Julia Quinn Wie erobert man einen Duke?

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Inhaltsangabe zu „Wie erobert man einen Duke?“ von Julia Quinn

Nichts wünscht sich die warmherzige Daphne Bridgerton sehnlicher, als zu heiraten und Kinder zu bekommen und schließt dafür einen Pakt mit Simon Basset, Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte, aber heiratsunwillige Aristokrat vergeben. Und Daphne wird durch das Interesse des Duke doppelt begehrt! Ein prickelndes Spiel, bei dem es nur Sieger zu geben scheint bis Daphne erkennt, dass sie den einen Mann begehrt, der keine Liebe mehr will ...

Spannend, romantisch, komisch....für ein paar gemütliche Lesestunden auf dem Sofa echt perfekt ♥ Nur ein paar Kleinigkeiten störten mich...

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Dieses Buch hat alle meine Erwartungen getroffen. Es ist humorvoll, spannend und romantisch. "Suchtgefahr garantiert" 😀

— GinaFelisha87

Hier kommen die Bridgertons. Eine bezaubernde und humorvolle Familie, auf der Suche nach ihrem Glück. Sehr schöner erster Teil.

— inluvbooks

Kindheitstrauma wird durch glückliche Ehe geheilt. Ärgerlich banal.

— sKnaerzle

Wunderbar komisch und herzergreifend! :)

— LadyNasia

Hm. Sieht zwar kitschig aus, klingt aber interessant...

— Charlousie

Was soll denn das für eine Rezension sein, wenn man bloß die Inhaltsangabe von amazon kopiert??

— ZwergPinguin

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  • Der Anfang einer toller Reihe!

    Wie erobert man einen Duke?

    inluvbooks

    13. December 2014 um 07:48

    Daphne Bridgerton hat bereits ihre zweite Saison hinter sich. Sie ist keine Schönheit, sie ist witzig, freundlich, nett und eher der Kumpeltyp. Und so hat die unscheinbare Daphne sehr wenig (unpassende) Verehrer. Was für sie ganz schlimm ist, denn sie möchte nichts sehnlicher als endlich heiraten und Kinder bekommen. Sie wird gerade von einem ihrer Verehrer bedrängt, als Simon Basset, der Duke of Hastings, ihr hilft. Gleich vom ersten Augenblick funkt es zwischen den Beiden und so hat Simon eine Idee: Simon wirbt um die unscheinbare Daphne, die dann begehrenswerter für die anderen Junggesellen wird und das Interesse für Simon, der als ausgezeichnete Partie gilt, wird geringer. Der Plan geht auf, doch bald scheinen beide Gefühle für einander zu entwickeln, doch kämpft Simon gegen innere Dämonen, die eine Heirat  unmöglich machen. Meine Meinung: Und das ist der große Unterschied zu anderen Büchern: Sie weiß was sie will. Sie muss nicht heiraten, sie will heiraten. Sie kommt aus einer großen Familie und so ist der Drang selbst eine zu haben, sehr groß. Zwar glaubt sie nicht, dass sie jemanden findet, denn sie liebt, aber ihr würde schon ein netter Mann reichen mit dem sie ein freundschaftliches Verhältnis haben kann. Nachdem sie den Pakt mit Simon schließt, wird Daphne begehrenswert. Zwar hegt Simon für Daphne Gefühle, allerdings möchte er nicht heiraten. Nicht, weil er ein eingefleischter Junggeselle ist, oder weil er sich nicht die Ehefesseln anlegen möchte, sondern weil er sich ein Versprechen gegeben hat: Es seinem Vater auf keinem Fall recht machen! Und eine Heirat und ein Erbe wäre genau das, was von ihm erwartet wird. Hier möchte ich auch betonen, das Simon kein Mensch ist auf den man sich nicht verlassen kann. Wieso er nicht heiraten will hat einen besonderen Grund. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten, daher bleibt der Grund geheim. Simon ist für Außenstehende genau so, wie es ein Duke sein sollte. Allerdings hat man von Anfang an als Leser einen engen Bezug zu seiner Person. Man kennt seine Geschichte und mag ihn. Und man weiß, Daphne und er gehören zusammen. Doch weder ihre Brüder noch Simon glauben das und es gibt so einige lustige und traurige Augenblicke. Ich finde das Buch einfach wunderbar. “Wie erobert man einen Duke” ist der Anfang einer tollen Geschichte und einer tollen Familie, die man einfach gelesen haben sollte.

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  • Erstes Buch der Bridgerton - Reihe

    Wie erobert man einen Duke?

