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BookloverJulez

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte eine Leserunde zu meinem Thrillodram - Ricky Meinfeldt - Einsamer Wahn veranstalten. Dazu habe ich 15 PDF - Dateien zu vergeben.

Kurzbeschreibung

"OHNE DIE LIEBE KEIMT DAS BÖSE"

Der psychisch labile Ricky wird nach einem Familiendrama von einem reichen Ehepaar adoptiert.
Aber auch der größte Luxus kann die Leere in ihm nicht auffüllen.
Als seine neuen Eltern überraschend ums Leben kommen, verliert Ricky den letzten Halt im Leben.
Aus tiefer Einsamkeit wird Wut. Sehr bald schreckt Ricky auch vor Mord nicht mehr zurück, und es gibt
nur einen Menschen, der ihn vielleicht noch in seinem Wahn stoppen kann ...

Das Buch ist für Leser besonders geeignet, die gern in menschliche Abgründe schauen, keine Berührungsängste mit "Mördern" haben und
für Sozialkritik offen sind.
In dem Buch sind detailliert beschriebene Gewaltszenen erhalten.

Ihr seid herzlich zum Mitmachen eingeladen!
Was zu tun ist? Ganz einfach folgende Frage beantworten:
Wovor habt ihr Angst?
Am Sonntag, den 12.07.15 vergebe ich die 15 Dateien


Autor: Julia Meyer
Buch: Ricky Meinfeldt : Psychothriller

Patno

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Da schicke ich doch gleich meine Bewerbung ab. Ich lese bevorzugt Thriller und tauche gern in die Abgründe der menschlichen Seele. Wovor ich Angst habe?Ach da fällt mir eine ganze Menge ein : vor Krankheit, vor der Einsamkeit, vor dem Alter, vor Dunkelheit, vor dem Tod, davor beruflichen und familiären Anforderungen nicht gerecht zu werden. Nein, viel weiter möchte ich da gar nicht nachdenken. Also ich würde sehr gern mitlesen. Klingt nach spannender Unterhaltung

Wuestenwirbel

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich habe Angst vor spinnen und vor dem weihnachtsmann 😊. Wirklich! Macht der alleinerziehenden 3fachmama eine Freude , dass sie nach über 2 Jahren endlich mal wieder zum lesen kommt 😊.

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Melancholia

vor 2 Jahren

Liebe und Leid
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Man kann hier wirklich sehr gut sehen, wie die Vergangenheit und vor allem die Kindheit einen Menschen prägt. Ricky hat nie wirklich gelernt zu lieben oder was Liebe bedeutet. Bei seinen richtigen Eltern verband er Liebe mit Abhängigkeit und Aggression - nahm wahrscheinlich auch Verlustangst durch den Tod seiner Schwester mit und bei seiner Pflegefamilie war er sehr behütet und geliebt, aber das auch eher materiell und eben wie in einem goldenen Käfig.
Dadurch, dass er in solchen Extremen aufgewachsen ist, hat er natürlich auch nie etwas anderes gelernt als diese Extreme. Wenn er liebt, dann erdrückt er (Marlene). Wenn er glücklich ist, dann sofort euphorisch und wenn unglücklich, dann sofort depressiv.
Dieses schwarz-weiß-Denken leitet ihn doch schon sehr.
Ich kann hier beide verstehen, denn dass Marlene Rickys Rückzug nicht aushalten kann ist verständlich, aber die Tatsache, dass sie ihn verlässt lässt in Ricky die alten Verlustängste wieder aufkeimen und damit kommt er nicht zurecht.

Melancholia

vor 2 Jahren

Liebe und Leid
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Emotionen schreibt:
Da die ganze Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird, bekommt man nur seine Gefühle mit und Ricky denkt eben ständig, alle wollten ihm immer noch eines auswischen.

Ich denke auch, dass man gar nicht wirklich über Marlene urteilen kann, weil man eben alles nur aus Rickys Sicht sieht und er eben eine sehr verzerrte und paranoide Sicht auf die Welt hat.

Melancholia

vor 2 Jahren

Mörderleben
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Patno schreibt:
Muss jetzt das Buch erst einmal weglegen und runter kommen. Dann sieht man den Ricky, der sich so liebevoll um einen Hund gekümmert hat und tiefe Trauer über dessen Tod empfindet. Da ist man als Leser schon hin und hergerissen. Eine echt bedrückende und auch beklemmende Story und es kann ja wohl nur ein Ende geben.

Das stimmt. Ich musste auch ein paar Mal schlucken, obwohl ich alles andere als feinfühlig bin was das angeht. Ich kann das irgendwie gut ab und mich schockt bei dieser Menschheit wirklich kaum noch was. Es war einfach sehr sehr gut dargestellt!

Melancholia

vor 2 Jahren

Mörderleben
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Betsy schreibt:
Hut ab sehr eindringlich beschrieben! Da können sich männliche Autoren noch was abschauen ;)

Sehe ich ganz genauso!

Melancholia

vor 2 Jahren

Mörderleben
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Ich muss sagen, dass mich der Schreibstil und die Geschichte wirklich fesseln und ich die Geschichte einfach faszinierend finde, da sie einfach unglaublich gut beschrieben und dargelegt ist.
Ich kann Rickys Taten und Gefühle verstehen - nein, nicht weil ich solche Fantasien hätte - sondern weil sie psychologisch so gut nachvollziehbar sind.
Da ich später selbst gerne mit Straftätern arbeiten möchte, finde ich das Thema einfach so interessant und muss sagen, dass es wirklich sehr gut umgesetzt ist!

Melancholia

vor 2 Jahren

Wutseele
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Patno schreibt:
All seinen angestauten Zorn richtet Ricky letztendlich immer wieder gegen die gleichen Menschen. In allen weiblichen Opfern sieht er Marlene und in den männlichen den Hans. Keine Gefühle mehr, nur die blanke Wut, die schlußendlich in Mordlust umschwenkt. Blutrünstig und unbarmherzig schlägt Ricky zu. Eine gespaltene Persönlichkeit. Wobei ich auch denke, dass Rickys Seele als Kind so zartbesaitet war, dass ihm auch jede Ablehnung härter getroffen hat. Er hat so viel ausgehalten und erduldet, dass sich in seiner Seele unglaublich viel Wut verankerte.

Das trifft meine Gedanken so eigentlich genau. Er projiziert seine Erfahrungen und seine Wut so auf seine Opfer und lebt sie aus.

Melancholia

vor 2 Jahren

Suche nach Liebe und Erkenntnis

Danke nochmal, dass ich mitlesen durfte :)
Hier ist dann auch meine Rezension auf Lovelybooks:
http://www.lovelybooks.de/autor/Julia-Meyer/Ricky-Meinfeldt-Psychothriller-1165826561-w/rezension/1182349145/

Auf Amazon:
http://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RT1Q4RO6OKXLV/ref=cm_cr_pr_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B00QOFJIY4

Auf Goodreads:
https://www.goodreads.com/review/show/1356829871

Und auf meinem Blog:
http://melancholiasbuecherwelt.blogspot.de/2015/08/rezension-ricky-meinfeldt-einsamer-wahn.html

LG!

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