Julia Quinn The Viscount Who Loved Me

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Inhaltsangabe zu „The Viscount Who Loved Me“ von Julia Quinn

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  • Rezension zu "The Viscount Who Loved Me" von Julia Quinn

    The Viscount Who Loved Me
    hana

    hana

    19. March 2011 um 15:23

    "The Viscount Who Loved Me" war für mich bisher der beste Roman, den ich von Julia Quinn gelesen habe, besonders weil der Beginn romantischer, spannender und weniger langatmig war, wie noch bei "Ten Things I Love About You" oder "The Duke and I" der Fall. Außerdem ist mir inzwischen auch klar geworden, dass Julia Quinn nun einmal diese süßen, leichten und einfach zu verdauenden Historicals schreibt, sodass ich nicht mehr mit falschen Erwartungen an ihre Romane herangehe. "The Viscount Who Loved Me" war die perfekte Lektüre für einen kalten Januarabend (und auch für alle anderen Abende des Jahres), die Handlung ist nicht derart dramatisch, dass man notgedrungen zur nächsten Taschentuchpackung greifen muss, sondern einfach so schön romantisch, dass es einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Während ich bei den beiden anderen Roman von Julia Quinn, den Mangel an Inhalt und Handlung bemängelt habe, hat "The Viscount Who Loved Me" mich in dieser Hinsicht wirklich überzeugt. Die Geschichte hat sich nicht so gezogen und war teilweise deutlich dramatischer als "Ten Things" oder "The Duke and I", obwohl es natürlich viele Historicals gibt, die mehr Dramatik beinhalten, aber diese sind dann auch meist nicht so locker-leicht geschrieben und zu lesen wie die Romane von Julia Quinn. Kate war mir von Anfang an sympathisch, allein durch die Tatsache wie souverän sie mit der Beliebtheit ihrer jüngeren Halbschwester Edwina umgegangen ist, während sie selber doch eher belächelt wird. Trotz allem wusste sie um ihre eigenen Vorzüge und blieb selbstbewusst, wo andere Romanheldinnen sich eher in Selbstmitleid gesuhlt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwähnt hätten, wie unattraktiv sie doch sind. Schade fand ich daher, dass auch Kate manchmal kurzzeitig in dieses Muster gefallen ist und sich selbst als Spinister gesehen hat, obwohl sie doch sonst sehr genau wusste, dass sie nicht unattraktiv ist, sondern einfach nur nicht so wunderschön wie Edwina. Mit ihren 20 Jahren ist sie zwar nicht mehr die Jüngste, aber trotzdem noch lange keine Spinister, in meinen Augen zumindest. Über Anthonys Charakterentwicklung war ich tatsächlich etwas überrascht, denn in "The Duke and I" wirkte er auf mich eher ernst und kühl, während er in "The Viscount Who Loved Me" einfach nur charmant und liebeswert rüberkam. Seine Problematik nach dem frühen Tod seines Vaters konnte ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber es erschien zumindest plausibel. Das Kate zufällig unter etwas Ähnlichem leidet fand ich dann doch etwas unrealistisch, aber Zufälle soll's geben, die glaubt man gar nicht. Aber nicht nur durch ihre vergleichbaren Erlebnisse passen die beiden sehr gut zusammen, sie geben zudem auch noch sein sehr harmonisches Liebespaar ab. Hach, den beiden gönnt man einfach jedes Liebesglück! Julia Quinn hat außerdem noch einen 2nd Epilogue zu "The Viscount Who Loved Me" geschrieben, den man allerdings nur als Ebook kaufen kann und dessen Preis ich mit 5$ für ca. 30 Seiten doch etwas happig finde. Fazit: Einfach ein romantischer und süßer Historical für Zwischendurch, der zwar keine grandiosen Höhepunkte bietet, aber sehr gut zu unterhalten weiß.

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