Julia Peters

 3,1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Walpurgistänze, Vibrations! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julia Peters

Cover des Buches Freibeuterin der Lüste (ISBN: 9783688111909)

Freibeuterin der Lüste

 (5)
Erschienen am 20.07.2018
Cover des Buches Phantom der Lust (ISBN: 9783688116782)

Phantom der Lust

 (4)
Erschienen am 18.12.2018
Cover des Buches Das Casino (ISBN: 9783499245886)

Das Casino

 (1)
Erschienen am 23.09.2008
Cover des Buches Am Ende der Reise (ISBN: 9781700679116)

Am Ende der Reise

 (0)
Erschienen am 18.10.2019
Cover des Buches Schmutzige Spiele (ISBN: 9783688109197)

Schmutzige Spiele

 (0)
Erschienen am 16.02.2018

Neue Rezensionen zu Julia Peters

Cover des Buches Phantom der Lust (ISBN: 9783499247583)anells avatar

Rezension zu "Phantom der Lust" von Colette Gale

Rezension zu "Phantom der Lust" von Colette Gale
anellvor 10 Jahren

Ich bin ein Phan-Girl. Will heißen, ich steh total auf das Phantom der Oper. Und als ich vor ein paar Jahren dieses Buch hier entdeckte, da war ich zwischen hysterischem Kreischen, Dauergrinsen und mich episch Fremdschämen gefangen.
Ich bin nicht prüde, oh nein, ganz ganz sicher nicht. Allerdigns kann ich nicht glauben, dass Bücher wie "Phantom der Lust" wirklich dazu dienen Frauen ... erotisch anzufachen. (So wie Pornos und/oder Zeitschriften bei Männern funktionieren).
Ja das Buch hat viele Sexszenen. Es hatte auch meine erste "ach du Schande so funktioniert also SM-Sex"-Szene. Und unfassbar viele. Meint die DAS jetzt ernst Szenen. Ich habe an dieses Buch meine Unschuld was Konzertharfen betriff verloren. Seitdem ich Phantom der Lust gelesen habe, kann ich dieses großartige und von vielen zurecht geschätze Instrument nicht mehr mit dem vollen Ernst und der
Hingabe betrachten die es verdient.
Die Story? Ja. Man nehme das klassische Phantom der Oper + Sex. Fertig ist der Plot. Nur das halt ALLE (und ich meine ALLE) Sex miteinander haben. Da ist natürlich nix bei. Wir sind ja alle volljährig und sein wir ehrlich. Ein bisschen erotisches Drama hat bei der Story doch immer schon gefehlt. XD
Natürlich darf man hier kein auf dem See gerudere und herumgesinge und lauschige Abende erwarten. Nö. Das hier ist Hardcore. Die Story an vielen stellen, ich nenns mal ... gewagt am Haken schlagen. Aber kommt es darauf an? NEIN!
Ich hab mir dabei den Ast abgegrinst. Ich habs meinem Freund vorgelesen. Nicht zum stimulieren, dazu haben wir zu sehr gelacht, aber zum Unterhalten. Und JA, unterhaltend war das Buch. Auf viele, viele Arten (nur für mich halt nicht auf die Art und Weise wie es wohl gedacht ist XD)
Das Buch hat (zumindest im Bezug auf Harfen) mein Leben verändert.

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Cover des Buches Phantom der Lust (ISBN: 9783499247583)Ferrantes avatar

Rezension zu "Phantom der Lust" von Colette Gale

Rezension zu "Phantom der Lust" von Colette Gale
Ferrantevor 10 Jahren

Ein absolut spannender, witziger wie unterhaltsamer Roman!
Ich fand das Taschenbuch gemeinsam mit Nedjmas "Die Mandel" in der Mängelexemplar-Wühlkiste. "Das Phantom der Oper" als erotischer Roman, der auch beim Durchblättern relativ stilvoll wirkt? Ich war neugierig und habe das Buch jetzt voller Spannung auf einer Zugfahrt nach Wien zu Ende verschlungen.
Bereits das Motto des Romans ist frech: Die Herausgeberfiktion beruft sich auf die geheimen Tagebücher Christine Daaés, die der Autorin zugespielt wurden, die nun den wahren Verlauf der dramatischen Ereignisse veröffentlichen will. Man darf gespannt sein..
Die Ausgangssituation ist noch bekannt: die junge, einsame Christine vermisst ihren Vater und findet an der Pariser Opern ihren geheimnisvollen "Engel der Musik", der ihr zum Durchbruch verhilft. Zwischen den beiden entspinnt sich heiße Leidenschaft, in die Christines Jugendfreund Raoul hineinplatzt. Doch der und dessen Bruder sind zwei skrupellose, perverse BDSM-Fanatiker, die sich rücksichtlos nehmen wollen, was ihnen gefällt - und in geheimnisvoller Verbindung zum Phantom stehen...
Das Ganze beginnt geheimnisvoll und romantisch, um im Mittelteil an Fahrt und Komik zuzulegen - die Orgien, die die strenge Balettmeisterin Madame Giry mit den Direktoren des Opernhauses hinlegt, sind zum Schreien komisch! Christines tief empfundene Liebe zum Phantom und die Verwicklungen, die sich daraus ergeben - das Phantom hat Angst, sein entstelltes Gesicht würde Christine abstoßen - werden schön dargestellt. Dann überschlagen sich aber die Ereignisse, denn Raul und sein verkommener, ekelhafter Bruder wollen Christine zu ihrer Lustsklavin machen und sperren sie schließlich auf ihrem Schloss ein. Kann das Phantom sie retten? Die letzten Kapitel sind einfach nur unheimlich spannend.
Ein absolut lesenswerter erotischer Roman, der immer wieder überraschend gut die Kurve zwischen unterhaltsamer Trashigkeit und Ernst kratzt. Im Nachwort kündigt die Autorin als, als nächstes die wahre Geschichte des Grafen von Monte Christo erzählen zu wollen - man darf gespannt sein ;o) ...

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Cover des Buches Freibeuterin der Lüste (ISBN: 9783499246562)LadyMacbeths avatar

Rezension zu "Freibeuterin der Lüste" von Cleo Cordell

Rezension zu "Freibeuterin der Lüste" von Cleo Cordell
LadyMacbethvor 11 Jahren

Nach dem Tod ihres Mannes wird Carlotta Mendoza, eine bildhübsche Frau, um alles gebracht, was ihr lieb und teuer ist: ihr Haus, ihr Geld... Sie schwört ihrem Widersacher Don Felipe Rache und führt schon bald ihren ganz eigenen Krieg gegen den Mann, der ihr alles genommen hat. Da kommen ihr ein paar Seeleute, mit denen sie Don Felipes Schiffe plündern kann, gerade recht.

Dies ist der erste Erotik-Roman, den ich in meinem Leben gelesen habe; dementsprechend schwer fällt mir auch eine Rezension. Worauf soll ich Wert legen? Wo lege ich meine Maßstäbe an? Ich habe mich dafür entschieden, Dinge, die mir sonst sehr wichtig sind (z.B. eine gute Figurenentwicklung) hier etwas schwächer zu gewichten, denn eine besonders packende Handlung oder vielschichtige Figuren stehen in einem Erotik-Roman wohl eher weniger im Vordergrund.
Gut gefallen hat mir zunächst die Rahmenhandlung, die zwar erwartungsgemäß nicht vollständig ausgereizt wurde, aber der Geschichte zumindest ein stabiles Grundgerüst liefert. Neben Rachegelüsten sind hier Liebe und vor allen Dingen Machthunger die Triebfedern - Carlotta geht ihren ganz eigenen Weg und lässt sich von (fast) keinem Mann, der ihren Weg kreuzt, in die Schranken weisen. Ihr Dienstmädchen hingegen verliebt sich zutiefst, was auch voll und ganz auf Gegenseitigkeit beruht. Felipe hingegen ist nahezu besessen und selbstzerstörerisch und diese Besessenheit ist es auch, welche die Geschichte von seiner Seite aus voranbringt. Sehr schade ist es, dass die Rolle von Julio nicht ausgereizt wurde, denn das wäre mit Sicherheit interessant geworden...
Das Ende kommt dann übrigens überraschend schnell und wirkt leider ziemlich aufgesetzt; für mich hat es das Buch nicht gut abgerundet.
Wie erwartet wurde hier nur wenig Wert auf die Zeit gelegt, in welcher der Roman spielt - nämlich um 1800 - und so gibt es auch einige Ungereimtheiten (mentalitätsgeschichtlich betrachtet), die aber nicht sonderlich ins Gewicht fallen.
Die Sprache ist insgesamt recht gut gewählt: Die Autorin hat es geschafft, nicht vulgär zu werden, was ich in Anbetracht der Seitenzahl und der vielen erotischen Szenen sehr lobenswert finde, allerdings gab es da etwas, was mich massiv gestört hat... Es gab nicht ein einziges Kapitel, in dem nicht mindestens einmal der Geschmack oder der Geruch von Moschus erwähnt wurde und ich schwöre: Wenn ich die nächsten Tage noch einmal "Moschusduft" lesen muss, gehe ich die Wände hoch.
Man sollte sich darauf einstellen, dass in "Freibeuterin der Lüste" auch Demütigung und (Selbst-)Bestrafung eine Rolle spielen. Für jemanden, der viel Romantik erwartet, ist das Buch also eher ungeeignet.
Ich mag übrigens das Cover, welches ein Foto von 1920 zeigt, ausgesprochen gerne - vermutlich, weil ich die 20er Jahre so mag.

Fazit

Erotikromane sind wohl eher weniger mein Fall, trotzdem war "Freibeuterin der Lust" für mich in Ordnung - ich vergebe insgesamt 3 von 5 Sternen (und vielleicht lese ich ja nochmal einen Erotikroman, um einen besseren Vergleich zu haben ;) ).

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