Julia Mayer Rehruf

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Inhaltsangabe zu „Rehruf“ von Julia Mayer

"Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist.

Wundervoll geschriebene Geschichte, die ich mir an machen Stellen ein wenig ausführlicher gewünscht hätte. Dennoch ein gelungenes Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein packender Fantasyroman. Voller Dramatik, Spannung und Magie verzaubert er die Leser.

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

3,5 Sterne - Wunderschön poetischer Sprachstil in einer sehr berührenden, tragischen Geschichte. Einiges hätte noch ausgebaut werden können

— Aleshanee
Aleshanee

Gefühlvoller Jugendfantasy Roman mit tiefgehender Geschichte

— sollhaben
sollhaben

Ein wunderschönes, tragisches Märchen mit einem mutigen Ende seitens der Autorin!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Märchenhafte Geschichte; berührend & spannend erzählt 🌲🐾🌳

— suggar
suggar

Wunderbar gelungene Verbindung von Realität und Fantasy mit starkem Gefühlspotential.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fantasy vor ernstem Hintergrund

— Sonjalein1985
Sonjalein1985

Ein packender Fantasy-Thriller mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen. Eine Leseempfehlung für Freunde guter Spannungsliteratur.

— jenvo82
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    Rehruf
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    18. December 2015 um 14:00

    Inhalt: Die 16 jährige Inga leidet seit frühster Kindheit an einer unheilbaren und chronischen Form der Masern. Ihr Leben ist eine einzige Abfolge von Krankheitsschüben unterschiedlichster Stärke, die sie im Alltag massiv einschränken. Doch je älter Inga wird, desto heftiger werden die Schübe und ihr ist bewusst, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie sterben wird. Doch so einfach will es Großtante Randi dem Schicksal nicht machen. Sie beschließt Ingas Leiden ein Ende zu setzen und ihr ein neues zu schenken. Das Wasser des heimatlichen Flusses besitzt magische Kräfte, getrunken gewährt es einem eine neue Existenz. Allerdings hatte dieser Zauber einen Haken, denn von nun an muss Inga als Rehdoppel leben. Als neustes Mitglied einer fern ab im Wald angesiedelten Herde, verbringt sie fortan ihre Tage als Reh und verwandelt sich des Nachts wieder zurück in einen Menschen. Auch wenn sie die Energie und Kraft ihres neuen Daseins genießt, so leidet sie doch unter der Trennung von ihrer Familie und deren Trauer um sie. Ihr neues Leben birgt viele Gefahren und Verlockungen, denen Inga widerstehen muss… Charaktere: Julia Mayer hat sehr tiefgründige und vielseitige Protagonisten erschaffen. Ingas Schicksal, aber auch das ihrer Familie, insbesondere ihrer Schwester Frederike, ist so lebendig und gefühlvoll beschrieben, dass man mit ihnen mitleidet. Die Gefühle und Gedanken der einzelnen Figuren sind sehr realistisch und emotional dargestellt, so dass man auch vermeintlich törichte Handlungen verstehen und nachvollziehen kann. Verschiedene innere Monologe oder die Betrachtung der einzelnen Charaktere geben einen tiefen und detaillierten Einblick in ihr Seelenleben und ihre verworrene Gefühlswelt.  Schreibstil: Die Geschichte liest sich flüssig und ist spannend beschrieben. Eine gelungene Kombination aus Märchen, Thriller, Jugendroman und Drama. Ein überaus vielschichtiges und vielseitiges Buch, das nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch mit der Sprache verschiedenste Lesergruppen anspricht. Die Autorin versteht sich wunderbar darauf die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle sprachlich zu vermitteln. Man wird von den Worten durch das Buch getragen. Die bildliche und detaillierte Darstellung der Figuren und Szenerie ermöglicht es dem Leser, leicht in die Geschichte abzutauchen und sie vor dem inneren Auge mitzuerleben. Der Perspektivwechsel zwischen Inga, ihrer Schwester Frederike und Klara im Laufe des Buchs, gibt der Geschichte Dynamik und Dramatik, da sie die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Fazit: Ich hatte viel Spaß beim Lesen und bin relativ schnell durchgekommen. Die geschickte Verknüpfung unterschiedlicher Erzählperspektiven und die Einbindung gelegentlicher Rückblicke verleihen dem Buch Tiefe und Vielseitigkeit. Rehruf ist fesselnd und spannend geschrieben, die gefühlvollen Beschreibungen haben meine Emotionen angesprochen und ich habe mit den Protagonisten gelitten und mit gefiebert. Ein kleines Manko war für mich der Anfang. Der Prolog hat mich etwas verwirrt, denn ich konnte den Zusammenhang in der Story erstmal nicht herstellen. Auch der angepriesene Bezug zum Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“, war für mich leider lediglich auf die Verwandlung zum Reh zurückzuführen. Dennoch hat die Autorin eine wundervolle und zauberhafte Geschichte geschaffen, die einen ein paar Stunden aus dem Alltag entführt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der spannende und fantastische Bücher mag.  Lieblingszitate: „Das Leben will gelebt werden, ob du es lebst, liegt an dir“ "Ich bin ein Reh. Und die Welt ist ein Tal, das voller Hoffnung vor mir liegt."

