Julia Navarro Alles, was die Zeit vergisst

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Inhaltsangabe zu „Alles, was die Zeit vergisst“ von Julia Navarro

In einer Welt, die auseinanderbricht, folgt eine Frau ihrem Herzen.
Wer war die schöne Amelia Garayoa? Der Journalist Guillermo weiß nur, dass seine Urgroßmutter Anfang der 30er Jahre ihren Mann und ihren kleinen Sohn verließ und nie nach Madrid zurückkehrte. Als Guillermo einen mysteriösen Auftrag erhält, entdeckt er eine abenteuerliche Geschichte hinter Amelias Verschwinden: In der turbulenten Zeit vor dem Spanischen Bürgerkrieg verliebte sie sich in einen Revolutionär und folgte ihm in eine Zukunft voller Träume, Ideale und Gefahren. Sie überlebte den Terror Stalins, war Spionin im Deutschland des Zweiten Weltkriegs – und arbeitete dabei gegen den Mann, den sie liebte …

Etwas langatmig aber an sich ein guter historischer Roman.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

viel zu langatmig, durch viele wiederholungen und unnötige details kommt kein lesevergnügen auf, manches ist auch schlicht unglaubwürdig.

— plin

Eine sehr berührende Geschichte mit sehr viel Tiefgang!

— Arietta

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  • Eine langatmige Familiengeschichte

    Alles, was die Zeit vergisst

    yari

    02. September 2015 um 17:48

    In "Alles was die Zeit vergisst" erhält der Journalist Guillermo Albi den Auftrag, nach den Ursachen des Verschwindens seiner Urgroßmutter Amelia zu Beginn der 30er Jahre zu forschen. Sie lässt damals Mann und Kind zurück, um ihr Glück mit Pierre, einem Revolutionär, zu finden. Doch auch mit Pierre ist Amelia kein Glück beschieden. Sie ist als Spionin während des zweiten Weltkrieges tätig und auch den Kalten Krieg sowie den Mauerfall erlebt Amelia. Gelingt es Guillermo die Vergangenheit seiner Urgroßmutter ans Licht zu bringen? Die Thematik des Buches ist durchaus interessant, da Amelia eine mutige Frau ist, die für ihre Ideale kämpft und während des 19. Jahrhunderts wichtige Epochen der Geschichte miterlebt. Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert. Allerdings sind mir persönlich zu viele politische Details in die Handlung eingeflossen, die zum Verständnis nicht nötig gewesen wären und das Lesen sehr langatmig gemacht haben. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Vor allen Dingen Amelia, eine Frau voller Ideale und Mut dafür zu kämpfen, hat mir gut gefallen. Ihre Entwicklung vom jungen Mädchen zur erwachsenen Frau, aber auch zur älteren Amelia ist Julia Navarro sehr gut gelungen. Manche Handlungsstränge des Romans waren ebenfalls zu detailliert dargestellt, was das Lesen erschwert hat. Da ich die Lebensgeschichte der Amelia Garayoa interessant gefunden habe, gebe ich "Alles was die Zeit vergisst" drei Sterne.