    LadyNasia

    13. August 2014 um 21:56

    Das erste Buch der Bridgerton-Reihe handelt von Daphnes Bridgerton und dem Duke of Hastings, Simon Basset. Da wäre auf der einen Seite die kluge und schlagfertige Daphne, die sich nichts sehnlicher wünscht als zu heiraten und Kinder zu bekommen - und auf der anderen der charmante, gutaussehende und vorallem heiratsunwillge Duke of Hastings. Um den heiratswilligen Damen der Gesellschaft zu entkommen schließen die beiden einen Pakt, der beiden Seiten zugute kommen soll: Der Duke umschwärmt die hübsche Daphne, somit erscheint er vergeben und sie umso begehrter bei den anderen Herren. Zunächst scheint der Plan auch aufzugehen bis die beiden feststellen müssen, dass sie ihre Herzen bereits einander verloren haben .. Also, ich habe mir das Buch vor 3 Jahren einfach mal aus purer Lust gekauft, weil mich das Cover sehr angesprochen hatte (lach) Aber... Nach ein paar Seiten war ich schon so vertieft in dem Buch, dass ich es nicht mehr aus der Hand gelegt hab und auch nicht wollte. Die Dialoge sind wirklich sehr witzig gehalten, die Figuren sehr schön beschrieben und und auch die anderen Bridgerton Geschwister, die vorgestellt wurden, waren mir sehr sympathisch. Besonders der lustige Colin hatte es mir sehr angetan. Da ich mich sehr an dem Buch und den Bridgertons erfreute, hatte ich mir natürlich auch das ganz schnell das nächste Buch bestellt, welches von Anthony Bridgerton, dem ältesten des Bridgerton Clans handelt. Nun sind schon paar Jahre vergangen und ich kann mich immer noch nicht an den Büchern satt lesen. Nach wie vor meine absoluten Lieblinge und aufs wärmste empfehlenswert! :)

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Vampir_Addict

    31. December 2012 um 15:24

    „Wie erobert man einen Duke“, ist der erste Teil der Bridgerton-Serie von "Julia Quinn". Inhalt: Daphne ist die älteste Schwester der Bridgerton Familie und muss laut ihrer Mutter möglichst schnell verheiratet werden. So muss sie, wie auch alle anderen heiratsfähigen Geschwister, die weiblichen sowie auch die männlichen, zu so vielen Bällen der englischen Gesellschaft wie möglich. Daphne ist alles andere davon begeistert, kann sich aber leider nicht so wie ihre älteren Brüder davor drücken. Als Daphne mal wieder auf einer Gesellschaft ist, lernt sie den jungen attraktiven Duke of Hasting kennen, wobei es keinesfalls Liebe auf den ersten Blick ist. Doch die Umstände erfordern harte Maßnahmen und die beiden hecken einen gemeinsamen Plan aus, über welchen Anthony Bridgerton, der Oberhaupt und älteste Bruder der Familie alles andere als begeistert ist. Fazit: Der Auftakt einer grandiosen Familienreihe, welcher mit Charme und wunderschönen Charakteren überzeugt. Julia Quinn, schreibt wie auch schon in ihren anderen Romanen, die ich gelesen habe, romantisch, einfühlsam und glaubwürdig. Volle 5 Sterne …

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    SeitenBlicke

    30. October 2012 um 09:23

    Daphne Bridgerton ist bereits seit zwei Jahren im heiratsfähigen Alter - höchste Zeit also, dass sie einen Ehemann wählt. Daphnes Mutter versucht ihr Bestes ihre älteste Töchter unter die Haube zu bringen, aber der Richtige scheint einfach nicht dabei zu sein. Bis der Duke of Hastings nach langer Abwesenheit wieder in London erscheint. Der Duke hat ein Geheimnis und vorgenommen, sich niemals zu verlieben und schon gar nicht zu heiraten. Die Mütter aller heiratsfähigen Töchter lassen Simon jedoch nicht in Ruhe und so formen er und Daphne einen Plan, der beiden die heiratswütigen Mütter bzw. die unangemessenen Verehrer vom Hals hält. Doch wie immer kommt es anders als man denkt und Daphne merkt schnell, dass sie doch mehr für den Duke empfindet als zuerst gedacht. Vorweg gesagt, Wie erobert man einen Duke? ist keine besonders anspruchsvolle Lektüre - der Schreibstil ist einfach gehalten, die Handlung einigermaßen vorhersehbar. Aber um eine Geschichte voller überraschender Wendungen geht es bei dieser historischen Romanze auch nicht. Es ist ein Buch, das eine perfekte Ausflucht vor der Wirklichkeit bietet; ein Buch, das einen vor Freude an der Geschichte aufseufzen lässt; ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, weil es einfach so schön ist. Man merkt bereits, Wie erobert man einen Duke? hat mir besonders gut gefallen. Die Protagonistin Daphne Bridgerton ist von der ersten Seite eines: nämlich schlichtweg sympathisch. Sie hat Humor und ist kein stilles Mäuschen, sondern ab und zu regelrecht frech. Das liegt vielleicht an ihren drei älteren Brüdern, vor denen sie sich immer wieder behaupten muss. Aber so sehr diese Brüder sich gegenseitig und Daphne immer wieder necken, trotzdem steht die Familie für sie an erster Stelle und sie würden alles für ihre jüngere Schwester tun. Dieser Familienzusammenhalt ist wirklich schön zu lesen, auch wenn, was den Beschützer-Instinkt betrifft, das ein oder andere Mal etwas übertrieben wird. Aber diese Geschichte spielt nun mal im 19. Jahrhundert und ohne diesen Aspekt wäre sie auch nur halb so schön. Und auch nur halb so lustig. Denn was Wie erobert man einen Duke? zu etwas ganz Besonderem macht ist der Humor. Der Schreibstil ist zwar recht simpel gehalten, aber teilweise mit einer sarkastischen Note versetzt. Zusätzlich sind einige Szenen zwischen Daphne und Simon sehr amüsant, was einerseits von Daphnes Unerfahrenheit mit Männern herrührt, andererseits von ihrer Schlagfertigkeit. Aber das größte Grinsen hat einen doch Violet Bridgerton auf die Lippen gezaubert. Die Mutter von Daphne ist im Umgang mit ihren insgesamt acht Kindern einfach klasse und hat vor allem ihre drei ältesten Söhne ordentlich im Griff. Simon wirkt zunächst wie der typische, grummelige Adelige, der nichts mit Frauen zu tun haben möchte. Aber dieses Verhalten hat einen ganz bestimmten Grund über den man von vornherein aufgeklärt wird. Der Leser wird über Simons Vergangenheit nicht im Dunkeln gelassen und kann sein Verhalten demnach genau nachvollziehen. Daphne macht im Laufe des Buches eine gewaltige Entwicklung durch, was sie noch sympatischer und echter erscheinen lässt: Mit Daphne möchte man am liebsten befreundet sein. Der Einstieg in Wie erobert man einen Duke? war etwas langsam, aber sobald ich richtig in der Handlung drin war, wollte ich dieses Buch nicht mehr hergeben. Man wünscht Daphne und Simon nur das Beste und kann nicht aufhören zu hoffen, dass sie ihr gemeinsames Glück finden werden. Eine wunderschöne historische Liebesgeschichte, die den Leser zum Lachen bringt und durch schlichtweg sympatische Charaktere glänzt.

