Julia Seuschek

 3 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Straßenkötergene, Feuerrot und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Julia Seuschek

Straßenkötergene

Straßenkötergene

 (23)
Erschienen am 08.07.2017
Feuerrot

Feuerrot

 (12)
Erschienen am 21.11.2015
Schattenleben

Schattenleben

 (0)
Erschienen am 24.02.2016

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Rezension zu "Straßenkötergene" von Julia Seuschek

Kartoffelchaos
Malenciavor 2 Monaten

Hier handelt es sich hauptsächlich um das typische Schubladen denken. 

Es gibt Menschen die haben bessere Gene (blaue Augen und blondes Haar ein A Mensch) und dann gibt es die mit den schlechten Genen (braune Augen und braunes Haar ein B Mensch). In dieser Welt ist Lou hinein geboren worden. Ihre ganze Familie hat braunes Haar und braune Augen, nur sie entwickelte sich zu einem A Menschen. Sie will aber nicht reinblütig sein und taucht unter. Bis sie ihren Plan durchsetzt das Königshaus zu unterwandern. Dort schleicht sie sich als B Junge ein und wird zum Diener. Womit sie aber nicht gerechnet hat, das ausgerechnet der Prinz ihr einen Strich durch die Rechnung macht. Es war voraus zu sehen das Lou und Jerad sich verlieben aber das hat mich nicht wirklich gestört. 
Das Buch hat mich immer wieder zum schmunzeln gebracht, denn es waren wirklich gute Sprüche enthalten.
Ich für meinen Teil mag es sehr gerne und konnte mich gut in Lou hinein versetzten. Natürlich gibt es hier noch viel Luft nach oben und hätte noch um einiges besser sein können aber ich habe es sehr gerne gelesen. 
Strassenkötergene ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. 
Es lässt sich leicht lesen und man findet sehr schnell in das Buch. Ich für meinen Teil habe es verschlungen. 
Das einzige was mich wirklich gestört hat ist das Ende aber das ist wie gesagt auch Geschmacksache.

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F

Rezension zu "Straßenkötergene" von Julia Seuschek

Sehr enttäuschend...
Fabelhafte_Buecherweltvor 5 Monaten

Nachdem ich an der Release Party von Straßenkötergene auf Facebook teilgenommen und der Erscheinung des Buches entgegengefiebert hatte, konnte ich es gar nicht mehr erwarten, es endlich lesen zu dürfen. Das Cover ist ein Traum! Ich liebe die Farben und die gelungene Gestaltung. Auch der Klappentext war vielversprechend und Versprach eine spannende und äußerst interessante Geschichte.

Die ersten (ca. 50) Seiten waren auch sehr spannend. Man lernt Lou und ihr Leben kennen. Auch über die Rebellion, die A und B Menschen und Lous Plan erfährt man einiges. Aber auf keines der Themen wird im Buch richtig eingegangen. Warum gibt es diese zwei Arten von Menschen? Worin liegen die Unterschiede? Wie und warum kam dazu und zu der Herrschaft der Typ A-Menschen? Wie genau leben die Braunen? Was genau will die Rebellion überhaupt? usw.

Diese und viele weitere Fragen entstanden in meinem Kopf und eigentlich wurde keine davon wirklich beantwortet. Auf den restlichen 150 Seiten geht es um die Liebesgeschichte zwischen Lou und Jared. Dies klingt zwar auch schön, ist es aber nicht wirklich. Lou verkleidet sich als Junge. Als sie Jared das erste Mal sieht, fühlt sie sich zu ihm hingezogen und gleichzeitig widert er sie mit seiner überheblichen und arroganten Art an. Komischerweise fühlt sich auch Jared ziemlich schnell von dem vermeintlichen Jungen angezogen. Obwohl sie fast nie miteinander kommunizieren, verlieben sie sich ineinander. Aber: Wie kann man sich in jemanden verlieben, den man gar nicht kennt und auch nicht kennen lernen möchte? So etwas passiert ja nicht einfach so. Schon nach kurzer Zeit wird von Seelenverwandtschaft und der wahren und großen Liebe gesprochen. Mir ging die Entwicklung einfach zu schnell. Vor allem von Jareds Seite aus, da er ja glaubt, dass Lou ein Junge sei.

Die beiden Protagonisten Lou und Jared lernt man relativ gut kennen, von den anderen Charakteren hingegen weiß man bis zum Schluss fast nichts. Vor allem Emil hinterlässt bei mir große Fragezeichen. Ist er nun gut oder böse? Mag und hilft er Jared nun oder nicht?

Immer wieder wurden wichtige und spannende Szenen im Schnelldurchlauf beschrieben, um dann wieder auf das ewige Hin und Her einzugehen. Seltsam war auch die Reaktion von Jared, auf Lous Offenbarung. Sie erzählte ihm, dass sie ein blondes Mädchen ist und er meint nur aha, ich bin eigentlich ein Brauner. Mehr nicht??? Sie hat ihn belogen, er hat geglaubt er dreht durch, weil er auf einen braunen Jungen steht und dann das? Also mit dieser Reaktion hätte ich nicht gerechnet und ich verstehe sie auch nicht. 

Äußerst seltsam fand ich auch die Tatsache, dass Prinz Jared von allen wie ein normaler Junge behandelt wird und nicht wie der Prinz, der er ist. Ob er auch der Thronfolger ist, bleibt unerwähnt. Die Soldaten schießen auch auf ihn, er wird hinter ihnen ins Krankenzimmer geschleift und angemotzt, als er beim Schnüffeln im Arbeitszimmer des Königs, seines Vaters, angetroffen wird. Alles sehr seltsam und unlogisch. 

Ebenso unlogisch finde ich Vergleiche mit unserer Welt, obwohl die Geschichte nicht in unserer Welt spielen kann. Beispielsweise werden die Titanic, Tom und Jerry, Loch Ness, Sherlock Holmes usw. genannt.

Für mich waren auch die Dialoge zwischen den beiden Verliebten sehr fragwürdig. Immer wieder schimpfen und beleidigen sie sich gegenseitig. Meiner Meinung nach klang es nicht nach lieben Neckereien, sondern richtig und absichtlich verletzend. Dies war auch der Punkt, der für mich am schlimmsten war. Diese ewigen Sticheleien, Beschimpfungen und Abweisungen. Sie haben sich gegenseitig immer wieder vor den Kopf gestoßen. Generell bestehen diese 150 Seiten nur noch aus dem ewigen Hin und Her der beiden. Emotionen kamen bei mir beim Lesen leider überhaupt keine auf. 

 

Fazit

Die Grundidee der Geschichte ist wirklich toll und interessant. Leider ist die Autorin nicht wirklich auf das gesellschaftliche System und das Leben darin eingegangen. Die Geschichte hatte so viel Potential, welches leider überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Ich finde es wirklich schade, da der Klappentext so vielversprechend klang.


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keksbuchweltblogs avatar

Rezension zu "Straßenkötergene" von Julia Seuschek

Es hätte so viel sein können....
keksbuchweltblogvor 9 Monaten

Inhalt:

Die Gesellschaft ist gespalten, in Typ A Menschen und Typ B Menschen. Lou mutiert zu einem Typ A Menschen, obwohl ihre ganze Familie von Typ B ist. 

Um die Ungerechtigkeit und das System zu stürzen, schleicht sich Lou in die Königsfamilie ein. Allerdings hat sie nicht mit Jared gerechnet.



Meine Meinung:

KANN SPOILER WEITER UNTEN ENTHALTEN (sind vorher mit rot gekennzeichnet).

Ach Leute.....

Mir fällt diese Rezension echt schwer, da mir das Buch so gar nicht gefallen hat.

Aber mal von vorne.

Das Cover ist für eine Dystopie ganz passend, jedoch gefällt es mir nicht ganz so gut, ist mir etwas zu viel des Guten.


Die Geschichte beginnt damit, dass Lou in ihrer Heimat versucht sich Haarfarbe und Kontaktlinsen zu besorgen, da sie sich als B-Mensch ausgeben möchte um sich in die Königsfamilie als Diener ein zu schleichen (Typ A-Menschen sind besser und den Typ B-Menschen überlegen, angeblich).

So weit so gut. Allerdings erhält man so wenig Informationen über diese Welt und wieso es überhaupt nur diese zwei Typ Menschen gibt, man kann überhaupt nicht nachvollziehen wieso das alles passiert ist und wann genau die Geschichte spielt.

Lou verliert ihr Ziel auch nach den ersten 30 Seiten aus den Augen. Sie gibt sich als Junge aus und lernt den Königs Sohn Jared kennen. Diese verlieben sich innerhalb von 5 Seiten in einander, obwohl sie fast nie mit einander gesprochen hatten. 

Für mich sehr unglaubwürdig. Lou verhält sich auch überhaupt nicht wie ein Junge, mich wundert es das Jared nicht eher merkt, dass sie ein Mädchen ist. 

Anscheinend hat Lou auch ihre Familie und alles andere um sich herum vergessen, da ihr Plan das System zu stürzen und belastende Informationen zu finden, einfach nicht mehr existent ist.


SPOILER

Außerdem werden alle Handlungen so schnell abgearbeitet, dass sie meiner Meinung nach auch hätten weggelassen werden können. Jared soll verheiratet werden, um von Lou weg zukommen. Fünf Seiten später ist schon wieder alles vergessen und keiner interessiert sich mehr dafür. 

Die Königin hat ein Geheimnis, über Jareds echten Vater, wird ein mal kurz angeschnitten, aber Jared erfährt es niemals und wundert sich wieso er als einziger ein Typ B-Mensch ist. Wieso wird es dann überhaupt in zwei Sätzen erwähnt?

Die Charaktere sind mir fast alle unsympatisch und haben auch leider keine Tiefe.

Das Ende ist auch einfach so abrupt und plötzlich und alles auf einmal, man kommt gar nicht mit. Außerdem weiß man jetzt gar nicht, hat Lou ihr Ziel erreicht? Was ist mit dem König? Mit Lous Vater (wieso wird der überhaupt erwähnt, am Anfang so ausführlich? Der ist so unwichtig für die Handlung, es wäre egal ob er jetzt wirklich tot gewesen wäre)?

Wer auf Happy Ends steht ist hier aus jeden Fall nicht richtig.


SPOILER ENDE


Der Schreibstil der Autorin ist sehr mit Metaphern und Vergleichen voll geladen. An sich ganz gut, allerdings, meiner Meinung nach, nicht für dieses Gerne.

Was mich am meisten gestört hat sind Vergleiche mit Area 51, Art Attack und ähnlichen Begriffen, die in unserer Zeit bekannt sind. Es passt nicht in diese Welt, man weiß zwar nicht zu welches Zeit es spielt, dennoch unpassend. 


Schweren Herzens muss ich sagen, dass das Buch von mir nur einen von 5 Keksen bekommt. 

Ich wollte es wirklich mögen und der Klappentext klang auch viel versprechend. Es hätte so viel sein können, aber leider war es doch sehr wenig. 

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