auch tatsächlich ein bisschen brutaler als erwartet und die Autorin setzt sogar eine sehr drastische wie auch überraschende Entscheidung gekonnt und glaubwürdig um. Der Schluss ist so deutlich anders, als ich das vermutet hätte, ist aber auch mutig und durchaus passend. Ich könnte mir hier glatt einen weiteren Band aus der Reihe vorstellen - allerdings wohl mit Figuren einer anderen Doppel-Herde. Noch einmal in die geschaffene Welt eintauchen würde ich jedenfalls gerne, mal sehen also, ob die Autorin mir diesen Wunsche erfüllt. FAZIT: Eigentlich ist "Rehruf" die Geschichte einer schweren Krankheit - und dann wieder ist es eine Geschichte über ein neues Leben, gespickt mit Fantasy- und Krimi-Elementen. Das Ganze kommt ohne Liebesgeschichte aus, dafür werden Zusammenhalt und Vertrauen groß geschrieben. Kleine Makel gibt es, aber schon wegen der originellen Idee kann ich das Lesen definitiv empfehlen. Knappe 4 Punkte!

    Mehr
  • Ein modernes Märchen das einen vom ersten Wort an fesselt.

    Rehruf

    Buechersalat_de

    29. January 2015 um 21:06

    Autor/in Julia Mayer wurde 1993 in Malchin geboren, lebt mit ihrer Hündin Leia an der Ostsee und schreibt seit ihrem vierzehnten Lebensjahr Romane. Nachdem sie sich mehrere Jahre lang erfolglos und frustriert durch den Alltags-Dschungel gekämpft hat, wagte sie im Dezember 2012 den Sprung ins Indie-Publishing. Seitdem veröffentlicht sie regelmäßig und tobt sich dabei gern in den unterschiedlichsten Genres aus. Je vielseitiger, desto besser. Sie bezeichnet sich selbst gern als Frau mit Hund - immer auf der Suche nach dem richtigen Wort. Klappentext "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Meine Meinung Ich muss sagen, das Cover ist sehr passend. Bei Rehruf handelt es sich um eine moderne Art Märchen, daher ist dieses geheimnisvolle Cover wirklich toll geworden.  Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht. Die Sprache ist an einigen Stellen an ein Märchen angepasst, das mochte ich aber. Ich finde die Autorin hat eine tolle Mischung zusammen bekommen aus Märchen und Realität. Das ist sicher nicht so leicht gewesen, aber es ist eine gesunde Mischung geworden. Hinzu kamen noch Spannung, frische Ideen, Humor und Geheimnisvolles und fertig ist eine bewegende Geschichte die einen einfach in seinen Bann zieht.  Es geht um Inga, sie ist sehr krank und mit ihrem Leben alles andere als glücklich. Bei einem neuen Schub ihrer Krankheit wird sie von ihrer Tante aufgefangen. Diese hütet ein Geheimnis das sowohl für Inga als auch für ihre Schwester Frederike die Welt verändert... . Ich fand die Grundidee an sich wirklich gut, die Umsetzung hat mich wahnsinnig gefesselt. Ich bin ein Märchenfan und diese Geschichte hat mich von Anfang an mit nach Wasserwacht genommen. Man fiebert dem Ende entgegen. Inga ist am Anfang wirklich sehr einsam und krank. Sie leidet darunter, dass sie aufgrund ihrer Krankheit viele Dinge nicht tun kann. Sie vermisst ein gesundes Leben. Erst als Rehdoppel bemerkt sie was ihr Leben zu bieten hatte. Frederike hält sich für die "schlechtere" Schwester. Für sie hat Inga ihre Familie zusammen gehalten. Sie wünscht sich nichts mehr als mit ihrer Schwester noch einmal reden zu können. Sie möchte die Welt wieder in Ordnung bringen.  Diese Geschichte hat für mich alles was eine gute Geschichte braucht. Ich war leider viel zu schnell fertig mit dem Lesen. Ich hoffe, dass die junge Autorin weiterhin so märchenhaftes veröffentlicht. Ich werde mir die andere Reihe definitiv auch mal näher ansehen. Fazit Ein modernes Märchen das einen vom ersten Wort an fesselt.  Bewertung Cover: 6/6 Schreibstil: 6/6 Inhalt: 6/6 Grundidee und Umsetzung: 6/6 Protagonisten: 6/6 Gesamtpunktzahl: 30 Punkte von 30 Punkten

    Mehr
  • emotionaler Fantasivoller Jugenroman der doch mehr ist....

    Rehruf

    shayenne27

    23. January 2015 um 13:14

    Rehruf ist ein Märchen ein Thriller und ein Jugenroman in einem. Hauptperson ist Inga die unter einer schweren Krankheit leidet und von ihrer Tante in ein Rehdoppel verwandelt wird und nun versucht in ihrem neuen Leben als Rehdoppel zurechtzukommen. Ich habe schon einige Jugenromane gelesen doch dieser hier sprengt alles bisherigen weil er einfach nur wundervoll ist . Die Autorin nimmt uns mit vielen tollen wahnsinnig detaillierten Worten und Umschreibungen mit in eine Unfassbare Welt die durch sie super greifbar wird. Sehr gut gefällt mir auch der Emotionale und Spannende Schreibstil der einen dazu bringt das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen Perspektivwechsel und überraschende Wendungen im Buch machen den Roman zu einem runden spannenden und fantasievollen Jugendroman Zum guten Schluss ein Zitat aus dem Buch das mich sehr bewegt hat: "Das Leben will gelebt werden" sagte er schließlich und nickte mir zu "Ob du es lebst , liegt an Dir" Hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung die ich sicherlich wieder verschlingen werde wie auch Rehruf !

    Mehr
  • Dramatische Fantasy Geschichte in Anlehnung zum Märchen "Brüderchen und Schwesterchen"

    Rehruf

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. January 2015 um 15:25

    Autorin : Julia Mayer wurde vor ca. 20 Jahren in der Gegend einer kleinen Hansestadt im Nord-Osten geboren und lebt auch zur Zeit dort. Das "Schreiben" tut sie aus vollem Herzen und dabei bleibt so manches auf der Strecke, man sollte schließlich Proritäten setzten. Die Autorin hat im November 2012 ihren Debütroman 'Die Keime' als Independent Autor bei KDP von AMAZON veröffentlicht und zwei weitere ebooks. Sie hat vor noch viele folgen zu lassen.   Klappentext : "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss."   Zum Buch "Rehruf" : Bei diesem Fantasy Roman handelt es sich um eine dramatische Erzählung welche an das Märchen "Brüderchen und Schwesterchen" angelehnt ist. Inga ein 16 jähriges Mädchen leidet an einer seltenen Krankheit und sollte laut Ärzten eigentlich schon verstorben sein. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter Hannah und ihrer Schwester Rike, die Mutter versorgt Inga so gut sie kann auch wenn Rike dabei vernachlässigt wird. Mit viel Gefühl erlebt und fiebert man mit wie sich Inga in ihrer Krankheit mal tapfer mal kraftloser werdend selbst erlebt und fühlt. Alle Familienmitglieder sind sich bewußt das Inga nicht mehr lange durchhält. Ab und zu macht die Familie einen Ausflug zu Oma und Opa und Inga trifft dort auf ihre Tante Randi, diese erzählt ihr eine wundersame Geschichte von einem Fluß der Menschen die von seinem Wasser trinken in Rehe verwandelt. Bei Tag als Reh und bei Nacht als Mensch und nicht mehr älter werdend bilden diese "Rehdoppel" eine Lebensgemeinschaft. Die Rehdoppel haben Feinde und nicht alles ist eitel Sonnenschein auch Inga und ihre Familie werden in diesen Strudel aus Wiedergeburt und Neuanfang gezogen. Dramatische und spannende Wendungen erwarten den Leser bei diesem sehr unterhaltendem und interessantem Buch. Abenteuer, Spannung und Dramatik kommen nicht zu kurz. Ich bin froh das ich dieses Buch lesen durfte, es hat mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf eine Fortsetzung. Ich vergebe 5 Sterne !