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    mandarinpeach

    30. April 2012 um 23:40

    Daphne Bridgerton soll unter der Haube, doch leider entsprach die Auswahl an heiratswilligen Männern bisher nicht ihrem Geschmack - sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die ihre älteste Tochter endlich einem Mann anvertrauen möchte. Da kommt ihr der Duke of Hastings Simon Basset mit seinem Vorschlag gerade recht, dass die zwei vorgeben, der Duke würde um Daphne werben, um ihr mehr Verehrer zu verschaffen und ihm Heiratskandidatinnen vom Hals zu halten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr merkt Daphne, dass sie sich immer mehr zum Duke of Hastings hingezogen fühlt, der wiederrum jedoch bei einer Frau lediglich körperliche Liebe sucht. Je länger ich _Wie erobert man einen Duke?_ auf meiner Wunschliste hatte, desto mehr freute ich mich darauf, es zu lesen, denn ich hatte bisher nur positives gehört und ich bin sowieso der Typ, der auf diese Art von Literatur abfährt. Und tatsächlich, ich wurde nicht enttäuscht! Daphne und Simon sind wirklich zwei wunderbare Protagonisten! Obwohl ich mir Simon gern noch ein ganzen Stück grummeliger und unzugänglicher gewünscht hätte, hat es sehr viel Spaß gemacht, den beiden zuzusehen bzw. über sie zu lesen, wie sie erst ihre Abmachung umsetzen und es dann doch ernst wird. Der Teil, in dem das erotische Knistern vorkommt, ist auch nicht zu verachten. Insgesamt ein wirklich gut zu lesendes Buch, selbst vor dem Hintergrund, dass es in beinahe allen Punkten vorhersehbar ist. Und zum Glück folgen noch einige Teile der *Bridgerton-Reihe*, die hoffentlich genauso viel Lesespaß bringen.

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2012 um 20:03

    Harte Fakten: Quinn, Julia: Wie erobert man einen Duke? / Julia Quinn. – 1. Aufl. – Köln : Mira Taschenbuch Verl., 2008. – 396 S. – (Bridgerton ; 1) Einheitssacht.: The Duke and I ISBN: 978-3-899-41537-7 Klappentext: Nichts wünscht sich die warmherzige Daphne Bridgerton sehnlicher, als zu heiraten und Kinder zu bekommen, und schliesst dafür einen Pakt mit Simon Basset, Duke of Hastings. Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte, aber heiratsunwillige Aristokrat vergeben. Und Daphne wird durch das Interesse des Duke doppelt begehrt! Ein prickelndes Spiel, bei dem es nur Sieger zu geben scheint, bis Daphne erkennt, dass sie den einen Mann begehrt, der keine Liebe mehr will … Über die Autorin: Julia Quinn, auch als zeitgenössische Jane Austen bezeichnet, studierte zunächst Kunstgeschichte an der Harvard Universität. Ihre überaus erfolgreichen historischen Romane präsentieren den Zauber einer vergangenen Epoche und begeistern durch ihre warmherzigen, humorvollen Schilderungen. Meinungsbildung: Auch dieses Buch ist eine Empfehlung meiner Tweetnerds gewesen. Ich mag historische Romane und was sie mir sonst über die Brigerton-Reihe erzählt haben, hat mich interessiert! Also husch, habe ich mir die Reihe für meinen Kindle gekauft. Ich hab das erste sofort gelesen und fand es echt toll. Es ist natürlich kein Roman ala Iny Lorentz, sondern eine nette kleine Liebesgeschichte. Aber ich lese auch gerne Liebesgeschichten, auch wenn meine sonstige Buchauswahl nicht danach aussieht. Ich mag die Idee, das jedes Kapitel mit einem Ausschnitt aus dem Blatt von Lady Wistelton anfängt und kurz einen kleinen Ausblick gibt was geschehen wird. Dieses Mal mochte ich untypischerweise die weibliche Hauptfigur Daphne Bridgerton sehr! Eigentlich nerven mich sie mich oft an, aber hier fand ich sie echt lieb und nett und ihre Art die Situation zu betrachten ist toll. Wen ich dieses Mal sehr gerne gehauen hätte, ist der Duke! Er ist so ein Idiot! Und das bis zum Ende! Aber Liebesgeschichten brauchen immer mindestens einen Idioten! Das Buch war trotzdem sehr toll und die Art von Quinn den Leser in die historische Zeit zu versetzen ist super! Ich habe es sehr gerne gelesen! Fazit: Netter historischer Liebesroman, der nur einen Abzug kriegt, weil Simon ein Idiot ist und das nicht in der Art und Weise wie er es selbst von sich denkt! Fans von dem Genre kann ich das Buch (und wahrscheinlich die ganze Reihe) wärmsten empfehlen!