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  • Teilweise sehr poetisch geschrieben - nur den Sinn dahinter hab ich nicht entdeckt ...

    Rehruf
    Aleshanee

    Aleshanee

    21. September 2015 um 07:25

    3,5 Sterne "Ich bin ein Reh. Und die Welt ist ein Tal, das voller Hoffnung vor mir liegt." Pos. 793 Zum Inhalt Schon seit ihrer Kindheit ist die 16jährige Inga krank, todkrank. Ihr Leben besteht aus schlimmen Phasen und besonders schlimmen, in denen sie kaum mehr die Kraft hat, aufzustehen. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer 4 Jahre jüngeren Schwester Frederike lebt sie in dem kleinen Dörfchen Wasserwacht in Mecklenburg-Vorpommern. Die Besuche bei den Großeltern sind eine Qual, die vereinzelnten Schultage eine Farce und Inga weiß nicht mehr, ob sich in diesem Zustand ein Weiterleben überhaupt noch lohnt. Doch dann kommt ihre Großtante Rani zu Besuch. Jahrelang hat sie sich von ihrer Familie ferngehalten - und der Grund dafür wird Ingas Leben für immer verändern ... Meine Meinung Entdeckt hab ich dieses Buch durch eine Rezension von Insi Eule und ihre Bücher. Durch ihre sehr positive Meinung und da ich immer neugierig auf neue Märchenadaptionen bin, wollte ich es unbedingt auch lesen :) Gleich zu Beginn lernt man Inga kennen. Durch die Ich Perspektive erlebt man sehr eindrucksvoll, wie sehr sie schon seit Jahren unter ihrer schweren Krankheit leidet; unter ihrer Hilflosigkeit und den Schmerzen, die ihr nach und nach den Lebensmut geraubt haben. Ihre Schwester Frederika hingegen, aus deren Sicht auch einige Passagen erzählt werden, hat ein sehr einsames Leben im Schatten von Inga geführt. Grade ihr Blinkwinkel hat mich sehr berührt und traurig gemacht, denn sie hat nie wirklich die Chance bekommen, neben ihrer Schwester aufzuleben. Auch das Verhalten der Mutter hat mich betroffen gemacht; man weiß ja nie, wie Menschen nach schweren Schicksalsschlägen reagieren, aber das war schon beim Lesen schwer zu ertragen. Die Grundstimmung ist meist traurig, ja geradezu schwermütig und von Hoffnungslosigkeit durchtränkt, obwohl es auch kleine Momente mit Lichtblicken gibt. Mit ihrem Schreibstil hat Julia Mayer diese Atmosphäre wunderbar übertragen - teilweise fast schon poetisch und wirklich wunderschön und flüssig zu lesen - irritierend war für mich dabei zu Beginn aber diese Mischung mit der "banalen" Realität. So einen Stil kannte ich bisher noch nicht und es hat etwas gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Der Name des Ortes "Wasserwacht" z. B. hat mich leider immer an den Rettungsdienst erinnert, wodurch mir die magische Stimmung ein bisschen abhanden gekommen ist. Aber das ist mein ganz individuelles Problem :) Ingas "neues" Leben als Rehdoppel bringt natürlich einige Schwierigkeiten mit sich. Angelehnt ist diese Idee an das Märchen "Brüderchen und Schwesterchen", in dem der Bruder zum Reh wird, nachdem er aus einer Quelle getrunken hat. Etwas mehr Bezug zu dem Märchen hatte ich mir allerdings schon erwartet - wer darauf spekuliert, sollte am Ende nicht enttäuscht sein! Die Autorin hat hier eine schöne Idee verarbeitet, wobei mir manchmal ein bisschen mehr Tiefe gefehlt hat. Die anderen Figuren, die Inga in der "Rehdoppel"-Gemeinschaft kennenlernt, hätten viel Potenzial gehabt: es gab einige Andeutungen von denen ich mir erhofft hätte, dass da der Faden noch weitergesponnen wird. Hier sind immer wieder Momente verstrichen, aus denen man noch ein bisschen mehr hätte herausholen können. Aber es gab auch einige spannende Aspekte und kleine Überraschungen, die meine Neugier zum Weiterlesen geweckt haben. Die Geschichte ist sehr bewegend und ein sensibles Konstrukt aus Schuld- und Rachegefühlen, dem Schicksal und dem Zusammenhalt von Gleichgesinnten. Durch den überraschenden Schluss fehlt mir ein bisschen der Sinn, den ich nach so einer gemütvollen Geschichte erwarte, dafür gibt es zwischendurch immer wieder sehr tiefgründige Details, die einem sehr zu Herzen gehen. Fazit Eine sehr berührende und bedrückende Geschichte über zwei Mädchen, deren Schicksal so verschieden und doch unlösbar miteinander verbunden ist - mit einer wunderschön poetischen Sprache erzählt. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Was geschieht nach dem Ende?