    Mehr
  • Emotional, spannend, phantastisch

    Rehruf

    Darkmoon81

    18. January 2015 um 08:37

    Die Geschichte des Buches handelt von Inga, die schwer krank ist, stirbt und doch nicht stirbt. Sie wird zum Reh bei Nacht, am Tag zum Menschen. Führt ein Leben ohne ihre Familie, ihre Mutter und ihre Schwester, die sie so schmerzlich vermisst und die sie vermissen. Aufgenommen jedoch in eine neue Familie, ihr Rehrudel, das sie fortan begleitet. Inga versucht, mit ihrer zweiten Chance zu leben, ihren neuen Platz zu finden, doch lässt sie die Sehnsucht nach ihrer Familie nicht los. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der mich von der ersten Zeile an begeistern konnte und mich rasend schnell durch das Buch gebracht hat. Bei einigen Stellen hatte ich ganz schön zu schlucken und musste tief durchatmen, denn sie gingen mir sehr ans Herz. Es ist toll, auch aus der Sicht von Frederikes, Ingas Schwester, zu lesen, wie das Leben nach Ingas "Tod" sich verändert hat, wie ihre Mutter sich verändert hat. Man lernt im Laufe des Buches auch die ein oder andere Geschichte der Mitglieder der Herde kennen. Und auch eine Geschichte, die zu dem führt, was am Ende passiert. Aber hier will ich nicht zu viel verraten. Das Buch ist voll von Emotionen, Spannung und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Und mir fiel, als ich wusste, wovon die Story handelt, sofort ein Satz aus einem Film ein "Bei Nacht ist es so - am Tage ganz anders". Für mich als Fantasyfan hat die Autorin absolut meinen Geschmack getroffen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Rehruf"

    Rehruf

    Liv

    AN ALLE TEILNEHMER - Sendet mir bitte per privater Nachricht eure Mail-Adressen zu, damit ich euch das eBook schicken kann! TEILNEHMERLISTE: laraundluca Artemis98 jenvo82 suggar LadySamira091062 bine136 Lilixta Shayenna27 theresa_st juliaslesewelt Darkmoon81 Old_Potter christiane_brokate JuliaSchu cyrana Sonjalein1985 Brilli __________________________________________________________ Vielleicht kennt ihr noch Freunde oder Bloggerkollegen, die auch an "Rehruf" interessiert sein könnten - wenn ja, ladet sie doch hier in die Leserunde ein. Mir persönlich macht eine kuschlige Runde nichts, aber es sind noch einige Plätze frei, die belegt werden wollen! ______________________________________________________________ Im Dezember 2014 ging mein neuer Roman "Rehruf" als eBook online - und pünktlich zum Launch der Taschenbuch-Ausgabe, möchte ich gern eine Leserunde starten! Dies ist erst meine Zweite und meine Erste ist bereits zwei Jahre her, also seid gnädig mit mir, falls ich ein paar Fehler mache! Ich hoffe, es finden sich ein paar gewillte Leser. Das Buch wird aber aus Kostengründen lediglich als eBook für die Leserunde ausgeteilt werden - ich hoffe, dass das nichts ausmacht! "Rehruf" ist ein modernes, phantastisches Märchen für Jugendliche, das ich vor etwas weniger als elf Monaten zu schreiben begonnen habe. Es ist mein erster richtiger Jugendroman und es hat mir sehr viel Freude bereitet, die Worte zu Papier zu bringen. Der Roman ist jetzt sozusagen in liebevolle Leserhände abzugeben. ;) Der Klappentext: "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Bewerbungen könnt ihr hier im jeweiligen Thread stellen - einfach ein paar Sätze zu euch und was ihr gern lest - oder auch per eMail: oldsouls@gmx.de Ich möchte das Ganze als offene Leserunde gestalten. Das heißt, dass jeder nach Ermessen beim Prozess so aktiv oder inaktiv dabei sein kann, wie er möchte. Ich stehe dabei für Fragen etc. immer zur Verfügung und bin sehr auf das resultierende Feedback gespannt. Wenn möglich, sollte die Leserunde natürlich in Rezensionen resultieren, die ihr auf euren gewünschten Plattformen veröffentlichen könnt! Die Bewerbungsphase endet in genau einer Woche (am 12. Januar) - danach verschicke ich die Rezensionsexemplare kostenfrei an die Teilnehmer (epub oder mobi). Auch wer das Buch bereits besitzt, ist natürlich zur Leserunde eingeladen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Liebe Grüße, Julia

    Mehr
    • 286

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2015 um 11:04
    Liv schreibt Hallo Brilli, das ist wirklich schade. Ich kann das gut verstehen - ich lese auch sehr gern Printbücher, aber mir als Indie-Autorin ist es von den Kosten her einfach nicht möglich, Print-Ausgaben ...

    Danke, Liv, das kann ich nachvollziehen. Ich muss schauen, vielleicht besorge ich mir das Buch selber und klinke mich in deine Runde ein, das geht auch. Erstmal liebe Grüße und einen schönen Sonntag.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks