Julia Reymers

 4.1 Sterne bei 16 Bewertungen

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Diagnose: Vollhorst

Diagnose: Vollhorst

 (16)
Erschienen am 01.09.2013

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Rezension zu "Diagnose: Vollhorst" von Julia Reymers

"...Vollhorst, eben!"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Im Buch, „Diagnose: Vollhorst“ erzählt die Autorin Julia Reymers über die junge, leicht verpeilte und tollpatschige Kathi. Sie ist 20 Jahre jung, von ihrer ersten großen Liebe frisch verlassen und nun will sie es wissen!
Erst will sie ihr Single Dasein, während ihres Studiums voll auskosten, aber dann reiht sich in diesem Buch ein Date an das andere, wo sie sich doch immer mehr erhofft, als das „freie“ Leben eines Singles zu leben…Tja und in dieser Reihe, von Jungs und immer wieder neuen Dates begegnet sie einem Vollhorst nach dem anderen.
Was wirklich witzig und spritzig erzählt/geschrieben wird, wird inhaltlich aber nach dem 3./4. Date dann doch langsam langweilig. Zumal es auch fast immer das gleiche Schema ist…
Sie geht aus, lernt ihn kennen, findet ihn toll oder auch nicht, verabredet sich, wird versetzt oder er langweilt sie…Sie kann sich leider, mit ihren 20 Jahren bei so gar keinem Kerl durchsetzen, lässt mit sich umgehen, dass man beim lesen darüber nachdenkt, „Wie alt ist sie noch mal?“…
Ja und dann kommt`s…Es ist Schluss! - ER IST EIN „VOLLHORST“!
…und es beginnt wieder von vorn…

Total sympathisch finde ich Kathis Oma Margi und ihren besten Freund Tobi.
Sie stehen hinter Kathi und sind immer für sie da, was Kathi wirklich nötig hat.
Sie wird zwar, wie schon gesagt, auf einer sehr witzigen und immer mit guten Sprüchen gespickten Art beschrieben, aber mir war sie für eine 20 jährige Studentin dann manchmal doch ein wenig zu tollpatschig, ja fast naiv und hatte so gar keine eigene Meinung…
Sie ist ihren Eltern über jeden Schritt Rechenschaft schuldig, muss Angst haben, wenn sie zu spät nach Hause kommt, kann sich bei ihren Dates nicht wirklich durchsetzen und sie kann sich nicht einmal einer 6 jährigen Göre widersetzen, die ihr mal eben die Handtasche klaut, oder sie zum spielen verdonnert, wo sie eigentlich bei ihren „Typen“ eingeladen ist…

Erst zum Ende des Buches, zeigt Kathi in einem Herzenswunsch Durchsetzungsvermögen…
Und vielleicht findet sie unter all den Vollhorsten ja doch noch die große Liebe…

Fazit:
Ein absolut, mit guten Sprüchen bestücktes, witziges Buch. Manche Szenen konnte man sich bildlich vorstellen und musste auch gut schmunzeln dabei…
Ich zitiere (S.22):
„„Als er das Glas hob und mir zuprostete, stieß er sich das Schirmchen in das rechte Nasenloch. Reflexartig fasste er sich sofort an die Nase und warf dabei fast noch sein Glas um.““ – Vollhorst eben!
(das Schrimchen vom Cocktailglas)

Inhaltlich hat es mich leider, aus oben aufgeführten Gründen nicht ganz so überzeugt.

© Rezension - Manja A.

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Sun1985s avatar

Rezension zu "Diagnose: Vollhorst" von Julia Reymers

Diagnose: lustig aber kein Highlight
Sun1985vor 4 Jahren



Kathi ist 21 Jahre alt, lange Zeit nach der Trennung ihres Ex-Freundes Lukas immer noch Single. Ihre besten Freunde Tobi und Lena versuchen sie davon zu überzeugen wieder Männer zu treffen. Doch das ist garnicht so einfach wie es scheint, denn sie erlebt so manche Katastrophe und zweifelt bald an sich selbst. Unter den Männer ist nicht nur ein Vollhorst und so erleben wir mit Kathi so manches seltsames Date.

Zum Cover:

Das Cover des Buches hat mich beim Suchen online, einfach sofort überzeugt. Es ist bunt und schaut einfach schön aus und hat mich einfach angezogen. Allerdings war der Titel des Buches entgültig ausschlaggebend. Der Ausdruck "Vollhorst" symobolisierte für mich eine lustige Story für Frauen, in denen Männer nicht alzu gut davon kommen.

Zum Inhalt:

Im ersten Teil wird Kathi und ihre leider verbrochene Beziehung etwas verdeutlicht. Kurz danach wird gestart, in einer Art Aufzählung von Dates die Kathi in der Zeit nach der Trennung erleben durfte. Die Dates werden wirklich mit viel Humor erzählt und man kann wirklich öfter mal über Kathi und die Männer schmunzeln. Dadurch kann man sich auch gut in sie hinein versetzen, weil Männer häufig mal so sind. Die Bezeichnung "Vollhorst" wird des öfteren benutzt und trifft sehr oft den Nagel auf den Kopf.

Allerdings wird es durch die Aufzählung der Männer nur teilweise zu einer zusammengehörigen Geschichte. Denn auch das einsteigen in weitfortgeschrittenen Seiten scheint mir möglich zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist fliessend, die Sätze sind klar und einfach formuliert, so wie das bei so einem Buch der Fall sein sollte.

Empfehlenswert ist das Buch sicherlich als Geschenk, für zum Beispiel Frauen die gerade eine Niederlage in der Liebe erlebt haben. Denn da kann man sichherlich wieder schmunzeln, wenn man Julia Reynes Worte liest. Im Grunde kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight, so dass ich hier 3 Sterne vergeben kann!

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L

Rezension zu "Diagnose: Vollhorst" von Julia Reymers

Studentin umzingelt von verpeilten Typen
Liebes_Buchvor 5 Jahren

Hier schreibt die künftige Deutschlehrerin! Julia Reymers hat sich in ihrem Debüt-Roman ganz dem "Vollhorst" gewidmet. Ihre Hauptfigur, Kathi, wurde von ihrem Freund verlassen und kämpft sich als Germanistikstudentin nicht nur durch den Uni-Alltag, sondern auch durch das Männerangebot, denn sie sucht verzweifelt einen Freund. Aber wen sie auch datet- alles endet in einer Katastrophe. Jeder Typ ein Vollhorst! Wir erleben alles: vom altbekannten Horst, der Frau und Kind verheimlicht, bis hin zum originellen Horst, der uns den "Affärenvertrag" vorstellt! Erst als sie aus dem Ausland zurückkommt, erkennt sie, dass frau im Horst einfach das Gute entdecken wollen muss, um glücklich zu werden. Julia Reymers schreibt stellenweise über ChickLit- Niveau. Es gab Abschnitte, die mir sprachlich sehr gefielen und die herrlich ausgetüftelt waren. Andererseits gelingt es ihr nicht, durchgehend komisch zu bleiben. Zeitweise erschienen mir Kathi und ihre Horste nervig. Ein paar vulgäre Stellen gibt es auch. Die Idee mit dem Vollhorst ist liebevoll aufgemacht und Schwarzkopf & Schwarzkopf haben das Buch besonders schön gestaltet. Vor vielen Kapiteln taucht eine 50er Jahre Werbe-Figur auf mit einem sarkastischen Merkspruch. Witzige ChickLit-Unterhaltung für junge Frauen. Julia Reymers Schülerinnen werden von ihrer flotten Lehrerin begeistert sein!

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