    Rehruf
    sollhaben

    sollhaben

    18. August 2015 um 18:10

    Inga ist 16 Jahre alt und schwer krank. Sie wohnt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester in der Nähe von Wasserwacht. Bei einem Besuch ihrer Großtante Randi hat Inga einen Anfall und stirbt. Mit ihrem Tod fallen ihre Mutter und Schwester Fredericke in ein riesiges Loch. Doch die zwei wissen nicht, dass Inga zwar gestorben ist, aber als Rehdoppel eine zweite Chance erhält. Randi nimmt sie unter ihre Fittiche und bringt sie zur Herde und stellt sie den anderen Überlebenden vor. Aber dieses neue Leben zwischen Tier und Mensch fällt ihr gar nicht leicht. Die Sehnsucht nach ihrer Familie schmerzt sie sehr und obwohl sie nicht zu ihrem alten Zuhause gehen soll, hält sie sich nicht an diese Regel und bringt somit sich und die anderen Rehdoppel in Gefahr. Meine Meinung: Eine schöne gefühlvolle Geschichte, die in Deutschland spielt und auf dem Märchen "Brüderchen und Schwesterchen" basiert. Die Autorin nutzt das mystische im deutschsprachigen Raum, um einen ungewöhnlichen Jugendfantasy Roman zu erschaffen. Tod, Trauer und Verlust stehen im Vordergrund. Die Atmosphäre ist eher düster und entspricht dem ernsten Thema. In Inga erkennt der Leser, die Qual der zweiten Chance. Sie hadert mit ihrem Schicksal und zeitweise war ich mir gar nicht sicher, wie sie weiter damit umgehen wird. Am besten haben wir die Szenen, die sie als Reh zeigen. Irgendwie kam mir Inga dort ausgeglichener und aufgeräumter vor. Die restlichen Mitglieder der Herde sind extrem wichtig - nicht nur als neue Familienmitglieder sondern auch für den Fortgang der Geschichte. Von Fredericke erkennt man erst recht spät, wie sie tickt und wie tief sie leidet. Ingas Mutter hat mich extrem enttäuscht. Sie verliert sich völlig in ihrer Trauer. Sie vernachlässigt ihre jüngere Tochter komplett. Dafür fehlt mir komplett das Verständnis und ich hätte sie gerne geschüttelt, damit sie endlich aufwacht.

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  • ein betörender Fantasie -Märchen Roman

    Rehruf
    Kendra

    Kendra

    10. August 2015 um 10:34

    „Rehruf“ von Julia Mayer ist ein wunderschönes modernes Märchen, eine Art Neu -Interpretation von „Brüderchen und Schwesterchen“. Es bezauberte nicht nur mit einer fantasievollen neuen Idee, sondern auch mit einer unglaublich fesselnden und berührenden Schreibweise, die den Leser vollkommen in den Bann zieht und mich selbst als Teil dieser unglaublichen magischen Welt hineinzog. Bereits der Anfang schafft eine grandiose emotional bewegende Atmosphäre, als wir das junge und totkranke Mädchen Inga kennenlernen und Einblicke in ihren schmerzlichen Krankheitsweg bekommen. Sie leidet an einer Masern Gehirnentzündung, einer seltenen Krankheit die in den meisten Fällen tödlich endet. Während wir ihren Zustand miterleben und mit ihr mitleiden, bekommt sie letztendlich doch mithilfe ihrer Großtante Randi eine zweite Chance...denn mithilfe des gesegneten Wassers aus dem Fluss von Wasserwacht bekommt Inga ein neues Leben geschenkt. Zitat Seite 77: „Das Leben will gelebt werden, ob du es lebst, liegt an dir“ Doch der Preis dafür ist hoch......denn sie wird von nun an ihr Dasein als ein Rehdoppel führen. Tagsüber in der Gestalt eines Rehes und abends als Mensch, wird sie von nun an existieren. Während sie sich in ihrem neuen Rudel, das ebenfalls aus den magischen Rehdoppel besteht, sich langsam einlebt und dort Freundschaft mit anderen Gefährten schließen kann, kommt es jedoch plötzlich zu Unruhen in der Gemeinschaft, als sie Besuch von einem Menschen erhalten... Auch Klara, ebenfalls ein Doppel, sorgt für ziemlich viel Drama, denn sie verfolgt einen ganz eigenen finsteren und tödlichen Plan... Ganz wundervoll bekommen wir die ganz eigene Welt der Rehdoppel erklärt und können uns somit sehr gut deren Umgebung vorstellen. Zu Inga bekommen wir ebenfalls einen näheren Bezug und fühlen mit ihr mit, ebenso wie mit ihrer jüngeren Schwester Frederike, aus deren Sicht wir zusätzlich die Geschichte erleben dürfen. So erhalten wir aus den unterschiedlichsten Perspektiven diesen Roman erzählt und dürfen auch an den zerstörerischen Gedanken von Klara teilhaben und ihrem perfiden Mordplan. Das Ende war wirklich herzzerreißend und überraschend! Ich finde es wirklich toll dass die Autorin solch einen Schluss gewagt hatte, der fernab von der „normalen“ Ende Gut alles Gut Variante von üblichen Märchen abweicht und so ihren ganz eigenen Weg des Finales beschreitet! Ein wirklich betörender Fantasie Märchen Roman, der mit viel vorhandener Liebe und Tragik den Leser an die Seiten fesselt und uns in eine ganz eigene faszinierende Welt mitnimmt, die uns mit ihrer Magie einhüllt!