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  • Eine aufregende Frau

    Alles, was die Zeit vergisst

    NiWa

    03. August 2013 um 08:01

    Der Spanier Guillermo Albi ist Journalist, seiner Ansicht nach charakterfest und deshalb so gut wie arbeitslos. Einzig durch die Tätigkeit für ein Onlinemagazin und die finanzielle Zuwendung seiner Mutter hält er sich einigermaßen über Wasser.  Dann erhält er einen außergewöhnlichen und lukrativen Arbeitsauftrag: er soll das Leben seiner Urgroßmutter Amelia Garayoa rekonstruieren, die einst – vor dem spanischen Bürgerkrieg – ihren Mann und Sohn verlassen hatte und in die Arme eines kommunistischen Franzosen geflüchtet ist.  Doch was ist aus ihr geworden?  Guillermo nimmt die spärliche Fährte auf und findet sich dank etlicher Zeitzeugen im aufregenden Leben seiner Urgroßmutter wieder: kaum ein Kontinent, der nicht bereist wurde, kaum ein politischer Konflikt, in den die schöne Amelia nicht verwickelt gewesen wäre und kaum ein Mann, der sich nicht in sie verliebt hätte.  Die Geschichte an sich ist sehr flüssig geschrieben. Als Rahmenhandlung besucht Guillermo Bekannte und Verwandte seiner Urgroßmutter, die ihm als Zeitzeugen die Geschehnisse der verwirrenden Jahre, angefangen vom spanischen Bürgerkrieg über den 2. Weltkrieg bishin zum kalten Krieg, erläutern und ihm Einblick in das Leben seiner Vorfahrin gewähren.  Mich haben allerdings die vielen detaillierten politischen Dialoge etwas gelangweilt, denn sie gehen meiner Meinung nach weit über Allgemeinwissen hinausgehen und ich weder mit der Entwicklung des spanischen Bürgerkriegs noch mit der damaligen kommunistischen Bewegung vertraut bin.  Außerdem fand ich die Rahmenhandlung etwas trocken, weil sie sich ständig wiederholte: der gleichtönige Konflikt zwischen Guillermo und seiner Mutter sowie die Ermahnung durch seine Interviewpartner, dass er die Geschichte Schritt für Schritt entdecken soll.  Dennoch ist es die aufregende Lebensgeschichte einer faszinierenden Frau, die keine Tragödie ihrer Generation ausgelassen hat, und den Leser durch die politischen Turbulenzen und Gefahren des 20. Jahrhunderts leitet.  (c) NiWa

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  • Spannung pur, aber manches stört eben doch

    Alles, was die Zeit vergisst

    lisa_gericke

    18. June 2013 um 20:52

    Guillaume Albi erhält den Auftrag, das Leben seiner Großmutter zu recherchieren. Dieses Leben spannt sich vom 2. Weltkrieg, über die DDR bis in die heutige Zeit und während seiner Recherche jagt ein unglaubliches Ereignis das Nächste. Zu viel möchte ich hier gar nicht verraten, weil das nur den Lesespaß beeinträchtigen könnte. So viel sei aber gesagt: Während seinen Nachforschungen reist Guillaume Albi durch die verschiedensten Länder und das macht das Buch noch einmal spannender.  Was ich gut fand: + Spannung schier grenzenlos (schlaflose Nächte garantiert) + tiefgründige Handlung + hoch interessanter historischer Hintergrund Was mir weniger gut gefiel: - man wird das Gefühl einfach nicht los, dass Guillaume Albi ein Muttersöhnchen ist - manchmal ist es doch etwas fragwürdig, warum es Guillaume Albi so unglaublich leicht zu fallen scheint, an sämtliche Informationen zu kommen und wie sich aber auch immer ein Puzzlestück ans nächste reiht - manchmal ist das Buch doch etwas lastig an Wiederholungen (dass sich die Mutter ständig über ihren Sohn Guillaume Albi aufregt --> immer dieselbe Laier; oder dass ihn die einzelnen Berichterstatter, die Guillaume Albi für seine Recherche aufsucht, immer und immer wieder daran erinnern, dass er auch ja Schritt für Schritt vorgehen soll) Fazit: Ein wahnsinnig gutes Buch. Allerdings hätte die Rolle der Mutter von Guillaume Albi herausgestrichen werden sollen. Sie ist einfach nur lästig. 

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  • Rezension zu "Alles, was die zeit vergisst. Roman" von Julia Navarro

    Alles, was die Zeit vergisst

    WildRose

    22. February 2012 um 20:04

    Ich bin die Erste, die die Ehre hat, dieses großartige Buch zu bewerten. Ich vergebe fünf Sterne, weil dieser Roman einfach hervorragend ist: Extrem gut recherchiert, extrem gut geschrieben, extrem interessant. Ich mag historische Romane ja sehr gerne, aber dieser hier ist wirklich außergewöhnlich. Die über 900 Seiten haben mich kein bisschen abgeschreckt, ich finde sogar, dieses Buch sollte wirklich ein Bestseller werden. Jede Seite ist einfach großartig.

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