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Kiara

    18. February 2012 um 19:11

    Inhalt: Daphne Bridgerton wünscht sich nichts sehnlicher, als zu heiraten und Kinder zu bekommen. Doch die Männer sehen in ihr nie mehr als nur eine gute Freundin. Simon Basset, Duke of Hastings, hat da ganz andere Probleme. Er ist der umschwärmteste Junggeselle der Saison, der sich jedoch unter gar keinen Umständen binden möchte. Deshalb schließen die beiden einen Pakt: Er macht ihr den Hof und scheint dadurch vergeben. Sie hingegen ist plötzlich so begehrt wie noch nie. Alles könnte also so perfekt sein, würde sich Daphne nicht ausgerechnet in Simon verlieben... Eindruck: Dieses Buch war ein Experiment - mein erster Ausflug zu einem Regency-Roman. Ich habe bisher so viel Gutes über diese Reihe gehört, dass ich es einfach mal mit dem ersten Band probieren musste. Und schon nach diesem ersten Buch bin ich ganz begeistert von Julia Quinn: Denn sie verpackt ihre Geschichte in einem wunderschönen, charmanten und fließenden Schreibstil. Sie schreibt auf der einen Seite sehr humorvoll. So gab es viele Stellen, an denen ich schmunzeln 'musste'. Manchmal wurde es aber ganz melancholisch, so dass mir fast schon zum Weinen zumute war (hätte ich nicht auf ein wunderschönes Happy-End spekuliert) Sie schafft es mit einer Leichtigkeit, die Gefühlswelt, ihrer Protagonisten lebendig werden zu lassen, an der sich andere Autoren gerne ein Beispiel nehmen dürfen: So ist Daphne Bridgerton, die Hauptperson des Buches, eine von Grund auf warmherzige und liebenswürdige Person, die man gleich von Anfang an in sein Herz schließt. Auch der Rest ihrer Familie ist einmalig: Ihre drei älteren Brüder zum Beispiel würden sie am liebsten vor jeder Gefahr, die die Welt bereit hält, beschützen, sind zugleich aber häufig recht unbeholfen und zudem sehr, sehr eifersüchtig. Und ihre Mutter Violet, die die Kinder nach dem Tod ihres Mannes ganz allein aufgezogen hat, wirkt zwar zuerst sehr bieder und konservativ, aber im Laufe der Geschichte merkt man, wie sehr sie ihre Kinder liebt und auch wie groß generell der Zusammenhalt in der Familie ist. Diese perfekte Familie könnte einem nun schnell langweilig werden, erscheinen sie doch zeitweise fast schon zu nett und zu liebenswert. Aber zum Glück ist da noch Simon Basset, der einige Ecken und Kanten aufzuweisen hat. Denn er hat als Kind kaum ein Wort gesprochen und schließlich Jahre gebraucht, sein Stottern in den Griff zu bekommen. Die fehlende Liebe seines Vaters, dem er als Sohn nicht genügte, hat ihn zudem misstrauisch der Welt gegenüber werden lassen. Trotz oder gerade wegen dieser Fehler, war er mir gleich sympathisch. Die Autorin beschreibt seine Gefühlswelt, sein Hadern und seine Zerrissenheit auch einfach sehr gut. Und so geben er und Daphne auch ein wunderschönes Schein-Paar ab, das man bei seinem Treiben nur zu gerne beobachtet. Die Liebesgeschichte! seufz Zu einen wunderschön beschrieben, zum anderen auch sehr originell. Natürlich ist das Ende doch recht vorhersehbar. Aber die beiden auf ihrem Weg dorthin durch alle Höhen und Tiefen zu begleiten, hat mir sehr viel Freude bereitet. Denn an keiner Stelle des Romans wurde es zu übertrieben kitschig. Romantisch? Ja, sogar sehr! Aber immer genau die richtige Menge Romantik, die einem das Herz weich werden lässt. Fazit: Ich bin begeistert von diesem romantischen Auftakt und freue mich schon jetzt auf sieben weitere humorvolle, romantische und einfach wunderschöne Geschichten über die charmante Familie Bridgerton.

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2012 um 18:55

    Um sich vor heiratswütigen jungen Damen und vor allem deren Müttern zu schützen geht Simon Basset der Duke of Hastings mit Daphne Bridgerton einen Pakt ein. Indem er so tut, als würde er ihr den Hof machen, ist er sozusagen vom Markt. Daphne hingegen, die unbedingt heiraten und Kinder kriegen will, erregt so das Interesse heiratswilliger Herren. Ein Pakt, bei dem beide nur profitieren können. Oder? Meine Meinung: Wäre da nicht Chrissy gewesen mit ihren begeisterten Rezis über die Bridgertons, und wäre das nicht Mella gewesen, die ins gleiche Horn gestoßen hat, und wäre da nicht Rebecca gewesen, die mich mit ihrem Buch „Jessica“ wieder auf den Geschmack von so genannten Historicals gebracht hätten… Ja, dann hätte ich diese Reihe wohl nicht angefangen. Aber da es nun mal so war und ich meine Neugier mal wieder nicht zügeln konnte, habe ich jetzt diesen 1. Teil der Reihe gelesen. Was soll ich sagen? Vielen Dank auch, ihr drei! :( Noch eine Reihe, der ich verfallen bin. :( ;) :D Die Bridgertons sind echt toll. Ich hatte die ganze Familie gleich in mein Herz geschlossen. Welches Familienmitglied jetzt mein Liebling ist, könnte ich gar nicht sagen. Ich mag sie alle so, als würde ich dazu gehören. Der Plan, den Simon und Daphne da ausgeheckt haben, war zwar beknackt, und was am Ende dabei rumkommen würde, war eigentlich auch von Anfang an klar. Trotzdem hab ich mitgefiebert und bin mit den beiden durch Höhen und Tiefen gegangen. Der Schreibstil war flüssig und die Dialoge stellenweise wirklich witzig. Fazit: Wieder so ein Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen ließ. Deshalb bin ich froh, den Folgeband schon im Regal stehen zu haben. 1. Wie erobert man einen Duke? 2. Wie bezaubert man einen Viscount? 3. Wie verführt man einen Lord? 4. Penelopes pikantes Geheimnis 5. In Liebe, Ihre Eloise 6. Ein hinreißend verruchter Gentleman 7. Mitternachtsdiamanten 8. Hochzeitsglocken für Lady Lucy

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    DieChrissy20

    30. September 2011 um 09:38

    Inhalt: Daphnes Name beginnt mit D und ist der vierte im Alphabet, somit ist sie die älteste Tochter und auch die erste die es für ihre Mutter, die Viscountness zu heiraten gibt. Dies stellt sich allerdings als Unterfangen raus, welches gar nicht so einfach ist. Die Männer mögen Daphne, aber eben nur wie ein Kumpel- das passiert wenn man mit vier chaotischen Brüdern aufwächst. Dabei ist Daphnes sehnlichster Wunsch endlich einen Mann zu finden, der sie respektiert, vielleicht sogar liebt und Kinder bekommen kann. Doch außer halbherzige Anträge von zu alten, oder zu jungen, oder zu dümmlichen Gentleman hat sich ihrer keiner erbarmt. Bis allerdings der Duke of Hastings in England auftaucht: Simon Basset. Ein Bild von einem Mann, allerdings wird er nie heiraten und Kinder bekommen- sagt er. Die beiden schmieden einen gemeinsamen Plan: Sie tun so, als seien sie verliebt, somit werden dem Duke sämtliche Heiratswillige Töchter und Mütter vom Hals gehalten und Daphne bekommt mehr Bewerber und wird begehrter. Doch ob dies der optimale Plan ist? Die Gefühle entwickeln sich plötzlich in eine ganz andere Richtung... Meine Meinung: Ach Leute, was für ein herrliches Leseerlebnis, ich wusste bis dato noch gar nicht, das ich so schnulzig veranlagt bin und dieses Buch verschlingen würde. Habe ich aber getan. Warum? Es war toll, Julia Quinns Schreibstil erinnert mich tatsächlich ein wenig an Jane Austen und genau das ist es, was mir so gefällt und warum ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Eigentlich bin ich kein Fan von Liebesromanen und schon gar keinen historischen, aber meine Meinung ist somit hinfällig und auch geändert. Für mich war diese Liebesgeschichte zwar klassisch, aber dennoch nicht zu kitschig oder klischeehaft. Dies könnte auch einfach an der Art der Charaktere liegen. Daphne ist sehr erwachsen, im alltäglichen Leben und strotzt nur so vor Kraft und Willenstärke, doch in manchen, heiklen Themen, ist sie herrlich naiv. Einige Male könnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen und konnte mir den Duke und Daphne fast bildlich vorstellen. Eine Verfilmung wäre auch eine ganz wunderbare Idee. Schon alleine um Daphnes Mutter Willen. Eine herrlich, positiv durchtriebene Person, wie es in diese Zeit passt. Wahnsinn welchen Enthusiasmus und welches Engagement sie an den Tag legt, um endlich ihre Tochter unter die Haube zu bringen. Sogar Anthony, dem Familienoberhaupt und Daphnes Bruder wird widersprochen. Meine Lieblingsszene: Besonders amüsant, als die Viscountness Daphne einen Tag vor ihrer Hochzeitsnacht aufsucht, um ihr ihre ehelichen Pflichten zu erklären. Ihre Mutter hat acht Kinder bekommen. Daphnes Ausruf: Dann musstest du es acht Mal tun?! Die errötende Antwort: Öfter, manchmal tut man es aus Spaß.... Herrlich! Ich bin jedenfalls positiv überrascht und bin somit froh, dass Nachfolger hier schon in den Startboxen steht. Fazit: Ich habe ja bereits gesagt: 10 Punkte und ab auf die Favoritenliste.

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Ines_Mueller

    05. September 2011 um 12:30

    "Simon", flehte sie, "rette mich." Und er war verloren . Nachdem mir "Wie erobert man einen Duke?" so herzlich empfohlen worden ist, entschloss ich mich, es zu wagen und dieses Buch zu lesen. Doch leider fiel es gerade in eine meiner "Leseunlust-Phasen", wodurch die Bewertung nicht ganz so positiv ausfiel wie sie es sonst vielleicht wäre. Zuerst brauchte ich eine Weile, bis ich in dieses Buch fand, doch danach fand ich es sehr interessant und gut gemacht. Man erfährt einiges über die damaligen Zeiten und wie wichtig es damals war, eine gute Partie zu machen. Die zwei Protagonisten Daphne Bridgerton und Simon Hastings waren sympathisch und gut ausgearbeitet, wie eigentlich die meisten Personen. Nervig fand ich nur diese Sturrheit der Brüder von Daphne, ganz besonders Anthony. Während es anfangs noch recht amüsant war, steigerte es sich zum Ende hin so sehr, dass ich jedes Mal die Augen verdrehte, wenn er auftrat. Genauso verhielt es sich mit der Story: Während ich anfangs noch auf ein schönes, romantisches und abwechslungsreiches Buch hoffte, stellte sich bald heraus, dass es wieder einmal um das gleiche geht wie in so vielen anderen Büchern. Zwar war die Geschichte teilweise wirklich schön und romantisch, doch versaut mir so etwas immer die Leselaune, vorallem, wenn man das Ende schon hundert Seiten im Voraus ahnen kann. . Fazit: Zurecht wird Julia Quinn als die moderne Jane Austen gepriesen, allerdings hat dies nicht immer Vorteile. Trotz guter Ansätze handelt es sich bei diesem Buch eher um ein anspruchloses Buch für mittendrinn. Von mir gibt es gute drei Sterne!

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    catbooks

    11. February 2011 um 08:59

    „Wie erobert man einen Duke?“ ist der erste Teil der Bridgerton-Serie und spielt im Jahre 1813. Daphne Bridgerton ist Violet Bridgertons älteste Tochter. Sie wurde in der ersten Saison nicht verheiratet und nun versucht ihre Mutter alles möglich zu machen, damit das in der zweiten Saison anders wird. Daphne Bridgerton weiß was sie will und hat schon einige Anträge abgelehnt, der Richtige war einfach noch nicht dabei. Doch trotzdem ist sie sich ihrer Stellung sehr wohl bewusst und weiß, dass eine Liebeshochzeit fast unmöglich ist. Sie versucht trotzdem einen Mann zu finden mit dem sie sich auch versteht. Einfach ist die Suche leider nicht, denn auch wenn Daphne bildschön ist und sehr wortgewandt sehen die meisten potentiellen Ehemänner sie nur als Freundin, eine Art Kumpel mit der man eine Menge Spaß haben kann. Zeitgleich taucht einer der besten Freunde ihres Bruders Simon Basset in der Stadt auf. Nach seiner schlimmen und prägenden Vergangenheit versucht er nun als neuer Duke of Hastings Fuß zu fassen und sich in der ungewohnten Gesellschaft einzuleben. Der Duke ist so stark geprägt, dass er sich vorgenommen hat niemals eine Frau, egal wie er sie lieben wird, zu heiraten und mit ihr Kinder zu zeugen. Doch ob das wirklich klappt ist eine andere Sache, denn als er Daphne das erste Mal erblickt ist er hin und weg und kann sich ihren Blicken kaum entziehen… Ich habe mir beim Lesen immer Szenen aus dem Film „Stolz und Vorurteil“ mit Kira Knightley, die ich wirklich als sehr passend empfunden habe!! Ich tauche so gerne in die Zeit ab und lasse mich von dem Charme der Schauplätze und Figuren verführen! Die beiden Hauptfiguren Daphne und Simon haben es mir wirklich angetan. Daphne ist eine sehr mutige, wortgewandte und sympathische junge Frau. Es macht wirklich Spaß zu sehen, dass sie sich weder von ihren Brüdern, ihrer Mutter und den teilweise viel zu alten Verehrern unterkriegen lässt. Sie weiß genau was sie will und versucht dies auch mit allen möglichen Mitteln durchzusetzen. Doch trotzdem sie so tough ist, zeigt sie kleine Unsicherheiten, wie z.B. dass sie nicht weiß, was in ihrer Hochzeitsnacht passieren wird. Doch gerade die Ahnungslosigkeit macht sie sehr sympathisch. Simon Bassets Hülle wirkt stark und selbstsicher – es wirkt als ob ihm keiner das Wasser reichen kann. Doch in seinem Inneren ist er zerbrochen, man merkt immer wieder (wenn man zwischen den Zeilen liest) wie zerbrochen er ist und das er dieses Gefühl ein Versager zu sein nicht abstellen kann. Er ist sogar schon so weit von seinen Gedanken, dass er dieses „Versager-Gen“ nicht an seine möglichen Kinder weitervererben möchte. Sein Fazit: Keine Liebe zu einer Frau, keine Hochzeit und keine Kinder. Als Leser das nachzuvollziehen ist ziemlich leicht, doch als Frau, die diesen Mann liebt ist sicherlich nicht so einfach. Auch wenn man sehr viele Hintergrundinformationen zu Simons Vergangenheit hat, so wirkt er auf mich trotzdem noch nicht 100%ig vollständig. Mir fehlt bei ihm das gewisse Etwas, dass ihn noch sympathischer macht. Julia Quinn hat ein sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der einem den Einstieg in eine neue Welt sehr einfach gemacht hat. Sie hat eine sehr witzige und lockere historische Liebesgeschichte geschrieben, die sympathische Charaktere und tolle schlagfertige Dialoge beinhaltet. Das Cover ist mal wieder eine Augenweide! Dieses tolle rosane Kleid spiegelt genau die Zeit wieder in der die Geschichte spielt und zeigt dem Leser welche Art von Geschichte hin erwartet. Wirklich gut finde ich auch, dass für das Cover keine typischen Bilder genommen wurden, wie sich z.B. Frau und Mann knapp bekleidet sehr leidenschaftlich umarmen. Ich empfinde solche Cover immer als sehr billig und würde mir schon allein deswegen dieses Buch nicht kaufen, auch wenn vielleicht das beste Buch werden würde, das ich je gelesen habe! Fazit: Julia Quinn ist ein toller Auftakt mit „Wie erobert man einen Duke?“ gelungen, der das erste Familienmitglied Daphne vorstellt. Insgesamt hat die Familie 8 Kinder: Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth. Ich freue mich schon auf das nächste Buch, der sich rund um Anthony drehen wird. Wer gerne mal eine Liebesgeschichte in einer anderen Zeit, im Jahre 1813, verfolgen möchte ist bei Julia Quinn und der Bridgerton-Serie genau richtig!!