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  • Leserunde zu "Rehruf"

    Rehruf
    Liv

    Liv

    AN ALLE TEILNEHMER - Sendet mir bitte per privater Nachricht eure Mail-Adressen zu, damit ich euch das eBook schicken kann! TEILNEHMERLISTE: laraundluca Artemis98 jenvo82 suggar LadySamira091062 bine136 Lilixta Shayenna27 theresa_st juliaslesewelt Darkmoon81 Old_Potter christiane_brokate JuliaSchu cyrana Sonjalein1985 Brilli __________________________________________________________ Vielleicht kennt ihr noch Freunde oder Bloggerkollegen, die auch an "Rehruf" interessiert sein könnten - wenn ja, ladet sie doch hier in die Leserunde ein. Mir persönlich macht eine kuschlige Runde nichts, aber es sind noch einige Plätze frei, die belegt werden wollen! ______________________________________________________________ Im Dezember 2014 ging mein neuer Roman "Rehruf" als eBook online - und pünktlich zum Launch der Taschenbuch-Ausgabe, möchte ich gern eine Leserunde starten! Dies ist erst meine Zweite und meine Erste ist bereits zwei Jahre her, also seid gnädig mit mir, falls ich ein paar Fehler mache! Ich hoffe, es finden sich ein paar gewillte Leser. Das Buch wird aber aus Kostengründen lediglich als eBook für die Leserunde ausgeteilt werden - ich hoffe, dass das nichts ausmacht! "Rehruf" ist ein modernes, phantastisches Märchen für Jugendliche, das ich vor etwas weniger als elf Monaten zu schreiben begonnen habe. Es ist mein erster richtiger Jugendroman und es hat mir sehr viel Freude bereitet, die Worte zu Papier zu bringen. Der Roman ist jetzt sozusagen in liebevolle Leserhände abzugeben. ;) Der Klappentext: "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Bewerbungen könnt ihr hier im jeweiligen Thread stellen - einfach ein paar Sätze zu euch und was ihr gern lest - oder auch per eMail: oldsouls@gmx.de Ich möchte das Ganze als offene Leserunde gestalten. Das heißt, dass jeder nach Ermessen beim Prozess so aktiv oder inaktiv dabei sein kann, wie er möchte. Ich stehe dabei für Fragen etc. immer zur Verfügung und bin sehr auf das resultierende Feedback gespannt. Wenn möglich, sollte die Leserunde natürlich in Rezensionen resultieren, die ihr auf euren gewünschten Plattformen veröffentlichen könnt! Die Bewerbungsphase endet in genau einer Woche (am 12. Januar) - danach verschicke ich die Rezensionsexemplare kostenfrei an die Teilnehmer (epub oder mobi). Auch wer das Buch bereits besitzt, ist natürlich zur Leserunde eingeladen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Liebe Grüße, Julia

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  • Ein modernes Märchen, Jugendroman und Krimi zugleich

    Rehruf
    theresa_st

    theresa_st

    13. February 2015 um 14:18

    "Rehruf" beginnt ganz unfantastisch mit Inga, die schon lange unter ihrer Krankheit leidet ohne Hoffnung auf Heilung. Sie hatte nie wirklich, die Möglichkeit ein normales Leben wie andere Mädchen ihres Alters zu führen, aber trotzdem ist sie zufrieden. Mit ihrer Gesundheit geht es dann aber rapide bergab, bis sie schließlich daran stirbt. Zum Glück kehrt sie aber von den Toten zurück und ihr neues Leben als Reh-Doppel beginnt. Viele Abenteuer und emotionale Achterbahnfahrten folgen... Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Es war sehr traurig über ingas krankheit zu lesen. Aber es wurde zunehmend spannender und mit tollen innovativen Fantasy-Elementen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Handlung wird rasant vorangetrieben. Zwischendurch gibt es Perspektivenwechsel, was sehr gut gepasst hat. Man weiß dann mehr, als die Protagonisten selbst. Abseits von Ingas Eingewöhnung als Rehdoppel passieren nämlich noch viele andere Dinge, die sich in einem fulminanten Finale zuspitzen, dass einen sprachlos zurücklässt. Die Charaktere sind einem gleich sympatisch. Ich konnte mich gut in Inga hineinversetzen. Sie macht in der Geschichte eine tolle Entwicklung durch und wird viel reifer. Sie ist von Anfang an sehr stark trotz ihrer Krankheit und schafft es daher, obwohl es schwer ist, bald sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, abgesehen davon, dass sie ihre Familie furchtbar vermisst. Auf der andere Seite lernen Frederike, Ingas jüngere Schwester besser kennen, die es auch nach Ingas Tod nicht leicht hat. Sie ist für ihr Alter schon sehr reif und versucht verzweifelt ihrer Mutter zu helfen, die am Boden zerstört ist. Das ganze Buch ist sehr facettenreich. Es ist kein reines modernes Märchen, sondern viel mehr. Es ist eine Geschichte übers Erwachsenwerden, sich verändern, loslassen und weitermachen. Zugleich ist es ein Thriller oder Krimi, mit einem Bösewichten, den man im Laufe der Geschichte auch zu verstehen beginnt. Natürlich ist es auch ein Fantasy-Roman mit den tollen Tierdoppeln. Es wurde toll herausgearbeitet, wie man sich so als Reh fühlen könnte ;). Gesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte es schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde es ist für Jugendliche, aber genau so auch für Erwachsene geeignet.

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  • Schöne Geschichte mit viel Luft nach oben...

    Rehruf
    bine136

    bine136

    10. February 2015 um 16:41

    "Rehruf" ist eine wirklich schöne Geschichte für alle Fantasy-Fans. Der eigentlichen Inhalt der Story wurde ja schon ganz viel beschrieben und muss sicher nicht noch einmal wiederholt werden... Die Idee des "Rehdoppels" ist toll, die Geschichte ist gut erzählt und flüssig zu lesen. Hin und wieder "holpert" es ein wenig durch die recht häufigen Perspektivwechsel und durch das plötzliche Auftauchen von neuen Characteren, deren Zusammenhang mit der Story erst einmal sortiert werden muss, aber das tut dem Lesespaß kaum Abbruch. Leider finde ich persönlich, dass die Handlung an vielen Stellen noch viel zu sehr an der Oberfläche bleibt, ich hätte mir noch viel mehr Informationen gewünscht, wie z.B. zur Geschichte des Flusses, zum Leben der anderen Doppel, zu den angedeuteten anderen Clans und deren Regeln, und besonders auch zu der Figur Klara und zur Vorgeschichte rund um Toulouse... sooo viel Potential, das nicht ausgeschöpft wurde! Nichts desto trotz ist "Rehruf" durchaus lesenswert, und falls es eine Fortsetzung geben sollte, wünsche ich mir ein paar mehr Details! :-)

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  • Danke für den Lesegenuss!

    Rehruf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2015 um 22:47

    Bevor ich ins Detail gehe, mir fiel es sehr schwer zwischen vier und fünf Sternen zu entscheiden, entschiede mich dann aber für die vier Sterne, weil ich hoffe, dass die Autorin dies als Ansporn sieht, weiterzumachen, noch besser zu werden und mich im nächsten Buch zu überraschen!  Erst einmal zum Positiven: die Idee. Brüderchen und Schwesterchen Reloaded. Mich hat die Idee genauso wie das Cover von Anfang an begeistert, auch den Titel fand ich sehr ansprechend. Mich konnte von der ersten Seite an der Schreibstil überzeugen, sowie die dadurch erzeugte ruhige Atmosphäre. Außerdem sagte mir die sehr stimmige Inhaltsangabe sehr zu, sodass ich alles in allem richtig gut in die Handlung einfand, die schon einmal sehr tragisch begann. Eine todkranke Protagonistin - bedeutet ein sehr großes Wagnis für den Autor, denn wie möchte man sich als Leser mit ihr identifizieren? Und da lag sogleich mein erstes Problem ... es war nicht einmal so, dass ich mich nicht mit ihr identifizieren konnte, weil sie krank war, sondern weil sie zunächst sehr blass blieb. Wie leider die meisten Charaktere, was der entscheidende Grund für meine vier Sterne war. Zum Ende hin löste sich zumindest Frederike aus diesem Schema und wurde sehr plastisch dargestellt, ich konnte wirklich mit ihr mitfiebern und war jedes Mal froh, wenn aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Ich hätte gerne viel mehr über das Rudel erfahren, über die Lebensweise, über die Gesellschaft ... einfach über alles, aber leider wurde uns nicht viel davon präsentiert. Hier und dort eine Anmerkung über andere Doppel aber sonst nichts ... sehr schade, vor allem da man ja durchaus gemerkt hat, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt! Sie hat sich definitiv viele Gedanken gemacht, nur hat sie versäumt uns an allem teilhaben zu lassen (:  Der zweite "Kritikpunkt", der wahrscheinlich nur ein subjektiver Punkt ist (wie alles), ist der Perspektivwechsel. Während ich mich freute, über Frederike zu lesen, so war ich vollkommen verwirrt, als auf einmal ohne Vorwarnung Klara auftauchte. Sie war nicht ein einziges Mal erwähnt worden (ich weiß, stellt sich als schwierig heraus), und riss mich brutal aus der Handlung. Danach musste ich erstmal schlucken. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn es denn sein muss, ihre Perspektive erst nach dem Treffen mit Frederike zu schildern :3  Der dritte und letzte Kritikpunkt hat mich sehr gestört ... die "Magie" zum Schluss und der "Geist" ... bis dahin war für mich das "Doppelleben" einfach das einzige Magische, was wirklich gepasst hatte. Es gab nur sie und die Menschen, mehr nicht. Es fügte sich wie Puzzleteile, aber dann tauchte auf einmal ein Geist auf? WTF? und Bannsprüche??? Nein, danke ... damit konnte ich - wieder ohne Vorwarnung in der Handlung - einfach nichts anfangen und hat Rehruf sehr runtergezogen. Mag sein, dass ich allein mit dieser Meinung dastehe, aber ich konnte mein Empfinden nicht ändern. Vielleicht hätte ich anders reagiert, wenn von Aurelius bei der Einführung in das Leben als Doppel mal von Magie geredet worden wäre, aber so wurde ich buchstäblich ins kalte Wasser geworfen.  Das Ende war wiederum sehr mitreißend und hat mich sehr traurig und nachdenklich gestimmt, bis ich schließlich damit zufrieden war. So und nicht anders hätte Rehruf enden soll und ich bin der Autorin sehr dankbar für diesen mutigen Schritt. Ich bin gespannt, ob sie uns noch einmal in die Welt der Doppel entführt und kann es - ehrlich gesagt - kaum erwarten! 

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  • Rehruf

    Rehruf
    laraundluca

    laraundluca

    02. February 2015 um 16:29

    Inhalt: "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Meine Meinung: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, Er ist flüssig und sehr gefühlvoll. Die Geschichte beginnt sehr berührend, traurig, deprimierend. Sehr emotional. Aber auch geheimnisvoll. Inga ist eine tolle Protagonistin. Es gehört schon eine enorme innere Stärke dazu, das Leben und ihre Krankheit so zu nehmen wie sie, sehr tapfer. Sie ist sehr realistisch, macht sich nichts vor. Tante Randi mag ich auch sehr gerne, obwohl sie zwischendurch durch ihr Handeln ein paar Sympathiepunkte bei mir eingebüßt hat. Sie hebt sich von den anderen Familienmitgliedern ab, macht ihr eigenes Ding, lässt sich nicht in ein spießiges Leben zwängen. Ab der Mitte hat mich die Geschichte aber leider irgendwo verloren. Es war keine Spannung vorhanden, die Geschichte konnte mich nicht fesseln und halten. Einige Dinge kamen mir auch einfach zu kurz, ich hätte gerne mehr erfahren. Das Ende gefällt mir sehr gut, obwohl ich ein Happy-End-Typ bin, aber hier hat sich das Ende einfach richtig angefühlt. Ich glaube ein richtiges Happy-End hätte mich hier entgegen meiner Vorliebe sogar enttäuscht. Fazit: Die Grundidee, die Verbindung mit dem Märchen gefällt mir sehr gut, ebenso der Schreibstil. In der Autorin steckt aber definitiv noch mehr, es ist noch Luft nach oben.

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  • moderne Interpretation von Grimms Märchen "Brüderchen & Schwesterchen"

    Rehruf
    suggar

    suggar

    24. January 2015 um 17:41

    "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." So bezaubernd und mitreißend entführt die Jungautorin Julia Mayer ihre Leser in die märchenhafte Welt der Gebrüder Grimm ♥♥♥ Die Geschichte, die sie über Inga und ihre Schwester Frederike zu erzählen weiß, ist an das Märchen "Brüderchen & Schwesterchen" angelehnt. Inga (17) ist schwer krank und leidet seit ihrer Kindheit an chronischen Masern. Die Krankheit und ihre Schübe bestimmen ihr Leben und das ihrer Mutter Hannah und ihrer Schwester Frederike. Inga ist es leid zu kämpfen, um am Ende doch den Kampf gegen die Erkrankung zu verlieren, denn am Ende steht der Tod... Doch seltsame Dinge passieren in Wasserwacht... Auf bezaubernde, mitreißende & spannende Weise entführt die Autorin ihre Leser in eine geheimnisvolle, verborgene Welt. Mich hat sie mit ihrer gefühlvollen Geschichte begeistert und mit Sehnsucht erwarte ich den (eventuellen) 2. Teil um die Welt und Geschichten der Tierdoppel :D ✩✩✩✩✩

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  • Innovativ und gut erzählt - mit Steigerungspotenzial!

    Rehruf
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    24. January 2015 um 11:16

    Ein wunderschönes Cover, eine innovative Idee und ein toller Sprachstil. Das sind nur drei Attribute, mit denen man den Roman „Rehruf“ von Julia Meyer beschreiben könnte. Hinzu kommt, dass der Titel wirklich schön gewählt ist, so auch das sprachliche Können der Autorin unterstreicht und das Buch außerdem eine Mischform aus ganz vielen verschiedenen Genres ist. So ist für jeden Leser etwas dabei und für Spannungen und viele Wendungen ist gesorgt. Dennoch hätte man das Buch an der ein der anderen Stelle noch vertiefen können. „Rehruf“ ist ein guter Roman, der für Abwechslung im Lesealltag sorgen kann. Die 16-Jährige Inga ist seit Jahren todkrank. Sie weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird und auch ihre Mutter und ihre kleine Schwester, müssen dieser Tatsache ins Auge blicken. Doch als Inga, die durch ihre Krankheit nur ein sehr eingeschränktes Leben führen konnte, tatsächlich stirbt, erwacht sie wenig später wieder.  Wie kann das sein? Nach und nach erfährt Inga, dass es in unserer Welt doch etwas mehr Magie gibt, als man vielleicht denkt. Ihre Großtante ist in ein Geheimnis eingeweiht, an dem sie Inga teilhaben ließ – Inga wurde als Rehdoppel wiedergeboren. Bei Tag ist sie ein Reh und nimmt die Welt mit ganz anderen Sinnen wahr und in der Nacht wird sie wieder zum Menschen. Sie wird aufgenommen ein die Herde der Rehdoppel, lernt neue Freunde kennen und genießt das neue  Leben. Doch auch dieses birgt Gefahren, denn die Doppel haben Feinde, denen alle Mittel recht sind. Und außerdem wäre da noch Ingas Familie. Kann sie mit dem Gedanken leben, dass man sie für tot hält? Wie ich bereits erwähnt hab, gefiel mir vor allem die innovative Idee, die dem Roman zu Grunde liegt. Man liest ein Jugendbuch mit Märchen- und Fantasyelementen und bekommt dennoch ein paar Seiten Thrill geliefert. Obwohl es ein Jugendbuch ist, gibt es keine Liebesgeschichte. Im Vordergrund stehen Familie, Gemeinschaft und Trauer – und auch deren Bewältigung. „Die Mischung macht’s“, könnte man sagen.  Einerseits gefiel mir diese auch recht gut, manchmal kamen mir die verschiedenen Wendungen aber auch sehr sprunghaft vor. Loben muss man auf jeden Fall die Sprache des Buches. Julia Meyer hat einen schönen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und genau in das Genre Jugendbuch passt. Allerdings gibt es ein paar Perspektivwechsel, die erst recht spät auftauchen und anfangs etwas verwirrend sind. Zwar liefern sie einen guten Einblick in verschieden Figuren, dennoch war ich etwas abgelenkt. Die Figuren waren für mich auch ambivalent. Sie gefielen mir - auf alle Fälle! Aber ich hatte das Gefühl, grundsätzlich zu wenig über viele von ihnen zu erfahren. Gern hätte ich mehr über die anderen Herdenmitglieder und deren Geschichten gewusst. Das Buch ist recht kurz und manchmal hatte ich das Gefühl, als wenn man einfach ein paar Dinge hätte ausführlicher beschreiben können. Es steckt so viel Potenzial drin und meiner Meinung nach, wurde es einfach noch nicht ausgeschöpft. Alles in allem ist „Rehruf“ ein gutes Buch mit einem unerwarteten (und auch traurigen) Ende. Es besitzt Märchenzüge und ist dennoch sehr real geschrieben. Ich habe es gern gelesen, sehe aber einfach noch Luft nach oben. Eventuell wird es einen zweiten Teil gebe. Ich bin gespannt! Von mir gibt es 3 von Sternen.

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  • Ein modernes Märchen

    Rehruf
    cyrana

    cyrana

    23. January 2015 um 11:50

    Inhalt (Klappentext): "Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du’s für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer. Komm und ich trage dich über den Fluss, doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Trink nicht vom Fluss, es sei denn du musst dem Tode entkommen. Inga ist dazu verflucht, ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Fern von ihrer Familie, verwandelt sie sich beim ersten Morgenlicht in ein Reh und kann erst bei Anbruch der Dunkelheit in ihren Menschenkörper zurückkehren. Sie ist zwar dem Tod entronnen, aber ihre neue Existenz birgt Gefahren und Verlockungen, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Julia Mayer hat mit "Rehruf" ein zauberhaftes Buch geschrieben, das viele Märchenaspekte beinhaltet und sich grob an "Brüderchen und Schwesterchen" orientiert, doch dieses Buch ist ganz anders als das Märchen. Die meisten Kapitel sind aus der Perspektive von Inga geschrieben; zu Beginn leiden wir mit ihr, weil sie mit ihrer chronischen Krankheit kein schönes Leben hat. Dann erwacht sie als Rehdoppel und hat keine Schmerzen mehr, sie könnte nun also ihr "Leben" genießen, aber sie lebt nicht mehr. Ihre Tage verbringt sie als Reh und nachts verwandelt sie sich in Menschengestalt. Einige Male erfahren wir mehr aus der Perspektive der kleinen Schwester, die sehr unter dem Tod ihrer Schwester leidet und darunter, dass die Mutter in ihrer Trauer niemanden an sich heranlässt. Mehr zum Inhalt möchte ich nun aber nicht verraten. Der Schreibstil sowie auch der Aufbau der Geschichte haben mir sehr gut gefallen und mich schnell in die Welt der Rehdoppel eintauchen lassen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen wird gehalten. Diese Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken.

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  • Der Preis des Lebens ist der Tag

    Rehruf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    21. January 2015 um 11:41

