Julia Schoch

 4 Sterne bei 491 Bewertungen

Lebenslauf von Julia Schoch

Ostdeutsches Schreibtalent erobert den Westen: Die Germanistin und Romanistin wuchs als Tochter eines Offiziers der Nationalen Volksarmee und einer Buchhändlerin in der DDR auf. Den Konflikt zwischen Ost- und Westdeutschland greift sie in ihren literarischen Werken immer wieder auf. 2001 veröffentlichte sie ihren Erzählband „Der Körper des Salamanders“ und 2004 folgte ihr Romandebüt mit „Verabredungen mit Mattok". Für ihre Leistungen als Schriftstellerin und Übersetzerin hat sie verschiedene Auszeichnungen erhalten wie beispielsweise den Kunstpreis Literatur der Land Brandenburg Lotto GmbH, den André-Gide-Preis oder den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis. Außerdem ist sie Stadtschreiberin von Dresden und Rheinsberg und Mitglied in der Schriftstellervereinigung Poets, Essayists und Novelists. Die emphatische Lakonikerin besitzt einen ganz eigenen, unverwechselbaren Sprachstil, der ihre Prosa authentisch und wahrhaftig macht.

Alle Bücher von Julia Schoch

Cover des Buches Die Tanzenden (ISBN: 9783492070140)

Die Tanzenden

 (198)
Erschienen am 06.07.2020
Cover des Buches Der vierzehnte Stein (ISBN: 9783746622750)

Der vierzehnte Stein

 (168)
Erschienen am 21.09.2006
Cover des Buches Die dritte Jungfrau (ISBN: 9783942656030)

Die dritte Jungfrau

 (179)
Erschienen am 17.12.2010
Cover des Buches Du springst, ich falle (ISBN: 9783351050504)

Du springst, ich falle

 (30)
Erschienen am 18.05.2018
Cover des Buches Mit der Geschwindigkeit des Sommers (ISBN: 9783492976350)

Mit der Geschwindigkeit des Sommers

 (25)
Erschienen am 01.12.2017
Cover des Buches Mit uns wäre es anders gewesen (ISBN: 9783716027974)

Mit uns wäre es anders gewesen

 (9)
Erschienen am 23.07.2021
Cover des Buches Schöne Seelen und Komplizen (ISBN: 9783492315470)

Schöne Seelen und Komplizen

 (6)
Erscheint am 01.01.2030
Cover des Buches Der Körper des Salamanders (ISBN: 9783492257305)

Der Körper des Salamanders

 (4)
Erschienen am 13.11.2009

Neue Rezensionen zu Julia Schoch

Cover des Buches Mit uns wäre es anders gewesen (ISBN: 9783716027974)schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Mit uns wäre es anders gewesen" von Éliette Abécassis

Eine Liebesgeschichte ohne Romantik mit nervenden Protagonisten, die ihre Leben aneinander vorbei führen.
schnaeppchenjaegerinvor 6 Stunden

Amélie und Vincent begegnen sich 1989 als Studenten in Paris, verbringen einen Abend gemeinsam und verabreden sich für den nächsten Tag. Während Vincent pünktlich am Treffpunkt ist, kommt Amélie erst eine Stunde später, da sie verunsichert von ihren starken Gefühlen für Vincent ist. 

Zehn Jahre später treffen sie zufällig bei einer Silvesterfeier aufeinander. Amélie spürt nach wie vor das Verlangen für Vincent, doch dieser geht nicht darauf ein, denn er ist inzwischen verheiratet. 

Auch Amélie wird heiraten, beide bekommen sie Kinder, sind aber stets unglücklich in ihrer jeweiligen Situation. Die Partner passen nicht, ihre ganze Liebe stürzen sie auf ihre Kinder und hin und wieder treffen sich Amélie und Vincent wieder, nachdem es über die Jahre einfacher geworden ist, sich über Social Media zu verfolgen. 

Dreißig Jahre nach ihrer ersten Begegnung treffen sie sich wieder und bereuen, dass sie früher nicht mutiger gewesen waren und zu ihren Gefühlen hatten stehen können. 

Aufgrund des geringen Umfang des Romans (144 Seiten) hatte ich nicht allzu viele Erwartungen an die Geschichte, aber nicht einmal diese wurden erfüllt.

Nach der ersten Begegnung von Vincent und Amélie wird kapitelweise abwechselnd aus den Leben von beiden Protagonisten erzählt. Beide sind sie nicht wirklich zufrieden, hadern mit ihrem Leben und ihren Entscheidungen, werden mit ihren Ehepartnern nicht glücklich, unternehmen aber auch nichts, etwas an ihrer Situation zu ändern. 

Verbindungen zwischen den beiden gibt es kaum, sie treffen sich nur alle Jubeljahre, Telefonate, Briefe oder ähnliches gibt es in der Zwischenzeit nicht. Bei den wenigen Treffen kommen sie sich ein winziges Stück näher, aber dann stellt sich heraus, dass ein Kind geboren wurde oder unterwegs ist und schon brechen sie den Kontakt wieder ab. 

Durch den distanzierten Schreibstil bleiben die Charaktere fremd und ich konnte ihre Handlungen kaum nachvollziehen. Auch verspürte ich keine Liebe zwischen ihnen, da es keine Zweisamkeit gab. 

Trotz der wenigen Seiten wiederholt sich die Autorin mehrfach, sei es in den Charakterbeschreibungen den Parallelen in den Leben von Vincent und Amélie oder in den ähnlich ablaufenden Treffen.

Dreißig Jahre später bereuen sie es, dass das erste Date scheiterte, aber ich bin mir nicht sicher, ob die beiden sehr ich-bezogenen Personen miteinander glücklich geworden wären. Von Romantik ist in dieser Geschichte nichts zu spüren. "Mit uns wäre es anders gewesen"? Mehr als fraglich. 

Eine Randbemerkung: Abgesehen vom schwachen Inhalt, ist der Preis für dieses schmale Büchlein völlig überzogen.  

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Mit uns wäre es anders gewesen (ISBN: 9783716027974)Seestern156s avatar

Rezension zu "Mit uns wäre es anders gewesen" von Éliette Abécassis

Gibt es die wahre Liebe?
Seestern156vor 8 Stunden

Amélie und Vincent lernen sich im Paris der 1980er Jahre an der Sorbonne kennen und verbringen eine Nacht voller Reden und blindem Verstehen miteinander. Zu dem verabredeten Treffen am nächsten Tag kommt es nicht. Amélie verspätet sich, Vincent ist schon wieder gegangen. Jahre vergehen. Beide führen ihr Leben, haben Beziehungen, heiraten, bekommen Kinder. Dabei kreuzen sich ihre Wege immer wieder mal, doch zu einer Annäherung kommt es nicht. Sie fühlen sich zwar zueinander hingezogen, verharren aber in den vorhandenen, unzufriedenstellenden Lebenssituationen. Erst Jahrzehnte später leben beide von ihren Partnern getrennt und treffen sich wieder an der Sorbonne.

Von dieser Liebesgeschichte hatte ich mir viel versprochen, da ich die Frage nach den unterschiedlichen Wegen, die jeder in seinem Leben gehen kann, sehr faszinierend finde. So stellt sich auch bei Amélie und Vincent die Frage, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie damals zusammengekommen wären. Die Geschichte lässt sich leicht und eingängig lesen, bietet mit Paris einen stimmungsvollen Hintergrund, aber so ganz hat sie mich leider nicht gepackt. 

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Mit uns wäre es anders gewesen (ISBN: 9783716027974)Langeweiles avatar

Rezension zu "Mit uns wäre es anders gewesen" von Éliette Abécassis

Das Buch blieb hinter meinen Erwartungen zurück
Langeweilevor 8 Stunden

Inhalt übernommen:

Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.

Meine Meinung:

Den Anfang der Geschichte fand ich sehr interessant, der Schreibstil war flüssig, so dass ich schnell voran kam.Das änderte sich jedoch zunehmend, ich konnte keine wirkliche Nähe zu den Protagonisten aufbauen und ihr Handeln wurde mir immer unverständlicher.

Die Liebesgeschichte zwischen Amélie und Vincent zog sich zwar wie ein roter Faden durch das gesamte Buch, jedoch blieben die Figuren zu blass und waren nicht greifbar.Ihr Leben verlief über weite Strecken parallel zueinander, wobei mir die Parallelen zwischen Ihnen in dieser Häufigkeit zu viel waren.

Das Buch endet erwartungsgemäß, jedoch blieb etwas Raum für eigene Überlegungen, wie der Lebensweg der Protagonisten weitergehen könnte.

Was mir positiv auffiel war, dass die Autorin es geschafft hat, trotz des geringen Umfangs des Buches,ein Stück französisches Flair zu vermitteln.

Fazit:

Das Buch blieb deutlich hinter meinen Erwartungen zurück, so dass ich es leider nur mit drei Sternen bewerten kann.

Obwohl ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, möchte ich noch bemerken, dass ich den Preis für dieses sehr dünne Buch ,als deutlich zu hoch empfinde.




Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

»Das Leben ist das größte Hindernis der Liebe.« Éliette Abécassis

Herzlich willkommen zur Leserunde “Mit uns wäre es anders gewesen” von Éliette Abécassis. Wir suchen für diesen Roman insgesamt 20 Leserinnen und Leser für eine gemeinsame Leserunde.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen und sind gespannt auf Euren Leseeindruck.

»Ein rasanter Roman über die Unmöglichkeit der Liebe in heutigen Zeiten.«

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur Leserunde “Mit uns wäre es anders gewesen” von Éliette Abécassis.

“Mit uns wäre es anders gewesen” erzählt vom Nicht-Gelingen der Liebe im 21. Jahrhundert und vom fehlenden Mut, sich für Richtungsänderungen zu entscheiden. Trotz seiner unerschrockenen Bestandsaufnahme dessen, was in Paarbeziehungen schiefgehen kann, ist es ein trostspendendes Buch für alle, die wider besseres Wissen die Hoffnung nicht verlieren.

»Ein überzeugender Roman über die Komplexität von Beziehungen und die Unerfüllbarkeit unserer Wünsche.« 
Version Femina Magazin

Für diese Leserunde vergeben wir insgesamt 20 Rezensionsexemplare in Print. Du hast ausreichend Lesezeit im Oktober und Lust, das Buch zu rezensieren und die Leserunde aktiv zu begleiten?
Dann freuen wir uns auf Eure Bewerbungen!

Bewerbungsfrage: Was meint Ihr, ist Liebe im 21. Jahrhundert von Erfolg geprägt?

Amélie und Vincent treffen sich in jungen Jahren an der Sorbonne in Paris. Aus tiefen Blicken wird eine Nacht, in der sie an der Seine entlangspazieren. Im Morgengrauen verabreden sie sich für den nächsten Tag. Vincent kommt, Amélie nicht. Zerfressen von Unsicherheit befürchtet sie, Vincents Interesse könne nicht ernst gemeint sein. Als sie schließlich doch zum Treffpunkt eilt, ist Vincent fort. Jahre vergehen, Vincent und Amélie erleben andere Leidenschaften und andere Ernüchterungen. Sie gehen Ehen ein, bekommen Kinder und warten auf ein Familienglück, das sich nicht einstellt. Der Zufall und später das Internet führen die Wege der beiden über den Verlauf von dreißig Jahren immer wieder zusammen. Mittlerweile steht jedoch etwas viel Größeres zwischen ihnen als Unsicherheit: das Leben.

Leserinnen und Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen die Leserunde aktiv zu begleiten. Wir freuen uns auf Euch!

105 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Julia Schoch wurde am 17. Mai 1974 in Bad Saarow (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 682 Bibliotheken

von 148 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks