Julia Ross

 3.7 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Was die Seele essen will, Der Stolz der Kurtisane und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julia Ross

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Julia RossWas die Seele essen will
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Was die Seele essen will
Was die Seele essen will
 (7)
Erschienen am 22.07.2018
Julia RossDer Stolz der Kurtisane
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Der Stolz der Kurtisane
Der Stolz der Kurtisane
 (5)
Erschienen am 06.02.2009
Julia RossDie Stimme der Leidenschaft
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Die Stimme der Leidenschaft
Die Stimme der Leidenschaft
 (4)
Erschienen am 01.12.2006
Julia RossDer Preis der Versuchung
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Der Preis der Versuchung
Der Preis der Versuchung
 (4)
Erschienen am 10.04.2007
Julia RossThirsty Hearts
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Thirsty Hearts
Thirsty Hearts
 (2)
Erschienen am 17.03.2010
Julia RossSpionin der Leidenschaft
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Spionin der Leidenschaft
Spionin der Leidenschaft
 (3)
Erschienen am 13.11.2007
Julia RossSündige Versuchung
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Sündige Versuchung
Sündige Versuchung
 (2)
Erschienen am 08.07.2008
Julia RossGeheimnis deines Herzens
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Geheimnis deines Herzens

Neue Rezensionen zu Julia Ross

Neu
Simi159s avatar

Rezension zu "Was die Seele essen will" von Julia Ross

informativ und hilfreich
Simi159vor 5 Monaten

Das Sachbuch „Was die Seele essen will“ von Julia Ross soll allen helfen, die an Depressionen, Stress, Ängsten, ADHS, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder einer Sucht leiden. Mit ihrem jahrelang entwickeltem und erfolgreich angewendetem Mord Cure Programm können Leser selbst sehr schnell die eigenen Probleme mindern und heilen.

Es handelt sich hier vorliegend um eine Ausgabe von 2010, die für die neue Auflage ein bisschen überarbeitet wurde.

Selbst wenn man als Leser bei einem so viel versprechendem Titel erst mal etwas zurückhaltend und mit Skepsis an die Lektüre geht, stellt man schon beim einlesen fest, dass die Autorin sehr viel Erfahrung hat und ihr Wissen an möglichst viele Betroffene weiter geben möchte. Auslöser für all diese kleineren und größeren Probleme sind laut Autorin ein nicht ganz rund laufender Gehirnstoffwechsel. Sprich ein oder mehrer Nerotrasmitter, Dopamin - Noradrenalin oder Serotonin, fehlen.

Als Leser kann man mit drei ausführlichen Grundtests feststellen, welcher dieser Transmitter nicht im Gleichgewicht ist, und wie es um die eigene seelische Gesundheit bestellt ist. Ob man viel Stress hat, Dünnhäutig ist oder schlecht schläft. Zuviel Kaffee trinkt, ein Drogenproblem oder eine Depression hat. All dies läßt sich schnell und einfach auswerten und passend dazu gibt es dann eine einfache Empfehlung für verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die fast alle freiverkäuflich in der Apotheke erworben werden können.

Leider kommt mir hier  der Teil mit dem, wie man die eigenen Ernährung in die passende Richtung ändern oder anpassen könnte zu kurz. 

Dennoch sich die Anwendungskapitel, sehr ausführlich und gehen detailliert auf einzelne spezielle Probleme und Schwierigkeiten ein. So gibt es einen größeren Teil zu verschiedenen  Süchten, wie man Psychopharmaka  bei wahrscheinlich gleicher Wirksamkeit substituieren könnte und auch etwas für Vegetarier und Veganer. Oft mit kurzen Beispielen aus ihrer Klinik. 

Mit ein paar kleinen Vorkenntnissen läßt sich dieses Buch leicht lesen, auch können Kapitel, die einen nicht betreffen einfach übersprungen werden, bzw. manchmal leitet einen die Autorin auch direkt weiter in das Kapitel, dass für einen dann hilfreich sein könnte. 

Alles in allem ein sehr informatives und für Betroffene hilfreiches Buch, das eine Ärztliche Therapie zwar nicht ersetzen aber bestimmt sehr erfolgreich Unterstürzen kann.


5 STERNE.

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JanaBabsis avatar

Rezension zu "Was die Seele essen will" von Julia Ross

Nahrung für die Seele
JanaBabsivor 6 Monaten

Vor einigen Tagen war ich im Internet auf Recherche-Tour zum Thema „Ein- und Durchschlafstörungen“ und wie man sie behandeln kann und bin dabei auf den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Nährstoffmangel gestoßen. Da mich das Thema sehr interessiert, habe ich meine Recherche vertieft. So bin ich auf dem Blog http://dukannstes.blogspot.de/2016/04/was-die-seele-essen-will.html gelandet und habe dort einen Hinweis auf das Buch „Was die Seele essen will“ von Julia Ross gefunden.

Nachdem ich die ausführliche Buchvorstellung gelesen habe war ich mir sicher, dass dieses Buch genau das ist, was ich gesucht habe. Kurze Zeit später ist das Buch als eBook auf meinem Reader gelandet und ich habe genau das gefunden, was ich brauchte.

Wenn man den Titel „Was die Seele essen will“ liest, dann stellen sich sicherlich viele Leute – genau wie ich auch – vor, dass man in diesem Buch Rezepte findet oder Hinweise darauf, welche Nahrungsmittel die Seele braucht um gesund und glücklich zu sein/bleiben. Die Vorstellung über den Inhalt ist nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig.

Julia Ross ist Psychotherapeutin und behandelt in ihrer Klinik seit vielen Jahren Menschen, die unter Depressionen, Schlafstörungen, Zwangsstörungen und/oder Suchterkrankungen leiden. Leider ist es heutzutage gängige Praxis, dass man Depressionen mit Antidepressiva und Schlafstörungen mit Schlafmitteln behandelt. Dass das nur eine Unterdrückung der Symptome, nicht aber die Lösung für das Problem ist, sollte jedem klar sein. Julia Ross geht einen gänzlich anderen Weg – sie behandelt diese Krankheiten, indem sie dem Gehirn des Patienten die Botenstoffe (Neurotransmitter) zuführt, die für Reaktionen und Emotionen zuständig sind und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, um das Problem selbst zu lösen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen.

So ist z. B. ein niedriger Serotoninspiegel ursächlich für Zwangsverhalten, Besorgnis, Reizbarkeit und Schlafprobleme. Ein Mangel an Katecholaminen lässt den Patienten lethargisch und energielos werden. Menschen mit niedrigem GABA-Spiegel sind schnell gestresst, überfordert und aufgeregt und nicht zuletzt ist ein Mangel an Endorphinen Grund dafür, dass man bei jeder Kleinigkeit anfängt zu weinen, schmerzempfindlich und verletzlich ist.

Wir leben in einer hochtechnisierten Zeit und befinden uns in Deutschland medizinisch auf sehr hohen Niveau – trotzdem werden es immer mehr Menschen, die von Burnout, Depressionen und anderen psychischen Problemen betroffen sind. Wir haben immer weniger Zeit selbst zu kochen, unsere Lebensmittel haben mit „Leben“ nur noch herzlich wenig zu tun und wir greifen immer öfter zu Convenience- bzw. Fast-Food-Produkten. Die Hand voll Vitamine und Mineralstoffe, die wir auf diese Art und Weise zu uns nehmen, reicht wahrscheinlich nicht im entferntesten aus, unseren Körper mit dem zu versorgen, was er braucht. Und wenn jemand dann zur Nahrungsergänzung greift, dann doch eher zum Vitamin-Komplex als zum Aminosäuren-Komplex.

Im Buch „Was die Seele essen will“ gibt es 4 Fragebögen, mit denen man sich selbst testen kann. So gibt es zu jedem der fehlenden Botenstoffe (Neurotransmitter) das entsprechende Szenario:

1. Befinden Sie sich unter einer dunklen Wolke? (Serotoninmangel)
2. Fühlen Sie sich „bla“? (Katecholaminmangel)
3. Ist Stress Ihr Problem? (GABA-Mangel)
4. Reagieren Sie zu empfindlich auf die Leiden des Lebens? (Endorphin-Mangel)

Für jeden Fragebogen gibt es eine Punktzahl, ab der man davon ausgehen kann, dass man unter einem Mangel des entsprechenden Neurotransmitters leidet. Es kann auch durchaus sein, dass man sich gleichzeitig in 2 Szenarien wiederfindet.

Zu jedem Gemütszustand gibt es ein Kapitel, welche Faktoren im Leben dem Körper die entsprechenden Nährstoffe über alle Maßen entziehen und wie man dem entgegen wirken kann. Zum Ende des Kapitels gibt es eine Zusammenfassung der Nahrungsergänzungsmittel, die man dagegen einsetzen kann. Und einen Hinweis darauf, woran es liegen kann, wenn das entsprechende Mittel nicht wirkt.

Zusätzlich zu den Kapiteln 1 – 4 gibt es noch Kapitel, die sich mit Schilddrüsen- bzw. Nebennierenfehlfunktionen beschäftigen und bei älter werdenden Männern/Frauen gibt es Hinweise auf ein Ungleichgewicht im Hormonstoffwechsel in den Wechseljahren. Dann gibt es ein Kapitel „Gute-Laune-Nahrung“ bzw. „Weg mit der Schlechte-Laune-Nahrung“, denn auch mit der ausgewogensten Zusammenstellung der Nahrungsergänzungsmittel sollte man Dinge aus seinem Speiseplan streichen, die dem Körper Nährstoffe rauben statt sie zu geben – dazu gehören z. B. Zuckerersatzstoffe und Koffein, Weißmehl und viele andere Stoffe, die hier aufgezählt werden.

Das Buch ist aufgrund seiner Thematik wissenschaftlich gehalten und obwohl ich an wissenschaftlichen/medizinischen Themen sehr interessiert bin, musste ich manches 2 x lesen um zu verstehen, was genau die Autorin damit sagen möchte.

In diesem Buch werden Nahrungsergänzungsmittel empfohlen – das kann man gut oder schlecht finden, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einige Vitamine/Mineralstoffe sind synthetisch hergestellt, Antidepressiva werden aber sicherlich auch nicht aus natürlichen Stoffen hergestellt. Und in dem Fall würde ich die Nahrungsergänzungsmittel vorziehen, denn die haben weniger bis gar keine Nebenwirkungen.

Die Autorin empfiehlt für alle Menschen mit psychischen Problemen einen Basis-Plan an Nahrungsergänzungsmitteln. Der enthält einen Vitamin-Komplex und alle gängigen Vitamine wie B(-Komplex), C, D, E, Calzium und Magnesium. Zusätzlich zu den Basis-NEMs kommen dann die entsprechenden Mittel aus den Szenarien, in denen man sich gefunden hat. Die Nährstoffe sollen nicht für den Rest des Lebens genommen werden. Sobald der Mangel abgestellt wurde, kann man die NEMs weg lassen und bei Bedarf dann zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht wieder nehmen.

Für mich war das Buch eine echte Bereicherung und ich habe wieder einiges gelernt. Eine mir sehr nahestehende Person wird in den nächsten 4 Wochen Erfahrungen mit 5-HTP und L-Tyrosin als Nahrungsergänzung machen und ich bin gespannt auf das Ergebnis.

(Kleiner Tipp am Rande: Das L-Tyrosin z. B. gibt es im Bodybuilder-Shop um einiges günstiger als in der Apotheke).

Für Menschen mit Depressionen, die bisher jedoch noch keine Antidepressiva nehmen, ist dieses Buch und die darin beschriebenen Vorgehensweise mit Sicherheit eine Alternative zu Medikamenten. Menschen, die schon Medikamente nehmen, sollten keinesfalls etwas ohne Wissen und Zustimmung des Arztes unternehmen. 

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leucoryxs avatar

Rezension zu "Was die Seele essen will" von Julia Ross

Pillen schlucken hilft gegen alles
leucoryxvor einem Jahr

Zahlen belegen, dass immer mehr Menschen an Depressionen, Stimmungsschwankungen und Süchten leiden. Das Wort Burn-out kannte man vor wneigen Jahrzehnten noch nicht einmal und heutzutage kennt wohl fast jeder einen Betroffenden. Woher kommt das und wie kann man sich mit einfachen Mitteln selbst helfen? Nach dem Motto Essen ist Medizin erklärt die Autorin bei welchen emotionalen und psychischen Problemen welche Nährstoffe helfen können.

Ich bin auf dieses Buch durch einen Tipp eines anderen Buches aufmerksam geworden, in dem es darum geht vom Zucker wegzukommen. Ich finde den Grundgedanken sehr spannend, dass Mangelzustände im Körper emotionale und psychische Probleme hervorrufen können. Nicht grundlos sind viele in den Wintermonaten shclechter drauf. Ihnen gehen die Vitamin D-Reserven aus, da das Sonnenlicht fehlt. Sich genügend draußen aufzuhalten, Fisch zu essen und mit speziellen Lampen sich seine Lichtdosis auch im Winter zu holen, sind gängige Mittel. Doch die Autorin geht viel tiefer in die Materie. Sie behandelt die verschiedenesten Formen von Vestimmungen über Ängste bishin zu Süchten. In einem Kapitel beschreibt sie sie ihre Idee der Good-Feel-Nahrung, die Grundlage für jeden sein sollte. Dazu regelmäßig Sport im Freien. Der Ansatz ist nicht wirklich neu, sondern basiert wohl eher auf übliche, gesunde Ernährungshinweise, wie sie wohl jeder kennt. Aber sie erklärt in den anderen Kapiteln warum wir beispielsweise viel Eiweiß zu uns nehmen sollten. Denn Eiweiß bildet die Grundlage für die Herstellung von Hormonen und Neurotransmittern ohne die wie quasi gar nicht glücklich und stressresistent sein können. Allerdings kommt hier das große Manko. In typisch amerikanischer Manier löst die Autorin all diese Probleme mit Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln. Mir ist klar, dass man in dringenden Krankheitsfällen sich nicht nur auf eine gesunde Ernährung verlassen möchte, sondern shcneller wirkende Mittel braucht. Aber einfach große Mengen an Tabletten shclucken kann aus meiner Sicht auch nciht die Lösung sein. Die Autorin weißt ausreichend darauf hin, dass man so gut wie nichts davon in Selbstregie versuchen solle, sondern sich immer professionelle Hilfe holen soll. Dennoch könnte es für manch einen sehr verleitend sein einfach eins der freizugänglichen Mittel zu erwerben udn rumzutesten. Mir persönlich hätte es viel mehr gebracht, wenn die Autorin erklärt hätte wie bestimmt Substanzen aus der Nahrung wirken und beispielsweise warum Sport ein so guter Stimmungsaufheller ist. Im Ansatz ist sie darauf iengegangen, aber sie erklärt dann wieder schnell welche Tbaletten am besten helfen und nciht wie wir das meiste aus der Kombination gesundes Essen und Sport herausholen können.

Das Buch gibt einige Gedankenanstöße und vielleicht auch hier und da die Motivation einmal mehr zur Möhre anstatt zum Schokoriegel zu greifen. Es ist spannend, dass wir uns vielleicht das Leben selbst schwerer machen indem wir aus Faulheit, Gewohnheit oder suchtähnlichem Impuls heraus zu ungeunden Snacks greifen. Das Thema Ernährung und Gesundheit sollte ziemlich jeden interessieren, aber das Buch ist recht ausführlich und mit sehr vielen Beispielen an Nahrungsergänzungsmitteln bestückt. Für Weiterdenker ist das Buch geeignet, aber bitte nicht blind nacheifern.

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