    „Tausend Leben will ich dir geben, nur wandeln kannst du nicht auf alten Wegen. Bist du mein, bist du's für immer. Bist frei und wild vorm Himmelsschimmer............. doch kennen wirst du nimmer eines Menschen Kuss." Das lockende Versprechen des Flusses barg einen rettenden Ausweg für die todkranke Inga und die unheilvolle Verheißung, die darin lag...... wer sieht schon die Gefahr, wenn es gilt, das Leben zu erlangen? Die schwere Erkrankung, die von ihr Besitz ergriffen hatte, kannte kein Erbarmen. In Schüben trat sie immer wieder auf, zerstörte ihr Leben, vergiftete ihre Lust am Schönen, nahm ihr die Freude am Dasein und bot als Gegengabe Schmerzen, Verzweiflung und Mutlosigkeit, die als ihre alltäglichen Begleiter das Dasein zu einem Inferno von Angst, Hilflosigkeit und quälenden Albträumen machten. Als ihre Tante Randi ihr einen Becher mit kühlem Flusswasser einflößte, musste der Tod, der sie gerade in seinen Mantel gehüllt hatte und sein Eigen nennen wollte, seine Arme öffnen und sie an das Leben zurückgeben – aber es war ein anderes Dasein, ein Weiterleben als Rehdoppel, fern von der Familie, mit einer Herde Anderer, die eine zweite Chance als Tierdoppel erhielten und abseits menschlicher Behausungen im undurchdringlichen Wald ihre Heimstatt errichtet hatten. Für die Nacht konnten sie in ihre menschlichen Körper zurückkehren, aber die aufgehende Sonne ließ sie in ihr schimmerndes Rehfell gleiten und ihren fremden Lebenspfad wieder aufnehmen. Dieses zweite Leben jedoch barg eine Vielzahl von bedrohlichen Versuchungen und Gefahren, mit denen Inga nicht rechnen konnte. Auch die Sehnsucht, in den Stunden des „Mensch-Seins“ noch einmal nachhause zurückzukehren, einmal nur Mutter und Schwester wiederzusehen, zu wissen, dass es ihnen gut ging, war eine Verlockung, um die Ingas Gedanken kreisten, aber Aurelius, ihr Anführer, hatte sie vor den Folgen einer Entdeckung gewarnt, vor deren ungeheuren Auswirkungen, die den Untergang der gesamten Herde bewirken könnten. Aber vielleicht passierte ja gar nichts, es sollte nur kurz sein, nur nachts........wer sollte sie schon entdecken? Oder musste das ein Traum bleiben? Julia Meyer hat einen ausgefallenen Roman geschrieben. Er entführt uns einfühlsam in ein Reich der Fantasy, in andere Sphären, in ein Dasein, das seine Existenz der Zauberkraft des Wassers verdankt und dessen Wesen bereits alle einmal die Schwelle vom Leben zum Tod überschritten hatten und als Tierdoppel zurückfanden. Flüssig, mit viel Sprachreichtum, schafft es die Autorin, den Leser in eine spannende, mysteriöse und gefühlvolle Geschichte einzubinden, in der man problemlos und mit viel eigener Empathie zwischen den Welten hin und her wandert. Die starken Gefühle, die übereinstimmend auf beiden Daseinsebenen zum Tragen kommen, schaffen ein wunderbares Bindungselement und vernetzen Fantasy und Realität zu einer empfindungsintensiven Einheit, die das Ganze zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis macht. Ein gelungener Roman, der seine Anhänger sicherlich nicht nur im Fantasy-Bereich findet.

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  • Fantasy vor ernstem Hintergrund

    Rehruf
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    20. January 2015 um 16:55

    Inhalt: Das Leben des Teenagers Inga ist von Krankheit geprägt. Seit sie vier Jahre alt ist, ist sie dadurch zum Tode verurteilt. Als sie kurz vorm Sterben vom Legenden umwitterten Flusswasser zu trinken bekommt, entkommt sie dem Tod. Aber sie ist dazu verflucht ihr Leben als Rehdoppel zu verbringen. Am Tag ist sie von nun an ein Reh und nachts wird sie wieder zum Menschen. Sie vermisst ihre Familie schmerzhaft und schon bald tauchen Gefahren und Verlockungen auf, auf die Inga nicht vorbereitet ist. Meinung: Bei „Rehruf“ handelt es sich einerseits um ein bezauberndes Märchen. Aber andererseits setzt sich dieses Buch auch mit den ernsten Themen Krankheit, Tod und Trauerbewältigung auseinander. Hierbei hat die Autorin Julia Mayer sowohl die schwere Krankheit als auch die Trauer der Hinterbliebenen glaubwürdig herübergebracht. Der Leser leidet mit Inga und, da man auch Einblick in das Gedankengut der kleinen Schwester Frederike erhält, auch mit ihr. Die Figuren sind tiefgründig und glaubwürdig beschrieben. Sie handeln nachvollziehbar, was mir persönlich immer sehr wichtig ist. Inga ist keine Heldin. Sie ist erst krank und zum Sterben verurteilt. Erst als Rehdoppel kann sie sich frei bewegen und auch frei fühlen. Wären nur nicht die Schuldgefühle, dass sie alle für tot halten und der Wunsch ihre Lieben wiederzusehen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die Unvorhersehbarkeit des Buches. Mit vielen Wendungen habe ich so einfach nicht gerechnet. Und so bleibt das Buch bis zum Ende hin spannend und lesenswert. Fazit: Magisch, zauberhaft, tiefgründig und manchmal auch traurig. Ein Buch das man lesen sollte.

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  • eine phantastische Geschichte um Leben und Tod

    Rehruf
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    19. January 2015 um 13:22

    Inga ist totkrank und weiß das sie sterben muss.An ihrem Todestag kommt ihre Tante vorbei und gibt ihr ein Glas Flusswasser zu trinken .Inga stirbt kurz danach  ,doch am nächsten Morgen  erwacht sie  wieder . Doch   der Preis für das Leben  ist  hoch.Inga ist ein sogenanntes Rehdoppel geworden.Tagsüber ein Reh  ,nachts ein Mensch .Sie lebt nun  bei bei ihrer Tante im Bauwagen -Dorf in der Gemeinschaft der  anderen Doppler .Aurelio ist der Anführer  und  bringt Inga ihr neues leben  ein Stückchen näher. Doch die Sehnsucht nach ihrer Familie treibt sie zu heimlichen Besuchen dort.Doch  Aurelios Verbot  ,die Familie zu besuchen hat seine Gründe und  Inga löst damit eine   Lawine los ,die so schnell nicht gestoppt werden kann. Eine wunderschöne Geschichte um Leben und Tod und die Liebe zweier Schwestern ,die über den Tod hinaus  besteht.Ein magischer Fantasy-Thriller ,der einen gefangen nimmt.

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