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2009 um 18:52

    Daphne Bridgerton ist eine schlagkräftige junge Dame, die um ihr Glück und ihre Liebe kämpft. Sie ist eines von acht Kindern und ihre drei älteren Brüder stehen ihr loyal zur Seite. Daphne wird von ihrer Mutter bedrängt endlich zu heiraten, aber bislang konnte sie sich nicht durchringen, jemandem die Hand für den Bund der Ehe zu reichen. Auf Männer wirkt sie bedauerlicherweise eher unerotisch und kameradschaftlich. Ihr Image ändert sich erst, als sie auf Simon, den Duke of Hastings trifft, der so ganz anders auf sie wirkt, wie die anderen Männer. Simon wird von dem Hass und der Wut auf seinen Vater beherrscht und verliert dabei fast sich selber. Seine Mutter ist im Kindbett gestorben, als sie dem damaligen Duke of Hastings endlich den heißersehnten Erben schenkt. Sein Vater war beseelt von dem Gedanken, aus seinem einzigen Kind einen würdigen Nachfolger zu machen. Simon kann diese Hoffnungen vorerst nicht erfüllen und ist mit vier Jahren noch nicht in der Lage zu sprechen. Es stellt sich heraus, das Simon ein Stotterer ist, was sein Vater mit Schwachsinnigkeit verbindet und ihn nicht mehr zu sehen wünscht. Die Wut auf seinen alten Herrn gibt ihm die Kraft, das Stottern zu überwinden und einen glänzenden Schulabschluss zu erreichen. Als sein Vater sich ihm versucht zu nähern, verlässt er England und kommt erst nach seinem Tod zurück, mit dem sich selbst geschworenen Eid, niemals ein Kind zu zeugen oder zu heiraten. Um auch weiterhin das gesellschaftliche Leben in London unbeschwert geniessen zu können schließen Simon und Daphne einen Pakt: Er umwirbt sie scheinbar und ist so für den Heiratsmarkt verloren und sie steigt durch sein Interesse im öffentlichen Ansehen... 1. Satz: Die Geburt von Simon Arthur Henry Fitzranulph Basset, Earl of Clyvedon, gab Anlass zu großen Feierlichkeiten. Rezension: So lange man sich diesem Buch nicht mit der Erwartung nähert, einen Roman aufzuschlagen, der auch aus der Feder von Georgette Heyer oder Jane Austen stammen könnte, wird man gut unterhalten. Julia Quinn wird auf der Rückseite des Buches als zeitgenössische Jane Austen bezeichnet - was auch immer das bedeuten soll. Vergleiche hinken in der Regel immer und wer sich auf Grund dieses Vergleiches zum Kauf entschließt, könnte enttäuscht werden. Der Umgangston und die Umgangsformen dürften für die Zeit zu zwanglos gewesen sein, das ist der Grund, warum es mir schwer fiel, es wirklich in dieser Zeit angesiedelt zu sehen. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass sowohl Heyer als auch Austen noch Einflüsse dieser Zeit zu spüren bekamen bzw. sogar in ihr lebten. Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet und es macht wirklich Freude, die Akteure ein kleines Stück begleiten zu dürfen. Daphne ist nicht die typische Heldin bzw. Schönheit, sondern erfreulicherweise eher ein Kumpeltyp. Gut gefallen hat mir der klare Kontrast zwischen der Familie von Daphne und der des Dukes, so wird die Einstellung beider zum Thema Ehe und Kinder verständlich. Anders als bei Austen und Heyer macht die Autorin nicht vor der Schlafzimmertür halt und so gibt es auch einige Sex-Szenen zu melden. Der Einfall eine unbekannte Schreiberin, die Gesellschaft mit dem neuesten Klatsch zu versorgen - den niemand schätzt, aber alle lesen - fand ich sehr originell. Das Buch ist genau das Richtige um sich damit auf die Couch zu lümmeln und einem ungemütlichen Tag zu entfliehen. Das schön gestaltete Cover soll nicht unerwähnt bleiben und ich freue mich darauf, die ganze Serie im Regal stehen zu haben - Kompliment an den Mira-Verlag!

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    jala68

    17. May 2009 um 14:41

    Wunderbar!
    Super zum entspannen, denn wirklich anspruchsvoll ist das Buch nicht.
    Aber die Personen haben mir alle sehr gut gefallen und die anderen Bücher der Familie muss ich auch unbedingt lesen.

  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    ZwergPinguin

    07. May 2009 um 13:08

    Hätte ich dem ersten Drittel noch glatte fünf Sterne verpasst, muss ich sagen, dass es dann doch sehr nachgelassen hat. Der Anfang ist witzig, da er aus vielen lustigen Wortgefechten besteht - das ist aber auch schon die einzige Ähnlichkeit mit Jane Austen (wie auf dem Klappentext erwähnte, soll es sich bei der Autorin um eine "zeitgenössische Jane Austen" handeln - definitiv NICHT!). Leider entwickelt sich der Roman dann zu einer relativ seichten, trotzdem aber gut unterhaltenden, Liebesgeschichte. Wer trotz der recht eindimensionalen Figuren soweit gelesen hat, kann sich bei den ausgiebig und detailreich geschilderten Sex-Szenen über den Vergleich mit Jane Austen nur wundern (oder empören). Der Roman ist wirklich witzig, solange das von Daphne Bridgerton und Simon Basset gegründete Arrangement besteht, sich zum Schein zu umwerben damit sie in den Augen anderer Bewerber attraktiver wird während er sich im Gegenzug Ruhe vor den Müttern mit heiratsgeeigneten Töchtern verspricht (warum sollte eine zum Schein bestehende Verbindung zwischen den beiden, dem einen eigentlich genau das bescheren, wovor es den anderen bewahrt?? Logisch ist das nicht, aber damit kann ich mich noch abfinden). Als dieses Arrangement dann zum Ende kommt, kommt leider auch der Wortwitz immer häufiger zu kurz. Zwar bleibt die Geschichte flüssig und man möchte gern wissen, wie sich die noch bestehenden Verwicklungen lösen, aber der anfangs noch bestehende Anspruch ist damit dann völlig aufgegeben und es werden einfach zuviele Klischees bedient, als dass dieser Roman mehr als billiger Durchschnitt sein könnte. Die Figuren sind zwar allesamt sympathisch (mit Ausnahme des nur im Prolog auftauchenden Vaters von Simon), aber eine Entwicklung gibt es nicht und sämtliche Spannungen resultieren aus Missverständnissen oder zurückliegenden Traumata. Schade! Leider gibt es außerdem Konflikte zwischen der modernen Sprache und der Zeit, in der die Handlung spielen soll. Die junge Daphne ist einfach zu modern (auch wenn sie ihr Selbstbewusstsein und ihre Kenntnisse in Sachen Männer auf ihre Brüder schiebt), zu selbstsicher und überhaupt nicht so, wie, um den Vergleich noch einmal zu bemühen, beispielsweise Jane Austen ihre Charaktere beschreibt. Ob es damals schon Milch in Flaschen gab und ein Duke tatsächlich Krawatten trug, wage ich auch zu bezweifeln, weiß es aber nicht genau. Für mich sind jedenfalls Sexszenen die einer Anleitung gleich kommen mit der Epoche unvereinbar (auch wenn es natürlich damals Sex gab, sonst wären wir ja alle heute nicht!), da man über solche Dinge einfach nicht sprach. Andeutungen ja, aber Details sicher nicht. Aber vielleicht kollierieren die Beschreibungen, wer wann wo seine Hände (oder noch was Schlimmeres ;) ) hat auch nur mit meinem Bild von der damaligen Zeit. Da fällt mir ein: wenig glaubhaft erschien mir auch die "Aufklärung" der kurz vor der Hochzeit stehenden jungen Dame in Verbindung mit ihrem im Folgenden doch sehr umfangreichen Wissen, in welchen genauen Zusammenhang ihre monatliche Unpässlichkeit mit einer Schwangerschaft steht. Die Unwissenheit zu Beginn und die lückenhafte Aufklärung durch die Mutter ist einigermaßen glaubwürdig - aber dass dann anschließend so genau Bescheid gewusst wird ist für mich ein Bruch. So gibt es also immer wieder Kleinigkeiten, die schlecht recherchiert oder einfach unpassend wirken und den Lesegenuss doch enorm beeinträchtigen. Schade, die bissigen Dialoge und die Anlage der sympathischen Familie Bridgerton hätten mehr hergeben können! Ich bin äußerst unschlüssig, ob ich die (derzeit 7) Folgebände, die jeweils die anderen Geschwister von Daphne ins Zentrum der Handlung rücken, überhaupt lesen möchte. Einerseits ja, weil ich gern abgeschlossene Geschichten mag und es immerhin unterhalten war - andererseits nein wegen der genannten Unstimmigkeiten.

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  • Rezension zu "Wie erobert man einen Duke?" von Julia Quinn

    Wie erobert man einen Duke?

    sonnenblau

    03. February 2009 um 18:48

    Nichts wünscht sich die warmherzige Daphne Bridgerton sehnlicher, als zu heiraten und Kinder zu bekommen und schließt dafür einen Pakt mit Simon Basset, Duke of Hastings: Indem er ihr den Hof macht, erscheint der umschwärmte, aber heiratsunwillige Aristokrat vergeben. Und Daphne wird durch das Interesse des Duke doppelt begehrt! Ein prickelndes Spiel, bei dem es nur Sieger zu geben scheint bis Daphne erkennt, dass sie den einen Mann begehrt, der keine Liebe mehr will ...[Quelle: amazon.de]

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