Julia Mayer Die Splitter (Old Souls 3)

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Splitter (Old Souls 3)“ von Julia Mayer

Sie denken, sie hätten uns im Keim erstickt. Aber wir leben noch. Und die Rache wird unser sein. Avery ist gesplittert, doch sie ist noch immer eine Gefangene und ein Flüchtling vor dem Gesetz. Die letzten Überbleibsel der Revolution müssen sich wieder zusammenraufen und ihrem alten Feind stellen. Aber sind sie bereit noch mehr Opfer zu bringen? Oder wird die Instanz sie niederschlagen, bevor sie die Welt verändern können? „Die Splitter“ ist der dritte Band einer 8-Bände starken All-Age-Dystopie um Avery und ihre Gefährten.

Band III war für mich der bislang stärkste der "Old Souls"-Reihe und hat mich endgültig süchtig gemacht.

— Pulsblau
Pulsblau

Es ist eine deutliche Entwicklung von Band 2 zu Band 3 erkennbar. Man taucht immer tiefer in diese faszinierende, dystopische Welt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Macht endgültig süchtig

    Die Splitter (Old Souls 3)
    Pulsblau

    Pulsblau

    12. July 2016 um 17:29

    Avery ist gesplittert, doch in Sicherheit ist sie nicht, denn nach wie vor ist sie ein Flüchtling - zwar wird sie nun nicht mehr als Keim gejagt, doch vor dem Gesetz gilt sie als Mörderin. Das Leben geht unbarmherzig mit Avery um, denn sie hat nicht nur ihren letzten Rest von Freiheit verloren, sondern auch Cash, der sich zu ihrem engsten Vertrauten entwickelt hat, sich selbst aber nur noch als Belastung für Avery empfindet.Doch Avery gibt Cash nicht auf. Sie setzt ihre eigene Sicherheit aufs Spiel, um ihm nachzureisen - nach Eurasien, ihre alte Heimat, aus der sie vor ihrer eigenen Familie fliehen musste. Eine lebensgefährliche Reise, die sie endgültig an den Rande ihrer Kräfte bringt und doch eine neue Chance für sie und Cash beinhaltet. Und besonders Cash ist es, der in "Die Splitter - Old Souls III" eine unfassbar große Entwicklung durchmacht. Der mich wieder und wieder zum Lächeln brachte, obwohl das Buch insgesamt extrem düster ist, wie ich es ja bereits aus Band I und II kannte.Und einmal mehr beweist Julia Mayer ihr Gespür dafür, poetische Prosa gekonnt um Grausamkeiten wie auch Alltäglichkeiten zu spinnen. Im einen Moment war ich noch völlig verzaubert von einer zarten Liebesszene zwischen Avery und Cash, und wenig später sitzt Avery auf dem Klo und wischt sich den Hintern ab. Julia Mayer lässt Körperliches aller Art nicht aus, und so störend ich das in manch anderem Buch empfinden würde, so sehr liebe ich sie dafür, weil sie es einfach beherrscht.Vieles ist unklar am Ende von Band III, vieles verlangt nach einer Auflösung - und ich fiebere gespannt Band IV entgegen. Band III in jedem Fall war für mich der bislang stärkste der "Old Souls"-Reihe und hat mich endgültig süchtig gemacht.

    Mehr
  • Avery, Cash, Eliza, Ruben – alles tiefgründige, dreidimensionale Charaktere und so faszinierend

    Die Splitter (Old Souls 3)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. June 2015 um 14:46

    Zeit ist ein fließendes Konzept. Will man, dass sie verfließt, zieht sie sich zäh durch die Welt und bringt uns Menschen dazu, uns durch ihren Morast zu schleppen. Wollen wir sie halten, zerrinnt sie uns aus den Händen und lässt keine Reste in unseren sehnsüchtigen Fingern zurück. Ich möchte nicht damit beginnen, die Geschichte zu rekapitulieren, da ich mich wahrscheinlich nicht daran halten könnte, nicht zu spoilern, also gibt es ein paar Aspekte, auf die ich näher eingehen werde. Zum Einen wäre da die Atmosphäre, die sich wirklich durch alle Bände zieht und von den lebensechten Figuren getragen wird. Sie ist immer da, immer im Hintergrund – der ständige Begleiter während des Lesens, der alles so authentisch, so real und vor allem so düster wirken lässt. Ganz anders als in vielen Massendystopien, die man sonst so auf dem Markt sieht. Als zweites die Figuren, die den Plot stricken, als wären sie die Weber des Schicksals. Ich muss zugeben, dass es durchaus Phasen gibt, da konnte ich niemanden ausstehen, aber es lag dann eher daran, dass ihr Handeln kurzzeitig mein Kopfschütteln verursachten und nicht die Person an sich – denn ich mochte sie anschließend nur umso mehr, wenn sie ihre Fehler einsahen, wenn sie ehrlich mit sich waren, wenn sie nach Zuneigung und Wahrheit suchten. Das Konzept ist ein weiterer Pluspunkt, wenn er auch ein kleines Minus enthält, denn die Autorin hat eine komplexe Welt erschaffen, was an sich natürlich super toll ist, aber manchmal habe ich als Leser dann doch den Überblick verloren, da einige Erklärungen bereits in Band 1 waren und ich in Band 3 vielleicht eine kleinere Erinnerung gebraucht hätte. Nichtsdestotrotz kann man das gut übersehen und wenn man dann doch alles behalten (oder wieder nachgelesen hat) ist es umso fabelhafter. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach angenehmer als in den vorigen Bänden. Es wird zwar noch immer alles detailliert beschrieben, aber es ist nicht mehr überlastig. Die Poesie wurde vereinfacht und gezielter aufs Papier verteilt, als einfach nur ins ganze Buch zu streuen und so konnte es besser genießen. Und dann wäre da das Ende … ja, das Ende. Ich hab’s doch schon immer geahnt! :P Bitte mehr.

    Mehr