Das Wunder auf vier Pfoten

von Julia Romp 
4,4 Sterne bei31 Bewertungen
Das Wunder auf vier Pfoten
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Neue Kurzmeinungen

Pandaqeues avatar

Ein sehr schönes Buch, wo ich anfangs meine Zweifel hatte, es sich aber doch ganz anders herausgestellt hat.

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Eine wunderschöne Wahre Geschichte eines kleinen Jungen der am Autismus leidet. Seine Höhen & Tiefen und wie eine Katze sein Herz gewinnt.<3

Alle 31 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Wunder auf vier Pfoten"

Eine Katze verschenkt ihr Herz. Ein kleiner Junge öffnet seines …

Der 9-jährige George ist schwer autistisch, keine Therapie scheint zu helfen. Ein kleines Wunder geschieht, als seiner Mutter Julia eine halb verhungerte Katze zuläuft. Sie pflegt sie gesund und bald gehört Ben – wie die Katze getauft wird – zu ihrer Familie. Ben ist das erste Wesen, mit dem George spricht und spielt, endlich vermag der Junge Fuß in der Welt zu fassen. Aber dann verschwindet die Katze spurlos – und Julia weiß: Für ihren Sohn muss sie Ben wiederfinden. Sie startet eine unglaubliche Suchaktion …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378524
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.10.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Pandaqeues avatar
    Pandaqeuevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr schönes Buch, wo ich anfangs meine Zweifel hatte, es sich aber doch ganz anders herausgestellt hat.
    Nicht viel zu sagen

    Anfangs hatte ich meine Zweifel, weil ich ganz anders über die Geschichte gedacht habe. Ich liebe Tiergeschichten bzw. eine Freundschaft unter Mensch und Tier, sowie hier auch.. nur waren meine Erwartungen nicht ganz so groß.


    George ist schwer autistisch und Julia zieht ihn von Anfang an alleine groß. Dann taucht Ben auf, ein Straßenkater von dem man anfangs gedacht hat, es wäre eine trächtige Katze.

    Ich fing an dieses Buch zu lieben als Ben kam. 
    Ich habe mit Julia Romp - der Autorin, mitgefühlt und mitgefiebert und ich konnte mich wirklich in Ihren Zustand hineinversetzen. 
    Der Kater Ben kam leider erst etwas später in die Story, weil Julia die Geschichte von Anfang an beschrieben hat, weil man sie sonst nicht hätte verstehen können. Jetzt im Nachhinein finde ich das gut so.

    Ganz besonders am Schreibstil hat mir gefallen das Sie in der Ich - Form geschrieben hat und oft fehlt mir das in anderen Geschichten. Das wollte ich mal so nebenbei erwähnen. 

    Ich möchte nicht viel verraten, nur so viel das dann am Ende hin, als Julia und George in den Urlaub fuhren - der Kater Ben verschwindet und Julia eine unglaubliche Suchaktion startet.

    Von mir gibt es eine Buchempfehlung und 5 Sterne!

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    GrOtEsQuEs avatar
    GrOtEsQuEvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Herzergreifende Geschichte, am Ende kamen mir sogar die Tränen...
    Herzergreifende Geschichte - Tränen sind vorprogrammiert...

    Inhaltsangabe:

    Der 9-jährige George ist schwer autistisch, keine Therapie scheint zu helfen. Ein kleines Wunder geschieht, als seiner Mutter Julia eine halb verhungerte Katze zuläuft. Sie pflegt sie gesund und bald gehört Ben – wie die Katze getauft wird – zu ihrer Familie. Ben ist das erste Wesen, mit dem George spricht und spielt, endlich vermag der Junge Fuß in der Welt zu fassen. Aber dann verschwindet die Katze spurlos – und Julia weiß: Für ihren Sohn muss sie Ben wiederfinden. Sie startet eine unglaubliche Suchaktion …

    Meine Meinung:

    Eine herzergreifende Geschichte - von Klappentext her hätte ich vermutet es geht mehr um den Kater Ben, es geht jedoch hauptsächlich um George, der schwer autistisch ist. Im Prolog taucht Ben auf, aber dann hört man erstmal eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr von ihm. Es wird die Zeit vor Ben beschrieben und das Ganze zieht sich fast 80 Seiten lang...das Ganze hat mich anfangs etwas gestört, da ich ziemlich lange gebraucht habe bis ich mit dem Buch warm wurde. Aber ab dem Ben dann da war, ging es. Der Schreibstil ist nicht so flüssig wie man es von vielen anderen Autoren kennt.

    Als Ben verschwindet startet Julia eine wahnsinns Suchaktion, ich glaub ich hätte nach spätestens einem Monat die Hoffnung aufgegeben, aber selbst nach fast 3 Monaten hat sie sich sehr bemüht Ben zu finden. Als sie ihn dann wieder hat, kamen mir richtig die Tränen weil ich so froh war, dass das Ganze gut ausgegangen ist...

    Von mir gibt's 4 Sterne - für 5 Sterne kam mir der Kater zu wenig im Buch vor.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Das Wunder auf vier Pfoten


    Zugegebenermaßen war ich ja zuerst gar nicht begeistert, als ich das Buch sah, denn diese Art von Cover schrecken mich meist eher ab. Als ich dann allerdings den Klappentext las und feststellte, dass es sich endlich mal nicht um eine Frauen-Liebesgeschichte-mit-Katze-im-Gepäck handelte, griff ich also zu. Und wurde nicht enttäuscht! Die Autorin und Mutter erzählt fast autobiografisch von ihrem Leben und dem ihres autistischen Sohnes George. Dieser lernt das Leben erst so richtig zu genießen, als ihm der Kater Ben zuläuft. Doch das Glück der beiden wird jäh unterbrochen, als Ben eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Wie Julia Romp von der Suche nach ihrer Katze erzählt, hat mich sehr viele Tränen gekostet, denn ich konnte sehr gut nachvollziehen, was sie - und George - durchmachen mussten. Natürlich endet das Buch mit einem Happy End, doch die Dramatik im letzten Drittel des Buches muss einfach sein und macht das Buch eben zu etwas ganz Besonderem.
    Jedem, dem dieses Buch gefallen hat, der wird auch "Cleo: Wie ich das Lachen wieder lernte" lieben!

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    kitty_montamers avatar
    kitty_montamervor 5 Jahren
    Hat mir gefallen

    Am Anfang fand ich das Buch etwas schleppend. Es dauerte eine ganze Zeit, bis Ben überhaupt auftauchte und das Kapitel über das Verschwinden des Katers ist meiner Meinung nach ein  bisschen zu kurz geraten. Was der allgemeinen Geschichte aber nicht zum Nachteil ausgelegt werden kann. Im Gegenteil. Wenn man sich eingelesen hat, lässt es sich gut "verschlingen". An einigen Stellen hatte ich Pipi in den Augen und habe mich gefragt, wie manche Menschen nur so grausam sein können, dazu will ich aber nicht zu viel schreiben, sonst verrate ich noch zu viel. In Julia konnte ich mich super hineinversetzen. Ich habe jedesmal mit ihr mit gelitten, wenn George "komisch" war, oder als Ben plötzlich verschwand. Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich leise sagte: "Och bitte, bitte, du musst ihn wieder finden!" Was Julia alles zusammen mit George und Ben auf die Beine stellt ist schier unglaublich. Ich bewundere diese Frau zutiefst! Als das Buch zu Ende war, war ich ein Wenig traurig. Wie oben schon erwähnt hätte ich das letzte Kapitel gern ein bisschen länger gehabt. Schließlich steht auf dem Klappentext, dass es darum geht, Ben wieder zu finden. Für mich persönlich bedeutet dies, genau das ist der Kern des Buches. Doch es wurde nur kurz (Seit 219 bis 316) beschrieben. 

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    Diana5s avatar
    Diana5vor 5 Jahren
    Kleine Wunder

    Cover:
    Eigentlich wollte ich gerne die Ausgabe von Blanvalet haben, da mir das Cover gut gefiel, aber als ich das Buch bei Medimops bestellte, kam die Ausgabe von Premiere an und ich muss sagen, dass das oben abgebildete Cover doch besser zu der Geschichte passt. Ich finde die kleine Katze mit der Weihnachtsmütze sehr niedlich und auch die silbernen Sterne gefallen mir.
     
    Meine Meinung:
    Ich mag Bücher, die eine wahre Geschichte erzählen und Katzen sehr, deswegen war dieses Buch für mich Pflicht. :) Das es mich aber so berühren würde, hätte ich nicht gedacht. Julia Romp berichtet ausführlich, wie sich das Leben mit einem autistischen Sohn gestaltet und wie schwer es sein kann. Ich habe oft mit ihr mitgefühlt, wenn sie nicht weiter wusste und ihre Stärke und Hoffnung bewundert. Zudem habe ich immer gehofft, dass auf der nächsten Seite endlich jemand die Diagnose des Autismus stellt, sodass sie weiß, weswegen ihr Sohn so ist, wie er ist. Als dann der Kater Ben zu ihnen kam, habe ich mich sehr darüber gefreut, welch eine Liebe und Zuneigung George ihm zeigen konnte und wie er diese dann auch langsam seiner Mutter entgegenbrachte. Es hat mich fasziniert, was ein kleines Lebewesen ausrichten kann. Als Ben dann spurlos verschwand merkte man, wie George sich wieder in sein Schneckenhaus zurückzog und wie verzweifelt Julia war. Die Suchaktion, welche sie ins Leben rief, war unbeschreiblich, sie suchte Tag und Nacht nach dem Kater und gab nicht auf, da sie wusste, wie wichtig Ben für sie und George war. Dafür hat sie meinen vollsten Respekt! Als sie ihn dann endlich - nach 3 Monaten - fand, kamen mir die Tränen, weil ich mich so gefreut habe! George ging es dann auch gleich besser und sie führen ein gutes und schönes Leben, soweit es möglich ist. Die letzten Seiten aus George´s Sicht fand ich auch sehr gut, da sie nochmal einen kleinen Einblick in seine Denkweise gaben.

    Fazit:
    Dieses Buch ist nicht nur für Katzenfreunde, sondern für alle, die an die kleinen Wunder des Lebens glauben.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 5 Jahren
    Sehr berührend - einherzerwärmendes Buch

    Auf der Vorderseite des Buches steht zwar "Roman", doch in Wirklichkeit handelt es sich bei "Das Wunder auf vier Pfoten" um einen Erfahrungsbericht. Die Autorin, Julia Romp, wurde ungewollt schwanger und bekam George, ihren Sohn. Von Anfang an war das Leben mit ihm nicht einfach. Schließlich diagnostizierte man bei ihm Autismus. In ihrem Buch beschreibt Julia Romp, wie Ben, der Kater, der ihnen zulief, das Leben von George veränderte und ihm half, zu kommunizieren. Außerdem schreibt sie über die umfangreiche Suchaktion, die sie durchführte, als Ben plötztlich verschwand und George sich daraufhin völlig zurückzog.
    "Das Wunder auf vier Pfoten" ist nicht das perfekt geschriebene Buch. Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mich in Julia hineinzuversetzen, und gelegentlich hätte ich mir mehr Details erhofft.
    Abgesehen davon ist dieser Erfahrungsbericht aber einfach nur wunderbar. Die Geschichte ist wirklich berührend und einfach "echt". Man lebt mit und man lernt die Welt von George und Ben immer besser kennen.
    Für alle, die Bücher wie "Bob, der Streuner" oder "Ein Freund namens Henry" mögen, ist "Das Wunder auf vier Pfoten" die perfekte Lektüre.

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    Zwaggels avatar
    Zwaggelvor 5 Jahren
    Wunder

    Das Buch ist ein wahres Meisterwerk. Ich mag selbst sehr gerne Katzen und finde auch das Tiere durchaus in der Lage sind an Menschen herran zu kommen, wo man so vielleicht es als Mensch nicht schafft. Ich finde das buch wundervoll und habe so mit gelitten, als Ben verschwunden war. Wir in unsere Familie haben immer meine Katze im Haus die wir als vollwertiges Mitglid der Familie zählen. Da war ich doch sehr erfreut das zu Ende hin noch mal alles gut wurde und ich fand die Suchaktion nicht als übertrieben, denn wenn man ein Tier liebt dann sollte man alles daran setzen und hier wurde es ja mehr bald wie geliebt. Es ist ein wunderschönes herzerwärmendes Buch, das zum nachdenken anregt wie wir manchmal auf andere Menschen herab sehen die anderst sind. Jeder verdient eine Chance.

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Wunder auf vier Pfoten" von Julia Romp

    „Das Wunder auf vier Pfoten“ ist die Geschichte von Julia Romp, die nach der Geburt ihres Sohnes George den begründeten Verdacht hegt, dass mit ihrem Kind irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Seine Reaktionen sind völlig konträr zu jenen anderer Babys, George scheint auch kaum Schlaf zu brauchen. In ihrer Verzweiflung wendet Julia sich hilfesuchend an Ärzte, Therapeuten, erhält Beratungen im Kindergarten und später auch in der Schule. Doch bis die Diagnose „Autismus, kombiniert mit ASDL“ endlich gestellt wird, vergehen Jahre. Jahre, in denen Julia an den Rand ihrer Kräfte gerät. Als die Belastung für die Familie zu groß wird, beantragt die allein erziehende Mutter eine Sozialwohnung. Ihre Ausbildung als Taxifahrerin, bei der sie stets mit der tatkräftigen Unterstützung und dem motivierenden Ansporn ihres Vaters rechnen durfte, bricht sie in jenem Moment ab, als ihr Vater stirbt. Zu den Existenzproblemen kommen die mit den Jahren immer massiver werdenden Schwierigkeiten ihres Sohnes George, der sich einfach nicht in die menschliche Gesellschaft, in eine Schulgemeinschaft oder auch nur in der Nachbarschaft integrieren kann. Er vermag es auch nicht, Emotionen zu zeigen. Der Streunerkater „Ben“ bzw. „Baboo“, wie er von der Familie liebevoll genannt wird, taucht genau zum richtigen Zeitpunkt im Leben von Julia und George auf. George, der zum ersten Mal in seinem Leben Blickkontakt aushält, sich mit einem Lebewesen – sei es auch nur ein Kater – zu unterhalten vermag und auf diese Weise Besorgnis, Beschützerinstinkt und Liebesbezeugungen artikulieren kann, blüht regelrecht auf. Für George ist Ben bald das wichtigste Lebewesen seines kleinen Universums, doch auch für Julia bedeutet er große emotionale Unterstützung. Der Kater beschäftigt Ben durch seine Spiele, beansprucht seine Aufmerksamkeit und wird ihm Freund und Partner. Bis er plötzlich verschwindet und George in einen schlimmen Zustand verfällt, in dem er weder reagiert, kaum noch isst oder trinkt. Und nun beginnt die verzweifelte Suche nach dem geliebten Tier …
    ********
    Für Tierliebhaber, besonders für Katzenfreunde, ist dieses Buch eine wundervolle, zu Tränen rührende Lektüre. Julia Romp bringt dem Leser „Autismus“ nahe und beschreibt anhand ihres Sohnes George, wie das Verhalten, das Leben und die sozialen Kontakte durch diese tiefgreifende Entwicklungsstörung eingeschränkt werden. Ihr fesselnder Schreibstil und ihre warmherzige Art, die handelnden Personen darzustellen, nehmen den Leser unweigerlich gefangen. Man fühlt, leidet, fiebert und liebt mit ihnen mit und spürt ganz besonders die tiefe Verzweiflung, nachdem Julia feststellt, dass ihr Sohn nicht wie alle anderen Babys zu sein scheint. Die Autorin lädt ein, ihren Lebensweg mit ihrem autistischen Kind mit zu verfolgen und der tragische Höhepunkt, das Verschwinden des Katers, trifft alle Beteiligten tief. Die massiven Hilfsangebote, die nicht nur von Freunden und der Familie kommen, sondern auch von völlig fremden Personen, die ihren Part zum Wiederfinden von Ben beitragen möchten, sind überwältigend. Mit Tränen in den Augen verfolgte ich diese berührende Geschichte bis zur letzten Seite und möchte sie besonders jedem Liebhaber der Gattung Felidae sehr ans Herz legen. 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch!

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    Moenas avatar
    Moenavor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Wunder auf vier Pfoten" von Julia Romp

    Wer darüber nachdenkt, dieses Buch zu lesen, sollte sich zuerst darüber im Klaren sein, dass ihn hier keine fiktive, märchenhafte Wundergeschichte erwartet, sondern eine wahre Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Denn Julia Romp schildert in "Das Wunder auf vier Pfoten" ihr Leben mit ihrem autistischen Sohn George.

    Das Buch gliedert sich in drei Teile: Zunächst beschreibt Julia ihr Leben, bevor Kater Ben in die Familie kam. Ihre Kindheit und Jugend werden kurz umrissen, schließlich ihre Schwangerschaft und Georges Geburt und die ersten Jahre mit ihm. Und die sind alles andere als leicht. George ist ein schwieriges Kind. Er schreit viel und scheint kaum Schlaf zu brauchen. Im Umgang mit anderen Menschen scheint er sehr distanziert und zurückhaltend, oft sogar agressiv. Niemand weiß, was ihm fehlt und kaum einer will Julia helfen, stattdessen wird George als ungezogenes Kind abgeschrieben. Julia ist verzweifelt und den Satz "Das braucht nur Zeit" kann sie bald schon nicht mehr hören.

    Doch alles ändert sich, als Ben auftaucht. Dabei sollte der schwarz-weiße Kater anfangs gar nicht bleiben, denn obwohl George Tiere mag, hatte er nie lange Interesse an ihnen und fühlte sich bald durch sie gestört. Als Julia den verwahrlosten Streuner einfängt und zum Tierarzt bringt, ist der Fall für sie eigentlich erledigt, doch das Schicksal will es anders. Ben zieht bei Julia und George ein und wird bald schon zum unersetzbaren Familienmitglied.
    Der Kater ist der erste, zu dem der autistische George eine Bindung aufbaut. Und mehr als das. George liebt ihn. Ben gibt George eine Stimme, um mit einer Welt zu kommunizieren, die ihn nicht versteht. Beim Lesen geht einem das Herz auf, wenn man mitverfolgt, wie sich George verändert und wie er Ben zum Helden zahlreicher fantasievoller Geschichten macht.

    Umso schmerzvoller ist es für die beiden und für den Leser, als Ben ganz plötzlich spurlos verschwindet. George zieht sich zurück und ist sich sicher, dass sein Freund nicht zurückkommen wird. Julia startet eine unglaubliche Suchaktion und lässt nichts unversucht, um Ben zu finden. Denn Ben ist nicht nur eine Katze. Für Julia ist er wie ein zweiter Sohn, der Eiscreme und Toast mit Butter liebt und Staubsauger ebenso verabscheut wie Dosenfutter. Er ist Georges Fenster zur Welt. Und Julia weiß: Wenn sie ihn nicht zurückbringen kann, wird sie das Leuchten in den Augen ihres Sohnes nie wieder sehen.

    Die Geschichte von Ben und George ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Als Leser hofft und bangt man mit Julia und fiebert gemeinsam jedem neuen Anruf entgegen, der einen Hinweis auf Bens Verbleib liefern könnte. Die Geschichte berührt und schockiert. Sie lässt einen beim Lesen lachen, weinen und fassungslos den Kopf schütteln. Es ist die wahre Geschichte eines kleinen Wunders.

    Fazit:
    Die berührende Geschichte eines Wunders, das für George auf vier Pfoten und für den Leser mit viel Gefühl daherkommt.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Wunder auf vier Pfoten" von Julia Romp

    Julia Romp wuchs zusammen mit ihren 3 Geschwistern behütet von Ihren Eltern Carol und Colin in London auf. Sie hatte eine unbeschwerte Kindheit und war schon immer eher ein Wildfang, denn eine Prinzessin. Als sie 20 Jahre alt war, machte ihr der örtliche Vikar Harry einen Heiratsantrag, den sie allerdings ablehnte, denn sie mochte ihn zwar, aber lieben, in dem Maß, wie es für eine Ehe vorgesehen sein sollte, tat sie ihn nicht. Sie arbeitete als Floristin, als sie Howard kennenlernte und kurze Zeit später unverhofft schwanger wurde. Für ihre Eltern war es ein Schock, so jung und auch noch unverheiratet schwanger zu werden, aber schon wie ihr ganzes Leben, standen sie auch in dieser Situation ihrer Tochter bei. Zwar versuchten Julia und Howard als Paar zusammen zu leben, aber bereits nach wenigen Wochen zog die schwangere Julia zu ihren Eltern zurück - es hatte einfach nicht funktioniert. Howard hingegen, wenn schon nicht als Partner für Julia, war immer für seinen Sohn da.

    Im Juli 1996 erblickte George das Licht der Welt. Von Anfang an, war er scheinbar anders als andere Kinder. Wenn andere Babys die Näher ihrer Mütter suchten, wollte George scheinbar nur seine Ruhe haben, er schlief so gut wie nie und hat dafür immer geschrien. Trotz anfänglicher Behauptungen ihres Umfeldes, es würde alles besser werden, änderte sich leider nichts. Julia fühlte sich als schlechte Mutter, denn warum lächelte ihr Baby sie nie an, warum schrie er die ganze Zeit und schlief so gut wie nie? Fast 10 Jahre sollte es dauern, bis endlich jemand auf die Einwände der Mutter einging, dass ihr Kind anders wäre als andere Kinder, mit der Diagnose: George hat Autismus. Nun wusste Julia zwar, warum ihr Sohn keine menschliche Nähe suchte und nie direkt mit ihr sprach, doch wie sollte sie in die Welt ihres Kindes eindringen, um ihn zu verstehen und ihm verständlich zu machen, wie die Welt außerhalb seiner Welt funktionierte?

    Julia wurde immer verzweifelter. Sie konnte keiner Arbeit nachgehen, weil George außerhalb der Schule immer Betreuung brauchte und dennoch war an ihn nicht heranzukommen. Dann entdeckte sie eines Tages im Garten ihres Hauses einen schwer verletzten Kater. Es dauerte Tage, bis sie ihn eingefangen und in einer Katzenkiste verwahrt hatte, um ihn zum Tierarzt zu bringen. Tiere wollte sie nicht aufnehmen, da George diese bisher (Wellensittich und Kaninchen) immer als störend empfunden hatte. Bei Tierarzt wird festgestellt, dass der Kater nicht gechipt ist. Da auch der Tierarzt den Kater, der mittlerweile von George auf den Namen "Ben" getauft wurde, nicht ins Tierheim abschieben will, versucht er Julia zu überzeugen, sich des Tieres anzunehmen und tatsächlich, bei einem Besuch in der Tierarztpraxis reagiert George auf das Tier. Julia nimmt ihn mit nach Hause und im Laufe der nächsten Wochen und Monate ermöglicht Ben George, sich der Außenwelt mitzuteilen. Julia kann die Fortschritte ihres Kindes nicht fassen, weiß jedoch genau, dass sie diese Öffnung ihres Sohnes allein dem Kater zu verdanken hat. Dann, als Julia und George zum ersten Mal im Urlaub sind und Howard das Haus und den Kater hütet, verschwindet dieser. Julia bricht sofort ihren Urlaub ab und reist nach Hause, denn sie weiß, ohne Ben werden sich die Fortschritte, die George erzielt hat, wieder einstellen und tatsächlich, George zieht sich immer mehr in seine Welt zurück und Julia setzt alles daran, den Kater wiederzufinden. Doch wo kann er nur stecken, lebt er noch?

    Was für eine wundervolle Geschichte um einen kleinen, besonderen Kater und seinen besten Freund! Den Plot fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich an Stelle von Julia Romp hätte nicht anders gehandelt! Es handelt sich bei diesem Buch um tatsächlich beschriebene Vorfällen, sodass ich davon ausgehen, dass die Charaktere naturgetreu nacherzählt wurden, zumindest kamen sie mir überaus realistisch vor. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und einfühlsam zu lesen. Sicherlich ist diese Buch nicht für jedermann etwas. Wer zum Beispiel keine Katzen mag, wird über die Tiefe liebe einer Familie zu ihrem Haustier eher ungläubig die Augen drehen, aber ich, als Katzenliebhaberin, habe mich vollkommen in dem Buch verloren und mitgebangt, ob es Julia schaffen würde, Ben wieder nach Hause zu holen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    silkedbs avatar
    Seit einigen Wochen gibt es in meinem Blog jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Ich habe einige Bücher gewonnen und in Challenges erarbeitet, die ich auf diesem Wege weiter geben möchte.

    Mitmachen kann man per Kommentar oder E-Mail in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/

    Diese Woche gibt es das Buch "Das Wunder auf vier Pfoten" von Julia Romp als Taschenbuch aus dem Blanvalet Verlag zu gewinnen.

    Hier eine kurze Inhaltsangabe:
    "
    Der 9-jährige George ist schwer autistisch, keine Therapie scheint zu helfen. Ein kleines Wunder geschieht, als seiner Mutter Julia eine halb verhungerte Katze zuläuft. Sie pflegt sie gesund und bald gehört Ben - wie die Katze getauft wird - zu ihrer Familie. Ben ist das erste Wesen, mit dem George spricht und spielt, endlich vermag der Junge Fuß in der Welt zu fassen. Aber dann verschwindet die Katze spurlos - und Julia weiß: Für ihren Sohn muss sie Ben wiederfinden. Sie startet eine unglaubliche Suchaktion …."


    Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben.
    Pepples002s avatar
    Letzter Beitrag von  Pepples002vor 5 Jahren
    Glückwunsch und viel Spaß bei Buch.
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